Erbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
SGV Factoring GmbH
Erich-Herion-Straße 15, 70736 Fellbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Rene Marischler seit 14.10.2025 | Geschäftsführer |
Adrian Weller seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SGV Factoring GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. GESCHäFTSVERLAUF 1.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung 1.2. Unternehmen und Geschäftstätigkeit 1.3. Geschäftsverlauf 2. VERMöGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE 2.1. Vermögens- und Finanzlage 2.2. Ertragslage 2.3. 2.3. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3. NACHTRAGSBERICHT 4. RISIKOBERICHT 5. 5. PROGNOSEBERICHT 1. Geschäftsverlauf1.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und EntwicklungNachdem Covid-19, Energiekrise und Lieferengpässe weitestgehend keine Auswirkungen mehr haben sind die Krisenherde in der Ukraine sowie im Nahen Osten weiterhin Tagesgespräch. Auch der Anstieg der Zinsen trüben das Wirtschaftsbild zunehmend. Dies und die Folgen stellen Deutschland immer noch und weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Das vergangene Jahr war geprägt durch eine überdurchschnittliche Inflation mit erheblichen Folgen für die Verbraucher, die Wirtschaft und den Finanzsektor. Neben den Covid Maßnahmen, Vorgaben und auch Lockerungen, musste sich die Wirtschaft und die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen und fehlenden Produkten auseinandersetzen; vor allem die Ungewissheit, wie lange und in welchem weiteren Ausmaß werden uns diese Krisen begleiten. Diese außergewöhnliche Unsicherheit aufgrund der nicht absehbaren Folgen der Kriegshandlungen und der Sanktionen stellen die Wirtschaft vor viele offene Fragen. Die EU und die deutsche Politik reagiert mit Hilfen, Zinsanpassungen und weiteren Maßnahmen. Die zum Ende des Jahres erhoffte Beruhigung, vor allem die Konflikte in der Ukraine sowie dem Nahen Osten haben sich sehr schnell gewandelt. Es deutet sich eine längere Eskalation der beiden Krisenherde an. Durch die oben genannten Auswirkungen sind im vergangen Jahr je nach Branche die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausgefallen. Es herrscht eine große Verunsicherung über die aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Lage. Auch die steigenden Insolvenzen tragen zur Verunsicherung bei. Das hat zur Folge, dass trotz gestiegener Zahl an Factoring Nachfragen, als alternative Finanzierung, eine abwartende Haltung vor einem positiven Abschluss steht. Die Factoring Branche verweist auf sehr unterschiedliche Verläufe des Geschäftsjahres. 1.2. Unternehmen und GeschäftstätigkeitDie Geschäftstätigkeit der SGV Factoring GmbH erstreckt sich ausschließlich auf den laufenden Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (mit Übernahme des Delkredererisikos) sowie das Debitorenmanagement. Die unternehmerische Zielsetzung besteht im Angebot von individuellen Factoring Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie die Beratung und Unterstützung dieser Unternehmen in allen Fragen des Debitorenmanagements. Die Geschäftstätigkeit wird von den 2 geschäftsführenden Gesellschaftern (Stepan Kleebauer und Michael Hafner), einem Prokuristen (Adrian Weller wird in 2024 zum Geschäftsleiter bestellt), sowie einem angestellten Mitarbeiter erbracht. Dieser ist noch über einen Personaldienstleister beschäftigt. Eine Übernahme in ein Angestelltenverhältnis wird angestrebt. Seit 2020 ist die SGV Factoring GmbH Mitglied im BFM (Bundesverband Factoring für den Mittelstand e. V., Berlin). 1.3. GeschäftsverlaufDas Jahr 2023 konnte wieder sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Die Rechnung- und Debitorenanzahl waren auf dem Vorjahresniveau. Die Kundenanzahl hat sich erneut leicht reduziert. Gekündigte Engagements konnten mit Neukunden nicht vollständig ausgeglichen werden. Das Ergebnis in Bezug auf Zinserträge konnte zum Vorjahr übertroffen werden, das Volumen angekaufter Rechnungen haben wir zum Vorjahr fast erreicht. Die Gründe hierfür waren die gute Streuung der verschiedensten Branchen unserer Kunden. Unter anderem Handwerksbetriebe, Transportunternehmen und im Dienstleistungsbereich. Es wurden durchschnittliche, meist jedoch überdurchschnittliche Umsätze von unseren Kunden aus der Handwerkbranche erwirtschaftet. Die positive Entwicklung der SGV Factoring GmbH setzt sich weiter fort. Nach einem Jahresgewinn in 2022 in Höhe von TEUR 268 konnte das laufende Geschäftsjahr ebenfalls mit positiven Jahresergebnis (TEUR 363) abgeschlossen werden. Mit unseren Mitarbeitern hatten wir in 2023 Verwaltungsaufwendungen inkl. Personalaufwendungen von TEUR 359 (Vorjahr TEUR 396) Die operativen Erträge aus dem laufenden Geschäft (Zinserträge und Provisionserträge) betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 TEUR 1066 (Vorjahr TEUR 908). 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1. Vermögens- und FinanzlageDer vorliegende Jahresabschluss zeigt unter Berücksichtigung der nachrangigen Verbindlichkeiten geordnete Vermögensverhältnisse auf. Die SGV Factoring GmbH verfügt über ausreichend Finanzierungsreserven - bei maximalen Rechnungsankäufen hatten wir eine höhere Finanzierungsreserve für weitere Engagements zur Verfügung. Die Struktur der Aktiva ist geprägt durch die Forderungen an Kunden, die Passiva durch Verbindlichkeiten an Kreditinstitute. 2.2. ErtragslageDie Ertragslage ist stabil. Der Jahresgewinn in Höhe von TEUR 268 im Vorjahr beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 363. Die Zinsüberschüsse sind gewachsen und betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 921 (Vorjahr TEUR 826). Im laufenden Jahr hatten wir sehr geringe Forderungsverluste. Das höhere Ankaufsvolumen mit hohen Margen und gering gestiegenen Verwaltungsaufwendungen hat sich positiv auf die Ertragslage ausgewirkt. 2.3. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Berücksichtigung der nachrangigen Verbindlichkeiten geordnet ist. 3. NachtragsberichtNach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 hat es keine wesentlichen Änderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gegeben. 4. RisikoberichtAls Finanzdienstleister ist die Gesellschaft verschiedenen leistungs- und finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Als wesentlich betrachten wir das Ausfallrisiko, das wir durch sorgfältige Prüfung der Factoring Kunden, der angekauften Forderungen und Konditionengestaltung, berücksichtigen. Seit November 2013 arbeiten wir zur Steuerung und Risikominimierung des Ausfallrisikos mit einer Versicherungsgesellschaft zusammen, die auch Unterlagen zur Kreditwürdigkeitsprüfung zur Verfügung stellt sowie das Ausfallrisiko bis zu einem genehmigten Betrag je Kunde übernimmt. Unsere Unternehmenspolitik besteht auch darin, diese Risiken zeitnah zu erkennen und zu steuern. Weiterhin erhöhen wir mit einem Monitoring bei unserem Rückversicherer und einer Auskunftei den Zufluss von Informationen über unsere jeweiligen Kunden, um schneller reagieren zu können. Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden trägt zu den positiven Geschäftsbeziehungen bei. Auch die Mitarbeiter werden in unseren wöchentlichen Besprechungen bezüglich Factoring Kunden und angekaufter Rechnungen ständig sensibilisiert. In 2023 hatten wir eine Kundeninsolvenz zu verzeichnen, welche jedoch keine wirtschaftlichen Auswirkungen hatten. Des Weiteren wurden 2 Factoringverträge durch die SGV Factoring GmbH gekündigt. Die Engagements befinden sich in der Abwicklung. Angemessene Einzelwertberichtigungen wurden gebildet. Für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sowie deren Weiterentwicklung sind die Geschäftsführer verantwortlich. Seitens der Geschäftsführung wurden erforderliche Maßnahmen getroffen, um wesentliche Risiken beurteilen zu können. Weitere Risiken, wie Adressausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiko können nie ganz ausgeschlossen werden, jedoch durch präventive Maßnahmen, teilweise tägliche Prüfungen, Reaktionen auf entstandene Bedrohungen und fortlaufende Verbesserungen der Prozesse, werden diese minimiert. Hier sieht sich die SGV Factoring GmbH gut aufgestellt, um die Risiken als gering einzustufen. 5. PrognoseberichtAn den bestehenden Aktivitäten in Form einer Kooperation mit dem Süddeutschen Gläubigerschutzverband e.V., mit bestehenden Kontakten zu Unternehmensberatern und Bankmitarbeitern, der Fortführung von Verkaufsseminaren in Verbindung mit dem Süddeutschen Gläubigerschutzverband e.V. und weiteren Verbänden, werden wir weiter festhalten, um die Anzahl von Kundenkontakten und daraus resultierenden Factoring Anfragen zu steigern. Durch die im Frühjahr 2021 überarbeitete Homepage haben wir unseren Internetauftritt verändert. Dies hat und wird auch weiterhin zu mehr Anfragen aus diesem Bereich führen. Durch dieses breit aufgestellte Netzwerk erhalten wir vermehrte Nachfragen mit Auswirkungen auf eine weitere positive Geschäftsentwicklung. Natürlich werden die bestehenden Krisen, je nach weiterem Verlauf, Einfluss haben. Wir erwarten für 2024 ein geringes Wachstum zum Vorjahr 2023, voraussichtlich werden geringere Margen am Markt erzielt werden können.
Fellbach, den 05.02.2024 Stephan Kleebauer Michael Hafner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die SGV Factoring GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 1 Abs. 1a Nr. 9 KWG mit Sitz in Fellbach. Eintragung ins Handelsregister: Amtsgericht Stuttgart HRB 734226 Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie nach der Verordnung für die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Sonstige Verbindlichkeiten, sowie die nachrangigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in angemessenen Umfang gebildet. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Darstellungen Die Gliederung der GuV wurde noch stärker an die Darstellung des Formblatts 3 der RechKredV angepasst. Kreditversicherungsprämien wurden erstmals in der GuV-Position 7 "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft" ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde entsprechend angepasst. III. Erläuterungen zur BilanzDie ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 75. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 110 enthalten, für die kein Nachrang eingeräumt wurde. Die Verzinsung erfolgt marktgerecht. Die Gesellschafterdarlehen haben keine Fälligkeit, d.h. sie laufen unbefristet und können nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem dargestellten Anlagenspiegel.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zum Bilanzstichtag bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Zinsaufwendungen sind EUR 8.942,00 Zinsen für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind insbesondere Aufwendungen für Fremdarbeiten (EUR 112.853,29) und Kosten für Bonitätsauskünfte (EUR 10.236,50) enthalten. V. Sonstige AngabenGeschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr • Stephan Kleebauer, Kaufmann • Michael Hafner, Kaufmann gemeinsam Vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit Die Gesellschaft hat gemäß § 286 Abs. 4 Auf die Darstellung der Gesamtbezüge verzichtet. In den anderen Verwaltungsaufwendungen ist ein Gesamthonorar unseres Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 13 enthalten. Es wird vorgeschlagen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.373.615,72 eine Dividende in Höhe von EUR 362.892,26 auszuschütten. Der verbleibende Betrag von EUR 1.010.723,46 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Im Geschäftsjahr wurden 1 Arbeitnehmer und 2 Geschäftsführer beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, die eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, haben sich nicht ereignet.
Fellbach, den 25.03.2024 SGV Factoring GmbH Stephan Kleebauer Michael Hafner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir der SGV Factoring GmbH für die Buchführung 2023 und den als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SGV Factoring GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SGV Factoring GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SGV Factoring GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierenden wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 08.04.2024 "
Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer |
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