IKEA Distribution Services GmbHLiquidiert

44359 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 210879
Vorher
IKEA Lager und Service GmbH
Eingetragen
11.6.1979
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Betreiben von Zentrallagern für Möbel, Einrichtungsgegenstände und deren Zubehör sowie Erbringung der damit im Zusammenhang stehenden Logistik und Distribution; Gesellschaft erbringt ferner Serviceleistungen aller Art im Rahmen der Betriebsorganisation der IKEA-Gesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Markus Bittner
seit 21.3.2014
Prokura
Peter Nölle
seit 21.3.2014
Geschäftsführer
Göran Sjöstrand
seit 21.3.2014
Prokura
Gretha Weiss
seit 21.3.2014
Prokura
Harald Wöhlbier
seit 21.3.2014
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

IKEA Distribution Services GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum 31. August 2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011/2012

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft betreibt in Deutschland als Serviceprovider für Logistikleistungen Zentrallager für IKEA-Möbel und -Einrichtungsgegenstände für die IKEA Supply AG, Schweiz. Die Abrechnung der Dienstleistungen erfolgt auf Cost Plus Basis.

Die von der Gesellschaft in den Zentrallagern am Standort Dortmund hantierten Volumen haben sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Dagegen war bei den in den Zentrallagern Erfurt und Salzgitter hantierten Volumen ein Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt haben sich damit in der Gesamtbetrachtung die im Geschäftsjahr von der Gesellschaft hantierten Volumen leicht rückläufig entwickelt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz verringerte sich im laufenden Geschäftsjahr um 6,5 Millionen € auf 162,5 Millionen €. Dies resultiert hauptsächlich aus im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Gesamtkosten, die vertragsgemäß mit einem Aufschlag an die IKEA Supply AG weiterbelastet werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich vor allem aufgrund gestiegener Erlöse aus der Vermietung der Läger in Werne um 2,2 Millionen €. Die Abschreibungen verringerten sich um 4,1 Millionen €, der Zinsaufwand verminderte sich um 1,3 Millionen €. Der Personalaufwand erhöhte sich um 2,3 Millionen €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 67 Millionen € auf Vorjahresniveau.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 9,1 Millionen € leicht unter Vorjahresniveau.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung an die IKEA Einrichtungs-GmbH blieb mit 7,8 Millionen € gegenüber dem Vorjahr fast unverändert.

Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 3 Millionen € betrafen im Wesentlichen den Standort Dortmund. Die um 24,3 Millionen € verringerte Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus der Verminderung des Sachanlagevermögens. Das Sachanlagevermögen stellt mit einem Anteil von 91,6% (Vorjahr 92,8%) die bedeutendste Position der Aktivseite dar.

Auf der Passivseite stellen die Bankverbindlichkeiten und die Finanzverbindlichkeiten im Verbundbereich die wesentlichen Posten dar.

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigen Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) erhöhte sich auf 1.238 (Vorjahr 1.227).

Prognosebericht

Die IKEA Distribution Services GmbH wird unter dem aktuellen Geschäftsmodell der Durchführung von Serviceleistungen auf Cost Plus Basis und auf Grund der von IKEA geplanten Expansionsabsichten weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaften. Die Geschäftsführung geht für die nächsten beiden Jahre von leichten Steigerungen in Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr aus.

Nachtragsbericht

Es haben keine Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres stattgefunden, die für die Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren.

Risiko- und Chancenbericht

Das Risikomanagement von IKEA beruht auf einem umfassenden Informations-, Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt.

Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz mit der IKEA Supply AG, Schweiz, für die Logistikdienstleistungen erbracht werden. Deren Entwicklung ist mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft tangiert. Die IKEA-Einrichtungshäuser als Abnehmer der IKEA Supply AG verfügen über eine sehr breite Kundenbasis und sind deshalb nicht in bedeutsamer Art und Weise existentiell von einzelnen Endkunden abhängig. Ein wesentliches Kunden- oder Kreditausfallrisiko besteht daher aus heutiger Sicht nicht.

Branchenrisiken werden insbesondere in einer nachhaltigen Schwächung der Nachfrage nach Konsumgütern gesehen, die sich aus einer Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen und einer damit einhergehenden Verunsicherung bei den Konsumenten ergeben kann.

Durch den mit der IKEA Einrichtungs-GmbH, München, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag, der auch den Ausgleich eines etwaigen Jahresfehlbetrages vorsieht, besteht kein wesentliches finanzielles Risiko.

Mit der Finanzierung verbundene Zinsänderungsrisiken wurden durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften vermindert. Zudem wird ein Großteil der Finanzierung von Gruppengesellschaften im Anspruch genommen.

Geschäftschancen ergeben sich aus der Expansion der IKEA-Gruppe.

Bestehende und künftige bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

 

Dortmund, den 5. Oktober 2012

Die Geschäftsführung

Peter Nölle

Harald Wöhlbier

Bilanz zum 31. August 2012

AKTIVA

  31.08.2012
EUR
31.08.2011
EUR
A. Anlagevermögen 305.739.854 333.043.869
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 292.040 1.002.815
II. Sachanlagen 305.447.814 332.041.054
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 224.606.595 234.072.657
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.815.491 97.715.055
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.728 253.342
B. Umlaufvermögen 27.434.159 24.482.217
I. Vorräte 599.991 599.991
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 599.991 599.991
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.535.674 22.865.000
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.794.106 18.727.145
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.741.568 4.137.855
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.298.494 1.017.226
C. Rechnungsabgrenzungsposten 438.945 430.772
Summe Aktiva 333.612.958 357.956.858

Passiva

   
  31.08.2012
EUR
31.08.2011
EUR
A. Eigenkapital 30.444.110 30.444.110
I. Gezeichnetes Kapital 8.000.000 8.000.000
II. Andere Gewinnrücklagen 3.055.771 3.055.771
III Gewinnvortrag 19.388.339 19.388.339
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 2.751.272 3.008.615
C. Rückstellungen 8.226.206 8.489.286
1. Rückstellungen für Pensionen 178.112 155.754
2. Sonstige Rückstellungen 8.048.094 8.333.532
D. Verbindlichkeiten 292.191.370 316.014.847
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.180.128 119.019.940
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.523.066 7.500.649
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 245.093.505 188.701.273
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.394.671 792.985
(davon aus Steuern € 1.769.402; Vorjahr € 448.209)    
Summe Passiva 333.612.958 357.956.858

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.09.2011 bis 31.08.2012

  2011/12
EUR
2010/11
EUR
1. Umsatzerlöse 162.512.864 169.041.515
2. Sonstige betriebliche Erträge 9.762.812 7.447.014
  172.275.676 176.488.529
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -46.354.694 -43.832.305
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -9.298.900 -9.540.257
(davon für Altersversorgung € 786.457; Vorjahr € 1.063.434)    
  -55.653.594 -53.372.562
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -30.290.291 -34.439.718
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -67.093.912 -67.461.950
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121.340 180.246
(davon an verbundene Unternehmen € 3.690; Vorjahr € 37.092)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.273.761 -11.599.334
(davon an verbundene Unternehmen € 7.024.159; Vorjahr € 8.144.207)    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.085.458 9.795.211
9. Außerordentliche Aufwendungen 0 -88.720
10. Außerordentliches Ergebnis 0 -88.720
11. Sonstige Steuern -1.319.523 -1.715.306
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung -7.765.935 -7.991.185
13. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2011/2012

I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Anwendungen der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Änderungen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer werden durch Abschreibungsanpassungen berücksichtigt. Für Betriebsvorrichtungen und Betriebs- und Geschäftsausstattung die bis zum 31. August 2010 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Folgende Nutzungsdauern wurden zugrunde gelegt:

Software 3 Jahre
Gebäude, Außenanlagen und Einbauten 10-33 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15 Jahre

Für geringwertige Anlagegüter zwischen € 150 und € 1.000 die bis zum 31. Dezember 2009 zugingen, wurde ein Sammelposten gebildet, der aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Ab dem 1. Januar 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410 im Aufwand gebucht, Investitionen über € 410 wurden aktiviert.

Im Rahmen der BilMoG-Umstellung wurde für das gesamte Anlagevermögen von dem Wahlrecht zur Beibehaltung der niedrigeren Wertansätze aufgrund der Abschreibungen nach § 254 HGB a.F. Gebrauch gemacht (Art. 67 IV 1 EGHGB).

Vorräte

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit einem Festwert in Höhe von T€ 600 (Vorjahr T€ 600) bilanziert. Sie beinhalten im Wesentlichen Ersatzteilbestände für die technischen Anlagen der Lagerstandorte sowie Verpackungs- und sonstige Verbrauchsmaterialien.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden grundsätzlich nach der sogenannten Projected Credit Methode (projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 4,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sowie die Fluktuation wurden berücksichtigt.

Ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB mit Aktivwerten aus dafür abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen verrechnet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Latente Steuern

Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig.

Bewertungseinheiten

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungs-einheiten bilanziell nachvollzogen. Die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts werden nach der Einfrierungsmethode ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 1.945 (Vorjahr T€ 2.118) die aus den Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen sowie aus einem Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG resultieren. Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von 0,9 Mio € und Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 3,2 Mio. € mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, verrechnet. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i.S.d. §255 Abs. 4 Satz 4 HGB der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 0,9 Mio. € für die Pensionsverpflichtungen und 3,2 Mio. € für die Altersteilzeitverpflichtungen. Im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich Aufwendungen und Erträge in Höhe von 0,1 Mio. € verrechnet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 21.794 (Vorjahr T€ 18.727) und resultieren in Höhe von T€ 15.794 aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und in Höhe von T€ 6.000 aus Finanzverkehr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen T€ 2.284 (Vorjahr T€ 1.006), wobei die Gesellschaft über T€ 103 im Rahmen einer Bürgschaft nicht frei verfügen kann.

Eigenkapital

Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG).

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildet. Er betrifft in Höhe von T€ 2.751 (Vorjahr T€ 3.009) die vom Land Thüringen erhaltenen Investitionszuschüsse für das Lager- und Logistikzentrum in Erfurt. Der Sonderposten wird ergebniswirksam über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegegenstände aufgelöst. Die Auflösung für das Berichtsjahr betrug T€ 257 (Vorjahr T€ 624) und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Rahmen der BilMoG-Umstellung wurde für diesen Sonderposten das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB in Anspruch genommen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Weihnachtsgeld, Jubiläumsverpflichtungen, nicht genommenen Urlaub, ausstehende Rechnungen und diverse sonstige Lohn- und Gehaltsrückstellungen sowie Altersteilzeitverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

  Gesamt
T€
Restlaufzeit bis zu 1
T€
Restlaufzeit 2 bis 5
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.180 22.506 14.474 1.200
(Vorjahr) (119.020) (19.728) (78.911) (20.381)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.523 6.523 0 0
(Vorjahr) (7.501) (7.501) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern 245.094 78.315 88.888 77.891
(Vorjahr) (188.701) (83.034) (40.000) (65.667)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.395 2.395 0 0
(Vorjahr) (793) (793) (0) (0)
Summe 292.192 109.739 103.362 79.091
(Summe Vorjahr) (316.015) (111.056) (118.911) (86.048)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 168.285 (Vorjahr T€ 119.219) aus Finanzverbindlichkeiten und in Höhe von T€ 76.809 (Vorjahr T€ 69.482) aus Leistungsbeziehungen einschließlich Gewinnabführung.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter IKEA Einrichtungs-GmbH, München, in Höhe von T€ 74.766 (Vorjahr T€ 67.352).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die im Inland erbrachten Umsatzerlöse betrugen T€ 162.513 (Vorjahr T€ 169.042) und betrafen Logistikdienstleistungen an verbundene Unternehmen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von T€ 257 (Vorjahr T€ 624). Im Geschäftsjahr 2011/12 sind weder periodenfremde Erträge (Vorjahr T€ 1.204) noch Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr T€ 68) angefallen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 75 (Vorjahr T€ 132).

Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind in Höhe von T€ 112 (Vorjahr T€ 127) Erträge aus der Aufzinsung des langfristigen Körperschaftssteuerguthabens enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von T€ 263 (Vorjahr T€ 165) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für das Geschäftsjahr 2012/13 bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 198. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus fest vereinbarten Bestellungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 176 und für Bautätigkeiten und Instandhaltungen in Höhe von T€ 248. Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 622.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Abschlussstichtag bestand ein Zinsswap zur Absicherung von variablen Zinsverpflichtungen für ein Darlehen, welches von der IKEA Service Centre S.A., Belgien, gewährt wurde. Das Darlehen wird über die Laufzeit vom 31. Juli 2012 bis zum 31. Juli 2017 mit einem Zinssatz von 4,96% fixiert. Die Restschuld zum 31. August 2012 beträgt T€ 61.112.

Der aus Marktpreisen abgeleitete Zeitwert des Zinsswap betrug zum 31. August 2012 T€ 6.884.

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

Grundgeschäft / Sicherungsinstrument Risiko / Art der Bewertungseinheit einbezogener Betrag Höhe des abgesicherten Risikos
Langfristiges Darlehen/ Zins-SWAP Zinsrisiko/ Micro-Hedge T€ 61.112 T€ 61.112

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Sicherungszeitraum 31. Juli 2012 bis 31. Juli 2017 voraussichtlich aus, weil die zugrundliegenden Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft identisch sind hinsichtlich Höhe in derselben Währung und Laufzeit. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug im Durchschnitt 1.210 (Vorjahr 1.171).

  2011/2012 2010/2011
Angestellte 412 403
Gewerbliche 798 768
Auszubildende 28 56
Gesamt 1.238 1.227

Mitglieder der Geschäftsführung

· Herr Peter Nölle, Kaufmann, Geschäftsführer

· Herr Harald Wöhlbier, Kaufmann, Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitglieder des Aufsichtsrats

· Michael Teichmann, Kaufmann (Vorsitzender)

· Klaus Kelwing, Rechtsanwalt (Stellvertreter)

· Aytekin Eksioglu, kaufmännischer Angestellter

Honorar für Abschlussprüfung

Im Geschäftsjahr wurden folgende Honorare des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH als Aufwand erfasst:

Abschlussprüfungsleistungen € 17.876

Konzernabschluss

Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen wird zum 31. August 2012 von der INGKA Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt und veröffentlicht. Der Abschluss kann im Handelsregister in Amsterdam/ Niederlande, eingesehen werden.

 

Dortmund, den 5. Oktober 2012

Die Geschäftsführung

Peter Nölle

Harald Wöhlbier

Anlage A zum Anhang - Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.08.2012 -

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.09.2011
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
31.08.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software 8.406.172 54.049 204.286 0 8.255.935
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 324.191.994 282.743 0 244.542 324.719.278
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 291.493.531 2.732.327 1.210.748 8.800 293.023.909
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 253.342 25.728 0 -253.342 25.728
  615.938.866 3.040.797 1.210.748 0 617.768.915
  624.345.039 3.094.847 1.415.034 0 626.024.851
  Abschreibungen
  01.09.2011
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.08.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 7.403.357 764.824 204.286 7.963.895
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.119.337 9.993.347 0 100.112.683
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.778.476 19.532.120 1.102.178 212.208.418
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  283.897.813 29.525.467 1.102.178 312.321.101
  291.301.170 30.290.291 1.306.464 320.284.996
  Restbuchwerte
  31.08.2012
EUR
31.08.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 292.040 1.002.815
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 224.606.595 234.072.657
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.815.491 97.715.055
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.728 253.342
  305.447.814 332.041.054
  305.739.854 333.043.869

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates

gem. § 1 Abs. 1 Ziff. 3 DrittelbG i.V.m. § 171 AktG

an die Gesellschafterversammlung der

IKEA Distribution Services GmbH ,

Ellinghauser Straße 213, 44359 Dortmund

(Amtsgericht Dortmund - HR B 17 503)

Der Aufsichtsrat stand in ständigem Kontakt mit der Geschäftsführung. Über die Lage des Unternehmens, über den Geschäftsverlauf und die anstehenden Investitionsvorhaben war der Aufsichtsrat fortlaufend unterrichtet. Die Geschäftsführung wurde in pflichtgemäßem Umfang überwacht.

Der Jahresabschluss der IKEA Distribution Services GmbH zum 31. Aug. 2012, deren Buchführung und ihr Geschäftsbericht sind von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn (Taunus) in gesetzlichem Umfang geprüft worden. Die Wirtschaftsprüfer haben einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat nimmt von dem Entwurf des Prüfungsberichts der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, den er mit den Wirtschaftsprüfern im Einzeln besprochen hat, zustimmend Kenntnis.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht.

Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und die Abführung des entstandenen Jahresüberschusses nach den Bestimmungen des Ergebnisabführungsvertrages auf die Organ-Muttergesellschaft, die Firma IKEA Einrichtungs-GmbH, München.

Im Übrigen schließt sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des verbleibenden Bilanzgewinns an.

 

München, den 07. Nov. 2012

IKEA Distribution Services GmbH

Aufsichtsrat

Michael Teichmann, Aufsichtsratsvorsitzender

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IKEA Distribution Services GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2011 bis zum 31. August 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 7. November 2012

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