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Dassault Systemes 3DExcite GmbHLiquidiert
81541 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Paul Josef Dr. Speth seit 23.4.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Acland seit 6.11.2020 | Geschäftsführer |
Philippe Laufer seit 9.3.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dassault Systemes 3DExcite GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell der Gesellschaft a. Unternehmensstruktur Die DASSAULT SYSTEMES 3DEXCITE GmbH (im Folgenden "3DEXCITE GmbH" oder "3DEXCITE") ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in München (HRB 216329). Die 3DEXCITE GmbH ist eine 100% Tochtergesellschaft der DASSAULT SYSTEMES Deutschland GmbH. Die Muttergesellschaft der DASSAULT SYSTEMES Deutschland GmbH ist die DASSAULT SYSTEMES SE mit Sitz in Vélizy Villacoublay, Frankreich. b. Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software, sowie die Erbringung von damit im Zusammenhang stehenden Beratungsleistungen. Die 3DEXCITE GmbH ist ein One-Stop-Anbieter von Software, Beratungs- und Kreativleistungen im Bereich der professionellen 3D Visualisierung auf Basis von CGI. 3DEXCITE verbindet Softwaretechnologie, individuelle Komplettlösungen, Prozessunterstützung und Visualisierung. Die 3DEXCITE GmbH erzielt den größten Teil ihrer Umsätze im "Transportation & Mobility"-Sektor. Hierbei handelt es sich mehrheitlich um Unternehmen aus der Automobilbranche. Software 3DEXCITE's Softwareprodukte und Technologien sind die Basis für die Erstellung von 3D Produktvisualisierungen in höchster visueller Qualität - lange bevor das Produkt existiert. Mit dieser Software lassen sich Daten aus allen gängigen CAD/CAS-Systemen in fotorealistische 3D Echtzeit-Modelle umwandeln, verifizieren und präsentieren. Solutions 3DEXCITE bietet im Rahmen seines Produktportfolios Lösungen an, die den gesamten Wertschöpfungsprozess unterstützen. Es handelt sich hier um Lösungen im Bereich Design, Development, Marketing und Sales. CGI (Computer Generated Imagery) Als Full-Service-Dienstleister produziert 3DEXCITE digitale 3D Inhalte aus einer Hand: von der Konzeption über die Datenaufbereitung und Produktion bis hin zur Realisierung der einzelnen Applikationen für die unterschiedlichen Berührungspunkte und Kommunikationskanäle. 2. Ziele und Strategien 3DEXCITE ist ein strategischer Partner, der den Kunden dabei hilft, High-end 3D Visualisierung innovativ und effizient für den nachhaltigen Geschäftserfolg einzusetzen. Ziel von 3DEXCITE ist es, unsere Kunden mit Lösungen und Services zu unterstützen, damit diese ihre Kunden im veränderten Kaufverhalten jederzeit mitnehmen können und somit optimale Verkaufserfolge erzielen. 3. Unternehmenssteuerung Die Unternehmenssteuerung erfolgt anhand der Geschäftsfelder Software, Solutions und Services. Die Unternehmensführung basiert auf der von der Geschäftsführung verabschiedeten Strategie, die in enger Abstimmung mit der Konzernmutter DASSAULT SYSTEMES SE erarbeitet wird. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Das Monitoring der Gesellschaft erfolgt auf der Basis eines globalen Management-Informationssystems mit detaillierten Reporting der Key-Performance-Indikatoren. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und die EBIT-Marge. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Erfolg des Unternehmens wird stark von den Mitarbeitern beeinflusst. Die Herausforderung der 3DEXCITE GmbH besteht darin, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Entsprechend stellt die Mitarbeiteranzahl den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. 4. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 1,1 Mio. EUR (VJ: 1,2 Mio. EUR) in Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten investiert. Dabei wurden größtenteils unternehmens- und konzerninterne Ressourcen verwendet und nur im geringen Ausmaß die Leistungen Dritter. Die 3DEXCITE GmbH beschäftigte dabei im Durchschnitt 82 Mitarbeiter (VJ: 87 Mitarbeiter), die für unsere Forschung und Entwicklung tätig sind. Technologische Innovationen und Trends In seiner Rolle als strategischer Partner stellt 3DEXCITE seinen Kunden Technologien für das Produktmarketing sowie die Vertriebsunterstützung auf Basis des 3D EXPERIENCE TWINs zur Verfügung und arbeitet nach Einschätzung der Geschäftsführung an vielversprechenden Technologie-Trends. Dazu zählen Cloud-Rendering und 3D Visualisierung im Web und auf Mobilgeräten sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, welche in enger strategischer Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften des DASSAULT SYSTEMES Konzerns initiiert und bereits in 3DEXCITE Software Produkten umgesetzt werden. Software-Entwicklung Durch kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklungen kann die 3DEXCITE GmbH ihre Umsatz- sowie Ergebnisentwicklung vorantreiben. Wie schon in den Vorjahren war einer der Schwerpunkte der F&E-Aktivitäten das 3D EXPERIENCE Portfolio. Die klassischen Kernprodukte DELTAGEN, DELTAGEN MARKETING SUITE, PICTUREBOOK und POWERHOUSE spielen dabei weiterhin eine wichtige Rolle, insbesondere um existierende Märkte weiter bestmöglich zu bedienen und um neue Kunden im Bereich Marketing & Sales zu gewinnen. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) stellte im Konjunkturbericht (2022/Q1) fest, dass sich die weltwirtschaftliche Expansion im Winterhalbjahr trotz hoher Covid-Infektionsraten fortgesetzt hat. Die Weltproduktion dürfte im Gesamtjahr um 5,7 % gestiegen sein und hat damit einen beträchtlichen Teil der im Vorjahr verzeichneten Verluste wieder aufgeholt. Die Covid-19-Pandemie beeinflusst die wirtschaftlichen Aktivitäten zwar weiterhin, allerdings werden angesichts hoher Impfquoten inzwischen in vielen Ländern höhere Inzidenzen toleriert, ohne die Konjunktur stark hemmende Eindämmungsmaßnahmen zu verhängen. Das Bruttoinlandsprodukt in den G7-Ländern insgesamt legte im vierten Quartal 2021 mit einer Rate von 1,2 Prozent etwas stärker zu als im Vorquartal. Dabei war die Entwicklung allerdings regional uneinheitlich. Während sich der kräftige Produktionsanstieg in den Vereinigten Staaten noch leicht verstärkte und sich die japanische Wirtschaft von dem durch eine Corona-Welle im Sommer verzeichneten Rückgang erholte, expandierte die Wirtschaft in Europa vor allem wegen stark steigender Infektionszahlen und damit verbundenen neuerlichen Eindämmungsmaßnahmen kaum noch. Betroffen waren hiervon vor allem die kontaktintensiven Dienstleistungen. Die Industrieproduktion gewann hingegen gegen Jahresende spürbar an Fahrt, wozu eine kräftige Ausweitung der Autoproduktion wesentlich beitrug, die im Sommer aufgrund von Lieferengpässen stark eingeschränkt worden war. Die Erholung der deutschen Wirtschaft wurde durch das Infektionsgeschehen im Winterhalbjahr 2021 abermals gehemmt. Das Bruttoinlandsprodukt lag laut den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,7% höher als im Jahr 2020. Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz der andauernden Pandemiesituation und den zunehmenden Liefer- und Materialengpässen nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, auch wenn die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat und im Vergleich mit 2019 um 2,0% niedriger war. 2. Branchenentwicklung Laut CIMdata, einer Marktforschungsfirma, belief sich der PLM Markt 2020 auf 53,5 Milliarden US Dollar, was einem Wachstum von 3,8% im Vergleich zu 2019 entspricht. Im Kalenderjahr 2020 war die weltweite PLM-Wirtschaft auf dem Weg in ein weiteres gutes Jahr. Übergreifende Trends wie intelligente, vernetzte Produkte, digitale Transformation und Industrie 4.0 trugen zu den guten Aussichten für die nächsten fünf Jahre und darüber hinaus bei. Dann erfasste die COVID-19-Pandemie die Welt. Der Handel kam zwar nicht zum Stillstand, aber er veränderte sich erheblich. Einige Branchen, wie Fluggesellschaften und der Dienstleistungssektor, litten unmittelbar unter den Folgen. Heimarbeit ist heute gang und gäbe, und die Unternehmen bemühen sich, die technische Infrastruktur und die Geschäftsprozesse so zu gestalten, dass sie ihre nun hauptsächlich aus der Ferne arbeitenden Mitarbeiter unterstützen. Für das Jahr 2021 wurde von CIMdata ein Marktwachstum um 7,5% prognostiziert, welches auf die oben genannten Ausführungen zurückzuführen ist. Außerdem wurde mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,5% für den Prognosezeitraum bis 2025 und einem Marktwachstum auf 80,3 Milliarden US Dollar gerechnet. In Kontrast zu den ununterbrochenen schlechten Nachrichten haben Lieferdienste, Cloud-Dienste und viele Industrieunternehmen in der schlimmsten Zeit einen Boom erlebt. Im vergangenen Jahr haben wir unzählige neue Wege gesehen, um den raschen Veränderungen der Kundenwünsche gerecht zu werden. Industrieunternehmen auf der ganzen Welt sind auf die Suche nach Widerstandsfähigkeit gegangen. Hersteller von Luft- und Raumfahrt und Verteidigung, Automobilzulieferer, Konsumgüterhersteller, Hersteller von Fitnessgeräten und Fahrrädern, und viele andere, berichten, dass sie die COVID-19 Pandemie als eine gute Gelegenheit erlebt haben, um notwendige Veränderungen durchzusetzen. Dabei sieht CIMdata zwei wesentliche Elemente:
digitale Transformation. 3. Geschäftsverlauf Die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT-Marge entwickelten sich im Geschäftsjahr 2021 wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2021 stieg der Umsatz um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose für 2021 ging im Vorjahresbericht von einer Steigerung des Umsatzes von bis zu 10 Prozent gegenüber 2020 aus. Diese Prognose wurde somit eingehalten. Die EBIT-Marge ist minimal von 0,4% in 2020 auf 0,1% gesunken und somit konnte die Prognose aus dem Vorjahr nicht eingehalten werden, welche zwischen 5 und 10 Prozent lag. Im Wesentlichen ist dies auf einen höheren Bedarf an externen Leistungen wie Subunternehmern und Freiberuflern zurückzuführen. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2021 17.358 TEUR (VJ: 18.403 TEUR). Das Sachanlagevermögen beträgt im Geschäftsjahr 2.795 TEUR (VJ: 3.253 TEUR) und beinhaltet im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verringerung ist hier im Wesentlichen auf Abschreibungen für Sachanlagen zurückzuführen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 152 TEUR (VJ: 152 TEUR) enthalten die Beteiligungsbuchwerte der direkten Tochtergesellschaften. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind von 7.130 TEUR auf 6.389 TEUR gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen mit einer niedrigeren Cash Forderung im Rahmen des Cash Pooling Verfahrens gegenüber DASSAULT SYSTEMES SE zu erklären. Gleichzeitig sind Forderungen gegenüber externen Kunden von 1.974 TEUR auf 3.606 TEUR gestiegen. Dies ist unter anderem auf den Umsatzanstieg zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 278 TEUR (VJ: 186 TEUR) und enthalten im Wesentlichen die Forderungen gegenüber Finanzämtern in Höhe von 176 TEUR (VJ: 159 TEUR). Der Gesellschaft ist vollständig in das Cash Pooling Verfahren der DASSAULT SYSTEMES Gruppe eingebunden. Die Ausstattung mit flüssigen Mitteln ist somit jederzeit gewährleistet. Zur Sicherung der mittelfristigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat der Cash Pool Führer erklärt, dass die Cash Pool Einbindung nicht vor dem 31. Dezember 2023 beendet wird. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist geprägt durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von 93 TEUR. Somit ergibt sich insgesamt eine Senkung des Eigenkapitals auf 7.815 TEUR (VJ: 7.908 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist auf 45% gestiegen (VJ: 43%). In den Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3.401 TEUR (VJ: 3.034 TEUR) sind im Wesentlichen Personalrückstellungen (Bonus, Urlaub, Überstunden) und abgegrenzte ausstehende Rechnungen enthalten. Diese Erhöhung entstand hauptsächlich durch Urlaubsrückstellungen und Rückstellungen für Kommissionen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 5.497 TEUR (VJ: 6.878 TEUR). Der Rückgang ist vor allem auf die Verringerung der erhaltenen Anzahlungen um 3.062 TEUR zurückzuführen, welcher teilweise durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus LuL um 795 TEUR sowie die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 797 TEUR ausgeglichen wird. Gemäß Business Plan soll die operative Marge unter Berücksichtigung von Dividendenzahlungen der Tochterunternehmen bis einschließlich 2024 positiv sein. Darüber hinaus liegt zur Absicherung einer möglichen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der Gesellschaft und Sicherstellung der Unternehmensfortführung eine betraglich auf 15,0 Mio. EUR und zeitlich bis 24 Monate nach Testatsdatum des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 begrenzte Patronatserklärung der Muttergesellschaft vor. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung von der Unternehmensfortführung aus. Die Umsatzerlöse der 3DEXCITE GmbH für das Geschäftsjahr 2021 betragen 45,9 Mio. EUR (VJ: 41,8 Mio. EUR). Der Jahresfehlbetrag beträgt 93 TEUR (VJ: Jahresüberschuss 115 TEUR). Der Materialaufwand liegt bei 4.274 TEUR (VJ: 2.097 TEUR) und beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen zur Erbringung von Serviceleistungen. Die Materialaufwandsquote stieg von 5% im Vorjahr auf 10% in 2021. Der Personalaufwand ist mit 24.574 TEUR (VJ: 24.193 TEUR) um 2% gestiegen. Die Personalaufwandsquote sank im Vergleich zum Vorjahr von 56% auf 55%. Insgesamt stuft die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als zufriedenstellend ein. 5. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl stellt eine zentrale, nichtfinanzielle Steuerungskennzahl dar, die im Rahmen des laufenden Management-Reportings überwacht wird. Im Durchschnitt beschäftige die 3DEXCITE GmbH 278 Mitarbeiter (Vorjahr: 297). In der Vorjahresprognose wurde eine konstante Mitarbeiteranzahl erwartet. Dieses Ziel wurde mit dem Rückgang von 7 Prozent unterschritten. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf einen sehr umkämpften Arbeitsmarkt zurückzuführen, der es erschwert Abgänge zeitnah nach zu besetzen. C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. Risikobericht Die Risikopolitik der 3DEXCITE GmbH zielt neben der Bestandssicherung des Unternehmens darauf ab, finanzielle und strategische Unternehmensziele zu realisieren. Durch ein effektives Risikomanagement wird eine frühzeitige Identifizierung und Minimierung von potenziellen Risiken gewährleistet. Die dargestellten Risiken sind für alle Segmente gleichermaßen zutreffend. a. Risikomanagement Das unternehmerische Handeln und die Geschäftstätigkeiten der 3DEXCITE GmbH sind mit Risiken verbunden. Zu ihrer frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit unternehmerischen Risiken wird ein Risikomanagementsystem eingesetzt. Ziel ist es, mögliche Einflussgrößen in Bezug auf Risikopotenzial im Vorfeld zu analysieren, veränderte Risikosituationen zu erkennen und negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Die generelle Verantwortung für die Früherkennung von und ggf. Gegensteuerung bei Risiken liegt bei der Geschäftsführung. Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen die Management-Teams der verschiedenen Geschäftsfelder und das Controlling der Finanzabteilung. Die Bewertung, Auswertung und die Berichterstattung der Risiken erfolgt im Rahmen des Management-Reportings. Die wesentlichen Risiken, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage der 3DEXCITE GmbH hervorrufen könnten, liegen vorwiegend im markt- und branchenbedingten Umfeld, welche innerhalb des strengen Monitorings beobachtet werden. Den untenstehenden Risiken werden durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sowie Versicherungen entgegengewirkt. b. Risiken Die 3DEXCITE GmbH ist mit strategischen Risiken konfrontiert, die mittel- und langfristig anhalten und entsprechende Herausforderungen mit sich bringen können. Sie beziehen sich auf Veränderungen der Umfeld- und Marktfaktoren, Wettbewerbsbedingungen, technischen Weiterentwicklungen und Managementprozessen wie zum Beispiel den Entwicklungs-, Vermarktungs-, Organisations- und Führungsprozessen. Daneben bestehen andererseits operative Risiken, die eher als kurzfristig anzusehen sind und die ein durch sich veränderndes Marktumfeld, nicht adäquate und fehlerhafte interne Prozesse, Systeme oder menschliches Versagen entstehen können. In der Folge könnte die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft sowie die Werthaltigkeit von Vermögenswerten beeinträchtigt sein. Risiken werden hinsichtlich ihrer Bedeutung in die Kategorien hoch, moderat und gering eingestuft. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele und damit auch der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Konjunkturrisiko Die gesamte DASSAULT SYSTEMES Gruppe hat im Zuge des Ukraine-Konfliktes Maßnahmen ergriffen, um die Geschäfte in Russland einzustellen. Für 3DEXCITE hat der Ukraine-Konflikt jedoch einen geringen direkten Einfluss, da wir unser Produktportfolio in nur geringem Maße nach Russland verkaufen. Deshalb wird ein direktes Risiko des Ukraine-Konflikts als gering eingestuft. Da jedoch der größte Teil unserer Kunden aus der Automobilbranche stammt, unterliegt 3DEXCITE hier auch indirekten Einflüssen, die aus der Automobilbranche stammen. Hierbei ist eine Einflussgröße, die von dem Verband der Automobilindustrie (VDA) erwähnt wird, relevant für 3DEXCITE. Dies wäre die direkten Auswirkung des Krieges auf die deutsche Wirtschaft, wie die Unterbrechung von Lieferketten, die Einschränkung des Transportes, die Produktionsausfälle bei Zulieferern und die steigenden Energiekosten. 1 Unter Abwägung dieser Einflüsse stufen wir die indirekten Risiken als moderat ein. Neben dem Ukraine-Konflikt besteht weiterhin ein Risiko, dass sich die konjunkturelle Abschwächung bedingt durch die Corona Pandemie weiter fortzieht. Sowohl weltwirtschaftlich also auch europäisch und in Bezug auf die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland und im Hinblick auf die Entwicklung in einzelnen Branchen bestehen hierbei Risiken. Durch die Einführung verschiedener Impfungen und die weltweit steigende Verfügbarkeit dieser, haben sich diese Risiken insbesondere im Vergleich zum Vorjahr jedoch stark abgeschwächt. Des Weiteren konnten sich viele Unternehmen auf die momentane Situation einstellen und so zu einer gewissen Routine zurückkehren, weshalb wir das Risiko durch die Corona Pandemie als gering bis moderat einstufen. Die Bedeutung des gesamten Konjunkturrisikos stufen wir daher insgesamt als moderat ein. Technologie-, Produkt- sowie Vermarktungsrisiken Mögliche konkrete Risiken für das Unternehmen ergeben sich ggf. aus strukturellen Veränderungen des relevanten Markt- und Technologieumfeldes. Das Unternehmen sieht sich als Technologieführer und setzt als solches maßgebliche Trends in der Weiterentwicklung der 3D Echtzeit-Visualisierung - sowohl hinsichtlich der erreichbaren Darstellungsqualität als auch in Bezug auf die Prozesseinbindung und Nutzbarkeit von unterschiedlichen Plattformen. Der Anspruch bringt ggf. das Risiko einer eventuell zu frühen Vermarktung von Produkten und Technologien mit sich. Strukturbrüche und revolutionäre technologische Veränderungen sind nicht auszuschließen und können die Situation grundsätzlich verändern. Die Bedeutung dieses Risikos stufen wir als moderat ein. Die Investition in neue Produkte und Technologien sowie in neue Anwendungsbereiche bleibt Teil der Unternehmensstrategie. Inwieweit dies einen unmittelbaren Rückfluss herbeiführen wird, unterliegt den oben dargestellten Risiken und kann vorerst nur geschätzt werden. Die Bedeutung dieses Risikos stufen wir als moderat ein. Sicherheitsprobleme in der EDV Diesen Risiken wird durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen in der IT (z.B. Einsatz modernster Software-Technologien), sowie mit entsprechenden Versicherungen entgegengewirkt. Darüber hinaus greifen die Richtlinien, Bestimmungen und Maßnahmen der IT-Security-Policy. Als Softwareanbieter stufen wir dieses Risiko - aufgrund der Relevanz der Thematik für unsere Kunden und Nutzer - als moderat ein. Die Bedeutung dieses Risikos stufen wir als gering ein. Mitarbeiter Hochqualifizierte Mitarbeiter sind für die 3DEXCITE GmbH wichtige Treiber für den Unternehmenserfolg. Sollte eine Vielzahl von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit verlassen, kann dies die Weiterentwicklung des Unternehmens beeinflussen und negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Der resultierende Schaden aus einer hohen Fluktuationsquote könnte die Geschäftsentwicklung nachhaltig negativ beeinflussen und wird deshalb als hoch eingestuft. Da jedoch die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür als gering angesehen wird, stufen wir die Bedeutung dieses Risikos als moderat ein. Kreditrisiko Die 3DEXCITE GmbH ist im operativen Geschäft einem Ausfallrisiko ausgesetzt, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Eine laufende Überwachung der Forderungen minimiert etwaige Ausfallrisiken. Aufgrund der Zusammenarbeit mit sehr großen Konzernen wird die Bedeutung dieses Risikos als gering eingestuft. Liquiditätsrisiko Zur Sicherung der mittelfristigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat der Cash Pool Führer erklärt, dass die Cash Pool Einbindung nicht vor dem 31. Dezember 2023 beendet wird. Darüber hinaus liegt zur Absicherung einer möglichen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der Gesellschaft und Sicherstellung der Unternehmensfortführung eine betraglich auf Mio. EUR 15,0 und zeitlich bis 24 Monate nach dem Testatsdatum des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 begrenzte Patronatserklärung der Muttergesellschaft vor. Aufgrund dieser Zusicherungen wird die Bedeutung des Risikos als gering eingestuft. Gesamtaussage Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Risikolandschaft der Gesellschaft bis zum Abschlusserstellungsdatum - mit Ausnahme des Konjunkturrisikos - nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Insgesamt werden die Risiken hinsichtlich ihrer Bedeutung als moderat eingestuft. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. 2. Chancenbericht Die 3DEXCITE GmbH ist in einem globalen Umfeld aktiv, welches sich durch eine Vielzahl von Chancen auszeichnet, die sich dem Unternehmen eröffnen. Das frühzeitige Erkennen und die konsequente Wahrnehmung dieser Chancen sind substantiell für den Geschäftserfolg und das Wachstum. Chancen umfassen einerseits externe Faktoren und Trends wie die steigende Zahl potenzieller Kunden in Schwellenländern. Chancen resultieren daneben auch aus eigenen Potenzialen, durch deren Erschließung der Unternehmenserfolg und die Geschäftsentwicklung positiv beeinflusst werden. Beispiele hierfür wären die Ausweitung des Portfolios im Hinblick auf Anwendungen im Bereich Marketing & Sales und kreative Dienstleistungen sowie die hohe Qualifikation der Belegschaft. Weitere Chancen ergeben sich aus der weiteren Vernetzung innerhalb der DASSAULT SYSTEMES Gruppe und der Ausdehnung der Verkaufskanäle. Chancen werden hinsichtlich ihrer Bedeutung in die Kategorien hoch, moderat und gering eingestuft. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele und damit auch der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Markt- und Branchentrends Aus Sicht des Unternehmens bleiben die entscheidenden Treiber für Wachstum unverändert bestehen:
Aufgrund der weiterhin nachhaltigen Trends schätzen wir die Wachstumschancen als hoch ein. Wachstum bei Bestandskunden Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Bestandskunden weiter intensiviert. So ist insbesondere bei unseren Bestandskunden in der Automobilindustrie mit einem Wachstum zu rechnen. Deshalb stufen wir Wachstumschancen innerhalb unserer Bestandskunden als eher moderat ein. Kollaborationen Auf Basis zahlreicher Kollaborationen kann 3DEXCITE die einzelnen Geschäftsbereiche noch systematischer und tiefer erschließen, Vorschläge für Weiterentwicklungen von Lösungen anbieten und weitere Wachstumschancen generieren. Weitere Faktoren, die branchenunabhängig immer mehr an Einfluss gewinnen, sind aus Sicht der Geschäftsführung:
Weltweit voranschreitende Arbeitsteilung und Kollaboration durch die Zusammenarbeit mit anderen Legaleinheiten der DASSAULT SYSTEMES Gruppe Gesamtaussage Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Chancenlandschaft der Gesellschaft bis zum Abschlusserstellungsdatum gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Die geringere Nachfrage nach Investitionen aus den Vorjahren wird sich aus Sicht der Geschäftsführung nicht weiter fortsetzen. Im neuen Geschäftsjahr ist von einem dynamischen Wachstum auszugehen. Die Einschätzung der Gesamtchancensituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelchancen. Insgesamt werden die Chancen hinsichtlich ihrer Bedeutung als moderat eingestuft. 3. Prognosebericht und Ausblick In seinem Jahresgutachten 2021/22, welches im Oktober 2021 veröffentlicht wurde und daher nicht den Ukraine-Konflikt berücksichtigt, geht der Sachverständigenrat für den Prognosezeitraum von einer weiteren Erholung durch die Corona Pandemie aus. So wird angenommen, dass das Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreichen wird. Nach den Prognosen des Sachverständigenrats wird die Wirtschaftsleistung um 4,6% im Jahr 2022 steigen. Die BIP-Zuwachsraten des Euro-Raums belaufen sich dagegen auf 4,3%. 2 Das Vorkrisenniveau dürfte wieder im ersten Quartal 2022 erreicht werden. 3 Gleichzeitig geht der Sachverständigenrat von angebotsseitigen Lieferengpässen und pandemiebedingten Einschränkungen aus, die die Wirtschaftsleistung im Prognosezeitraum weiterhin beeinflussen könnten. Hierbei ist jedoch eine deutliche positive Tendenz zu beobachten, wie die Verbesserung der globalen Lieferkapazitäten und die Entkopplung von Infektions- und Todeszahlen durch die steigende Impfquote. 4 Daneben ist davon auszugehen, dass sich die Konsumentenstimmung im Prognosezeitraum merklich verbessert, was zu positiven Impulsen auf dem Weltmarkt führt, wie das prognostizierte BIP-Wachstum der USA von 4,4% und Asien von 4,8%. 5 Gleichzeitig können die eingangs erwähnten Wirtschaftsentwicklungen in Asien und Nordamerika als positive Signale für die europäische Automobilindustrie gewertet werden. Beide Märkte zusammen stellen knapp 52% der EU-Autoexporte dar. 6 Zudem rechnet der European Automobile Manufacturers Association (ACEA) zum September 2021 für 2022 mit einem Anstieg an Neuzulassungen für Kraftfahrzeuge. 7 Diese Prognose fand vor dem Ukraine-Konflikt statt, weswegen dessen Auswirkungen nicht berücksichtigt sind. Unter Betrachtung dieser Prognosen seitens des Sachverständigenrates und der ACEA sind aus Sicht der Geschäftsführung mit höheren Investitionen seitens der Automobilindustrie zu rechnen, welche die Auftragseingangslage für die 3DEXCITE GmbH positiv beeinflussen sollte. Wie bereits erwähnt, wurden beide Prognosen vor dem Aufkommen des Ukraine-Konflikts erstellt. Unter Betrachtung der neuen Entwicklungen sind zusätzliche Einflüsse für die globale Wirtschaft anzunehmen, welche negative Auswirkungen haben können. Da 3DEXCITE nur in sehr geringem Maße Handel mit den beiden betroffenen Ländern pflegt, ist von keinem direkten betriebswirtschaftlichen Ausfall auszugehen. Da jedoch der größte Teil unserer Kunden aus der Automobilbranche stammt, unterliegt 3DEXCITE hier auch indirekten Einflüssen, die aus der Automobilbranche stammen. Hierbei ist eine Einflussgröße, die von dem Verband der Automobilindustrie (VDA) erwähnt wird, relevant für 3DEXCITE. Dies wäre die direkten Auswirkung des Krieges auf die deutsche Wirtschaft, wie die Unterbrechung von Lieferketten, die Einschränkung des Transportes, die Produktionsausfälle bei Zulieferern und die steigenden Energiekosten. 8 Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich hierbei jedoch nach dem momentanen Stand nicht seriös beurteilen und beziffern. Sowohl das Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) 9 als auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 10 können momentan keine konkreten Prognosen herausgeben. Jedoch gehen beide von negativen Folgen auf die deutsche und europäische aus. Wie im Vorjahr wird die 3DEXCITE GmbH auch in 2022 weiter eng mit der Konzernmutter DASSAULT SYSTEMES SE zusammenarbeiten, um sich in den verschiedenen Segmenten noch besser positionieren zu können. Durch die durchwachsene Wirtschaftslage ist eine präzise Prognose weiterhin schwierig. Wir gehen von einer Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2022 von 2,6 Prozent gegenüber Vorjahr aus. Im Vorjahr gingen wir von einer Umsatzsteigerung von 8 bis 10 Prozent aus. Gleichzeitig erwarten wir eine durchschnittlich konstante Mitarbeiteranzahl im Vergleich zu 2021. Die Vorjahresprognose ging ebenfalls von einer konstanten Mitarbeiteranzahl aus. Auf Basis dieser Annahmen erwarten wir eine Steigerung der EBIT-Marge von 1,2 Prozentpunkten. In dieser Prognose sind die Folgen aus den Auswirkungen von COVID-19 und des Ukraine-Konflikts berücksichtigt, soweit sie im Zeitpunkt der Berichterstattung quantifizierbar waren. 4. Integrierte Nachhaltigkeit in den Innovationszielen Die konzernweite Implementierung zur Steuerung einer integrierten Nachhaltigkeit umfassen alle Bereiche von der Geschäftsführung bis hin zur operativen Ebene wie auch die Geschäftspartner von DASSAULT SYSTEMES SE. Für die Felder Umwelt, Sozialkapital, Humankapital und Führung wurden hierzu unter Berücksichtigung des Rahmenwerks des "Sustainability Accounting Standards Boards" (SASB) unter anderen folgende konzernweite Ziele bis 2025 formuliert:
Eines der kritischsten Risiken, die bereits identifiziert wurden, ist das Management des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Auswirkungen auf das Klima.
München, 29. April 2022 DASSAULT SYSTEMES 3DEXCITE GmbH Die Geschäftsführung Thomas Acland Dr. Christian Speth Philippe Laufer
1 VDA: Unterstützung der Sanktionen -
erhebliche Auswirkungen des Krieges vom 03.03.2022:
Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Dassault Systemes 3DExcite GmbH hat ihren Sitz in München und ist beim Amtsgericht München unter der Nr. HRB 216329 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie des GmbH Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Jahresabschluss der Dassault Systemes 3DExcite GmbH (im Folgenden 3DExcite GmbH genannt) wurde in Euro aufgestellt. Gemäß § 267 HGB ist die 3DExcite GmbH eine große Kapitalgesellschaft. Das Mutterunternehmen der Dassault Systemes 3DExcite GmbH ist die Dassault Systèmes Deutschland GmbH, Stuttgart, und davon ist die Dassault Systèmes SE mit Sitz in Vélizy Villacoublay, Frankreich, die Muttergesellschaft. Nach § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB ist die Dassault Systemes 3DExcite GmbH von der Verpflichtung einen Konzernabschluss aufzustellen befreit. Die Dassault Systèmes SE stellt den Konzernabschluss nach IFRS für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird im Bundesanzeiger unter der Dassault Systemes 3DExcite GmbH veröffentlicht. Abweichungen zwischen dem nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der Dassault Systèmes SE und den deutschen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen in der Umsatzrealisierung (inkl. Bewertung der unfertigen Projekte) die nach IFRS nach der Percentage of Completion Method (PoC) erfolgt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas nach § 248 Abs. 2 S.1 HGB bestehende Wahlrecht zur Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten wird nicht ausgeübt. Durch die rückwirkende Verschmelzung der Realtime Technology Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2014 auf die bestehende 3DS Acquisition AG, nun umfirmiert in die Dassault Systemes 3DExcite GmbH, sind zum Geschäftsjahr 2014 selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 5.621 zugegangen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer für Software werden regelmäßig 4 Jahre zugrunde gelegt. Es wird hierbei die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, durch planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird über 3 bis 10 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden mit Anschaffungskosten unter EUR 800 in voller Höhe im Zugangsjahr abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen für Sachanlagen werden zum Nennwert bilanziert. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - zum dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Unfertige Leistungen werden gemäß § 255 HGB mit den Herstellungskosten angesetzt. Es handelt sich hierbei um in Arbeit befindliche Projekte. Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen die für die Projekte angefallenen Stunden bewertet mit dem durchschnittlichen Stundensatz. Gemäß § 255 HGB enthalten die Herstellungskosten auch einen angemessenen Anteil der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Kalkulation einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert ausgewiesen. Auf Forderungen, die älter als 180 Tage sind, wird eine 100% Einzelwertberichtigung erfasst. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der beizulegende Wert wird auf Basis von Börsenkursen zum 31.12.2021 ermittelt. Die Bilanzierung des Kassenbestands sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Vorauszahlungen von Aufwendungen späterer Perioden. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde mit dem Barwert, berechnet nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, angesetzt. Rückstellungen werden für erkennbare Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht in angemessenem Umfang gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag bilanziert. Als passivisch auszuweisende Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie einen Ertrag in nachfolgenden Geschäftsjahren darstellen. Dies ist regelmäßig bei der Abgrenzung von Wartungsverträgen der Fall. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, soweit sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 33%. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Mittelkurs am Tag der Entstehung angesetzt. Die Folgebewertung zum jeweiligen Bilanzstichtag erfolgt zum Stichtags-Devisenkassamittelkurs. Die Umsatzerlöse aus Lizenzverkäufen werden mit dem Gefahrenübergang an den Kunden erfasst. Sie werden nach Abzug von Rabatten und Preisnachlässen ausgewiesen. Die Einnahmen aus Wartungsverträgen werden über die Laufzeit abgegrenzt. Erlöse aus Dienstleistungen können sowohl Dienstleistungs- als auch Werkverträge umfassen. Bei reinen Dienstleistungsverträgen werden die Umsätze in der Periode realisiert, in der die Dienstleistung (Beratung) erbracht wurde. Bei Werk- bzw. Festpreisverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung nach Abschluss des Projektes oder nach definierten Meilensteinen. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres werden im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Fristigkeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.12.2021 TEUR 3.606 (Vorjahr TEUR 1.974). Forderungen gegen verbundene Unternehmen: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.359 (Vorjahr TEUR 6.936) und aus Darlehen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 194) zusammen. Sonstige Vermögensgegenstände: Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31.12.2021 TEUR 278 (Vorjahr TEUR 186). Darin enthalten sind Forderungen gegenüber den Finanzämtern in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr TEUR 159). 3. Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere betragen zum 31.12.2021 TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Da die letzten im Bestand befindlichen Wertpapiere von der Lehman Brothers Gruppe stammen und diese schon seit vielen Jahren nicht mehr an der Börse gehandelt werden, wurde beschlossen, in 2018 diese auf einen Erinnerungswert von 1 EUR abzuschreiben. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 50 (Vorjahr TEUR 50). Entsprechend dem Ergebnisbeschluss für das Geschäftsjahr 2020 in der Gesellschafterversammlung vom 4. August 2021 wurde der Bilanzverlust von EUR -209.142.355 auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gesellschaft ist in das Konzern Cash Pooling der Dassault Systèmes SE eingebunden. Zur Sicherung der mittelfristigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat der Cash Pool Führer erklärt, dass die Cash Pool Einbindung nicht vor dem 31. Dezember 2023 beendet wird. Darüber hinaus liegt zur Absicherung einer möglichen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der Gesellschaft und Sicherstellung der Unternehmensfortführung eine betraglich auf 15,0 Mio. EUR und zeitlich bis 24 Monate ab Testatsdatum des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 begrenzte Patronatserklärung der Muttergesellschaft vor. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung von der Unternehmensfortführung aus. 5. Rückstellungen 5.1 Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen decken die Verpflichtungen aus Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) berechnet. Bei der Bewertung wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Gehälter in Höhe von 0% (Vorjahr 0%), einer Fluktuation von 0% (Vorjahr 0%) und einem Rententrend von 1,8% (Vorjahr 2%) ausgegangen. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB verwendet. Dieser beträgt 1,87% (Vorjahr 2,30%). Die Berechnung erfolgte auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB, der sich unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre ergibt, beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 17. 5.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen für die 3DExcite GmbH wurden wie folgt gebildet:
6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfand- oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen unter anderem aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.378 (Vorjahr TEUR 475), TEUR 0 (Vorjahr TEUR 78) aus Darlehen sowie TEUR 56 (Vorjahr TEUR 27) davon gegenüber Gesellschafter. Keine Verbindlichkeit hat eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind unter anderem Verbindlichkeiten aus aufgelaufenen Steuern sowie Sozialversicherungen unserer im Ausland befindlichen Mitarbeiter in Höhe von TEUR 370 (Vorjahr TEUR 201) sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus Vorjahren in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 95) enthalten. Ebenfalls enthalten ist die Abgrenzung der mietfreien Zeit bezüglich unseres neuen Büromietvertrages in Höhe von TEUR 416 (Vorjahr TEUR 492). 7. Latente Steuern Zum Geschäftsjahr 2021 und dem Vorjahr wurden keine Latenten Steuern gebildet. Zum 31. Dezember 2021 besteht ein aktiver latenter Steuerüberhang (Saldo aus Differenzen bei unrealisierten Währungskursgewinnen und Pensionsrückstellungen). Es wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bezüglich dem Ausweis von aktiven Latenten Steuern kein Gebrauch gemacht. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die im Ausland erzielten Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 38.190 (Vorjahr TEUR 34.386). Es erfolgten in diesem Geschäftsjahr Weiterverrechnungen von diversen Kosten, wie die Beteiligung an den Kosten vom Experience Center, der IT, vom Marketing, von unserer Forschungs- & Entwicklungsabteilung, der Mietfläche der bei uns arbeitenden DS Mitarbeiter sowie unserem C&SI Team, an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.927 (Vorjahr TEUR 10.164). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen TEUR 43 (Vorjahr TEUR 173) Fremdwährungsgewinne enthalten sowie ein Ertrag aus der Minderung der Wertberichtigung auf Debitoren in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 72). Im Geschäftsjahr ist zudem die Auflösung der Rückstellungen als periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 313) inkludiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 235) Verluste aus der Fremdwährungsbewertung. Des Weiteren enthält der sonstige betriebliche Aufwand Weiterbelastungen von IT- & Management-Kosten der Dassault Systèmes SE in Höhe von TEUR 3.421 (Vorjahr TEUR 4.096), Miete von Büroräumen und Aufwendungen für Büroinfrastruktur in Höhe von TEUR 2.179 (Vorjahr TEUR 2.430), Kosten für Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 633 (Vorjahr TEUR 351) sowie Hard- & Softwaresupport-Kosten in Höhe von TEUR 412 (Vorjahr TEUR 510). Ein weiterer großer Kostenpunkt in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Intercompany Weiterbelastung von Vertriebs- und Serviceunterstützung sowie ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Höhe von TEUR 5.480 (Vorjahr TEUR 5.830). In der Position der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinskosten im Zusammenhang mit unseren Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 18) enthalten. Es ergibt sich im Geschäftsjahr 2021 ein Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag über TEUR 110 (Vorjahr TEUR 31). Darin enthalten ist eine periodenfremde Steuerlast in Höhe von TEUR 110 resultierend aus der Ausbuchung aufgelaufener ausländischer Quellensteuer. VI. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2021 bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 9.997 (Vorjahr TEUR 10.624) sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Von den sonstigen Verpflichtungen sind TEUR 2.072 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 9.135 innerhalb zwei bis sechs Jahren fällig. 3. Anteilsbesitzliste
4. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 78) und betrifft wie im Vorjahr ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5. Unternehmensorgane Die Organe der Dassault Systemes 3DExcite GmbH setzen sich wie folgt zusammen: Geschäftsführer: Im Geschäftsjahr 2021 waren folgende Personen bis heute als Geschäftsführer bestellt:
Von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht, weil nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält. Für aktive Geschäftsführer wurde keine Pensionsrückstellung gebildet. Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 353 (Vorjahr: TEUR 331). Beirat Am 30. März 2015 wurde ein Beirat eingerichtet. Einzige Aufgabe des Beirats ist die Beratung der Geschäftsführer. Zu ihrer Überwachung ist der Beirat nicht berechtigt. Der Beirat besteht aus den folgenden 3 Mitgliedern:
Der Beirat erhält keine Vergütung von der Gesellschaft. 6. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 278 Mitarbeiter (Vorjahr 297) beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 143 Mitarbeiter im Service, 82 in der Forschung und Entwicklung sowie dem Support, 19 im Sales, 11 im Marketing und 23 Mitarbeiter in der Administration tätig. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 93 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Nachtragsbericht In Bezug auf den Ukraine Konflikt verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht zum 31.12.2021 im Kapitel C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht. Die finanziellen Auswirkungen können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht eingeschätzt werden. Darüber hinaus ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.
München, 29. April 2022 Dassault Systemes 3DExcite GmbH Die Geschäftsführung Thomas Acland Philippe Laufer Dr. Christian Speth Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dassault Systemes 3DExcite GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dassault Systemes 3DExcite GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dassault Systemes 3DExcite GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. April 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Denis Etzel, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Wanner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 21.07.2022 festgestellt. |
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