Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 15654
Eingetragen
10.12.2021
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit elektronischen Komponenten, Entwicklung und Produktion von Memory-Modulen, Auftragsfertigung/Bestückung von Leiterplatten sowie die Beteiligung an anderen Gesellschaften und Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Dr. Pöchmüller
seit 10.12.2021
Geschäftsführer
Marco Mezger
seit 10.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Neumonda GmbH AGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neumonda GmbH
Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Memphis Electronic GmbH

Bad Homburg v. d. Höhe (vormals: Oberursel (Taunus))

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft
1.1. Geschäftsmodell und Struktur
Die Memphis Electronic GmbH, Bad Homburg (im Weiteren: "Memphis" oder "Gesellschaft") wurde 1991 in Deutschland gegründet und vertreibt seit 30 Jahren Speicher-ICs und Speicher-Module, welche Sie im Wesentlichen von namhaften asiatischen Herstellern sowie von verbundenen Unternehmen der Neumonda-Gruppe, zu welcher die Gesellschaft als Tochterunternehmen zählt, bezieht. Mit einem Herstellerangebot von über 20 Anbietern von DRAM, SRAM und FLASH Produkten steht Memphis für die Kompetenz im globalen Speichermarkt. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 verlagerte die Gesellschaft ihren Sitz aus Oberursel nach Bad Homburg.

1.2. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft selbst unterhält keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die von anderen Gesellschaften der Neumonda-Gruppe durchgeführten Entwicklungstätigkeiten beziehen sich vor allem auf die Verbesserung und Optimierung von DRAM, SRAM und Flash-Speicherkomponenten. Ziel ist insbesondere die Entwicklung von Produkten, welche sich von denen der auf den Massenmarkt fokussierten Herstellern in Bezug auf Haltbarkeit und Lebensdauer, einsetzbare Temperaturbandbreiten, Langzeit-Lieferfähigkeit sowie Komponentendichte unterscheiden.

2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Konjunkturentwicklung
Die weltweite konjunkturelle Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 war durch die Auswirkungen des Inflationsschocks in den wesentlichen globalen Währungsräumen sowie die darauffolgende massive Straffung der Geldpolitik geprägt, wenngleich sich der daraus erwartete weltweite Abschwung nicht das zunächst befürchtete Ausmaß annahm. Angesichts der Unsicherheit in Bezug auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zeichnete sich im Jahresverlauf jedoch auch keine konjunkturelle Belebung ab. Das Wirtschaftswachstum der Hauptbeschaffungs- und Absatzmärkte der Neumonda-Gruppe betrug 2023 für den Euroraum 0,5% (Vorjahr: 3,5%), für die USA 2,5% (Vorjahr: 1,9%) sowie für China 5,4% (Vorjahr: 3,0%). Der im Jahr 2023 in den Kernmärkten der Neumonda-Gruppe zu verzeichnende Anstieg der Verbraucherpreise betrug im Euroraum +5,4% (Vorjahr: +8,4%), in den USA +4,1% (Vorjahr: +8,0%) sowie in China +0,2% (Vorjahr: +2,0%).

Branchenbezogene Konjunkturentwicklung
Sowohl bei den Herstellern als auch bei Kunden und Distributoren war das Jahr 2023 durch hohe Lagerbestände geprägt. Die Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden bzw. drohenden Lieferengpässe hatten viele Unternehmen dazu veranlasst, größere Bestände aufzubauen. Industriekunden hatten vor allem in der ersten Jahreshälfte noch mit Engpässen bei Microcontrollern (MCU) und ähnlichen Produkten zu kämpfen, was sich während des 2. Halbjahrs entspannte, wobei neben der verbesserten Verfügbarkeit der Ware auch ein kundenseitiges Abflauen der Nachfrage dazu beitrug. Das Jahr 2023 war für die gesamte Branche mit einem kombinierten Verlust der Speicherchip-Hersteller von nahezu 30 Milliarden USD sowie einem branchenweiten, massiven Preisverfall eines der herausforderndsten für die MEMORY-Industrie. Diese Entwicklung führte auch dazu, dass die Anzahl der "Wafer-STARTS" pro Monat deutlich reduziert und langfristige Kapitalinvestitionen (CAPEX) verschoben bzw. ebenfalls reduziert wurden. Gegen Ende des Jahres waren vor allem Produkte in Bezug auf künstliche Intelligenz (AI) gefragt, was bei ausgewählten Produktfamilien wie HBM- und DDR5-Speichermodulen zu einer Erholung der Marktpreise führte. Positive Auswirkungen auf weitere Branchensegmente waren jedoch nicht zu beobachten.

2.2. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Die der Steuerung der Gesellschaft zugrunde liegende interne Finanzberichterstattung basiert wesentlich auf den folgenden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren:

- Umsatzerlöse
- EBITDA (Handelsrechtliches Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, abzüglich sonstiger Zinsen und ähnlicher Erträge, zuzüglich Zinsen und ähnlicher Aufwendungen, zuzüglich der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen)
- Cashflow

Darüber hinaus verwendet die Geschäftsführung zur Steuerung der Gesellschaft den bedeutsamen nicht-finanziellen Leistungsindikator "Anzahl der Mitarbeiter".

2.3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft
Das Geschäftsjahr 2023 war nach den durch eine kundenseitig hohe Nachfrage geprägten Jahren 2021 und 2022 konjunkturbedingt durch einen deutlichen Nachfrageeinbruch gekennzeichnet. Dieser führte im Vorjahresvergleich zu einem Umsatzrückgang von 19,1%. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem EBITDA von EUR 12,1 Mio. (Vorjahr: EUR 14,2 Mio.) sowie einem Periodenergebnis vor Gewinnabführung an die Muttergesellschaft von EUR 11,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.) ab.

3. Lage der Gesellschaft, einschließlich Vermögens-, Finanz und Ertragslage
3.1. Ertragslage
Die Ertragslage der Gesellschaft stellte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

- Mio. EUR -
2023
2022
Umsatzerlöse
59,5
73,6
Materialaufwand
-42,9
-54,2
Personalaufwand
-3,0
-2,8
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
-1,5
-2,4
EBITDA
12,1
14,2
Abschreibungen
-0,2
-0,1
Finanzergebnis und Steuern
-0,0
-0,3
Gewinn vor Gewinnabführung
11,9
13,8


In der Berichtsperiode erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von EUR 59,5 Mio. (Vorjahr: EUR 73,6 Mio.). Dabei erzielte die Gesellschaft die wesentlichen Anteile der Umsatzerlöse mit EUR 27,8 Mio. (Vorjahr: EUR 36,3 Mio.) in Deutschland, mit EUR 22,1 Mio. (Vorjahr: EUR 21,9 Mio.) in den weiteren Ländern der Europäischen Union und mit EUR 9,6 Mio. (Vorjahr: EUR 15,4 Mio.) in Drittländern. Der im Geschäftsjahr 2023 realisierte Umsatzrückgang fiel dabei stärker aus, als im Prognosebericht des Vorjahres erwartet.

Der Materialaufwand betrug relativ zu den Umsatzerlösen 72,0% (Vorjahr: 73,7%). Die Gesellschaft bevorratet Speicherkomponenten in wesentlichem Umfang als Handelsware, um im Zeitablauf von vorteilhaften Marktkonditionen zu profitieren. Die erzielte Marge ist daher maßgeblich durch die Relation der bei Erwerb und Veräußerung der Ware maßgeblichen Konditionen geprägt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge der Gesellschaft stiegen auf EUR 3,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.). Maßgeblicher Treiber dieser Entwicklung waren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (+EUR 1,5 Mio.), nachdem die Notwendigkeit einer in Vorjahren für einen Rechtsstreit gebildeten Rückstellungen infolge eines geschlossenen Vergleichs weggefallen war. Gegenläufig wirkte sich unter anderem der Rückgang der Kursgewinne aus (-EUR 1,0 Mio.). Die Gesellschaft unterliegt wesentlichen Effekten aus Währungsschwankungen, da maßgebliche Teile des Einkaufs sowie weite Bereiche der Umsatzerlöse in USD getätigt werden.

Der Anstieg des Personalaufwands ist vor allem durch die auf 33 gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl (Vorjahr: 31) sowie variable Vergütungsbestandteile, bedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Memphis waren im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die erstmalige Abrechnung einer Management- und Verwaltungsgebühr seitens ihrer Gesellschafterin geprägt (+EUR 2,3 Mio.). Gegenläufig wirkten sich der Rückgang der Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung (-EUR 1,3 Mio.) sowie infolge des rückläufigen Geschäftsvolumens geringere weitere sonstige betriebliche Aufwendungen aus.

Insgesamt erzielte die Gesellschaft in der Berichtsperiode ein EBITDA in Höhe von EUR 12,1 Mio. (Vorjahr: EUR 14,2 Mio.).

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Factoring.

Im Geschäftsjahr 2023 fiel ein Periodenergebnis vor Gewinnabführung von EUR 11,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.) an.

3.2. Vermögenslage
Die Gesellschaft verfügte zum 31. Dezember 2023 über Aktiva von EUR 30,8 Mio. (Vorjahr: EUR 42,1 Mio.), wovon EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) auf das Anlagevermögen entfielen.

Das Vorratsvermögen entfällt mit EUR 19,2 Mio. (Vorjahr: EUR 21,0 Mio.) auf fertige Erzeugnisse und Waren, welche seitens der Gesellschaft zu Handelszwecken vorgehalten werden.

Der im Vergleich zum Vorjahresstichtag verzeichnete Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 4,8 Mio. (Vorjahr: EUR 8,4 Mio.) ist hauptsächlich auf die vergleichsweise niedrigeren Umsatzerlöse des vierten Quartals der Berichtsperiode zurückzuführen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände entfielen mit EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 3,5 Mio.) auf noch nicht abgerufene flüssige Mittel aus Factoringvereinbarungen. Des Weiteren trugen rückläufige Forderungen aus Ertragssteuererstattungsansprüchen zum Rückgang des Postens bei.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen vor allem auf Personalrückstellungen. Der Rückgang zum Vorjahresstichtag ist vor allem auf die Inanspruchnahme sowie Auflösung von Rückstellungen für Prozesskostenrisiken zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten zum Abschlussstichtag in Höhe von EUR 8,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.) Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung betragen insgesamt EUR 11,9 Mio., davon wurden unterjährig bereits EUR 3,0 Mio. beglichen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) auf Verbindlichkeiten aus unechten Factoring-Vereinbarungen.

3.3. Finanzlage
Die profitable Entwicklung der Geschäftstätigkeit in der Berichtsperiode wirkte sich auch in hohen operativen Mittelzuflüssen aus.

Des Weiteren ist die Gesellschaft zu wesentlichen Teilen durch die Gesellschafter ihres Mutterunternehmens, der Neumonda GmbH, Bad Homburg, finanziert. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 40,0% (Vorjahr: 29,1%). Die Gesellschaft nutzt des Weiteren Factoringvereinbarungen als Finanzierungsinstrument. Aus der im Vorjahresvergleich rückläufigen Inanspruchnahme ergaben sich in der Berichtsperiode Mittelabflüsse von EUR 1,4 Mio.

3.4. Einschätzung der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2023 war infolge der weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch ein herausforderndes Marktumfeld geprägt. Der daraus resultierende Nachfragerückgang führte dazu, dass die Umsatzentwicklung unter den ursprünglich getroffenen Erwartungen lag. Trotzdem konnte die Gesellschaft in der Berichtsperiode weiterhin hohe operative Gewinne erzielen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres daher als zufriedenstellend.

4. Nachtragsbericht
Wir verweisen diesbezüglich auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
5.1. Prognosebericht
Nachdem die weltweite Konjunktur Ende des Jahres 2023 deutlich an Fahrt verloren hatte, war bis Mitte 2024 wiederum eine raschere Expansion zu verzeichnen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften glichen sich die Entwicklungen dabei zunehmen aneinander an. Während die zuvor kräftige Konjunktur in den Vereinigten Staaten an Schwung einbüßte, nahm die wirtschaftliche Entwicklung in Europa an Fahrt auf. Auch in China war eine Zunahme der Produktion zu verzeichnen, auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass die private Nachfrage im Inland dort bisher wenig Effekte zeigt.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 wird erwartet, dass sich die moderate wirtschaftliche Expansion weltweit fortsetzt. Vor allem in Europa werden aus gestiegenen Reallöhnen und daraus resultierend privatem Konsum positive Impulse erwartet. Auch wird vermutet, dass die allmähliche Lockerung der Geldpolitik zur positiven Entwicklung beitragen wird.
Für das Gesamtjahr 2024 stellt sich die für die Kernmärkte der Gesellschaft erwartete Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wie folgt dar:

Region
2024
2023
weltweit
3,2%
3,2%
Eurozone
0,9%
0,6%
USA
2,2%
2,5%
China
5,2%
5,4%


Die erwartete Entwicklung der Verbraucherpreise stellt sich wie folgt dar:

Region
2024
2023
weltweit
7,3%
8,0%
Eurozone
2,4%
5,4%
USA
3,2%
4,1%
China
0,9%
0,2%


Quelle: IfW Kiel, Kieler Konjunkturberichte Nr. 114 2024/Q2 vom 13. Juni 2024.

In Bezug auf die Branchenentwicklung wird auch für das Jahr 2024 erwartet, dass der Markt sehr stark durch die Entwicklung sowie Investitionen im Bereich künstlicher Intelligenz (AI) getrieben sein wird. Zusätzlich zeichnet sich bei der Nachfrage nach Smartphones als auch PCs und Notebooks ein leicht positiver Trend ab. Für diverse andere Branchensegmente, wie zum Beispiel Industrial und Automotive, wird im Jahr 2024 noch nicht mit einer schnellen Erholung gerechnet, da hier noch hohe Lagerbestände vorhanden sind und diese auf Grund der schwachen Nachfrage auch nur langsam abgebaut werden. Insgesamt wird für das Jahr 2024 gleichwohl weltweit mit einem deutlich zweistelligen prozentualen Wachstum des weltweiten Markts für Speichermedien gerechnet. Jedoch wird dieser hohe relative Anstieg zu großen Teilen durch die schwache Nachfrage des Jahres 2023 und der dadurch geringeren Ausgangsbasis begründet sein.

Infolge der weiterhin schwachen Branchenkonjunktur prognostiziert die Geschäftsführung der Gesellschaft für das Jahr 2024 einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse auf einen Wert um ca. EUR 40,0 Mio. Infolge des Umsatzrückgangs aber auch infolge verschiedener Projekte zur Professionalisierung der internen Strukturen sowie der IT-Infrastruktur erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen vorübergehend ebenfalls deutlichen Rückgang des EBITDA auf einen Wert um ca. EUR 5,0 Mio. Es wird damit gerechnet, dass sich die Entwicklung des EBITDA in zukünftigen Geschäftsjahren durch positive Ergebnisbeiträge aus der Umsetzung der Expansions- und Wachstumsstrategie der Gesellschaft voraussichtlich wieder umkehren wird.

In Bezug auf die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter wird eine Entwicklung auf Vorjahresniveau prognostiziert.

5.2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
5.2.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich für die Memphis Electronic GmbH insbesondere aus der hohen Nachfrage nach den durch sie vertriebenen Speicherkomponenten in Verbindung mit den bestehenden, langfristig gewachsenen Netzwerken und Beziehungen zu Lieferanten und Kunden und den sich daraus ergebenden Ertragspotenzialen.

Darüber hinaus bestehen Chancen in der Entwicklung neuer oder der Optimierung bestehender Produkte, so dass diese im Vergleich zu Konkurrenzprodukten bessere Qualitätseigenschaften haben oder weitergehende Einsatzmöglichkeiten zulassen. Dies könnte zu zukünftig steigenden Absatzmengen führen oder aber die Durchsetzung höhere Preise am Markt erlauben.

Weitere Chancen bieten sich in der Erschließung neuer geografischer Märkte, welche bisher nicht oder nur mit wenig intensiven Vertriebsaktivitäten bearbeitet werden. Die Knüpfung neuer Kundenbeziehungen würde zu einem entsprechenden Umsatz- und Ertragswachstum beitragen.

5.2.2. Risiken der zukünftigen Entwicklung
Geostrategische Risiken sowie Risiken der konjunkturellen Entwicklung
Der nach wie vor anhaltende Ukraine-Krieg und dessen nachteilige Auswirkungen auf die weltweiten Rohstoff- und Energiemärkte sowie potenzielle Konflikte in anderen Weltregionen, wie z.B. in Taiwan, könnten in den Kernmärkten der Gesellschaft zu einer nachhaltig rückläufigen Konjunkturentwicklung und damit zu einer nachlassenden Nachfrage nach den durch die Gesellschaft vertriebenen Speicherkomponenten führen, was sich entsprechend nachteilig auf die Umsatzerlöse sowie Ertragslage auswirken würde.

Darüber hinaus ist das Geschäft der Gesellschaft einkaufsseitig davon geprägt, dass Vorräte und Waren gegenüber den Lieferanten direkt oder mit kurzen Zahlungszielen zu begleichen sind, während kundenseitige Zahlungseingänge in der Regel deutlich längeren Fristen unterliegen. Eine konjunkturbedingt rückläufige Nachfrage könnte sich daher auch nachteilig auf die Finanzlage der Gesellschaft auswirken, da die in den Vorräten gebundene Liquidität erst später durch entsprechende Umsatzgeschäfte zurück erwirtschaftet würde.

Darüber hinaus führt die Gesellschaft wesentliche Teile seines Geschäfts in unterschiedlichen Währungen aus, weshalb sich Wechselkursschwankungen nachteilig auf die Ergebnissituation der Gesellschaft auswirken könnten.

Beschaffungsrisiken
Störungen der weltweiten Lieferketten sowie nicht ausreichende Produktionskapazitäten auf Seiten der Lieferanten der Gesellschaft könnten zu einer mangelnden Verfügbarkeit der seitens der Gesellschaft benötigten Komponenten führen, was sich nachteilig auf die Lieferfähigkeit gegenüber dessen Kunden und damit die zukünftige Umsatzentwicklung auswirken könnte.

Darüber hinaus unterliegt der Markt für die durch die Gesellschaft eingekauften Speicherkomponenten regelmäßig starken Preisschwankungen. Der Einkauf der Gesellschaft begegnet diesen Schwankungen durch den Aufbau von Vorratsbeständen in Niedrigpreisphasen. Gleichwohl besteht das Risiko, dass sich einkaufsseitige Preissteigerungen nicht durch eine entsprechend antizyklische Bevorratung oder durch die Anpassung der Absatzpreise kompensieren lassen und sich daher nachteilig auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

Finanzierungsrisiken
Die Muttergesellschaft der Memphis Electronic GmbH finanziert sich teilweise über mittelfristig zur Rückzahlung fälliges Fremdkapital. Sollten sich die weltweiten Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe durch Banken im Zeitpunkt einer notwendigen Anschlussfinanzierung nachhaltig verschlechtert haben, so könnte sich dies nachteilig auf die zukünftig zu erwartende Zinsbelastung, gegebenenfalls zu erbringende Sicherheiten sowie einzuhaltende Kreditcovenants auswirken.

Personalrisiken
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bedingt die Verfügbarkeit und Bindung hoch qualifizierter und spezialisierter Mitarbeiter. Sollte es langfristig nicht gelingen, entsprechend dem Bedarf hoch qualifizierte Mitarbeiter für die Gesellschaft zu gewinnen oder an diesen zu binden, so könnte sich dies nachteilig auf die Geschäftstätigkeit und die Erreichung gesetzter Ziele auswirken.

5.2.3. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikolage der Gesellschaft
Die Geschäftsführung der Memphis Electronic GmbH schätzt die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft insgesamt als beherrschbar ein. Im Prognosezeitraum sind keine Risiken ersichtlich, denen nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen begegnet werden könnte oder aus welchen eine potenzielle Bestandsgefährdung der Gesellschaft droht.

6. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
Die Memphis Electronic GmbH nutzt Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form laufender Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit anfallen. Werthaltigkeitsrisiken begegnet die Geschäftsführung durch die regelmäßige Überwachung des Saldos sowie der Altersstruktur ausstehender Forderungen. Im Falle Zweifelhafter Einbringlichkeit werden entsprechend angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Wesentliche Preisänderungsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Auf sich potenziell ergebende Liquiditätsrisiken kann die Gesellschaft infolge der bestehenden Finanzierungsspielräume jederzeit angemessen reagieren.

 

Bad Homburg v.d. Höhe, den 23. Juli 2024

gez. Prof. Dr. Peter Poechmueller, Geschäftsführer
Marco Mezger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 381.904,80 362.832,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.622,99 288.144,82
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.622,99 288.144,82
II. Sachanlagen 165.542,16 73.948,16
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.542,16 73.948,16
III. Finanzanlagen 739,65 739,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 739,65 739,65
B. Umlaufvermögen 30.448.973,96 41.791.791,77
I. Vorräte 19.225.137,96 21.364.602,96
1. in Arbeit befindliche Aufträge 3.486,58 391.911,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 19.221.651,38 20.972.691,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.922.184,06 15.915.119,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.823.689,30 8.449.728,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 545.933,20 1.415.354,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.552.561,56 6.050.035,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.301.651,94 4.512.069,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.867,52 8.161,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 30.838.746,28 42.162.785,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.261.377,12 12.261.377,12
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 43.020,06 43.020,06
III. Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
IV. Bilanzgewinn 10.018.357,06 10.018.357,06
B. Rückstellungen 551.734,35 2.675.089,11
1. sonstige Rückstellungen 551.734,35 2.675.089,11
C. Verbindlichkeiten 18.011.509,82 27.222.152,58
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 18.867,13
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.248.770,26 3.632.041,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.406.935,02 16.353.608,16
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.355.804,54 7.217.636,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.124,99 4.166,66
Bilanzsumme, Summe Passiva 30.838.746,28 42.162.785,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 59.526.687,17 73.567.482,57
2. sonstige betriebliche Erträge 3.930.563,75 2.764.405,92
3. Materialaufwand 42.888.427,73 54.231.612,92
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 42.216.327,97 53.405.801,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 672.099,76 825.811,63
4. Personalaufwand 3.023.078,28 2.830.881,13
a) Löhne und Gehälter 2.541.553,16 2.406.443,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 481.525,12 424.437,54
5. Abschreibungen 219.732,77 134.765,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 219.732,77 134.765,21
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.369.803,84 5.047.646,60
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.432,95 34.105,74
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.671,51 59.876,23
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 10.923,35 294.792,92
10. Ergebnis nach Steuern 11.935.046,39 13.766.419,22
11. sonstige Steuern 141,00 -157,16
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 11.934.905,39 13.766.576,38
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.018.357,06 10.018.357,06
3. Bilanzgewinn 10.018.357,06 10.018.357,06

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Memphis Electronic GmbH hat ihren Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe (bis 16.12.2023: Industriestraße 4-6, 61440 Oberursel). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe unter HRB 15654 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich im Berichtsjahr nicht.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Anlagezugänge wurden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das Ausfallrisiko durch Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind ausreichend bemessen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Langfristige Rückstellungen wurden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes ermittelt. Die Abzinsung erfolgt gemäß der Bruttomethode. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden anhand von Erfahrungswerten berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten in fremder Währung werden, sofern deren Restlaufzeit über ein Jahr beträgt, zum jeweils niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Stichtags- oder Entstehungskurs angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit kürzeren Laufzeiten als ein Jahr werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Bilanzposten ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, in voller Höhe eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 173) Forderungen gegen Gesellschafter.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 336 (Vorjahr: TEUR 1.243) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die in den Forderungen enthaltenen Warenlieferungen unterliegen den üblichen Eigentums- vorbehalten.

Eigenkapital
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 10.018 enthalten.

Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalkosten (TEUR 414).

Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die in den Lieferverbindlichkeiten enthaltenen Warenlieferungen unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 11.618 (Vorjahr: TEUR 13.767) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter. Diese entfallen per 31. Dezember 2023 auf Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung (TEUR 8.935).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 3.472 (Vorjahr: TEUR 2.587) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 545 (Vorjahr: TEUR 1.146) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Ferner sind in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 10) Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit enthalten.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen war nicht vorzunehmen, da sich hier keine wesentlichen Unterschiede ergeben. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 59.527 verteilen sich nach geographischen Märkten wie folgt:
   

Inland:    TEUR 27.756 EU
Ausland:  TEUR 22.144
Drittland:    TEUR 9.627
Summe: TEUR 59.527

Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.934 (Vorjahr: TEUR 2.645) enthalten.

Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 5) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

Sonstiger betrieblicher Aufwand
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.904 (Vorjahr: TEUR 3.235) enthalten.

Zinsen
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 27) Zinsen von verbundenen Unternehmen enthalten.

5. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Herr Prof. Dr. Peter Poechmueller, Geschäftsführer Herr Marco Mezger, Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
       
aus Miet- und Zoll-Bürgschaften TEUR 104 aus Patronats-Bürgschaften zu Gunsten von verbundenen Unternehmen (umgerechnet zum Devisenkassamittelkurs) TEUR 995

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.963 sonstige finanzielle Verpflichtungen.


Nach Ihrer Fälligkeit gliedern sich diese wie folgt:


- bis zu einem Jahr

TEUR 210
- größer fünf Jahre

TEUR 923



Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Miet-, Pacht- und Leasingverträge.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
 in 2023 in 2023 per 31.12.2023______

Memphis Electronic Inc. 100%   TUSD 985  TUSD 7.314 Houston, Texas, USA

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
Zahl
angestellte Mitarbeiter
33



Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 33.

Angabe des Mutterunternehmens nach § 285 Nr. 14 HGB
Mutterunternehmen der Memphis Electronic GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, ist die Neumonda GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe. Die Neumonda GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, erstellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Neumonda GmbH erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Abschlussprüferhonorar
Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer berechneten Gesamthonorars wird nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss der Neumonda GmbH erfolgen.

 

Bad Homburg v.d. Höhe, den 23. Juli 2024

gez. Prof. Dr. Peter Poechmueller, Geschäftsführer
Marco Mezger, Geschäftsführer


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023

31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.496.096,61
0,00
3.496.096,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
3.496.096,61
0,00
3.496.096,61
Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
405.311,09
238.804,94
644.116,03
Summe Sachanlagen
405.311,09
238.804,94
644.116,03
Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
739,65
0,00
739,65
Summe Finanzanlagen
739,65
0,00
739,65
Summe Anlagevermögen
3.902.147,35
238.804,94
4.140.952,29

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023

31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.207.951,79
72.521,83
3.280.473,62
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
3.207.951,79
72.521,83
3.280.473,62
Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
331.362,93
147.210,94
478.573,87
Summe Sachanlagen
331.362,93
147.210,94
478.573,87
Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
3.539.314,72
219.732,77
3.759.047,49

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
215.622,99
288.144,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
215.622,99
288.144,82
Sachanlagen


andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
165.542,16
73.948,16
Summe Sachanlagen
165.542,16
73.948,16
Finanzanlagen


Anteile an verbundenen Unternehmen
739,65
739,65
Summe Finanzanlagen
739,65
739,65
Summe Anlagevermögen
381.904,80
362.832,63

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Memphis Electronic GmbH , Bad Homburg v.d. Höhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Memphis Electronic GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Memphis Electronic GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter  für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 23. Juli 2024


Lehleiter + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez., Wirtschaftsprüfer

gez. Sandro Scirpoli, Wirtschaftsprüfer

Michael Humm


Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt
Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen" in der Fassung vom 1. Januar 2019 sowie der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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