IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Bittner seit 21.3.2014 | Prokura |
Peter Nölle seit 21.3.2014 | Geschäftsführer |
Göran Sjöstrand seit 21.3.2014 | Prokura |
Gretha Weiss seit 21.3.2014 | Prokura |
Harald Wöhlbier seit 21.3.2014 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IKEA Distribution Services GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. August 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011/2012Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft betreibt in Deutschland als Serviceprovider für Logistikleistungen Zentrallager für IKEA-Möbel und -Einrichtungsgegenstände für die IKEA Supply AG, Schweiz. Die Abrechnung der Dienstleistungen erfolgt auf Cost Plus Basis. Die von der Gesellschaft in den Zentrallagern am Standort Dortmund hantierten Volumen haben sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Dagegen war bei den in den Zentrallagern Erfurt und Salzgitter hantierten Volumen ein Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt haben sich damit in der Gesamtbetrachtung die im Geschäftsjahr von der Gesellschaft hantierten Volumen leicht rückläufig entwickelt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Umsatz verringerte sich im laufenden Geschäftsjahr um 6,5 Millionen € auf 162,5 Millionen €. Dies resultiert hauptsächlich aus im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Gesamtkosten, die vertragsgemäß mit einem Aufschlag an die IKEA Supply AG weiterbelastet werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich vor allem aufgrund gestiegener Erlöse aus der Vermietung der Läger in Werne um 2,2 Millionen €. Die Abschreibungen verringerten sich um 4,1 Millionen €, der Zinsaufwand verminderte sich um 1,3 Millionen €. Der Personalaufwand erhöhte sich um 2,3 Millionen €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 67 Millionen € auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 9,1 Millionen € leicht unter Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung an die IKEA Einrichtungs-GmbH blieb mit 7,8 Millionen € gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 3 Millionen € betrafen im Wesentlichen den Standort Dortmund. Die um 24,3 Millionen € verringerte Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus der Verminderung des Sachanlagevermögens. Das Sachanlagevermögen stellt mit einem Anteil von 91,6% (Vorjahr 92,8%) die bedeutendste Position der Aktivseite dar. Auf der Passivseite stellen die Bankverbindlichkeiten und die Finanzverbindlichkeiten im Verbundbereich die wesentlichen Posten dar. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigen Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) erhöhte sich auf 1.238 (Vorjahr 1.227). Prognosebericht Die IKEA Distribution Services GmbH wird unter dem aktuellen Geschäftsmodell der Durchführung von Serviceleistungen auf Cost Plus Basis und auf Grund der von IKEA geplanten Expansionsabsichten weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaften. Die Geschäftsführung geht für die nächsten beiden Jahre von leichten Steigerungen in Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr aus. Nachtragsbericht Es haben keine Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres stattgefunden, die für die Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Risiko- und Chancenbericht Das Risikomanagement von IKEA beruht auf einem umfassenden Informations-, Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt. Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz mit der IKEA Supply AG, Schweiz, für die Logistikdienstleistungen erbracht werden. Deren Entwicklung ist mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft tangiert. Die IKEA-Einrichtungshäuser als Abnehmer der IKEA Supply AG verfügen über eine sehr breite Kundenbasis und sind deshalb nicht in bedeutsamer Art und Weise existentiell von einzelnen Endkunden abhängig. Ein wesentliches Kunden- oder Kreditausfallrisiko besteht daher aus heutiger Sicht nicht. Branchenrisiken werden insbesondere in einer nachhaltigen Schwächung der Nachfrage nach Konsumgütern gesehen, die sich aus einer Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen und einer damit einhergehenden Verunsicherung bei den Konsumenten ergeben kann. Durch den mit der IKEA Einrichtungs-GmbH, München, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag, der auch den Ausgleich eines etwaigen Jahresfehlbetrages vorsieht, besteht kein wesentliches finanzielles Risiko. Mit der Finanzierung verbundene Zinsänderungsrisiken wurden durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften vermindert. Zudem wird ein Großteil der Finanzierung von Gruppengesellschaften im Anspruch genommen. Geschäftschancen ergeben sich aus der Expansion der IKEA-Gruppe. Bestehende und künftige bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Dortmund, den 5. Oktober 2012 Die Geschäftsführung Peter Nölle Harald Wöhlbier Bilanz zum 31. August 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.09.2011 bis 31.08.2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2011/2012I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Anwendungen der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Änderungen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer werden durch Abschreibungsanpassungen berücksichtigt. Für Betriebsvorrichtungen und Betriebs- und Geschäftsausstattung die bis zum 31. August 2010 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Folgende Nutzungsdauern wurden zugrunde gelegt:
Für geringwertige Anlagegüter zwischen € 150 und € 1.000 die bis zum 31. Dezember 2009 zugingen, wurde ein Sammelposten gebildet, der aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Ab dem 1. Januar 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410 im Aufwand gebucht, Investitionen über € 410 wurden aktiviert. Im Rahmen der BilMoG-Umstellung wurde für das gesamte Anlagevermögen von dem Wahlrecht zur Beibehaltung der niedrigeren Wertansätze aufgrund der Abschreibungen nach § 254 HGB a.F. Gebrauch gemacht (Art. 67 IV 1 EGHGB). Vorräte Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit einem Festwert in Höhe von T€ 600 (Vorjahr T€ 600) bilanziert. Sie beinhalten im Wesentlichen Ersatzteilbestände für die technischen Anlagen der Lagerstandorte sowie Verpackungs- und sonstige Verbrauchsmaterialien. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden grundsätzlich nach der sogenannten Projected Credit Methode (projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 4,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sowie die Fluktuation wurden berücksichtigt. Ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB mit Aktivwerten aus dafür abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Latente Steuern Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig. Bewertungseinheiten Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungs-einheiten bilanziell nachvollzogen. Die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts werden nach der Einfrierungsmethode ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 1.945 (Vorjahr T€ 2.118) die aus den Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen sowie aus einem Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG resultieren. Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von 0,9 Mio € und Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 3,2 Mio. € mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, verrechnet. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i.S.d. §255 Abs. 4 Satz 4 HGB der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 0,9 Mio. € für die Pensionsverpflichtungen und 3,2 Mio. € für die Altersteilzeitverpflichtungen. Im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich Aufwendungen und Erträge in Höhe von 0,1 Mio. € verrechnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 21.794 (Vorjahr T€ 18.727) und resultieren in Höhe von T€ 15.794 aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und in Höhe von T€ 6.000 aus Finanzverkehr. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen T€ 2.284 (Vorjahr T€ 1.006), wobei die Gesellschaft über T€ 103 im Rahmen einer Bürgschaft nicht frei verfügen kann. Eigenkapital Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG). Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildet. Er betrifft in Höhe von T€ 2.751 (Vorjahr T€ 3.009) die vom Land Thüringen erhaltenen Investitionszuschüsse für das Lager- und Logistikzentrum in Erfurt. Der Sonderposten wird ergebniswirksam über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegegenstände aufgelöst. Die Auflösung für das Berichtsjahr betrug T€ 257 (Vorjahr T€ 624) und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Rahmen der BilMoG-Umstellung wurde für diesen Sonderposten das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB in Anspruch genommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Weihnachtsgeld, Jubiläumsverpflichtungen, nicht genommenen Urlaub, ausstehende Rechnungen und diverse sonstige Lohn- und Gehaltsrückstellungen sowie Altersteilzeitverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 168.285 (Vorjahr T€ 119.219) aus Finanzverbindlichkeiten und in Höhe von T€ 76.809 (Vorjahr T€ 69.482) aus Leistungsbeziehungen einschließlich Gewinnabführung. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter IKEA Einrichtungs-GmbH, München, in Höhe von T€ 74.766 (Vorjahr T€ 67.352). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die im Inland erbrachten Umsatzerlöse betrugen T€ 162.513 (Vorjahr T€ 169.042) und betrafen Logistikdienstleistungen an verbundene Unternehmen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von T€ 257 (Vorjahr T€ 624). Im Geschäftsjahr 2011/12 sind weder periodenfremde Erträge (Vorjahr T€ 1.204) noch Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr T€ 68) angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 75 (Vorjahr T€ 132). Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind in Höhe von T€ 112 (Vorjahr T€ 127) Erträge aus der Aufzinsung des langfristigen Körperschaftssteuerguthabens enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von T€ 263 (Vorjahr T€ 165) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Geschäftsjahr 2012/13 bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 198. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus fest vereinbarten Bestellungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 176 und für Bautätigkeiten und Instandhaltungen in Höhe von T€ 248. Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 622. Derivative Finanzinstrumente Zum Abschlussstichtag bestand ein Zinsswap zur Absicherung von variablen Zinsverpflichtungen für ein Darlehen, welches von der IKEA Service Centre S.A., Belgien, gewährt wurde. Das Darlehen wird über die Laufzeit vom 31. Juli 2012 bis zum 31. Juli 2017 mit einem Zinssatz von 4,96% fixiert. Die Restschuld zum 31. August 2012 beträgt T€ 61.112. Der aus Marktpreisen abgeleitete Zeitwert des Zinsswap betrug zum 31. August 2012 T€ 6.884. Bewertungseinheiten Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:
Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Sicherungszeitraum 31. Juli 2012 bis 31. Juli 2017 voraussichtlich aus, weil die zugrundliegenden Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft identisch sind hinsichtlich Höhe in derselben Währung und Laufzeit. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug im Durchschnitt 1.210 (Vorjahr 1.171).
Mitglieder der Geschäftsführung · Herr Peter Nölle, Kaufmann, Geschäftsführer · Herr Harald Wöhlbier, Kaufmann, Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrats · Michael Teichmann, Kaufmann (Vorsitzender) · Klaus Kelwing, Rechtsanwalt (Stellvertreter) · Aytekin Eksioglu, kaufmännischer Angestellter Honorar für Abschlussprüfung Im Geschäftsjahr wurden folgende Honorare des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH als Aufwand erfasst: Abschlussprüfungsleistungen € 17.876 Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen wird zum 31. August 2012 von der INGKA Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt und veröffentlicht. Der Abschluss kann im Handelsregister in Amsterdam/ Niederlande, eingesehen werden.
Dortmund, den 5. Oktober 2012 Die Geschäftsführung Peter Nölle Harald Wöhlbier Anlage A zum Anhang - Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.08.2012 -
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates gem. § 1 Abs. 1 Ziff. 3 DrittelbG i.V.m. § 171 AktG an die Gesellschafterversammlung der IKEA Distribution Services GmbH , Ellinghauser Straße 213, 44359 Dortmund (Amtsgericht Dortmund - HR B 17 503) Der Aufsichtsrat stand in ständigem Kontakt mit der Geschäftsführung. Über die Lage des Unternehmens, über den Geschäftsverlauf und die anstehenden Investitionsvorhaben war der Aufsichtsrat fortlaufend unterrichtet. Die Geschäftsführung wurde in pflichtgemäßem Umfang überwacht. Der Jahresabschluss der IKEA Distribution Services GmbH zum 31. Aug. 2012, deren Buchführung und ihr Geschäftsbericht sind von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn (Taunus) in gesetzlichem Umfang geprüft worden. Die Wirtschaftsprüfer haben einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat nimmt von dem Entwurf des Prüfungsberichts der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, den er mit den Wirtschaftsprüfern im Einzeln besprochen hat, zustimmend Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und die Abführung des entstandenen Jahresüberschusses nach den Bestimmungen des Ergebnisabführungsvertrages auf die Organ-Muttergesellschaft, die Firma IKEA Einrichtungs-GmbH, München. Im Übrigen schließt sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des verbleibenden Bilanzgewinns an.
München, den 07. Nov. 2012 IKEA Distribution Services GmbH Aufsichtsrat Michael Teichmann, Aufsichtsratsvorsitzender BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IKEA Distribution Services GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2011 bis zum 31. August 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 7. November 2012 Ernst
& Young GmbH
Elsner, Wirtschaftsprüfer Reinstorf, Wirtschaftsprüferin |
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