Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Atlantic Integrated Freight GmbH
Am Prime-Parc 13, 65479 Raunheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jae Hoon Yoo seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
A.I.F. CO. LTD. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atlantic Integrated Freight GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAtlantic Integrated Freight GmbH, FrankfurtManagement Report - Lagebericht 2023I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die Atlantic Integrated Freight GmbH (im Folgenden "Unternehmen") ist eine seit 2001 bestehende internationale Spedition, die sich auf den Export von Gütern von Deutschland nach Südkorea und China sowie den Import von Gütern von Südkorea und China nach Deutschland auf dem Luftweg spezialisiert hat. Weiterhin werden Schiene und Seefracht bedient. Gegenstand des Unternehmens ist laut Handelsregistereintrag die Durchführung von Speditionsgeschäften aller Art im In- und Ausland sowie der Handel mit Wirtschaftsgütern im Im- und Export. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Raunheim. Alleingesellschafter des Unternehmens ist die A.I.F. Co., Ltd., mit Sitz in Seoul, Südkorea. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Logistikmarkt hatte im Jahr 2023 ein Gesamtvolumen von 327 Milliarden Euro.(Quelle: DSLV, Logistikmarkt) Die Zahl aller in diesem Sektor beschäftigten Personen liegt bei 3,3 Millionen.(Quelle: Fraunhofer Supply Chain Services) Damit ist die Logistik in Deutschland nach Automobilindustrie und Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich. Reine Anbieter von Logistikdienstleistungen erwirtschafteten einen geschätzten Anteil von knapp 50 Prozent (einschließlich Transport und Umschlag) vom Gesamtumsatz der Branche. Etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes erbrachten die Unternehmen der verladenden Wirtschaft in Eigenleistung. Südkorea und China bleiben auch im Jahr 2023 zentrale Handelspartner für Deutschland. In Südkorea unterstützt die geostrategische Lage sowie der Incheon International Airport, der drittgrößte Luftfracht-Hub der Welt, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des internationalen Handels. Südkorea entwickelt sich zunehmend zu einem Drehkreuz für den asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in den Bereichen Elektronik, Automobil und Maschinenbau. Das Wirtschaftswachstum in Südkorea war 2023 moderat und erreichte ein Niveau von etwa 1,5 %, was auf globale wirtschaftliche Unsicherheiten, eine verlangsamte Nachfrage in wichtigen Exportmärkten und den Druck auf die Lieferketten zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der Logistiksektor aufgrund der gut entwickelten Infrastruktur und der strategischen Lage Südkoreas ein wesentlicher Treiber des Handels in der Region. In China blieb das Wirtschaftswachstum stabil, mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um etwa 4,2 % im Jahr 2023. Unterstützt wurde dieses Wachstum durch eine verstärkte inländische Nachfrage, Investitionen in Infrastrukturprojekte und die anhaltende Bedeutung des internationalen Handels. China stärkte seine Rolle als globales Exportzentrum, trotz der geopolitischen Spannungen und des wachsenden Drucks, die heimische Wirtschaft durch qualitative Wachstumsstrategien zu diversifizieren. Der grenzüberschreitende Onlinehandel verzeichnete weiterhin ein starkes Wachstum, während sich Chinas Logistikbranche weiter an neue geopolitische Herausforderungen und Umweltschutzvorschriften anpassen musste. Für deutsche Spediteure bleibt China ein wichtiger Markt, besonders durch Initiativen wie die Neue Seidenstraße, die den Warenverkehr zwischen China und Europa weiter fördert. Auch der zunehmende Einsatz von Schienentransporten entlang dieser Route bietet eine umweltfreundliche Alternative zu traditionellen Seefrachtwegen und stärkt die logistische Verbindung zwischen Europa und Asien. Die Logistikbranche in Deutschland bleibt im Jahr 2023 einer der größten Wirtschaftssektoren des Landes und wächst trotz globaler Herausforderungen. Mit einem Umsatz von rund 340 Milliarden Euro übertraf sie die Vorjahreszahlen. Die Branche bleibt damit nach der Automobil- und Handelswirtschaft der drittgrößte Wirtschaftssektor Deutschlands und beschäftigt weiterhin über 3 Millionen Arbeitnehmer. Die zunehmende Integration von digitalen Technologien in logistische Prozesse war ein Schlüsselfaktor für das Wachstum, während nachhaltige Logistiklösungen an Bedeutung gewannen. Rund 50 % der logistischen Aktivitäten in Deutschland fanden in Form von Dienstleistungen innerhalb der Unternehmen statt, wie Planung, Steuerung und Optimierung der Lieferketten. Die übrigen 50 % bestanden in der sichtbaren Güterbewegung durch Logistikdienstleister. 70.000 Unternehmen sind weiterhin in der Logistikbranche tätig, wobei der überwiegende Teil mittelständisch geprägt ist. Im Jahr 2023 zeigte sich ein leichter Rückgang der Luftfrachtpreise, bedingt durch mehrere wichtigen Faktoren, die den Markt entlasteten: 1. Stabilisierung der Treibstoffpreise: Nach einem starken Anstieg der Treibstoffpreise in den Vorjahren, insbesondere aufgrund der geopolitischen Lage und der Energiekrise, zeigten sich die Kerosinpreise im Jahr 2023 stabiler. Dies führte zu einer gewissen Kostenentlastung bei den Fluggesellschaften, die sich direkt auf die Frachtpreise auswirkte. Dadurch konnten die Spediteure ihre Transportkosten senken und diese Einsparungen an ihre Kunden weitergeben. 2. Lockerung der Kapazitätsengpässe: Die Kapazitäten im Luftfrachtsektor entspannten sich 2023 deutlich. Mit dem vollständigen Neustart des internationalen Flugverkehrs nach der Pandemie und der Rückkehr von Passagierflügen, die auch Frachträume in Passagierflugzeugen ("belly cargo") nutzen, stieg die verfügbare Frachtkapazität. Auch die Frachtfluggesellschaften erhöhten ihre Flotten, was die Verfügbarkeit von Luftfrachtplätzen weiter steigerte. Diese zusätzlichen Kapazitäten sorgten für eine Entlastung des Marktes und halfen, die Frachtpreise zu senken. 3. Rückgang der Nachfrage nach Expressdiensten: Im Vergleich zu den Vorjahren nahm die Nachfrage nach zeitkritischen und Express-Lieferungen ab, was ebenfalls zu einer Entspannung der Preissituation führte. Unternehmen optimierten ihre Lieferketten und lagerten vermehrt auf Schiffe oder Schiene um, um Kosten zu sparen, sofern die Lieferzeit weniger kritisch war. Dies führte zu einer geringeren Auslastung in bestimmten Luftfrachtsegmenten und einem Preisrückgang, besonders bei Standard-Luftfrachtlösungen. Durch die genannten Faktoren erlebte unser Unternehmen im Jahr 2023 einen Rückgang der Umsätze in der Luftfrachtspedition. Die Senkung der Frachtpreise aufgrund der stabilisierten Treibstoffkosten, der erhöhten Kapazitäten auf den Flugrouten und der nachlassenden Nachfrage nach Expressdiensten führte zu einem allgemeinen Preisverfall in der Branche. Da viele unserer Dienstleistungen auf zeitkritischen und hochwertigen Transporten basieren, spürten wir einen Umsatzrückgang, insbesondere im Bereich der Standard-Luftfracht. Die geringere Nachfrage nach Expresslieferungen und zeitkritischen Frachten, die üblicherweise höhere Margen aufweisen, belastete ebenfalls unsere Gewinnmargen. Gleichzeitig sorgte die Lockerung der Kapazitätsengpässe dafür, dass der Wettbewerb im Markt zunahm, was zusätzlichen Druck auf die Preise und Margen ausübte. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Ergebnisquellen unseres Unternehmens stellen sich im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar: Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens entwickelte sich zufrieden stellen. Die Umsatzerlöse sind von 35,95 Mio. € in 2022 auf 27,33 Mio. € in 2023 zurückgegangen, was einer Abnahme von 8,62 T€ bzw. -24,0 % entspricht. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Konjunktur weltweit, insbesondere in Südkorea abgeschwächt ist, was zu einem Rückgang der Nachfrage und des Verbrauchs in vielen Ländern geführt hat. Die Auftragslage hat sich gegen den Trend der Vorjahre verschlechtert. Aufgrund der negativen Entwicklung des Umsatzes lag der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 mit 119 T€ unter dem Niveau des Jahresüberschusses des Vorjahres (Vj. -713 T€). Das Betriebsergebnis liegt mit -448 T€ um rund 1161 T€ unter dem Vorjahr. Die Prognose eines verbesserten Betriebsergebnisses konnte nicht erreicht werden. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist von 33,3 % auf 37,7 % gestiegen, dies insbesondere aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme. Der Anteil der Verbindlichkeiten hat sich von 59,4 % im Vorjahr auf 60,6 % im Geschäftsjahr leicht gestiegen. Wesentliche Investitionen wurden in ein Lager getätigt, und dieses wurde im Geschäftsjahr in Betrieb genommen. c) Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzposten des Unternehmens betreffen: Aktiva
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten sind insbesondere die Kundenforderungen aufgrund eines intensiven Debitorenmanagements und des Umsatzrückgangs weiter zurückgegangen. Die Anlagevermögen sind enorm gestiegen, weil wir seit März 2023 ein Lager in Kelsterbach gemietet und im November mit dem Lagerbetrieb begonnen haben. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind insbesondere wegen den Lieferantenverbindlichkeiten und des Umsatzrückgangs zurückgegangen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Unser Unternehmen steuert intern ausschließlich nach finanziellen Leistungsindikatoren. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Ø Umsatzentwicklung und Ø Betriebsergebnis Ø EBIT-Marge Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir in Bezug auf die Umsatzentwicklung die Kennzahlen Umsatz in Verhältnis zum Frachtvolume sowie Umsatzrendite heran. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr -0,43% (Vj. 2,0%) und liegt somit unter Vorjahresniveau und trifft unsere Erwartungen nicht. Die EBIT-Marge (EBIT/Umsatzerlöse) beträgt im Geschäftsjahr 2023 -0,3% und im Vorjahr 2,85% und hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. 4. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023 zeigen sich wesentliche Veränderungen in der Bilanz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigsten Entwicklungen betreffen sowohl die Aktiva als auch die Passiva, was auf betriebliche Anpassungen und strategische Entscheidungen zurückzuführen ist. a) Aktiva: 1. Anlagevermögen: Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2023 stark erhöht und verzeichnet einen Anstieg von 238,5 T€ (+220,6 %) was hauptsächlich auf die Anmietung eines Lagers in Kelsterbach im März 2023 und die damit verbundenen Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen ist. Der Lagerbetrieb wurde im November gestartet, was den erheblichen Anstieg in diesem Bilanzposten erklärt. 2. Kurzfristige Vermögenswerte: Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um 1.920,4 T€ (-30,6 %) gesunken. Dies ist vor allem auf den Rückgang der Kundenforderungen zurückzuführen, der durch den Rückgang der Umsatzerlöse sowie eine verbesserte Zahlungsmoral unserer Kunden erreicht wurde. 3. Liquide Mittel: Bei den liquiden Mitteln wurde nur eine geringe Veränderung festgestellt. Diese Position verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 3.011,14 T€ leicht auf 2.999,2 T€. b) Passiva: 1. Eigenkapital: Das Eigenkapital des Unternehmens ging nominal um 119,1 T€ (-3,3 %) zurück. Diese Verringerung entstand aufgrund des negativen Jahresergebnisses. 2. Kurzfristige Verbindlichkeiten: Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 831,5 T€ (-13,1 %), was hauptsächlich auf den Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Dies ist insbesondere korrespondierend mit dem geringeren Aufwand für bezogene Leistungen aufgrund des rückläufigen Umsatzes. c) Bilanzsumme: Die Bilanzsumme sank insgesamt um 1.575,4 T€ (-14,7 %), was vor allem durch den Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten getrieben wurde. d) Fazit: Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2023 signifikante Investitionen in das Anlagevermögen getätigt, insbesondere durch die Anmietung und den Betrieb eines neuen Lagers in Kelsterbach. Gleichzeitig reduzierten sich die Forderungen und somit die kurzfristigen Vermögenswerte. Aufgrund der leicht negativen Geschäftsentwicklung ist das Eigenkapital leicht gesunken, und die Bilanzsumme insgesamt verringert. III. Chancen- und Risikobericht a) Chancenbericht Das Geschäftsjahr 2023 eröffnet unserem Unternehmen trotz herausfordernder Marktbedingungen zahlreiche Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten, die über dieses Jahr hinausgehen. Insbesondere in der Luftfrachtspedition zwischen Deutschland und Asien, insbesondere China und Südkorea, eröffnen sich vielversprechende Chancen Dabei gilt es, sowohl die Chancen als auch die Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu berücksichtigen: 1. Wachstumschancen durch strategische Investitionen: Die Anmietung des neuen Lagers in Kelsterbach bietet erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung und besseren Kontrolle über die Lagerprozesse. Dadurch kann das Unternehmen seine Dienstleistungen im Bereich Lagerhaltung und Distribution ausbauen, was zu zusätzlichen Umsätzen und einer verbesserten Positionierung im Logistikmarkt führt. 2. Steigende Nachfrage im E-Commerce: Der zunehmende grenzüberschreitende Online-Handel, insbesondere mit Asien, bietet weiterhin erhebliche Chancen. Die wachsende Nachfrage nach schnellen und flexiblen Lieferungen kann durch die Erweiterung unseres Leistungsangebots in der Luftfracht und Lagerlogistik optimal bedient werden. Wir erwarten eine starke Zunahme der Frachtvolumina im Zusammenhang mit E-Commerce-Produkten. 3. Digitalisierung und Automatisierung: Der verstärkte Einsatz digitaler Lösungen zur Optimierung der Lieferketten, Automatisierung der Lagerprozesse und der Echtzeit-Verfolgung von Frachtsendungen eröffnet erhebliche Chancen zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung. Dies könnte unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem stark umkämpften Markt für Logistikdienstleistungen deutlich erhöhen. 4. Erweiterung von Partnerschaften in Asien: Der Ausbau von strategischen Partnerschaften mit Logistikunternehmen und Zulieferern in Südkorea und China bietet Potenzial für weiteres Wachstum. Durch engere Kooperationen und die Nutzung von Synergien können die Frachtvolumina gesteigert und neue Geschäftsmöglichkeiten erschlossen werden. b) Risikobericht Trotz der beschriebenen Chancen ist unser Unternehmen im Jahr 2023 verschiedenen Risiken ausgesetzt, die sich sowohl aus der allgemeinen wirtschaftlichen Lage als auch aus branchenspezifischen Faktoren ergeben: 1. Markt- und Preisdruck: Der Rückgang der Luftfrachtpreise im Jahr 2023 aufgrund der stabilen Treibstoffkosten, erhöhten Kapazitäten und sinkenden Nachfrage nach Expressdiensten stellt ein erhebliches Risiko dar. Dieser Preisdruck könnte unsere Gewinnmargen weiter schmälern, insbesondere in Standard-Luftfrachtsegmenten, wo die Konkurrenz sehr hoch ist. 2. Wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Risiken: Geopolitische Spannungen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum, können den Handel zwischen Deutschland, China und Südkorea beeinträchtigen. Diese Spannungen könnten sich negativ auf die Handelsvolumina und damit auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Zudem besteht das Risiko einer wirtschaftlichen Abschwächung in China, die zu einem Rückgang der Nachfrage nach europäischen Exporten führen könnte. 3. Abhängigkeit von globalen Lieferketten: Unser Unternehmen ist stark von globalen Lieferketten abhängig. Unterbrechungen dieser Ketten, beispielsweise durch Hafenschließungen, Naturkatastrophen oder politische Sanktionen, könnten die Lieferzeiten verlängern und die Kosten in die Höhe treiben. Diese Abhängigkeit stellt ein erhebliches Betriebsrisiko dar. 4. Kapazitätsauslastung und Überkapazitäten: Obwohl die Kapazitäten im Jahr 2023 zugenommen haben, besteht das Risiko von Überkapazitäten, die zu einer weiteren Senkung der Frachtpreise führen könnten. Dies könnte die Rentabilität unseres Unternehmens gefährden, insbesondere wenn gleichzeitig die Auslastung unserer eigenen Kapazitäten, insbesondere des neuen Lagers, nicht im geplanten Umfang erreicht wird. 5. Kostendruck durch Nachhaltigkeitsanforderungen: Die steigenden Anforderungen an nachhaltige Logistik und CO 2 -Reduktionen können zusätzliche Investitionen in umweltfreundlichere Technologien und Prozesse erfordern. Diese Investitionen könnten zu steigenden Betriebskosten führen und unsere Margen belasten, wenn es uns nicht gelingt, diese Kosten an unsere Kunden weiterzugeben. 6. Digitalisierungsrisiken: Obwohl die Digitalisierung erhebliche Chancen bietet, gibt es auch technologische Risiken. Fehlerhafte Implementierung von IT-Systemen, Cyberangriffe oder technische Störungen könnten den Geschäftsbetrieb stören und zu finanziellen Verlusten führen. c) Fazit Unser Unternehmen steht im Geschäftsjahr 2023 sowohl vor großen Chancen als auch vor erheblichen Risiken. Während die Erholung des globalen Handels, die wachsende Nachfrage nach E-Commerce-Lösungen und nachhaltiger Logistik Potenziale für Wachstum bieten, stellen der Preisdruck und wirtschaftliche Unsicherheiten ernsthafte Herausforderungen dar. Durch eine proaktive Risikomanagementstrategie, den Ausbau unserer Stärken und die Anpassung an neue Marktanforderungen können wir diese Risiken jedoch mindern und die vorhandenen Chancen optimal nutzen. IV. Prognosebericht Insgesamt blicken wir optimistisch auf das Geschäftsjahr 2024. Trotz einiger Risiken erwarten wir eine leicht positive Umsatz- und Gewinnentwicklung, getragen durch den Anstieg der Frachtvolumina, den erfolgreichen Betrieb des neuen Lagers in Kelsterbach und die fortschreitende Digitalisierung. Durch unsere Investitionen in nachhaltige Logistiklösungen und Effizienzsteigerungen sind wir aufgestellt, um die Chancen auf den Märkten in Deutschland, China und Südkorea zu nutzen und nachhaltig zu wachsen.
Raunheim, den 04.11.2024 Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Atlantic Integrated Freight GmbH, Frankfurt am Main, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert, soweit keine dauerhafte Wertminderung besteht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Forderungen gegen verbundenes Unternehmen Gegen verbundenes Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.131,22 Euro (Vorjahr: 3.376,68 Euro). Im Vorjahr wurden diese Forderungen im Kontokorrent ausgewiesen. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr. Angabe von Restlaufzeiten zu Forderungen Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 1.530.514,43 Euro (Vorjahr: 3.076.493,93 Euro). Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 1.525.251,20 Euro (Vorjahr: 3.048.122,70 Euro) enthalten. Im Vorjahr wurden 28.371,23 Euro in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Kontokorrent ausgewiesen. Die Restlaufzeit beträgt jeweils bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen überwiegend noch Bonuszahlungen von 77.210,00 Euro sowie ausstehenden Urlaub von 59.851,76 Euro. Steuerrückstellungen waren wegen des Jahresfehlbetrages nicht zu bilden. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jaehoon Yoo, von Beruf Kaufmann. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von 119.100,89 Euro mit dem Gewinnvortrag von 3.475.122,40 Euro als Bilanzgewinn von 3.356.021,51 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 36,75. Konzernzugehörigkeit Die Atlantic Integrated Freight GmbH wurde in den Konzernabschluss der A.I.F.Co., Ltd., Seoul, Korea, einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft A.I.F. Co., Ltd., ist in Seoul, Korea, erhältlich. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat in Vorjahren Bürgschaften bzw. Sicherheitsleistungen in Höhe von gesamt 476.581,00 Euro übernommen. Diese resultierten mit 450.000,00 Euro gegenüber CZ CHINA CARGO AIRLINES BG sowie mit 13.380,96 Euro aus Kaution gegenüber Patricia in Hamburg und mit 13.200,04 Euro als Sicherheitsleistung gegen über Commerzbank AG. Alle Bürgschaften bzw. Sicherheitsleistungen wurden bis auf Euro 6.120,00 im Jahr 2023 aufgelöst. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und die nicht nach § 268 Abs. 7 oder Nummer 3 HGB anzugeben sind, belaufen sich auf 2.263.047 Euro. Sie resultieren aus Mietverträgen. Diese finanziellen Verpflichtungen verteilen sich über einen Zeitraum bis ca. 4 Jahre. 577.558 EUR sind innerhalb des Jahres 2024 fällig. Unterschrift der Geschäftsführung
Raunheim, 01.10.2024 Bericht des AufsichtsratsDie Erstellung eines Berichtes des Aufsichtsrates ist nicht erforderlich. sonstige Berichtsbestandteile
Raunheim, den 06.12.2024 gez. Jaehoon Yoo Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Atlantic Integrated Freight GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Atlantic Integrated Freight GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atlantic Integrated Freight GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kriftel, 19.11.2024 Klug
& Engelhard GmbH
Dr. Andreas Klug, Wirtschaftsprüfer |
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