Bechtle Logistik & Service GmbH
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Bechtle direkt GmbH,NeckarsulmJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für 2006I. Umfeld Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Wirtschaft im Euroraum konnte 2006 deutlich zulegen. Nach Berechnungen der EU lag die Wachstumsrate bei 2,7 %, nach 1,4 % im Vorjahr. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Das Wachstum wurde gleichermaßen von der Binnennachfrage und dem Exportgeschäft getragen. Die Binnennachfrage konnte vor allem dank der konstant gestiegenen Investitionen zulegen. Das Exportgeschäft profitierte von der nach wie vor starken Weltwirtschaft. Auch die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2006 kräftig gewachsen und lag mit 2,7 % genau auf Höhe des Wachstums der Euro-Zone. Nach dem verhaltenen Wachstum von 0,9 % im Vorjahr ist das die stärkste wirtschaftliche Belebung seit dem Boomjahr 2000. Die Wachstumsimpulse kamen dabei sowohl aus dem Inland als auch vom Export. Anders als in den beiden Vorjahren lieferte die inländische Verwendung jedoch einen größeren Beitrag zum BIP-Wachstum (+ 1,5 %) als der Außenbeitrag (+ 1,1 %). Hauptträger des inländischen Wachstums waren vor allem die Bruttoanlageinvestitionen. Sie stiegen mit 5,6 % so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Investitionen in Ausrüstungen (+ 7,3 %) verzeichneten ebenso wie die Bauinvestitionen ein kräftiges Plus (+ 4,2 %). Auch der private Konsum konnte nach drei Jahren erstmals wieder zulegen (+ 0,8 %). Hierbei soll es sich aber nach Meinung von Experten hauptsächlich um Vorzieheffekte durch die Mehrwertsteuererhöhung handeln. (Quellen: Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaft, Statistisches Bundesamt) Markt- und Branchenumfeld IT-Markt Der IT-Markt ist insgesamt stark heterogen geprägt. IT-Handel, Hardware- und Softwareherstellung sowie Dienstleistungen werden von Marktforschungsinstituten und Branchenverbänden jedoch in der Regel als Gesamtheit betrachtet. Eine Aufschlüsselung des Handels in Privatkonsumenten und gewerbliche Abnehmer findet ebenfalls nur vereinzelt statt. Es ist damit kaum möglich, differenziertes Zahlenmaterial für Einzelsegmente zu erhalten. Bei der Bewertung des Branchenumfelds von Bechtle ist deshalb zu berücksichtigen, dass die Bechtle Gruppe nur in Teilbereichen des IT-Markts tätig ist und ausschließlich gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber zu ihren Kunden zählt. In Westeuropa hat sich das Wachstum des IT-Markts (Consumer und Business-Segment) 2006 verlangsamt. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts EITO (European Information Technology Observatory) belief sich die Steigerungsrate auf 3,3 %, nach 4,4 % im Vorjahr. Haupttreiber waren wiederum Investitionen in Software mit einem Anstieg von 6,1 % sowie Dienstleistungen mit einem Plus von 5,1 %. Enttäuschend verlief die Entwicklung im Hardwaremarkt mit einem Rückgang um 2,0 %. In Deutschland war das Wachstum des IT-Markts rückläufig, wenn auch nur geringfügig. Nach 3,1 % im Vorjahr lag es 2006 bei 2,8 %. Das Gesamtvolumen belief sich nach EITO-Angaben auf 67,6 Milliarden Euro (Consumer- und Business-Segment). Eine überdurchschnittliche Entwicklung zeigten dabei die Bereiche Software mit einem Anstieg von 5,5 % (Vorjahr 4,5) auf 17,0 Milliarden Euro sowie IT-Services mit einem Wachstum von 4,7 % (Vorjahr 4,6) auf 28,1 Milliarden Euro. Nachfragetreiber bei den Services war vor allem der anhaltende Trend zum Outsourcing. Investitionen in IT-Hardware waren auch in Deutschland rückläufig mit minus 2,3 %. Dabei ging besonders signifikant der Umsatz bei Desktop-PCs um 12,0 % zurück, während Laptops um 5,0 % zulegen konnten. Allerdings war dieses Wachstum bei Laptops nach einem Plus von 10,0 % im Vorjahr auf hohem Niveau eingebrochen. Deutliches Zeichen für den Preisverfall im Hardwaremarkt ist die trotz rückläufigen Umsatzes gestiegene Stückzahl verkaufter PCs. Sie soll laut dem Marktforschungsinstitut Gartner um 1,9 % gestiegen sein. Weiteres Wachstum zeigte der Handel über das Internet. Im Business-to-Business-Geschäft stieg der Umsatz im Online-Handel in Deutschland von 289 Milliarden Euro auf 391,9 Milliarden Euro. Hierbei werden allerdings sämtliche über das Internet gehandelte Waren berücksichtigt, nicht nur IT-Produkte. II. Geschäftsverlauf Umsatz und Ergebnisentwicklung Bechtle Direkt konnte im Geschäftsjahr 2006 deutlich stärker als der Gesamtmarkt wachsen. Mit einem Umsatzwachstum von 24% auf 65,6 Mio. EUR konnte sogar das starke Wachstum des Vorjahres (23%) übertroffen werden. Für die Gesellschaft stellt das Jahr 2006 somit ein neues Rekordjahr dar. Es konnte den höchsten Umsatz und den höchsten Gewinn seit Firmengründung ausweisen. Der Erfolg beruht neben dem konsequenten Ausbau der Vertriebsmannschaft (+10 neue Mitarbeiter) auch auf der Neustrukturierung der Führung. Hr. Mario Düll wurde zum offiziellen Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Er wird unterstützt durch 4 Teamleiter mit eigener Mitarbeiter- und Deckungsbeitragsverantwortung. Unter Berücksichtigung der Materialaufwendungen in Höhe von 57,3 Mio. EUR erwirtschaftete Bechtle Direkt im Geschäftsjahr einen Deckungsbeitrag von 8,3 Mio. EUR (+25% im Vergleich zum Vorjahr). Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl erhöhte sich im Geschäftsjahr von 40 auf 51 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg in der Folge um 34% auf 2,1 Mio. EUR. Aufgrund der effizienten back-end Prozesse stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur unterproportional von 1,5 Mio. EUR auf 1,8 Mio. (20%). Die wesentlichen Kostensteigerungen resultierten von umsatzabhängigen Konzernumlagen zur Deckung der Kosten für die IT-Systeme und Verwaltung (Finanzbuchhaltung, Personalwesen). Nach Abzug des Ertragssteueraufwands von 0,6 Mio. EUR ergibt sich ein Gewinn von 3,9 Mio. EUR, welches im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abgeführt wurde (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis vor Ertragssteuern und Gewinnabführung konnte im Geschäftsjahr von 6,7% auf 6,9% gesteigert werden. Beschaffung und Vertrieb Die Gesellschaft konzentriert sich auf das reine Handelsgeschäft von Hard- und Softwareprodukten, Peripheriegeräten und Verbrauchsmaterialien über den Direktvertrieb an gewerbliche Endkunden mit über 20 installierten PC-Arbeitsplätzen. Der Einkauf, das Produktmanagement und der Versand erfolgt ausschließlich über die Bechtle Logistik & Service GmbH in Neckarsulm. Die wichtigsten Hersteller im Bereich Personalcomputer, Notebooks, Server, Drucker, Komponenten usw. sind HP, Microsoft, FSC, IBM / Lenovo, Belinea, BenQ, Samsung, Toshiba und Acer. Investitionen und Finanzierung Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 30 TEUR getätigt. Diese entfallen wie im Vorjahr im Wesentlichen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Aufgrund des erwarteten positiven Cashflows kann die Gesellschaft ihr zukünftiges Wachstum aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollten darüber hinaus weitere Mittel benötigt werden, so ist die Finanzierung durch die Bechtle AG, Neckarsulm, sichergestellt. Vermögenslage Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit 5,0 Mio. EUR oder 89,9% einen großen Anteil an der Aktivseite der Bilanz dar. Größter Posten darin sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 4,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,6 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt zum Berichtszeitpunkt 0,5 Mio. EUR. Bei einer Bilanzsumme von 5,5 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 9,3%. Aufgrund des 2001 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft, die Bechtle Beteiligungsgesellschaft, abgeführt. III. Chancen Der IT-Markt in Deutschland befindet sich seit mehreren Jahren in einer anhaltenden Konsolidierung. Die Bechtle AG konnte durch ihre Finanzkraft von dieser Entwicklung profitieren und hat über zahlreiche Akquisitionen die eigene Marktstellung gestärkt. Durch Skaleneffekte bei den zentralisierten administrativen Aufgaben sowie den Einkaufs- und Logistikprozessen profitiert Bechtle Direkt von der gestärkten Marktstellung der Bechtle Gruppe. Die Vorteile eines europäischen Konzerns realisiert die Bechtle-Gruppe und damit indirekt auch Bechtle Direkt bei Kooperationen und Partnerschaften mit den führenden IT-Herstellern. Beim Wissenstransfer profitiert Bechtle von der Möglichkeit, über Competence Center und spezialisierten Produktmanagementteams Know-how zu bündeln, das dann zentral allen Standorten zur Verfügung steht. Internationale Kunden können durch die Zusammenarbeit mit den europäischen Bechtle Direkt Gesellschaften optimal bedient werden (landesspezifische Artikel). Über Best-Practice und Benchmarking können die eigenen Prozesse weiter optimiert und die Kundenwünsche, Marktchancen und -veränderungen besser und frühzeitig erkannt werden. Bechtle Direkt besitzt ein Portfolio von 27.000 Produkten, welche via Online-Shop und einem zweimal jährlich erscheinenden Hauptkatalog mit über 800 Seiten angeboten werden. Im Online-Shop werden die Preise täglich und die Verfügbarkeiten sogar mehrmals am Tag aktualisiert. Bei Bestellung bis 16 Uhr wird eine Auslieferung am nächsten Tag garantiert. Viele Bestellungen werden dabei direkt vom Lieferanten an den Kunden geliefert, was Bechtle Direkt hilft Fracht- und Lagerkosten weiter zu senken. Durch die gute Einbindung der Bechtle Logistik, dem ausgeklügelten Logistikkonzept sowie effizienten und Kosten sparenden Prozessen kann Bechtle Direkt somit eine umfassende Leistung zu attraktiven Preise anbieten um im harten Wettbewerb bestehen und wachsen zu können. IV. Risiken der künftigen Entwicklung Der IT-Markt ist sowohl im Handels- als auch im Dienstleistungsbereich durch einen harten Konkurrenzkampf geprägt. Die Produkte haben einen kurzen Lebenszyklus, wobei ein anhaltender Margenverfall zusätzlich belastet. Darüber hinaus bestehen Risiken in Bezug auf die künftige Investitionsbereitschaft wichtiger Kunden und öffentlicher Einrichtungen, die ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft haben könnten. Bechtle Direkt bezieht Produkte von allen wesentlichen namhaften Herstellern und Distributoren der IT-Branche. Fällt ein Partner als Lieferant aus, ist Bechtle Direkt kurzfristig in der Lage, Ersatzprodukte anzubieten. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich und existenziell von keinem Lieferanten abhängig. Ein Schwergewicht stellt der Hersteller Hewlett Packard dar. Eine Störung der Geschäftsbeziehung könnte zu einer Beeinträchtigung der operativen Entwicklung von Bechtle führen. Es bestehen derzeit allerdings keinerlei Anzeichen für das Eintreten eines solchen Falls. Auch die Tatsache, dass die Gesellschaft Kunden an Systemhäuser im Bechtle Konzern abgibt, birgt kein nennenswertes Risiko in Bezug auf die für 2007 gesetzten Umsatz- und Ergebnisziele. V. Risikomanagement Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von Bechtle sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse - zu denen auch tagesaktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen - begrenzen das Risiko für Bechtle. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und das Risikomanagement effizient ist. VI. Zukünftige Entwicklung Die Europäische Kommission geht davon aus, dass sich die Wirtschaft im Euroraum 2007 leicht abschwächen wird. Demnach soll das BIP-Wachstum im laufenden Jahr bei 2,1 % liegen. Grund für das schwächere Wachstum sei das Abkühlen der Weltwirtschaft, vor allem der US-Konjunktur. Getragen werde das Wachstum hauptsächlich vom ungebrochenen Anstieg der Binnennachfrage, insbesondere bei den Investitionen. Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestünden hauptsächlich in einer weiter abflauenden US-Konjunktur und Ölpreisanstiegen in Folge von geopolitischen Spannungen. Auch die restriktivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank könnte das Wachstum gefährden. Auch in Deutschland soll sich das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr wieder abschwächen, allerdings weniger stark als befürchtet. Vor allem von der Mehrwertsteuererhöhung werden wachstumshemmende Impulse erwartet. Die Prognosen liegen in einer weiten Bandbreite zwischen 1,4 und 2,1 %. Im kommenden Jahr soll der IT-Markt in Deutschland laut EITO um 3,0 % wachsen, die unternehmensnahen Dienstleistungen um 6,3 %. Der Brachenverband Bitkom prognostiziert für 2007 ein Wachstum des deutschen IT-Markts um 2,9 %. Hauptträger sollen wiederum Software mit 5,7 % und IT-Services mit 4,6 % sein. Bechtle Direkt wird auch in 2007 intensiv an einer aktiven Kundenansprache (Hunting) und Marketing Aktionen arbeiten. Zur Umsetzung dieser Wachstumsstrategie sollen im laufenden Jahr über 10 Mitarbeiter neu eingestellt und eingearbeitet werden. Neben der aktiven Kundenneugewinnung wird auch der Bereich der Kundenentwicklung (Farming) im Vordergrund stehen. Die Geschäftsleitung erwartet in 2007 einen Anstieg der Umsatzerlöse auf über 75 Mio. EUR bei einem proportional steigenden Ergebnis vor Gewinnabführung. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die die Unternehmenslage beeinflussen, haben sich nicht ereignet.
Neckarsulm / Gaildorf, im Januar 2007 Die Geschäftsleitung Bechtle direkt GmbH, Neckarsulm Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Passiva
Bechtle direkt GmbH, Neckarsulm Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Bechtle direkt GmbH, Neckarsulm Anhang für 2006A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - wie im Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber den Einzelgesellschaften der Bechtle- Gruppe und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 514). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das zum Nennkapital angesetzte gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Provisionen, Gewährleistungen und Garantien, ausstehende Rechnungen, Tantiemen, Prüfungs- und Jahresabschlusskosten sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich gebildet. 5. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen TEUR 4.222 (Vorjahr: TEUR 309) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 3.120) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 18). Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern bestehen nicht (Vorjahr: TEUR 44). Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind mit Ausnahme der branchenüblichen Eigentumsvorbehalte nicht gesichert. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen aus Leasing- und Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 93. Darin enthalten sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 80.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Sie beinhalten hauptsächlich Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen. E. Ergänzende Angaben 1. Angaben zur Belegschaft
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Ralf Klenk, Heilbronn Herr Stefan Sagowski, Michelfeld Herr Jürgen Schäfer, Heilbronn Herr Mario Düll, Heilbronn Die Herren Klenk, Schäfer und Sagowski sind alleinvertretungsberechtigt. Herr Klenk ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. 3. Gewinnabführung Zwischen der Berichtsgesellschaft und der Bechtle Beteiligungsgesellschaft mbH, Gaildorf, besteht mit Wirkung vom 1. Januar 2001 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. 4. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Bechtle AG, Neckarsulm, bezogen werden. Er wird außerdem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist im Internet unter www.bechtle.com verfügbar.
Neckarsulm / Gaildorf, im Januar 2007 (Geschäftsführung) Anlagenspiegel
BestätigungsvermerkDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bechtle direkt GmbH, Neckarsulm für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsvorschriften und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Heilbronn, den 9. Februar 2007 Ernst
& Young AG
Sohler Moschall Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |
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