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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Dr. Damasky seit 16.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LION E-Mobility AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LION Smart GmbHGarching b.MünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LION SMART GMBH, GARCHING BEI MÜNCHEN1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Die LION Smart GmbH (im Folgenden auch "LION" oder "Gesellschaft") hat im Jahr 2008 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die Gesellschaft ist die hauptsächliche operative Administrationseinheit der LION Smart Gruppe und entwickelt Lösungen rund um Hochvoltbatteriesysteme. Dabei hat die Gesellschaft drei Produktlinien. Produktlinie 1 ist das sogenannte "Integration Business", bei dem Batteriepacks in eine kundenspezifische Umgebung integriert werden. Produktlinie 2 ist die sogenannte "LIGHT Battery". Hierbei wird eine eigenentwickelte flüssigkeitsgekühlte Batterie weiterentwickelt, bei der eine Flüssigkeit die einzelnen Batteriezellen umströmt und damit die Entwärmung der Batteriezellen sicherstellt. Dadurch können die Batteriezellen effektiv temperiert und auch hohe Leistungen beim Laden und Entladen erzielt werden. Die Batteriesysteme sind noch in der Prototypenphase. Produktlinie 3 ist das sogenannte "Batteriemanagementsystem" (BMS). Dies ist eine Elektronik, welche den Ladezustand der Batteriesysteme ermittelt und das Laden bzw. Entladen der Batterie steuert. Diese Produktlinie befindet sich ebenfalls noch in der Entwicklungsphase. Darüber hinaus werden in kleineren Umfängen Dienstleistungen rund um die Expertise der drei Produktlinien an verbundene Unternehmen und externe Firmen angeboten. Das Geschäftsmodell der LION Smart GmbH ist damit die Entwicklung von Batteriesystemen und deren Komponenten sowie hiermit zusammenhängende Dienstleistungen. Die hierfür notwendigen Produkte werden dabei in Auftragsfertigung bezogen. 1.2. Ziele und Strategien Die drei verschiedenen Produktlinien haben unterschiedliche Reifegrade. So ist das "Integration Business" eine am Markt angebotene Dienstleistung, die auf den von der Schwestergesellschaft, der LION Smart Production GmbH, hergestellten und vertriebenen Produkten aufbaut und tendenziell wachstumsgetrieben ist. Die beiden anderen Produktlinien "LIGHT Battery" sowie "BMS" befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Hier ist die Zielsetzung, den Reifegrad zu erhöhen und sie mittelfristig in eine Serienproduktion zu überführen. Im Jahr 2023 wurde die Unternehmensstrategie aus dem Vorjahr weiter gefestigt. So wurde im Rahmen der "LIGHT Battery" z.B. ein Prototypen-Projekt mit einem OEM weiterverfolgt. Hierzu wurden die Aktionäre der LION E-Mobility AG durch Ad-hoc-Mitteilungen, Investor Calls bzw. Pressemitteilungen unterrichtet. Das Kundenportfolio der Gruppe wurde um neue Kunden erweitert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im nächsten Geschäftsjahr eine signifikante Steigerung des Gruppen-Umsatzes erfolgen wird. Für 2024 wurde eine Umsatz-Guidance von EUR 60 bis 65 Mio. für die LION-Gruppe den Kapitalmärkten genannt. Die Gesellschaften sind schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika tätig. Eine eigene Gesellschaft unter dem Dach der LION E-Mobility AG, der Muttergesellschaft der LION Smart GmbH, ist dabei für den Vertrieb in den USA zuständig. Die Zielkunden der Gesellschaften sind dabei im Bereich der LIGHT Trucks bzw. Anwendungen im Stationärspeicher zu finden. Die für die Geschäftsführung wichtigsten Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die monatlich an die Muttergesellschaft berichtet werden. Die LION Smart GmbH hat im Geschäftsjahr ihren Kundenstamm an die Schwestergesellschaft, die LION Smart Production GmbH, veräußert. Das operative Geschäft in Bezug auf die Produktion und Lieferung von Batterien wird damit ausschließlich von der Schwestergesellschaft betrieben, während die LION Smart GmbH die Entwicklung und die Integration von Batterien als Dienstleistung übernimmt und damit unter anderem als eine Form von Cost-Center in der Gruppe fungiert. Diese Neuausrichtung des Geschäftsmodells spiegelt sich auch in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LION Smart GmbH wider. 1.3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der LION-Gruppe werden hauptsächlich von der LION Smart GmbH durchgeführt. Die Gesellschaft hatte bis Oktober 2023 Kapazitäten im Engineering an zwei Standorten im Großraum München. Diese beiden Standorte wurden zusammengelegt und ein Teil der Protototypen-Entwicklung wurde der LION Smart Production GmbH in die Nähe der Produktion übergeben. Die Gesellschaft investiert weiterhin in R&D-Kapazitäten, um den Reifegrad der Produkte "LIGHT Battery" sowie "BMS" zu verbessern. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 betrug ca. 47,6 % vom Umsatz. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des Bereichs Entwicklung für die Zukunft der LION Smart GmbH. Im Bereich der "LIGHT Battery" wurde im Vorjahr eine Plattformstrategie eingeführt, die es ermöglichen soll, unterschiedliche Kundenprojekte schnell und möglichst effizient abzuwickeln, dabei aber unterschiedliche Kundenanforderungen an Spannung (400/800V) bzw. elektrischer Kapazitäten berücksichtigen kann. Zu den wichtigsten Faktoren für den Erfolg der LION Smart GmbH gehören das Know-how und die Kreativität der Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Nachhaltigkeit und Elektromobilität von heute und morgen sind das Leitthema für die Gesellschaft. Megatrends und Wünsche unserer Kunden setzen wir konsequent in Technologie und Produkte um. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie Branchen- und Marktentwicklung Im vergangenen Geschäftsjahr konnte weltweit ein solides Wirtschaftswachstum erreicht werden, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Deutschland verzeichnete einen leichten Rückgang des BIP (-0,3 %), und auch die Entwicklung für das kommende Jahr deutet auf eine nahezu unveränderte Wirtschaftsleistung hin (+0,2 %). Europa hingegen konnte laut Schätzungen im Jahr 2023 einen leichten Anstieg des BIP (+0,5 %) verzeichnen, und auch für 2024 wird mit einem leichten Wachstum gerechnet (+0,9 %). In den USA stieg die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um kräftige +2,5 %, und auch für das Wahljahr 2024 wird ein starkes Wachstum in gleicher Größenordnung erwartet. Weltweit wird für 2024 wieder ein robustes Wachstum in gleicher Höhe wie 2023 erwartet (+3,1 %). Diesen positiven Entwicklungen stehen immer noch die Unsicherheiten des Anfang 2022 ausgebrochenen Russland-Ukraine-Krieges und des seit Oktober 2023 eskalierenden Nahostkonflikts gegenüber. In den USA und Kanada wurde im Jahr 2023 der Trend zu Elektrofahrzeugen, insbesondere eBussen und eTrucks, neben der robusten wirtschaftlichen Entwicklung auch durch staatliche Anreize und Förderprogramme unterstützt, was zu einer verstärkten Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien führte. Europa verzeichnete ebenfalls eine wachsende Akzeptanz von Elektrofahrzeugen, was den Bedarf an Batterien weiter antrieb. Die Nachfrage nach Batteriespeichersystemen (BESS) war auch im Jahr 2023 insbesondere in Europa ungebrochen, insbesondere in Verbindung mit der steigenden Nutzung von Solar- und Windenergie. Die LION Smart GmbH geht für das laufende Jahr 2024 davon aus, dass sich das "Mobility"-Segment weiterhin positiv entwickelt, getrieben durch die verstärkte Akzeptanz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Bus- und Nutzfahrzeug-Bereich in den Zielmärkten Europa und US/Kanada. 3. Wirtschaftsbericht der Gesellschaft 3.1. Geschäftsverlauf 3.1.1. Umsatz und Steuerungsgrößen Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Dienstleistungen betrugen im Geschäftsjahr EUR 5,56 Mio. (Vorjahr: EUR 61,08 Mio.). Dieser Umsatzrückgang ist hauptsächlich der Veräußerung der Kundenbeziehung an die Schwestergesellschaft, der LION Smart Production GmbH, geschuldet, die seit Anfang 2023 in der LION-Gruppe die Produktion und den Verkauf von Battery-Packs übernommen hat. Als wesentliche Kennzahl hat die Gesellschaft zur Messung ihres Erfolgs die Kennzahlen Umsatz,EBITDA und EBIT definiert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dies nicht verändert, sodass ein Vergleich mit der Performance des Vorjahrs anhand dieser Kennzahlen grundsätzlich möglich ist. Die LION Smart GmbH hat im Geschäftsjahr ihren Kundenstamm an die Schwestergesellschaft, die LION Smart Production GmbH, veräußert. Das operative Geschäft in Bezug auf die Produktion und Lieferung von Batterien wird damit ausschließlich von der Schwestergesellschaft betrieben, während die LION Smart GmbH die Entwicklung und die Integration von Batterien als Dienstleistung übernimmt und damit unter anderem als eine Form von Cost-Center in der Gruppe fungiert. Diese Neuausrichtung des Geschäftsmodells spiegelt sich auch in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LION Smart GmbH wider. 3.1.2. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Jahr 2023 EUR 5,56 Mio. (Vorjahr: EUR 61,08 Mio.). In den Umsatzerlösen sind Umsatzerlöse aus der Veräußerung der Geschäftsbeziehungen an die Schwestergesellschaft, LION Smart Production GmbH, in Höhe von EUR 3,00 Mio. enthalten. Zusätzlich sind EUR 0,04 Mio. (Vorjahr: EUR -0,32 Mio.) Bestandsveränderung ausgewiesen. Die Eigenleistung, insbesondere für die Weiterentwicklung des "BMS", wurde im Jahr 2023 mit EUR 0,45 Mio. aktiviert (Vorjahr: EUR 0,76 Mio.). Damit beträgt die Gesamtleistung im Jahr 2023 EUR 6,04 Mio. (Vorjahr: EUR 61,53 Mio.). Sonstige betriebliche Erträge sind im Jahr 2023 mit EUR 3,0 Mio. verbucht (Vorjahr: EUR 0,80 Mio.); sie enthalten im Wesentlichen Weiterberechnungen von Kosten an die Schwestergesellschaft, LION Smart Production GmbH, sowie anrechenbare Erträge aus Forschungszulagen aus den Jahren 2020 bis 2022. Der Materialaufwand - bestehend aus Materialaufwendungen und sonstigen bezogenen Leistungen - reduzierte sich hauptsächlich durch den Verkauf der Geschäftsbeziehungen auf EUR 1,30 Mio. (Vorjahr: EUR 53,11 Mio.). Die Materialeinsatzquote von 23,3 % (ermittelt aus dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Aufgabenübernahme durch LION Smart Production GmbH sehr stark verändert (Vorjahr: 87,2 %). Für den Berichtszeitraum konnte folglich ein Rohertrag in Höhe von EUR 7,74 Mio. (Vorjahr: EUR 9,21 Mio.) erwirtschaftet werden, was einer Rohertragsmarge von 139,32 % entspricht (Vorjahr: 15,08 %). Die Erhöhung des Personalaufwandes gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere vor dem Hintergrund der Steigerung vertrieblicher Aktivitäten und von Neueinstellungen im Bereich R&D zu sehen. Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 37 fest angestellte Mitarbeiter und fünf Werkstudenten (Vorjahr: 44 fest angestellte Mitarbeiter und acht Werkstudenten) bei der LION Smart GmbH beschäftigt. Bedingt durch den Personalaufbau hat sich der Personalaufwand auf EUR 3,83 Mio. (Vorjahr: EUR 3,56 Mio.) erhöht. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und liegen bei EUR 0,11 Mio. (Vorjahr: EUR 0,13 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich unter anderem im Zuge des Aufbaus der Produktion der Schwestergesellschaft in Hildburghausen von EUR 3,52 Mio. auf EUR 3,73 Mio. erhöht. Aufwendungen in Höhe von EUR 2,19 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.), die die LION Smart GmbH für ihre Schwestergesellschaft getragen hat. Die entsprechenden Erträge wurden weiterberechnet und sind vollständig in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Das Finanzergebnis der LION Smart GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 negativ. Dies liegt vor allem an den im Jahr 2022 aufgenommenen Darlehen von der Muttergesellschaft, der LION E-Mobility AG, und den damit verbundenen Zinsaufwendungen. Im Geschäftsjahr wurden keine dieser Darlehen getilgt. Im Jahr 2023 betrugen die Zinsaufwendungen EUR 0,55 Mio. (Vorjahr: EUR 0,03 Mio.). Im Jahr 2023 betrugen die Zinserträge insgesamt EUR 0,11 Mio. (Vorjahr: EUR 0,06 Mio.). Im Jahr 2023 wurde ein niedrigerer Rohertrag verglichen mit 2022 erzielt. Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 0,17 Mio. (Vorjahr: EUR 2,13 Mio.) und das EBIT beträgt EUR 0,68 Mio. (Vorjahr: EUR 1,99 Mio.). 3.2. Vermögens- und Finanzlage 3.2.1. Aktiva Das Anlagevermögen ist insgesamt um EUR 0,60 Mio. auf EUR 7,60 Mio. im Jahr 2023 gesunken (Vorjahr: EUR 8,20 Mio.). Veränderungen innerhalb des Anlagevermögens sind vor allem auf die Teilrückzahlung der Ausleihung an die TÜV Süd Battery Testing GmbH in Höhe von EUR 0,84 Mio. im Finanzanlagevermögen und die Erhöhung der immateriellen Vermögensgegenstände um EUR 0,49 Mio. - hauptsächlich bedingt durch die Aktivierung der Entwicklungsleistungen - zurückzuführen. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens belaufen sich in 2023 auf EUR 3,71 Mio. (Vorjahr: EUR 3,25 Mio.). Das Sachanlagevermögen beläuft sich in 2023 auf EUR 0,13 Mio. (Vorjahr: EUR 0,36 Mio.). Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen (EUR 2,55 Mio.; Vorjahr: EUR 2,55 Mio.) blieben unverändert. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind um EUR 0,84 Mio. auf EUR 1,20 Mio. gesunken (Vorjahr: EUR 2,04 Mio.). Das Umlaufvermögen hat sich von EUR 11,96 Mio. in 2022 auf EUR 8,01 Mio. in 2023 verringert. Diese Entwicklung beruht hauptsächlich auf der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 2,36 Mio. auf EUR 0,12 Mio. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um EUR 3,10 Mio. auf EUR 7,23 Mio. gesunken (Vorjahr: EUR 10,33 Mio.). Die Vorräte belaufen sich auf EUR 0,27 Mio. (Vorjahr: EUR 0,10 Mio.). Die Gesellschaft verfügt per 31. Dezember 2023 über liquide Mittel von EUR 0,51 Mio. (Vorjahr: EUR 1,53 Mio.). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in 2023 auf EUR 0,08 Mio. gesunken (Vorjahr: EUR 0,11 Mio.). 3.2.2. Passiva Das Stammkapital ist in Höhe von EUR 0,13 Mio. (Vorjahr: EUR 0,13 Mio.) voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage blieb im Jahr 2023 unverändert bei EUR 9,77 Mio. Der Verlustvortrag ist um den Jahresüberschuss des Vorjahres von EUR 1,96 Mio. gesunken und beträgt EUR -2,35 Mio. Zusätzlich zu dem aus der Geschäftstätigkeit 2023 angefallenen Jahresfehlbetrag von EUR -0,37 Mio. führt dies zu einem Eigenkapital von EUR 7,17 Mio. (Vorjahr: EUR 7,55 Mio.). Die Rückstellungen sind insgesamt von EUR 0,66 Mio. in 2022 auf EUR 0,51 Mio. in 2023 gesunken. Die Steuerrückstellungen betragen EUR 0,03 Mio. (Vorjahr: EUR 0,03 Mio.) und die sonstigen Rückstellungen EUR 0,47 Mio. (Vorjahr: EUR 0,63 Mio.). In demselben Zeitraum sind die Verbindlichkeiten von EUR 12,06 Mio. in 2022 auf EUR 8,01 Mio. in 2023 gesunken. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die Minderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 4,36 Mio. auf EUR 0,49 Mio. 3.2.3. Cashflow und Finanzlage Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist mit EUR -1,35 Mio. im Berichtszeitraum negativ ausgefallen (Vorjahr: EUR -3,24 Mio.). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist aufgrund der Rückzahlung eines Darlehens durch die TÜV SÜD Battery Testing GmbH positiv ausgefallen; im Geschäftsjahr 2023 betrug er EUR 0,33 Mio. (Vorjahr: EUR -0,90 Mio.). Im Berichtszeitraum wurden weder Darlehen aufgenommen noch getilgt, wodurch der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 EUR 0,00 Mio. beträgt (Vorjahr: EUR 4,55 Mio.). Die Gesellschaft hat somit im Jahr 2023 einen insgesamt negativen Cashflow in Höhe von EUR -1,02 Mio. erzielt (Vorjahr: EUR 0,41 Mio.). Ausgehend vom Kassenbestand am Jahresende 2022 in Höhe von EUR 1,53 Mio. betragen die flüssigen Mittel der Gesellschaft damit am 31. Dezember 2023 EUR 0,51 Mio. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Die Gesellschaft finanziert sich vollständig aus Eigenmitteln bzw. Einlagen der Gesellschafter sowie Gesellschafterdarlehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft alle fälligen Verpflichtungen stets fristgerecht bedienen. Zur Deckung kurzfristiger Liquiditätsengpässe besteht gemeinsam mit der Schwestergesellschaft ein verfügbarer Kreditrahmen in Höhe von EUR 4,90 Mio., für den gemeinsam gesamtschuldnerisch gehaftet wird. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein Darlehen bei der Gesellschafterin, das in Höhe von EUR 5,5 Mio. noch nicht in Anspruch genommen wurde. 3.2.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Gesellschaft konnte die an das Geschäftsjahr 2023 gestellten Umsatzerwartungen erfüllen. Das erzielte EBITDA und EBIT sind - auch vor dem Hintergrund des Kundenverkaufs an die Schwestergesellschaft - positiv und übertreffen damit die Erwartungen der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ist die Geschäftsführung mit dem operativen Geschäftsverlauf 2023 zufrieden. Die Geschäftsführung erwartet für 2024 und die Folgejahre für die LION-Gruppe eine deutliche Verbesserung in der internationalen Marktpräsenz, eine Ausweitung der Marktanteile und somit eine Steigerung in der Kapazitätsauslastung. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts und mögliche weitere geopolitische Risiken stellen dabei einen Unsicherheitsfaktor dar. 4. Chancen und Risikobericht 4.1. Risikobericht Entscheidend für die künftige Entwicklung der Gesellschaft ist eine ausreichende und profitable Umsetzung des Geschäftsmodells der Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk ist weiterhin auf die Liquiditätsplanung zu legen. Unter Berücksichtigung der weiteren Aussichten sowie der für das Jahr 2024 aufgestellten Planung sowie bisherigen Entwicklungen geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft gesichert ist. Risiken sieht die Geschäftsführung auch in der globalen Zusammenarbeit mit den USA und China und der möglichen Eskalation beider Länder sowie dem andauernden Krieg in der Ukraine. Aufgrund der angespannten Lage am Arbeitsmarkt für Fachkräfte können einzelne Jobs ggf. nicht zeitgerecht nachbesetzt werden. Hier hat die Gesellschaft ihr Recruiting angepasst und versucht, durch eine Mischung von Anzeigen, Direktansprache sowie Personalberatern ihren Personalaufbau zu managen. Aktuell besteht für das Geschäft im "Integration Business" hohe Abhängigkeit von einzelnen Key-Kunden/Lieferanten. Hier hat die Gesellschaft das Risiko durch Erweiterung ihrer Leistungen sowie der Diversifizierung ihrer Kunden bereits reduziert. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. Um mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen, führt die Gesellschaft regelmäßig eine rollierende Liquiditätsplanung auf Gruppenebene durch. Zum 31. Dezember 2023 besteht gemeinsam mit der Schwestergesellschaft, der LION Smart Production GmbH, ein Haftungsverhältnis für ein von der LION E-Mobility AG aufgenommenes Bankdarlehen in Höhe von EUR 10,00 Mio. Für dieses Bankdarlehen bestehen zudem Covenants, die gestaffelte Mindestumsätze der LION-Gruppe vorsehen und im Einklang mit der Planung der LION-Gruppe stehen. Daneben besteht für die LION Smart GmbH und für die LION Smart Production GmbH eine zum 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von EUR 4,90 Mio., für die im Falle der Inanspruchnahme eine gemeinsame Haftung der Gesellschaften geregelt ist. Die LION Smart GmbH geht von einem nur geringen Risiko aus diesen Haftungsverhältnissen aus. Die Gesellschaft hat keine wesentlichen IT-Risiken identifiziert. Es werden regelmäßig Backups durchgeführt. Datensicherungen lassen sich sofort wieder einspielen. Ebenso lässt sich in der Regel Hardware innerhalb eines Tages ersetzen. Geopolitische Effekte, wie beispielsweise der Russland-Ukraine-Konflikt, werden die Lieferketten sowie die Preise weiter massiv beeinflussen. Insgesamt ergibt sich hieraus eine schwer planbare Situation, bei der die Gesellschaft vermehrt "auf Sicht" fahren wird. Abgesehen von den geopolitischen Risiken durch den Russland-Ukraine-Konflikt sowie dem Nahost-Konflikt sieht die Geschäftsführung zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen zusätzlichen Risiken. Insofern ist die Risikolage gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. 4.2. Chancenbericht Chancen sieht die Gesellschaft in der zunehmenden Wichtigkeit der Dekarbonisierung und damit dem Einsatz von Batterien in vielen Anwendungsgebieten. Dies eröffnet der Gesellschaft in Zukunft viele Bereiche, in denen Batteriepacks und damit die Dienstleistungen der Gesellschaft Verwendung finden. Die Gesellschaft ist speziell durch die Fertigung von Batteriepacks bei der Schwestergesellschaft, LION Smart Production GmbH, gut aufgestellt, um an diesem Trend durch ihre Dienstleistungen im Bereich der Batteriemanagementsysteme. Insgesamt beurteilt die Gesellschaft ihre Chancen zum jetzigen Zeitpunkt unverändert gegenüber dem Vorjahr. 5. Prognosebericht Für die Gesellschaft und die verbundenen Gesellschaften der Gruppe wurden die Voraussetzungen geschaffen, um auch im nächsten Jahr weiter zu wachsen. Mit der Übernahme der Produktionsanlagen von BMW durch die Schwestergesellschaft LION Smart Production GmbH besteht Zugriff auf ca. 2 GWh Produktionskapazität. Die Serienproduktion der SE09-Batterien in Lizenz hat im Mai 2023 begonnen. Vor diesem Hintergrund wurde gesellschaftsübergreifend für die LION-Gruppe eine Umsatz-Guidance von EUR 60 bis 65 Mio. für das Jahr 2024 herausgegeben. Trotz der zu erwartenden Investitionen u.a. in Produkte bzw. Produktionsanlagen wird von einem konsolidierten EBITDA von rund EUR 1 Mio. ausgegangen. Die Gesellschaft plant mit einem negativen Ergebnis in einem geringen siebenstelligen Bereich und mit Umsatzerlösen, die deutlich unter denen des Geschäftsjahres 2023 liegen. Die LION Smart GmbH bietet Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen innerhalb der LION-Gruppe und Kunden an. Aufgrund der Neuausrichtung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 und den hiermit verbundenen Sondereffekten auf Ebene der LION Smart GmbH wird für die Gesellschaft mit einem geringfügig niedrigeren Umsatz und einem leicht niedrigeren EBIT für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr geplant. Die Planung sieht einen Umsatz im einstelligen Mio.-Bereich sowie ein aus dem Cost-Center-Ansatz resultierendes negatives EBIT vor. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Muttergesellschaft. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass mit dem eingeschlagenen Weg eine gute Ausgangslage für weiteres Wachstum gelegt wird. Die Gesellschaften der LION-Gruppe werden auch in den Folgejahren weiterhin in Produkte und Technologien investieren, um die Produkte auf einem technisch hohen Niveau zu halten bzw. zu einer Marktreife zu bringen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft entwickelte sich im Jahr 2024 weiterhin planmäßig. Die bisherige Planung für 2024 wird daher als weiterhin zutreffend und maßgeblich angesehen.
Garching bei München, den 3. Juni 2024 Dr. Joachim Damasky BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023LION SMART GMBH, GARCHING BEI MÜNCHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LION SMART GMBH, GARCHING BEI MÜNCHEN1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die LION Smart GmbH hat ihren Sitz in 85748 Garching bei München, Parkring 11-13. Die Firma ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 176637 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. Alleinige Gesellschafterin der LION Smart GmbH ist die LION E-Mobility AG, Zug, Schweiz. Wenn es die Klarheit der Darstellung verbessert, wurden einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Abschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Rundungsdifferenzen sind möglich. Die Berichtsperiode ist das Kalenderjahr. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Rechnungslegung erfordert von der Geschäftsführung Schätzungen und Beurteilungen, welche die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Eventualverbindlichkeiten im Zeitpunkt der Bilanzierung, aber auch Aufwendungen und Erträge der Berichtsperiode beeinflussen könnten. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 ihren Kundenstamm an die Schwestergesellschaft, die LION Smart Production GmbH, veräußert. Das operative Geschäft in Bezug auf die Produktion und Lieferung von Batterien wird damit ausschließlich von der Schwestergesellschaft betrieben, während die LION Smart GmbH die Entwicklung und die Integration von Batterien als Dienstleistung übernimmt und damit unter anderem als eine Form von Cost-Center in der Gruppe fungiert. Diese Neuausrichtung des Geschäftsmodells spiegelt sich auch in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LION Smart GmbH wider. Insoweit sind die Zahlen des Geschäftsjahres nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar. 2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert und linear pro rata temporis in längstens zehn Jahren abgeschrieben. Die Bilanzierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt auf Basis der direkt zurechenbaren Lohn- und Gehaltskosten, Materialeinzelkosten, fremdbezogenen sonstigen Leistungen, angemessenen Anteilen an Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten. Bei Fertigstellung erfolgt die Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden längstens über 15 Jahre abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zeitpunkt der Anschaffung als Aufwand erfasst. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des immateriellen Anlagevermögens bzw. des Sachanlagevermögens einbezogen. 2.3 Finanzanlagevermögen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 2.4 Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Leistungen sowie die unfertigen und fertigen Erzeugnisse am Bilanzstichtag werden mit Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessenen Gemeinkosten bilanziert. Erforderliche Wertberichtigungen werden berücksichtigt. Erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wird unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nominalbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bilanziert. Die Wertberichtigungen berücksichtigen das allgemeine Kreditrisiko und alle erkennbaren Einzelrisiken. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Bewertung der liquiden Mittel, d.h. die Bewertung der Bankguthaben, erfolgt zum Nennwert. 2.5 Rechnungsabgrenzungsposten Die Bilanzierung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens dient dazu, alle schon am Bilanzstichtag geleisteten Zahlungen periodengerecht abzugrenzen. 2.6 Latente Steuern Das Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB bei latenten Steuern wurde nicht ausgeübt. Zum 31. Dezember 2023 übersteigen die vorliegenden steuerlichen Verlustvorträge die zum 31. Dezember 2023 aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände. 2.7 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung in das Handelsregister. Die Kapitalrücklage entspricht den geleisteten Einzahlungen der Gesellschafter. 2.8 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit erforderlich, werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). 2.9 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.10 Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet, wobei das Realisations- und Imparitätsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet werden. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt die Umrechnung ohne die genannten Einschränkungen. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Erläuterungen zum Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Im Geschäftsjahr wurden EUR 447.360 Entwicklungskosten, die unter den selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen sind, aktiviert (2022: EUR 758.222). Die Beteiligung an der TÜV SÜD Battery Testing GmbH, die unter den Finanzanlagen ausgewiesen ist, wird mit Anschaffungskosten bilanziert. Sofern erforderlich, werden Abschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert vorgenommen, um die Beteiligung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag auszuweisen. Zum Bilanzstichtag war keine Abwertung erforderlich. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in voller Höhe aus zwei ausgereichten Darlehen gegenüber der TÜV SÜD Battery Testing GmbH. 3.2 Erläuterungen zum Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 124.710 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (2022: EUR 2.355.500). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 6.353.960 (2022: EUR 7.823.159) bestehen gegenüber der LION Smart Production GmbH in Höhe von EUR 6.353.600 (2022: EUR 7.714.818) sowie gegenüber der Lion E-Mobility North America, Inc., in Höhe von EUR 360 (2022: EUR 0). Im Vorjahr bestanden darüber hinaus Forderungen gegen die LION E-Mobility AG in Höhe von EUR 108.340. Die Forderungen haben im aktuellen sowie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber der LION Smart Production GmbH bzw. der LION E-Mobility AG stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Forderungen gegen die Lion E-Mobility North America, Inc. Stellen sonstige Forderungen dar. Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit einem Beteiligungsverhältnis in Höhe von EUR 57.120 (2022: EUR 0) besteht gegenüber der TÜV SÜD Battery Testing GmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von EUR 691.594 (2022: EUR 149.567). Hiervon haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 690.944 (2022: EUR 148.917) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 650 (2022: EUR 650) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Forschungszulage in Höhe von EUR 660.000 (2022: EUR 0), debitorische Kreditoren in Höhe von EUR 10.458 (2022: EUR 33.879) sowie weitere sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 21.136 (2022: EUR 115.688). 3.3 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 129.500. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und im Handelsregister eingetragen. 3.4 Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage umfasst die Einzahlungen des Gesellschafters nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Im Geschäftsjahr wurden keine weiteren Einzahlungen getätigt. 3.5 Verbindlichkeiten Es bestehen zum 31. Dezember 2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2022: EUR 0). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 84.051 (2022: EUR 30.401) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 490.828 (2022: EUR 4.363.990) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 6.693.817 (2022: EUR 6.271.617) bestehen zum 31. Dezember 2023 vollständig gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, der LION E-Mobility AG (2022: EUR 6.251.856). Gegenüber der LION Smart Production GmbH bestehen keine Verbindlichkeiten (2022: EUR 19.761). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 6.018.833 (2022: EUR 5.466.122) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von EUR 674.984 (2022: EUR 805.495) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der LION E-Mobility AG, haben in Höhe von EUR 674.984 (2022: EUR 785.734) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 6.018.833 (2022: EUR 5.466.122) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber der LION Smart Production GmbH des Vorjahrs in Höhe von EUR 19.761 hatten eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit einem Beteiligungsverhältnis in Höhe von EUR 15.946 (2022: EUR 0) bestehen gegenüber der TÜV SÜD Battery Testing GmbH. Sie stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 727.037 (2022: EUR 1.398.129) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Sonstige Angaben 4.1 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In Höhe von EUR 82.067 (2022: EUR 204.879) sind die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremd. Im Geschäftsjahr betrugen die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten EUR 2.646.698. Hiervon wurden Entwicklungskosten in Höhe von EUR 447.360 unter den selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten aktiviert (2022: EUR 758.222). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.252 enthalten (2022: EUR 1.181). In Höhe von EUR 140.995 (2022: EUR 0) sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremd. In Höhe von EUR 3.721.609 (2022: EUR 1.102.335) wurden Aufwendungen an die Schwestergesellschaft, die LION Smart Production GmbH, weiterberechnet. Diese sind in Höhe von EUR 1.724.271 (2022: EUR 188.183) außergewöhnlich. Die entsprechenden Erträge sind in Höhe von EUR 1.610.969 (2022: EUR 875.618) unter den Umsatzerlösen und in Höhe von EUR 2.187.353 (2022: EUR 268.413) unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. 4.2 Beschäftigungsverhältnisse Im Jahresdurchschnitt wurden 37 Mitarbeiter (2022: 44) beschäftigt. Hierbei handelt es sich vollständig um Angestellte. 4.3 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für ein von dem verbundenen Unternehmen, der LION E-Mobility AG, aufgenommenes Darlehen bei der Raiffeisenbank International in Höhe von EUR 10.000.000. Darüber hinaus besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit der LION Smart Production GmbH für einen Betriebsmittelkredit in Höhe von EUR 4.900.000. Diese wurde zum Bilanzstichtag von der Schwestergesellschaft nicht und von der Gesellschaft selbst lediglich in Form eines Avals in Höhe von EUR 32.029 in Anspruch genommen. Auf Basis der finanziellen Planungen der Gesellschaft wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingestuft. 4.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus einem Mietvertrag über Geschäftsräume bis zum 30. April 2026 in Höhe von jährlich EUR 112.523. Darüber hinaus bestehen sechs Leasingverträge für Geschäftsfahrzeuge in Höhe von insgesamt monatlich EUR 3.841. Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4.5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor, die Auswirkungen auf die zum 31. Dezember 2023 im Jahresabschluss abgebildete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 4.6 Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Jahr 2023 bestellt:
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wurde die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Zum Geschäftsführer wurde bestellt:
4.7 Ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der Bilanzierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände ist ein Betrag in Höhe von EUR 3.630.320 nach § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB ausschüttungsgesperrt. 4.8 Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird zusammen mit dem Verlustvortrag aus den Vorjahren auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Geschäfte mit verbundenen Unternehmen Die LION Smart GmbH gewährt der LION Smart Production GmbH, eine 100 %-Beteiligung der LIONE-Mobility AG, entgegen ihrem üblichen Geschäft zum Teil Zahlungsziele von bis zu einem Jahr. Für Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaft in Höhe von EUR 5.000.000 bestehen Rangrücktrittserklärungen durch die LION E-Mobility AG. 6. Angaben zum Gesellschafter Alleinige, 100 %-ige Gesellschafterin der LION Smart GmbH ist die LION E-Mobility AG, Zug, Schweiz. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LION E-Mobility AG, Zug, Schweiz, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der LION Smart GmbH noch nicht aufgestellt und wird nach Aufstellung für Zwecke der Offenlegung auf der Internetseite der Gesellschafterin veröffentlicht.
Garching bei München, den 3. Juni 2024 Dr. Joachim Damasky
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LION Smart GmbH, Garching bei München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LION Smart GmbH, Garching bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LION Smart GmbH, Garching bei München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 3. Juni 2024 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Prof. Dr. Zwirner, Wirtschaftsprüfer ppa. Vodermeier, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 14. November 2024 festgestellt. Die am 14. November 2024 beschlossene Ergebnisverwendung entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag. |
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