Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 11853 HL
Eingetragen
27.2.2012
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Beratung für den Vertrieb und Marketing, sowie der Handel, vorzugsweise mit Produkten aus dem Stahlbereich

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Fehmarnring 4, 23560 Lübeck
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ms con-cept GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ms con-cept GmbH ist im Handelsregister unter HRB 11853, Amtsgericht Lübeck eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung für den Vertrieb und Marketing, sowie der Handel, vorzugsweise mit Produkten aus dem Stahlbereich. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in Lübeck die Geschäftsführung, Verwaltung und den Großteil ihres Vertriebs. Das Unternehmen besteht seit 2012 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 11 Angestellte beschäftigt.

Die ms con-cept GmbH ist ein international agierendes Unternehmen im weltweiten Handel von Rohren, Rohrkomponenten und Zubehör mit einem globalen Netzwerk. An ihrem Firmensitz in Lübeck, Deutschland werden die weltweiten Verkaufsaktivitäten mit den lokalen Partnern vor Ort gesteuert.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach einem weltweiten Konjunktureinbruch, bedingt durch die in 2020 ausgebrochene und bis ins Geschäftsjahr andauernde COVID-19-Pandemie sowie durch den seit Ende Februar des Geschäftsjahresbeginns andauernden Krieg in der Ukraine, blieb die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2022, bedingt durch Lieferketteneinbrüche, stark steigende Energiepreise und hohe Inflation, etwa auf Vorjahresniveau (Anstieg um 0,25 Prozent).

Die Produktion der Stahlrohrindustrie stieg gegenüber dem zuvor in der Corona-Pandemie eingebrochenen Vorjahreswert insgesamt leicht an. Die deutsche Stahlrohrproduktion legte im Jahr 2021 um knapp drei Prozent auf 1,8 Millionen Tonnen zu. In der EU stieg die Produktion von 10,2 auf 11 Millionen Tonnen. Die weltweite Stahlrohrproduktion lag mit 151 Millionen Tonnen um rund zwei Prozent über dem Vorjahreswert.

In den für uns relevanten Märkten sind die Aussichten auf die wirtschaftliche Entwicklung durchweg positiv zu beurteilen. Die politischen Rahmenbedingungen in unseren Kernmärkten sind grundlegend positiv wenn auch als nicht ausreichend zu betrachten. Die Investitionsbereitschaft vor allem in den Ausbau der erneuerbaren Energien ist weiter gestiegen; jedoch ist die derzeitige Situation abwartend bis angespannt, aufgrund der instabilen Lage in der Welt, des steigenden bzw. gleichbleibenden Effektes auf die Energiepreise, sowie deren Auswirkung auf alle Vormaterialien. Die Corona-Situation spielt mittlerweile keine Rolle mehr.

B. Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage

1. Geschäftsverlauf

a. Investitionen

Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2022 in geringem Umfang in das Sachanlagevermögen - im Wesentlichen in Betriebs- und Geschäftsausstattung - getätigt.

b. Finanzierung

ms con-cept GmbH verfügt zum 31. Dezember 2022 über Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.077 (Vorjahr TEUR 2.510). Die Finanzierung erfolgte in 2022 wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus Gesellschaftsmitteln.

c. Personal

Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2022 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 11 Angestellte (Vorjahr 9 Angestellte). Der Anstieg der Beschäftigtenanzahl resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Handelsvolumen.

Die Spezialisierung setzt einen entsprechenden Personalstamm an qualifizierten Mitarbeitern voraus. Die Personalführung ist deshalb ein Schwerpunkt der Geschäftsführung. Die vorhandenen Mitarbeiter werden laufend geschult, und der Bedarf an neuem Personal wird geprüft.

d. Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 22.200 (84,2 %) gestiegen. Unter Berücksichtigung einer gegenüber dem Vorjahr verbesserten Materialaufwandsquote, gestiegenen Personal und sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Ergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 2.211 (147,3 %) gesteigert werden. Die Umsatzrentabilität stieg von 4,0 % des Vorjahres auf 5,2 %.

Die wesentlichen Komponenten der Veränderung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum Vorjahr werden in Abschnitt 2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft, c. Ertragslage dargestellt. Die Auftragslage ist insgesamt als gut zu beurteilen, mittelfristig ist eine Steigerung geplant.

2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

a) Vermögenslage

AKTIVA

Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren stieg um TEUR 3.967 (185,9 %). Grund hierfür war die Ausweitung des Handelsvolumens. Aus dem gleichen Grund stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg betrug TEUR 3.428 (208,5 %).

Die Bankguthaben verminderten sich um TEUR 2.161 (46,3 %), überwiegend aufgrund des deutlichen Anstiegs der Bestände des Vorratsvermögens und der Forderungen.

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme somit um TEUR 5.392 (63,5 %).

PASSIVA

Das Eigenkapital stieg um TEUR 1.567 aufgrund des gegenüber dem Vorjahr höheren Jahresergebnisses unter Berücksichtigung der vorgenommenen Gewinnausschüttung. Der Anstieg beträgt gegenüber dem Vorjahr 62,4 %. Die Eigenkapitalquote verringert sich dadurch geringfügig bei einer abermals höheren Bilanzsumme auf 29,4 %.

Der Geschäftserfolg hat auch Einfluss auf die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer, die sich um TEUR 498 erhöhten. Im Bereich Sonstige Rückstellungen wurden die Rückstellungen für Gewährleistungen erhöht (TEUR 206). Des Weiteren stiegen die Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 29) sowie Abschluss und Prüfung (TEUR 17). Es mussten erstmals Rückstellung für die Entsorgung von Rohren in Höhe von TEUR 50 gebildet werden. Die sonstigen Rückstellungen stiegen insgesamt um TEUR 307.

Die Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 3.019. Dabei erhöhten sich v.a. die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.492 und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 527. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist auf das gestiegene Handelsvolumen zurückzuführen. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen die Umsatzsteuer.

b) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Operativer Bereich) ist negativ und beträgt TEUR 1.150. Die Hauptgründe dafür sind neben dem gestiegenen Jahresergebnis die Erhöhung des Warenbestands sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht vollständig durch den Anstieg des Fremdkapitals kompensiert wurden.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR - 39. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR - 972) resultiert aus den vorgenommenen Gewinnausschüttungen. Die Finanzmittel am Ende der Periode sind auf TEUR 2.507, kommend von TEUR 4.668, gesunken.

Die Zahlungsfähigkeit war in 2022 jederzeit gesichert und wird voraussichtlich auch zukünftig gesichert sein. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte im Wesentlichen durch Eigenmittel, so dass keine Abhängigkeiten vom externen Finanzsektor bestanden.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 48.565. Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 22.200 (84,2 %), im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Handelsvolumens. Sonstige betriebliche Erträge (+ TEUR 26) verbesserten die Ertragslage leicht.

Entsprechend zu den gestiegenen Umsatzerlösen erhöhte sich der Aufwand für Material und bezogene Leistungen auf TEUR 43.142 (+ TEUR 19.210). Der Materialaufwand konnte damit auf 88,8 % des Umsatzes vermindert werden - kommend von 90,8 % im Vorjahr.

Die Aufwendungen für Personal stiegen zum Vorjahr und TEUR 119. Ursächlich hierfür war die Beschäftigung von durchschnittlich zwei Mitarbeitern mehr als im Vorjahr sowie gestiegene Aufwendungen für Tantiemen und Bonifikationen.

Der sonstige betriebliche Aufwand steigerte sich auf TEUR 1.116 (+ TEUR 678). Hier waren vor allem gestiegene Forderungsverluste (+ TEUR 326), Schadensfälle (+ TEUR 152), Kosten der Warenabgabe (+ TEUR 100) sowie Werbe- und Reisekosten (+ TEUR 46) ausschlaggebend.

Die Ertragsteuern erhöhten sich infolge des gestiegenen Vorsteuerergebnisses um TEUR 722. Das Ergebnis nach Steuern stieg aufgrund der o.a. Zahlen und Einflüsse gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.539.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist weiterhin als positiv zu bewerten. Umsatz und Jahresergebnis konnten abermals gesteigert werden. Das Geschäftsjahr 2022 ist damit unter Berücksichtigung der Unsicherheiten auf dem Stahlmarkt und den weltweiten Absatzmärkten gut verlaufen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Unsere Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle mussten wir in erstmals in größerem Umfang (TEUR 326) verzeichnen.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

1. Zukünftige Entwicklung und Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Umsatzseitig konnten die Prognosen und die Vorjahreswerte deutlich übertroffen werden. Die Rohertragsquote lag ebenfalls innerhalb der Erwartung vom Budget. Mit einem Großteil unserer Kunden streben wir eine Fortführung der Zusammenarbeit bis ins Jahr 2025 hinein an.

Für das Jahr 2023 wird jedoch ein Umsatzrückgang auf ein Niveau von rd. EUR 35 Mio. bei ähnlicher Rohertragsquote erwartet, da mit schwächeren Märkten, einem Rückgang der Vormaterialpreise und einer schwierigen politischen Situation in Europa zu rechnen ist.

2. Chancen

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Vertrieb haben wir uns eine gewisse Stellung am Markt erarbeitet, die uns positiv in die Zukunft blicken lässt. Innerhalb der Projekte gibt es ausreichend Verbesserungspotentiale, die die Ertragslage auch bei konstanten oder leicht rückläufigen Umsätzen stabil halten. Hierin sehen wir wesentliche Chancen für unser Unternehmen.

Im Markt besteht weiterhin ein großer Bedarf nach vertrieblichen Dienstleistungen. Eine Neuakquise von Kunden benötigt aber Zeit und ist eine Bestandsprojekt-begleitende Aufgabe, die spätestens mit der Beendigung der "Corona-Sorgen" wieder an Fahrt gewonnen hat. Die lange Zeit des Stillstandes und der Unsicherheit wird im Markt für Bewegung sorgen, die durch die andauernden Kriege in der Welt aber wieder gebremst werden.

3. Risiken

Branchenspezifische Risiken sind aufgrund unserer Marktposition nicht zu erkennen. Lediglich übliche Risiken wie Realisierungszeiträume von Projekten oder nur schwer vorhersehbare Projektzusammensetzungen können Einfluss auf die Ertragshöhe haben.

Grundlegende Risiken bestehen weiterhin in möglichen Preisschwankungen bei den Vormaterialien.

Chancen und Risiken stehen in einem guten Verhältnis, trotz eines schwierigen Wettbewerbsumfeldes dürfte es uns gelingen, unsere Marktposition zu erhalten und zu verbessern.

Die genannten Risiken berücksichtigen nicht Krisen (wie aktuell in Europa) und Pandemien, da diese gesellschaftlich alle gleich treffen würden. Den Kernbereich der Geschäftstätigkeit sehen wir derzeit nicht betroffen.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

 

Lübeck, 28. März 2024

Geschäftsführung

Marcus Sievers

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 38.324,00 15.320,00
I. Sachanlagen 38.324,00 15.320,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.324,00 15.320,00
B. Umlaufvermögen 13.824.308,09 8.461.848,37
I. Vorräte 6.100.836,00 2.133.900,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.216.208,58 1.660.157,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.507.263,51 4.667.790,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.670,59 20.864,93
Aktiva 13.890.302,68 8.498.033,30

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.077.376,69 2.510.228,60
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.513.073,44 1.435.768,03
III. Jahresüberschuss 2.539.303,25 1.049.460,57
B. Rückstellungen 1.997.345,55 1.191.704,73
C. Verbindlichkeiten 7.815.580,44 4.796.099,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.923,82 2.462,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.923,82 2.462,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.296,01 478,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.296,01 478,46
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.811.360,61 4.793.158,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.811.360,61 4.793.158,66
Passiva 13.890.302,68 8.498.033,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.544.643,44 2.528.839,16
2. Personalaufwand 701.593,28 582.751,33
a) Löhne und Gehälter 630.871,34 520.423,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 70.721,94 62.327,59
davon für Altersversorgung 879,76 0,00
3. Abschreibungen 15.585,80 6.789,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.585,80 6.789,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.115.810,89 437.845,85
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 158,57
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 687,50
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.172.113,22 450.611,92
7. Ergebnis nach Steuern 2.539.540,25 1.050.152,57
8. sonstige Steuern 237,00 692,00
9. Jahresüberschuss 2.539.303,25 1.049.460,57

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die "ms con-cept GmbH" gehört gem. § 267 Abs. 2 HGB zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 ff. HGB und unter Beachtung der Regelungen des GmbHG erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den Wahlrechten zu Angaben in der Bilanz oder im Anhang wurde Gebrauch gemacht.

Die ms con-cept GmbH wird im Handelsregister Lübeck unter der Register-Nummer 11853 geführt. Der Firmensitz ist Lübeck.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeine Angaben

Abweichungen gegenüber dem Vorjahr von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind - soweit nicht gesetzlich vorgegeben - nicht erfolgt.

AKTIVA:

b) Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Dieses wird bei Vermögensgegenständen, die der Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

c) Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

d) Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

PASSIVA:

e) Eigenkapital

Das ausgewiesene Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt und wurde zum Nennbetrag angesetzt.

f) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

g) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

3. Angaben zur Bilanz

a) Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.443,92 38.589,80 1.099,92 86.933,80
49.443,92 38.589,80 1.099,92 86.933,80
Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.123,92 15.585,80 1.099,92 48.609,80
34.123,92 15.585,80 1.099,92 48.609,80
Nettobuchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.324,00 15.320,00
38.324,00 15.320,00

b) Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 733), Rückstellungen für Tantiemen (TEUR 118), Rückstellung für Entsorgung (TEUR 50), Rückstellung für Abschluss- und Prüfung (TEUR 25) sowie übrige Rückstellungen (TEUR 10).

c) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bzw. mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen in Höhe von TEUR 58. Aus den Pacht- und Leasing-Verträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren.

4. Nachtragsbericht

Anfang 2023 wurde bekannt, dass das Gebäudeenergiegesetz novelliert würde. Die andauernde Unklarheit über die Ausrichtung bei der Heizwende führt zu einer seit Monaten anhaltenden Hängepartie in der Wärmebranche. Dies führt zu einer deutlichen Verzögerung des Ausbaus der Rohrnetze für die Versorgung mit Gas und/oder Fernwärme. Viele Aufträge werden seitdem zurückgehalten. Es resultieren negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach den Produkten der ms con-cept GmbH. Sicher lässt sich die weitere Dauer der politischen Debatte und somit die Gesamtauswirkung auf die Umsatzeinbuße nicht prognostizieren.

5. Sonstige Angaben

a) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 11
leitende Angestellte 0

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 11.

b) Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Marcus Sievers ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur

c) Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

28. März 2024

ms con-cept GmbH, Lübeck

Marcus Sievers, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die ms con-cept GmbH, Lübeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ms con-cept GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ms con-cept GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. April 2024

Dr. Schreiber & Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl-Heinz Klinner, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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