Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 208909
Vorher
JENOPTIK Instruments GmbH
Eingetragen
8.8.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Analysesystemen für biologische Agenzien

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Dr. Gluch
seit 16.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zenteris Beteiligungs GmbH
Germany
21.950 €
43.90%
Venture Capital Thüringen GmbH & Co KG
Germany
15.600 €
31.20%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zenteris GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2007 bis zum 30.06.2008

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen   1.301.610,33   2.346.556,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.120.753,00   2.051.446,00  
II. Sachanlagen 180.857,33   295.110,00  
B. Umlaufvermögen   1.702.364,94   2.018.408,68
I. Vorräte 148.064,74   275.562,64  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 117.362,62   1.742.843,05  
III. Wertpapiere 2,99   2,99  
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.436.934,59   0,00  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   4.926,32   2.287,18
Summe Aktiva   3.008.901,59   4.367.251,86

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   1.482.103,34   25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00   25.000,00  
II. Kapitalrücklage 3.865.196,75   1.324,81  
III. Verlustvortrag -2.433.093,41   -1.324,81  
B. Rückstellungen   83.849,38   141.186,45
C. Verbindlichkeiten   1.442.948,87   4.201.065,41
Summe Passiva   3.008.901,59   4.367.251,86

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008

Zenteris GmbH, Jena

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2008 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279 - 283 HGB, aufgestellt.

2. Darstellungsstetigkeit

2.1 Angabe der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr 2007/2008 erstmals nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Warenbestände wurden im Geschäftsjahr 2007/2008 erstmals unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. In den Vorjahren erfolgte der Ausweis unter den unfertigen Erzeugnissen. Die Anpassung erfolgte, da die bisherige Bilanzierungspraxis unzutreffend war. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

2.2 Begründung der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit

Die Abweichung von der Darstellungsstetigkeit erfolgte, da durch den Gesellschafterwechsel in 2007 keine Konzernvorgaben mehr bestanden.

3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe und Erläuterung mit dem Vorjahr nicht vergleichbarer Beträge

Bei dem Vorjahr handelt es sich um ein Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar 2007 bis 30. Juni 2007). Eine unmittelbare Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist somit nicht gegeben.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Folgende Bewertungwahlrechte wurden ausgeübt:

- Planmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 1 und 2 HGB);

- Bemessung der Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 und 3 HGB),

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren zugrunde.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgten wegen einer dauerhaften Wertminderung.

Sachanlagen

technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebs-gewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen.

Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegegenstände (bis 31. Dezember 2007 bis zu einem Wert von EUR 410,00, ab dem 1. Januar 2008 bis zu einem Wert von EUR 150,00) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Anlagegegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG wurde ein Sammelposten gebildet, welcher ab dem 1. Januar 2008 über 5 Jahre mit jeweils 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebs stoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

fertige Erzeugnisse und Waren

sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Herstellungskosten bzw. mit den Anschaffungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Abwertungen wurden nicht vorgenommen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Wertpapiere

sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abwertungen wegen Wertverlusten zum Abschlussstichtag wurden nicht vorgenommen.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zu Nennwerten bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten bewertet.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital

ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Kapitalrücklage

ist zum Nennbetrag bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkurs (Geld- bzw. Briefkurs) des Buchungstages, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

3. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden wegen dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 117.362,62 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2. Kapitalrücklage

2.1 Einstellungen während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr wurden EUR 3.865.196,75 in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Einstellung erfolgte gem. Beteiligungsvertrag vom 13. Juli 2008.

2.2 Entnahmen während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr wurden EUR 1.324,81 aus der Kapitalrücklage zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen.

3. Rückstellungen

Dieser Posten enthält Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 82,3 und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1,5.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 142.948,87 haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 1.300.000,00 haben Restlaufzeiten zwischen einem und fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 28 enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 120 enthalten.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 71.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Unternehmen waren durchschnittlich 15 Angestellte beschäftigt.

3. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Frau Dr. Claudia Gluch, Jena, Diplom-Physikerin.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB

Zenteris GmbH, Jena

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008.

 

Jena, 22. September 2008

gez. Frau Dr. Claudia Gluch, Geschäftsführerin

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