TA Miet + Leasing GmbHLiquidiert

65760 Eschborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 25626
Eingetragen
19.8.1985
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.Leasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne Copyrights
Gegenstand
Leasing, Vermietung und Mietkauf von beweglichen Wirtschaftsgütern aus dem Vertriebsprogramm der Triumph-Adler expert @ output GmbH, Nürnberg, und mit ihr verbundener Unternehmen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

TA Miet + Leasing GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die TA Miet + Leasing GmbH (TA) ist als sogenannte "Same-Name"-Gesellschaft im Rahmen des in der BFL-Gruppe praktizierten Vertriebsleasing am Markt tätig. Der Geschäftszweck der TA ist in Verbindung mit der Geschäftstätigkeit der BFL Leasing GmbH (BFL GmbH), Eschborn, zu sehen.

Mit Wirkung zum 01. Januar 2010 wurde zwischen der BFL GmbH und der TA eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die dazu führt, dass die Leasing- und Mietkaufverträge im Namen der TA, jedoch auf Rechnung der BFL GmbH geschlossen werden (Ermächtigungstreuhand). Für alle bestehenden Verträge werden sämtliche Risiken, insbesondere das Bonitätsrisiko, von der BFL GmbH übernommen. Vor diesem Hintergrund erfolgte zum 31. Dezember 2010 erstmals der Ausweis von Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten (§ 6 RechKredV).

Das Stammkapital der Gesellschaft von 25,6 T€ wird zu 95 Prozent von der BFL GmbH und die restlichen 5 Prozent werden vom Vertriebspartner TA Triumph-Adler GmbH, Nürnberg, gehalten.

Zwischen der BFL GmbH und der TA besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, wonach sich die TA verpflichtet, ihren gesamten Gewinn abzuführen und die BFL GmbH, einen Jahresfehlbetrag auszugleichen.

Die TA beschäftigt keine Mitarbeiter. Aufgrund bestehender Geschäftsbesorgungsverträge werden Mitarbeiter der BFL GmbH, der VR-LEASING Aktiengesellschaft (VR LEASING) und der VR DISKONTBANK GmbH, Eschborn, für die TA tätig. Die Mitarbeiter sind in die Führungsgrundsätze, Führungsinstrumente, Qualifizierungsprogramme und Vergütungssysteme der VR LEASING eingebunden.

Die TA ist seit dem 25. Dezember 2008 ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Der Abschluss wird daher gemäß den §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2012 festgestellt.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 Prozent höher als im Vorjahr. Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Die Wachstumsimpulse kamen 2011 vor allem aus dem Inland.

Die Ergebnisse der DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank (DZ BANK), Frankfurt am Main, Mittelstandsumfrage im Herbst 2011 bestätigen die Konjunkturprognose, welche bereits für das zweite Halbjahr 2011 nur noch ein recht schwaches Wachstum beinhalte.

Der Mobilien-Leasingmarkt in Deutschland wächst 2011 um 12 Prozent und erreicht ein Neugeschäftsvolumen von 46,0 Mrd. €. Auch wenn sich im letzten Quartal des laufenden Jahres die Wachstumsdynamik des Mobilien-Leasing parallel zur allgemeinen Wirtschaftslage leicht abgeschwächt hat, bleibt die Leasing-Branche optimistisch.

Die Leasing-Quote für Mobilien erhöht sich 2011 auf 21,4 Prozent, da das Neugeschäft mit beweglichen Gütern stärker zunimmt als die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen. Laut Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) hat sich Leasing auch in diesem Jahr als Garant für die Investitionsversorgung der mittelständischen Unternehmen bewiesen. Es werde als Investitionsform nach der Finanzkrise sogar deutlich häufiger in Betracht gezogen als zuvor.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2011 war für die BFL-Gruppe (BFL Leasing GmbH, BFL Leasing Einkaufs-GmbH, Infotec Miet + Leasing GmbH, TA Miet + Leasing GmbH, Morgenstern Miet + Leasing GmbH, Corporate Express Miet + Leasing GmbH, PC-Ware Leasing GmbH, VR IT-LEASING GmbH, ACP IT Finanzierungs (Deutschland) GmbH) insgesamt ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Dem Mittelstand steht auch in schwieriger Zeit ein starker Spezialfinanzierer und Partner im FinanzVerbund der Volksbanken Raiffeisenbanken zur Seite.

Im Geschäftsjahr wurden in der TA 2.116 neue Leasingverträge (Vorjahr 2.692) mit einem Objektvolumen in Höhe von 32,7 Mio. € (Vorjahr 35,5 Mio. €) abgeschlossen.

Vermögenslage

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf Vermögens- und Schuldposten, die aus der Jahresbilanz abgeleitet und unter Berücksichtigung leasingtypischer Besonderheiten zusammengefasst wurden.

Der Rückgang der Bilanzsumme um 1.525,0 T€ auf 1.835,2 T€ ist auf den Rückgang des im Rahmen des Treuhandverhältnisses verwalteten Vermögens zurückzuführen.

Das Treuhandvermögen resultiert fast ausschließlich aus Forderungen an Kunden.

Die Treuhandverbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, auf sonstige Verbindlichkeiten und auf andere Rückstellungen

Der TA steht wie im Vorjahr ein Eigenkapital in Höhe von 25,6 T€ zur Verfügung.

Finanzlage

Die Finanzlage der TA wird maßgeblich durch die Einbindung in die BFL-Gruppe und das Konzern-Cash-Management der VR LEASING, sowie die Möglichkeit über diese liquiden Mittel zu verfügen bestimmt. Durch die Einbindung der Gesellschaft in den VR LEASING-Teilkonzern, der in den Konzernabschluss der DZ BANK einbezogen wird, ist die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft sichergestellt.

Die BFL-Gruppe finanziert sich überwiegend aus Quellen des genossenschaftlichen Finanz-Verbundes und ist mit ausreichenden Refinanzierungsmöglichkeiten versorgt.

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft muss im Zusammenhang mit der Funktion als Treunehmer gesehen werden.

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf Ertrags- und Aufwandsposten, die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet wurden.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,0 T€ hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 T€ verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf die geringeren Provisionserträge aus der treuhänderischen Tätigkeit für die BFL GmbH zurückzuführen

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stellt sich geordnet dar.

Risikobericht

Risikomanagement und Risikocontrolling

Als Anbieterin moderner Finanzdienstleistungen ist die TA Risiken ausgesetzt, die sich aus der Entwicklung verschiedener Finanz- und Gütermärkte sowie aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben. Die TA geht nur solche Risiken ein, die mit der Geschäfts- und Risikostrategie in Einklang stehen.

Der Abschluss von Finanzierungsleasingverträgen sowie das Factoring stellen Finanzdienstleistungen im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG dar. Die TA hat den Status eines Finanzdienstleistungsinstituts (FDI) gemäß § 1 Abs. 1a KWG. Sie unterliegt der laufenden Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. Die Aufsicht beinhaltet unter anderem die Erfüllung der Anforderungen an das Risikomanagement gemäß § 25a KWG und den MaRisk, deren Umsetzung sich an Art, Umfang und Risikogehalt der Gesellschaft orientiert.

Die Gesellschaft ist bezüglich des Risikomanagements und des Risikocontrollings aufbau- und ablauforganisatorisch über die BFL GmbH unmittelbar in die Prozesse des VR LEASING-Teilkonzerns integriert. Die Geschäftsführung der Gesellschaft stützt sich dabei auf Grundlage der bestehenden Outsourcing-Verträge auf die Tätigkeit der bei der VR LEASING und VR DISKONTBANK installierten Gremien, Bereiche und Abteilungen. Die wesentlichen Organisationsrichtlinien im Hinblick auf Risikosteuerungs- und -controllingsprozesse stellen das Kredithandbuch sowie das Risikohandbuch des VR LEASING-Teilkonzerns dar.

Die für die Ermittlung der Risikotragfähigkeit zugrunde liegende individuelle Risikodeckungsmasse (= Risikodeckungspotenzial i. S. d. MaRisk) berechnet die VR LEASING für den Teilkonzern sowie für die risikotragenden Tochtergesellschaften - einschließlich der BFL GmbH. Die Risikodeckungsmasse beinhaltet sämtliche zur Deckung der unter Berücksichtigung eines Diversifikationseffekts ermittelten Gesamtrisikos einsetzbaren Positionen. Dabei handelt es sich vor allem um den Substanzwert sowie das bilanzielle Eigenkapital (IFRS). Im Rahmen der Risikotragfähigkeit wird dem ökonomischen Risikokapitalbedarf die Risikodeckungsmasse gegenüber gestellt. Vor dem Hintergrund, dass die Geschäftstätigkeit der TA auf Ebene der BFL GmbH gesteuert wird, umfasst die Risikodeckungsmasse der BFL GmbH als risikotragendes Finanzdienstleistungsinstitut neben ihrem anteiligen Teilkonzerneigenkapital auch die Substanzwerte der durch sie verwalteten und mit ihr verbundenen "Same-Name"-Gesellschaften, einschließlich der TA.

Des Weiteren wurde zur Sicherung des Kerngeschäfts im Krisenfall das einheitliche Notfallkonzept im Rahmen des Projektes "Notfall- und Katastrophenmanagement" fortlaufend durch die VR LEASING weiterentwickelt. Derzeit bestehen eine Notfallorganisation und eine Notfallpolicy inklusive eines Alarmierungsleitfadens sowie eine Dienstleister-, Personal-, Gebäude- und Kommunikationsstrategie für einen eventuellen Notfall. 2011 wurde eine kombinierte Business Continuity- und IT-Notfallübung durchgeführt. Das Ziel der Simulationsübung war die Überprüfung des Alarmierungsprozesses sowie die Aufrechterhaltung eines kritischen Prozesses durch Fortführung des Tagesgeschäfts an Ausweicharbeitsplätzen. Diese Zielsetzung wurde mit Hilfe einer temporären Notfallorganisation erreicht.

Die Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse im Rahmen des Internen Kontrollsystems wird durch die Interne Revision der VR LEASING wahrgenommen.

Auf Basis eines Risiko-Reporting-Systems (Risikokommunikation) werden quartalsweise Berichte generiert, die einen Überblick zur jeweiligen Risikosituation geben. Die Geschäftsführung wird frühzeitig über mögliche Risiken informiert und ist in der Lage, rechtzeitig gegenzusteuern.

Das Risikoüberwachungssystem der VR LEASING konzentriert sich auf die folgenden wesentlichen Risikoarten: Adressausfallrisiken, operationelle Risiken, Beteiligungsrisiken, Marktpreisrisiken, strategische Risiken und Geschäftsrisiken sowie Liquiditätsrisiken.

Adressausfallrisiken

Aufgrund des Geschäftsmodells der TA ist das Kernrisiko das Adressausfallrisiko, das von der BFL GmbH übernommen wurde. Dieses bezeichnet die Gefahr eines Verlusts, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Steuerung der Adressausfallrisiken erfolgt sowohl auf Einzelgeschäftsbasis, als auch - unter Berücksichtigung von risiko- beziehungsweise ertragsorientierten Aspekten - auf Portfolioebene.

Zur Steuerung der Ausfallrisiken auf Ebene der einzelnen Kundenengagements wurden Scoringsysteme und Ratingverfahren eingesetzt. Die Steuerung des Adressausfallrisikos erfolgt dabei im Wesentlichen auf Ebene der Kreditnehmereinheit.

Die BFL GmbH ist Eigentümerin der von der Gesellschaft vermittelten Leasingobjekte, die im Rahmen von Leasingfinanzierungen dem Leasingnehmer zur Nutzung bereitgestellt werden. Vor diesem Hintergrund stellen die Leasinggegenstände eine Objektsicherheit dar, die im Rahmen der Risikosteuerung berücksichtigt wird.

Operationelle Risiken

Unter operationellem Risiko wird das Risiko eines Verlustes verstanden, der durch menschliches Verhalten, technologisches Versagen, unangemessene oder fehlerhafte Prozesse (sowie unangemessenes oder fehlerhaftes Projektmanagement) oder durch externe Ereignisse hervorgerufen wird. Das Rechtsrisiko ist in dieser Definition eingeschlossen. Strategische- und Reputationsrisiken sind nicht enthalten.

Zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Begrenzung von operationellen Risiken ist die Gesellschaft in das System der VR LEASING und deren Instrumente eingebunden.

Marktpreisrisiken

Das Marktpreisrisiko umfasst das Zinsänderungsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Restwertrisiko aus der Objektverwertung. Zur Steuerung dieser Risiken ist die Gesellschaft in das System der VR LEASING integriert.

Strategische Risiken und Geschäftsrisiken

Das strategische Risiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten, die sich aus Managemententscheidungen zur geschäftspolitischen Positionierung ergeben. Geschäftsrisiken resultieren zudem aus unerwarteten Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage.

Die Steuerung dieser Risiken basiert auf der vorausschauenden Beurteilung von Erfolgsfaktoren sowie auf der Ableitung von Zielgrößen für alle Geschäftsfelder und Bereiche des Teilkonzerns. Grundlage hierfür ist die strategische sowie die operative Planung. Die Zielerreichung wird durch ein Reporting der wesentlichen Erfolgsfaktoren an die oberste Managementebene überwacht.

Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko wird die Gefahr, dass Geldmittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, verstanden.

Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos und zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hat die VR LEASING ein zentrales Cash Management eingerichtet. Hier wird die Beanspruchung der Forfaitierungs- und freien Kreditlinien fortlaufend kontrolliert und die Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit sichergestellt.

Risikovorsorge

Die BFL GmbH als Muttergesellschaft hat für die Gesellschaften der BFL-Gruppe einschließlich der TA für Objektrisiken aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft sowie andere Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit ausreichende Vorsorge getroffen. Die im Jahresabschluss der BFL GmbH enthaltenen Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden in angemessener Höhe gebildet. Für die weitere künftige Entwicklung der TA sind darüber hinaus keine über das normale Maß hinausgehenden Risiken zu erkennen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Prognosebericht

Laut der Deutschen Bundesbank dürfte, nach einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 3,0 Prozent im Jahr 2011, sich das Expansionstempo in Deutschland durch eine Durststrecke im Winter des Jahres 2012 spürbar auf 0,6 Prozent verringern. Diese Prognose setzt voraus, dass es zu keiner weiteren signifikanten Verschärfung der Staatsschuldenkrise kommt. Im Basisszenario ist stattdessen angelegt, dass sich die Verunsicherung der Investoren und Konsumenten allmählich etwas verringert. Dann könnte die deutsche Wirtschaft, gestützt durch eine weiterhin expansive Geldpolitik und eine wieder stärker wachsende Weltwirtschaft, bereits im Verlauf des nächsten Jahres auf einen soliden Wachstumspfad zurückkehren.

Risikofaktoren bleiben die konjunkturellen Ungleichgewichte in der Eurozone und die defizitäre Lage einiger Mitgliedsstaaten. Diese Faktoren können sich negativ auf die Lage des exportorientierten Mittelstandes und auf die Binnenkonjunktur auswirken.

Aufgrund einer zu erwartenden günstigen konjunkturellen Entwicklung dürfte auch die Nachfrage nach Finanzierungsmitteln zunehmen. Daher ist auch in der Leasingbranche mit einem Wachstum zu rechnen.

In den kommenden Jahren gehen wir von einer moderaten Steigerung des Neugeschäfts mit Ergebnissen auf Vorjahresniveau aus.

 

Eschborn, 13. Februar 2012

TA Miet + Leasing GmbH, Eschborn

Die Geschäftsführung

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011

Aktivseite

    31.12.2010
1. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig   41.761,78 58.308,65
2. Forderungen an Kunden   0,00 4.481,50
darunter:      
an Finanzdienstleistungsinstitute € 0,00 (Vorjahr: € 4.481,50)      
3. Treuhandvermögen   1.793.473,71 3.297.380,79
Summe der Aktiva   1.835.235,49 3.360.170,94

Passivseite

     
31.12.2010
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden   12.388,49 32.206,56
darunter:      
gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten € 12.388,49 (Vorjahr: € 32.206,56)      
2. Treuhandverbindlichkeiten   1.793.473,71 3.297.380,79
3. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 19,00   19,00
b) andere Rückstellungen 3.789,70   5.000,00
    3.808,70 5.019,00
4. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital 25.564,59    
    25.564,59 25.564,59
Summe der Passiva   1.835.235,49 3.360.170,94

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2011

  2010
1. Zinserträge aus      
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 690,68   296,87
2. Zinsaufwendungen 401,21   294,80
    289,47 2,07
3. Provisionserträge   6.979,16 10.280,70
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) andere Verwaltungsaufwendungen   6.260,64 7.582,21
5. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   1.007,99 2.700,56
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   18,99 18,99
6. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne   989,00 2.681,57
7. Jahresüberschuss   0,00 0,00
8. Gewinnvortrag bzw. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   0,00 0,00
9. Bilanzgewinn   0,00 0,00

Anhang 2011

1. Allgemeine Angaben

Die TA Miet + Leasing GmbH, Eschborn (TA) ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter HRB 25626 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Eschborn.

Die TA ist aufgrund des gewerbemäßigen Betreibens des Finanzierungsleasings seit dem 25. Dezember 2008 ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die TA somit der laufenden Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. Als weitere Konsequenzen ergeben sich, dass die TA ihren Jahresabschluss nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) sowie den handelsrechtlichen Anforderungen für Finanzdienstleistungsinstitute zur Jahresabschlusserstellung (§§ 340 ff. HGB) zu erstellen hat.

Der Jahresabschluss der TA zum 31. Dezember 2011 sowie der Lagebericht für 2011 wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV sowie den einschlägigen Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden analog dem Vorjahr angewendet. Der aufgestellte Jahresabschluss der TA wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Geschäftszweck der TA, einer sogenannten "Same-name"-Gesellschaft, ist in Verbindung mit der Geschäftstätigkeit der BFL Leasing GmbH, Eschborn (BFL GmbH) zu sehen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde zwischen der BFL GmbH und der TA eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die dazu führt, dass die Leasing- und Mietkaufverträge im Namen der TA, jedoch auf Rechnung der BFL GmbH geschlossen werden (Ermächtigungstreuhand). Vor diesem Hintergrund erfolgte zum 31. Dezember 2010 der Ausweis von Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten (§ 6 RechKredV).

Am 7. April 1998 wurde zwischen der BFL GmbH und der TA ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der die Ausübung der einheitlichen Leitung durch die BFL GmbH begründet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Das Treuhandvermögen beinhaltet die aus dem Treuhandverhältnis mit der BFL GmbH übernommenen Vermögensgegenstände. Dem Treuhandvermögen stehen in gleicher Höhe die Treuhandverbindlichkeiten gegenüber. Die Bewertung erfolgt in Übereinstimmung mit den Buchwerten des Treugebers zu Nennwerten oder zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Forderungen aus Mietkaufverträgen werden mit dem Barwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB passiviert.

Die anderen Rückstellungen wurden nach den Vorschriften des Handelsrechts in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses der TA Miet + Leasing GmbH

In der Position Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 41,8 T€ (Vorjahr 58,3 T€) werden die Guthabensalden bei diversen Banken zum Stichtag ausgewiesen, die gesamt täglich fällig sind.

Unter den Forderungen an Kunden werden wurden im Vorjahr 4,5 T€ Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, die innerhalb von 3 Monaten fällig waren.

Das Treuhandvermögen von 1.793,5 T€ (Vorjahr 3.297,4 T€) resultiert, wie im Vorjahr fast ausschließlich aus Forderungen an Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem internen Verrechnungsverkehr in Höhe von 12,4 T€ (Vorjahr 32,2 T€). Hierbei handelt es sich zugleich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Treuhandverbindlichkeiten entfallen mit 1.137,6 T€ (Vorjahr 2.569,3 T€) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, mit 247,7 T€ (Vorjahr 246,2 T€) auf sonstige Verbindlichkeiten und mit 408,2 T€ (Vorjahr 481,91 T€) auf andere Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind mit 334,2 T€ (Vorjahr 1.380 T€) täglich fällig und haben mit 803,4 T€ (Vorjahr 1.221 T€) eine vereinbarte Laufzeit von kleiner 5 Jahren.

In den anderen Rückstellungen wird die Rückstellung für Prüfung und Beratung ausgewiesen.

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt 25,6 T€ (DEM 50.000,00) und wird zu 95 Prozent von der BFL GmbH gehalten.

Unter den Provisionserträgen werden in Höhe von 7,0 T€ (Vorjahr 10,3 T€) die Erträge aus der Abwicklung der Leasing- und Mietkaufverträge im Treuhandverhältnis ausgewiesen.

Die unter den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesenen anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses, sowie Gebühren und Beiträge.

4. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der VR-LEASING AG, Eschborn einbezogen wird.

Die TA beschäftigte 2011 kein eigenes Personal.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2011:

Herr Ludwig W. Schott, Kronberg

(Geschäftsführer der BFL Leasing GmbH, Eschborn; Ressort: Marktfolge)

Herr Rainer Geissel, Pforzheim

(Managing Director der BFL Leasing GmbH, Eschborn; Bereichsleiter Markt)

Die Vergütung der Geschäftsführung erfolgte durch ein anderes Konzernunternehmen.

Zum 31. Dezember 2011 wurden Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften wahrgenommen:

Geschäftsführer der TA

Ludwig W. Schott, Vorstand VR-LEASING AG Mitglied des Aufsichtsrates der VB-Leasing International Holding GmbH (Wien)
  Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der FB-LEASING OOO (Moskau) Russland
  Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lombard Pénzügyi és Lízing Zártkörûen Mûködõ Részvénytársaság, Szeged /Ungarn *), ab 15.12.2011

Die TA wird zum 31. Dezember 2011 über die BFL GmbH, Eschborn, in den Teilkonzernabschluss der VR-LEASING AG, Eschborn, einbezogen. Dieser wiederum wird in den Konzernabschluss der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, einbezogen. Die vorgenannten Abschlüsse werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht.

 

Eschborn, den 13. Februar 2012

TA Miet + Leasing GmbH

Ludwig W. Schott

Rainer Geissel

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TA Miet + Leasing GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Februar 2012

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