Microfol Compounding GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
A***** B***** seit 8.2.2008 | Kommanditist |
P**** H****** seit 8.2.2008 | Kommanditist |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
3 von 4 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Microfol Compounding GmbH & Co. KGLichtenfelsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018Darstellung des Geschäftsverlaufs Unternehmensgegenstand und Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Gegenstand des Unternehmens ist die Compoundierung von Kunststoffen. Daneben produzieren wir Additivbatches für spezielle Kundenanwendungen. Die Compoundierung (aus dem Englischen: to compound = "zusammensetzen") ist ein Begriff aus der Kunststofftechnik, welcher die Aufbereitung von Kunststoffen durch Beimischung von Zuschlagstoffen (Füllstoffe, Additive usw.) zur Erzielung erwünschter Eigenschaftsprofile beschreibt. Die Compoundierung erfolgt überwiegend in Extrudern (hauptsächlich gleichläufige Doppelschneckenextruder, aber auch gegenläufige Doppelschneckenextruder, sowie durch Planetwalzenextruder und Ko-Kneter) und umfasst die Verfahrensoperationen Fördern, Aufschmelzen, Dispergieren, Mischen, Entgasen und Druckaufbau. Das Produkt ist eine Fertigmischung, die meistens ohne Zusatz verarbeitet werden kann. Additivbatches sind diejenigen Produkte, die mit chemischen Substanzen gefüllt sind, um damit die Eigenschaften des Kunststoffes zu verändern, beispielsweise mit Gleitmitteln oder Antiblock, beides Produkte, die in der Folienindustrie Anwendung finden. Das Marktforschungsinstitut Ceresana eK, Konstanz, analysiert in einer neuen Studie den Weltmarkt für Extrusionskunststoffe. Im Jahr 2015 wurden weltweit über 114 Mio. t Kunststoffe geschmolzen, durch Düsen gepresst und zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeitet. Auf die Region Asien-Pazifik entfielen davon mehr als 51%; mit Marktanteilen von 15,5% bzw. 13,2% folgten Nordamerika und Westeuropa. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Umsatz liegt ca. 3 % unter dem Vorjahresumsatz. Die Gesamtleistung hingegen liegt nur ca. 0,9 % unter dem Vorjahresumsatz. Gleichwohl wurde aber die Produktionsmenge in Kg um ca. 10,5 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Parallel zu dieser Umsatzentwicklung geht eine Reduzierung der Wareneinsatzquote einher. Diese Verschiebung basiert auf einer Veränderung der Umsatzzahlen zu den Produkten hin, bei denen die Kunden Rohstoffe und Produktionsmaterial beistellen. Bei diesen Produkten ist die Rohertragsquote naturgemäß höher. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge liegt das Rohergebnis mit mehr als 10 % Steigerung deutlich über dem Vorjahresniveau. Für das Jahr 2019 rechnen wir trotz der abschwächenden weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung mit gleichbleibenden Umsätzen und Rohergebnis. Unabhängig hingegen sind wir von Währungsrisiken und -schwankungen, da wir alle Exportaufträge in € abrechnen. Produktion Unsere Produktpalette besteht aus Compounds und Additiv(master)batches, wobei die Compounds den dominanten Anteil der Produktion ausmachen. Die Produkte werden sowohl im Stranggranulationsverfahren, als auch mit Unterwasserringgranulierung hergestellt. Das Unternehmen arbeitete im abgelaufenen Geschäftsjahr im 4-Schicht-Betrieb. Auch im laufenden Geschäftsjahr ist bislang immer noch im 4-Schichtbetrieb gearbeitet worden. Aufgrund produktionsspezifischer Gegebenheiten ist ein 2- oder 3-Schicht-Betrieb auch nicht wirtschaftlich, so dass bei evtl. Auftragsrückgängen zwischenzeitliche Gesamtstillstandszeiten sinnvoller erscheinen. Beschaffung Aufgrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage kann noch nicht abgesehen werden, wohin sich die Preise, insbesondere der Rohölpreis, entwickelt. Wir rechnen aber aufgrund des aktuellen Rohölpreises eher wieder mit steigenden als mit weiter sinkenden Preisen. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit langjährigen soliden und qualitätsbewussten Lieferanten, konnten Beschaffungsengpässe stets vermieden werden. Investitionen Sachinvestitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 wurden die Investitionen zur Ausweitung der Produktionskapazität abgeschlossen. Diese umfassten eine komplette Produktionslinie Nr. 6 sowie die Erweiterung der Lagerkapazitäten. Das Volumen der Investition in 2017 und 2018 betrug dabei ca. € 2.500.000. Finanzinvestitionen Wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die getätigten Sachinvestitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mittels Investitionskredite finanziert. Umweltschutz Das Unternehmen widmet dem Umweltgedanken große Aufmerksamkeit. Die Produktionsprozesse in Unternehmen laufen in geschlossenen Kreisläufen ab, so dass Belastungen für die Umwelt über das übliche Maß nicht hinausgehen. Aus Umweltgründen bestehen keine Schadensersatzansprüche gegen unsere Firma. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die 6. und leistungsfähigste Produktionslinie in Betrieb genommen, die weitere Produktionssteigerungen von ca. 25 - 30 % gegenüber der aktuellen Auslastung ermöglicht. Darstellung der Lage Ertragslage Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 8 % gestiegen. Der Cash-Flow ist sogar um ca. 18 % gestiegen und der Brutto-Cash-Flow um über 19 %. Der Rückgang der Materialeinsatzquote um ca. 4,5 % ist einer Umsatzverschiebung innerhalb des Kundenkreises geschuldet, da wir aktuell von unserern Kunden mehr Material beigestellt bekommen. Der Anstieg der Personalaufwendungen um rund 16 % ist auf eine allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhung sowie auf die höhere Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis nur geringfügig zurückgegangen. Im Vorjahr waren hier höhere einmalige Grundstückaufwendungen verbucht, die im laufenden Jahr durch höhere Reparaturen und Instandhaltungskosten und - im Zusammenhang mit der mengenmäßigen Kapazitätsausweitung - durch höhere Kosten der Warenabgabe kompensiert wurden, welche sich entsprechend in dieser Position niederschlugen. Aufgrund der höheren Bankverschuldung gegenüber dem Vorjahr ist das Finanzergebnis um ca. 60 T€ gesunken. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig bei ca. 14,5 Mio€. Dies führt zu einer Eigenkapitalquote (incl. hälftiger Sonderposten mit Rücklageanteil) von runden 29 %. Ausschlaggebend für die Reduzierung der Bilanzsumme waren die getätigten Auszahlungen von in 2016 geleisteten Einzahlungen der Kommanditisten, so dass sich die gesamten Verrechnungskonten der Kommanditisten um ca 2,879 Mio€ reduziert haben. Für das laufende Geschäftsjahr ist mit solchen Auszahlungen nicht mehr zu rechnen. Finanzlage Der Finanzmittelbestand (flüssige Mittel und Kontokorrentverbindlichkeiten) hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu nicht verändert. Mittelzuflüsse erfolgten aus der Finanzierungstätigkeit mit T€ 2.882 (ausschließlich aus Darlehensaufnahme). Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit betrugen T€ 814. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Kontokorrentrahmen steht dem Unternehmen genügend Liquidität zur Verfügung. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Rohergebnis pro Mitarbeiter und den Cash Flow heran. Bei der Mitarbeiterzahl werden Auszubildende und Aushilfen nicht mitgezählt. Den Cash Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis + Abschreibungen. Das Rohergebnis pro Mitarbeiter beträgt rund 166,8 T€. Dieses hat sich gegenüber dem Vorjahr (162,5 T€) erhöht. Der Cash Flow beträgt 2,5 Mio. € und ist damit um 380 T€ höher als im Vorjahr. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Prognosebericht Laut dem Bundeswirtschaftsministerium dürfte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2019 allenfalls moderat zunehmen. Betrachtet man die Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsproduktes so schwanken die Annahmen von einem Plus von 0,7 % bis zu einem Wachstum von 1,8 %. Aktuell hat die Gesellschaft noch keinen Rückgang der Gesamtleistung zu verzeichnen, die Auftragsbestände bewegen sich bis jetzt noch im normalen Rahmen. Aufgrund der vielen negativen Entwicklungen (Brexit, Handelsstreit) gehen wir davon aus, dass wir unsere Gesamtleistung aus 2018 auch in 2019 halten können aber das Jahr 2019 mit einem schlechteren Ergebnis abschließen werden, was vor allem auch auf steigende Stromkosten zurückzuführen ist. Risikobericht Branchen- und Ertragsorientierte Risiken Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist unter die Null-Linie gesunken - zum ersten Mal seit 2014. Das liegt auch am Brexit. Doch das ist nur ein Teil der Erklärung. Für die zunehmend trüben Konjunkturerwartungen im Euro-Raum gibt es viele Gründe: die Gelbwestenproteste in Frankreich, eine umstrittene italienische Regierungspolitik, Handelsstreit mit den USA, die Exportprobleme mit Chinas. Hinzu kommen das Brexit-Chaos, angespannte Finanzmärkte und gewaltige Schuldenlasten in manchen EU-Haushalten. Doch nun ist die Stimmung unter den Konjunkturexperten regelrecht gekippt, hat das Ifo-Institut in München beobachtet. Das bedeutet: Für den gesamten Euro-Raum, ob Deutschland, Österreich, Niederlande oder Spanien, wird ein Abschwung erwartet. Besonders alarmierend ist die Lage in Frankreich, wo sogar eine Rezession vorhergesagt wird. Für Italien stehen die Vorzeichen laut Einschätzung der Experten sogar noch schlechter, nämlich auf "tiefe Rezession". Inwieweit der Einbruch der Wirtschaft auch unser Unternehmen tangiert, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Aktuell haben wir noch keinen Rückgang der Gesamtleistung zu verzeichnen, die Auftragsbestände bewegen sich im normalen Rahmen. Außer den normalen Risiken der unternehmerischen Tätigkeit, sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren wesentlichen Risiken, welche die Gesellschaft gefährden könnten und über die wir berichten müssten. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund ausreichender Kontokorrentlinien bestehen zur Zeit keinerlei Liquiditätsengpässe. Chancenbericht Der Verbrauch von technischen Kunststoffen mit besonderen physikalischen und chemischen Eigenschaften wächst schon seit einigen Jahren stärker als der Absatz herkömmlicher Standardkunststoffe wie etwa Polypropylen. Angesichts der steigenden Nachfrage nach immer leistungsfähigeren und leichteren Materialien wird sich dieser Trend sogar noch verstärken. Dabei wird sich der Einsatz in der Bauindustrie sowie für Konsumprodukte mit Wachstumsraten von voraussichtlich 2,5 und 2,9 Prozent pro Jahr entwickeln. Da diese Märkte derzeit unsere Hauptabsatzmärkte darstellen, gehen wir davon aus, dass wir unsere Absatzmengen ebenfalls kontinuierlich und robust steigern können und wir unsere Kapazitäten im kommenden Jahr höher auslasten werden. Gesamtaussage Die insgesamt positive Entwicklung unseres Unternehmens konnte im Berichtsjahr trotz eines weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeldes weiter fortgeführt werden. Wir werden versuchen, den im Risikobericht genannten Risiken auch zukünftig mit verstärkten Qualitätsansprüchen sowie mit einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden zu begegnen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement.
Lichtenfels, 25. April 2019 Peter Hofmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben 1. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die Microfol Compounding GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Lichtenfels. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HRA 4447 eingetragen. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahrs 2018 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264 a Abs.1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt die für mittlere Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. Die Gesellschaft wählte zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Wertansätze des Jahresabschlusses der Microfol Compounding GmbH & Co. KG zum 31.12.2017 wurden unverändert übernommen. Die in den Vorjahren angewandten Abschreibungsmethoden wurden im Geschäftsjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der Nutzungsdauer, bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der Nutzungsdauer und die Zugänge mit den Anschaffungs- und Herstellkosten bewertet. Die Anlagegegenstände werden linear und monatsgenau abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagespiegel wird ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach folgenden Grundsätzen: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den in direktem Zusammenhang mit der Herstellung in der Fertigung entstandenen Materialkosten zuzüglich eines Aufschlags für die Extrusion zusammen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Sie werden in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz 2. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagespiegel zu entnehmen.
3. Sonderposten mit Rücklageanteil Diese Position beinhaltet die erhaltenen Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt Euro 114.902,00 (Vj.: Euro 120.138,00). Sie werden parallel zur Abschreibung bzw. der Abgänge aufgelöst. 4. Sonstige Rückstellungen Die Position setzt sich aus Rückstellungen für Personalkosten, Gewährleistungen, noch ausstehende Rechnungen und die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses zusammen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Buchgrundschulden in Höhe von TEuro 950 sowie eine Raumsicherungsvereinbarung über die Fertigungsstraße - Linie 5 sowie einen Zweischneckenextruder vereinbart. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte, soweit Lieferantenzahlungen erst im folgenden Geschäftsjahr erfolgen. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von insgesamt TEuro 5.782 und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEuro 4.313. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 6. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von Euro 5.390,00 (Vj.: Euro 5.468,00) enthalten. D. Sonstige Angaben 7. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigeten Arbeitnehmer beträgt 44, davon 2 geringfügig Beschäftigte sowie 5 Teilzeitbeschäftigte. 8. Geschäftsführung Die Geschäftsführung hatte im ganzen Berichtszeitraum die Komplementärin inne, welche durch Ihren Geschäftsführer Herrn Peter Hofmann, Techniker vertreten wurde. Die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung können nach § 286 Absatz 4 HGB unterbleiben. 9. persönlich haftender Gesellschafter Komplementärin der Berichtsgesellschaft ist die Microfol Compounding Beteiligungs GmbH mit Sitz in Lichtenfels und einem gezeichneten Kapital von Euro 26.000,00. 10. GewinnverwendungsvorschlagGemäß Gesellschafterbeschluss wird der Jahresüberschuss 2018 in Höhe von Euro 1.406.525,06 den Verrechnungskonten der Kommanditisten gutgeschrieben.
Lichtenfels, 25. April 2019 Peter Hofmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Microfol Compounding GmbH & Co. KG, Lichtenfels: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Microfol Compounding GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Microfol Compounding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, den 25. April 2019 BNHS
GmbH
Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.11.2019. |
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