Florida Entertainment GmbH

Alt-Stralau 4, 10245 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 199829
Vorher
Black Flamingo GmbH
Eingetragen
17.9.2018
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Die Erstellung und Realisation von Konzepten im Medienbereich (Print, Funk, Fernsehen, Internet, Social Media), die Produktion von Bewegtbildproduktionen jeder Art sowie Management, Controlling, Vermarktung und Vermittlung/Akquisition von Sendungen und Moderatoren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Skerlec
seit 13.5.2024
Prokura
Thomas Schmitt
seit 26.1.2019
Geschäftsführer
Arne Kreutzfeldt
seit 17.9.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
A Walk in the Park GmbH
Germany
6.375 €
25.50%
Klaas Heufer-Umlauf
Berlin
6.375 €
25.50%
T***** S******
6.125 €
24.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Florida Entertainment GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.168,00 30.859,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.473,00 474.866,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 241.703,17 0,00
640.176,17 474.866,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 558.254,00 239.000,00
Summe Anlagevermögen 1.213.598,17 744.725,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.661.460,60 1.713.048,70
2. Geleistete Anzahlungen 15.518,79 80.518,79
1.676.979,39 1.793.567,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.402.306,92 3.524.062,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.715.602,52 1.510.602,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 599.779,34 809.901,95
4.717.688,78 5.844.566,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 244.957,04 1.200.136,33
Summe Umlaufvermögen 6.639.625,21 8.838.270,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.247,24 43.834,48
8.000.470,62 9.626.829,98

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.234.601,80 4.571.009,94
III. Jahresüberschuss 1.268.366,72 1.263.591,34
Summe Eigenkapital 5.527.968,52 5.859.601,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 170.259,66 76.036,05
2. Sonstige Rückstellungen 315.764,90 601.044,95
486.024,56 677.081,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 577.033,62 94,75
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 577.033,62 (EUR 94,75)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288.284,71 2.462.079,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 288.284,71 (EUR 2.462.079,34)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.114.094,00 620.908,40
- davon aus Steuern EUR 326.169,45 (EUR 276.926,76)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (EUR 56.335,21)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.114.094,00 (EUR 620.908,40)
1.979.412,33 3.083.082,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.065,21 7.065,21
8.000.470,62 9.626.829,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 29.429.453,99 34.543.753,04
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 21.894.747,42 27.305.599,48
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 7.534.706,57 7.238.153,56
4. Allgemeine Verwaltungskosten 5.781.574,68 5.604.122,43
5. Sonstige betriebliche Erträge 518.794,56 433.202,93
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.282,92 46.808,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 362.950,28 155.846,77
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 683.607,37 693.702,06
9. Ergebnis nach Steuern 1.268.651,72 1.264.493,31
10. Sonstige Steuern 285,00 901,97
11. Jahresüberschuss 1.268.366,72 1.263.591,34

I. Anhang zum Jahresabschluss 2023

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Firma laut Registergericht: Florida Entertainment GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 199829 B

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Gesellschaftsvertrags erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurde aus den Ansätzen der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der Geschäftsvorfälle für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 entwickelt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 EUR (ohne USt) wurden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen beinhalten ausschließlich direkt zuordenbare Kosten. Gemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in Ansatz gebracht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von 101.009,39 € (VJ: 122.360,00 €).

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel wurden mit den Anschaffungskosten (Nominalwert) angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben des laufenden Geschäftsjahres, soweit sie Aufwand eines folgenden Geschäftsjahres darstellen. Die Bewertung erfolgt zeitanteilig mit den Anschaffungskosten.

Kapital

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen des laufenden Geschäftsjahres, soweit sie Erträge eines folgenden Geschäftsjahres darstellen.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

a) Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 184 TEUR (VJ 261 TEUR) enthalten.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt 25.000,00 EUR.

Der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 1.268.366,72 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen für das Jahr 2023 in Höhe von 109 TEUR (VJ 52 TEUR). Die erwartete Körperschaftsteuernachzahlung für 2023 beträgt 58 TEUR (VJ 23 TEUR).

In den Sonstigen Rückstellungen werden insbesondere eine Rückstellung für Jahresabschluss und Steuererklärungen in Höhe von 87 TEUR (VJ: 67 TEUR), für noch nicht genommenen Urlaub in Höhe von 67 TEUR (VJ: 87 TEUR) sowie für Nachzahlungen an die Berufsgenossenschaft in Höhe von 63 TEUR (VJ 0 TEUR) ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten entwickeln sich wie folgt (die Vorjahreszahlen sind in den Klammern dargestellt):

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 (in TEUR) Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
< 1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre
Gegenüber Kreditinstituten 577 (0,1) 577 (0,1)
Erhaltene Anzahlungen 0 (0) 0 (0)
Aus Lieferungen und Leistungen 288 (2.462) 288 (2.462)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.114 (621) 1.114 (621)
Summe 1.979 (3.083) 1.979 (3.083)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 326 TEUR (VJ: 277 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0 TEUR (VJ: 56 TEUR) enthalten.

b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Servicepauschalen (98 TEUR; VJ: 72 TEUR), Verrechnung von Sachbezügen (16 TEUR; VJ: 25 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (51 TEUR; VJ: 61 TEUR), Versicherungserstattungen (166 TEUR; VJ: 0 TEUR), Erträge aus Währungsdifferenzen (0 TEUR; VJ: 1 TEUR) und periodenfremde Erträge (100 TEUR; VJ: 233 TEUR).

Bei den Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen handelt es sich in Höhe von 16.113.172,87 EUR um Materialaufwendungen und in Höhe von 5.781.574,68 EUR um Aufwendungen für bezogene Leistungen

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

a) Löhne und Gehälter 7.979.699,25 EUR
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung 1.249.453,21 EUR

Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinsen aus verbunden Unternehmen in Höhe von 42 TEUR (VJ: 47 TEUR) enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 415.375,03 0,00 0,00 415.375,03
415.375,03 0,00 0,00 415.375,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 926.811,93 83.469,92 0,00 1.010.281,85
2. geleistete Anzahlungen 0,00 241.703,17 0,00 241.703,17
926.811,93 325.173,09 0,00 1.251.985,02
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 239.000,00 0,00 -119.000,00 120.000,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 319.254,00 119.000,00 438.254,00
239.000,00 319.254,00 0,00 558.254,00
1.581.186,96 644.427,09 0,00 2.225.614,05
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -384.516,03 -15.691,00 0,00 -400.207,03
-384.516,03 -15.691,00 0,00 -400.207,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -451.945,93 -159.862,92 0,00 -611.808,85
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
-451.945,93 -159.862,92 0,00 -611.808,85
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
-836.461,96 -175.553,92 0,00 -1.012.015,88
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.168,00 30.859,00
15.168,00 30.859,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.473,00 474.866,00
2. geleistete Anzahlungen 241.703,17 0,00
640.176,17 474.866,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 120.000,00 239.000,00
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 438.254,00 0,00
558.254,00 239.000,00
1.213.598,17 744.725,00

4. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres bis zum Abschlussstichtag im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) betrug 146 (VJ: 143), davon 67 (VJ: 62) weibliche Arbeitnehmerinnen und 79 (VJ: 81) männliche Arbeitnehmer.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält am 31. Dezember 2023 folgende Beteiligungen:

Florida Factual GmbH, Berlin Beteiligung: 12.754,00 EUR (51 %)
(ehem. Klamroth2Hohenfeld GmbH) Eigenkapital der Gesellschaft: -559.237,80 EUR
Jahresfehlbetrag 2023: 447.428,73 EUR
Florida Film GmbH, Berlin Beteiligung: 12.750,00 EUR (51 %)
Eigenkapital der Gesellschaft: -387.206,99 EUR
Jahresüberschuss 2023: 475.207,63 EUR
Studio Bummens GmbH, Berlin Beteiligung: 10.000,00 EUR (15,53 %)
Eigenkapital der Gesellschaft: 2.164.852,52 EUR
Jahresüberschuss 2023: 364.996,94 EUR
PrettyWellDone GmbH, Köln Beteiligung; 12.750,00 EUR (51%) Der Jahresabschluss 2023
liegt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht vor.

Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2023 bestehen Bürgschaften zugunsten von Tochterfirmen in folgender Höhe:

Florida Factual ggü. GLS-Bank, Bochum (Produktionsbürgschaften) 318.000,00 EUR
Florida Factual ggü. Deutsche-Bank, Berlin (Produktionsbürgschaften) 213.749,64 EUR
Florida Film ggü DZ-Bank, München (Rahmenkreditbürgschaft) 750.000,00 EUR

Zusätzlich besteht eine Bankbürgschaft über 576.660,50 EUR für Aval / Garantie bei der Deutsche Bank AG. Aufgrund der Beurteilung des Risikos aus vergangenen Entwicklungen wird das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 7.822 (davon bis 1 Jahr: TEUR 1.009; davon 2 bis 5 Jahre: TEUR 4.037; davon länger als 5 Jahre: TEUR 2.775) und aus KfZ-Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 70 (davon bis 1 Jahr: TEUR 37, davon 2 bis 5 Jahre: TEUR 33).

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Nach dem Stichtag hat es keine wesentlichen Ereignisse gegeben, die als Nachtrag zu erwähnen wären.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer wurden:

Herr Arne Kreutzfeldt (Fernsehproduzent), Berlin

Herr Thomas Schmitt (Fernsehproduzent), Berlin

bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Berlin, im Dezember 2024

Florida Entertainment GmbH, Berlin

Arne Kreutzfeldt

Thomas Schmitt

A. Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Florida Entertainment GmbH, mit Sitz in Berlin, produziert unter der Marke Florida TV hochwertige TV-Unterhaltungsshows und ein Late Night-Talk-Format für den deutschen Markt. Unter der Marke Florida Reklame werden Werbe- und Imagekonzepte entwickelt und umgesetzt.

Die Formate, ob für TV- oder Werbekunden, werden im Hause Florida Entertainment GmbH selbst entwickelt. In der Regel werden diese Produktionen als Auftragsproduktionen für einen TV-Sender hergestellt oder als Gesamtkonzept mit Umsetzung für einen Werbekunden entwickelt und produziert.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Formate sowie die Erhaltung langfristig laufender Produktionen für den deutschen TV-Markt stehen im Fokus des Unternehmens. Durch neue Ideen und Entwicklungen sollen unter anderem neue Kunden für die "klassischen" TV-Produktionen hinzugewonnen werden, aber auch neue Werbekunden erschlossen werden.

3. Steuerungssystem

Wesentliche Größen der Unternehmenssteuerung bilden die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen der Branche

Zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage der deutschen TV- und Filmproduktionsfirmen geht aus der Herbstumfrage 2023 der Produzentenallianz folgende Einschätzung hervor:

"Björn Böhning, CEO und Sprecher des Gesamtvorstands der Produzentenallianz: "Wir sehen eine dramatische Eintrübung der konjunkturellen Lage der Filmwirtschaft. Die Produzentenallianz fordert mit Nachdruck 3 Säulen aus Investitionsverpflichtung einschließlich Rechterückbehalt, einem international wettbewerbsfähigen Steueranreizmodell und der zügigen Reform des Filmfördergesetzes."

1 Herbstumfrage 2023 der Produzentenallianz (https://produktionsallianz.de/herbstumfrage-2023-der-produzentenallianzlage-der-film-und-fernsehbranche-truebt-sich-dramatisch-ein/)

Ein Grund für die schlechte Aussicht sind signifikante Auftragsrückgänge. 45 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass ihr diesjähriger Umsatz im Verhältnis zu den Vorjahren gesunken ist. Die Unternehmensgewinne bleiben im Vergleich zum Vorjahr auf einem im Durchschnitt niedrigen Niveau (Median: 2,5 - 5%).

[...]

Wie auch in den vergangenen Jahren sind ARD (34%) und ZDF (30%) die zentralen Auftraggeber der Unternehmen in der Stichprobe, gefolgt von der RTL-Gruppe, den internationalen Streamern (beide 8%) und ProSiebenSat. 1 (6%). Betrachtet man nur die Fiction-Genres, liegen die internationalen Streamer mit 10% deutlich vor der RTL-Gruppe (4%) und dem ProSiebenSat.1-Konzern (1%)."

Ergänzend dazu geht aus der PWC Studie German Media and Entertainment Outlook 2024 hervor, dass, bezogen auf die jährlichen Werbeumsätze in der Medien- und Entertainment Branche, "[d]er Umsatz in den traditionellen Segmenten Fernsehen und TV-Werbung sowie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften [ ... ] auch in den nächsten Jahren weiter abnehmen" wird. Vgl. dazu die folgende Abbildung aus der erwähnten Studie:

Das Umfeld wird die Produzenten demnach in den kommenden Jahren herausfordern, da sowohl das beauftragte Produktionsvolumen als auch Anteil der Werbeeinnahmen am Gesamtmarkt kleiner werden.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Gesamtumsatz 29,4 Mio. EUR (VJ 34,5 Mio. EUR). Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresergebnis iHv. 1,3 Mio. EUR abgeschlossen (VJ Jahresüberschuss 1,3 Mio. EUR).

Im Verlauf des Jahres wurden die bekannten TV-Produktionen aus den Vorjahren erfolgreich in neuen Staffeln produziert. Das für Streaming-Kunden Amazon Prime produzierte Dokumentationsformat "The world's most dangerous show" wurde im Geschäftsjahr 2023 finalisiert.

In Folge des Umzugs aus dem Vorjahr wurden auch, vor allem in der ersten Jahreshälfte, weitere Investitionen in Räumlichkeiten, technische Ausstattung und nicht zuletzt in die digitale Ausstattung getätigt.

Das vorhandene Produktionssteuerungssystem "etribez Production Management Platform" wurde aufgrund seiner Unzulänglichkeiten im alltäglichen Einsatz durch eine im Auftrag der Florida Entertainment GmbH programmierten Softwarelösung ersetzt. Zeitgleich wurde die Buchhaltung von "DATEV Kanzlei Rechnungswesen" auf "SAP Business One" umgestellt. Das Gesamtprojekt wurde im Frühjahr 2023 gestartet und wird erst im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen werden.

Durch dieses Projekt und auch die erwähnten Investitionen, die im Nachgang des Umzugs getätigt wurden, kam es im Jahr 2023 zu überproportionalen Investitionsausgaben.

3. Lage

Die im Vergleich zum Vorjahr veränderte Ertragslage lässt sich im Einzelnen aus folgenden Entwicklungen darlegen:

a. Ertragslage

Die Erlöse gingen ggü. dem Vorjahr um -5,1 Mio. EUR (-14,8%) zurück, die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen sanken leicht überproportional zum Umsatz um -5,4 Mio. EUR (-19,8%), der allgemeine Verwaltungsaufwand stieg um +0,2 Mio. EUR (+3,2%). Der Hauptgrund für den Anstieg lag im Umzug in eine neue Immobilie und den damit verbundenen höheren Mietaufwendungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr von 0,43 Mio. EUR um 0,08 Mio. EUR auf 0,51 Mio. EUR (+19,8%) gestiegen. Der Anstieg entfällt wesentlich auf höhere Servicepauschalen an die Töchter, während gegenläufig die periodenfremden Erträge um -0,13 Mio. EUR gesunken sind.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Florida Entertainment GmbH betrug per 31.12.2023 8,0 Mio. EUR (VJ 9,6 Mio. EUR). Zum Rückgang hat im Wesentlichen Folgendes beigetragen:

Das Anlagevermögen ist auf 1,2 Mio. EUR angestiegen (VJ 0,7 Mio. EUR). Der Anstieg ist auf unterschiedliche Faktoren zurück zu führen. Die Beteiligungen sind auf 0,6 Mio. EUR (VJ 0,2 Mio. EUR) gestiegen, da die Florida Entertainment GmbH in die Kapitalrücklagen der Florida Factual GmbH und der neu gegründeten Beteiligung PrettyWellDone GmbH 0,2 Mio. EUR bzw. 0,1 Mio. EUR eingezahlt hat. Außerdem spiegeln sich die neuen Softwarelösungen SAP Business One sowie das neue Tool zur Produktionssteuerung in den geleisteten Anzahlungen u. Anlagen im Bau (0,2 Mio. EUR / VJ 0 EUR) wider.

Innerhalb des Umlaufvermögens sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,1 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR zurück gegangen (VJ 3,5 Mio. EUR). Die Posten beziehen sich auf offene, kurz vor dem Jahreswechsel gestellte und im Folgejahr ausgeglichene Produktionsrechnungen.

Die Vorräte sind leicht um 0,1 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR zurückgegangen. (VJ 1,8 Mio. EUR). Die Vorräte bestehen überwiegend aus anproduzierten Folgen von "Wer stiehlt mir die Show".

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i. H. v. 1,7 Mio. EUR (VJ 1,5 Mio. EUR) sind leicht angestiegen. Sie beinhalten langfristige Gesellschafterdarlehen sowie kurzfristige Finanzierungsdarlehen an die Tochterfirmen Florida Film GmbH und Florida Factual GmbH (vormals K2H Klamroth2Hohenfeld GmbH).

Die um -0,2 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR gesunkenen sonstigen Vermögensgegenstände (VJ 0,8 Mio. EUR) enthalten vor allem im Folgejahr abziehbare Vorsteuer, Umsatzsteuererstattungsansprüche und geleistete Kautionen.

Der Bestand an Barvermögen auf den Bankkonten ist im Vergleich zum Vorjahr (1,2 Mio. EUR) um 1,0 Mio. EUR geringer. Dies ist wesentlich auf eine im Geschäftsjahr 2023 vorgenommene Gewinnausschüttung von 1,6 Mio. EUR zurückzuführen.

c. Finanzlage

Der Gesellschaft stehen folgende Kontokorrentlinien zur Verfügung, die in der Regel bei Bedarf zur kurzfristigen Finanzierung der laufenden Produktionen genutzt werden und die in ihrer Laufzeit nicht befristet sind:

Deutsche Bank 1,0 Mio. EUR
Berliner Sparkasse 0,2 Mio. EUR (gekündigt zu Ende August 2024)

Der Cashflow der Florida Entertainment GmbH stellt sich im Jahr 2023 wie folgt dar:

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: +0,7 Mio. EUR
Cashflow aus Investitionstätigkeit: -0,6 Mio. EUR
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: -1,0 Mio. EUR

Die Finanzmittel beliefen sich somit zum Ende der Periode auf -0,3 Mio. EUR. Die Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres 2023 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

III. Prognose

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 unter der Annahme, dass bestehende Formate fortgeführt werden und angestrebte, neue Formate beauftragt werden, Umsätze von rd. 31,5 Mio. EUR. Der Vorjahreswert wird demnach übertroffen. Insgesamt wird ein positiver Jahresüberschuss, der über dem Ergebnis des Vorjahres liegen wird, erwartet.

Die weiterhin gute Ertragslage wird sich auch positiv auf die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage auswirken.

Die erfolgreichen Produktionen "LateNight Berlin", "Joko & Klaas gegen ProSieben" und "Das Duell um die Welt -Team Joko gegen Team Klaas" sowie das Format "Wer stiehlt mir die Show" werden auch im Jahr 2024 produziert. Ergänzend wird eine Staffel von "Duell um die Geld", einem Spin-off der ehemaligen Produktion "Circus Halli-Galli" in einer Neuauflage produziert.

Weiterhin arbeitet die Florida Entertainment GmbH kontinuierlich an der Entwicklung neuer Projekte, um auch zukünftig erfolgreich zu sein.

IV. Chancen und Risiken

Die Entwicklung hängt einerseits von den branchenüblichen Chancen und Risiken ab. Zu diesen gehört unter anderem, dass die Verträge von Moderatoren nicht verlängert werden und damit die Grundlage für die an Joachim "Joko" Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gebundenen Formate entfällt, wodurch diese für ProSieben nicht mehr produziert werden können.

Andererseits hängt die Entwicklung von der Möglichkeit ab, das Team der Florida Entertainment GmbH durch gezielte Weiterentwicklung von vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Gewinnung neuer, geeigneter Kräfte zu erweitern und zu ergänzen. Im Rahmen einer Zukunftsinitiative werden Volontäre gesucht und bereichsübergreifend ausgebildet, um den behutsamen Aufbau von Personal, das zukünftig neue Produktionen im Sinne der Philosophie der Florida Entertainment GmbH mitentwickeln und produzieren soll, voranzutreiben. Nach dem Umzug in größere Räumlichkeiten wurden neue äußere Rahmenbedingungen für das notwendige Personalwachstum geschaffen.

Als nächster Schritt steht die Anpassung der verwendeten Systemlandschaft an, um operative Risiken zu minimieren. Die eingesetzte Software zur Steuerung und Überwachung der Produktionen wird durch eine neue, nach den Wüschen und Bedürfnissen programmierte Lösung ersetzt werden. Diese Software vereint ein Purchase-Order-System, die Möglichkeit durch direkten Anschluss und Zugriff auf das Buchhaltungssystem einen Projektkostenstand abzurufen, eine Freigabelösung für Eingangs- und Ausgangsrechnungen sowie für die Abrechnung von Verfügungsgeldern.

Aufgrund dieser Lösung hat die Produktionsleitung jederzeit eine tagesaktuelle Übersicht über das laufende Projekt und die enthaltenen Kostenpositionen, so dass bei Bedarf steuernd eingegriffen werden kann oder informierte Entscheidungen getroffen werden können.

 

Berlin, im Dezember 2024

Arne Kreutzfeldt

Thomas Schmitt

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Florida Entertainment GmbH , Berlin, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Florida Entertainment GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Florida Entertainment GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Florida Entertainment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Berlin, 17. Dezember 2024

Vierhaus Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerd Marschall, Wirtschaftsprüfer

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