Erlebniswelt Gesundheit GmbH
Selbe AdresseErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Steinmann seit 12.3.2021 | Geschäftsführer |
Ralf Flore seit 8.12.2014 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
HSV Kälte-Klima-Lüftungstechnik GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NRW Building Technology Holding GmbHBorkenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015A. Grundlagen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des KonzernsI. Grundlagen des Konzerns Die NRW Building Technology Holding GmbH (nachfolgend "NRW BTH" oder "Gruppe") ist ein führender Full-Service Anbieter im Bereich der technischen Gebäudeausstattung. Der Hauptfokus der Gruppe liegt auf Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Bereiche Wartung und Reparatur werden sukzessive mit der bestehenden Kundschaft auf- und ausgebaut. Das angeschlossene Ingenieur-Planungsbüro vervollständigt das Angebot und trägt positiv zur Auftragsgewinnung bei. Ergänzend bietet die NRW BTH die Planung, Errichtung und Instandhaltung von professionellen SPA- und Wellnessanlagen an. Die NRW BTH, die am 21. Oktober 2014 gegründet und im Handelsregister Coesfeld angemeldet wurde, fungiert als Management-Holding. Zum 31. Dezember 2015 hält die Gruppe 100% der Geschäftsanteile an der J. Rehms GmbH Sanitär Heizung Klima (nachfolgend "J. Rehms"), mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 5246,50% der Geschäftsanteile der TePmA Technische Planung für moderne Architektur (vormals Dipl.-Ing. Hans Rehms Planungsbüro für Gebäudetechnik GmbH) (nachfolgend "TePmA"), mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 5020,80% der Geschäftsanteile der DL-Technik GmbH (nachfolgend "DL-Technik"), mit Sitz in Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HR B 13892 sowie 100% der Geschäftsanteile der Eberl GmbH (nachfolgend "Eberl"), mit Sitz in Mayrhofen, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Innsbruck (Österreich) unter FN 283756 p. Sämtliche Gesellschaften sind vollkonsolidiert. Die im Jahr 2015 akquirierten Unternehmen DL-Technik und Eberl wurden zum Zeitpunkt der Unterschrift (Übergang der Beherrschung), erstkonsolidiert. Beide Unternehmen wurden aber mit wirtschaftlicher Wirkung per 01.01.2015 erworben, sprich sämtliche Gewinne und Cashflows ab dem Stichtag stehen der NRW BTH zu. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Baubranche entwickelte sich gemäß der Euler Hermes Branchenstudie im Jahr 2015 stabil mit einem Wachstum von 2%, wenngleich weniger stark als in den Boomjahren ab 2010. Ähnlich entwickelte sich auch der HKLS-Markt, welcher seinen Umsatz gemäß dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) von EUR 38.7 Mia. auf 39.5 Mia. steigerte, was einem Wachstum von 2% entspricht. Maßgeblicher Anteil an der positiven Wachstumsentwicklung hat das Modernisierungsgeschäft - so hat sich der Bereich Altbau in den letzten Jahren zum Hauptumsatzträger mit über 70% Anteil am Gesamtumsatz entwickelt. B. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2015 Der Geschäftsverlauf der NRW BTH ist im Wesentlichen durch die Entwicklung der J. Rehms geprägt, die im Geschäftsjahr einen Anteil von -75% der Gesamtleistung der Gruppe erwirtschaftet. Mit den anderen Unternehmen in der Gruppe wird eine Gesamtleistung von -25% generiert. Der wirtschaftliche Umsatz (ist gleich Betriebsleistung) beträgt TEUR 69.293 im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zu TEUR 55.897 im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von rd. 24 %. Das Rohergebnis 1 beträgt nach Abzug der Materialaufwendungen TEUR 30.413 (Vorjahr: TEUR 25.701). Nach Abzug der Personalaufwendungen ergibt sich der Rohertrag II mit TEUR 12,209 (Vorjahr TEUR 11.332). Die Personalkosten betragen im Geschäftsjahr 2015 TEUR 18.204 (Vorjahr: TEUR 14.369). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (einschließlich der Abschreibungen) betragen TEUR 9.040 (Vorjahr: TEUR 6.732). Das Finanzergebnis beträgt insbesondere durch die Zinsen auf Gesellschafter- und Verkäuferdarlehen sowie Akquisitionslinie im Saldo TEUR 1.424 (Vorjahr: TEUR 1.212).. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 1.745 (Vorjahr; TEUR 4.388). Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug der Steuern TEUR 917; nach Ausgliederung der "Gewinnanteile Dritter" ergibt sich der Konzernjahresüberschuss mit T€ 742. II. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse in den Vorjahren zum größten Teil im Unternehmen belassen haben und nur nicht mehr benötigte Mittel entnommen haben. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 6.250 gegenüber Kreditinstituten, in Höhe von TEUR 8.003 gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter der J. Rehms und in Höhe von TEUR 10.826 gegenüber Gesellschaftern der NRW BTH. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Unsere Beschäftigungslage ist als sehr gut zu bezeichnen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Des Weiteren ist beabsichtigt, das Wachstum der Gruppe durch die Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen in der Branche voranzutreiben. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere Qualitätsansprüche sichern wir dadurch, dass wir mit soliden, verlässlichen und qualitätsbewussten Partnern zusammenarbeiten. Durch die steigende Marktmacht, die durch die Akquisition weiterer Unternehmen erreicht wird, erwarten wir positive Effekte auf Einkaufspreise von Material und bezogenen Leistungen. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle halten sich in den üblichen Grenzen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. III. Prognosebericht Die bundesweite, repräsentative Konjunkturbefragung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima gibt weiterhin eine positive Grundstimmung der Innungsbetriebe für die Gewerke Installateur und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer wieder. Der anhaltend positive Stimmungstrend wird durch einen durchschnittlichen Auftragsbestand von 9,3 Wochen untermauert. Für die nächsten Monate wird die Geschäftsentwicklung ebenfalls weiterhin optimistisch gesehen. Die wirtschaftliche Entwicklung im SHK-Handwerk verläuft im Trend der gesamten gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Der ifo Geschäftsklimaindex zeigt ebenfalls einen Konjunkturoptimismus. Die Konsumklimastudie des Marktforschungsinstitutes GfK bestätigt die ungebrochene Konsumfreudigkeit der Verbraucher. Die aktuelle Entwicklung des Konsumklimas signalisiert, dass der private Konsum sowie die Anschaffungsneigung in Deutschland auch in diesem Jahr eine wichtige Konjunkturstütze sein wird. Die internationale Lage, die Krisen in Europa und im Nahen und Mittleren Osten könnten der Binnenkonjunktur jedoch einen Dämpfer versetzen. Die Rahmenbedingungen für eine weiterhin positive Konjunkturentwicklung im SHK-Handwerk sind gegeben. Dazu tragen die niedrige Inflationsrate, der stabile Arbeitsmarkt, deutliche Lohnzuwächse sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen bei. Wir prognostizieren für das Geschäftsjahr 2016 einen Anstieg des wirtschaftlichen Umsatzes. C. Forschungs- und EntwicklungsberichtIm Bereich der Forschung und Entwicklung wird nicht gearbeitet. D. NachtragsberichtAm 7. April 2016 wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2016 100% der Geschäftsanteile der HSV Kälte-Klima-Lüftungstechnik GmbH (nachfolgend "HSV"), mit Sitz in Baesweiler, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 5484. Die HSV ist ein führender Anbieter für die Planung, Konstruktion, Installation und Wartung von technischen Gebäudeausstattungen. Das Unternehmen konzentriert sich mehrheitlich auf Industriekälte, Gewerbekälte, Lüftungs- sowie Klimatechnik und bedient ausschließlich Gewerbe und Industriekunden. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015der NRW Building Technology Holding GmbH, BorkenAKTIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken
Konzernanhangder Firma NRW Building-Technology Holding GmbH1. VorbemerkungenDie Gesellschaft stellt zum 31. Dezember 2015 einen Konzernabschluss nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auf. Die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen erfolgte zum 31.12.2015. 2. KonsolidierungskreisGrundsatz In den Konzernabschluss werden in Form der Vollkonsolidierung neben der NRW Building-Technology Holding GmbH grundsätzlich alle inländischen Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält.
1 (k) vollkonsolidierte Gesellschaften/(n) nicht
konsolidierte Gesellschaften
Im Wege der Vollkonsolidierung einbezogene Unternehmen ohne Stimmrechtsmehrheit Folgende Gesellschaft wurde im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 mit einbezogen, obgleich eine Mehrheit an den Stimmrechten der Gesellschaft nicht besteht:
Die Gesellschafter der NRW Building-Technology Holding GmbH halten 100 % der Anteile an der TePmA GmbH. 3. Grundsätze der RechnungslegungDer Konzernabschluss der NRW Building-Technology Holding GmbH zum 31. Dezember 2015 wurde in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 3.1 Konsolidierungsmethoden In den Konzernabschluss wurden die NRW Building-Technology Holding GmbH und die direkt oder indirekt mit dieser Gesellschaft verbundenen Unternehmen einbezogen. Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach einheitlichen, handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen. Die Kapitalkonsolidierung wurde unter Zugrundelegung der Buchwerte nach den Vorschriften des HGB vorgenommen. Nach Auffassung der Geschäftsführung ergaben sich hinsichtlich der Wertansätze nach der Neubewertungsmethode lediglich geringfügige Abweichungen -sowohl zu Mehr- als auch Minderbeträgen, wodurch eine Korrektur der Buchwerte nicht erforderlich war. Die nach der Verrechnung verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge der Kapitalpositionen wurden in den Firmenwert eingestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden gegenseitig aufgerechnet, Umsätze und Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Eine Zwischenergebniseliminierung nach § 304 Abs. 1 HGB war nicht vorzunehmen. 3.2 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt grundsätzlich nach Maßgabe von Konzernbilanzrichtlinien, die im Einklang mit handelsrechtlichen Vorschriften unter Anwendung des HGB stehen und von der Muttergesellschaft an die Tochterunternehmen gegeben wurden. Die Konzernbilanzrichtlinien werden grundsätzlich von allen Tochterunternehmen beachtet. Die Gliederung der Bilanz und GuV erfolgt grundsätzlich nach den § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 3 HGB. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet und über eine Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände, insbesondere aufgrund von Forschungs- und Entwicklungskosten, wurde nicht ausgeübt. Die Buchwerte langfristig genutzter Vermögensgegenstände wie z.B. Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immateriellen Vermögensgegenstände werden regelmäßig auf Werthaltigkeit hin überprüft. Übersteigt der Buchwert den Marktwert eines Vermögensgegenstands, so erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung, sofern es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene Firmenwert wurde mit einer Laufzeit von 10 Jahren angesetzt und planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Als Nutzungsdauer sind für Fuhrpark 6 Jahre angesetzt, die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über einen Zeitraum von 3 bis zu 13 Jahren abgeschrieben. Gebäude und Mieteinbauten werden mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 bis 50 Jahren angesetzt. Anlagenspiegel
Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt in gleichen Jahresraten, soweit nicht andere Verfahren zu sinnvolleren Ergebnissen führen und den tatsächlichen Wertverlust besser verdeutlichen. Dauerhafte Wertminderungen werden in angemessener Weise berücksichtigt. Instandhaltungskosten wurden grundsätzlich erfolgswirksam behandelt. Sofern nachträgliche Aufwendungen zu einer wesentlichen Substanzverbesserung führen, erfolgt eine Aktivierung und Abschreibung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Wahlrecht nach § 254 Abs. 3 S. 4 HGB, wonach außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich nicht dauernde Wertminderungen vorgenommen werden können, wurde nicht ausgeübt. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). In Arbeit befindliche Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung der Bestände erfolgt grundsätzlich zu Nominalwerten. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des Betrags angesetzt, der Ausgabe des Berichtsjahres und Aufwand der Folgejahre darstellt. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Verbindlichkeiten und Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst (§ 253 II 1 HGB). 4. Angaben zur Konzernbilanz4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. 4.2 Vorräte Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
4.3 Forderungen Die von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzten Wertberichtigungen betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2015 TEUR 2.995. 4.4 Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31. Dezember 2015 TEUR 574 und beinhalten Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen von TEUR 50 sowie sonstige Forderungen von TEUR 524. Sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 6 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4.5 Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen hierbei um abgegrenzte Aufwendungen für Versicherungen, Wartungsarbeiten, Kfz-Steuer und Zinsabgrenzung TEUR 592. 4.6 Ausschüttungsgesperrte Beträge Die Höhe der ausschüttungsgesperrten Beträge von EUR 8.120 ergeben sich aus den passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2.464 sowie dem Betrag, um den die handelsrechtlichen Buchwerte, die steuerlichen Buchwerte übersteigen in Höhe von EUR 7.093,00 und die handelsrechtliche Abzinsung vor Rückstellung in Höhe von EUR 1.126. 4.7 Konzernrücklagen Kapitalrücklage Die Konzernkapitalrücklage resultiert aus einer Einzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage der NRW Building-Technology Holding GmbH aus dem Vorjahr. Gewinnrücklagen Die Konzerngewinnrücklagen resultieren aus im Zeitraum zwischen Erwerb der Beteiligung und Zeitpunkt des Jahresabschlusses 31.12.2015. 4.8 Anteile anderer Gesellschafter Im Posten Anteile anderer Gesellschafter werden die Anteile am Eigenkapital außenstehender Mitgesellschafter bei Tochterunternehmen ausgewiesen. Der Posten mit einem Saldo in Höhe von TEUR 485 betrifft den Gesellschafter der Gesellschaft TePmA GmbH und die Gesellschafter der Gesellschaft DL-Technik GmbH. 4.9 Pensionsrückstellung Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 170 betreffen Mitarbeiter in Deutschland mit TEUR 132 und in Österreich mit TEUR 38. 4.10 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.009 entfallen auf noch zu entrichtende Ertragsteuern. 4.11 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen betragen TEUR 1.916. Die Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Abfindungen, Gehaltsansprüche, ausstehende Rechnungen und Garantieverpflichtungen. Die langfristigen Rückstellungen wurden ihrer Laufzeit entsprechend abgezinst und betragen TEUR 46; sie beinhalten Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen. 4.12 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten betrugen zum 31. Dezember 2015 TEUR 54.165. Hierin sind erhalten Anzahlungen von TEUR 22.913 berücksichtigt. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 10.826. Die übrigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Entsprechend ihrer jeweiligen Restlaufzeit lassen sich die Verbindlichkeiten wie folgt gliedern:
4.13 Passive latente Steuern Der gesonderte Ausweis unter den Passiven latente Steuern betrifft Abzinsung von Rückstellungen und steuerliche Sonderabschreibungen. 4.14 Haftungsverhältnisse Nach § 251 HGB anzugebende Haftungsverhältnisse bestanden zum Stichtag. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung5.1 Umsatzerlöse
5.2 Kostenarten Im Rahmen der Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in Form des Umsatzkostenverfahrens:
Material- und Personalaufwand teilen sich wie folgt auf:
5.3 Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
5.4 Steuern Im Geschäftsjahr ergaben sich Aufwendungen aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 795; davon betreffen Erträge von EUR 1.773 die Anpassung der passiven latenten Steuern. Die sonstigen Steuern enthalten Aufwendungen für Umsatzsteuererstattungen und Kfz-Steuer. 5.5 Honorare des Abschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen der Weinbrenner & Collegen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Borken, sind Honorare von TEUR 40 als Aufwand erfasst worden. Die Honorare für Abschlussprüfungen umfassen Vergütungen für die Konzernabschlussprüfung, die Prüfung der Abschlüsse. Honorare für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen haben sich nicht ergeben. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, außerbilanzielle Geschäfte und Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Organe der GesellschaftOrgane der NRW Building-Technology Holding GmbH, Borken, sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Der Geschäftsführung gehörten im Berichtszeitraum an:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr: TEUR 588 8. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren entsprechend § 267 (5) HGB 351 Mitarbeiter beschäftigt (249 Arbeiter und 102 Angestellte). Außerdem waren 33 Auszubildende beschäftigt.
Borken, den 10. Juni 2016 Heinz-Josef Rehms Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Eigenkapitalspiegel sowie die Konzernkapitalflussrechnung- unter Einbeziehung der Buchführung und den Konzernlagebericht der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Konzernlagebericht abzugeben. Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss 2015 der NRW Building Technology Holding, Borken, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Birken, den 26. Oktober 2016 Weinbrenner, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel 2015NRW Building Technology Holding GmbH
Kapitalflussrechnung
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