LM4med GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Dr. Molnar seit 10.4.2026 | Geschäftsführer |
Dirk Rimane seit 6.2.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sasse Beteiligungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sasse Elektronik GmbHSchwabachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangNach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens gegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Die Ermittlung der beilzulegenden Werte wird dabei unter Anwendung der Ertragswertmethode vorgenommen. Den dafür erforderlichen Unternehmensplanungen liegen verschiedene Annahmen zugrunde, die auf Ermessensentscheidungen der Geschäftsleitung zurückgehen. Eine Zuschreibung wird bis höchstens den ursprünglichen Anschaffungskosten dann vorgenommen, wenn die Gründe für die Abschreibung nicht mehr bestehen. Das Vorratsvermögen wurde bestandsmäßig durch permanente Inventur erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten angesetzt (unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips). Diese wurden nach der First In - First Out-Methode ermittelt. Die teilfertigen Arbeiten wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips nach Fertigstellungsgrad bilanziert. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten auch die erforderlichen Gemeinkosten aktiviert. Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lebensdauer sowie geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch prozentuale Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung der fertigen, noch nicht abgerechneten Leistungen erfolgte zum Verrechnungspreis. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt und sind durch Saldenlisten in der Finanzbuchhaltung nachgewiesen. Eine von den Forderungen gekürzte Pauschalwertberichtigung deckt das allgemeine Ausfallrisiko ab. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bank- und Kassenbestände wurden zum Nominalwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in der erforderlichen Höhe gebildet worden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Soweit Rückstellungen wegen ihrer Laufzeit abzuzinsen sind werden diese gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ausweis erheblicher Unterschiedsbeträge Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen 2019 beläuft sich auf: EUR 16.800,16. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.663.075,50 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.913.855,90
Angaben zum Anteilsbesitz Es besteht eine Beteiligung an der Ceus UG (haftungsbeschränkt), Erlangen Anteilsbesitz: 25,04% Die anderen Angaben unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 S. 2 HGB. Angaben zu den Vorräten
Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherungsrechten Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.269.134,02 (Vorjahr: 609.036,31). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber dem Gesellschafter. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dirk Rimane ausgeübter Beruf: Industriekaufmann Prof. Dr. Armin Bolz ausgeübter Beruf: Diplom-Physiker Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 824.128,74. Auf neue Rechnung werden EUR 824.128,74 vorgetragen. LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SASSE Elektronik GmbH ist ein modernes, mittelständisches Unternehmen und Kompetenzzentrum für die kundenspezifische Entwicklung und Produktion von Geräten, Systemen und Komponenten für medizinische und industrielle Anwendungen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Hierfür besitzt die SASSE Elektronik GmbH u.a. auch die Zulassung zur Herstellung medizinischer Produkte nach ISO 13485. 2. Forschung und Entwicklung Die Aufgabenstellungen der Kunden umfassen häufig die Spezialprobleme bei Anwendungen von Großgeräten in Kliniken oder in der Automatisierung. In dem Bereich der Mensch-Maschine-Kommunikation verfügt die SASSE Elektronik GmbH über ein umfassendes Know-how. Die Forschung und Entwicklung hat bei uns einen entscheidenden Anteil in der Wertschöpfungskette. Da wir keine Me-too-Produkte herstellen, sind wir auf die hohe Leistungsfähigkeit der Produkt-Entwickler angewiesen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 gekennzeichnet durch das geringste Wirtschaftswachstum in den letzten sechs Jahren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber stark an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 1,5% bzw. 2,5% gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 nunmehr deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,2% liegt. Die Medizintechnologie ist nach wie vor eine dynamische und hoch innovative Branche. Sie wird weltweit weiterhin Wachstumsmarkt bleiben. Dazu tragen unter anderem folgende Faktoren bei: • durch innovative, schonendere Verfahren können immer mehr Diagnosen und Behandlungen durchgeführt werden, die vor 10 oder 20 Jahren noch nicht durchführbar waren. • der Einzug der Digitalisierung in der Medizintechnik schreitet weiter stark voran, was den Innovationsdruck unserer Kunden verstärkt. • durch die demografische Entwicklung gibt es nicht nur in Deutschland zunehmend mehr ältere und oftmals multimorbide Menschen. • der erweiterte Gesundheitsbegriff in Richtung mehr Lebensqualität lässt Patienten zunehmend weitergehende Leistungen rund um ihre Gesundheit nachfragen. Dabei sind sie bereit, für bessere Qualität und zusätzliche Dienstleistungen mehr zu bezahlen. Dieser Trend wird auch von der Politik weiterhin aktiv unterstützt werden. Neben der Wachstumsprognose zeigt sich in der Medizintechnik-Branche ein zunehmender Wettbewerb. Dieser Wettbewerb, gepaart mit Kostensenkungsforderungen aus oftmals umlagefinanzierten Gesundheitssystemen, führt dazu, dass auch die Kosteneffizienz eine immer größere Rolle bei der Einführung und Nutzung von innovativer Medizintechnik spielt. Der Markt der Automatisierungstechnik lässt sich weiterhin ähnlich beschreiben. III. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Auch das letzte Jahr war noch geprägt von der Abkopplung der EBE-Unternehmensgruppe. Alle Schlüsselfunktionen konnten - insbesondere auch durch eigene Mitarbeiter - besetzt werden, das Team hat sich gebildet und die Bereiche und Strukturen wurden konsolidiert. Im Rahmen der Konsolidierung und Bestandsaufnahme stellten sich hohe Ressourcenbedarfe in den Bereichen SCM und R&D heraus, die es zu besetzen gilt. Die Auftragslage im Berichtsjahr war stabil und das Ergebnis lag leicht über Vorjahr. Leider ist es noch nicht vollumfänglich gelungen alle Schlüsselpositionen zu besetzen, um so den weiteren Wachstumskurs zu unterstützen. 2. Ertragslage Ein leicht verbesserter Umsatz zum Vorjahr (+4,7%) und eine stabile Wareneinsatzquote, führen zu einem Rohertrag i.H.v. TEUR 7.418. Dank des höheren Umsatzes konnte der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 824 TEUR verbessert werden. Die Umsatzrendite geht im Vergleich zum Vorjahr allerdings auf 5,9% zurück. 3. Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil, dies spiegelt sich in unserem Barmittelbestand von TEUR 1.720 (Vj TEUR 1.189) deutlich wieder. Die Barmittel werden hauptsächlich zur Vorfinanzierung des mit dem Auftragsbestand zusammenhängenden Umlaufvermögens genutzt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. 4. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist bei einer um TEUR 586 gestiegenen Bilanzsumme und einer Eigenkapitalquote von 72,7% (Vj 80,3%) weiterhin als sehr stabil zu erachten. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss, Umsatz und die Liquidität heran. Wir haben einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 824 (Vj. TEUR 810) erwirtschaftet und liegen somit leicht über dem Vorjahrswert. Der Umsatz von TEUR 14.024 ist zum Vorjahr (TEUR 13.395) um 4,7 % gestiegen, die Umsatzrendite ist jedoch rückläufig auf 5,9%. Die Liquidität ist mit TEUR 1.720 über Vorjahresniveau (TEUR 1.189). IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten die weltweiten politischen Turbulenzen auf die Finanzmärkte durchschlagen und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, die zu einer Ergebnisabweichung führen können. Die aktuell weltweit vorherrschende Corona Pandemie und ihre aktuell nicht absehbaren Folgen für die Weltwirtschaft stellen auch für uns ein noch nicht quantifizierbares Risiko dar. Derzeit können wir jedoch keine großen negativen Auswirkungen auf unsere Auftragslage ausmachen, auch sind bisher keine durch die Krise verursachten Zahlungsausfälle zu verzeichnen. In wie weit dies auch bei einer länger anhaltenden Einschränkung des Wirtschaftsgeschehens so bleibt, ist aktuell nicht einzuschätzen. Ertragsorientierte Risiken: Mit einer trennscharfen Definition der Kompetenzfelder und einer nutzenorientierten Akquisition werden wir unseren Umsatz auf eine breitere Kundenbasis stellen. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen (Universitäten, Hochschulen, etc.) und die Nutzung unserer persönlichen Netzwerke werden wir uns Fachkräfte sichern und die hohe Anzahl an Planstellen besetzen. Wir gehen daher davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken deutlich sinken werden. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund einer stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Auch aufgrund der nicht ausgeschöpften Linien ist die Liquiditätslage gut. Engpässe sind nicht zu erwarten. Wir haben auf die Kreditprüfung und das Forderungsmanagement ein verstärktes Gewicht gelegt. Dadurch können wir rechtzeitig gegensteuern, um Zahlungsausfällen entgegenzuwirken. Rechtliche Risiken: Wir sehen uns derzeit nur sehr geringen arbeitsrechtlichen Rechtstreitigkeiten im Zuge der in 2020 stattgefundenen Übernahme der FG Elektronik GmbH gegenüber. Hier konnten nicht alle Mitarbeiter aus der Insolvenz übernommen werden. Wir sind aber zuversichtlich die wenigen arbeitsrechtlichen Fälle im Zuge von Vergleichen einvernehmlich lösen zu können. 2. Chancenbericht Auf der Umsatzseite haben wir mit den aufgezeigten Kompetenzfeldern deutliche Entwicklungspotenziale. Gute Entwicklungschancen ergeben sich durch Medizin 4.0 und Industrie 4.0. Der hieraus wachsende Komplexitäts- und Integrationsanspruch ist ein weiteres Argument für uns als Entwicklungs- und Produktionsdienstleister, den Kunden bei der Komplexitätsreduktion und Time-To Market unterstützen zu können. Erhöhten Unterstützungsbedarf bei unseren Kunden erwarten wir auch im Bereich der neuen EU-Medizinproduktverordnung. Über die Beteiligung an Startups mit passendem Technologiebausteinen und der Erarbeitung von kundenspezifischen Lösungen durch Vertrieb und Entwicklung, etablieren wir überzeugende Alleinstellungsmerkmale, die uns vom Wettbewerb abheben sollen. Durch die in der Corona Pandemie aufgezeigten Schwächen und Unterversorgung des deutschen und insbesondere europäischen Gesundheitssystems, könnte es mittelfristig zu einer verstärkten Nachfrage nach medizinischen Produkten kommen, von der auch die Sasse Elektronik profitieren könnte. Weitere Chance ergeben sich durch die Übernahme der Firma FG Elektronik GmbH inkl. deren Kundenstamm im Bereich der Leistungselektronik. 3. Gesamtaussage Nach einer umfassenden Risikoanalyse haben sich nach Einschätzung der Geschäftsführung Umfang und Gefährdungspotential der Risiken mit Ausnahme, der im Text erwähnten Auffassung, gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. V. Prognosebericht Im Rahmen der Abkopplung aus der EBE Unternehmensgruppe wurde der Vertrieb reorganisiert. Bei der Reorganisation wurde darauf geachtet, dass der Vertrieb sich auf Bestandskundenbetreuung und Akquise konzentrieren kann. Außerdem wurde der Vertrieb mit der Schaffung der Stelle "Leiter Vertrieb und Strategie" weiter gestärkt. Hier konnten wir mit Herrn Dr. Matthias Schier einen hochkarätigen Experten aus der Medizintechnik Branche gewinnen. Der ehemalige Geschäftsführer des Forum MedTech Pharma, eines der größten europäischen Branchen-Netzwerke im Medizintechnik-Bereich, kennt die Trends und Herausforderungen der Medizintechnik-Branche sowie weiterer Technologiefelder rund um Anwendungen innovativer Elektronik exzellent und ist ein Gewinn für uns und wird uns in unserer Entwicklung weiter voranbringen. Durch die Reorganisation im Vertrieb planen wir in den nächsten Monaten mit steigenden Umsätzen. Zum einen durch die Fokussierung auf die Neukundengewinnung, hier konnten bereits erste Erfolge erzielt werden, und zum anderen durch die weiterhin erfolgreiche und enge Bestandskundenbetreuung, welche es uns ermöglicht die Umsätze mit Bestandskunden, trotz der erschwerten Marktlage, auf dem Vorjahresniveau zu halten. Weiterhin erfolgte die Übernahme der Firma FG Elektronik im Januar 2020, wodurch die Kompetenz im Bereich der Leistungselektronik weiter ausgebaut wurde und somit auch die anorganische Wachstumsausrichtung forciert wird. Trotz steigender Umsätze gehen wir in den kommenden Monaten nur von einem gleichbleibenden bzw. leicht rückläufigen Gewinn aus. Hierfür sind aktuell mehrere Faktoren verantwortlich: - Auf Grund der Corona Krise und der damit notwendigen Einführung von Schichtbetrieb & Homeoffice sowie von einer zu erwartenden erhöhten Krankenquote, rechnen wir mit deutlichen Produktivitätseinbußen. - Wir erwarten höhere Einkaufspreise am Markt, die durch schlechtere Produktivität und höhere Kosten bei unseren Lieferanten bedingt sind. Ein weiterer Preisanstieg könnte sich durch Materialverknappungen aus dem Corona-Shut-Down ergeben. - Zudem steigen die regulativen Kosten im Bereich der Medizintechnik (MDR) weiterhin an, auch sind die externen Prüf- und Auditkosten durch eine Ressourcenverknappung deutlich angestiegen. Bis die neu geschaffenen Strukturen ihre volle Wirksamkeit entfaltet haben, planen wir in der Übergangsphase konservativ mit leicht steigenden Umsätzen, sofern uns keine weiteren negativen konjunkturellen Einflüsse, insbesondere durch die Corona Krise, treffen. Die gute Ergebnissituation ist weiterhin der Konsolidierungsphase nach dem Unternehmensverkauf geschuldet. Es gilt das Unternehmen wie bisher auf Wachstum auszurichten um damit dem Wettbewerbs- und Kostendruck gerecht zu werden. Hierfür sind noch notwendige qualitative Personalinvestitionen nötig um unseren Wachstumskurs erfolgreich voran zu treiben. Primäres Planungsziel bleibt es auf Basis stabiler Geschäftsbeziehungen und einer erfolgreichen Neukundenakquisition die Umsatzausweitung in den kommenden Jahren zu realisieren und ein solides Betriebsergebnis zu erreichen.
Schwabach, 22. Mai 2020 gez. Prof. Dr. Armin Bolz, Geschäftsführer Dirk Rimane, Geschäftsführer Wiedergabe des BestätigungsvermerksZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Sasse Elektronik GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sasse Elektronik GmbH, Schwabach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sasse Elektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nürnberg, den 30. Juni 2020 Schick-Artmeier
Spies Vogt Züll
M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2020 festgestellt. |
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