Inkasso Plus GmbH
Selbe AdresseInkassobüros
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Koch seit 28.12.2018 | Prokura |
Marcus Greim seit 28.12.2018 | Prokura |
Ralf Friedrich Eckhardt seit 26.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eckhardt GmbHLützelbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(AMTSGERICHT DARMSTADT HRB 70336)BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(VORJAHR ZUM VERGLEICH)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Lützelbach und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB Nr. 70336 eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Eckhardt GmbH, Lützelbach, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:
C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten solche gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 3). 3. Eigenkapital Unser gezeichnetes Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 50.000,00. 4. Bilanzgewinn Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 268 Abs. 1 HGB in Anspruch und stellt die Bilanz nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses auf. Die Bilanz des Vorjahres wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 9.644 enthalten. Im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter, Tantiemen, Archivierungs- und Jahresabschlusskosten gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) und aus Steuern in Höhe von T€ 85 (Vorjahr: T€ 151) enthalten. Die Verbindlichkeiten umfassen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1) solche gegenüber Gesellschaftern. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Altersversorgung In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 2) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abgänge aus Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 0) und solche aus dem Finanzanlagevermögen in Höhe von T€ 723 (Vorjahr: T€ 0) erfasst. Dem gegenüber stehen Erlöse aus dem Anlageverkauf in Höhe von T€ 638 (Vorjahr: T€ 0). III. Sonstige Angaben Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. 1. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
2. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 12.906 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht festzustellen.
Lützelbach, den 18. Juni 2025 Eckhardt GmbH Ralf Eckhardt, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind am Standort Rimhorn im Odenwald spezialisiert auf den Handel mit Heizöl, Diesel, Schmierstoffen und Holzpellets. Die kontinuierliche und bedarfsgerechte Erweiterung und Aktualisierung unseres Sortiments, gepaart mit der notwendigen Fachkompetenz, erlaubt es uns, den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden zu sichern und auch das Neugeschäft zu beleben. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Lieferanten ermöglicht uns die Vermarktung hochwertiger Produkte. Langfristig sind nach unserer Überzeugung Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen durchsetzbar. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovation bestätigen unsere Geschäftspolitik. Die Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Produkten der Mineralöl-Industrie, der Holzpellets-Industrie sowie der Naturprodukte-Industrie zusammen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung der Distribution vorhandener Produkte. Insbesondere führt die Gesellschaft Entwicklungen auf der Basis kundenspezifischer Vorgaben durch. 3. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Höchst/Odenwald zum Zwecke der Lagerung und der Abstellmöglichkeiten von Nutzfahrzeugen sowie deren Reparatur. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland resultierte unter besonderer Beeinträchtigung durch den Ukraine-Krieg mit einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % und damit weit unterhalb der Erwartungen. Vor diesem Hintergrund hatte auch der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von ca. 5,3 % zu verzeichnen. Für den Holzpelletmarkt war das Jahr 2023 ein herausforderndes Jahr. Insbesondere der fehlgelenkte Heizungsmarkt hat diesem und anderen erneuerbaren Energieträgern die Grundlage für die bis dahin gewohnte Kontinuität ihrer Geschäftsentwicklung entzogen. Der Deutsche Energieholz- und Pelletverband e.V. (DEPV) sieht die Verantwortung dafür eindeutig bei der Ampelregierung und ihrer Politik. Es konnte zwar ein weiterer Zuwachs in der Pelletproduktion auf nunmehr 3,71 Mio. Tonnen verzeichnet werden, allerdings resultierte der Preis für Pellets nach dem kriegsbedingten Hoch im Jahr 2022 wieder auf einem niedrigeren Niveau. Folgende Umwelt-Faktoren beeinflussen den deutschen Handel mit Mineralölprodukten, Holzpellets und Naturstoffen:
Diese Faktoren signalisieren derzeit keine zufriedenstellenden Werte. Die weltweit größten Erdölexporteure 2023 waren im Jahr 2023 Saudi-Arabien (17,1 %), Russland (11,4 %) und der Irak (8,5 %). Die weltweit größten Mineralölimporteure waren die USA (17,1 %), die Volksrepublik China (16,5 %) und Indien (9,4 %). Im Jahr 2024 war ein Anstieg der Mineralölförderung von 4,42 % zu verzeichnen. Die größten Erdölimport- und exportnationen haben sich dabei im Rahmen des Rankings unverändert positioniert. Allerdings ist der Preis für Öl um 3,6 % gesunken. Für das Jahr 2025 wird ein moderates Wachstum der Produktion von 1,09 % erwartet, allerdings erneut, und trotz eines volatilen Marktes, in der Tendenz mit einem rückläufigen Preis. Der Markt für Holzpellets, unser zweiter wesentlicher Absatzmarkt, ist primär von der Inlandsproduktion gekennzeichnet. Die über ganz Deutschland verteilten Sägewerke verarbeiten ihr anfallendes Restholz (Späne und Hackschnitzel) entweder direkt vor Ort zu Holzpellets (ca. 60 % der Pellet-Produktionsmenge) oder verkaufen es an Pelletwerke. Allerdings wurden im Jahr 2024 bereits 15.000 Tonnen weniger Holzpellets als im bisherigen Rekordjahr 2023 hergestellt. Damit werden etwa die Hälfte der hierzulande beim Holzeinschnitt anfallenden Resthölzer für die Pelletproduktion genutzt. Der DEPV bedauert, dass diese wertvolle regionale Ressource wegen der schleppenden Energiewende nicht ihr volles Potenzial für die inländische Wertschöpfung entfalten kann. Für das Jahr 2025 erwartet der DEPV nur eine unwesentliche Steigerung der Produktion auf 3,8 Mio. Tonnen. Auch wenn mit den benachbarten Ländern wie Österreich, Schweiz, Polen oder Frankreich Pellethandel stattfindet, so bleibt Deutschland dennoch Selbstversorger und Nettoexporteur. Berücksichtigt man die kurzfristigen Prognosen zur Produktion von Holzpellets in Deutschland, entstehen vorerst keine Probleme in Bezug auf Lieferengpässe. Kurzfristig haben unter anderem Verschiebungen bei der weltweiten Nachfrage nach Holz zu einer Verringerung des vorherigen Überangebots an Holzresten geführt, die die Basis der Holzpelletproduktion bilden. Die Turbulenzen an den Energiemärkten führten wiederum zu einer weiter hohen Nachfrage für den Einbau von Pelletheizungen. Mittelfristige Prognosen in Bezug auf die Holzpellets-Preise gestalten sich daher schwierig. So fiel der sonst übliche Rückgang bei den Preisen im Frühjahr und Sommer 2022 fast vollständig aus. Im Jahr 2023 sanken die Preise ab dem Frühjahr nur kurzzeitig. Dafür sanken nach dem Sommer die Preise ungewöhnlicherweise wieder. Ein dauerhafter Rückgang der Preise für Holzpellets ist allerdings nicht prognostizierbar. Es ist daher aus unserer Sicht angezeigt, nach Möglichkeit Monate mit etwas niedrigeren Preisen für Holzpellets zum Einkauf zu nutzen bzw. im Falle von günstigen Pauschalverträgen zu versuchen, sich langfristig gute und stabile Preise zu sichern. Bislang sind die finanziellen Rahmenbedingungen noch zufriedenstellend, der Ukraine-Krieg, der Nahost-Konflikt, der Protektionismus, geopolitische Spannungen und Unruhen sind jedoch geeignet, das Vertrauen in Investitionen und das Wachstum weiter zu dämpfen. Mittels unserer kontinuierlichen Marktbeobachtung und unserer schnellen Reaktionsfähigkeit begegnen wir den Volatilitäten der Märkte in angemessener Weise und sind damit auch zukünftig in der Lage, unsere Kunden verlässlich und mit marktgerechten Preisen zu beliefern. 2. Geschäftsverlauf Unsere erwarteten Umsatzsteigerungen wurden nicht erreicht. Die resultierende Umsatzgröße unterschreitet den Vorjahreswert um 17,8 %. Der Rohertrag I resultierte allerdings mit 10,3 % und damit um 2,8 % höher als im Vorjahr. Der absolute Wert stieg von 8,128 Mio. EUR auf 9.214 Mio. EUR. Die Personaleinsatzquote resultiert im Berichtsjahr bei 2,4 % der Gesamtleistung und damit um 0,6 % höher als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Die Gesamtkosten resultierten im Berichtsjahr bei 5,0 % der Gesamtleistung. Im Vorjahr dagegen bei 3,7 % der Gesamtleistung. Durch unsere Fokussierung auf die bedarfsgerechte Erweiterung und Aktualisierung unseres Sortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden festigen. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Unsere Ertragslage ist durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nicht angeboten. Die Kostenstruktur in Relation zur Gesamtleistung hat sich in den Bereichen Personalkosten, Raumkosten, Fuhrpark, Versicherungen/Beiträge, Werbekosten Kosten der Warenabgabe und den sonstigen Kosten erhöht. Im Bereich aller übrigen Kostenarten ist eine rückläufige Kostenentwicklung zu verzeichnen. Saldiert erhöhten sich die betrieblichen Kosten um 10,6 % gegenüber dem Vorjahr. Wir beschäftigen unverändert besonders qualifiziertes und engagiertes Personal. Der Personalaufwand ist um 0,6 % Prozent im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die wesentlichen Rentabilitätskennzahlen lauten wie folgt:
b) Finanzlage Die Finanzlage kann als äußerst solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur ist ebenfalls äußerst zufriedenstellend; die Eigenkapitalquote beträgt 61,4 % (Vorjahr: 60,9 %). Lang- und mittelfristige Verbindlichkeiten sind nicht vorhanden. Das laufende Bankkonto wird im Guthaben geführt. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 27,4 % (Vorjahr: 32,8 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an. Erforderliche Ersatzinvestitionen werden jedoch kontinuierlich vorgenommen. Kennzahlen zur Liquiditätslage:
Kennzahlen zur Finanzlage:
c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil. Kennzahlen zu den übrigen Faktoren:
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren, soweit sie vorstehend nicht dargestellt wurden, beziehen die freien Kreditlinien nicht mit ein.
Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind geprägt durch unsere umweltbewusste Distribution, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes der technisch hoch entwickelten Ressourcen und der Vermeidung von Umweltschäden. Mit unserer zeitgerechten Personalführung folgen wir dem Grundsatz der Chancengleichheit der Geschlechter. Die Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen ist ein zentraler Anspruch unserer Personalpolitik. Unsere Gesellschaft steht in einem ständigen Dialog mit kommunalen und regionalen Institutionen. Wir treffen im Einzelfall stets alle erforderlichen Maßnahmen, um lokale Gemeinschaften zu schützen. 5. Gesamtaussage Die Ertragslage weist äußerst zufriedenstellende Determinanten auf. Im Berichtsjahr konnte eine weitere Steigerung erzielt werden. Unsere solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich im Berichtsjahr weiter verfestigt. Unsere Spezialisierung auf hochwertige Mineralöl- und Pellets-Produkte ist zu einem wesentlichen Element der von unserer Gesellschaft verfolgten Differenzierungsstrategie geworden. So führen wir den unverändert kontinuierlichen Zuwachs der Anfrage, verbunden mit einem stets komfortablen Auftragsvorlauf, zu einem wesentlichen Teil auf unsere Expertise zurück. Mithin wurden unsere strategischen Ziele erreicht. III. Prognosebericht Für die Wirtschaftsjahre 2024 und 2025 rechnen wir aufgrund des Ukraine-Krieges und des Konflikts im Nahenosten, verbunden mit möglichen weiteren Auswirkungen auf die Lieferkettenproblematik, mit einer rückläufigen Ertragssituation. Der Geschäftsverlauf lässt einen nominalen Umsatzrückgang bis zu 7 % im Wirtschaftsjahr 2024 erwarten. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir jedoch eine erneute Steigerung des Umsatzes und des Ertrags, mindestens bis zur Höhe der Ergebnisdeterminanten des Berichtsjahres. Den exogenen Faktoren können wir folglich nur bedingt durch interne Präventionsmaßnahmen entgegentreten, so dass kurzfristige Rentabilitätsauswirkungen unvermeidbar sind. Aufgrund der qualitativen Determinanten unserer Geschäftspolitik erwarten wir trotz der exogenen Restriktionen in den Wirtschaftsjahren 2024 und 2025 eine unverändert auskömmliche EBIT-Rentabilität. Unsere Verkaufspolitik trifft auf sehr gute Resonanz bei unseren Kunden. Diese Strategie wird konsequent fortgesetzt. Wir werden auch in Zukunft jederzeit in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt muss mittels Produktqualität und Zuverlässigkeit bei angemessenen Preisen reagiert werden. Insbesondere ist der Tendenz zur Verlagerung von Werbeaufwendungen auf die elektronischen Medien weiter zu folgen. Durch den zu erwartenden weiteren Ausbau des Kundenstamms sowie die verbesserte Nutzung von Skaleneffekten beim bestehenden Kundenstamm ist für die Wirtschaftsjahre 2024 und 2025 trotz der zu erwartenden exogenen Faktoren mit einem unverändert positiven EBIT zu rechnen. Auf der Beschaffungsebene greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir unverändert eine langfristige Zusammenarbeit anstreben. Der Hauptlieferant unseres Unternehmensverbundes deckt weniger als 2,6 % des Warenbezugs ab, so dass bei einem möglichen Ausfall dieses Lieferanten die entsprechende Vorleistungsziffer ohne größere Beeinträchtigung der betrieblichen Prozesse neu positioniert werden könnte. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in einem Wettbewerbsumfeld, das durch die Volatilität der einschlägigen Märkte determiniert ist und über differenzierte Bezugsbedingungen der Mitbewerber zu temporären Niedrigpreisen führen kann. Steigende Rohstoffpreise und stagnierendes Preisniveau könnten somit die Rentabilität negativ beeinflussen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, eines stets ausreichenden Auftragsbestandes und einer hohen Kundenbindung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem unter Reflexion der Konkurrenzsituation in unseren Segmenten, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Service und Qualität begegnen. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Vorräte, Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; die Forderungsausfälle sind branchenimmanent als gering zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.
Lützelbach, den 18. Juni 2025 Eckhardt GmbH Ralf Eckhardt, Geschäftsführer Für den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 vor der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung für mittelgroße Kapitalgesellschaften haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eckhardt GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eckhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eckhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der Eckhardt GmbH, für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 24. Mai 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger, etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 18. Juni 2025 Keiper
& Co. KG
Seibel, Wirtschaftsprüfer Wenzel-Kolodziej, Wirtschaftsprüferin |
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