Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 73736
Eingetragen
16.11.1984
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen daraus
Gegenstand
Herstellung, der Import, Export und Handel mit Waren aller Art insbesondere in Bezug auf Produkte der Daicel-Gruppe, wie Antriebssysteme für Schleudersitze, Filtersysteme, Diskettensysteme, Zigarettenfilter, hochwertiges Packmaterial, Filme und chemische Erzeugnisse u.a.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Satoshi Watanabe
seit 8.3.2024
Geschäftsführer
Shinichiro Ukita
seit 17.10.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Daicel CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Daicel Corporation
Japan
300.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Daicel (Europa) GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. April 2022 - 31. März 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Daicel (Europe) GmbH ist ein Tochterunternehmen der Daicel Corporation, Japan, einem Produzenten von hauptsächlich chemischen Produkten (www.daicel.com). Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht im europaweiten Vertrieb der Daicel- Produkte.

Unsere Kunden sind hauptsächlich industrielle Hersteller und Weiterverarbeiter, insbesondere in den Bereichen Chemie und tabakverarbeitende Industrie und Automobilwirtschaft sind überwiegend in Europa und Deutschland ansässig.

Der Vertrieb der chemischen Produkte erfolgt dabei von der Gesellschaft sowohl als Handels- und Kommissionsgeschäft während das Acetat-Filter-Geschäft und das in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 aufgenommen Airbag-Geschäft als Service- und Kommissionsgeschäft abgewickelt wird.

Die Gesellschaft ist ein vertriebs- und gewinnorientiertes Unternehmen. Der Erfolg der Gesellschaft innerhalb der Konzernstruktur bemisst sich am jährlich erwirtschafteten Jahresergebnis.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für Zwecke der Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern (EBT). Bei der Gesellschaft kommen keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Anwendung.

Forschung und Entwicklung

Die Daicel (Europa) GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden im Forschungszentrum unserer Muttergesellschaft in Japan durchgeführt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022/23 waren durchschnittlich 12 Mitarbeiter für die Daicel (Europa) GmbH tätig.

Makroökonomisches Umfeld und Wirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 1,9 %. (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 037 vom 30. Januar 2023)

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023)

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % p.a. mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % p.a. zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023)

Weltweit hat der International Währungsfonds (IWF) für das Jahr 2022 ein Anstieg des realen Bruttoinlandprodukt ("BIP") um 3,4 % p.a. ermittelt. Für die Eurozone gibt der IWF für das Jahr 2021 eine Zunahme des BIP um 3,5 % p.a. an, für Deutschland wurde dabei eine Erhöhung des BIP um 1,8 % p.a. gemessen. (Quelle: IWF World Economic Outlook Update - April 2023)

Die Invasion von Russland in die Ukraine im Februar 2022 hatte bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2022/23 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 36.982 erzielen, die damit um 20,7% über denen des Vorjahres liegen. Die Umsatzerwartung der Gesellschaft für Geschäftsjahr 2022/23 mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 31.576 konnte damit deutlich übertroffen werden. Hauptgrund für den Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere der Umsatzanstieg bei den chemischen Produkten um 21,4% oder T€ 6.138 auf T€ 34.844 (Vj. T€ 28.706).

Auf Basis des für das Acetat-Filter-Geschäft seit 2019 mit Daicel Corporation bestehenden Verkaufskommissionsvertrag sind die Umsatzerlöse aus Kommissionen und Servicegebühren in diesem Produktbereich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 28 auf T€ 1.303 gestiegen.

Auch stiegen die Umsatzerlöse aus Servicegebühren im Produktbereich Airbag, welche sich aus den für das entstandenen Kosten ableiten, um T€ 174 auf T€ 834.

Vom Gesamtumsatz entfallen im Geschäftsjahr 2022/23 94,2% (2020/21: 93,7%) auf das vorrangig als Streckengeschäft abgewickelte Handelsgeschäft mit chemischen Produkten. Die Erlöse aus Kommissionen und Servicegebühren im Acetat-Filter-Geschäft mit der tabakverarbeitenden Industrie sowie Serviceerlöse aus dem Airbag-Geschäft und einer einmaligen Kommissionszahlung für den Umsatz der chemischen Produkte machten 5,8% (Vj. 6,3%) des Gesamtumsatzes aus.

Trotz des hohen Anstiegs der Umsatzerlöse hat die Daicel (Europa) GmbH ein lediglich um T€ 189 auf T€ 2.703 verbessertes Ergebnis vor Steuern erzielt, was insbesondere auf den im Berichtsjahr erzielten Nettoertrag aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 127 (Vj. Nettoertrag aus der Währungsumrechnungsertrag in Höhe von T€ 348) zurückzuführen ist. Das von der Gesellschaft für 2022/23 ursprünglich erwartete Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.479 konnte jedoch trotzdem übertroffen werden.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung schätzt den Geschäftsverlauf im Jahr 2022/23 in Bezug auf die Umsatzentwicklung und Rentabilität als zufriedenstellend ein.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/23 stiegen die Umsätze um T€ 6.341 auf T€ 36.982. Infolgedessen und bei einer nur leicht um 1,4%-Punkte auf 12,5% zurückgegangenen Bruttogewinnmarge (Bruttoergebnis vom Umsatz in Relation zu den Umsatzerlösen) stieg der Bruttogewinn vom Umsatz um T€ 371 auf T€ 4.620.

Die Vertriebskosten sind umsatzbedingt um T€ 321 angestiegen, während die Verwaltungskosten durch ergriffene Kostensenkungsmaßnahmen um T€ 19 gesenkt werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen betreffen überwiegend Erträge und Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen.

Der Gewinn vor Steuern stieg um T€ 189 von T€ 2.514 auf T€ 2.703.

Der Jahresüberschuss belief sich auf T€ 1.848 gegenüber T€ 1.780 im Geschäftsjahr 2021/22. Der Anstieg des Jahresüberschusses ist hauptsächlich auf die Umsatzsteigerung bei unseren Chemieprodukten zurückzuführen.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2022/23 sanken die Bankguthaben um T€ 119 auf T€ 2.078. Auf der anderen Seite stiegen die Cash-Pool-Forderungen gegen Gesellschafter um T€ 1.607 auf T€ 15.021.

Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sind vollständig durch die laufenden Forderungen und flüssige Mittel gedeckt.

Die Gesellschaft finanziert sich weitestgehend selbst und hat wie im Vorjahr keine Bankverbindlichkeiten. Die Kreditlinie aus der mit der Daicel Corporation, Japan, bestehenden Cash-Pool Vereinbarung betrug am 30. April 2022 € 1,0 Mio. und USD 3,0 Mio., diese war aber nicht ausgenutzt.

Ein Merkmal hinsichtlich der Finanzlage der Gesellschaft besteht darin, dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag hohe Cash-Pool Forderungen gegen den Gesellschafter, Daicel Corporation, Japan, in Höhe von T€ 15.021 (Vj.: T€ 13.414) ausweist. Auf der anderen Seite besteht auch der überwiegende Teil ihrer Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 32.275 oder 98,6% gegenüber der Daicel Corporation (Vj. T€ 29.577 oder bzw. 95,7% der gesamten Verbindlichkeiten). Die Gesellschaft ist daher von der Prolongation der Lieferantenkredite durch den Gesellschafter bis zur Bezahlung der Waren durch die Kunden abhängig.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. März 2023 erfolgte eine Gewinnausschüttung aus dem Gewinnvortrag zum 31. März 2021 in Höhe von € 2.000.000, die am 1. Juli 2024 zur Zahlung fällig ist.

Im Geschäftsjahr 2022/23 und bis heute war die Gesellschaft in der Lage, sämtliche finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem 31. März 2022 um 7,2% oder T€ 2.914 auf T€ 43.538.

Die Vorräte stiegen von T€ 492 auf T€ 911, aufgrund höherer eingelagerter Waren am Ende des Geschäftsjahres.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen leicht um T€ 134 auf T€ 23.958, da die Verkäufe zum Ende des Geschäftsjahres höher als im Vorjahr waren. Die Forderungen gegen Gesellschafter lagen zum Bilanzstichtag 31. März 2023 mit T€ 16.098 16,2% oder T€ 2.246 über dem Vorjahresvergleichswert (T€ 13.852).

Die Bankguthaben sanken um T€ 119 auf T€ 2.078. Bei einem Jahresüberschusses in Höhe von T€ 1.848 resultiert der Rückgang der flüssigen Mittel insbesondere aus einer Zunahme des Nettoumlaufvermögens.

Auf der Passivseite der Bilanz resultiert der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.848 und der Zunahme der Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter um T€ 2.698, denen ein stichtagsbedingter Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um T€ 861 und der Steuerrückstellungen um T€ 802 gegenüberstehen.

Infolge des im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschusses hat sich die Eigenkapitalquote trotz der gestiegenen Bilanzsumme von 21,1% auf 23,9% erhöht.

Risikobericht und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Wir haben Maßnahmen zur Erkennung und Begrenzung möglicher Risiken, welche sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken könnten, ergriffen. Die Daicel (Europa) GmbH ist in das Berichtswesen der Daicel Corporation-Gruppe integriert. Darüber hinaus werden Budgets erstellt, denen die Istwerte gegenübergestellt werden. Soweit Vermögensrisiken versichert werden können, sind diese durch Versicherungen abgedeckt.

Die von der Geschäftsführung identifizieren Risiken und Chancen sind im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt.

Risiken

Risiken der zukünftigen Entwicklung resultieren insbesondere aus der drohenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa infolge des Ausbruchs des Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022. Als Reaktion auf die Invasion von Russland in die Ukraine wurde von westlichen Staaten eine Reihe von wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland beschlossen. Diese haben zusammen mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie den Warenhandel beeinflusst und die Situation von Lieferengpässen bei der Beschaffung von Vorprodukten verschärft. Durch den Anstieg der Weltmarktpreise vieler Rohstoffe und von Energie ist die Inflationsrate seit Jahresbeginn 2022 deutlich angestiegen, was sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt hat.

In diesem Zusammenhang besteht das Risiko einer weiteren Intensivierung des Wettbewerbs, insbesondere wegen zunehmender Aktivitäten der Wettbewerber und billigerer Produkte aus China. Weiterhin sieht sich die Gesellschaft Risiken aus dem möglichen Verlust von wichtigen Großkunden gegenüber. Der Verlust eines Kunden hätte einen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist daher stetig bestrebt, neue Kunden zu gewinnen.

Unverändert zum Vorjahr stellt dieses Marktrisiko für die Gesellschaft hinsichtlich der möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit das größte Risiko dar.

Es besteht ein allgemeines Forderungsausfallrisiko hinsichtlich unserer Kunden. Jedoch sind die meisten der Forderungen mit einer Warenkreditversicherung abgesichert und ferner findet ein fortlaufendes Forderungsmanagement statt.

Mögliche Forderungsausfälle werden in der Regel zu 90% durch den jeweiligen Kreditversicherer ausgeglichen. Mittels Kreditversicherung gedeckte Forderungen wurden im Geschäftsjahr 2022/23 von den Kunden überwiegend beglichen. Bei akuten Ausfallrisiken und etwaigen Forderungsausfallrisiken, die nicht durch Warenkreditversicherungen abgedeckt sind, werden Wertberichtigungen gebildet. Ausstehende Rechnungen werden regelmäßig kontrolliert und Kunden bewertet. Derzeit sind jedoch grundsätzlich keine wesentlichen Zahlungsverzüge erkennbar. Die voraussichtliche Entwicklung der Liquidität wird mit Hilfe von laufend aktualisierten Prognosen überwacht. Während der gegenwärtigen Corona-Pandemie mussten wir keine wesentlichen Forderungsausfälle festzustellen.

Liquiditätsrisiken werden mittels Kreditfazilitäten gesteuert, die für die sich aus der Warenbeschaffung von der Daicel Corporation, Japan, ergebenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Überwachung und Steuerung unserer Finanzplanung erfolgen auf zentraler Ebene. Aus der Einbeziehung in die Liquiditätsplanung der Muttergesellschaft ergibt sich ein Abhängigkeitsrisiko hinsichtlich der Finanzierung. Auf dieser Basis sind für uns derzeit keine Liquiditätsengpässe auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erkennbar.

Preisrisiken ergeben sich aus der Volatilität der internationalen Rohstoffmärkte, auch als Folge des bestehenden Ukraine-Kriegs, und betreffen vor allem die Preisentwicklungen der Rohstoffe für chemische Produkte, insbesondere des Rohöls. Da der Bezug der vertriebenen Produkte im Wesentlichen von der Muttergesellschaft Daicel Corporation, Japan, zu Konditionen erfolgt, die im Einklang mit der konzerninternen Verrechnungspreispolitik stehen und durch die Verlustverkäufe vermieden werden, kann die Gesellschaft diese Risiken verringern. Die Politik der Gesellschaft, ihre Waren größtenteils direkt oder indirekt von der Muttergesellschaft bzw. von Konzerngesellschaften zu beziehen, wird sich auch zukünftig nicht ändern. Das Risiko von Lieferengpässen, auch im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und dem Ukraine-Krieg, ist unserer Ansicht von ungeordneter Bedeutung, da der überwiegende Teil unserer Verkäufe durch Streckengeschäfte abgewickelt werden und zudem unsere Lager sämtlich mit ausreichenden Warenbeständen ausgestattet sind.

Ein Teil der Geschäfte wird absatz- und beschaffungsseitig in US-Dollar getätigt. Die Gesellschaft tätigt keine Kurssicherungsgeschäfte, da sich die Forderungen und Verbindlichkeiten in US-Dollar in etwa entsprechen. Die Risiken aus Wechselkursschwankungen sind daher durch eine natürliche Währungskursabsicherung weitestgehend abgedeckt.

Risiken bestehen prinzipiell auch aus aktuell nicht absehbaren rechtlichen und behördlichen Verfahren, denen sich die Gesellschaft nicht entziehen kann und die, je nach Ausgang, zu unvorhersehbaren Liquiditätsabflüssen führen könnten. Die allgemeinen Geschäftsrisiken sind durch Versicherungen angemessen abgedeckt.

Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht nicht.

Von den vorgenannten Risiken ist unverändert das Absatzmarktrisiko und Ausfallrisiko der Kundenforderungen in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit am bedeutsamsten. Die Risikoposition der Gesellschaft hat sich damit auch unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Ukraine-Kriegs und der noch nicht vollständig überwundenen Coronavirus-Pandemie gegenüber dem Vorjahr nicht wesentliche verändert. Die Gesellschaft ist in Bezug auf ihre Liquidität unverändert von der Sicherstellung der Finanzierung und jederzeitigen Zahlungsfähigkeit mittels Lieferantenkrediten der Muttergesellschaft abhängig.

Chancen

Die Daicel Corporation, Japan, ist in den Segmenten Chemikalien, Filter, Plastik und pyrotechnische Anwendungen tätig. Chancen der zukünftigen Entwicklung sieht die Geschäftsführung insbesondere darin, in Zukunft den Handel mit Produkten aus den anderen Segmenten der Daicel Corporation, Japan, in Deutschland und Europa aufzunehmen.

Auf der Basis eines sich ständig anpassenden Marktes für Chemikalien sehen wir Potentiale, neue Märkte im Bereich Spezialchemikalien zu suchen, die wir mit unseren hochwertigen und spezialisierten Produkten abdecken sollten.

Die Chancenlage der Gesellschaft hat sich aus unserer Sicht durch den gegenwärtigen Krieg nicht wesentlich geändert.

Prognosebericht

Weltweit rechnet der IWF für das Jahr 2023 mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,0 % p.a. Für die Eurozone wird dabei eine Erhöhung des BIP um 0,9 % p.a. prognostiziert, während für Deutschland lediglich mit einem Rückgang des BIP um - 0,3 % p.a. gerechnet wird. (Quelle: IWF World Economic Outlook Update - Juli 2023)

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt in seiner Konjunkturprognose vom 22. März 2023 fest, dass sich der kurzfristige Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gegenüber dem Herbst 2022 leicht verbessert hat, die Lage aber angespannt bleibt. Die hohe Inflation stellt auch im Jahr 2023 eine große Belastung für die Konjunktur in Deutschland dar. Der Sachverständigenrat erwartet für 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 % und für das Jahr 2024 ein Wachstum von 1,3 %. Weiterhin hat nach Einschätzung des Sachverständigenrates die Inflation ihren Hochpunkt vom Herbst 2022 überschritten. Sie ist aber immer noch deutlich erhöht und dürfte nur langsam zurückgehen. Im Jahresdurchschnitt rechnet der Sachverständigenrat im Jahr 2023 mit einer Inflationsrate von 6,6 Prozent. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Aktualisierte Konjunkturprognose 2023 und 2024 vom 23. März 2023)

Unter Berücksichtigung der bestehenden aktuellen makroökonomischen Risiken sollen im Geschäftsjahr 2023/24 die Umsatzerlöse auf T€ 25.747 (davon T€ 23.588 mit chemischen Produkten, T€ 1.432 aus dem Acetat-Filter-Geschäft, T€ 727 aus dem Airbag-Geschäft) sinken und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von T€ 1.534 erzielt werden.

Die im Zeitraum vom 1. April bis 31. August 2023 erzielten Umsatzerlöse liegen 2,9 % unter den Planvorgaben.

Aufgrund des vorgenannten größeren Wettbewerbsdrucks ist die Gesellschaft darum bemüht, neue Märkte zu erschließen und neue Geschäftsfelder für die - unserer Auffassung nach - qualitativ hochwertigen Daicel-Produkte zu eröffnen, um höhere Gewinne zu erwirtschaften.

Im Falle einer wiederkehrenden welt- und europaweiten Konjunkturabkühlung infolge Ukraine-Kriegs kann jedoch grundsätzlich das Risiko nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft ihre Umsatz- und Rentabilitätsziele im kommenden Geschäftsjahr nicht in jedem Falle voll erreichen kann.

 

Raunheim, den 14. September 2023

Die Geschäftsführung

Yuichiro Yoshikura

Yasushi Mochizuki

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.181,55 3.606,29
7.181,55 3.606,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 910.888,43 491.927,39
910.888,43 491.927,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.957.760,50 23.823.814,22
2. Forderungen gegen Gesellschafter 16.097.567,26 13.851.888,81
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 208.906,20 160.408,11
4. Sonstige Vermögensgegenstände 202.012,07 71.432,65
davon aus Steuern € 176.505,72 (Vorjahr € 51.821,23)
40.466.246,03 37.907.543,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.078.045,69 2.197.129,95
43.455.180,15 40.596.601,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.011,62 12.912,14
D. Aktive latente Steuern 54.807,51 10.878,70
43.538.180,83 40.623.998,26

Passiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnvortrag 8.411.931,31 6.632.395,56
III. Jahresüberschuss 1.847.724,64 1.779.535,75
10.413.043,51 8.565.318,87
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 802.963,77
2. Sonstige Rückstellungen 389.747,97 360.487,50
389.747,97 1.163.451,27
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 217.353,44 1.078.384,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 140.576,38 126.850,49
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 32.274.543,17 29.576.570,98
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.491,28 51.367,56
5. Sonstige Verbindlichkeiten 99.425,08 62.054,59
davon aus Steuern € 100.487,84 (Vorjahr € 25.251,05)
32.735.389,35 30.895.228,12
43.538.180,83 40.623.998,26

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

2022/2023
2021/2022
1. Umsatzerlöse 36.981.583,78 30.640.984,21
2. Anschaffungskosten der verkauften Waren 32.361.538,40 26.391.720,67
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 4.620.045,38 4.249.263,54
4. Vertriebskosten 2.285.518,34 1.964.713,11
5. Allgemeine Verwaltungskosten 190.645,81 209.533,43
6. Sonstige betriebliche Erträge 8.186.888,88 2.361.997,01
davon aus der Währungsumrechnung € 8.111.769,10 (Vorjahr € 2.224.241,05)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.992.178,24 1.920.678,64
davon aus der Währungsumrechnung € 7.984.687,19 (Vorjahr € 1.876.478,90)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367.577,62 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen € 367.308,34 (Vorjahr € 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 584,64 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 855.723,21 734.660,62
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 43.928,81 (Vorjahr Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 126.233,59)
11. Ergebnis nach Steuern 1.849.861,64 1.781.674,75
12. Sonstige Steuern 2.137,00 2.139,00
13. Jahresüberschuss 1.847.724,64 1.779.535,75

Anhang zum 31. März 2023

I. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Daicel Europa GmbH (HRB 73736), Amtsgericht Frankfurt am Main, wurde gemäß den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert aus dem Jahresabschluss zum 31. März 2022 übernommen.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Angaben, die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind größtenteils im Anhang aufgeführt.

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen EDV-Programme sind zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen, linear ermittelten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgten über einen Zeitraum von drei Jahren und sind voll abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, linear ermittelte Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer bzw. geschätzten Restnutzungsdauer mit Hilfe der steuerrechtlichen AfA-Tabellen im Einzelnen wie folgt ermittelt:

Nutzungsdauer
Büroausstattung 3 - 10

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden einzeln zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, werden entsprechende Abwertungen vorgenommen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt, und das Eigenkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Anzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung künftiger Kostensteigerungen angesetzt. Abzinsungen waren nicht erforderlich.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und - entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz am Bilanzstichtag bewertet, da künftige Steuersatzänderungen nicht bekannt sind. Der maßgebliche Steuersatz zum 31. März 2023 beträgt 30,175 %.

Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet ausgewiesen (Gesamtdifferenzenbetrachtung). Im Falle eines Überhangs der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern nimmt die Gesellschaft das Aktivierungswahlrecht gemäß $ 274 HGB in Anspruch.

Forderungen und Verbindlichkeiten sind in Fremdwährung werden bei der Zugangsbewertung zum aktuellen Devisenkassamittelkurs bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen gegen die Daicel Corporation, Japan, und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash Pool in Höhe von T€ 15.718 (Vorjahr T€ 13.414) und solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 379 (Vorjahr T€ 438).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten einen Betrag in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 19) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden zum Bilanzstichtag mit passiven latenten Steuern verrechnet.

Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:

In T€ 31.3.2023 31.3.2022 Veränderung
Aktive latente Steuern 55 11 44
Passive latente Steuern 0 0 0

Der Ertrag aus der Veränderung bilanzierter aktiver und passiver latenter Steuern in Höhe von T€ 44 (Vorjahr Ertrag in Höhe von T€ 126) wird unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen.

Latente Steuern ergeben sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Ansatz- und Bewertungsunterschieden bei den Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung aus unrealisierten Währungskursgewinnen bzw. -verlusten.

In Höhe der zum Bilanzstichtag bilanzierten aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 55 (Vorjahr T€ 11) besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre, die allerdings infolge höherer freier Rücklagen im Eigenkapital nicht greift.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist unverändert identisch mit der ursprünglichen Einlage über TDM 300 (umgerechnet T€ 153) wie im Handelsregister verzeichnet.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. März 2023 erfolgte eine Gewinnausschüttung aus dem Gewinnvortrag zum 31. März 2021 in Höhe von € 2.000.000, die am 1. Juli 2024 zur Zahlung fällig ist.

5. Sonstige Rückstellungen

T€ Vj.
T€
Personalrückstellungen 354 291
Rechts- und Beratungskosten 33 59
Übrige 2 10
389 360

6. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

7. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr jeweils weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten wie im Vorjahr mit Ausnahme einer Verbindlichkeit aus Gewinnausschüttung in Höhe von € 2.000.000 solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Die Verbindlichkeit aus Gewinnausschüttung in Höhe von € 2.000.000 ist am 1. Juli 2024 zur Zahlung fällig und weist damit wie im Vorjahr eine Restlaufzeit mehr als einem Jahr auf.

8. Restlaufzeiten bei Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

9. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden auf folgenden Tätigkeitsgebieten erzielt:

2022/23 2021/22
Chemicals 34.844.188,72 28.705.796,10
Filter 1.302.946,00 1.275.153,93
Air Bag 834.449,06 660.034,18
36.981.583,78 30.640.984,21

Die Umsatzerlöse werden in Höhe von € 33.272.723,59 (Vorjahr € 28.026.354,21) im europäischen Raum (inkl. Schweiz) erzielt, in Höhe von € 3.637.632,00 (Vorjahr € 2.614.630,00) in Taiwan und in Höhe von € 71.228,19 (Vorjahr € 0,00) in Japan.

10. Materialaufwand

Die Anschaffungskosten der verkauften Waren entsprechen wie im Vorjahr dem Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 a) HGB. Aufwendungen für bezogene Leistungen im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 b) HGB fielen wie im Vorjahr nicht an.

11. Personalaufwand

Der in den Vertriebs- und den allgemeinen Verwaltungskosten enthaltene Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

T€ Vj.
T€
Löhne und Gehälter 1.612 1.566
Soziale Abgaben 103 84
1.715 1.650

12. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 8.112 (Vorjahr T€ 1.841), davon unrealisierte Erträge in Höhe von T€ 227 (Vorjahr T€ 383).

Ferner sind in den enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe T€ 75 (Vorjahr T€ 139) aus Einkommensteuerrückerstattungen für japanische Mitarbeiter ("Expatriates").

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 7.985 (Vorjahr T€ 1.876), davon unrealisierte Aufwendungen in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 423). Periodenfremde Aufwendungen bestehen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 44).

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremden Aufwand in Höhe von T€ 345 (Vorjahr T€ 0) und einen Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von T€ 44 (Vorjahr Ertrag in Höhe von T€ 126).

III. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasing- und Mietverträgen für Büroräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 852, davon sind T€ 222 innerhalb eines Jahres fällig.

T€ 587 davon entfallen auf die Miete der Büroräume sowie bestimme Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker), davon sind T€ 72 innerhalb eines Jahres fällig.

T€ 265 davon entfallen auf die Leasingverträge Fuhrpark und sonstige Mietverträge, davon sind T€ 149 innerhalb eines Jahres fällig.

Die Miet-, Leasingverträge betreffen das Verwaltungsgebäude am Standort der Gesellschaft sowie Mieten für Lagerkapazitäten, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. "Operating-Lease" Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

2. Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr wurden 12 (Vorjahr 9) Arbeitnehmer im Vertriebsbereich und 2 (Vorjahr 2) Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt.

3. Geschäftsführung

Die folgenden Personen sind zu Geschäftsführern bestellt:

 

Yuichiro Yoshikura, Kaufmann, Frankfurt am Main

 

Yoshihiro Komachi, General Manager, Corporate Planning, Daicel Corporation, Japan (bis 25. August 2022)

 

Yasushi Mochizuki, General Manager, Corporate Planning, Daicel Corporation, Japan (ab 25. August 2022)

Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft ein Gehalt bezieht.

4. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Daicel Corporation, Japan, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses, erfolgt beim Ministry of Finance, Local Finance Office in Tokio, Japan unter der Nummer 4202.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den im Geschäftsjahr 2022/23 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von € 1.849.724,64 auf neue Rechnung vorzutragen. Es wird keine Ausschüttung vorgeschlagen.

6. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtig sind.

In den Monaten April bis August 2023 lagen die Umsatzerlöse um insgesamt 35,7% unter dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Auf die ergänzenden Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.

 

Raunheim, den 14. September 2023

Die Geschäftsführung

Yuichiro Yoshikura

Yasushi Mochizuki

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.04.2022
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.03.2023
EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Datenverarbeitungsprogramme 990,00 0,00 0,00 990,00
II Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.896,87 10.357,24 0,00 47.254,11
Summe Anlagevermögen 37.886,87 10.357,24 0,00 48.244,11
Anlagevermögen Abschreibungen
Stand 01.04.2022
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.03.2023
EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Datenverarbeitungsprogramme 990,00 0,00 0,00 990,00
II Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.290,58 6.781,98 0,00 40.072,56
Summe Anlagevermögen 34.280,58 6.781,98 0,00 41.062,56
Anlagevermögen Restbuchwerte
Stand 31.03.2023
EUR
Stand 31.03.2022
EUR
I Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Datenverarbeitungsprogramme 0,00 0,00
II Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.181,55 3.606,29
Summe Anlagevermögen 7.181,55 3.606,29

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Daicel (Europa) GmbH, Raunheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Daicel (Europa) GmbH, Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Daicel (Europa) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 14. September 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zheng Wang, Wirtschaftsprüferin

ppa. Christoph Dietzel, Wirtschaftsprüfer

Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2023 wurde der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 in Höhe von € 1.847.724,64 und der Gewinnvortrag zum 31. März 2023 in Höhe von € 8.411.931,31 auf neue Rechnung vorbetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurde am 12 Dezember 2023 festgestellt.

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