kapacht gmbhLiquidiert

10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 140134
Vorher
Doyle Dane Bernbach Realisation GmbH
Eingetragen
22.2.2012
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Betrieb einer Werbeagentur und aller Geschäfte, die der Betrieb einer Werbeagentur mit sich bringt.

Historie

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Management

NameRolle
Björn Bremer
seit 22.12.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jochen Dr. Spöhrer
seit 1.11.2023
Geschäftsführer
Christian Unsinn
seit 17.10.2023
Prokura
Irene Kugelmann
seit 17.10.2023
Geschäftsführer
Christina Keller
seit 17.10.2023
Geschäftsführer
Prokura
Heidrun Wetzel
seit 10.5.2022
Prokura
Ute Poprawe
seit 24.2.2022
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

kapacht gmbh (vormals: Doyle Dane Bernbach Realisation GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   3.101,37   4.819,30
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.429,91   14.953,30  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.263,08 78.692,99 7.157,55 22.110,85
    81.794,36   26.930,15
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   0,00   102.612,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Leistungen 3.527.170,72   3.082.430,61  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.439.310,38   19.821.670,73  
- davon aus Leistungen EUR 51.573,00 (i. Vj. EUR 43.169,30) -        
3. Sonstige Vermögensgegenstände 127.065,63 26.093.546,73 42.079,30 22.946.180,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten        
1. Bankguthaben 0,00   0,00  
2. Kassenbestand 4.076,23 4.076,23 3.573,09 3.573,09
    26.097.622,96   23.052.366,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten   54.655,29   24.248,51
    26.234.072,61   23.103.544,87

Passiva

       
    31.12.2015   31.12.2014
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   255.645,94   255.645,94
II. Kapitalrücklage   17.618.108,03   17.618.108,03
III. Bilanzgewinn   310.415,62   310.415,62
    18.184.169,59   18.184.169,59
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   866.161,64   617.598,00
C. Verbindlichkeiten        
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   25,00   33.478,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   364.155,68   429.764,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   6.703.185,07   3.718.708,89
- davon aus Leistungen EUR 1.201.906,43 (i. Vj. EUR 1.010.145,23) -        
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 6.147.773,26 (i. Vj. EUR 2.727.944,46) -        
4. Sonstige Verbindlichkeiten   113.448,91   119.092,92
- davon aus Steuern EUR 99.380,60 (i. Vj. EUR 103.540,47) -        
    7.180.814,66   4.301.043,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten   2.926,72   733,32
    26.234.072,61   23.103.544,87

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   11.835.253,11   9.255.731,75
2. Personalaufwand        
a) Gehälter -5.558.382,12   -4.293.405,13  
b) Soziale Abgaben -944.530,29 -6.502.912,41 -718.685,90 -5.012.091,03
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -28.495,70   -21.436,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.219.902,39   -1.865.282,64
5. Betriebsergebnis   3.083.942,61   2.356.921,83
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   14.888,52   17.949,30
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 14.888,52 (i. Vj. EUR 17.949,30) -        
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   427,91   0,00
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -        
8. Finanzergebnis   14.460,61   17.949,30
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.098.403,22   2.374.871,13
10. Außerordentliche Erträge   0,00   432,32
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00   0,00
12. Aufwendungen aus der Ergebnisabführung   -3.098.403,22   -2.375.303,45
13. Jahresüberschuss   0,00   0,00
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   310.415,62   310.415,62
15. Bilanzgewinn   310.415,62   310.415,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der kapacht gmbh, Berlin, ist in EUR und nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Für die kapacht gmbh, Berlin, gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Software linear 3 bis 4
Software (Geringwertige Wirtschaftsgüter) linear 5

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden dabei entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 5
Mietereinbauten linear Laufzeit Mietvertrag

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaf-fungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als EUR 150,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs erfolgswirksam erfasst.

Die Vorräte stellen noch nicht abgerechnete Eigenleistungen dar. Diese werden auf Basis der angefallenen Stunden mit den individuellen Stundensätzen, die die Personal-Einzelkosten sowie angemessene Zuschläge beinhalten, bewertet.

Die Forderungen aus Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite (Passivseite) Ausgaben (Einnahmen) vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden für sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei Abrechnung auf Provisionsbasis werden nur die Provisionen selbst, das heißt Rechnungsbetrag abzüglich Fremdleistung, als Umsatzerlöse angesetzt. Die weiterberechenbaren Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Als Folge daraus ist, entsprechend der üblichen Vorgehensweise in der Kommunikations- und Werbebranche, das Rechnungsvolumen (Billings) deutlich höher als die Umsatzerlöse (Gross Income).

Weiterbelastungen insbesondere von Reise- und Kurierkosten an die Kunden der Agentur (sog. "Client Recovery Cost") werden brutto in den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (TEUR 34, i. Vj. TEUR 7).

Der Ausweis von Aufwendungen für die Betreuung gemeinsamer Kunden erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Der Ausweis von Aufwendungen aus Leistungen von verbundenen Unternehmen, die an Kunden weiterbelastet wurden, erfolgt in den bezogenen Leistungen.

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Noch nicht weiterbelastete Drittaufwendungen, für die die Gesellschaft in Vorleistung getreten ist, werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 19.779 aus dem Cash Pooling) enthalten.

Das gezeichnete Kapital betrug am Bilanzstichtag TEUR 256 (i. Vj. TEUR 256) und wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, ist alleiniger Gesellschafter der kapacht gmbh, Berlin.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 866, i. Vj. TEUR 618) betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 651, i. Vj. TEUR 456) und ausstehende Rechnungen (TEUR 127, i. Vj. TEUR 90).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten hatten zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.703 (i. Vj. TEUR 3.719) betreffen mit TEUR 6.148 (i. Vj. TEUR 2.728) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung von TEUR 5.474 für 2015 und 2014 sowie mit TEUR 648 aus dem Leistungsverkehr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 i. V. m. § 285 Nr. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 752 (i. Vj. TEUR 459) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 36 (i. Vj. TEUR 26), die überwiegend aus einer Auflösung von Rückstellungen für Vorjahre resultieren.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 39) ausgewiesen. Sie betreffen im Wesentlichen nicht weiterberechenbare Kosten für Fremdleistungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Mit der deutschen Konzernmutter Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, besteht bezüglich Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer eine Organschaft.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden mehrjährige Verpflichtungen, die sich wie folgt zusammensetzen:

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Miete (Gebäude, Stellplätze) 258 936 0
Miete und Leasing (Kfz) 27 28 0
  285 954 0

VI. Sonstige Pflichtangaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Klaus Burghauser, Kaufmann, Berlin

Andreas Poulionakis, Kaufmann, Stuttgart

Die Mitglieder der Geschäftsführung üben ihr Amt hauptberuflich aus und haben Anstellungsverträge mit der kapacht gmbh, Berlin, und werden über selbige vergütet. Hinsichtlich der Angabe der Vergütung wird von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 120 Angestellte (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfen) beschäftigt (i. Vj. 83).

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft am Bilanzstichtag ist die Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin.

Die Omnicom Group Inc., New York/USA, stellt unter Einbeziehung der Gesellschaft einen Konzernabschluss gemäß den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den einschlägigen Vorschriften der SEC für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Dieser Konzernabschluss ist bei der Omnicom Group Inc., New York/USA, erhältlich und bei der SEC veröffentlicht.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den US-Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Die Gesellschaft nahm im Geschäftsjahr bestimmte Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Anspruch. Die entsprechenden Kostenumlagen in Höhe von TEUR 972 (i. Vj. TEUR 1.021) von verbundenen Unternehmen sind unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Ferner wurden für verbundene Unternehmen bestimmte Dienstleistungen erbracht; der Ausweis der Vergütung erfolgte in Höhe von TEUR 706 (i. Vj. TEUR 509) unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge".

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der kapacht gmbh (bis 7. Januar 2015: Doyle Dane Bernbach Realisation GmbH), Berlin, und der Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, besteht seit dem 10. Januar 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag. Dieser wurde am 15. Oktober 2014 zu einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag erweitert.

Aufgrund dieses Vertrages wird für das Berichtsjahr ein Gewinn in Höhe von TEUR 3.098 an die Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, abgeführt.

 

Berlin, 16. Dezember 2016

Klaus Burghauser, Geschäftsführer

Andreas Poulionakis, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 12.381,37 4.000,37 -11.868,74 4.513,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.150,99 65.784,91 -9.472,18 87.463,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.811,02 14.384,74 0,00 25.195,76
  41.962,01 80.169,65 -9.472,18 112.659,48
  54.343,38 84.170,02 -21.340,92 117.172,48
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 7.562,07 4.908,19 -11.058,63 1.411,63
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.197,69 19.308,30 -9.472,18 26.033,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.653,47 4.279,21 0,00 7.932,68
  19.851,16 23.587,51 -9.472,18 33.966,49
  27.413,23 28.495,70 -20.530,81 35.378,12
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 3.101,37 4.819,30
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.429,91 14.953,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.263,08 7.157,55
  78.692,99 22.110,85
  81.794,36 26.930,15

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

I. Grundlagen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, und erbringt im Bereich der werbli-chen Kommunikation die Planung, Entwicklung und Durchführung von Werbemaßnahmen. Die Werbeagentur betreut unter anderem den Kunden Volkswagen. Die Anteile am Stammkapital werden zu 100 % von der Doyle Dane Bernbach Group GmbH (seit 31. August 2015: Lemon Group Services GmbH), Berlin, gehalten.

Zu den Dienstleistungen der Gesellschaft gehören die Marktkommunikation und die Verkaufsförderung sowie die Umsetzung kreativer Kampagnen für ihre Kunden. Inkludierte Leistungen sind dabei die strategische Beratung und Planung, das Design sowie die Entwicklung von Kommunikationslösungen.

Das Agenturmodell der kapacht gmbh zeichnet sich dadurch aus, dass bei größeren Kunden auch deren Prozesse im Agenturbetrieb berücksichtigt werden. So findet eine reibungslosere Ausrichtung am jeweiligen Kunden statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2015 insgesamt als sehr robust erwiesen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist der stärkste Anstieg des BIP seit 2011. Insbesondere der anhaltend starke Konsum im Inland (+1,9 % gegenüber 2014), aber auch die anhaltende Exportstärke hat das BIP-Wachstum bewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 24 Jahren gesunken. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im Dezember 2015 2.681.415 Menschen als arbeitslos registriert. Das sind -82.106 weniger gewesen als im Dezember 2014 (Quelle: www.statistik.arbeitsamt.de).

Auch in Europa wuchs das BIP gegenüber 2014. Das Bruttoinlandsprodukt in Europa stieg um 1,8 % in den Mitgliedstaaten der EU und um 1,5 % in den EURO-Ländern. Das Wirtschaftswachstum in 2015 fiel somit stärker aus als in 2014. Besonders stark wuchs das BIP in der Slowakei, in Polen und in Spanien; Griechenland und Finnland waren die einzigen Länder in Europa, deren BIP in 2015 zurückging (Quelle: Eurostat).

Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg laut einer Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds um 3,1 % in 2015. Das ist ein geringer Rückgang von 0,3 %-Punkten gegenüber 2014. Dabei spielten mehrere gegenläufige Entwicklungen eine Rolle: während das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten und vielen anderen wichtigen Industrieländern anzog, ging das BIP-Wachstum in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern zurück. (Quelle: www.imf.org)

Der Umsatz im Wirtschaftsbereich der freiberuflichen und technischen Dienstleistungen, zu dem auch Werbeagenturen und verwandte Dienstleister gehören, ist laut dem Statistischen Bundesamt in Q3 2015 um 4,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Aktuellere Daten liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW geht davon aus, dass sich die Investitionen in Werbung in 2015 um rund ein Prozent auf EUR 25,47 Mrd gegenüber 2014 gesteigert haben. Für die Netto-Werbeeinnahmen der Medien prognostiziert er Investitionen auf Vorjahresniveau von EUR 15,33 Mrd. Damit verzeichnet der Dachverband der Werbewirtschaft das dritte Jahr in Folge positive Werbewerte für die Branche.

Im Gesamtjahr liegt der Werbemarkt mit 4,0 % im Plus. Fernsehen ist mit einer Umsatzsteigerung von 7,0 % auf TEUR 13.980.178 Umsatz überproportional zum Markt gewachsen, wohingegen Print 1,0 % seines Vorjahresumsatzes verlor. Der Onlinemarkt legte um 2,5 % zu. Der deutsche Bruttowerbemarkt ist laut einer Meldung der Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland in 2014 um 4,0 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Damit ist die Entwicklung der Werbewirtschaft insgesamt als positiv-stabil zu bezeichnen.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung der kapacht gmbh, Berlin, beurteilt das Geschäftsjahr 2015 als erfolgreich. Im Wesentlichen konnten die Geschäftsbeziehungen mit den Bestandskunden erfolgreich fortgeführt und ausgebaut werden.

Das gegenüber 2014 um TEUR 723 (30,5 %) verbesserte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen der Kunden SEAT und Volkswagen zurückzuführen. Das Rohergebnis (TEUR 2.579; 27,9 %) und der Personalaufwand (TEUR 1.491; 29,7 %) sind in ähnlichem Maße gestiegen.

Die gestiegenen Personalkosten sind weitestgehend auf die gestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Das Rohergebnis stieg um 27,9 % von TEUR 9.256 auf TEUR 11.835. Diese Steigerung ist auf das gestiegene Auftragsvolumen der Kunden Volkswagen und SEAT zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 293 auf TEUR 752. Im Wesentlichen sind hierfür Weiterberechnungen von Personal- und Sachkosten (TEUR 711; i. Vj. TEUR 509), die für den Verbundbereich durchgeführt werden, verantwortlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 1.865 auf TEUR 2.220. Ursachen für die um TEUR 355 gestiegenen sonstigen Aufwendungen sind die um TEUR 97 gestiegenen Miet- und Mietnebenkosten und die um TEUR 62 gestiegenen Personalkosten aus dem Verbundbereich.

Durch die auf 120 gewachsene Mitarbeiterzahl (i. Vj. 83) sowie deutlich höhere Boni erhöhte sich der Personalaufwand von TEUR 5.012 auf TEUR 6.503.

Die Gesellschaft bezog Serviceleistungen von der Lemon Group Services GmbH, Berlin, im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens, des Controllings, der Rechtsberatung, der EDV und der Haus- und Fuhrparkverwaltung sowie Managementunterstützung. Mit Schwestergesellschaften des Konzerns bestanden Leistungsbeziehungen im Rahmen der regulären Geschäftstätigkeit.

Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR 14 (i. Vj. TEUR 18) erhöht sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.375 um TEUR 723 bzw. 30,5 % auf TEUR 3.098.

3.2. Finanzlage

Die Geldbestände werden seit 2015 direkt bei der Omnicom Financial Services Ltd. in Dublin, der europäischen Omnicom Cash-Pooling-Gesellschaft, angelegt. Sofern liquide Mittel benötigt werden, erfolgt dies direkt über die Omnicom Financial Services Ltd. Hiermit ist eine Unabhängigkeit gegenüber Banken gegeben und die Liquidität jederzeit gesichert. Zum Stichtag ergeben sich Forderungen aus Cash-Pooling gegenüber der Omnicom Financial Services Ltd, Dublin, in Höhe von TEUR 22.276, welche unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen sind.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 3.131 bzw. 13,5 % von TEUR 23.104 auf TEUR 26.234 erhöht. Zur Erklärung sind folgende Posten erwähnenswert:

Die Forderungen aus Leistungen stiegen aufgrund des gestiegenen Auftragsvolumens um TEUR 445 von TEUR 3.082 auf TEUR 3.527. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen ebenfalls um TEUR 2.618 auf TEUR 22.439.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 249 auf insgesamt TEUR 866. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen gegenüber dem Personal.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.984 auf TEUR 6.703 resultiert insbesondere aus der zum Bilanzstichtag noch nicht gezahlten Ergebnisabführung für das Jahr 2014 (TEUR 2.375) an die Lemon Group Services GmbH.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs in der kapacht gmbh, Berlin, sind das Rohergebnis und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowohl im Vergleich zu Planwerten als auch zu Vorjahreswerten. Weitere Informationen zur Entwicklung der Umsatz- und Ertragszahlen im Jahresvergleich sind im Abschnitt II. 3.1. Ertragslage erläutert.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des internen Steuerungssystems ist das systematische Risikomanagement zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von externen und internen Risiken, die im Abschnitt IV. 3. Risiken näher erläutert werden.

III. Nachtragsbericht

Zwischen dem Stichtag des Jahresabschlusses und dem Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts haben sich keine wirtschaftlichen Themen ergeben oder sind sonstige bedeutsame Vorgänge eingetreten, die zu erläutern wären oder Einfluss auf den Jahresabschluss haben könnten.

IV. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Für 2016 prognostizieren die Mitglieder der Organisation Mediaagenturen (OMG) überwiegend einen leichten Anstieg der Media-Ausgaben. Knapp die Hälfte der Agenturen geht von steigenden Umsätzen aus, immerhin 28 % prognostizieren stabile Umsätze (Quelle: OMG 2016 Preview). Es wird erwartet, dass sich die robuste wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands 2015 auch in 2016 fortsetzen wird. Dabei spielt eine zentrale Rolle - neben den weltwirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren und den innenpolitischen Herausforderungen, gerade im Superwahljahr 2016 - ob der private Konsum sein gegenwärtig hohes Niveau beibehält und damit die Wirtschaft stützt. Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten sowie die werbeintensiven Sportgroßereignisse Olympia 2016 in Rio de Janeiro und die Fußballeuropameisterschaft in Frankreich werden das Werbejahr 2016 prägen.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2015 keine Kundenverluste zu verzeichnen; insbesondere die Geschäftsbeziehungen zu wichtigen Großkunden konnten erfolgreich weiter ausgebaut werden. Dies ist auch Ausdruck des sehr guten Rufs der Gesellschaft sowohl im Markt, auf Seiten der Volkswagen AG und deren angeschlossenen Unternehmen, als auch im gesamten DDB-Netzwerk.

Trotz der Dieselgate-Affäre und der damit einhergehenden Umbruchphase des Volkswagen Konzerns erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2016 zwar eine leicht positive Entwicklung der Umsatzerlöse, geht jedoch auch davon aus, dass der erhöhte Kostendruck bei den Hauptkunden SEAT und Volkswagen zu einem stagnierenden Ergebnis der Gesellschaft für 2016 führen wird.

Entsprechend dem aktuellen Plan für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die Gesellschaft mit einem Rohergebnis von TEUR 12.101 und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.113.

Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

2. Chancen

Für die zukünftige Entwicklung besteht mit dem Neugewinn wichtiger Etats und der Verteidigung des Kundenportfolios und der aktiven Geschäftsentwicklungspolitik des Unternehmens eine sehr gute Basis. Zudem wird die Gesellschaft auch in Zukunft stark von ihrem Konzernverbund profitieren, welcher ein starkes länderübergreifendes Netzwerk zur Verfügung stellt. Unter Berücksichtigung diverser positiver Wirtschaftsprognosen für 2016 ist wieder mit steigenden Budgets der Bestandskunden zu rechnen. Mit der bewährten Geschäftsstrategie kann den Bestands- und Neukunden ein vielfältiges Dienstleistungsspektrum angeboten werden, welches eine solide Umsatzbasis für 2016 darstellt.

3. Risiken

Trotz positiver Prognosen besteht weiterhin die Gefahr von Budgetkürzungen und des Weg-falls/Ausfalls von Kunden. Auf die Gefahr von Forderungsausfällen hat die Gesellschaft mit der Versicherung der Kundenforderungen durch die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG reagiert.

Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden, wie z. B. Volkswagen, der für einen erheblichen Teil der Umsätze der Gesellschaft verantwortlich ist, stellt ebenfalls ein Risiko dar. Die langjährige Geschäftsbeziehung zu diesem Kunden mindert dieses Risiko ab. Zur Abschwächung dieser Abhängigkeit wurden und müssen auch zukünftig weitere Neukunden gewonnen werden, um das Kundenportfolio breiter auszurichten.

Auch der starke Wettbewerb um geeignete Mitarbeiter stellt ein Risiko für die Gesellschaft dar. Dieser Wettbewerb betrifft sowohl Spezialisten, Führungskräfte als auch Berufseinsteiger. Er erhöht die Fluktuation und erschwert eine Kontinuität in der Mitarbeiterschaft, welche das Unternehmen für die erfolgreiche Realisierung von Projekten entscheidend prägt. Diesem Risiko hat sich das Unternehmen auch in Zukunft aktiv zu stellen.

V. Risikoberichterstattung und Internes Kontrollsystem

Ein kontinuierlicher Risikomanagementprozess ist Bestandteil des Controllings. Es wird eine jährliche Planung für das Geschäftsjahr erstellt, die monatlich an die tatsächliche Entwicklung angepasst wird. Im Rahmen dieser Planung werden Abweichungen zur tatsächlichen Entwicklung festgestellt und analysiert, sodass zeitnah Steuerungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können.

Die Berichterstattung über festgestellte Abweichungen und eingeleitete Maßnahmen findet ebenfalls monatlich über die DDB-Organisation an das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, die Omnicom Group Inc., New York, statt.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in den konzernweiten Risikomanagement-Prozess einbezogen und berichtet hierüber regelmäßig an das genannte Mutterunternehmen.

 

Berlin, 16. Dezember 2016

Klaus Burghauser, Geschäftsführer

Andreas Poulionakis, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der kapacht gmbh (bis 7. Januar 2015: Doyle Dane Bernbach Realisation GmbH), Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 16. Dezember 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Leistner, Wirtschaftsprüfer

Rahn, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 erfolgte am 05.01.2017.

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