S-MeditEasy GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Eugen Ritter seit 13.10.2025 | Geschäftsführer |
Christopher Klimkeit seit 7.10.2024 | Prokura |
Roland Scholz seit 7.7.2023 | Geschäftsführer |
Uwe Sablotny seit 26.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
S-Factoring GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis A Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Organisation und Struktur der Gesellschaft II. Geschäftsverlauf der Gesamtwirtschaft und der Branche 1. Weltwirtschaft und Euroraum 2. Deutschland 3. Ostdeutschland 4. Finanzsektor III. Geschäftsverlauf der Gesellschaft S-Factoring GmbH 1. Finanzielle Leistungsindikatoren 2. Umsatzentwicklung 3. Produktentwicklung 4. Personal B Lage der Gesellschaft I. Ertragslage II. Finanzlage III. Vermögenslage IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C Risiko - und Chancenbericht I. Risikomanagementsystem 1. Adressenausfallrisiko 2. Liquiditätsrisiko 3. Operationelle Risiken 4. Risikotragfähigkeit II. Risiken und Chancen III. Gesamtbetrachtung Risiko- und Chancensituation D Prognosebericht I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen II. Rechtliches Umfeld III. Nachfrage und Wettbewerb IV. Elemente der Mehrjahresplanung V. Wesentliche strategische Einflüsse VI. Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung A Geschäfts- und RahmenbedingungenI. Organisation und Struktur der GesellschaftGegenstand des Unternehmens ist der entgeltliche Erwerb von Forderungen aus Leistungsverträgen sowie deren Verwaltung (Factoring). Die Gesellschaft zielt dabei insbesondere auf Firmenkunden mit einem Umsatzvolumen von 0,5 Mio. EUR bis 10,0 Mio. EUR pro Jahr ab, wobei diese Werte keine Ausschließlichkeitsgrenzen darstellen. Die S-Factoring GmbH ist Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG. Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz in Leipzig eine Repräsentanz in Dresden sowie Vertriebsbüros in Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern. II. Geschäftsverlauf der Gesamtwirtschaft und der Branche1. Weltwirtschaft und EuroraumNach den Ausführungen des ifo Instituts, München, in der Konjunkturprognose Winter 2023 hat sich die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2023 beschleunigt. Sowohl in China als auch in den USA hat die Expansionsdynamik zugelegt. Ein nachhaltiger Aufschwung zeichnete sich aber noch nicht ab, auch wenn die globale Industrieproduktion im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal anstieg. Der weltweite Warenhandel sank das vierte Quartal in Folge, hat sich aber aktuell stabilisiert. Die Konsumstruktur der privaten Haushalte hat sich nach dem Ende der Pandemie in vielen Ländern normalisiert. Der Welthandel wird allerdings dadurch belastet, dass anstelle von Waren wieder vermehrt Dienstleistungen nachgefragt werden. Im Weiteren haben die Unternehmen nach Auflösung der Lieferkettenprobleme ihre teils hohen Lagerbestände an Zwischenprodukten wieder abgebaut, anstatt neue anzuschaffen. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte im Euroraum hat sich aufgrund der ungünstigeren Reallohnentwicklung hingegen abgeschwächt. Der Energiepreisschock des Vorjahres belastet noch die Industriekonjunktur, vor allem in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die gesamtwirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum vierten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Jedoch sind die Arbeitsmärkte auch im Euroraum weiterhin angespannt. Die Suchkosten sind erhöht und die Rekrutierungschancen der Unternehmen aufgrund der demografisch bedingten Verknappung des Arbeitskräfteangebots gesunken. Die Unternehmen dürften Beschäftigte daher trotz Unterauslastung eher halten. Die Inflationsrate sank zuletzt zügig, erhöhte sich laut Statistischem Bundesamt jedoch im Dezember 2023 auf 3,7 %. Sie befindet sich somit noch über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). 2. DeutschlandSeit Beginn des Jahres 2023 tritt die deutsche Wirtschaft auf der Stelle. Die Inflationsrate hat zwar nachgelassen, aber der Anstieg der Lohneinkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Eine Erholung beim privaten Konsum bleibt bislang allerdings aus und auch vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen keine Impulse. Im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind, so dass die deutschen Exporte ihre Talfahrt zunächst fortsetzen. Ebenso dämpften Notenbanken vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation. Eine Abkühlung auf dem deutschen Immobilienmarkt wurde durch die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank eingeleitet, so dass bis zuletzt die Investitionen in Wohnbauten trendmäßig zurückgingen. Die Produktion in der chemischen Industrie verharrt auf dem niedrigen Niveau, auf das sie Ende des Jahres 2022 im Zuge der Energiekrise gedrosselt wurde. Es ist davon auszugehen, dass ein struktureller Wandel eingesetzt hat, da dort der Stellenabbau fortgesetzt wird, obwohl Gas- und Strompreise für industrielle Großabnehmer im Zuge dessen Teile der energieintensiven Produktion an andere Standorte verlagert worden sind, mittlerweile wieder sinken. Lediglich von den staatlichen Investitionen kamen kräftige expansive Impulse. Bemerkbar macht sich hier vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr. Die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartete Erholung blieb aus und die Konjunktur kühlte sich damit seit Jahresbeginn insgesamt spürbar ab. Unternehmen klagen zunehmend über eine zu geringe Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe und in der Bauwirtschaft schmolzen die hohen Auftragspolster ab, da Neuaufträge sanken und einige bestehende Aufträge storniert wurden. Die angebotsseitigen Produktionshemmnisse verloren weiter an Bedeutung. Vorprodukte sind mittlerweile in vielen Bereichen so gut verfügbar wie vor Ausbruch der Coronakrise, allerdings hält der demografisch bedingte Arbeitskräftemangel weiter an. Die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten sind mittlerweile unterausgelastet durch die Stärkung der Produktionskapazitäten und durch den gleichzeitigen Rückgang der Nachfrage. 3. OstdeutschlandIn Ostdeutschland und Sachsen dürfte die Wirtschaftsleistung 2023 unverändert geblieben sein, während Deutschland insgesamt sogar 0,3 Prozent verlor. Im ablaufenden Jahr wirkte sich vor allem die schwache Industrie sowie die rückläufige Baunachfrage wachstumsdämpfend aus. Besser als noch im Sommer erwartet liefen hingegen die konsumnahen Dienstleister. Trotz eines starken Jahresauftaktes konnte sich die ostdeutsche Wirtschaft im Jahresverlauf nicht von den negativen Einflüssen der gesamtdeutschen Konjunktur abkoppeln. Dass die Industrie nicht noch stärker geschrumpft ist, lag vor allem an strukturellen Besonderheiten, wie der geringeren Bedeutung der von starken Produktionsrückgängen betroffenen Chemie und der niedrigeren Exportneigung ostdeutscher Unternehmen. Positive Wachstumsimpulse für Ostdeutschland ergaben sich darüber hinaus durch die Produktionsaufnahme neu errichteter Produktionsstätten. 4. FinanzsektorDie wichtigsten Zentralbanken haben ihre Geldpolitik weiter gestrafft oder eine Pause eingelegt, aber ihre restriktive Politik beibehalten, obwohl die Gesamtinflation in den wichtigsten Volkswirtschaften ihren Höhepunkt überschritten haben dürfte. Die Kerninflation bleibt nachhaltig, und der Weg zur Normalisierung ungewiss. In jüngster Zeit sind die Renditen von Staatsanleihen stark gestiegen und haben mehrjährige Höchststände erreicht. Der Deutsche Aktienindex (DAX) schloss am 29. Dezember 2023 mit 16.751 Punkten (Vorjahr 13.924) den Handel und verzeichnete somit ein Plus von 20,30 % (Vorjahr Minus von 12,34 %). Der M-DAX stieg im Geschäftsjahr 2023 um 8,04 % (Vorjahr Minus von 28,49 %) auf 27.137 Punkte (Vorjahr 25.118). 5. FactoringbrancheDie schwache konjunkturelle Gesamtlage macht sich in der Factoringbranche nur bedingt bemerkbar. Der deutsche Factoringverband e.V., der nach eigenen Angaben 98% des bundesweiten Factoringumsatzes repräsentiert, vermeldet in seinem Jahresbericht 2023 ein Plus von 3,1% bezogen auf das Forderungsankaufsvolumen. Wachstumstreiber hierbei ist das KMU-Segment, das auch die S-Factoring GmbH bedient. Die Factoring-Quote, die das Verhältnis zwischen dem angekauften Forderungsvolumen und dem deutschen Bruttoinlandsprodukt misst, lag bei 9,3% und damit schlechter als 2022 mit 9,7%. Der internationale Vergleich zeigt Wachstumschancen auf. Der Bundesverband Factoring für den Mittelstand e.V., in dem die S-Factoring GmbH organisiert ist, ermittelte in Ihrer Mitgliederbefragung ein mittleres Wachstum des Forderungsankaufsvolumens von 13 % in 2023. III. Geschäftsverlauf der Gesellschaft S-Factoring GmbH1. Finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren wurden das Forderungsankaufsvolumen, die Anzahl der angekauften Rechnungen, die sich daraus ergebenen Factoringgebühren und Zinseinnahmen sowie das Jahresergebnis nach Risiko und vor Steuern (Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit) definiert. Die Factoringgebühr sowie die Zinseinnahmen stellen bedeutsamen Leistungsindikatoren dar. 2. UmsatzentwicklungDas Berichtsjahr ist durch einen deutlichen Anstieg im Ankaufsvolumen um 39 % geprägt. Dies resultiert aus Abschlüssen im klassischen Factoring mit 188 Neuabschlüssen. Die Gesellschaft stellt ihren Kunden Factoringrahmen in Höhe von 209 Mio. EUR zum Stichtag zur Verfügung. Das Forderungsankaufsvolumen sowie die Anzahl der im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Verträge stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesellschaft erwirbt aufgrund der Absatzmärkte der Factoringkunden hauptsächlich nationale Forderungen. Der Anteil der internationalen Forderungen beträgt im Jahr 2023 ca. 2,4 % des Portfolios und betrifft im Wesentlichen den EU-Raum. Eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen erfolgt nicht. Das Forderungsankaufvolumen verteilt sich für das Geschäftsjahr 2023 auf die folgenden Branchen:
Die Zahl der bearbeiteten Rechnungen ist mit ca. 203 Tsd. Stück gegenüber dem Vorjahr (ca. 171 Tsd.) gestiegen. 3. ProduktentwicklungDie S-Factoring GmbH versteht sich nach ihrer strategischen Ausrichtung als Factoringgesellschaft für den Mittelstand. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem durch die Sparkassenorganisation betreuten Mittelstand. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Kooperationssparkassen um 1 auf 93 Stück. Das Geschäftsfeld Medizinisches Factoring weckt zunehmend das Interesse bei Großsparkassen. Seit dem 30.06.2023 wird dieses Geschäftsfeld über Produktpartner bedient. Die S-Factoring GmbH vermittelt diese Verträge. Es waren in 2023 12 Stück. Die Etablierung der Gesellschaft zeigt sich auch in der Zusammenarbeit ohne vertragliche Bindung, so dass 828 Angebote mit einem Forderungsankaufsvolumen von 1.242 Mio. EUR abgefordert wurden. Die Produkte der S-Factoring GmbH werden als Sparkassenprodukte wahrgenommen und bilden eine Ergänzung zu deren Produktportfolien. Anfragen potenzieller Factoringkunden erreichen das Unternehmen auch ohne die Schnittstelle Sparkasse. 4. PersonalZum 31.12.2023 wurden 72 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt (Vorjahr 71). Von den durchschnittlich im Jahr 2023 beschäftigten 71 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben 5 Beschäftigte ausschließlich selbst gekündigt. Die Mitarbeiter erhalten neben einem fixen Gehalt variable Gehaltsbestandteile, die sich an jährlichen Zielvereinbarungen orientieren. Der variable Anteil darf dabei max. 95 % des fixen Vergütungsanteils betragen. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter u. a. Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge für Verträge, die durch die Mitarbeiter bei der Sparkassen-Versicherung Sachsen abgeschlossen werden. Seit Dezember 2018 wird für Mitarbeiter ab dem 1. Jahr der Betriebszugehörigkeit eine gestaffelte arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge abgeschlossen. Die Geschäftsleitung legt besonderen Wert auf die Qualifizierung der Mitarbeiter in Form von innerbetrieblichen und externen Schulungsangeboten und nimmt diese auch selbst wahr. B Lage der GesellschaftDas Forderungsankaufvolumen 2023 lag mit 1.008 TEUR deutlich über dem Vorjahr. Durch den Aufbau des Anschlusskanals SF-Express (Mengengeschäft) der eine schnellere Zusage an den Factoringnehmer ermöglicht, konnten affine Unternehmen in nahezu konstanter Anzahl für die S-Factoring GmbH gewonnen werden. Dieses Geschäftsfeld weist mit einem durchschnittlichen Factoringumsatz pro Kunde von unter 0,5 Mio. EUR eine hohe Granularität auf. Insbesondere die Kunden im medizinischen Sektor weisen unterdurchschnittliche Umsatzgrößen aus. Die Vermittlungen der Sparkassen blieben hinter ihren Potentialen zurück - in den Sparkassen wird zinstragendes Geschäft höher priorisiert. Der Anteil stieg leicht auf 27 % der Anfragen. Der gestiegene Factoringumsatz führt zu höheren Provisionszahlungen. Das Jahresergebnis nach Risiko und vor Steuern lag nach Risiko und vor Steuern bei 3.315 TEUR. Damit wurden die Planungen eines positiven Jahresergebnisses erfüllt. I. ErtragslageDie bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für den Erfolg des Unternehmens sind die Factoringgebühr und die Zinseinnahmen (Umsatz). Absolut werden diese Größen durch das abgewickelte Volumen beeinflusst, die relativen Sätze stehen jedoch durch den zunehmenden Wettbewerb unter Druck. Stabilisierend wirken dagegen die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Gebührenerhöhungen aufgrund der Weitergabe gestiegener Refinanzierungskosten. Die Ertragslage der Gesellschaft ist durch einen Anstieg der Zinserträge um 58% auf 16.628 TEUR (VJ: 10.526) geprägt. Hier macht sich das gestiegene Forderungsankaufvolumen bemerkbar. Sie stammen zu ca. 86,4 % aus Gebührenerlösen und ca. 13,6 % aus Factoringzinsen. Durchschnittlich betrugen im Standardsegment die Gebührenerlöse 2,09 % (VJ: 1,82 %). Der Factoringzinssatz ist variabel. Einfluss auf die Konditionengestaltung hat die Risikoklassifizierung auf Factoringnehmerebene. Ein zunehmender Trend hin zu einem All-in Modell mit höheren Factoringgebühren unter Wegfall zusätzlicher Finanzierungszinsen bleibt erkennbar. Volumensinduziert kam es ebenfalls zu einem deutlichen Anstieg der Provisionserträge um 257 TEUR bzw. 29,5 %. Die größten Einzelpositionen aufwandsseitig bilden nach den Personalkosten (4.544 TEUR) mit ca. 47 % (VJ: 50 %), die Kosten für Kreditversicherungen (736 TEUR) mit ca. 8 % (VJ:6 %) sowie Kosten IT (535 TEUR) mit 6 % (VJ: 7 %) ohne Zins-/ Provisionsaufwand und Steuern. An die Kooperationspartner wurden laufende Vermittlungsprovisionen in Höhe von 1.005 TEUR ausgezahlt. Das entspricht einem Anteil von ca. 7 % an den vereinnahmten Factoringgebühren, was die Intensivierung der Nachfragen außerhalb der Sparkassen widerspiegelt. Die Aufwendungen im Bereich Adressenausfallrisiko (GuV-Position Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft) lagen mit 2.318 TEUR über dem Niveau des Vorjahres von 1.332 TEUR, was dem deutlich gestiegenen Ankaufvolumen geschuldet ist. Das Jahresergebnis nach Risiko und vor Steuern (GuV-Position Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit) in Höhe von 3.316 TEUR (Vorjahr 1.698 TEUR), als weiterer wesentlicher finanzieller Leistungsfaktor, ist gestiegen und konnte die entstandenen Adressenausfallrisiken auffangen. Hier macht sich der überproportionale Anstieg der Erträgen zu den Kosten bemerkbar. II. FinanzlageZur Finanzierung des Factoringgeschäftes standen zum Bilanzstichtag genügend Liquidität bzw. Kreditlinien zur Verfügung. Die Möglichkeit zur Beschaffung von zusätzlicher Liquidität ist, auch unter Berücksichtigung eines wachsenden Neugeschäftes, über die Kooperationssparkassen gegeben. Grundsätzlich werden die angekauften Forderungen (kurzfristiger Bereich) weitgehend fristenkongruent über Kontokorrentkredite refinanziert. Insgesamt stehen der Gesellschaft zum Stichtag Kontokorrentkreditlinien in Höhe von 86.050 TEUR zzgl. 4.030 TUSD zur Verfügung. Zusätzlich standen im Rahmen der Risikoteilung großer Factoringnehmer True-Sale Rahmen von 31.000 TEUR zur Verfügung. Die bereitgestellten Factoringrahmen werden zum 31.12.2023 mit 29% ausgelastet, was zu einer Auslastung der Kreditrahmen von 33% führt. Die Liquiditätssituation wird als gut eingeschätzt. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. III. VermögenslageDie Bilanzstruktur ist im Wesentlichen durch die Forderungen aus dem Factoringgeschäft (44.018 TEUR) mit einem Anteil von ca. 92,7 % an der Bilanzsumme gekennzeichnet und kann für Factoringgesellschaften als typisch angesehen werden. Den Forderungen aus dem Factoringgeschäft stehen neben dem Eigenkapital in Höhe von 6.932 TEUR (ca. 14,6 % der Bilanzsumme) die kurzfristigen Kontokorrentfinanzierungen über Kooperationssparkassen (29.199 TEUR/ca. 61,5 %), die langfristigen Refinanzierungsdarlehen (2.000 TEUR/ca. 4,2 %) und die Einbehalte aus Factoringauszahlungen (1.117 TEUR/ca. 2,4 %) gegenüber. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 14,6 % (Vorjahr 11,8 %). Damit verfügt die Gesellschaft über eine ausreichende langfristige Finanzierung ihres Vermögens. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis besteht eine von den Gesellschaftern eingezahlte Kapitalrücklage in Höhe von 2.000 TEUR. IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie wirtschaftliche Situation des Unternehmens wird durch die Geschäftsleitung als zufriedenstellend eingestuft. Das Jahresergebnis nach Risiko und vor Steuern lag mit 3.316 TEUR über den Planwerten von 2.784 TEUR, die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. C Risiko - und ChancenberichtI. RisikomanagementsystemDie Geschäftstätigkeit erfordert einen sachgerechten Umgang mit Risiken, der auch den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk unter Bezug auf § 25a Kreditwesengesetz) gerecht wird. Dem dient ein integriertes Gesamtkonzept zur risikoorientierten Unternehmenssteuerung u.a. mit den Bausteinen Geschäftsstrategie, Risikostrategie, Risikotragfähigkeitskonzept, Jahreswirtschaftsplan und rollierende Planung. Zudem hat die Gesellschaft eine Interne Revision eingerichtet, die über ihre Prüfungsergebnisse die Geschäftsführung durch Prüfungsberichte und den jährlichen Gesamtbericht informiert. Die Geschäfts- und Risikostrategie wird von der Geschäftsführung unter Beteiligung des Risikomanagers beschlossen und durch die Gesellschafterversammlung bestätigt. Aufbauend auf der Geschäftsstrategie wird im Rahmen der Risikostrategie ein Zielportfolio für alle Engagements im Neu- und Bestandsgeschäft definiert, nach dem die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet ist. Ziel ist es, sämtliche Einzelengagements risikoadäquat zu akquirieren, zu bepreisen und zu überwachen. Das Risikotragfähigkeitskonzept beinhaltet die Erkennung, Messung, Steuerung und das Reporting der wesentlichen Risiken. Ziel ist die laufende Deckung wesentlicher Risiken durch das vorhandene Risikodeckungskapital, was mittels permanenter Gegenüberstellung überwacht wird. Darüber hinaus finden unter Verwendung besonderer Parameter Stress-Tests zur Überprüfung des individuellen Gefährdungspotenzials der S-Factoring GmbH auch bezüglich außergewöhnlicher Gegebenheiten statt. Zu den wesentlichen Risiken gehören im Jahr 2023 entsprechend der jährlichen Risikoinventur die Adressenausfallrisiken, die Liquiditätsrisiken und die operationellen Risiken. Die notwendigen Informationen über die Risikosituation des Instituts erhalten die Geschäftsführung bzw. die Gesellschafterversammlung über die monatliche bzw. quartalsweise Risikoberichterstattung des Bereiches Unternehmenssteuerung. 1. AdressenausfallrisikoDebitoren-Adressenausfallrisiken: Das Debitoren-Adressenausfallrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Factoringforderungen vom Hauptschuldner, dem Debitor, wegen Zahlungsunfähigkeit nicht beglichen werden. Das Risiko wird hauptsächlich von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Debitoren beeinflusst, die anhand von wirtschaftlichen Unterlagen, von Informationen Dritter und anhand des Zahlverhaltens beobachtet wird und Gegenstand eines Risikoklassifizierungsverfahren sind. Das Risiko wird durch die Vergabe von Debitorenlimiten begrenzt. Zur Risikobegrenzung werden die Forderungen gegen Ausfall versichert. Die S-Factoring GmbH arbeitet mit 4 Warenkreditversicherungen zusammen. Factoringnehmer-Adressenausfallrisiken: Das Factoringnehmer-Adressenausfallrisiko bezeichnet die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit der Vertragspartner, mit denen der Factor einen Factoringrahmenvertrag abgeschlossen hat. Betroffen sind Zins- und Entgeltforderungen des Factors sowie Rückforderungen auf bevorschusste Debitorenforderungen, soweit diese Debitorenforderungen keinen rechtlichen Bestand haben (Veritätsrisiken). Das Risiko ist von factoringspezifischen Merkmalen und von der Bonität der Factoringnehmer abhängig. Die Risikominimierung erfolgt durch die Einholung von Veritätsnachweisen, durch Außenprüfungen und kontinuierliche Engagementüberwachungen einschließlich der Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Factoringnehmer im Rahmen eines Risikoklassifizierungsverfahrens. Das Risiko wird durch die Vergabe von Factoringnehmerrahmen begrenzt. Die eingesetzten Risikomodelle für Adressenausfallrisiken sind Teil des jährlichen Backtestings. Zur Risikobegrenzung dient im Regelfall eine Ansparung auf einem abgetretenen Sicherheitenkonto, dessen Höhe sich nach dem individuellen Risiko des Factoringnehmers orientiert. Zur zusätzlichen Abschirmung des Veritätsrisikos besteht in begrenztem Umfang eine Zusatzversicherung. Die Risikokosten lagen 2023 nur leicht oberhalb der Erwartungen und bestätigten die Wirksamkeit der Risikosteuerungsinstrumente. Zum Bilanzstichtag bestehen Einzelwertberichtigungen in Höhe von 1.258 TEUR (VJ: 1.075 TEUR). 2. LiquiditätsrisikoLiquiditätsrisiken: Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die S-Factoring GmbH nicht in der Lage sein wird, ihren Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß, fristgerecht, kosteneffektiv und im vollen Umfang zu entsprechen, so dass finanzielle Verluste entstehen oder vorhandene Chancen nicht genutzt werden. Das Risiko wird mittels Liquiditätsplanung im Rahmen der rollierenden Planung minimiert. Es bestehen Schwellenwerte in der Auslastung der Kreditlinien, die Handlungsverpflichtungen der Geschäftsleitung auslösen. 3. Operationelle RisikenOperationelle Risiken: Unter diesem Begriff werden Risiken verstanden, die im laufenden Betrieb durch interne oder externe Störungen, fehlerhafte Abläufe oder ungenügende Kontrollen auftreten können. Daneben hat das Institut als factoringspezifische operationelle Risiken die Nichtdurchsetzbarkeit von Entschädigungsforderungen gegen die Warenkreditversicherer und durch unredliches Factoringkundenverhalten verursachte Schadensfälle (u.a. Luftrechnungen und Veruntreuung von Vermögenswerten) definiert. Durch festgelegte interne Arbeitsabläufe und Kontrollmechanismen bzw. die Definition von Leistungsparametern mit externen Geschäftsbesorgern wird dieses Risiko minimiert. Zur Identifikation der operationellen Risiken führt das Institut eine Schadensfalldatenbank. Die Quantifizierung der operationellen Risiken erfolgt in Anlehnung an den Basisindikatoransatz. 4. RisikotragfähigkeitDie Risikotragfähigkeit im RTF-Szenrio war für die Gesellschaft im gesamten Geschäftsjahr 2023 gegeben. Zum 31. Dezember 2023 stellt sich die Gesamtrisikoposition wie folgt dar:
Zusätzlich zum RTF-Szenario wird ein Szenario Zielbonität betrachtet, welches die unerwarteten Verluste auf einem höheren Konfidenzniveau quantifiziert. Möglichen adversen Entwicklungen, die von den Erwartungen abweichen, wird bei der Planung mittels Darstellung verschiedener Szenarien angemessen Rechnung getragen. II. Risiken und ChancenEin wesentliches Risiko für die Entwicklung der S-Factoring GmbH ist das Adressenausfallrisiko. Zur Nutzung von Kostendegressionseffekten ist weiterhin vorgesehen, größere Abschnitte im Factoringgeschäft hereinzunehmen. Diese "Klumpenrisiken" erhöhen das Adressenausfallrisiko überproportional, so dass in diesen Fällen erhöhte Anforderungen an die Bonität des Schuldners gestellt werden. In diesen Fällen sind zeitnahe und aussagefähige Unternehmensinformationen und ein abgestuftes Betreuungskonzept unumgänglich. Insofern die im Markt durchsetzbaren Factoringgebühren Kosten und Risiken nicht adäquat decken, wird jedoch weiterhin auf diese Abschnitte verzichtet. Der Markt bietet Factoringgeschäft eher im kleinvolumigen Bereich, was sich durch die Granularität auf das Adressenausfallrisiko entlastend auswirkt. Ein weiteres wesentliches Risiko stellt die Renditeentwicklung in der Bankenbranche dar. Zum einen stehen die Konditionen der Kreditvergabe stark unter Druck. Zum anderen werden Kredite an Schuldnerbonitäten vergeben, die in der Vergangenheit unversorgt geblieben sind. Beide Faktoren können dazu führen, dass die S-Factoring GmbH Kunden verliert, bzw. potenzielle Neukunden alternative Finanzierungsformen wählen. Da die gesamte Factoringbranche diesem Trend unterliegt, nimmt der Druck auf die Preise weiter zu, was sich in der Margenentwicklung 2023 weiterhin zeigt. Mittels regelmäßiger Jahresgespräche mit den Factoringkunden und den Kooperationspartnern wird versucht, diesen Trend abzufedern bzw. aufzunehmen. Aufgrund der vorhandenen detaillierten Risikosysteme besteht die Chance, Grenzbonitäten zu finanzieren, die außerhalb der Risikostrategie unserer Verbundpartner liegen. Die Einbindung in die Sparkassenorganisation bietet hohe Vertriebspotentiale. Bisher bestehen direkt oder indirekt Kontakte zu ca. 30 % aller Sparkassen. In Vorstandsgesprächen ist die Geschäftsleitung der S-Factoring GmbH aktiv, zusätzliche Sparkassen zu gewinnen. Im Sparkassenverbund existieren zwei weitere Factoringgesellschaften. Als Anbieter im eher kleinvolumigen Geschäft mit breiteren Produkt- und Vertriebsansätzen verfügt die S-Factoring GmbH über Alleinstellungsmerkmale, die ebenso einen arbeitsteiligen Auftritt zu anderen Factoringanbietern erlaubt. Das Medizinische Factoring ist in dieser Form ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in der Organisation, was zu Akquisitionsgesprächen mit Sparkassen führt, die bisher verschlossen geblieben sind. III. Gesamtbetrachtung Risiko- und ChancensituationDie Risikomanagementverfahren der S-Factoring GmbH sind etabliert. Sie haben auch im Berichtsjahr das Unternehmen in die Lage versetzt, angemessene Maßnahmen zur Risikosteuerung umzusetzen. Die Risikotragfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass mit diesen Instrumenten die aktuelle Risikosituation erfolgreich gesteuert werden kann. Die Risikotragfähigkeit ist in allen Szenarien auch für 2024 gegeben. D PrognoseberichtI. Wirtschaftliche RahmenbedingungenWeltwirtschaft und Euroraum Im Winterhalbjahr dürfte die Weltwirtschaft nur moderat expandieren. Die Auftragslage und die Geschäftserwartungen in der Industrie sind weiterhin schlecht, weswegen die Schwäche der Industriekonjunktur in den nächsten Monaten vorrausichtlich anhalten wird. Zusätzlich dämpfen die hohen Zinsen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, insbesondere im Wohnbau. Zudem dürfte der Energiepreisschock dazu geführt haben, dass Teile der Produktion in der europäischen Industrie dauerhaft weggefallen sind. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas gegenüber anderen Regionen der Welt, insbesondere den USA wird sich durch der den weiterhin über Vorkrisenniveau befinden Erdgaspreis weiter schwächen. Die Realeinkommen werden durch den Rückgang der Inflation und den verzögerten Niederschlag in der Lohnentwicklung zulegen. Eine zentrale Stütze der Konjunkturerholung werden die Konsumausgaben der privaten Haushalte sein. Sowohl die US-amerikanische Federal Reserve als auch die EZB werden voraussichtlich im Jahr 2024 beginnen, ihre Leitzinsen zu senken. Der weltweite Warenhandel und die Industrieproduktion werden wieder an Dynamik gewinnen, da die Unternehmen ihre erhöhten Lagerbestände an Zwischenprodukten weitgehend abgebaut haben. Die Krise im Immobiliensektor in China wird aufgrund seiner hohen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung für die Wertschöpfung die Einkommen der privaten Haushalte schwächen und wirkt sich weiterhin dämpfend auf die verhältnismäßig schwache Wirtschaftsentwicklung aus. In vielen Ländern bleiben die Realzinsen zudem höher als vor der Pandemie. Das ifo Institut rechnet für in 2024 mit einer Verringerung der Weltproduktion auf 2,0 % und in 2025 auf 2,3 %. Die Konjunkturabschwächung betrifft für 2024 sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie auch die Schwellenländer. Die Konjunkturdynamik dürfte 2025 in den Schwellenländern unverändert bleiben, während sie sich in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wieder erhöht. Im Euroraum dürfte sich der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 0,5 % in 2023 auf 1,0 % in 2024 und 1,5 % in 2025 beschleunigen. Weiter zurückgehen dürfte die Inflation, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo. Die Ursachen für die hohe Inflation in den USA und im Euroraum in den vergangenen Jahren waren unterschiedlich gelagert. In den USA spielten Ungleichgewichte am Arbeitsmarkt, die nur langsam abgebaut werden, eine größere Rolle. Hingegen wirkten sich im Euroraum die höheren Energie- und Lebensmittelpreisanstiege im Zuge des Ukrainekriegs stärker auf die Verbraucherpreise aus. Im Hinblick auf die hohen Speicherstände ist davon auszugehen, dass die Versorgung Europas mit Erdgas im Winter 2023/24 sichergestellt ist und die Energiepreise nicht neuerlich sprunghaft steigen werden. Der Rückgang der Inflationsraten wird sich durch die kräftigen Nominallohnsteigerungen im Euroraum etwas verzögern. Eine neuerliche Beschleunigung der Preissteigerungen ist nicht zu erwarten. Zu einem positiven Konjunkturimpuls werden im nächsten Jahr hoch ausfallenden Reallohnsteigerungen werden. Die dadurch erhöhten Arbeitskosten könnten einen Beschäftigungsabbau auslösen. Die öffentliche Hand würde nach vielen Jahren der expansiven Politik und bei relativ hohen Refinanzierungskosten wahrscheinlich zögern, neuerlich umfassende Konjunkturmaßnahmen zu setzen. Beides zusammen könnte der Konjunkturerholung entgegenwirken. Der Gaza-Krieg hat bisher noch keine unmittelbaren Folgen für die Weltwirtschaft, allerdings könnte sich das mit einer Ausweitung des Kriegs ändern. Das Risiko eines Ölpreisschocks erscheint zwar begrenzt, da die USA mittlerweile selbst zum Nettoexporteur von Rohöl geworden ist und die Weltmarktpreise beeinflussen könnte. Denkbar wären aber andere Maßnahmen, wie das Sperren wichtiger Handelsrouten. Hohe Schulden von Unternehmen und privaten Haushalten belasten weiterhin die Bauwirtschaft in China und könnten ein erhöhtes Risiko für die Weltwirtschaft bedeuten. Eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs birgt nach wie vor Risiken. Die Gasvorräte in Europa könnten in Verbindung mit einem ungewöhnlich kalten Winter rasch schwinden. Eine Verknappung könnte neuerliche Preissprünge bei Erdgas auslösen und die Inflation befeuern. Deutschland Grundsätzlich ist eine Erholung in den nächsten Jahren zu erwarten. Die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Die gesamt wirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen und wegen der sinkenden Inflation dürfte der Zinshöhepunkt überschritten sein. Der globale Warenhandel und der Warenkonsum sollten wieder zulegen und im Jahr 2024 zu den Konjunkturtreibern werden. Profitieren werden davon das Verarbeitende Gewerbe und der Handel. Die Baukonjunktur wird zunächst weiter abkühlen. Da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken dürfte die Auftragslage vor allem im Wohnungsbau angespannt bleiben. Die meisten Frühindikatoren deuten jedoch darauf hin, dass das Jahresende insgesamt auch noch schwach ausfallen dürfte. Die Inflationsrate dürfte im Jahr 2024 deutlich auf 2,2 % und in 2025 auf 1,8 % zurückgehen. Die Kerninflationsrate (ohne Energiepreise) wird mit 2,9 % im Jahr 2024 und mit 2,2 % in 2025 zunächst noch darüber liegen. Ostdeutschland Nach Ausführungen des ifo Institut, Niederlassung Dresden, wird die Wirtschaftsleistung in Ostdeutschland und Sachsen im Jahr 2024 leicht steigen, bleibt aber hinter den Erwartungen aus dem Sommer zurück. Hintergrund ist, dass die Stimmung der ostdeutschen Wirtschaft im ablaufenden Jahr verhalten war und die Firmen damit keinen Schwung mitnehmen ins neue Jahr. Im Jahr 2024 dürfte sich die Inflation nochmals deutlich abschwächen, was zusammen mit deutlich höheren Löhnen zu einer Steigerung der Realeinkommen der privaten Haushalte zu einer steigenden Konsumnachfrage führen wird, wovon vor allem die konsumnahen Dienstleistungen profitieren dürften. Da sich die unvorteilhafte demografische Entwicklung zunehmend bemerkbar macht, dürften diese in Ostdeutschland und auch in Sachsen dennoch weniger stark expandieren als in Deutschland insgesamt. II. Rechtliches UmfeldDas Geschäftsjahr 2024 wird aufsichtsrechtlich wohl im Wesentlichen durch die Umsetzung und praktische Anwendung der CRSD und der EU-Taxonomie-Verordnung sowie weiterhin durch die Umsetzung der 7. Novelle der MaRisk (Stand 29. Juni 2023) geprägt sein. Die für das Geschäftsjahr 2024 avisierte 8. Novelle der MaRisk lässt nach aktuellem Kenntnisstand mit Hinblick auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft keine neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen erwarten. Eine weitere Verschärfung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie eine zusätzliche Belastung der Institute sind auch für das Geschäftsjahr 2024 zu erwarten. III. Nachfrage und WettbewerbIm Kooperationskanal Sparkasse sind Veränderungen in der Risikoneigung festzustellen, die vor allem aus der Verunsicherung heraus resultieren. Es werden mehr Anfragen vermittelt, die jedoch intensiv auf Bonität - sowohl auf der Factoringnehmer- wie auch auf der Debitorenseite - geprüft werden müssen. Mögliche Auswirkungen aus den Verwerfungen der weltweiten Volkswirtschaften gilt es zu adaptieren. Die S-Factoring GmbH koppelt ihre Engagemententscheidung an die Bewertung der Forderungen bzw. Zahlungsfähigkeit der Debitoren und bietet damit dem Sparkassen-Verbund ein weiterhin interessantes Geschäftsfeld. Aufgrund der factoringtypischen Risikobeurteilung rechnet die Geschäftsführung mit einer steigenden Nachfrage von Kooperationssparkassen für die Produkte der S-Factoring GmbH. Ziel ist es, auch Sparkassen, die bisher ausschließlich Interesse für die medizinische Sparte gezeigt haben auch für das gewerbliche Factoring zu gewinnen. Einen Teil ihrer Kunden akquiriert die S-Factoring GmbH frei im Markt. Insbesondere die sichere Versorgung mit Liquidität unabhängig von den Kreditinstituten, das Bewertungs-Knowhow von debitorischen Adressenausfallrisiken und die ratingspezifischen Effekte des Factorings sind laut einer Studie der Universität Köln die wesentlichsten Treiber für die Kaufentscheidung. Der nachhaltige Trend von nahezu allen für die S-Factoring GmbH wesentlichen Marktteilnehmern im eigenen Produktportfolio das Retailgeschäft zu integrieren, führt zum Anstieg des Wettbewerbs. Nach wie vor ist der Wettbewerb im Retailgeschäft aufgrund der Marktzugangsbeschränkungen durch den Vertriebsaufwand je Abschluss auf relativ niedrigem Niveau. Vorteile besitzen Factoringgesellschaften, welche guten Zugang zum Point of Sale von Präsenzbanken haben. Trotz des sich verändernden Marktumfeldes ist eine Entspannung beim Margendruck bisher nicht zu erkennen. Die Veränderungen in der Weltwirtschaft beinhalten Chancen wie Risiken. IV. Elemente der MehrjahresplanungDie Konjunkturprognosen entsprechen den Einschätzungen und den Beobachtungen der Geschäftsleitung der S-Factoring GmbH und finden sich im Jahreswirtschaftsplan 2024 bis 2027 wieder. In den letzten Jahren konnte mit der Vorfinanzierung von Kundenforderung bei der Installation von Photovoltaikanalgen ein konjunkturunabhängiges Geschäftsfeld erschlossen werden. Verwerfungen in der Branche, Preisdruck über zunehmenden Wettbewerb sowie das veränderte Zinsniveau dämpfen das Wachstum deutlich. Dies hat Einfluss auf den Jahreswirtschaftsplan. Kriege in der Ukraine und in Gaza und deren Auswirkungen treffen die S-Factoring GmbH aufgrund ihres Geschäftsmodells nicht direkt, eine mittelbare Auswirkung auf die Factoringnehmer gilt es zu beobachten. Dies ist Element der Bonitätsprüfung und -überwachung. Der Zeitpunkt für eine Konjunkturerholung kann sich weiter verschieben. Ebenso besteht große Unsicherheit, ob und wann es zu einem weiteren Anstieg des Insolvenzniveaus kommen wird. Die Stückzahlen der Insolvenzanmeldungen befinden sich auf niedrigem, aber steigendem Niveau. Das Volumen der Kreditausfälle hat den höchsten Stand seit der Wirtschaftskrise erreicht. Von daher ist die weitere Entwicklung des Unternehmens mit Unsicherheit belegt, die Planungen für die Jahre 2024 bis 2027 gehen von einem deutlichen Umsatzrückgang aus. V. Wesentliche strategische EinflüsseDie strukturierte Erkennung von Risikopositionen im Portfolio ist für die S-Factoring GmbH aufgrund ihres Geschäftsmodells essenziell. Der Bereich Controlling/Risiko wurde im Jahr 2023 inhaltlich weiterentwickelt. Ziel bleibt der Ausbau von qualitativ hochwertigen Risikomodellen und einer effektiven Risikofrüherkennung mit entsprechenden Steuerungsmechanismen. VI. Gesamtaussage zur künftigen EntwicklungDie S-Factoring GmbH erwartet durch die vielfältigen Verwerfungen der Volkswirtschaften in ihrem Zusammenwirken 2024 eine instabile konjunkturelle Entwicklung. Die Auswirkungen auf Umsätze und Erträge der S-Factoring GmbH sind derzeit nur mit Unsicherheit absehbar, bürgen jedoch mehr Chancen als Risiken. Volumeninduziert werden neben dem Forderungsankaufsvolumen die Factoringgebühren und Zinserträge sinken und marktseitig unter Druck stehen. Der prognostizierte Rückgang des Forderungsankaufsvolumen beträgt 8%, der Rückgang der Erträge 4%. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung der S-Factoring GmbH für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Jahresergebnis nach Risiko und vor Steuern.
Leipzig, 31. Mai 2024 Geschäftsführung Uwe Sablotny Roland Scholz Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die S-Factoring GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sitz der Gesellschaft ist Leipzig. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 22404 im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur Erläuterung wir ausgeführt: Nichtbankgeschäftliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Provisionsverbindlichkeiten), die bisher unter den täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen worden sind, werden nunmehr unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:
IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach den folgenden Grundsätzen:
Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung im Rahmen der Zugangsbewertung erfolgt zum jeweiligen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. V. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen Guthaben aus Bankverbindungen in Höhe von TEUR 1.179 (Vorjahr TEUR 1.023). Wie im Vorjahr handelt es sich hierbei ausschließlich um täglich fällige Forderungen. Alle Posten sind Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden ergeben sich aus Factoringforderungen und Forderungen gegenüber den Mandanten. Sie gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Anteile an verbundenen Unternehmen Die S-Factoring GmbH ist alleinige Gesellschafterin der S-Factoring Handelsgesellschaft mbH, Leipzig. Das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 100. Nach dem vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der S-Factoring Handelsgesellschaft mbH wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 95 und ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 59 ausgewiesen. Die S-Factoring GmbH ist alleinige Gesellschafterin der S-MeditEasy GmbH, Leipzig. Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.500. Gegenstand des Unternehmens sind die Leistungsabrechnung von Leistungserbringern gegenüber Kostenträgern und die Erbringung von weiteren Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wird zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 17 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 23 ausgewiesen. Entwicklung des Anlagevermögens Siehe Anlagespiegel. Die immateriellen Anlagenwerte betreffen entgeltlich erworbene EDV-Software und Lizenzen. Die Sachanlagen betreffen ausschließlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr TEUR 190), Vorsteuerbeträge im folgenden Geschäftsjahr abziehbar in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr TEUR 15), sowie Mietkautionen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 15). Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung besteht im Wesentlichen aus bereits 2023 bezahlten Versicherungs- und Lizenzgebühren das Geschäftsjahr 2024 betreffend. Auf Fremdwährungen lautende Vermögensgegenstände Der Gesamtbetrag der auf fremde Währung lautenden Forderungen beträgt TEUR 599 (Vorjahr TEUR 1.124). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen in Höhe von TEUR 29.199 (Vorjahr TEUR 34.705) Kontokorrentverbindlichkeiten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 4.204 (Vorjahr TEUR 5.361). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen im Wesentlichen täglich fällige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.973 (Vorjahr TEUR 2.405) und Sicherheitseinbehalte der S-Factoring gegenüber ihren Mandanten in Höhe von TEUR 1.117 (Vorjahr TEUR 943). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Sonstige Verbindlichkeiten Im Posten sind Verbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme von Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.278 (Vorjahr TEUR 888), Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr TEUR 259) und aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr TEUR 84) enthalten. Der Posten enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 10) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 48). Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren in Höhe von TEUR 40. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Auf Fremdwährung lautende Schulden Der Gesamtbetrag der auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten beträgt TEUR 594 (Vorjahr TEUR 1.116). Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen (TEUR 801, Vorjahr TEUR 237) betreffen die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 452, Vorjahr TEUR 255), für Vermittlungsprovisionen (TEUR 127, Vorjahr TEUR 0) Jahresabschlusserstellungs- und Prüfungskosten (TEUR 43, Vorjahr TEUR 58), Rückstellungen für Archivierung (TEUR 27, Vorjahr TEUR 28), Rückstellungen für Insolvenzanfechtung (TEUR 22, Vorjahr TEUR 22) sowie für Prozessrisiken (TEUR 20, Vorjahr TEUR 12). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 200. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Zeitwertkonten mit den zur Erfüllung gehaltenen Wertpapieren saldiert. Ebenso erfolgt eine Saldierung der Erträge aus der Bewertung der Wertpapiere mit dem beizulegenden Zeitwert mit den Aufwendungen der aus der Verzinsung der Zeitwertkonten resultierenden Zuführung zu den Rückstellungen. Zinserträge Die Zinserträge setzen sich aus zinsähnlichen Factoringgebühren inkl. Mahn- und Inkassogebühren in Höhe von TEUR 14.326 (Vorjahr: TEUR 9.803) und Zinserträgen in Höhe von TEUR 2.302 (Vorjahr TEUR 723) zusammen. Die Zinserträge betreffen mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10) Zinsen aus verbundenen Unternehmen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten und Laufzeitdarlehen (TEUR 2.801; Vorjahr TEUR 885). Provisionserträge Provisionserträge erwirtschaftet die Gesellschaft im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.129 (Vorjahr TEUR 872). Diese entfallen auf Provisionserträge für Kreditauskünfte in Höhe von TEUR 546 (Vorjahr TEUR 514) sowie die damit im Zusammenhang stehenden Erträge aus der Erstattung von Rechtsanwalts-, Gerichtskosten und Gebühren in Höhe von TEUR 464 (Vorjahr TEUR 247). Weiterhin wurden Provisionserträge aus der Vermittlung von Solargeschäften in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr TEUR 110) erzielt. Provisionsaufwendungen Der Ausweis betrifft Vermittlungsprovisionen in Höhe von TEUR 1.005 (Vorjahr: TEUR 546), Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 681 (Vorjahr TEUR 489), Kosten für die Beitreibung von Factoringforderungen in Höhe von TEUR 680 (Vorjahr TEUR 378) sowie Prüfgebühren für Kreditversicherungen und Inkassokosten von TEUR 295 (Vorjahr TEUR 293). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus weiterberechneten Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 103 (Vorjahr TEUR 103), Erträge aus der Zurverfügungstellung von Dienstwagen TEUR 61 (Vorjahr TEUR 59) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 7). Der Posten enthält zudem Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 412,00 (Vorjahr EUR 45,00). Eine Aufgliederung der Posten Zinserträge, Provisionserträge sowie sonstige betriebliche Erträge nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt, da die Factoringnehmer ihren Sitz ausschließlich im Inland haben. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten den Personalaufwand von TEUR 4.544 (Vorjahr TEUR 3.704) und die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.349 (Vorjahr TEUR 2.135). Die anderen Verwaltungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für IT- bzw. EDV-Dienstleistungen in Höhe von TEUR 275 (Vorjahr TEUR 268), Aufwendungen für IT- bzw. EDV-Ausstattung von TEUR 211 (Vorjahr TEUR 194), Aufwendungen für Dienstwagen von TEUR 203 (Vorjahr TEUR 197), Raummieten von TEUR 193 (Vorjahr TEUR 141), Aufwendungen für Versicherungen, sonstige Beiträge und Gebühren von TEUR 89 (Vorjahr TEUR 71), Werbekosten von TEUR 78 (Vorjahr TEUR 50), Rechts- und Beratungskosten von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 12) sowie übrige Sachaufwendungen bzw. Betriebsbedarf. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Der Ausweis entfällt auf die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres für Immaterielle Anlagenwerte in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 60) und Sachanlagen von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 106). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführung zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Der Posten beinhaltet Forderungsverluste in Höhe von TEUR 1.612 (Vorjahr TEUR 539), die Aufwendungen für Kreditversicherungen in Höhe von TEUR 736 (Vorjahr TEUR 460), Veränderungen der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 166 (Vorjahr TEUR 390) sowie Veränderungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 15). Gegenläufig wirkten sich Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 25) sowie aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr TEUR 47) aus. Die Verluste aus der Währungsumrechnung betragen zum Bilanzstichtag EUR 567,32 (Vorjahr EUR 335,55). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 1.452 (Vorjahr TEUR 651) Steuern für das laufende Geschäftsjahr und für Vorjahre in Höhe von TEUR - 3 (Vorjahr TEUR - 3). VI. Sonstige Angaben Geschäftsführer - Uwe Sablotny, hauptberuflich Geschäftsführer der S-Factoring GmbH - Roland Scholz, hauptberuflich Geschäftsführer der S-Factoring GmbH (ab 01.07.2023) Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt in Hinblick auf § 286 Absatz 4 HGB. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 71 Mitarbeiter beschäftigt, davon 35 weibliche, ein Generalbevollmächtigter (bis 30.06.2023) und ein Prokurist. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrifft Abschlussprüfungsleistungen für den Einzelabschluss in Höhe von TEUR 36. Außerbilanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30.11.2026. Die Zahlungsverpflichtungen belaufen sich für 2024 auf TEUR 164 zzgl. Umsatzsteuer. Ermächtigungstreuhand Die Gesellschaft übernimmt über die Debitorenlimite hinausgehende Forderungen in der Regel auf Inkassobasis und betreibt das Inkassogeschäft als Nebendienstleistung. Die vertragliche Ausgestaltung erfolgt im Rahmen der sog. Ermächtigungstreuhand. Zum Bilanzstichtag betrugen die nicht angekauften Forderungen TEUR 27.922 (Vorjahr TEUR 12.200). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 600 vor Steuer auszuschütten und den überschießenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Hierüber soll den Risiken aus den gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen Rechnung getragen werden.
Leipzig, 31.05.2024 S-Factoring GmbH Geschäftsführer Uwe Sablotny Roland Scholz Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der S-Factoring GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der S-Factoring GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 31. Mai 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Melchior-Becker, Wirtschaftsprüfer Ginzinger, Wirtschaftsprüfer BeschlussvorschlagDie Gesellschafter der S-Factoring GmbH fassen gem. Ziffer 8.1 des Gesellschaftsvertrages und unter Verzicht auf alle in Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen einstimmig folgenden Beschluss: (1) Die Gesellschafter stellen gem. Ziffer 7.1.6 des Gesellschaftsvertrages den in der Anlage beiliegenden Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 31.12.2023 mit einem Überschuss von 1.852.396,90 EUR fest. (2) Die Gesellschafter entlasten Herrn Jens Kobarg, in seiner Funktion als Mitglied des Bewilligungsausschusses für das Geschäftsjahr 2023 gem. Ziffer 12 des Gesellschaftsvertrages. (3) Die Gesellschafter entlasten die Geschäftsführer, Herrn Uwe Sablotny und Herrn Roland Scholz, für das Geschäftsjahr 2023 gem. Ziffer 7.1.7 des Gesellschaftsvertrages. (4) Die Gesellschafter beschließen gem. Ziffer 7.1.6 des Gesellschaftsvertrages einen Teil des im Jahresabschluss 2023 ausgewiesenen Jahresüberschusses und zwar in Höhe von 600.000,00 EUR auszuschütten. Der Restbetrag in Höhe von 1.252.396,90 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen und der vorhandene Gewinnvortrag in Höhe von 1.428.471,54 EUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. (5) Die Gewinnausschüttung soll am 01.08.2024 an die Gesellschafter erfolgen. Sachverhalt / Begründung Der Jahresabschluss und dessen Anhang für das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 wurden von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Steuerberater der S-Factoring GmbH aufgestellt. Basis dafür bildeten die Buchhaltung der Gesellschaft sowie die factoringrelevante Nebenbuchhaltung. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes erfolgte gemäß Beschluss 05-GUB/2023 vom 13.11.2023 durch die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg. Der Prüfungsbericht liegt den Gesellschaftern vor. Die Ergebnisse der Prüfung wurden in der Gesellschafterversammlung vom 25.06.2024 dargestellt. S-Factoring GmbH, Amtsgericht Leipzig HRB 22404 - Beschluss-Nummer: 01-GB/2024 - Beschluss-Datum: 25.06.2024 (x) Zustimmung ( ) Kenntnisnahme ( ) Überarbeitung ( ) Ablehnung Unterschrift(en) Gesellschafter:
Christian Müller, SIB Equity GmbH Stefan Leermann, S-Beteiligungsmanagement Leipzig GmbH Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25.06.2024. |
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Beteiligungsgesellschaften
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Architekturbüros für Hochbau
Arztpraxen für Allgemeinmedizin
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Markt- und Meinungsforschung
Public-Relations-Beratung
Reparatur und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen
Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Errichtung von Fertigteilbauten
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Elektrizitätshandel
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Veredlung von Holzwaren
Großhandel mit Getränken
Beteiligungsgesellschaften
Architekturbüros für Hochbau
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen