Biophelion GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Dr. Gluch seit 16.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 43.90% | |
| 31.20% | |
JENOPTIK Optical Systems GmbHEigenbeteiligung | 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zenteris GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2007 bis zum 30.06.2008BilanzAKTIVA
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008Zenteris GmbH, JenaA. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2008 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279 - 283 HGB, aufgestellt. 2. Darstellungsstetigkeit 2.1 Angabe der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr 2007/2008 erstmals nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Warenbestände wurden im Geschäftsjahr 2007/2008 erstmals unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. In den Vorjahren erfolgte der Ausweis unter den unfertigen Erzeugnissen. Die Anpassung erfolgte, da die bisherige Bilanzierungspraxis unzutreffend war. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. 2.2 Begründung der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Abweichung von der Darstellungsstetigkeit erfolgte, da durch den Gesellschafterwechsel in 2007 keine Konzernvorgaben mehr bestanden. 3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Angabe und Erläuterung mit dem Vorjahr nicht vergleichbarer Beträge Bei dem Vorjahr handelt es sich um ein Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar 2007 bis 30. Juni 2007). Eine unmittelbare Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist somit nicht gegeben. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Folgende Bewertungwahlrechte wurden ausgeübt: - Planmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 1 und 2 HGB); - Bemessung der Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 und 3 HGB), Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren zugrunde. Die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgten wegen einer dauerhaften Wertminderung. Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebs-gewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände (bis 31. Dezember 2007 bis zu einem Wert von EUR 410,00, ab dem 1. Januar 2008 bis zu einem Wert von EUR 150,00) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Anlagegegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG wurde ein Sammelposten gebildet, welcher ab dem 1. Januar 2008 über 5 Jahre mit jeweils 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebs stoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. fertige Erzeugnisse und Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Herstellungskosten bzw. mit den Anschaffungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Abwertungen wurden nicht vorgenommen. Wertpapiere des Umlaufvermögens Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abwertungen wegen Wertverlusten zum Abschlussstichtag wurden nicht vorgenommen. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet. Die Kapitalrücklage ist zum Nennbetrag bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkurs (Geld- bzw. Briefkurs) des Buchungstages, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. 3. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden wegen dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 117.362,62 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 2. Kapitalrücklage 2.1 Einstellungen während des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr wurden EUR 3.865.196,75 in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Einstellung erfolgte gem. Beteiligungsvertrag vom 13. Juli 2008. 2.2 Entnahmen während des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr wurden EUR 1.324,81 aus der Kapitalrücklage zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen. 3. Rückstellungen Dieser Posten enthält Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 82,3 und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1,5. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 142.948,87 haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 1.300.000,00 haben Restlaufzeiten zwischen einem und fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 28 enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 120 enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 71. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Unternehmen waren durchschnittlich 15 Angestellte beschäftigt. 3. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Frau Dr. Claudia Gluch, Jena, Diplom-Physikerin. F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB Zenteris GmbH, Jena Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008.
Jena, 22. September 2008 gez. Frau Dr. Claudia Gluch, Geschäftsführerin |
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