POSPOLE GmbH
30mGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Schlosser seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Mathias Kuhn seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Frank Strenkert seit 13.11.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Regeltechnik Kornwestheim GmbHKornwestheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023I. Grundlagen des Unternehmens I.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Regeltechnik Kornwestheim GmbH ("Gesellschaft", "Unternehmen" oder "RTK") befasst sich mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Regelarmaturen, elektrischen und pneumatischen Antrieben sowie mit dem Verkauf von Gesamtlösungen im Bereich der Regelungstechnik. Die Produkte des Unternehmens finden sich in vielfältigen Anwendungen, Branchen und Märkten wieder. Dadurch besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Branchen und Märkten. Die Kunden- und Branchenstruktur des Abnehmerkreises hat sich insgesamt nicht geändert. Der allgemeine Maschinenbau als großer Abnehmerkreis im Inlandsgeschäft bedient ein breites Spektrum an Märkten. Daraus ergibt sich auch eine Kundenstruktur, welche keine wesentlichen Abhängigkeiten hervorbringt. Der wichtigste Direktkunde des Unternehmens trug 5,1 % (i.Vj. 5,3 %), die umsatzstärkste Auslandsvertretung trug mit 3,6 % (i.Vj. 4,0 %) zum Gesamtumsatz der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in eigenen Räumlichkeiten in Kornwestheim. Das Unternehmen ist in den Konzern der CIRCOR International, Inc., Burlington (MA) USA integriert. Um künftig eine höhere Flexibilität in der Beschaffung zu erreichen, wurden weitere Lieferanten für Kernkomponenten in Zusammenarbeit mit dem Konzern aufgebaut. Rohstoffpreisschwankungen werden durch langfristige Rahmenverträge reguliert. Die Gesellschaft ist nicht tarifgebunden, orientiert sich aber an den Tarifabschlüssen der IG Metall. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich keine Veränderungen im rechtlichen Umfeld der Gesellschaft. 1.2 Forschung und Entwicklung Es wurden Projekte zur Produktverbesserungen und Ergänzungen zur existierenden Produktpalette begonnen. Diese umfassen u.a. die Weiterentwicklung Stellantriebe und Regelarmaturen für den internationalen Einsatz. Für das Jahr 2023 ist die Verbesserung unserer pneumatischen und elektrische Stellantriebe besonders hervorzuheben. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden ausschließlich im eigenen Hause betrieben. Hier sind durchschnittlich 9 Ingenieure beschäftigt, die sowohl im operativen als auch in der Forschung und Entwicklung tätig sind. Der Anteil der Tätigkeit an Forschung und Entwicklung wird von der Gesellschaft mit 40 % geschätzt. II. Wirtschaftsbericht II.1 Konjunkturelle Lage 2023 11.1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 % geringer. In den USA (+2,5 %) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 % beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 %). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 %. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 %. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 %. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 % sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 % zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 %, wobei China (+4,4 %) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 %) überdurchschnittlich zulegten. II.1.2 Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 %), das Vereinigte Königreich (+5 %) und China (+2 %) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 % rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 %) und Japan (-6 %) ausgefallen. II.1.3 Wirtschaftsraum EU-27 In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 % geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 %). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 % im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 %. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 % abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 %, nach +5 % Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 %), Schweden (+5 %) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 %), Österreich (+2 %) und Spanien sowie Italien (0 %). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (2023: Jan.-Sept.: -16 %). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr. (Die Angaben beziehen sich auf den Maschinenbau in der Abgrenzung des Kapitels 28 der NACE rev.2 und sind vorläufig). Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 II.1.4 Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 % zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona- Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw- Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 %). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt II.1.5 Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 % gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 %. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 % der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 % der Maschinenbauer berichteten laut ifo- Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 %) auf Oktober (85,9 %) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 % zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 % zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA Konjunkturdaten des deutschen Maschinenbaus a) aktuell
Quelle: ifo-Institut, Statistisches Bundesamt, VDMA II.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 haben die Umsatzerlöse eine Steigerung von 14 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Prognosebericht für das Jahr 2022 wurde eine Umsatzsteigerung von 13 % prognostiziert, sodass die Erwartungen sogar leicht übertroffen werden konnten. Gleichzeitig konnte das Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr um 27 % gesteigert werden. Damit konnte die prognostizierte moderate Steigerung des Ergebnisses nach Steuern - die analog der Umsatzsteigerung prognostiziert war - deutlich übertroffen werden. Daher zeigt sich die Geschäftsführung außerordentlich zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Die Lieferzuverlässigkeit von Kundenbestellungen im Jahr 2023 lag im Jahresdurchschnitt bei 93 % (i.Vj. 91 %). Die Verbesserung ist in erster Linie daraufhin zurückzuführen, dass die Lieferketten so gut wie nicht mehr von den Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie betroffen sind. Entgegen der durch die Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie und der im Februar 2022 begonnen Invasion durch Russland auf die Ukraine in vielen Bereichen negativ beeinflussten wirtschaftlichen Entwicklung in Europa im Allgemeinen und des Maschinenbaus in Deutschland, hat sich das Geschäftsfeld der Regelarmaturen sowie Sicherheits- und Überwachungsarmaturen positiv entwickelt. In diesem für das Unternehmen nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeld beurteilt die Unternehmensleitung die Geschäftsentwicklung als sehr gut. II.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage II.3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 lag die Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) bedingt durch die weitere weltweite Erholung der Weltwirtschaft mit 12 % (TEUR 3.247), über dem Vorjahresniveau. Der größte Teil des Umsatzes wurde bereits wie im Vorjahr mit EUR 15,2 Mio. (i.Vj. EUR 12,8 Mio.) im Inland generiert. Der Rohertrag (die Summe der Positionen Nr. 1 bis Nr. 4 der Gewinn- und Verlustrechnung) 2023 liegt mit EUR 18,1 Mio. um 11 % über dem Vorjahresergebnis (i.Vj. EUR 16,3 Mio.). Der Auftragseingang 2023 lag mit EUR 27,5 Mio. (i.Vj. EUR 28,4 Mio.) um 3,2 % unter dem des Vorjahres. Der prognostizierte Auftragseingang sollte rund 2,8 % unter dem des Vorjahres liegen was die Gesellschaft mit der oben genannten Aussage als zutreffend bewertet. Durch den Verkauf von Produkten in Märkte mit einem geringeren Rohertrag sowie durch höhere Bezugskosten bei der Materialbeschaffung veränderte sich die Materialquote bezogen auf die Gesamtleistung auf 40,6 % (i.Vj. 40,1 %). Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund der turnusmäßigen Gehaltserhöhungen sowie Sonderzahlungen an die Belegschaft um TEUR 673. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtszeitraum 2023 nur leicht um TEUR 149 gestiegen, wesentliche Gründe für den Anstieg sind die gestiegene Gesamtleistung. Das Ergebnis nach Steuern sowie das Gewinnabführungsergebnis lagen mit TEUR 4.350 (i.Vj. TEUR 3.420) um TEUR 930 über dem Vorjahresergebnis (+ 27 %). Der Gewinn wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell am Bodensee, abgeführt. Der Jahresüberschuss beträgt somit wie in den Vorjahren TEUR Null. Insgesamt kann die Ertragslage im Geschäftsjahr als sehr gut bezeichnet werden. II.3.2 Finanzlage Finanzmanagement Die Finanzierung ist mit einer Ausnahme ausschließlich über die Gesellschafterin bzw. die Einbindung in den CIRCOR-Konzern sichergestellt. Es besteht eine Verbindlichkeit aus einem Mietkaufvertrag (TEUR 138). Weitere externe Bankverbindlichkeiten oder extern eingeräumte Kreditlinien existieren unter Berücksichtigung der vorgenannten Ausnahme nicht. Es werden Geschäfte in Fremdwährungen in geringem Umfang getätigt. Die Verbindlichkeiten bestehen überwiegend in Euro. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Kreditoren- und Debitorenzahlungsziele sind definiert und werden regelmäßig überwacht. Im Dezember des Berichtsjahres 2023 zeigte die Forderungsstruktur folgende Werte: 98 % der Forderungen laufend bis 30 Tage, 2 % 30-60 Tage, 0 % 60-90 Tage, 0 % 91 - 120 Tage und 0 % über 120 Tage. Die Forderungsstruktur zum Ende des Geschäftsjahres 2022 war ähnlich. Kapitalstruktur und Kapitalausstattung Das Unternehmen finanziert sich zum 31. Dezember 2023 zu einem Großteil aus dem Eigenkapital mit einer Eigenkapitalquote von 53 %; (i.Vj. 55 %). Sämtliche Investitionen wurden aus liquiden Mitteln finanziert. Das Stammkapital des Unternehmens beträgt unverändert TEUR 500. Des Weiteren finanziert sich die Gesellschaft zu 33 % (i.Vj. 25 %) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, diese bestehen im Wesentlichen aus den Verpflichtungen aus einem Ergebnisabführungsvertrag. Investitionen Die Investitionen beliefen sich im Kalenderjahr 2023 auf TEUR 341 (i.Vj. TEUR 155), welche im Wesentlichen Zugänge des Sachanlagevermögens betrafen. Die Finanzanlagen aus Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sind mit TEUR 5.920 (i.Vj TEUR 5.920) unverändert. Liquidität Im Berichtsjahr 2023 erhöhten sich die flüssigen Mittel von TEUR 2.913 um TEUR 488 auf TEUR 3.401. Der Anstieg des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 mit TEUR 3.361 (VJ TEUR 867), relativ zum Gesamtkapital 17 % (VJ 4 %), ist in erster Linie auf einen starken Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stellt sich mit TEUR 2.840 genauso wie der Cashflow auf der Finanzierungstätigkeit mit TEUR 33 negativ dar. Die Finanzlage beurteilen wir unter Berücksichtigung der o.a. Faktoren als stabil. Die Fähigkeit der Gesellschaft, eigene Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war im Geschäftsjahr gegeben. II.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme lag zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 20.239 um TEUR 932 über der Vorjahresbilanzsumme. Die Veränderung der Bilanzsumme resultiert überwiegend aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus ausstehenden Ergebnisabführungen 2022 (TEUR 1.771) bei gleichzeitigem Rückgang der Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen (TEUR 870). Gleichzeitig haben sich insbesondere die Vorräte (+ TEUR 397) und die liquiden Mittel (+ TEUR 488) erhöht. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens lagen im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 341 und beschränkten sich zum größten Teil auf die Verbesserung der Infrastruktur und der Kapazitätsausweitung. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die Finanzanlagen sind gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und betragen weiterhin TEUR 5.925. Die Anlagendeckung durch Eigenkapital betrug wie im Vorjahr 122 %. Durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine Veränderungen des Eigenkapitals ergeben. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag auf 53 % (i.Vj. 55 %) verringert. II.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrentabilität übertraf mit 14 % leicht den Vorjahreswert von 13 %, insbesondere aufgrund gestiegener Umsatzerlöse. Durch die Steigerung der Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalrentabilität um 9 %-Punkte auf 41 % (i. Vj. 32 %), während sich die Gesamtkapitalrentabilität im gleichen Zeitraum um 5 %-Punkte auf 22 % erhöhte (i. Vj. 17 %). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1 Prognosebericht Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, Chancen und Risiken. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen, Erwartungen und Ansichten und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. III.1.1 Konjunkturelle Aussichten 2024 Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Aktuellste IWF-Prognosen aus Oktober 2024 bestätigen diese prognostizierte Zahl mit einem voraussichtlichen Wachstum von +3,2 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 %-Punkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 % geschätzt. China (+4,6 %) und Indien (+6,5 %) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 %). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 %) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 %). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 %) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 %) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 % fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 % prognostiziert. Quelle: "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 % im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Laut der Pressemitteilung des statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2025 hingegen ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 in Deutschland um 0,2% geschrumpft. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 % für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 % der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 % zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 % leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dies unterstreicht auch die am 15. Januar 2025 veröffentlichen Zahlen des statistischen Bundesamtes mit der folgenden Aussage: Im Verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen Dieser aktuellen Schwächephase wollte die aktuelle Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Durch die vorgezogenen Bundestagswahlen im Februar 2025 wird sich der politische Kurs in Deutschland vermutlich leicht ändern, aber das Ziel, den Wirtschaftsstandort zu stärken, spielt in allen Wahlprogrammen eine fundamentale Rolle. Die Gesellschaft hatte das aktuelle Geschäftsjahr 2024 mit einem Auftragseingang, der sich um rund 1,2 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres bewegt, abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass der Backlog ebenfalls unter Vorjahresniveau in das Geschäftsjahr gestartet war, wurde ein Umsatz erreicht, der um EUR 4,1 Mio. unter dem des Vorjahres lag. Der EBITDA hat sich insbesondere aufgrund des Umsatzrückgangs auf insgesamt EUR 3,9 Mio. verschlechtert. Das Budget, welches zu Jahresbeginn erstellt wurde, konnte insbesondere durch die Zurückhaltung auf dem europäischen und hier besonders dem deutschen Markt nicht gehalten werden. Auch die schwächelnde Wirtschaft in China hatte einen negativen Einfluss auf die gesetzten Ziele. Unter den vorgenannten schwierigeren Bedingungen ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres dennoch zufrieden. In Abweichung zum Vorjahr wird künftig das EBITDA zum KPI der Gesellschaft. Aus dem Budget für das Jahr 2025 ergeben sich die folgenden Ziele: Es wird ein Auftragseingang in Höhe von EUR 26,9 Mio. erwartet. Aufgrund des geplanten Auftragseingangs und dem vorhandenen Backlog wird mit einem Umsatz von EUR 26,4 Mio. kalkuliert, welches mit einem EBITDA von EUR 4,9 Mio. abschließen soll. III.2 Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken wie Absatzpreisreduzierungen, Rohstoffpreiserhöhungen, Lohnanpassungen sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigung ergreift die Unternehmensleitung bei Bedarf Maßnahmen, diese werden monatlich überprüft. Auch für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Budget erstellt, welches neben den finanziellen Zielen auch alle operativen Ziele definiert. Die Budgetplanung erfolgt auf der Basis von US-GAAP. Die Umsatz- und Ertragsziele werden durch einen monatlichen Forecast definiert, überwacht und mit allen anderen operativen Zielen aktualisiert. Spezielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage haben, sind nicht erkennbar. Für das Unternehmen besteht lediglich eine Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur. Durch die breite Streuung in der Kunden- und Lieferantenstruktur bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Märkten, die den Bestand des Unternehmens bedrohen. Die weitere kontinuierliche Entwicklung ist aber davon abhängig, dass auch künftig Impulse aus dem Markt aufgenommen und sofort in neue Produkte oder Varianten umgesetzt werden. Die derzeitige Konjunktur kann durch den Krieg in der Ukraine und eine Ausweitung weiterer Konflikte (naher Osten/ Israel oder China/ Taiwan) in den nächsten Monaten weiter negativ beeinflusst werden. Insbesondere in Europa sorgen die in Folge des vorgenannten Krieges gestiegenen Beschaffungspreise für eine deutliche negative Beeinflussung der Konjunktur. Die daraus o. g. entstehenden Risiken für die Gesellschaft werden konzernweit überwacht und mit entsprechenden Maßnahmenplänen reagiert. Dazu gehören sowohl eine Ausweitung der Lieferkette und Frühwarnsysteme in der Lieferkette, als auch der Aufbau von Konsignationslagerstätten. Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite wird durch entsprechende Teuerungszuschläge beim Kunden entgegengewirkt. Besondere Umweltrisiken bestanden und bestehen nicht. Auf die Einhaltung aller Vorgaben zum Schutz der Umwelt sowie zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter wird großer Wert gelegt. Alle Umwelt, Gesundheit & Sicherheit (Environmental, Health & Safety = EHS) Maßnahmen werden dokumentiert und deren Wirksamkeit regelmäßig überprüft. Das Unternehmen hat die Zertifizierung NLF/ILO-OSH 2001 zur erfolgreichen Umsetzung des Arbeitsschutzmanagementsystems erhalten. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung, insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten, das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Der Absicherung solcher Risiken wird durch eine laufende Überwachung des Forderungsbestands und durch ein funktionierendes Mahnwesen Rechnung getragen. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze hauptsächlich in EURO, sodass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nur geringe Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zinsänderungsrisiken bestehen auf der Finanzierungsseite keine, da sich die Gesellschaft nicht über verzinsliche Verbindlichkeiten oder Darlehen finanziert. Auf der Anlagenseite bestehen keine Zinsänderungsrisiken. Sicherungsgeschäfte werden generell nur nach Einzelfallprüfung eingesetzt. Im Berichtsjahr 2023 wurden keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken eingesetzt. III.3 Chancenbericht Die Zugehörigkeit zu einer international operierenden Firmengruppe bringt nach wie vor neue Perspektiven und Chancen. Für die nächsten zwei Geschäftsjahre (2024, 2025) sieht die Geschäftsführung weiterhin Möglichkeiten selbständig zu wachsen, dies wird durch verschiedene Projekte und Maßnahmen im personellen und operativen Bereich unterstützt. Die Produktpalette wird insgesamt erweitert. Bestehende Produkte werden überarbeitet und verbessert. Weitere Chancen sieht die Gesellschaft im Ausbau der Digitalisierung, sowie der weiteren Automatisierung von Prozessabläufen, welche voraussichtlich zu weiteren Kostenvorteilen führen werden. Durch Intensivierung von Vertriebsaktivitäten besteht die Möglichkeit, weitere Marktanteile dazuzugewinnen. Aufgrund von geplanten bzw. bereits getätigten Investitionen in den Maschinenpark im Jahr 2024 mit einem gesamten Volumen von über TEUR 700 werden unsere Fertigungszeiten effizienter und weiter ausgebaut. Diese Modernisierung in unserem Maschinenpark sollte uns weitere Kosten- und Kapazitätsvorteile verschaffen. Insbesondere der US-Amerikanische Markt hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Diese Entwicklung hat sich auch im Jahre 2023 fortgesetzt und hat sich auch für 2024 fortgesetzt. Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass sich dieser positive Trend weiter fortsetzt. Die hervorragenden Geschäftsbeziehungen und der Ruf unserer Gesellschaft in den USA sollte auch für die Zukunft für weiteren Wachstum in diesem Markt sorgen. Chancen auf weiteres Wachstum unserer Gesellschaft sehen wir auch aufgrund der Übernahme unserer Konzernmutter CIRCOR International Inc., Burlington (MA), USA, durch die Bekanntgabe der Übernahme durch die KKR & Co. Inc., New York (NY), USA, einer führenden globalen Investmentgesellschaft.
Kornwestheim, 18. Februar 2025 gez. Patrick Christmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die Regeltechnik Kornwestheim GmbH mit Sitz in Kornwestheim ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 206565 eingetragen. Der Jahresabschluss der Regeltechnik Kornwestheim GmbH ("Gesellschaft") wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Die Annahme einer betrieblichen Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts von mehr als fünf Jahren ist durch die Stabilität der Branche mit unverändert guten Zukunftsaussichten sowie durch den Lebenszyklus der Produkte gerechtfertigt. Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Es wurde ein Festwert in Höhe von 13.660,00 € gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden 25 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Ein Verzeichnis wird für geringwertige Anlagengüter zwischen EUR 250,01 und EUR 800 geführt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 800 und bis zu EUR 1.000 werden aktiviert und die Regelabschreibung angewandt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zum Nennwert bewertet. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) sind unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 bewertet worden. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wurde nach versicherungs-mathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 1,74 % (Vorjahr 1,44 %) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Die Bilanzierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung findet aufgrund der bestehenden Organschaft mit der CIRCOR Holdings GmbH & Co. KG mit Sitz in Radolfzell am Bodensee keine Anwendung. Mit der folgenden Ausnahme blieben die Ansätze in der Bilanz im Gegensatz zum Vorjahr unverändert: Die Pensionsrückstellungen und die dazugehörigen Rückdeckungsversicherungen können nur teilweise miteinander verrechnet werden. Unter Berücksichtigung des vorangegangenen Vorgangs hätte der Ausweis der betroffenen Bilanzpositionen wie folgt ausgesehen:
II. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe die Gesellschafterin. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 10 (i.Vj. TEUR 77) sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von TEUR 89 (i.Vj. TEUR 167) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 22 (i.Vj. TEUR 77) gegenüber Gesellschafter. Rückstellungen für Pensionen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 1). Der Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Zudem führt IDW RH FAB 1.021 zu einem Unterschiedsbetrag von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 8). Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aufwendungen aus der Aufzinsung und Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Die Verpflichtungen aus Pensionen werden, sofern vorhanden, mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde mit dem Aktivwert bewertet, der aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert, sofern ein solcher vereinbart ist, bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.563 (i.Vj. TEUR 7.872) gliedern sich wie folgt:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 528 (i.Vj. TEUR 614) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 6.111 (i.Vj. TEUR 4.254) sonstige Verbindlichkeiten. Von den gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 6.187 (i.Vj. TEUR 4.254) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinserträgen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 8 (VJ. TEUR 11) enthalten, welche mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 8 (VJ. TEUR 15) verrechnet worden sind. IV.Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehende Körperschaft- und Gewerbesteuer des Organträgers. Die Verpflichtungen können nach unseren Erkenntnissen vom Organträger erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 148 (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 74). Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der Liquiditätssicherung und der Verbesserung der Bilanzstruktur; weitere Vorteile oder Risiken sind damit nicht verbunden. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Patrick Christmann, Karlsruhe, Vice President Valves EMEA (seit 1. April 2023) Herr Matthias Reuber, Wenden, Verwaltung (bis 31. Mai 2023) Herr Dr. Roger Andre Ingemey, Kamp-Lintfort, Vice President Valves EMEA (bis 31. März 2023) Hinsichtlich der Angabe zu den Bezügen der aktiven sowie der früheren Organmitglieder wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 115 Arbeitnehmer (Vorjahr: 117) Arbeitsnehmer beschäftigt. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Regeltechnik Kornwestheim GmbH, Kornwestheim, wird zusammen mit ihrer Gesellschafterin CIRCOR German Holdings GmbH & Co. KG, Radolfzell am Bodensee, in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der CIRCOR International Inc., Burlington (MA), USA, des CIRCOR-Konzerns einbezogen (größter und kleinster Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz der obersten Konzerngesellschaft einsehbar. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. V. Nachtragsbericht Nach dem Stichtag haben sich keine relevanten Vorgänge ergeben, welche hier anzugeben wären.
Kornwestheim, den 18. Februar 2025 Regeltechnik Kornwestheim GmbH, Kornwestheim Die Geschäftsführung gez. Patrick Christmann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Regeltechnik Kornwestheim GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Regeltechnik Kornwestheim GmbH, Kornwestheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Regeltechnik Kornwestheim GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 19. Februar 2025 EY
GmbH & Co. KG
gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer gez. Nietzer, Wirtschaftsprüfer |
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