Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 703073
Vorher
LeaseRad GmbH
Eingetragen
12.12.2008
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von KrafträdernGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel, die Vermietung und Verwertung von Fahrrädern und Krafträdern sowie deren Zubehör, auch die Wartung und Instandhaltung von Zweirädern sowie die Erstellung von Mobilitätskonzepten für Unternehmen

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christina Kiehl
seit 1.7.2025
Geschäftsführer
Thomas Hellweg
seit 27.3.2025
Prokura
Andreas Hennemann
seit 24.4.2023
Prokura
Prokura
Florian Gerd Baur
seit 8.4.2022
Geschäftsführer
Nadja Dr. Parpart
seit 1.10.2021
Prokura
Andrea Kurz
seit 11.8.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Annette Altenbach
seit 3.12.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
JobRad Holding SEEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

JobRad Holding SE
Germany
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

JobRad GmbH

(vormals: LeaseRad GmbH)

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

1 Grundlage des Unternehmens

Die JobRad GmbH wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu etablieren. Die JobRad GmbH verfolgt nach eigenem Leitbild das Ziel, Menschen aufs Rad zu bringen. In diesem Sinne bietet das Unternehmen mit der Marke JobRad seit 10 Jahren eine Rundum-Dienstleistung im Hinblick auf die Abwicklung von Leasing und Überlassung von Dienstfahrrädern und -E-Bikes an. Hierbei tritt die JobRad GmbH nicht selbst als Leasinggeber auf, sondern arbeitet mit einem Leasingpartner zusammen. Als reiner Dienstleister erzielt die Gesellschaft daher zum überwiegenden Teil Erträge aus Vermittlungsprovisionen und Einkaufskonditionen.

Das JobRad-Konzept basiert auf dem Erlass der Länderfinanzbehörden aus dem Jahr 2012, der das bis dahin ausschließlich für PKW gültige "Dienstwagenprivileg" auch für Fahrräder und Pedelecs erschließt. Für die Korrektur dieser steuerlichen Ungleichbehandlung haben sich die Gründer der JobRad GmbH gemeinsam mit verschiedenen Mobilitätsverbänden eingesetzt.

Angestellte suchen sich ihr Wunschrad beim Fachhändler oder online aus. Der Arbeitgeber least das Dienstrad und überlässt es dem Mitarbeiter zur beruflichen und privaten Nutzung. Bezieht der Mitarbeiter das Fahrrad oder E-Bike per Gehaltsumwandlung, profitiert er von einer steuerlichen Förderung (0,5 %-Regel). Ein arbeitgeberfinanziertes JobRad ist für den Mitarbeiter kosten- und steuerfrei.

Ein zweites Radleasingmodell wird für Selbständige angeboten, welches die gleiche JobRad-Dienstleistung umfasst, aber anderen steuerlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Beim Radleasing für Selbständige sind die Raten steuerlich als Betriebsausgaben zu behandeln.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmendaten

Im Jahr 2018 konnten die Umsätze im Fahrrad- und E-Bike-Markt laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wieder um 16,3 % gesteigert werden und lagen bei 3,16 Mrd. EUR. Insgesamt wurden 4,18 Mio. Fahrräder und E-Bikes verkauft. Dies entspricht einer Steigerung von 8,6 % zum Vorjahr. Die Durchschnittspreise sind auch im Jahr 2018 weiter angestiegen. Ein Fahrrad kostet durchschnittlich 756 EUR und damit 50 EUR mehr als im Vorjahr. Der ZIV begründet das Wachstum mit dem wachsenden E-Bike-Anteil und einem steigenden Qualitätsbewusstsein der Kunden.

Der E-Bike-Boom geht weiter: Absatz, Produktion, Import und Export mit großen Zuwächsen. Den Anteil der E-Bikes am Gesamtmarkt beziffert der ZIV im Jahr 2018 mit 23,5 %. Somit ist fast jedes vierte verkaufte Fahrzeug inzwischen mit einem Elektromotor ausgestattet. Mit 980.000 verkauften E-Bikes wurde erstmals fast die Eine-Million-Marke erreicht. Lasten- und Transportfahrräder gewinnen weiter an Bedeutung. Der Anteil von 4 % an E-Bike-Verkäufen entspricht einer Stückzahl von fast 40.000. Das Segment der schnellen E-Bikes stagniert auf einem sehr niedrigen Niveau, da die Rahmenbedingungen für diesen Fahrzeugtyp nach wie vor eher unattraktiv sind.

Die Bundespolitik hat erkannt: Die Mobilitätswende wird nur mit einer steigenden Nutzung von Fahrrädern und E-Bikes zu erreichen sein. Durch eine stärkere Verlagerung des innerstädtischen Pkw-Verkehrs auf Fahrräder und E-Bikes können die Schadstoffbelastungen in den Städten auch ohne Dieselfahrverbote reduziert werden. Laut Mobilitätsbericht des BMVI (MID-Bericht) liegen rund 50 % der Pkw-Fahrten unter 5 km - 25 % sogar unter 2 km - diese Distanzen könnten bequem mit dem Fahrrad oder E-Bike zurückgelegt werden.

Auch der ZIV kommentiert in seiner Jahresbilanz 2018 die Relevanz vom Dienstradleasing: "Das Dienstfahrrad-Leasing wird immer wichtiger - durch die kürzlich per Erlass der obersten Finanzbehörden beschlossene steuerliche Förderung von Dienstfahrrädern, auch im Falle der Gehaltsumwandlung, wird dieses Angebot für Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch attraktiver."

(https://www.ziv-zweirad.de/presse-medien/pressemitteilungen/detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=746&cHash =30d71a9bd787d411845baaf42d690970)

Mehr als 250.000 Diensträder sind im Jahr 2018 allgemeinen Schätzungen zufolge auf Deutschlands Straßen unterwegs. Eine Händlerumfrage des Verbunds Service und Fahrrad (VSF) 2018 hat ergeben, dass 78 % aller VSF-Fachgeschäfte mittlerweile Dienstradleasing anbieten und mit diesem Segment bereits knapp 10 % (9,1 %) vom Gesamtumsatz 2018 erzielt haben. ( https://www.sazbike.de/markt-politik/verbund-service-und-fahrrad-ev-vsf/vsf-fachhaendler-erzielen-deutlich-wachsende-verkaufspreise-1692770.html

Mit Blick auf die Faktenlage ist zusammengefasst davon auszugehen, dass sich der Markt für Dienstradleasing weiter erfolgreich entwickeln wird. Auch die für Dienstradleasinganbieter relevanten Zahlen hinsichtlich Konjunktur und Arbeitsmarkt unterstützen diese These: Die Arbeitslosigkeit erreichte in Deutschland 2018 den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2018 durchschnittlich 2,340 Millionen Menschen ohne Arbeit und damit 193.000 weniger als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,5 Punkte auf 5,2 Prozent. Neben möglichen verkehrsbezogenen Rahmenbedingungen wie innerstädtischen Fahrverboten ist das Dienstrad in vielen Unternehmen fester Bestandteil zur Fachkräftegewinnung und Steigerung der Mitarbeiterbindung. Laut einer Studie von Kienbaum aus 2019 gewinnt das Firmenrad oder Firmen-E-Bike stark an Attraktivität in deutschen Unternehmen: Es hat die höchste Planungsrate aller Extras, etwa 30 Prozent der Arbeitgeber beabsichtigen derzeit die Einführung.

QUELLEN:

https://www.sazbike.de/markt-politik/verbund-service-und-fahrrad-ev-vsf/vsf-fachhaendler-erzielen-deutlich-wachsende-verkaufspreise-1692770.html

https://www.wiwo.de/erfolg/trends/benefits-die-extras-von-der-firma-werden-zur-neuen-waehrung/23918060.html

2.2 Geschäftsverlauf

Das Jahr 2018 war erneut durch ein solides Umsatzwachstum geprägt. Die JobRad GmbH konnte ihren Umsatz um nahezu 50% steigern und wächst damit deutlich schneller als der Fahrradmarkt insgesamt. Vergleichszahlen zu den direkten Marktbegleitern liegen weiterhin nicht vor.

Die JobRad GmbH bereitet ihre internen Strukturen auf dieses anhaltende Wachstum vor. Die Mitarbeiterzahl betrug zum Bilanzstichtag 192 Personen. Die langfristig ausgelegte Strategie führt aber auch dazu, dass Kostendegressionseffekte (z.B. Personalaufwandsquote oder sonstiger betrieblicher Aufwand) noch nicht oder nur in eingeschränktem Umfang sichtbar werden (Vergleiche 2.3).

Die Vorbereitung der internen Strukturen auf das anhaltende Wachstum führte auch zu gesellschaftsrechtlichen Anpassungen. Per 09.03.2018 wurde die JobRad Holding GmbH gegründet, die 100% der Anteile an der LeaseRad GmbH hält.

Die LeaseRad GmbH wiederum wurde mit Wirkung zum 09.01.2019 umbenannt in JobRad GmbH, um den Markennamen weiter zu stärken.

Derzeit befindet sich ein neues Bürogebäude im Bau, welches JobRad ab Ende 2020 anmieten und das ausreichend Platz für alle Beschäftigten bieten wird.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Rohergebnis der JobRad GmbH betrug 26.025 TEUR und lag damit um 47 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau (17.648 TEUR).

Infolge der personellen Aufstockung stieg der Personalaufwand um 3.473 TEUR auf 9.669 TEUR. Die Personalaufwandsquote bezogen auf den Rohertrag erhöhte sich von 35,1 % auf 37,1 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Geschäftsjahr um 2.872 TEUR auf 10.053 TEUR. Ursächlich für den Rückgang war insbesondere die im Vorjahr gebildete Rückstellung für die Übernahme der Besteuerung des geldwerten Vorteils (§37b EStG) für die JobRad-Verträge, die bis zum 31.10.2017 abgeschlossen wurden (9.931 TEUR). Im laufenden Geschäftsjahr haben wir 5.361 TEUR Rückstellungen für §37b zugeführt. Weitere Einzelheiten hierzu befinden sich im Risiko- und Prognosebericht. Bereinigt um diese Einzelposition steigen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen etwa umsatzproportional.

Die positive Geschäftsentwicklung in Verbindung mit einem reduzierten Zusatzaufwand für die Übernahme der Besteuerung des geldwerten Vorteils (§37b EStG) führt zu einer deutlichen Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) von -1.748 TEUR in 2017 auf 5.938 TEUR in 2018 (+7.686 TEUR).

Die Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich zurückgegangen von 1.550 TEUR auf 545 TEUR. Wiederum bilden die Auszahlungen bzw. Abfindungen von partiarischen Darlehen den Hauptbestandteil dieser Aufwandsposition, die aufgrund einer geringeren Anzahl von Darlehensauflösungen deutlich zurückgegangen ist.

Das Geschäftsjahr 2018 konnte trotz der weiter aufgestockten Rückstellung für die Übernahme der Besteuerung des geldwerten Vorteils (§ 37b EStG) mit einem deutlich positiven Jahresüberschuss in Höhe von 4.207 TEUR abgeschlossen werden (Vorjahr -3.053 TEUR). Daraus resultiert, unter Berücksichtigung des im Vorjahr entstandenen Verlustvortrags, ein Bilanzgewinn in Höhe von 1.235 TEUR.

Die Kennziffer 'Wertschöpfungsfaktor' (Rohertrag /1000 EUR Personalaufwand) erreicht 2.564 EUR (Vj: 2.804 EUR), unterschreitet aber wegen des strategischen Personalaufbaus zur langfristigen Unternehmensentwicklung den Vorjahreswert.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel, so dass die Zahlungsfähigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt 61,1 % der Bilanzsumme und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 58,1 % von 6.811 TEUR auf 10.769 TEUR erhöht.

Der Anstieg der Forderungen und Vorräte zum Bilanzstichtag ist auf unseren - größeren - Geschäftsumfang zurückzuführen.

Erstmals weisen wir in unserer Bilanz Finanzanlagen aus. Diese setzen sich zusammen aus Darlehen an die JobRad Holding GmbH (1.904 TEUR) sowie in geringem Umfang aus dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen an der GLS Bank (25 TEUR).

Unsere Kapitalstruktur (Passiva) ist im Wesentlichen durch die im Geschäftsjahr 2017 erstmals gebildete Rückstellung für Pauschalsteuern (§37b EStG) geprägt.

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Geschäftsverlaufs sehr zufrieden. Die gesteckten Umsatzziele konnten wir weitgehend erreichen. Auch bereinigt um den Effekt aus der Bildung der Rückstellung für die Übernahme der pauschalen Besteuerung des geldwerten Vorteils nach § 37 b EStG liegt das Ergebnis deutlich über Vorjahr.

3 Chancenbericht

Im Jahr 2018 hat der Bundestag bereits die Steuerfreiheit für Diensträder beschlossen - wenn sie vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zur Verfügung gestellt werden.

Das vollständig arbeitgeberfinanzierte JobRad ist aber in der Praxis noch die Ausnahme. Deshalb hat sich JobRad in den vergangenen Monaten auf politischer Ebene für die Neuregelung stark gemacht, die allen Dienstradlern zugutekommt.

Mit Erlass vom 13.03.2019 (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/ Steuern/Steuerarten/Lohnsteuer/BMF_Schreiben_Allgemeines/2019-03-13-gleich-lautende-erlas-se-steuerliche-behandlung-der-ueberlassung-von-elektro-fahrraedern-anlage.pdf ) haben die Finanzbehörden diesen Bemühungen Rechnung getragen und die steuerliche Behandlung der Überlassung von (E-)Fahrrädern angepasst (0,5% Regelung). Die Neuregelung gilt für alle vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 neu abgeschlossenen Dienstrad-Leasingverträge.

Wir gehen davon aus, dass diese Neuregelung einen deutlich positiven Einfluss auf die Akzeptanz des Dienstfahrradleasings und damit auch auf unseren Geschäftsverlauf haben wird.

Weitere nach dem Bilanzstichtag aufgetretene Tatsachen oder Ereignisse, über die zu berichten wäre, die einen materiellen Einfluss auf den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft haben oder den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht bekannt geworden.

4 Risiko- und Prognosebericht

Die in 2017 beschlossene Neuauslegung des buchhalterischen Restwerts für Diensträder seitens der Finanzbehörden hat die bis dato gültigen Rahmenbedingungen verändert:

Mit dem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 17.11.2017 wurde die neue Vorgabe gemacht, den regelmäßigen Restwert eines Rades nach 36-monatiger Leasinglaufzeit mit 40% des auf volle 100 EUR abgerundeten Bruttolistenpreises anzusetzen. Wenn der Nutzer das Rad nach Leasingende zu einem niedrigeren Preis (z.B. 10%) erwirbt, entsteht ein zu versteuernder geldwerter Vorteil.

JobRad GmbH beabsichtigt trotz dieser Änderungen allen JobRadlern, die einen Vertrag vor 01.11.2017 abgeschlossen haben, das Fahrrad zu 10% des ursprünglichen Kaufpreises anzubieten und die Versteuerung des daraus entstehenden geldwerten Vorteils pauschal nach § 37 b EStG zu übernehmen. Im Berichtszeitraum wurden die entsprechenden Beträge für in 2018 ausgelaufene Verträge an das Finanzamt abgeführt.

Die im Vorjahr gebildete Rückstellung wurde auf Basis der vorliegenden Daten über aktive Leasingverträge und unter Berücksichtigung von Erfahrungs- und Schätzwerten für bestimmte Parameter, wie z.B. 'Übernahmequoten' oder 'Anzahl vorzeitiger Vertragsbeendigungen' ermittelt.

Diese Parameter werden laufend überprüft und führten zu einer Anpassung der Rückstellung im Jahresabschluss 2018 in Höhe von 5.361 TEUR.

Wir konnten im Geschäftsjahr 2018 beobachten, dass die veränderten Rahmenbedingungen bzgl. des Rückkaufwerts der Attraktivität des Geschäftsmodells nicht geschadet haben. Im Gegenteil: Das große Interesse an Dienstradleasing - und im Speziellen an JobRad - ist weiterhin ungebrochen. Wir zählen außerordentlich viele Presseanfragen und Presseveröffentlichungen und auch unsere Messepräsenzen sind bestens besucht.

Dementsprechend planen wir weiterhin mit einem Umsatzwachstum im mittleren zweistelligen Prozentbereich und erwarten in 2019 ein positives Jahresergebnis im einstelligen Millionenbereich, welches sich aber deutlich über dem Ergebnis des Berichtsjahres bewegen wird.

Die Intensität im Wettbewerb mit den anderen Dienstradleasing-Anbietern nimmt unserer Wahrnehmung nach zu. Eine Konsolidierung der Zahl der Marktteilnehmer sehen wir aktuell noch nicht; wir sehen im Gegenteil vereinzelt neue Anbieter.

Die Differenzierung der Dienstradleasing-Angebote findet zusehends über zusätzliche Leistungen, wie Versicherungen statt. Als Pionier und Marktführer werden wir im zunehmenden Wettbewerb unser Profil durch zukunftsorientierte Angebote weiter schärfen, welche dem JobRadler das sorgenfreie Radfahren zu jeder Zeit ermöglicht, und dies mit dem Wunschrad neuester Klasse.

Die JobRad GmbH hat sich in der Startphase des Unternehmens teilweise durch Crowdfunding und andere Einzelinvestoren finanziert. Auch im Geschäftsjahr 2018 haben wieder einige Anteilseigner ihre Beteiligungen regulär aufgekündigt, woraus ein Aufwand in Höhe von 545 TEUR entstand. Es ist nicht absehbar, wann die verbleibenden Anteilseigner von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen; derzeit gibt es keine Anzeichen, dass eine große Anzahl der noch verbliebenen Investoren zum 31.12.2019 ihre Beteiligung kündigen. Zum 31.12.2019 besteht für JobRad erstmals ein Kündigungsrecht. Eine zeitliche Zusammenballung von Kündigungen würde allerdings eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen, da die Abfindungen durch die überaus positive Geschäftsentwicklung ein Vielfaches des eingesetzten Kapitals ausmachen. Der genaue Betrag ist abhängig von Umsatz- und Ergebnisentwicklung und kann nicht prognostiziert werden. Die vertraglichen Auszahlungsmodalitäten sollen gewährleisten, dass die Liquidität des Unternehmens gewahrt bleibt.

5 Vorbehalt

Prognosen und Einschätzungen in diesem Geschäftsbericht wurden auf der Grundlage unserer jetzigen Erkenntnisse abgegeben. Die hierbei unterstellten Einflussfaktoren können sich aufgrund von wirtschaftlichen Entwicklungen, Verwerfungen an den Finanzmärkten, Änderungen von gesetzlichen, steuerlichen und demografischen Rahmenbedingungen sowie einer geänderten Wettbewerbssituation unserer Gesellschaft anders entwickeln, als im Rahmen der Planung berücksichtigt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen 3.083.215,76 814.077,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 132.716,00 30.992,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 132.716,00 30.992,00
II. Sachanlagen 1.021.837,00 783.085,93
1. technische Anlagen und Maschinen 72.076,00 379,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.653,00 782.706,93
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.108,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.928.662,76 0,00
1. sonstige Finanzanlagen 1.928.662,76 0,00
B. Umlaufvermögen 14.557.754,20 9.608.040,20
I. Vorräte 492.571,60 402.720,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.268.710,68 2.393.890,77
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 697.616,08 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.571.094,60 2.393.890,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.796.471,92 6.811.429,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.015,97 32.818,70
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.782.952,55
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.667.985,93 13.237.889,38

Passiva

   
  31.12.2018 31.12.2017
  EUR EUR
A. Eigenkapital 1.423.739,18 0,00
I. gezeichnetes Kapital 58.310,00 58.310,00
II. Kapitalrücklage 130.488,40 130.488,40
III. Bilanzgewinn 1.234.940,78 -2.971.750,95
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.782.952,55
B. Rückstellungen 14.305.144,81 11.484.440,02
C. Verbindlichkeiten 1.939.101,94 1.753.449,36
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.939.101,94 1.753.449,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.751.101,94 1.563.199,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 188.000,00 190.250,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.667.985,93 13.237.889,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018 1.1.2017 - 31.12.2017
EUR EUR
1. Rohergebnis 26.025.465,80 17.647.721,92
2. Personalaufwand 9.668.663,76 6.195.892,60
a) Löhne und Gehälter 8.235.065,14 5.226.065,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.433.598,62 969.827,22
3. Abschreibungen 365.513,09 275.124,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 365.513,09 275.124,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.053.122,17 12.925.487,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.291,89 7.959,59
davon aus verbundenen Unternehmen 7.158,33 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 545.487,95 1.550.437,54
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.203.434,99 -186.954,28
8. Ergebnis nach Steuern 4.207.535,73 -3.104.306,35
9. sonstige Steuern 844,00 954,00
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 52.456,05
11. Jahresüberschuss 4.206.691,73 -3.052.804,30

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018 1.1.2017 - 31.12.2017
EUR EUR
11. Jahresüberschuss 4.206.691,73 -3.052.804,30
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   81.053,35
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.971.750,95  
14. Bilanzgewinn 1.234.940,78 -2.971.750,95

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die LeaseRad GmbH hat ihren Sitz in Freiburg i. Breisgau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 703073 eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 05.10.2018 wurde die Umbenennung der LeaseRad GmbH in JobRad GmbH beschlossen. Die Änderung wurde am 09.01.2019 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 4 S. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 und 288 Abs. 2 HGB für eine mittelgroße Gesellschaft wurden in Anspruch genommen.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden Angaben zu Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang gemacht.

Über Vorgänge nach § 264 Abs. 2 S. 2 HGB berichten wir wie folgt:

Die Finanzbehörden sehen im Erwerb eines JobRads zu einem Preis, der niedriger ist als der Marktwert, einen geldwerten Vorteil, der als Arbeitslohn zu versteuern ist (BMF v. 17.11.2017 IV C 5-S2334). Mit Erklärung vom 30.10.2017 hat die LeaseRad GmbH gegenüber den am JobRad-Modell teilnehmenden Arbeitgebern die Übernahme der Pauschalsteuer für die Abgeltung des geldwerten Vorteils aus der Überlassung der JobRäder an den Arbeitnehmer bei Beendigung des Leasingvertrags, zugesagt und sich verpflichtet, die darauf anfallende Pauschalsteuer als Zuwendender gem. § 37b EStG im eigenen Namen an das Finanzamt abzuführen. Diese Zusage führt zur Bildung einer unter den Steuerrückstellungen ausgewiesenen Rückstellung für zu erwartende Pauschalsteuern, bezogen auf den gesamten Bestand der zum Zusagezeitpunkt bestehenden Leasingverhältnisse.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren).

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und analog den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen analog der steuerlichen Vorschriften als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Verwertungsrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.

Bankguthaben und flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist. (§253 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:

2018 2017
TEUR TEUR
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.904 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 393
Sonstige Verbindlichkeiten 0 1

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 0 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 462).

Im Bilanzgewinn von TEUR 1.235 ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.972 enthalten.

Unter den Steuerrückstellungen werden Rückstellungen für die Übernahme von Pauschalsteuern nach § 37b EStG in Höhe von TEUR 12.374 ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Rückstellung für Rücknahmeverpflichtung 100
Rückvergütungen und Provisionen 391
Personalkosten (Urlaub, sonstige Personalkosten) 419
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 32
Sonstige Rückstellungen 42
Verrechnung Full Service 204

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitsspiegel:

davon mit einer
Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit über 1 und bis 5 Jahren Restlaufzeit größer 5 Jahren
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 504 504 0 0
Vorjahr 419 419 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.099 514 0 585
Vorjahr 1.334 1.135 0 199
(davon aus Steuern) (193) (193)    
(Vorjahr) (516) (516)    
(davon im Rahmen der soz. Sicherheit) (0) (0)    
(Vorjahr) (0) (0)    
  1.603 1.018 0 585
Vorjahr 1.753 1.554   199,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesenen werden und auch nicht nach §251 HGB anzugeben sind, resultieren aus Mietverpflichtungen. Die Gesamtmietverpflichtungen belaufen sich auf jährlich TEUR 706 mit einer Gesamtlaufzeit bis längstens 2021.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt gemäß § 288 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen zur Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 7) enthalten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.361 angefallen, die auf die Zuführung der Rückstellungen für die Übernahme der Pauschalversteuerung zurückzuführen sind. Davon entfallen TEUR 5.333 als periodenfremde Aufwendungen für die Abdeckung des Pauschalversteuerungsrisikos für die Vermittlung von Leasingverträgen, die in den Geschäftsjahren 2016 und 2017 abgeschlossen wurden.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Geschäfte des Unternehmens LeaseRad GmbH werden durch die Geschäftsführer 

Holger Uwe Tumat, Ihringen, Wirtschaftsingenieur
Edwin Ulrich Prediger, Freiburg i.Br., Diplom Volkswirt

geführt. Die Geschäftsführer sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Sie handeln nicht im eigenen Namen, sondern jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Auf eine Angabe der Bezüge wird gem. § 284 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angabe der Arbeitnehmerzahl

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Angestellte Vollzeit 100
Angestellte Teilzeit 60
Summe 160

Angabe der Organbezüge

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Nachstichtagsereignisse

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.234.940,78 in voller Höhe auszuschütten.

 

Freiburg i.Br., 29.04.2019

LeaseRad GmbH

Edwin Ulrich Prediger, Geschäftsführer

 

LeaseRad GmbH

Holger Uwe Tumat, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.021,50 128.113,70 0,00 167.135,20
  39.021,50 128.113,70 0,00 167.135,20
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.188,85 86.490,33 1.200,00 90.479,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.277.810,20 462.658,06 29.727,13 1.710.741,13
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 50.108,00 0,00 50.108,00
  1.282.999,05 599.256,39 30.927,13 1.851.328,31
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 1.903.662,76 0,00 1.903.662,76
2. Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
  0,00 1.928.662,76 0,00 1.928.662,76
  1.322.020,55 2.656.032,85 30.927,13 3.947.126,27
Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.029,50 26.389,70 0,00 34.419,20
  8.029,50 26.389,70 0,00 34.419,20
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.809,85 14.792,33 1.199,00 18.403,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.103,27 324.331,06 8.346,20 811.088,13
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  499.913,12 339.123,39 9.545,20 829.491,31
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  507.942,62 365.513,09 9.545,20 863.910,51
Restbuchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.716,00 30.992,00
  132.716,00 30.992,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 72.076,00 379,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.653,00 782.706,93
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.108,00 0,00
  1.021.837,00 783.085,93
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 1.903.662,76 0,00
2. Genossenschaftsanteile 25.000,00 0,00
  1.928.662,76 0,00
  3.083.215,76 814.077,93

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der LeaseRad GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LeaseRad GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., 30.04.2019

Euregio Südwest GmbH, Freiburg i. Br.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hansjörg Winterhalter, Wirtschaftsprüfer

p.p.a. Sven Michel, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

45 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.