NRW Building Technology Holding GmbHLiquidiert

46325 Borken, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 15414
Vorher
Constellation Erwerbsgesellschaft 1 mbH
Eingetragen
21.10.2014
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, das Halten, Verwalten sowie die Veräußerung von direkten und indirekten Beteiligungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung an Unternehmen, die im Bereich der Planung, der Erstellung und Durchführung von Neuanlagen sowie der Instandsetzungen auf dem Gebiet der technischen Gebäude- ausrüstung, z.B. auf den Gebieten der Gas- und Wasserinstallation, des Heizungs- und Lüftungsbaues, Klempnerei, Elektro, MSR und Kälte sowie im Bereich des Handels mit den dazugehörigen Gegenständen tätig sind, sowie an solchen Unternehmen, die Ingenieurleistungen zur Erstellung von Verund Entsorgungsanlagen in Gebäuden und Grundstücken erbringen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Überlassung von beweglichen Wirtschaftsgütern an Unternehmen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die Errichtung von Zweigniederlassungen, die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, die entgeltliche Geschäftsführung von Beteiligungen sowie die entgeltliche Erbringung aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen, insbesondere Managementtätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Steinmann
seit 12.3.2021
Geschäftsführer
Ralf Flore
seit 8.12.2014
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

NRW Building Technology Holding GmbH

Borken

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015

A. Grundlagen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Konzerns

I. Grundlagen des Konzerns

Die NRW Building Technology Holding GmbH (nachfolgend "NRW BTH" oder "Gruppe") ist ein führender Full-Service Anbieter im Bereich der technischen Gebäudeausstattung. Der Hauptfokus der Gruppe liegt auf Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Bereiche Wartung und Reparatur werden sukzessive mit der bestehenden Kundschaft auf- und ausgebaut. Das angeschlossene Ingenieur-Planungsbüro vervollständigt das Angebot und trägt positiv zur Auftragsgewinnung bei. Ergänzend bietet die NRW BTH die Planung, Errichtung und Instandhaltung von professionellen SPA- und Wellnessanlagen an.

Die NRW BTH, die am 21. Oktober 2014 gegründet und im Handelsregister Coesfeld angemeldet wurde, fungiert als Management-Holding. Zum 31. Dezember 2015 hält die Gruppe 100% der Geschäftsanteile an der J. Rehms GmbH Sanitär Heizung Klima (nachfolgend "J. Rehms"), mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 5246,50% der Geschäftsanteile der TePmA Technische Planung für moderne Architektur (vormals Dipl.-Ing. Hans Rehms Planungsbüro für Gebäudetechnik GmbH) (nachfolgend "TePmA"), mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 5020,80% der Geschäftsanteile der DL-Technik GmbH (nachfolgend "DL-Technik"), mit Sitz in Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HR B 13892 sowie 100% der Geschäftsanteile der Eberl GmbH (nachfolgend "Eberl"), mit Sitz in Mayrhofen, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Innsbruck (Österreich) unter FN 283756 p. Sämtliche Gesellschaften sind vollkonsolidiert. Die im Jahr 2015 akquirierten Unternehmen DL-Technik und Eberl wurden zum Zeitpunkt der Unterschrift (Übergang der Beherrschung), erstkonsolidiert. Beide Unternehmen wurden aber mit wirtschaftlicher Wirkung per 01.01.2015 erworben, sprich sämtliche Gewinne und Cashflows ab dem Stichtag stehen der NRW BTH zu.

II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Baubranche entwickelte sich gemäß der Euler Hermes Branchenstudie im Jahr 2015 stabil mit einem Wachstum von 2%, wenngleich weniger stark als in den Boomjahren ab 2010. Ähnlich entwickelte sich auch der HKLS-Markt, welcher seinen Umsatz gemäß dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) von EUR 38.7 Mia. auf 39.5 Mia. steigerte, was einem Wachstum von 2% entspricht. Maßgeblicher Anteil an der positiven Wachstumsentwicklung hat das Modernisierungsgeschäft - so hat sich der Bereich Altbau in den letzten Jahren zum Hauptumsatzträger mit über 70% Anteil am Gesamtumsatz entwickelt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2015

Der Geschäftsverlauf der NRW BTH ist im Wesentlichen durch die Entwicklung der J. Rehms geprägt, die im Geschäftsjahr einen Anteil von -75% der Gesamtleistung der Gruppe erwirtschaftet. Mit den anderen Unternehmen in der Gruppe wird eine Gesamtleistung von -25% generiert.

Der wirtschaftliche Umsatz (ist gleich Betriebsleistung) beträgt TEUR 69.293 im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zu TEUR 55.897 im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von rd. 24 %.

Das Rohergebnis 1 beträgt nach Abzug der Materialaufwendungen TEUR 30.413 (Vorjahr: TEUR 25.701). Nach Abzug der Personalaufwendungen ergibt sich der Rohertrag II mit TEUR 12,209 (Vorjahr TEUR 11.332).

Die Personalkosten betragen im Geschäftsjahr 2015 TEUR 18.204 (Vorjahr: TEUR 14.369). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (einschließlich der Abschreibungen) betragen TEUR 9.040 (Vorjahr: TEUR 6.732).

Das Finanzergebnis beträgt insbesondere durch die Zinsen auf Gesellschafter- und Verkäuferdarlehen sowie Akquisitionslinie im Saldo TEUR 1.424 (Vorjahr: TEUR 1.212)..

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 1.745 (Vorjahr; TEUR 4.388).

Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug der Steuern TEUR 917; nach Ausgliederung der "Gewinnanteile Dritter" ergibt sich der Konzernjahresüberschuss mit T€ 742.

II. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse in den Vorjahren zum größten Teil im Unternehmen belassen haben und nur nicht mehr benötigte Mittel entnommen haben.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 6.250 gegenüber Kreditinstituten, in Höhe von TEUR 8.003 gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter der J. Rehms und in Höhe von TEUR 10.826 gegenüber Gesellschaftern der NRW BTH.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Unsere Beschäftigungslage ist als sehr gut zu bezeichnen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren.

Des Weiteren ist beabsichtigt, das Wachstum der Gruppe durch die Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen in der Branche voranzutreiben.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere Qualitätsansprüche sichern wir dadurch, dass wir mit soliden, verlässlichen und qualitätsbewussten Partnern zusammenarbeiten. Durch die steigende Marktmacht, die durch die Akquisition weiterer Unternehmen erreicht wird, erwarten wir positive Effekte auf Einkaufspreise von Material und bezogenen Leistungen.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle halten sich in den üblichen Grenzen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

III. Prognosebericht

Die bundesweite, repräsentative Konjunkturbefragung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima gibt weiterhin eine positive Grundstimmung der Innungsbetriebe für die Gewerke Installateur und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer wieder.

Der anhaltend positive Stimmungstrend wird durch einen durchschnittlichen Auftragsbestand von 9,3 Wochen untermauert. Für die nächsten Monate wird die Geschäftsentwicklung ebenfalls weiterhin optimistisch gesehen.

Die wirtschaftliche Entwicklung im SHK-Handwerk verläuft im Trend der gesamten gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Der ifo Geschäftsklimaindex zeigt ebenfalls einen Konjunkturoptimismus.

Die Konsumklimastudie des Marktforschungsinstitutes GfK bestätigt die ungebrochene Konsumfreudigkeit der Verbraucher. Die aktuelle Entwicklung des Konsumklimas signalisiert, dass der private Konsum sowie die Anschaffungsneigung in Deutschland auch in diesem Jahr eine wichtige Konjunkturstütze sein wird. Die internationale Lage, die Krisen in Europa und im Nahen und Mittleren Osten könnten der Binnenkonjunktur jedoch einen Dämpfer versetzen.

Die Rahmenbedingungen für eine weiterhin positive Konjunkturentwicklung im SHK-Handwerk sind gegeben. Dazu tragen die niedrige Inflationsrate, der stabile Arbeitsmarkt, deutliche Lohnzuwächse sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen bei.

Wir prognostizieren für das Geschäftsjahr 2016 einen Anstieg des wirtschaftlichen Umsatzes.

C. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Bereich der Forschung und Entwicklung wird nicht gearbeitet.

D. Nachtragsbericht

Am 7. April 2016 wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2016 100% der Geschäftsanteile der HSV Kälte-Klima-Lüftungstechnik GmbH (nachfolgend "HSV"), mit Sitz in Baesweiler, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 5484. Die HSV ist ein führender Anbieter für die Planung, Konstruktion, Installation und Wartung von technischen Gebäudeausstattungen. Das Unternehmen konzentriert sich mehrheitlich auf Industriekälte, Gewerbekälte, Lüftungs- sowie Klimatechnik und bedient ausschließlich Gewerbe und Industriekunden.

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015

der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken

AKTIVSEITE

31.12.2015
EURO
31.12.2014
EURO
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.475,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 34.163,22 40.855,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 2.265,45
4. Geschäfts- oder Firmenwert 9.273.384,62 6.300.682,00
  9.309.022,84 6.343.802,45
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.293.492,01 651.876,00
2. technische Anlagen und Maschinen 65.941,06 62.463,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.754.021,14 2.108.750,00
III. Finanzanlagen    
- Beteiligungen 157,00 661,29
  13.422.634,05 9.167.552,74
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.289,00 7.341,00
2. unfertige Leistungen 26.405.789.51 12.308.500,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.263.751,21 852.898,00
4. geleistete Anzahlungen 361.504,05 0,00
  28.040.333,77 13.168.739,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.154.112,95 10.155.159,90
2. sonstige Vermögensgegenstände 620.239,63 835.059,38
  10.774.352,58 10.990.219,28
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 312.247,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.497.327,16 6.189.683,25
  47.624.260,51 30.348.641,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 592.755,25 255.319,37
  61.639.649,81 39.771.513,64

PASSIVSEITE

   
  31.12.2015
EURO
31.12.2014
EURO
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.206.013,04 3.206.013,04
III. Gewinnvortrag 18.759,54 0,00
IV. Jahresüberschuss 742.019,50 0,00
V. Bilanzgewinn 0,00 18.759,54
VI. Anteile anderer Gesellschafter 480.723,75 285.133,41
  4.472.515,83 3.534.905,99
B. Rückstellungen    
1. Pensionsrückstellungen 170.525,87 0,00
2. Steuerrückstellungen 911.173,03 3.355.910,44
3. sonstige Rückstellungen 1.917.751,01 1.338.599,00
  2.999.449,91 4.694.509,44
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.250.000,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.912.692,73 9.708.184,95
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.675.850,23 2.275.536,33
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.826.308,01 7.917.933,28
5. sonstige Verbindlichkeiten 10.500.369,10 11.636.206,65
  54.165.220,07 31.537.861,21
D. Passive latente Steuern 2.464,00 4.237,00
  61.639.649,81 39.771.513,64

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken

2015
EURO
2014
EURO
1. Umsatzerlöse 59.649.260,45 71.813.870,57
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 8.962.857,20 -16.446.914,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 24.101,86 200.602,21
4. sonstige betriebliche Erträge 657.199,48 329.363,20
Gesamtleistung 69.293.418,99 55.896.921,98
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.190.516,71 17.306.400,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.689.107,75 12.889.421,99
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 15.041.578,99 11.920.177,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.162.871,23 2.448.879,21
7. Abschreibungen    
- auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.702.923,05 624.766,68
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.336.956,72 6.107.077,37
Summe der betrieblichen Aufwendungen 66.123.954,45 51.296.723,04
Gesamtleistung abzüglich betrieblicher Aufwendungen 3.169.464,54 4.600.198,94
9. Erträge aus Beteiligungen 10,50 36,78
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.679,72 18.323,14
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.756,03 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.436.925,48 229.798,45
Finanzergebnis -1.423.991,29 -211.438,53
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.745.473,25 4.388.760,41
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 794.879,30 1.508.069,75
15. sonstige Steuern 33.332,73 28.757,22
  917.261,22 2.851.933,44
16. Gewinnanteile Dritter 175.241,72 2.833.173,90
17. Jahresüberschuss 742.019,50 18.759,54

Konzernanhang

der Firma NRW Building-Technology Holding GmbH

1. Vorbemerkungen

Die Gesellschaft stellt zum 31. Dezember 2015 einen Konzernabschluss nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auf. Die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen erfolgte zum 31.12.2015.

2. Konsolidierungskreis

Grundsatz

In den Konzernabschluss werden in Form der Vollkonsolidierung neben der NRW Building-Technology Holding GmbH grundsätzlich alle inländischen Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält.

  Beteiligung % bei () Konsolidierung 1 Eigenkapital 2
Mio. EUR
Ergebnis nach Steuern 2
Mio. EUR
Obergesellschaft        
1 NRW Building- Technology Holding GmbH, Borken 100 (1) (k) 5,06 1,36
Beteiligungen        
2 J. Rehms GmbH Sanitär-Heizung-Klima, Borken 100 (1) (k) 11,00 0,00
3 TePmA GmbH, Borken 50 (1) (k) 0,89 0,32
4 DL-Technik GmbH, Essen 80 (1) (k) 0,192 0,02
5 DL-Anlagentechnik GmbH & Co. KG, Essen 100 (1) (k) 0,001 0,00
6 DL-Verwaltungs GmbH, Essen 100 (1) (k) 0,01 0,00
7 Eben GmbH, Mayrhofen 100 (1) (k) 1,32 0,05

1 (k) vollkonsolidierte Gesellschaften/(n) nicht konsolidierte Gesellschaften
2 Werte ergeben sich aus den jeweiligen Handelsbilanzen II (HaBi II) nach Ergebnisabführung/-übernahme.

Im Wege der Vollkonsolidierung einbezogene Unternehmen ohne Stimmrechtsmehrheit

Folgende Gesellschaft wurde im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 mit einbezogen, obgleich eine Mehrheit an den Stimmrechten der Gesellschaft nicht besteht:

Gesellschaft Anteile an Gesellschaft Konsolidierungsgrund
1 TePmA GmbH, Borken 50 % Beherrschender Einfluss

Die Gesellschafter der NRW Building-Technology Holding GmbH halten 100 % der Anteile an der TePmA GmbH.

3. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der NRW Building-Technology Holding GmbH zum 31. Dezember 2015 wurde in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

3.1 Konsolidierungsmethoden

In den Konzernabschluss wurden die NRW Building-Technology Holding GmbH und die direkt oder indirekt mit dieser Gesellschaft verbundenen Unternehmen einbezogen. Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach einheitlichen, handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen.

Die Kapitalkonsolidierung wurde unter Zugrundelegung der Buchwerte nach den Vorschriften des HGB vorgenommen. Nach Auffassung der Geschäftsführung ergaben sich hinsichtlich der Wertansätze nach der Neubewertungsmethode lediglich geringfügige Abweichungen -sowohl zu Mehr- als auch Minderbeträgen, wodurch eine Korrektur der Buchwerte nicht erforderlich war.

Die nach der Verrechnung verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge der Kapitalpositionen wurden in den Firmenwert eingestellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden gegenseitig aufgerechnet, Umsätze und Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Eine Zwischenergebniseliminierung nach § 304 Abs. 1 HGB war nicht vorzunehmen.

3.2 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt grundsätzlich nach Maßgabe von Konzernbilanzrichtlinien, die im Einklang mit handelsrechtlichen Vorschriften unter Anwendung des HGB stehen und von der Muttergesellschaft an die Tochterunternehmen gegeben wurden. Die Konzernbilanzrichtlinien werden grundsätzlich von allen Tochterunternehmen beachtet.

Die Gliederung der Bilanz und GuV erfolgt grundsätzlich nach den § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 3 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet und über eine Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände, insbesondere aufgrund von Forschungs- und Entwicklungskosten, wurde nicht ausgeübt.

Die Buchwerte langfristig genutzter Vermögensgegenstände wie z.B. Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immateriellen Vermögensgegenstände werden regelmäßig auf Werthaltigkeit hin überprüft. Übersteigt der Buchwert den Marktwert eines Vermögensgegenstands, so erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung, sofern es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene Firmenwert wurde mit einer Laufzeit von 10 Jahren angesetzt und planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Als Nutzungsdauer sind für Fuhrpark 6 Jahre angesetzt, die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über einen Zeitraum von 3 bis zu 13 Jahren abgeschrieben. Gebäude und Mieteinbauten werden mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 bis 50 Jahren angesetzt.

Anlagenspiegel

  Entwicklung der Anschaffungswerte  
Bilanzposition Anfangsstand Zugang aus Konsolidierung Zugang Abgang Endstand
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 1.500,00 0,00 1.500,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.318,80 65.893,32 10.588,05 1.136,40 217.663,77
3. Anzahlungen immaterielle Vermögensgegenstände 2.265,45 0,00 0,00 2.265,45 0,00
4. Geschäftswert 6.462.238,32 851.734,72 3.540.479,97 0,00 10.854.453,01
  6.606.822,57 917.628,04 3.552.568,02 3.401,85 11.072.116,78
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 673.575,92 1.432.742,36 2.307,98 0,00 2.108.626,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.425,78 375.542,25 0,00 0,00 442.968,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.170.931,37 755.520,46 1.226.286,69 211.739,14 4.940.999.38
III. Finanzanlagen          
-Beteiligungen 661,29 7,00 0,00 511,29 157,00
  10.519.416,93 3.481.440,11 4.781.162,69 215.652,28 18.564.867,45
   Entwicklung der Abschreibungen          
Bilanzposition Anfangsstand Zugang aus Konsolidierung Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 25,00 0,00 0,00 25,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.463,80 58.217,40 24.955, 25 0,00 1.135,90 183.500,55
3. Anzahlungen immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geschäftswert 161.556,32 544.137,65 875.374,42 0,00 0,00 1.581.068,39
  263.020,12 602.355,05 900.354,67 0,00  1.135,90 1.764.568,94
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.699,92 726.744,57 66.689,76 0,00 0,00 815.134,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.962,78 367.512,37 4.551,82 0,00 0,00 377.026,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.062.181,37 514.996,00 731.326,80 0,00 121.525,93 2.186.978,24
III. Finanzanlagen            
-Beteiligungen 0,00 0,00 0.00 0,00 0,00 0,00
  1.351.864,19 2.211.607,99 1.702.923,05 0,00 122.661,83 5.143.708,40
   Restbuchwerte
Bilanzposition 31.12.2014 31.122015
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.475,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.855,00 34.163,22
3. Anzahlungen immaterielle Vermögensgegenstände 2.265,45 0,00
4. Geschäftswert 6.300.682,00 9.273.384,62
  6.343.802,45  9.309.022,84 
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 651.876,00 1.293.492,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 62.463,00 65.941,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.108.750,00 2.754.021,14
III. Finanzanlagen    
-Beteiligungen 661,29 157,00
  9.167.552,74 13.422.634,05

Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt in gleichen Jahresraten, soweit nicht andere Verfahren zu sinnvolleren Ergebnissen führen und den tatsächlichen Wertverlust besser verdeutlichen. Dauerhafte Wertminderungen werden in angemessener Weise berücksichtigt. Instandhaltungskosten wurden grundsätzlich erfolgswirksam behandelt. Sofern nachträgliche Aufwendungen zu einer wesentlichen Substanzverbesserung führen, erfolgt eine Aktivierung und Abschreibung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Wahlrecht nach § 254 Abs. 3 S. 4 HGB, wonach außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich nicht dauernde Wertminderungen vorgenommen werden können, wurde nicht ausgeübt.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

In Arbeit befindliche Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung der Bestände erfolgt grundsätzlich zu Nominalwerten.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des Betrags angesetzt, der Ausgabe des Berichtsjahres und Aufwand der Folgejahre darstellt.

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB).

Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

4. Angaben zur Konzernbilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

4.2 Vorräte

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

Vorräte in TEUR 31.12.2015 Vorjahr
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9 7
Unfertige Leistungen 1.065 399
In Arbeit befindliche Aufträge 25.339 11.910
Waren/geleistete Anzahlungen 1.627 852
Gesamt 28.040 13.168

4.3 Forderungen

Die von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzten Wertberichtigungen betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2015 TEUR 2.995.

4.4 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31. Dezember 2015 TEUR 574 und beinhalten Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen von TEUR 50 sowie sonstige Forderungen von TEUR 524.

Sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 6 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4.5 Rechnungsabgrenzungsposten

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen hierbei um abgegrenzte Aufwendungen für Versicherungen, Wartungsarbeiten, Kfz-Steuer und Zinsabgrenzung TEUR 592.

4.6 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Die Höhe der ausschüttungsgesperrten Beträge von EUR 8.120 ergeben sich aus den passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2.464 sowie dem Betrag, um den die handelsrechtlichen Buchwerte, die steuerlichen Buchwerte übersteigen in Höhe von EUR 7.093,00 und die handelsrechtliche Abzinsung vor Rückstellung in Höhe von EUR 1.126.

4.7 Konzernrücklagen Kapitalrücklage

Die Konzernkapitalrücklage resultiert aus einer Einzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage der NRW Building-Technology Holding GmbH aus dem Vorjahr.

Gewinnrücklagen

Die Konzerngewinnrücklagen resultieren aus im Zeitraum zwischen Erwerb der Beteiligung und Zeitpunkt des Jahresabschlusses 31.12.2015.

4.8 Anteile anderer Gesellschafter

Im Posten Anteile anderer Gesellschafter werden die Anteile am Eigenkapital außenstehender Mitgesellschafter bei Tochterunternehmen ausgewiesen. Der Posten mit einem Saldo in Höhe von TEUR 485 betrifft den Gesellschafter der Gesellschaft TePmA GmbH und die Gesellschafter der Gesellschaft DL-Technik GmbH.

4.9 Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 170 betreffen Mitarbeiter in Deutschland mit TEUR 132 und in Österreich mit TEUR 38.

4.10 Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.009 entfallen auf noch zu entrichtende Ertragsteuern.

4.11 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen betragen TEUR 1.916. Die Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Abfindungen, Gehaltsansprüche, ausstehende Rechnungen und Garantieverpflichtungen.

Die langfristigen Rückstellungen wurden ihrer Laufzeit entsprechend abgezinst und betragen TEUR 46; sie beinhalten Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen.

4.12 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten betrugen zum 31. Dezember 2015 TEUR 54.165. Hierin sind erhalten Anzahlungen von TEUR 22.913 berücksichtigt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 10.826. Die übrigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Steuerverbindlichkeiten 1.218 2.941
Verbindlichkeiten aus Darlehen 5.961 5.051
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 76 69
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 58 577
Verbindlichkeiten aus dem Kauf 3.032 5.436
Übrige 155 174
Gesamt 10.500 14.248

Entsprechend ihrer jeweiligen Restlaufzeit lassen sich die Verbindlichkeiten wie folgt gliedern:

In TEUR bis zu 1 Jahr größer 1 bis zu 5 Jahre größer 5 Jahre Gesamt 31.12.2015 Gesamt Vorjahr
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.913 0 0 22.913 9.708
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.676 0 0 3.676 2.276
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2 0 10.824 10.826 7.917
Verbindlichkeiten aus Darlehen 1.833 5.378 5.000 12.211 5.051
Verbindlichkeiten aus Firmenkauf 1.500 1.532 0 3.032 5.436
Sonstige Verbindlichkeiten 1.507 0 0 1.460 3.761
  31.431 6.910 15.824 54.165 34.149

4.13 Passive latente Steuern

Der gesonderte Ausweis unter den Passiven latente Steuern betrifft Abzinsung von Rückstellungen und steuerliche Sonderabschreibungen.

4.14 Haftungsverhältnisse

Nach § 251 HGB anzugebende Haftungsverhältnisse bestanden zum Stichtag.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Umsatzerlöse

  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Heizung, Sanitär, Klima und Elektrotechnik 57.947 71.040
Planungsarbeiten 487 773
Bau von Wellnessanlagen und Saunabad 1.215  0
Gesamt 59.354 71.813

5.2 Kostenarten

Im Rahmen der Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in Form des Umsatzkostenverfahrens:

  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Materialaufwand 38.879 30.195
Personalaufwand 18.203 14.369
Abschreibung 1.702 624
Miete und Raumkosten 736 661
Versicherungen und Beiträge 577 415
Instandhaltung 150 138
Kraftfahrzeugkosten 748 663
Werbe- und Reisekosten 1.378 895
Sonstige Steuern 33 28
Wertberichtigungen auf Forderung aus Lieferungen und Leistungen 1.064 2.023
Bestandsveränderungen -9.040 -16.446
Aktivierte Eigenleistungen -24 -200
Übrige 1.957 1.858
Gesamt 56.363 35.223

Material- und Personalaufwand teilen sich wie folgt auf:

Aufwendungen für 31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.190 17.306
Bezogene Leistungen 15.689 12.889
Materialaufwand 38.879 30.195
Löhne und Gehälter 31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung: EUR 3 15.041 11.920
Personalaufwand 3.162 2.449
Löhne und Gehälter 18.203 14.369

5.3 Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Sonstige Erträge 89 214
Gewinne aus Anlageverkäufen 10 3
Zinsen 12 18
Auflösung von Wertberichtigungen_ 87 855
Auflösung von Rückstellungen 177 15
Gesamt: 375 1.105
  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Aufwendungen    
Zinsen 1.426 229
Verluste Abgänge Anlagevermögen 46  
Gesamt: 1.483 229

5.4 Steuern

Im Geschäftsjahr ergaben sich Aufwendungen aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 795; davon betreffen Erträge von EUR 1.773 die Anpassung der passiven latenten Steuern. Die sonstigen Steuern enthalten Aufwendungen für Umsatzsteuererstattungen und Kfz-Steuer.

5.5 Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen der Weinbrenner & Collegen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Borken, sind Honorare von TEUR 40 als Aufwand erfasst worden. Die Honorare für Abschlussprüfungen umfassen Vergütungen für die Konzernabschlussprüfung, die Prüfung der Abschlüsse. Honorare für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen haben sich nicht ergeben.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, außerbilanzielle Geschäfte und Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2015
in TEUR
Vorjahr
in TEUR
Fälligkeit im 1. Jahr 683 640
Fälligkeit im 2.-5. Jahr 1.645 2.510
Fälligkeit nach 5 Jahren 0 3.138
Gewährleistungsbürgschaften 19.250 18.271
Gesamt: 21.578 24.559

7. Organe der Gesellschaft

Organe der NRW Building-Technology Holding GmbH, Borken, sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtszeitraum an:

Hans Rehms, 46325 Borken

Heinz-Josef Rehms, 46325 Borken

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr: TEUR 588

8. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren entsprechend § 267 (5) HGB 351 Mitarbeiter beschäftigt (249 Arbeiter und 102 Angestellte). Außerdem waren 33 Auszubildende beschäftigt.

 

Borken, den 10. Juni 2016

Heinz-Josef Rehms

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Eigenkapitalspiegel sowie die Konzernkapitalflussrechnung- unter Einbeziehung der Buchführung und den Konzernlagebericht der NRW Building Technology Holding GmbH, Borken, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss 2015 der NRW Building Technology Holding, Borken, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Birken, den 26. Oktober 2016

Weinbrenner, Wirtschaftsprüfer

Konzerneigenkapitalspiegel 2015

NRW Building Technology Holding GmbH

  Haftkapital
Kapitalrücklage
Gewinnrücklage
erwirtschaftetes Eigenkapital
auf andere Gesellschafter entfallendes Eigenkapital
auf Konzerngesellschafter entfallendes Eigenkapital
Stand 01.01.2015 25.000,00 3.206.013,14 0,00 18.759,54 285.133,41 18.759,54
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 20.348,62 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00   917.261,22 175.241,72 742.019,50
Entnahmen 0,00     -175.241,72 0,00 0,00
Stand 31.12.2015 25.000,00 3.206.013,14 0,00 760.779,04 480.723,75 760.779,04

Kapitalflussrechnung

  2015 2014
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit    
Konzernjahresüberschuss 917.261 2,851.933
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.702.923 624.767
Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -1.695.060 4.694.509
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -24.102 -200.602
Zunahme der Vorräte -14.871.595 -13.168.739
Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -433.816 -11.245.539
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 16.808.930 13.134.315
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 37.149 1.843
Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.422.246 211.475
Mittelzu(ab)fluss aus laufender Geschäftstätigkeit 3.863.937 -3.096.037
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit    
Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen -3.540.480 -6.462.238
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 86.719 36.324
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.240.683 -2.054.071
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.276.608 -1.113.575
Erhaltene Zinsen 14.680 18.323
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit -5.956.372 -9.575.238
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit    
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern 0 3.231.013
Auszahlungen an andere Gesellschafter -175.242 -2.833.174
Einzahlungen von Minderheitsgesellschafter 195.590 285.133
Einzahlungen aus Darlehensaufnahmen 8.250.000 18.407.783
Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehn -2.433.344 0
gezahlte Zinsen -1.436.925 -229.798
Mittelzu (ab) fluss aus Finanzierungstätigkeit 4.400.079 .18.860.958
zahlungswirks. Veränd. des Finanzmittelbestandes 2.307.644 6.189.683
Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres 6.189.683 0
Finanzmittelbestand am Ende des Jahres = liquide Mittel 8.497.327 6.189.683

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