BSC BüroService Cottbus GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Marsch seit 18.12.2007 | Prokura |
Lothar Guhl seit 18.12.2007 | Prokura |
Christian Axel Holtmann seit 18.12.2007 | Geschäftsführer |
Adrienne Tillmann seit 18.12.2007 | Prokura |
Klaus-Jürgen Scheuer seit 18.12.2007 | Prokura |
Volker Valk seit 18.12.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QuelleNeckermann Versandservice GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quelle Communication Center Cottbus GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2010 bis zum 31.08.2011Bilanz zum 31. August 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. August 2011
Anhang für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. August 2011Quelle Communication Center Cottbus GmbH i.l., CottbusAllgemeine AngabenAuf der Grundlage der Anmeldung der Insolvenz zum 17. Juni 2009 hat das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft zum 1. September 2009 eröffnet. Da gemäß § 155 Abs. 2 InsO mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein neues Geschäftsjahr beginnt, war das Geschäftsjahr 2008/09 ein Rumpfgeschäftsjahr, das elf Monate umfasste und am 31. August 2009 endete. Gemäß § 240 Abs. 2 Satz 2 HGB darf die Dauer des Geschäftsjahres zwölf Monate nicht überschreiten. Das faktische Wahlrecht, durch die Einlegung eines weiteren Rumpfgeschäftsjahres zum satzungsmäßigen Geschäftsjahr (30. September) zurückzukehren, wurde nicht ausgeübt. Somit bleibt es beim Stichtag für den Jahresabschluss am 31. August des Jahres. Die Bewertung wurde zum 31. August 2009 auf Liquidationswerte umgestellt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/11 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Des Weiteren wurde die IDW Stellungnahme zur Abkehr von der Going-Concern Prämisse (IDW RS HFA 17 n.F.) berücksichtigt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft. Die diesbezüglichen Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Die Gesellschaft macht teilweise von dem Wahlrecht Gebrauch, Davon-Vermerke im Anhang anzugeben. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde entsprechend § 265 HGB ergänzt. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zum 1. September 2009 haben die direkten und indirekten Gesellschafter ihre Kontroll- und Verfügungsrechte über das Vermögen der Gesellschaft verloren. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Einbindung in einen Konzernabschluss und das Unternehmen ist auch nicht mehr verbundenes Unternehmen im Verhältnis zur Arcandor AG i.l., Essen, im Sinne des § 271 HGB. Die Erstellung eines Konzernabschlusses durch die Arcandor AG i.l., Essen, (größter Kreis von Unternehmen) entfällt. Gleiches gilt für die Gesellschafterin Quelle.Contact Holding GmbH i.l., Fürth, (kleinster Kreis von Unternehmen). Obwohl der Konzernverbund wie gerade beschrieben mit Insolvenzeröffnung über das Vermögen der Gesellschaft aufgehoben ist, erfolgt der Ausweis der diesbezüglichen Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz weiterhin in einem gesonderten Posten zur Verbesserung. der Klarheit der Darstellung. Die Bezeichnung "ehemals verbundene Unternehmen" wird für den ehemaligen Konzernverbund verwendet. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenInfolge des eröffneten Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft und der laufenden Abwicklung der Gesellschaft wurde die Annahme der Unternehmensfortführung bereits zum 31. August 2009 aufgegeben. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgt weiterhin unter Veräußerungsgesichtspunkten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen gegen ehemals verbundene Unternehmen, über die das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, wurden, soweit sie vor der Insolvenz begründet sind, bereits zum 31. August 2009 auf die zum Erstellungszeitpunkt erwarteten Quoten abgewertet. Für die sonstigen Vermögensgegenstände wurden erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen werden in angemessenem Umfang Rückstellungen gebildet. Dabei wurden Schadenersatzpflichten aus insolvenzbedingt gekündigten langfristigen Mietverträgen entsprechend der Erfahrungen in Insolvenzverfahren mit 50% des angemeldeten Betrages bewertet. Dadurch wird der Schadensminimierungspflicht des Vermieters gegenüber dem Insolvenzverwalter Rechnung getragen. Da die Abwicklung der Gesellschaft aufgrund der früheren Einbindung in den Primondo-Teilkonzern und in die Arcandor-Gruppe viele Jahre in Anspruch nehmen wird, wurden im Abschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2008/09 Rückstellungen nur für solche Sachverhalte gebildet, die Eingang in die Forderungstabelle gefunden haben bzw. im Zeitraum des vorläufigen Verfahrens begründet waren. Aufwendungen, die sich aus der über Jahre dauernden Abwicklungstätigkeit ergeben, wurden hingegen nicht antizipiert. Sie werden in laufender Rechnung erfasst. Die aus dem nach Insolvenzeröffnung aufgestellten Sozialplan resultierende Masseverpflichtung wurde zum 31. August 2010 in Höhe des Betrages zugeführt, der sich nach den Regelungen des Sozialplans unter Berücksichtigung der Begrenzung des § 123 InsO ergibt. Verpflichtungen aus der infolge der Insolvenz erfolgten Freisetzung von Mitarbeitern vor Ablauf der vertraglichen Kündigungsfrist (Verfrühungsschaden) wurden in voller Höhe passiviert. Die zur Insolvenztabelle seitens der Insolvenzgläubiger angemeldeten Zinsen und 'sonstigen Kosten wurden in Höhe von 1% der Insolvenzforderungen pauschal in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Wesentliche Einzelbeträge wurden separat erfasst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Rechnerische Saldierungen im Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber ehemals verbundenen Unternehmen in der Bilanz entfalten keine rechtliche Wirkung. Eine rechtlich mögliche Aufrechnungslage soll hiermit weder dokumentiert werden noch wurde eine solche in jedem Einzelfall geprüft. Haftungsverhältnisse mit wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bestehen am Abschlussstichtag nicht. Erläuterungen zur BilanzA K T I V A Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen besitzen wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen ehemals verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.675.697,53 (i.Vj. TEUR 1.664) sind sachlich in Höhe von EUR 1.377.574,69 (i.Vj. TEUR 1.366) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen unverändert abwertungsbedingt TEUR 298. P A S S I V A Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 25.000,00. Durch den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2010/11 in Höhe von EUR 28.784,33 hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf EUR 5.349.332,26 zum 31. August 2011 verringert. Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.523 (i.Vj. TEUR 2.538) handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit aus Insolvenzgeld (TEUR 1.978), für Sozialplanverpflichtungen (TEUR 330) und sonstige Personalverpflichtungen (TEUR 109). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten besitzen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber ehemals verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.416.721,24 (i.Vj. TEUR 4.410) sind sachlich in Höhe von EUR 185.978,66 (i.Vj. TEUR 176) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungFür die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sonstige ErläuterungenGesetzlicher Vertreter/Insolvenzverwalter Die Geschäftsführung oblag seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens (seit dem 1. September 2009) dem Insolvenzverwalter Herrn Dr. Klaus Hubert Görg, Köln. Mit Wirkung zum 1. Dezember 2011 wurde Herr Rechtsanwalt Hans-Gerd H. Jauch, Köln, zum Insolvenzverwalter bestellt.
Cottbus, den 29. August 2014 Hans-Gerd H. Jauch Insolvenzverwalter über das Vermögen der
Quelle Communication Center Cottbus GmbH i.l. |
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