BKM Straßen- und Wegebau GmbH
Selbe AdresseBau von Straßen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jacob Tolstrup seit 28.3.2025 | Geschäftsführer |
Roser Gomila Zabala seit 4.12.2023 | Prokura |
Daniel Stern seit 17.8.2022 | Prokura |
Daniel Dr. Kracht seit 27.5.2022 | Prokura |
Klaus Schwarz seit 27.5.2022 | Geschäftsführer |
Pascale Thérésa Mathiesen seit 27.5.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Esteve Pharmaceuticals GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Esteve Pharmaceuticals GmbH (kurz: Esteve) mit Sitz in Berlin ist ein spezialisiertes Pharmaunternehmen, das seine Produkte weltweit vermarktet. Esteve konzentriert sich auf verschreibungspflichtige Humanarzneimittel in ausgewählten therapeutischen Nischen mit hohem medizinischem Bedarf. Die Kernkompetenzen liegen vor allem in den Bereichen Krebserkrankungen (Onkologie), hier insbesondere unterstützende Therapien, sowie Infektionskrankheiten (Antiinfektiva), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Kardiovaskulär) und Neurologie. I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Weltwirtschaft 1 Die Weltwirtschaft war im Jahre 2023 weiterhin von den Auswirkungen der nachlassenden Impulse aus China und den USA sowie den Folgen des ungerechtfertigten Krieges Russlands gegen die Ukraine und ihre Bevölkerung geprägt. Die massiv gestiegenen Energiepreise und Inflationsraten wirkten sich negativ auf die Gesamtkonjunktur aus. Das prognostizierte Wachstum des Welthandels für das Jahr 2023 wird voraussichtlich deutlich niedriger sein als im Vorjahr. Nach Angaben des IWF wird es von 5,2 % im Jahr 2022 auf 2,0 % im Jahr 2023 zurückgehen. Im folgenden Jahr wird das Wachstum voraussichtlich auf 3,0 % steigen, jedoch deutlich unter dem Durchschnitt von 4,9 % liegen, der in den Jahren 2000-2019 verzeichnet wurde. Die OECD teilt diese Einschätzung und erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten von 1,6 % bzw. 3,8 %. Der Rückgang in diesem Jahr spiegelt nicht nur die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, sondern auch Verschiebungen in der Zusammensetzung der Nachfrage hin zu inländischen Dienstleistungen. Die globalen Finanzierungsbedingungen sind nach wie vor äußerst angespannt und von weiterer Straffung der Geldpolitik durch Zentralbanken geprägt. Zu beachten ist hier insbesondere die Entwicklung des Zinssatzes der Europäischen Zentralbank, welcher im Geschäftsjahr um 2 % erhöht wurde und zum aktuellen Stand bei 4,5 % liegt. 2 Die Regierungen sollten ihre Unterstützungsmaßnahmen im Energiesektor zurückfahren, um eine langfristige Inflation zu vermeiden. Es ist wichtig, finanzielle und strukturelle Strategien zu implementieren, die die Produktivität steigern, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig dazu beitragen, die hohe öffentliche Verschuldung zu reduzieren. Durch strukturelle Reformen und Investitionen, insbesondere im Rahmen des "Next Generation EU" Programms, können wir den Druck auf die Preise verringern und gleichzeitig den Übergang zu einer ökologischen und digitalen Wirtschaft fördern. Die Überarbeitung des wirtschaftspolitischen Rahmens der EU sollte zügig erfolgen, und es ist von entscheidender Bedeutung, Fortschritte in Richtung einer Kapitalmarktunion und einer Bankenunion zu erzielen. 3
1 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft
und Klimaschutz BMWK - Verhaltene Entwicklung der
Weltwirtschaft (Online-Version)
Deutschland 4 Nach einem schwachen Jahresende 2023 zeigt sich zu Beginn des Jahres 2024 keine signifikante Erholung der deutschen Wirtschaft. Obwohl die Industrieproduktion und der Bausektor aufgrund günstiger Witterungsbedingungen zum Jahresanfang positiv tendierten und wie der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, mit deutlichen Zuwächsen ins neue Jahr startete, sind diese Entwicklungen teilweise eine Gegenreaktion auf die deutlichen Rückgänge zum Jahresende 2023. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe verzeichneten im Januar weiterhin einen rückläufigen Trend, nach Bereinigung um die starken monatlichen Schwankungen aufgrund von Großaufträgen. Ebenso waren die Einzelhandelsumsätze zu Jahresbeginn erneut rückläufig. Frühindikatoren auf Basis von Stimmungsdaten deuten derzeit keine nachhaltige Trendumkehr an. Obwohl sich das ifo Geschäftsklima im Februar leicht verbesserte und Unternehmen optimistischer in die kommenden Monate blicken, bleibt die Bewertung der aktuellen Lage auf niedrigem Niveau. Die verlängerten Lieferzeiten aufgrund von Angriffen auf Schiffe im Roten Meer und Streiks bei der Bahn haben laut dem ifo Institut auch zu einer Zunahme der Materialknappheit geführt. Schlussendlich war das (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Der Ausblick für das Jahr 2024 erweist sich zuerst als verhalten. Im Jahr 2024 setzt die Bundesregierung ihre angebotsorientierte Wirtschaftspolitik konsequent fort. Im Fokus des diesjährigen Jahreswirtschaftsberichts steht, wie die Bundesregierung das Wachstumspotenzial stärken, die Resilienz erhöhen und die Transformation erleichtern will. Branchenentwicklung 5 Im Jahr 2023 stieg der Umsatz des Pharma-Gesamtmarktes (Klinik und Apotheke) gegenüber dem Vorjahr um 5,7 % und der Absatz ging aber um 2 % zurück. Insgesamt wurden 100 Mrd. Zähleinheiten (Kapseln, Portionsbeutel, Hübe etc.) in Wert von fast 60 Mrd. EUR an Patienten abgegeben. Im Jahr 2023 verzeichnete der Apothekenmarkt eine moderat rückläufige Absatzveränderungsrate, wobei nur in den Monaten Juli und Dezember zweistellige Minuswerte auftraten. Der Absatzzuwachs war im Januar und Februar zu beobachten, während in den übrigen Monaten des Jahres der Absatz im Vergleich zum Vorjahr stetig abnahm.
3 Quelle: Wirtschaftsbericht - Europäische
Zentralbank Ausgabe 1/2024
Im Marktsegment der rezeptpflichtigen Präparate stieg der Umsatz um 2,6 %, während der Absatzzuwachs nur leicht um 1 % zunahm. Dies entspricht einem Marktvolumen von 41,4 Mrd. EUR bzw. etwa 791 Millionen Packungen. Für rezeptfreie Arzneimittel wurde im Jahr 2023 ein Rückgang von 8 % bei den abgegebenen Packungen und ein Umsatzrückgang um 2,3 % auf 6,2 Mrd. EUR verzeichnet. Die monatliche Entwicklung zeigte im Laufe des Jahres nur in den ersten beiden Monaten positive Wachstumstrends für Absatz und Umsatz. Die Monate Juni, Juli, September und Dezember verzeichneten die deutlichsten Rückgänge sowohl beim Wert als auch beim Mengenwachstum, wobei letzteres ab den Sommermonaten schwache monatliche Entwicklungen, teilweise im zweistelligen negativen Bereich, aufwies. Im Jahr 2023 stiegen die GKV-Arzneimittelausgaben um 3,4 % auf 52 Mrd. EUR. Die Mehrausgaben gegenüber dem Vorjahr beliefen sich auf 2 Mrd. EUR. Die GKV sparte im Berichtsjahr durch Herstellerzwangsabschläge 10 Mio. EUR (+32 %). Auch den privaten Versicherungen gewährten die pharmazeutischen Hersteller Abschläge auf an die Versicherten abgegebene Arzneimittel. Dieses Volumen beläuft sich im Jahr 2023 auf 1,4 Mrd. EUR (+26 %). II. Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 Geschäftsverlauf 2023 Esteve hat sich im Jahr 2023 strategisch weiter auf das Kerngeschäft - Marketing und Vertrieb von verschreibungspflichtigen humanmedizinischen Arzneimitteln in ausgewählten therapeutischen Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf - fokussiert und wird diese Strategie weiter fortsetzen. Mit einem erzielten Bruttoumsatz von 66,6 Mio. EUR wurde ein Rückgang des Geschäfts um 6,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (72,9 Mio. EUR) verzeichnet. Der Rückgang ist unter anderem durch die Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie sowie die Veränderung in der Wettbewerbssituation bei bestimmten Produkten im Mature-Portfolio (Produkte, die bereits über längere Zeit von Esteve vertrieben werden) zu erklären. Die Anzahl der Operationen, Behandlungen und Arztbesuche, die durch die Pandemie einen starken Rückgang erfahren haben, erreichte das Vor- Pandemie-Niveau noch nicht. Unsere Tochtergesellschaft FATOL Arzneimittel GmbH, Schiffweiler, erzielte nach einem Verlust von TEUR 5 im Vorjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 26. Dieser ist per Ergebnisabführungsvertrag von FATOL an Esteve abzuführen. Unsere Tochtergesellschaft SW Pharma GmbH, Schiffweiler, erzielte wie im Vorjahr ein Jahresergebnis von TEUR 0. Wegen der negativen Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 beläuft sich das Jahresergebnis vor Verlustübernahme auf -4,1 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 0,5 Mio. EUR). Der Rückgang zum Vorjahr ist auf rückläufige Umsatzentwicklungen und Erstinvestitionen in ein neues Produkt zurückzuführen. Das Management steuert das Geschäft vor allem basierend auf der Entwicklung der Nettoumsatzerlöse und für das Management Reporting wird die Entwicklung des adjustierten EBITDA herangezogen. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind wie folgt definiert: adjustiertes EBITDA = Earnings before Interest, Tax, Depreciation and Amortisation (Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern, Anlagenabschreibungen), adjustiert um die Kapitalisierungseffekte nach IFRS 16, um die Vergleichbarkeit der Zahlen für das Managementreporting zu gewährleisten. Nettoumsatzerlöse = Brutto-Umsatzerlöse abzüglich Mengen-, Hersteller- sowie Krankenkassenrabatte und Skonti. Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden keine bedeutsamen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren herangezogen. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Bruttoumsatzerlöse 66,6 Mio. EUR. Die Erlösschmälerungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 10,1 Mio. EUR. Im Vorjahr erzielte Esteve Bruttoumsatzerlöse von 72,9 Mio. EUR; die Erlösschmälerungen beliefen sich im Vorjahr auf 9,3 Mio. EUR. Gegliedert nach Absatzregionen entfielen bei den Nettoumsatzerlösen auf das Inlandsgeschäft 42,6 Mio. EUR (Vorjahr 45,0 Mio. EUR) und auf das internationale Geschäft 13,9 Mio. EUR (Vorjahr 18,6 Mio. EUR), davon auf Europa 10,4 Mio. EUR (Vorjahr 15,2 Mio. EUR) sowie auf die restlichen Exportländer 3,5 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR). Der Geschäftsbereich Onkologie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Nettoumsatz von 16,5 Mio. EUR (Vorjahr 22,7 Mio. EUR); Antiinfektiva von 24,8 Mio. EUR (Vorjahr 25,4 Mio. EUR); Cardio von 9,1 Mio. EUR (Vorjahr 9,9 Mio. EUR). 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 5,3 Mio. EUR) entfielen auf restliche Geschäftsbereiche. Die sonstigen Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf 0,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus abgeschriebenen Forderungen aus Vorjahren in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 350), Erträge aus Sachbezügen für Pkw und Mobilität in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr TEUR 95), Erträge aus der Entwicklung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 200). Weiterhin enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr TEUR 107). Der Materialaufwand betrug 24,7 Mio. EUR (Vorjahr 28,8 Mio. EUR). Die Abnahme im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Verkaufsvolumens im aktuellen Geschäftsjahr. Bei einem Bruttoumsatz von 66,6 Mio. EUR (Vorjahr 72,9 Mio. EUR) ergab sich eine Materialeinsatzquote von 37,1 % (Vorjahr: 39,5 %). Bei Steigerung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl auf 95 (Vorjahr 80) erhöhte sich der Personalaufwand auf 9,2 Mio. EUR (Vorjahr 8,4 Mio. EUR). Der Anstieg der Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen durch die Übernahme der externen KAM für den Imbrija Produkt-Launch. Der Abschreibungsaufwand für den Berichtszeitraum belief sich auf 4,95 Mio. EUR (Vorjahr 4,66 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bezifferten sich auf 21,8 Mio. EUR (Vorjahr 25,5 Mio. EUR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Ausgaben für Leiharbeit und dem Verlust aus den Vermögenswerten im Geschäftsjahr 2022. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis beträgt TEUR -70 (Vorjahr TEUR 15) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus stärker gesunkenen Zinserträgen im Verhältnis zu den Zinsaufwendungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen trotz der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft einen Aufwand in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 1.117) und entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Nachzahlungen in Folge einer Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2017. Esteve hat das Geschäftsjahr 2023 nach der Verlustübernahme durch den Gesellschafter mit einem Ergebnis in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr - Jahresüberschuss TEUR 535) abgeschlossen. Vermögenslage Die Aktivseite der Bilanz wird im Wesentlichen durch die immateriellen Vermögenswerte mit 28,3 Mio. EUR (Vorjahr 32,2 Mio. EUR), die Finanzanlagen mit 7,0 Mio. EUR (Vorjahr 7,1 Mio. EUR), Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 5,9 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR), die Vorräte mit 24,0 Mio. EUR (Vorjahr 24,4 Mio. EUR) sowie durch den Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten mit 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 1,1 Mio. EUR) geprägt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen 3,0 Mio. EUR (Vorjahr 4,3 Mio. EUR). Ferner wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,2 Mio. EUR) ausgewiesen. Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von sonstigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 49 (TEUR 102) und den laufenden Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR). Die Vorräte liegen mit 24,0 Mio. EUR unter dem Vorjahr (24,4 Mio. EUR). Der unwesentliche Rückgang ist durch den Verkauf von fertigen Erzeugnissen und Waren verursacht. Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich mit 2,8 Mio. EUR (Vorjahr 4,0 Mio. EUR) stichtagbezogen reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen im Geschäftsjahr 6,0 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR). Die Veränderung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen gegen den Gesellschafter aus der Verlustübernahme. Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Stichtag bei 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 1,1 Mio. EUR). Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. In die Kapitalrücklage sind 124,2 Mio. EUR wie im Vorjahr eingestellt. Der Verlustvortrag lag aufgrund des verrechneten Jahresüberschusses 2022 zum Stichtag bei 80,2 Mio. EUR (Vorjahr 80,7 Mio. EUR). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt aufgrund des vom Gesellschafter übernommenen Jahresfehlbetrags Ende 2023 unverändert 44,0 Mio. EUR. Daraus ergibt sich zum Bilanzstichtag eine zufriedenstellende Eigenkapitalquote von 62,8 % (Vorjahr 60,3 %). Von den Rückstellungen in Höhe von 15,7 Mio. EUR (Vorjahr 24,5 Mio. EUR) entfielen 11,2 Mio. EUR (Vorjahr 18,6 Mio. EUR) auf die sonstigen Rückstellungen, TEUR 48 (Vorjahr TEUR 1.084) auf Steuerrückstellungen und 4,5 Mio. EUR (Vorjahr 4,8 Mio. EUR) auf die Pensionsrückstellungen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Steuerrückstellung und der sonstigen Rückstellungen aufgrund der Zahlung vertraglich vereinbarter umsatzabhängiger Lizenzgebühren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag 1,5 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist stichtagsbedingt. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus einer Erhöhung der Cash Pool-Verbindlichkeit. Finanzlage Finanzielle Verpflichtungen von Esteve konnten jederzeit durch vorhandene Liquiditätsreserven und freie Kreditlinien abgedeckt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 1,0 Mio. EUR und war durch das operative Ergebnis und Änderungen des Working Capitals beeinflusst. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -1,0 Mio. EUR. Er bezieht sich im Wesentlichen auf die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug 0,0 Mio. EUR. Insgesamt ergab sich am Ende des Geschäftsjahres ein Finanzmittelfonds in Höhe von 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 1,1 Mio. EUR), davon sind TEUR 146 als Barunterlegung für Avale verfügungsbeschränkt. Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Die Nettoumsatzerlöse lagen mit 56,5 Mio. EUR unter den geplanten 72,2 Mio. EUR, was vor allem an einem etwas langsameren Wachstum des Produktportfolios lag als ursprünglich geplant. Bei einem sinkendem Bruttoumsatz auf 66,6 Mio. EUR (Vorjahr 72,9 Mio. EUR) hat sich der Jahresüberschuss von 0,5 Mio. EUR im Vorjahr auf -4,1 Mio. EUR (vor Verlustübernahme) verringert. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus geringeren Verkäufen und Investitionen in neue Produkteinführungen. Weiterhin haben sich die Personalaufwendungen aufgrund des Aufbaus des Personalbestands erhöht. Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit betrug -4,0 Mio. EUR (EBIT). Das Finanz- und Beteiligungsergebnis betrug -0,1 Mio. EUR, was vor allem an höheren Zinsaufwendungen gegenüber den Zinserträgen lag. Das für das Management Reporting adjustierte EBITDA hat mit 1,5 Mio. EUR den mit 15,8 Mio. EUR budgetierten Wert deutlich unterschritten. Die Unterschreitung ist primär darauf zurückzuführen, dass das optimistisch budgetierte Wachstum der Nettoumsatzerlöse nicht erreicht wurde. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf 2023 noch zufrieden, obwohl die optimistischen Prognosen aufgrund des schwierigen Marktumfeldes nicht erreicht werden konnten. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden im Wesentlichen auf Ebene der Konzernmutter statt. Auf Ebene der Esteve Pharmaceuticals GmbH finden derzeit keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten statt. III. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die wichtigsten Chancen und Risiken sind nachstehend, gruppiert nach Risikokategorien, aufgeführt. Prognostische Angaben beziehen sich auf einen Zeitraum von einem Jahr nach dem Abschlussstichtag. Wettbewerb Der Wettbewerb um Spezialpharmaka, vor allem in der Onkologie war auch 2023 sehr hoch, was sich in den Erwartungen zum Kaufpreis bzw. Lizenzgebühren entsprechend widerspiegelt. Zusammen mit dem durch Esteve aufgebauten Netzwerk und Kompetenzen gelang es, eine Reihe von Produktpartnerschaften zu diskutieren. Doch auch das Esteve-Spezialpharma-Portfolio unterliegt Risiken in Bezug auf neuen Wettbewerb oder neue Anforderungen für die Zulassungen der bestehenden Präparate. Die kontinuierliche Beobachtung des Marktes und der Wettbewerber wird eingesetzt, um frühzeitig Marktänderungen zu erkennen und Maßnahmen, wo möglich, zu ergreifen. Die erfahrene Zulassungsabteilung ist federführend bei der Erarbeitung von Lösungen bei neuen Anforderungen der Zulassungsbehörden. Arzneimittelzulassung Die Umstrukturierung der Zulassungsabteilung in ein globales RA-Team, ein lokales RA-Team und ein auf CMC spezialisiertes Team bedingt die Neuordnung der Kommunikationslinien innerhalb der Abteilung sowie zu anderen funktionellen Schnittstellen. Daraus resultiert die Notwendigkeit vorhandene Standard Operating Procedures und Working Instructions anzupassen, um Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten für alle involvierten Funktionen nachvollziehbar und verbindlich festzuhalten. Somit werden klare Verbindlichkeiten geschaffen, um die funktionellen Abläufe und Strukturen zu konsolidieren und eine effiziente Zusammenarbeit der Funktionen zu gewährleisten. Dies dient auch als Grundgerüst für zukünftige globale Wachstumsaktivitäten des Unternehmens. Nach dem technischen Go-live des elektronischen Regulatory-Information-Management-Systems starten die anwendungsorientierten Schulungen der Nutzer, die durch das Globale RA- Team organisiert werden. Damit wird sichergestellt, dass das neue System sachkundig angewendet wird und für den Geschäftsablauf nutzbringend eigesetzt werden kann. Rechtliche Rahmenbedingungen Die Auswirkungen zunehmender staatlicher Eingriffe, beispielsweise gesetzliche Vorgaben hinsichtlich der zu gewährenden Rabatte an Krankenhäuser und Apotheken, in die nationalen Gesundheitssysteme führen zu einen signifikanten zusätzlichen Margendruck bei wichtigen Umsatzträgern und können sich auf die Ergebnissituation der Gesellschaft nachteilig auswirken. Ebenfalls das vom Gesetzgeber in Diskussion befindliche Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung können sowohl Risiken als auch Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung darstellen. Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch kontinuierliche Beobachtung der Rahmenbedingungen in den wichtigsten Absatzmärkten, um rechtzeitig darauf reagieren zu können. Fertigung und Beschaffung Esteve unterliegt bestimmten Beschaffungsmarktrisiken, die darin bestehen, dass die zur Herstellung der Produkte benötigten Rohstoffe und Vorprodukte nicht oder nicht in ausreichendem Maße in der erforderlichen Qualität bzw. Quantität zur Verfügung stehen könnten. Lieferanten werden daher regelmäßig bewertet und bei Bedarf werden zusätzliche Beschaffungsquellen zur Absicherung der Versorgung aufgebaut. Die Einrichtungen und Produktionsanlagen für die Herstellung pharmazeutischer Produkte werden bei den Auftragsfertigern sowie im Werk der SW Pharma GmbH von staatlichen Behörden und durch Esteve im Rahmen von Audits regelmäßig auf die Einhaltung von Good Manufacturing Practice (GMP Standards) untersucht. Die Beschaffung konzentriert sich auf spezialisierte Lohnhersteller für Halbfertig- und Fertigwaren sowie auf Händler von Roh- und Hilfsstoffen. Den Risiken aus der überwiegenden Fremdfertigung wirkt Esteve durch regelmäßige Lieferantenaudits, systematische Qualitätskontrollen, die Verbesserung der Abstimmung mit den Lohnherstellern sowie die Vorhaltung von Sicherheitsbeständen entgegen. Liquidität Esteve war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen durch die umfassend zur Verfügung stehende Liquidität zu erfüllen. Die Gesellschaft ist in das Cash- Pooling-System des Esteve-Konzerns integriert, sodass das Liquiditätsrisiko von untergeordneter Bedeutung ist. Ebenfalls wurde von der Konzernmutter eine Patronatserklärung gegenüber der Esteve Pharmaceuticals GmbH abgegeben. Das Ausfallrisiko bzgl. Forderungen aus Lieferung und Leistung ist als gering einzustufen. Rechtsstreitigkeiten Bilanziell nicht berücksichtigte Rechtsstreitigkeiten oder Gerichtsprozesse, die einen erheblichen negativen Einfluss auf das Ergebnis der Gesellschaft haben könnten, sind derzeit nicht anhängig und auch für die Zukunft zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit der Rechtsabteilung des Mutterkonzerns sowie externen Rechtsberatern statt, um potenziellen Rechtsrisiken zu begegnen. Versicherungen Das Risiko von Sach- und Haftungsschäden ist, soweit möglich und ökonomisch sinnvoll, durch Versicherungen in ausreichendem Maße abgedeckt. Diese Versicherungen umfassen u.a. Pharmahaftpflicht-, Vertrauensschaden-, Sach-, Betriebsunterbrechungs-, Transport- und Vermögensschadenrisiken. Art und Umfang des Versicherungsschutzes werden durch das Headquarter in Zusammenarbeit mit einem externen Versicherungsmakler regelmäßig geprüft und angepasst. In diesem Zusammenhang ist Esteve Deutschland in die Konzernversicherungsverträge integriert. Gesamtrisikolage Für die Gesellschaft ergab sich im Geschäftsjahr 2023 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Gesamteinschätzung Nach Abwägung der Risiken und Chancen geht die Geschäftsführung insgesamt von einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus. IV. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Für 2024 wird ein Bruttoumsatz von 71,0 Mio. EUR anvisiert. Die Markt- und Wettbewerbssituation erweist sich in einigen Sparten als herausfordernd. Esteve erwartet allerdings eine weitere positive Entwicklung im Antiinfektiva-Bereich, insbesondere bei Eremfat. Die budgetierten Nettoumsatzerlöse von 60,8 Mio. EUR werden im Jahr 2024 voraussichtlich erreicht, ebenfalls das budgetierte adjustierte EBITDA von 9,4 Mio. EUR. Die weiterhin anhaltenden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen stellen für Deutschland und weltweit ein Konjunkturrisiko dar. Allerdings werden die im Zuge des Krieges gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten sowie der Anstieg des Inflationsniveaus voraussichtlich nur moderate Auswirkungen haben. Eine Bestandsgefährdung besteht nicht.
Berlin, den 18. September 2024 Jorge Muntanola Prat Klaus Schwarz Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Esteve Pharmaceuticals GmbH ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft, die ihre Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufstellt. Sie hat ein mit dem Kalenderjahr identisches Geschäftsjahr. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB Nr. 234788 B eingetragen. Der Jahresabschluss der Esteve Pharmaceuticals GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aufgrund der von der Gesellschaft aufgestellten positiven Fortbestandsprognose wurde bei der Bewertung unverändert von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer als Grundlage für die geplante lineare Abschreibung orientiert sich an branchenüblichen Werten von einem bis 15 Jahren. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungszeiträume entsprechen den tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern, die zwischen drei und 20 Jahren liegen. Selbstständig nutzbare bewegliche Anlagegüter bis EUR 250,00 Anschaffungs- oder Herstellkosten werden sofort als Aufwand gebucht. Bewegliche, abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten über EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Im Finanzanlagevermögen unter sonstigen Ausleihungen ausgewiesene Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherungsgesellschaft mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bilanziert. Im Anlagevermögen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, falls eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Ermittlung der Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen werden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten, jedoch keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die Vorräte werden zum gleitenden Durchschnittpreis bewertet. Durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen wird allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken Rechnung getragen. Die Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch eine pauschale Wertberichtigung von 2,0 %, bezogen auf den Nominalwert, der bis zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht realisierten, nicht einzelwertberichtigten und nicht innerhalb der Gruppe entstandenen Forderungen Rechnung getragen. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs des Buchungstags bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Buchungstags bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) in Fremdwährung werden gem. § 256a Satz 2 HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände unterliegen der Einzelbewertung und werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigen beizulegenden Wert bilanziert. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsguthaben wurden mit dem Kurs zum Stichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach der Projected- Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rententrends in Höhe von jeweils 2,00 % (Vorjahr 2,20 %) sowie eines pauschalen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von jeweils 15 Jahren. Der zum 31. Dezember 2023 verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Der Bewertung liegen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der ausschüttungs-, aber nicht abführungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 50 (Vorjahr TEUR 247) (7-Jahreszinssatz: 1,74 %). Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Ergebniswirksame Beträge aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Garantierückstellung wird auf Basis des garantiebehafteten Jahresumsatzes in Höhe von 0,5 % gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Esteve Pharmaceuticals GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Riemser Holding GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt. III. Erläuterungen zur Bilanz (Aktiva) Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Nach Überprüfung der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte wurde eine Änderung der Darstellung gegenüber dem Vorjahr vorgenommen, indem die im Vorjahr unter den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten ausgewiesenen Beträge (TEUR 4.773) zu den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten umgegliedert wurden, da diese immateriellen Vermögensgegenstände ausschließlich von Dritten entwickelt und entgeltlich erworben wurden. Die Kriterien für selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sind daher nicht erfüllt und der Ausweis unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten ist sachgerecht. Insoweit ist die Vergleichbarkeit in diesen beiden Positionen eingeschränkt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5.915 (Vorjahr TEUR 3.358), davon aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.424 (Vorjahr TEUR 1.779), die verbleibenden Beträge entfallen auf sonstige Forderungen. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.414 (Vorjahr TEUR 412) ausgewiesen. Diese setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 9) sowie Forderungen hinsichtlich der Umsatzsteuererstattung in Höhe von TEUR 283 (Vorjahr TEUR 403) und Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 4.131 (Vorjahr TEUR 0) zusammen. Im Übrigen bestehen Forderungen gegen die Tochtergesellschaft FATOL Arzneimittel GmbH, Schiffweiler, aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr Verlustübernahme in Höhe von TEUR 5 und demzufolge Ausweis unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen). Die Veränderung dieses Bilanzpostens zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen durch die Forderung gegen den Gesellschafter im Zuge der Durchführung des Gewinnabführungsvertrages. Der Bilanzposten "sonstige Vermögensgegenstände" in Höhe von insgesamt TEUR 199 (Vorjahr TEUR 359) enthält im Wesentlichen verträgliche Bezugspreisanpassungen in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr TEUR 252). Im Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sind TEUR 146 als Barunterlegung für Avale verfügungsbeschränkt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen:
IV. Erläuterungen zur Bilanz (Passiva) Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr ein Eigenkapital in Höhe von insgesamt TEUR 44.035 (Vorjahr TEUR 44.035) aus. Die Kapitalrücklage in Höhe von unverändert TEUR 124.215 resultiert aus sonstigen Einzahlungen der Gesellschafter (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des BilMoG durchgeführt. Aufgrund der ratierlichen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen über 15 Jahre nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 57) noch nicht in der Bilanz enthalten. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 1.084) entfallen vollständig auf Nachzahlungen in Folge einer Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2017. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 11.211 (Vorjahr TEUR 18.605) entfallen mit TEUR 2.913 (Vorjahr TEUR 11.390) auf ungewisse Verbindlichkeiten, mit TEUR 6.490 (Vorjahr TEUR 5.439) auf ausstehende Rechnungen, mit TEUR 1.091 (Vorjahr TEUR 915) auf Personalverpflichtungen, mit TEUR 378 (Vorjahr TEUR 511) auf Gewährleistungen, mit TEUR 206 (Vorjahr TEUR 194) auf Archivierungskosten sowie mit TEUR 132 (Vorjahr TEUR 156) auf Prüfungs- und Beratungskosten. Es bestehen am Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 8.587; Vorjahr TEUR 2.272) umfassen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.042 (Vorjahr TEUR 2.007), aus Cash Pool in Höhe von TEUR 4.365 (Vorjahr TEUR 265) sowie aus Umsatzsteuer TEUR 179 (Vorjahr TEUR 0). Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr TEUR 260) ausgewiesen. Diese resultieren vor allem aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 179. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wegen kurzfristiger Darlehensaufnahme über den Cash Pool erhöht. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 30) und aus Steuern in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. V. Haftungsverhältnisse Es bestehen Avale in Höhe von TEUR 146 (Vorjahr TEUR 146). Alle Avale sind gesichert. Eine Inanspruchnahme der o. g. Bürgschaften ist nach Einschätzung der Gesellschaft unwahrscheinlich, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Bruttoumsatzerlöse betragen 66,6 Mio. EUR (Vorjahr 72,9 Mio. EUR). Demgegenüber belaufen sich die Erlösschmälerungen im Geschäftsjahr 2023 auf 10,1 Mio. EUR (Vorjahr 9,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Nettoumsatzerlös von 56,5 Mio. EUR (Vorjahr 63,6 Mio. EUR), wobei 13,9 Mio. EUR auf den Bereich Export (Vorjahr 18,6 Mio. EUR) und auf den Inlandsbereich 42,6 Mio. EUR (Vorjahr 45,0 Mio. EUR) entfallen. Davon erzielte die Geschäftseinheit Antiinfektiva im Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 24,8 Mio. EUR (Vorjahr 25,4 Mio. EUR), gefolgt von der Einheit Onkologie mit einem Nettoumsatz von 16,5 Mio. EUR (Vorjahr 22,7 Mio. EUR). Weitere wesentliche Anteile an den Nettoumsätzen entfallen auf die Therapiegebiete Cardio mit 9,1 Mio. EUR (Vorjahr 9,9 Mio. EUR), Ophthalmologie mit 2,8 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR) sowie auf den Bereich der freiverkäuflichen Produkte mit einem Nettoumsatz von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR) und der Geschäftseinheit auf dem Gebiet des Zentralen Nervensystems mit 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 1,7 Mio. EUR). Die sonstigen Umsatzerlöse betragen 0,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.032 (Vorjahr TEUR 964) enthalten Erträge aus abgeschriebenen Forderungen aus Vorjahren in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 350), Erträge aus Sachbezügen für Pkw und Mobilität in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr TEUR 95), Erträge aus der Entwicklung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 200). Weiterhin enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr TEUR 107). Der Materialaufwand beträgt TEUR 24.699 (Vorjahr TEUR 28.799). Die Abnahme im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verkaufsvolumen im aktuellen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 493). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 21.814 (Vorjahr TEUR 25.488) enthalten im Wesentlichen Leistungen des Shared Service Centers und andere interne Konzerndienstleistungen (TEUR 6.121; Vorjahr TEUR 4.760), Lizenzen in Höhe von TEUR 2.062 (Vorjahr TEUR 1.986), Marketingkosten in Höhe von TEUR 2.317 (Vorjahr TEUR 3.119) und Aufwendungen für Leiharbeit in Höhe von TEUR 1.221 (Vorjahr TEUR 2.475). Es sind zudem Verluste aus dem Abgang immaterieller Anlagegegenstände in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 990) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 684) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 146 (Vorjahr TEUR 835). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 78 (Vorjahr TEUR 569) und wurden ausschließlich aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen erwirtschaftet. Der erhebliche Rückgang der Erträge gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Begleichung der Zins- und Darlehensforderungen im Geschäftsjahr 2022. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 69 (Vorjahr TEUR 112) die Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen, mit TEUR 85 (Vorjahr TEUR 82) Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen und mit TEUR 17 (Vorjahr TEUR 323) periodenfremde Zinsaufwendungen, die aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung aus Vorjahren resultieren. Der Anteil der Bürgschafts- und Aval Provision beträgt TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 1.117) enthalten, diese entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Nachzahlungen in Folge einer Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2017. Die Esteve Pharmaceuticals GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 535) abgeschlossen, da der im Laufe des Jahres erwirtschaftete Verlust aufgrund der Gewinnabführungsvereinbarung durch den Organträger zu übernehmen ist. VII. Sonstige Angaben Darüber hinaus ergibt sich gemäß § 301 AktG ein ausschüttungsgesperrter Betrag aufgrund des bestehenden vororganschaftlichen Verlustvortrags in Höhe von TEUR 80.205 (Vorjahr TEUR 80.740). Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind:
Im Übrigen besteht ein handelsübliches Bestellobligo (wesentliche Bestellungen des Unternehmens, die zum Bilanzstichtag noch nicht geliefert bzw. geleistet und damit auch noch nicht als Vermögen, Aufwand oder Verbindlichkeit verbucht wurden) im Verhältnis zum Arbeitsvolumen und zu den Marktpreisen für Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen. Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 95 (Vorjahr 80). Diese sind sämtlich Angestellte. Der Geschäftsführung gehörten an:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar beträgt TEUR 110 (Vorjahr TEUR 104) und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen. Zum 31. Dezember 2023 stellt sich der Anteilsbesitz wie folgt dar:
Alleinige Gesellschafterin der Esteve Pharmaceuticals GmbH ist die Riemser Holding GmbH, Berlin. Die Riemser Holding GmbH, Berlin, wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der ESTEVE Healthcare S.L., Barcelona, Spanien, einbezogen. Der Konzernabschluss der ESTEVE Healthcare S.L. wurde unter Verwendung der EU-IFRS- Regeln erstellt Die ESTEVE Healthcare S.L., Barcelona, Spanien, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im Registro Mercantil de Barcelona unter B08599615 offengelegt. Dieser Konzernabschluss hat nach § 291 HGB befreiende Wirkung für die Konzernabschlussaufstellungspflicht für die Esteve Pharmaceuticals GmbH, Berlin. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine führt unter anderem zu einem Anstieg der Preise für bestimmte Rohstoffe und der Energiekosten sowie zur Verhängung von Sanktionen, Embargos und Beschränkungen gegen Russland, die sich auf die Wirtschaft im Allgemeinen und auf Unternehmen, die mit und in Russland tätig sind, im Besonderen auswirken. Das Unternehmen hat keine direkten Engagements in diesen Ländern. Der Rohstoff- und Energiepreisanstieg hatte im Geschäftsjahr 2023 nur moderate Auswirkungen auf das Jahresergebnis. Daher erwartet die Geschäftsführung nicht, dass diese Situation wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2024 haben wird. Ferner hat im Juli 2024 ein Eigentümerwechsel bei einem Hersteller stattgefunden, dessen Medikament die Esteve Pharmaceuticals GmbH in Deutschland vertreibt. Der neue Eigentümer wird den Vertrieb dieses Medikaments in Deutschland zukünftig voraussichtlich selbst übernehmen. Der bisherige Umsatzanteil dieses Medikaments ist von untergeordneter Bedeutung, weshalb wir die Risiken für überschaubar halten. Darüber hinaus hat es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung gegeben, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben werden.
Berlin, den 18. September 2024 Jorge Muntanola Prat, Geschäftsführer Klaus Schwarz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - HGB
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Esteve Pharmaceuticals GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Esteve Pharmaceuticals GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esteve Pharmaceuticals GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 18. September 2024 Deloitte
GmbH
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer Carsten Decker, Wirtschaftsprüfer |
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