E.M.S. Retail Holding SE
Heinrich-Krone-Straße 10, 48480 Spelle, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna-Christina Einhaus seit 11.7.2023 | Prokura |
Jens Moormann-Schmitz seit 10.11.2020 | Geschäftsführer |
Ole Klose seit 16.9.2020 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.M.S. Retail Holding SESpelleKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Konzernbilanz zum 31. Oktober 2023Aktiva
Konzern Gewinn- und Verlustrechung zum 31. Oktober 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben Die E.M.S. Retail Holding SE hat ihren Sitz in Spelle. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Osnabrück unter HRB 213653 eingetragen. Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Konzernanhang, soweit dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Konzernabschlusses erforderlich erscheint. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach dem um konzernspezifische Posten erweiterten Gliederungsschema nach § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen ist vom 1. November bis zum 31. Oktober des Folgejahres. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Konsolidierungskreis Folgende Tochterunternehmen werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Konsolidierungsgrundsätze und -methoden Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge erfolgt unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Buchwert der Beteiligung an jedem Stichtag mit dem Wert des Eigenkapitals verrechnet, das sich aus der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zu dem Zeitpunkt ergibt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein sich bei der erstmaligen Einbeziehung aus der Aufrechnung des anteiligen Eigenkapitals mit dem Beteiligungsbuchwert oder aus dem Ansatz des Eigenkapitals zum beizulegenden Zeitwert bei Anwendung der Neubewertungsmethode ergebender aktiver oder passiver Unterschiedsbetrag wird den zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung vorhandenen Vermögensgegenständen und Schulden zugerechnet. Ein danach verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und gem. § 309 Abs. 1 HGB plangemäß über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Verbleibende passive Unterschiedsbeträge werden bei Eigenkapitalcharakter in der Position Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus Konsolidierungsvorgängen belief sich im Geschäftsjahr auf 260 TEUR und der Restbuchwert beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 0 TEUR. Für nicht beherrschende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird in der Konzernbilanz ein Ausgleichsposten in Höhe des Anteils der fremden Gesellschafter am Eigenkapital unter der Bezeichnung "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet oder so umgegliedert, wie sie aus der Sicht eines einheitlichen Unternehmens auszuweisen sind. Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese erfolgswirksam eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden aktive und passive Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB vorgenommen, sofern sich die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen in späteren Jahren voraussichtlich wieder ausgleichen. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei mit dem durchschnittlichen Steuersatz des Mutterunternehmens im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften erfolgt einheitlich nach den auf den Jahresabschluss der Obergesellschaft angewandten Methoden. Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet abzüglich planmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. Latente Steuern Für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen auf Ebene der Einzelabschlüsse, der Handelsbilanzen II und auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden aktive und passive Steuerlatenzen angesetzt. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Der Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften des BilMoG wird über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt und jährlich mit einem Fünfzehntel angesammelt (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB). Übrige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt die Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Konzernbilanz 1. Konzernanlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Werte in Höhe von 408 TEUR (Vorjahr: 779 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktive und passive latente Steuern Zeitliche Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzwerten entstehen im Wesentlichen durch unterschiedliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei Rückstellungen. Ferner entstehen durch die Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen latente Steuern. Die Berechnung der Steuerabgrenzung erfolgt auf der Grundlage der durchschnittlichen Steuerbelastung des Mutterunternehmens (27,80 %). 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Unterdeckung der Pensionsrückstellungen gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB, der sich aufgrund der geänderten Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergibt, beläuft sich auf 64 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr 9.232 TEUR. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,82 % pro Jahr. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 177 TEUR. Dieser Betrag ist zur Ausschüttung gesperrt. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 144.353 TEUR durch Sicherungsübereignung, Pfandrechte, Grundschulden, gesamtschuldnerische Haftung sowie einer selbstschuldnerischen Bürgschaft besichert. 6. Lebensarbeitszeitguthaben der Mitarbeiter Bei der Grafschafter Volksbank eG wird ein Lebensarbeitszeitguthaben der Mitarbeiter der D. Lankhorst & Co. GmbH in Höhe von 1.229 TEUR geführt. Dieses Guthaben wird durch an Mitarbeiter verpfändete Arbeitsentgeltansprüche aufgebaut. In entsprechender Höhe hat die D. Lankhorst & Co. GmbH eine rechtliche Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern. Das Guthaben wurde mit der Verpflichtung i.S. des § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Dementsprechend erfolgt kein Ausweis. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
2. Angabe gemäß § 298 HGB i. V. m. § 277 Absatz 5 HGB Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten 146 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 3. Angaben nach Art. 75 Abs. 5 EGHGB Es ergeben sich Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften des Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB i. V. m. Art. 75 Abs. 5 EGHGB in Höhe von 62 TEUR. 4. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 713 TEUR enthalten, die aus - Auflösung von Wertberichtigungen - Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen - Buchgewinnen aus Anlagenabgängen - Periodenfremden Erträgen resultieren. 5. Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt 829 TEUR enthalten, die aus - Buchverlusten aus Anlagenabgängen - Abschreibungen auf Forderungen - Zuführung zu Wertberichtigungen zu Forderungen resultieren. 6. Auf Nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis
Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 809 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Daneben sind im Konzern im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2022/2023 137 Auszubildende beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
3. Haftungsverhältnisse
Die Lankhorst Nord GmbH und die E.M.S. Retail Holding SE gehen Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihren eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse gehen die Lankhorst Nord GmbH und die E.M.S. Retail Holding SE derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Lankhorst Nord GmbH und die E.M.S. Retail Holding SE schätzen daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. 4. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte Zur Reduzierung unterjähriger Liquiditätsschwankungen besteht seit Dezember 2002 ein EUR-Asset-Backed-Securities (ABS) Programm, mit dem EUR-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine konzernfremde Zweckgesellschaft veräußert werden. Das vereinbarte Programmvolumen beläuft sich auf 200 Mio. EUR und wird jährlich revolvierend um ein Jahr verlängert. Zum Bilanzstichtag wurde das Programmvolumen in Höhe von 27 Mio. EUR in Anspruch genommen. 5. Kapitalflussrechnung In den Finanzmittelfonds werden die Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie die jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich danach wie folgt zusammen:
6. Gesamtbezüge der geschäftsführenden Direktoren Auf die in § 314 Abs. 1 Nr. 6a und 6b HGB bezeichneten Angaben wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. 7. Befreiender Konzernabschluss Der Konzernabschluss hat hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes befreiende Wirkung nach § 264b HGB für die E.M.S. Retail GmbH & Co. KG und die LVD Holding GmbH & Co. KG. Der Konzernabschluss hat hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB für die folgenden Gesellschaften: E.M.S. Retail Verwaltungs-GmbH Landtechnik Vertrieb und Dienstleistungen Bernard Krone GmbH D. Lankhorst & Co. GmbH Lankhorst Nord GmbH Lankhorst Immobilien Nord GmbH SRB Westprignitzer Landtechnik GmbH Faltner GmbH LVB-Steinbrink GmbH LVD Holding Verwaltungs-GmbH E.M.S. Agri Baden-Württemberg Verwaltungs-GmbH 8. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Geschäftsjahr berechneten Honorare gliedern sich wie folgt:
9. Komplementärstellung Bei folgenden Gesellschaften ist die Muttergesellschaft oder ein anderes in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen persönlich haftende Gesellschafterin: E.M.S. Retail GmbH & Co. KG, Spelle AgriPark Oberbayern GmbH & Co. KG, Kirchdorf LVD Holding GmbH & Co. KG
Spelle, den 19. April 2024 gez. Ole Klose gez. Jens Moormann-Schmitz Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde am 14. Oktober 2024 gebilligt. Kapitalflussrechnung für 2022/2023
In den Finanzmittelfonds wurden die liquiden Mittel und die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten einbezogen. Eigenkapitalspiegel 2022/2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023I Wirtschaftsbericht 1.1 Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1.1 Geschäftstätigkeit und Grundlagen der E.M.S.-Gruppe Die E.M.S.-Gruppe ist ein dynamisch wachsender Handelskonzern im Bereich der Landtechnik sowie dem dazugehörigen Service- und After-Sales-Geschäft. Im Fokus stehen hierbei das gelebte Selbstverständnis als innovativer Dienstleister mit einem umfassenden und kompetenten Werkstatt- und Ersatzteilservice sowie die konsequente Ausrichtung aller Geschäftsaktivitäten auf die Bedürfnisse der Kunden. Unter dem Dach der Bernard Krone Familienstiftung hat sich die E.M.S.-Gruppe zu einem der größten privat geführten Landtechnikhändler in Europa entwickelt. Derzeit ist die E.M.S.-Gruppe mit insgesamt 809 Mitarbeitern in 8 operativen Gesellschaften an 43 Standorten in zwei Ländern aktiv, um jeweils regional eine kundennahe Gebietsabdeckung zu gewährleisten. Traditionelles Hausgebiet ist das Emsland mit der Grafschaft Bentheim und dem angrenzenden Osnabrücker Land. Darüber hinaus ist die E.M.S.-Gruppe neben den weiteren Vertriebsgebieten in Norddeutschland auch in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern und in der Normandie (Frankreich) mit eigenen Niederlassungen vertreten. Mit der Mehrheitsübernahme der LVB-Steinbrink GmbH hat die E.M.S.-Gruppe in 2022 weiteres Marktpotential in einer ackerbaulich attraktiven Inlandsregion erschlossen. An der Spitze der Unternehmensgruppe steht die E.M.S. Retail Holding SE als Muttergesellschaft und Konzernzentrale. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschaftete die E.M.S.-Gruppe in einem durch gestiegene Zinsen, Kostensteigerungen und weitere Unwägbarkeiten beeinträchtigten Marktumfeld Umsatzerlöse von rund 517,7 Mio. Euro (Vorjahr: 439,9 Mio. Euro) sowie ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 15,4 Mio. Euro (Vorjahr: 11,0 Mio. Euro). 1.1.2 Wirtschaftliches Umfeld Im Kalenderjahr 2023 belief sich der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft laut Landwirtschaftlicher Gesamtrechnung (LGR) auf ca. 74 Milliarden Euro. Der Produktionswert ist somit gegenüber dem Vorjahr um knapp 2 Milliarden Euro gesunken. Hierbei stützen die landwirtschaftlichen Erzeuger auch die übrige Wirtschaft, indem die Landwirte Betriebsmittel, Investitionsgüter wie Landmaschinen und Dienstleistungen nachfragen. Der Landmaschinenhandel bildet mit dem Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten sowie den dazugehörigen Dienstleistungen die Schnittstelle zwischen der Landtechnik-Industrie und den landwirtschaftlichen Kunden. Für das Kalenderjahr 2023 geht der VDMA Landtechnik trotz der tendenziell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von einem weiteren Rekordjahr für die Landtechnikindustrie mit einem Inlands-Marktvolumen von mehr als 12 Mrd. Euro aus. Eine ähnlich positive Entwicklung ist auch im Landtechnikhandel sowie im nachgelagertem Servicegeschäft zu beobachten. Trotz gestiegener Zinsen und starker Kostensteigerungen konnten die etwa 5.600 inländischen Landmaschinen-Fachbetriebe ihre Umsätze schätzungsweise bei 13 Mrd. Euro im Jahr 2022 auf Spitzenniveau halten. Im Landtechnikhandel ist jedoch ein zunehmender Wettbewerbsdruck zu beobachten, welcher nicht zuletzt auch durch die bei großen Landtechnikherstellern zu beobachtende Neuausrichtung der Vertriebs- und Servicenetze hin zu einem Exklusivvertrieb getrieben wird. Seit Beginn 2023 sind zudem Tendenzen für eine Abkühlung der globalen Agrarmärkte erkennbar, welche sich auch nach wie vor im Niveau der Traktorneuzulassungen in Deutschland von 30.345 Neuzulassungen in 2023 (30.344 in 2022) widerspiegelt. Im Vergleich zu 2021 mit über 34.000 Zulassungen bedeutet das einen starken Rückgang. Diese Tendenzen zeigen sich auch in den Umfrageergebnissen des Konjunkturbarometer Agrar aus dem Winter 2023. Die eingetrübten Zukunftsaussichten gehen nach dem Situationsbericht 2023/24 des Deutschen Bauernverbandes mit einer entsprechenden Zurückhaltung der Landwirte in Bezug auf die geplanten Investitionen in Maschinen und Geräte einher. 1.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1.2.1 Personal- und Sozialbereich Als Familienunternehmen mit seinen Wurzeln im Jahr 1906 von Bernhard und Anna Krone in Spelle gegründeter Schmiedebetrieb setzt die E.M.S.-Gruppe auf das hohe Engagement und die Betriebstreue der Mitarbeiter. Die Personalpolitik ist auf Kontinuität und Identifikation mit der Unternehmensgruppe sowie ein familiäres Miteinander ausgerichtet. Die Digitalisierung, die zunehmende Komplexität der Maschinen, aber auch der immer spürbarer werdende Fachkräftemangel stellen die Landtechnikbranche vor enorme Aufgaben. Um diesen stetig wachsenden Herausforderungen der Branche gerecht zu werden, führt die E.M.S-Gruppe regelmäßig verschiedene Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sowohl intern als auch extern durch. Die Bewerbung qualifizierter Nachwuchskräfte wird durch Ausbildungsmessen, Vorträge vor Ort sowie durch intensive Kontakte zu Schulen, Hochschulen und Universitäten sichergestellt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der E.M.S-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 946 (Vorjahr 804) an. Hierin enthalten sind durchschnittlich 137 Auszubildende (Vorjahr 145). 1.2.2 Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Der Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz ist gemäß den gesetzlichen Vorschriften organisiert. Die Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sowie die Nachhaltigkeit der durchgeführten Unterweisungen werden durch regelmäßige Begehungen, Informationsveranstaltungen und turnusmäßige Überprüfungen durch unabhängige Sachverständige sichergestellt. Die gesetzlich notwendige Quote an ausgebildeten Erst- und Brandschutzhelfern in Verwaltung und Betrieb wird durch eine permanente Aus- und Weiterbildung sichergestellt. Darüber hinaus organisiert das betriebliche Gesundheitsmanagement ganzjährig Schulungs- und Weiterbildungsprogramme zu Fragestellungen aus den Themengebieten Ernährung, Arbeitsplatzergonomie, Suchtprävention sowie gesundheitsförderliche Sport- und Freizeitaktivitäten. Zudem bietet die E.M.S.-Gruppe seinen Mitarbeitenden die Möglichkeit zum betrieblichen Fahrrad-Leasing. Als Dienstleister der Landwirtschaft legt die E.M.S.-Gruppe einen besonderen Stellenwert auf den Umwelt- und Naturschutz. Entsprechend werden auch die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben im Hinblick auf Emissionen regelmäßig geprüft und an die entsprechenden Stellen gemeldet. Des Weiteren befasst sich die E.M.S.-Gruppe regelmäßig mit der Suche nach Möglichkeiten zur Energieeinsparung und erarbeitet technische Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an den Standorten. Dieses erfolgt beispielsweise über die Installation von Photovoltaikanlagen und der Einrichtung von Ladestationen für Elektroautos. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden und Kunden auch durch lokale Initiativen, wie die Anlage von Blühstreifen oder das Aufstellen von Insektenhotels für den Naturschutz sensibilisiert. II Darstellung der Lage 2.1 Umsatzentwicklung und Ertragslage Die E.M.S.-Gruppe erwirtschaftete trotz des schwierigeren Marktumfeldes im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von rund 517,7 Mio. Euro (Vorjahr: 439,9 Mio. Euro). Die Inlandsumsätze der E.M.S.-Gruppe stiegen gegenüber dem Vorjahr um 94,5 Mio. Euro auf 479,7 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum sanken die Auslandsumsätze von 54,8 Mio. Euro auf 38,0 Mio. Euro. Somit erzielte die E.M.S-Gruppe im Geschäftsjahr 2022/2023 92,7 Prozent ihres Umsatzes im Inland (Vorjahr: 87,6 Prozent). Nach Abzug des Wareneinsatzes in Höhe von 428,5 Mio. Euro (Vorjahr: 365,7 Mio. Euro) verbleibt ein Rohertrag von 89,9 Mio. Euro (Vorjahr: 74,4 Mio. Euro). Die Rohertragsmarge von 17,4 Prozent bewegt sich über dem Vorjahresniveau (16,9 Prozent). Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern ist im Geschäftsjahr 2022/2023 von 11,0 Mio. Euro auf 15,4 Mio. EUR gestiegen. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern liegt entsprechend bei 3,0 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent). 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von 251,7 Mio. Euro auf 321,6 Mio. Euro gestiegen. Aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und des Umsatzwachstums ist das Vorratsvermögen um 68,2 Mio. Euro auf 247,6 Mio. Euro gestiegen. Eine Seitwärtsentwicklung ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen, welche sich von 30,1 Mio. Euro auf 29,9 Mio. Euro verringert haben. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag 2,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro). Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtsjahr von 60,4 Mio. Euro auf 72,4 Mio. Euro. Somit ergibt sich zum 31. Oktober 2023 eine Eigenkapitalquote von 22,5 Prozent (Vorjahr: 24,0 Prozent). 2.3 Finanzierungsmaßnahmen Zur Reduzierung unterjähriger Liquiditätsschwankungen ist die E.M.S.-Gruppe mit der LVD Bernard Krone GmbH Teil eines seit Dezember 2002 bestehenden Asset-Backed Securities (ABS) Programms, mit dem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Zweckgesellschaft veräußert werden, die sich am Kapitalmarkt refinanziert. Die E.M.S.-Gruppe strebt an, dieses ABS-Programm auf weitere Tochtergesellschaften auszurollen. Neben dem Eigenkapital stellen Intercompany Darlehen und diverse bilaterale Banklinien zudem sicher, dass die Gesellschaften innerhalb der E.M.S.-Gruppe stets über ausreichende Liquiditätsreserven verfügen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wie in den vorherigen Abschnitten dargestellt, verdeutlichen die finanziellen Leistungsindikatoren das starke Wachstum der E.M.S.-Gruppe. Insbesondere konnte der Umsatz weiter ausgebaut werden. Die Vermögens- und Finanzsituation betrachten wir als geordnet. Die Eigenkapitalquote des E.M.S.-Konzerns beträgt 22,5 Prozent (Vorjahr: 24,0 Prozent). Zur wertorientierten Steuerung der Unternehmensgruppe sowie der einzelnen Geschäftsfelder ist ein standardisiertes System mit regelmäßigem Reporting eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Planungsprozesses. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind die Umsatzerlöse, die Rohertragsmarge sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis. III Risikobericht 3.1 Wirtschaftliche Risiken Die Marktentwicklung für Landtechnikhändler ist von verschiedenen Einflussfaktoren geprägt, welche vielfältigen wirtschaftlichen Risiken unterliegen. Wesentliche Aspekte sind die durch die steigenden Kosten angespannte wirtschaftliche Situation für viele landwirtschaftlichen Betriebe und die durch hohe Zinsen beeinträchtigten Finanzierungsmöglichkeiten. Die wirtschaftliche Lage in der Landwirtschaft wird zudem durch die politischen und demographischen Rahmenbedingungen geprägt. Neue gesetzliche Auflagen wie die Gülleverordnung führen zu weiteren Einschränkungen und Erfüllungskosten für die Landwirte. Schließlich ergeben sich insbesondere für ländliche Regionen Herausforderungen aus dem sich verschärfenden Fachkräftemangel. Diese Faktoren sind maßgeblich für die Investitionsentscheidungen der Landwirte und Lohnunternehmer und bestimmen somit den Landtechnikmarkt insgesamt. Folglich ist auch der E.M.S.-Konzern von den gesamtkonjunkturellen und branchenspezifischen Risiken betroffen, welche sich neben einem potenziellen Investitionshemmnis der Kunden maßgeblich in steigenden Finanzierungskosten, erhöhten Beschaffungskosten der Handelsware und Fachkräftemangel zeigen. Darüber hinaus nimmt der Wettbewerbsdruck im Landtechnikhandel infolge der strukturellen Veränderungen bei Produzenten und Kunden zu. Auf der Herstellerseite führen die Pläne der Landtechnik-Industrie, eine weitere Optimierung ihrer Vertriebsnetze zu erreichen, zu einem spürbaren Strukturwandel. Vor allem die großen, international agierenden Hersteller versuchen durch eine Neuausrichtung ihrer Vertriebs- und Servicenetze verstärkt einen Exklusivvertrieb ihrer Marken bei den Landmaschinenhändlern durchzusetzen. Die Absatzseite wird weiterhin durch die Entwicklung hin zu weniger, aber größeren landwirtschaftlichen Einheiten beeinflusst. Zur Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit muss sich die E.M.S-Gruppe schnell auf die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft und die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Risiken für Landtechnikhändler reagieren, um einen nachhaltigen Unternehmenserfolg sicherstellen zu können. 3.2 Finanzielle Risiken Die rechtzeitige Erkennung und Bewertung von Risiken sowie der gesteuerte Umgang mit identifizierten Risiken stellt einen wesentlichen Bestandteil der Geschäfts- und Berichtssysteme der E.M.S.-Gruppe dar. Das Risikomanagement ist in die betrieblichen Abläufe eingebunden, insbesondere in die Managementstruktur, das Planungs- und Controllingsystem sowie die Berichts- und Informationssysteme. Die fortwährende Erfassung, Bewertung, Überwachung und Ableitung von Strategien ermöglichen eine risikoabwendende Steuerung. Unterstützend dazu wirken das gruppenweite Planungs-, Berichts- und Steuerungswesen sowie der permanente Ausbau einer einheitlichen IT-Struktur, welche auf Microsoft Dynamics 365 Business Central fundiert und sich durch einheitliche Regeln für die Rechnungslegung kennzeichnet. Zur Beurteilung der Liquiditäts- und Zinsrisiken erfolgt innerhalb der E.M.S.-Gruppe eine übergreifende, revolvierende Liquiditätsvorschau. Zudem wird die rechtzeitige Versorgung mit liquiden Mitteln zur Erfüllung sämtlicher geplanter Zahlungsverpflichtungen auf Basis nicht ausgeschöpfter Kreditlinien sichergestellt. Darüber hinaus werden alle bereichsbezogenen Außenstände fortlaufend überwacht, um Ausfallrisiken zu begrenzen und frühzeitig Interventionsmaßnahmen einleiten zu können. Nach eingehender Analyse der identifizierten Risiken sind weder einzeln noch in Wechselbeziehung zueinander bestandsgefährdende Konsequenzen zu erwarten. Darüber hinaus wurde für unvorhergesehene Schadens- und Haftungsrisiken ein angemessener Versicherungsschutz abgeschlossen, welcher potenzielle finanzielle Auswirkungen aufgrund eingetretener Risiken begrenzt. IV Chancenbericht Ziel der E.M.S.-Gruppe ist es, die bestehende Marktstellung als innovativer Handelspartner und Dienstleister rund um die Landtechnik weiter auszubauen. Konkret sieht die E.M.S.-Gruppe in einer sich weiter konsolidierenden und wandelnden Landtechnikbranche folgende Chancen für den weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit: - Vertrieb und Service optimieren: Die Landtechnikhändler müssen die profitablen Geschäftsfelder und Märkte kennen. Für das Neu- und Gebrauchtmaschinengeschäft, aber vor allem für die Bereiche Dienstleistungen, Vermietung und Finanzierung sind eigenständige Strategien notwendig. Die Optimierung der Vertriebs- und Servicesteuerung innerhalb der E.M.S.-Gruppe trägt entscheidend zu einer positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung bei. Hierbei müssen die Nähe zum Kunden gewahrt werden und die Bedürfnisse der Kunden im Zentrum aller Vertriebsanstrengungen stehen. - Diversifikation im Produktportfolio vorantreiben: Aus den Entwicklungen in der Land- und Forstwirtschaft ergeben sich kontinuierlich neue Chancen für die E.M.S.-Gruppe, um die Bedürfnisse der Kunden auch in Zukunft optimal zu erfüllen und sich vom Wettbewerb abzusetzen. - Digitalisierung nutzen: Die Digitalisierung gewinnt auch für den Landtechnikhandel weiter an Bedeutung. Daher nutzt die E.M.S.-Gruppe die sich aus der zunehmenden Verfügbarkeit von Daten ergebenden neuen Möglichkeiten, um die Marktstellung insbesondere im Service-Geschäft auszubauen. - Mitarbeiterzufriedenheit: In Zeiten des sich verschärfenden Fachkräftemangels konzentriert sich die E.M.S.-Gruppe auf die Etablierung von Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und richtet entsprechende Mitarbeiterentwicklungsprogramme ein. Darüber hinaus setzt die E.M.S.-Gruppe zur Sicherstellung eines ausreichenden Fachkräftenachwuchses auch in Zukunft auf eine hohe Ausbildungsqualität. - Kosten reduzieren: Um sich in dem intensiven Wettbewerb und den unter Druck stehenden Margenstrukturen zu behaupten, werden die Kostenstrukturen innerhalb der E.M.S.-Gruppe kontinuierlich optimiert. - Qualität sicherstellen: Bei allen Anstrengungen zur Optimierung des Produktportfolios und der Geschäftsprozesse stehen die Kundenbedürfnisse im Vordergrund. Um im Wettbewerb zu bestehen, legt die E.M.S.-Gruppe daher größten Stellenwert darauf, die Qualitätsansprüche des Kunden auch in Zukunft jederzeit zu übertreffen. V Prognosebericht Die Agrarwirtschaft unterliegt vielfältigen und dynamischen Spannungsfeldern sowie den Erwartungen der Verbraucher nach mehr Qualität, Sicherheit, Transparenz und Nachhaltigkeit. Langfristig sind der weltweite Landtechnikmarkt und damit auch der Landtechnikhandel nach wie vor positiv zu bewerten. Diese Prognose wird durch die weiter wachsende Weltbevölkerung, eine gestiegene Nachfrage nach hochwertigen Nahrungsmitteln und den technologischen Transformationsprozess innerhalb der Landwirtschaft gestützt. Während viele landwirtschaftlichen Betriebe ihre Ergebnisse in 2023 nochmals verbessern konnten, zeigen sich bereits seit Herbst 2023 Tendenzen für eine Abkühlung der globalen Agrarmärkte. Diese Entwicklung spiegelt sich in einer erwarteten Seitwärtsbewegung des Landtechnikhandels für 2024 wider. Die hohen Kosten in Bereichen wie Energie, Personal, Rohstoffe und Zinsen wirken sich hierbei negativ auf das Investitionsverhalten der Landwirte aus. Dem gegenüber stehen zum Teil noch hohe Erzeugerpreise und ein stabiler Auftragsvorlauf für das kommende Geschäftsjahr. Die E.M.S.-Gruppe richtet ihr strategisches Wachstum auf diese Trends aus und setzt neben der Schaffung neuer Geschäftsfelder in der Agrarlogistik auf ein kontrolliertes Wachstum der Kerngeschäftsbereiche. Durch die Anfang 2023 neu gebaute Niederlassung in Schwerin und weitere geplante Standorterneuerungen und -erweiterungen können die Kundenorientierung und Außenwahrnehmung der E.M.S.-Gruppe weiter gestärkt werden. Auf Basis der aufgezeigten Entwicklungen plant die E.M.S.-Gruppe trotz der erwarteten Abkühlung der Agrarmärkte für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer Seitwärtsbewegung im Umsatz und einem Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau.
Spelle, 19. April 2024 Geschäftsführung gez. Ole Klose gez. Jens Moormann-Schmitz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die E.M.S. Retail Holding SE Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der E.M.S. Retail Holding SE, Spelle, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Oktober 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der E.M.S. Retail Holding SE, Spelle, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Oktober 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 19. April 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
gez. Reichelt, Wirtschaftsprüfer gez. Sanders, Wirtschaftsprüfer |
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