Premium Audio Company Germany GmbH

Lise-Meitner-Straße 9, 50259 Pulheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 40529
Vorher
MAGNAT Audio-Produkte GmbH
Eingetragen
23.2.1994
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
die Entwicklung und der Vertrieb von Audio-Produkten, insbesondere Auto- und Heimlautsprechern, Radios, Verstärkern und CD-Plattenspielern sowie von anderen elektronischen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Vance
seit 19.12.2025
Geschäftsführer
Kevin Nash
seit 19.12.2025
Geschäftsführer
Scott Ryan
seit 19.12.2025
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Audiovox German CorporationUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VOXX German Holdings GmbH

Pulheim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2021 bis zum 28.02.2022

Konzernbilanz zum 28. Februar 2022

AKTIVA

28.02.2022 29.02.2021
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.081,55 290
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
434.081,55 290
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.623.273,00 1.645
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.385,00 16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 811.745,98 898
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 81.973,30 19
2.536.377,28 2.578
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 247.259,57 212
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.772.729,66 10.222
3. Geleistete Anzahlungen 1.471.123,41 946
18.491.112,64 11.380
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.972.316,91 5.476
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.033,44 91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.869.244,45 6.526
14.851.594,80 12.093
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 963.688,60 3.738
34.306.396,04 27.211
C. Rechnungsabgrenzungsposten 198.502,55 325
D. Aktive latente Steuern 446.953,07 278
37.922.310,49 30.682

PASSIVA

28.02.2022 29.02.2021
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102
II. Kapitalrücklage 11.926.327,34 11.926
III. Gewinnvortrag 6.402.425,19 5.062
IV. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 1.395.024,87 1.340
19.826.035,78 18.430
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 277.679,39 225
2. Steuerrückstellungen 1.412.545,58 649
3. Sonstige Rückstellungen 7.706.258,61 7.163
9.396.483,58 8.037
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.557.107,05 132
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.582.550,02 3.238
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 177.133,42 484
4. Sonstige Verbindlichkeiten 383.000,64 361
- davon aus Steuern: € 68.601,65 (Vorjahr: T€ 254)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 3.557,62 (Vorjahr: T€ 4)
8.699.791,13 4.215
37.922.310,49 30.682

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis 28. Februar 2022

2021/2022 2020/2021
T€
1. Umsatzerlöse 44.966.153,26 41.691
2. Sonstige betriebliche Erträge 317.379,83 307
- davon aus der Währungsumrechnung: € 274.376,27 (Vorjahr: T€ 188)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.778.763,54 -23.348
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -300.008,71 -272
-26.078.772,25 -23.620
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.705.785,58 -5.974
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.296.007,29 -1.231
- davon für Altersversorgung: € -104.379,74 (Vorjahr: T€ -97)
-8.001.792,87 -7.205
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -475.966,30 -475
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.618.160,50 -8.494
- davon aus der Währungsumrechnung: € -363.220,51 (Vorjahr: T€ -76)
7. Betriebliches Ergebnis 2.108.841,17 2.204
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.248,77 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -97.963,92 -115
- davon aus der Aufzinsung € -24.653,00 (Vorjahr T€ -27)
10. Finanzergebnis -95.715,15 -115
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -594.667,71 -724
- davon Aufwendungen/Erträge aus latenten Steuern: € -168.951,29 (Vorjahr: T€ - 497)
12. Ergebnis nach Ertragsteuern 1.418.458,31 1.365
13. Sonstige Steuern -23.433,44 -25
14. Konzernjahresüberschuss 1.395.024,87 1.340

Konzerneigenkapitalspiegel der VOXX German Holdings GmbH, Pulheim, für das Geschäftsjahr zum 28. Februar 2022

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital gemäß Konzernbilanz (= Konzerneigenkapital)
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 29.02.2020 102 11.927 7.694 -132 19.591
Ausschüttung -2.500 -2.500
Konzernjahresüberschuss 2020/2021 1.340 1.340
Stand 28.02.2021 102 11.927 6.534 -132 18.431
Konzernjahresüberschuss 2019/2020 1.395 1.395
Stand 28.02.2022 102 11.927 7.929 -132 19.826

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis 28. Februar 2022

01.03.2021 bis 28.02.2022 01.03.2020 bis 28.02.2021 Veränderung
T€ T€ T€
Periodenergebnis vor Steuern 1.990 2.065 -75
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 476 475 1
+/- Zahlungsunwirksame Veränderungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen 25 27 -2
+/- Veränderungen aktivische/passivische Steuerabgrenzungsposten -169 496 -665
+/- Verlust / Gewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen 2 2 0
+/- Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.743 651 -10.394
+/- Veränderung der Rückstellungen 1.335 -273 1.608
+/- Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.059 1.204 -145
+ Zinsaufwendungen 73 88 -15
- Zinserträge -2 0 -2
+/- Ertragsteuerern -595 -724 129
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -5.549 4.011 -9.560
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle
- Anlagevermögen sowie Sachanlagen -576 -623 47
+ Erhaltene Zinsen 2 0 2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -574 -623 49
- Ausschüttungen an Gesellschafter 0 -2.500 2.500
- Gezahlte Zinsen -78 -88 10
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -78 -2.588 2.510
+/- Veränderungen des Finanzmittelfonds -6.201 800 -7.001
Liquide Mittel am Anfang der Periode 3.739 3.689 50
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -132 -882 750
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.607 2.807 800
Liquide Mittel am Ende der Periode 963 3.739 -2.776
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -3.557 -132 -3.425
- Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2.594 2.807 -5.401

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis 28. Februar 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma VOXX German Holdings GmbH mit Sitz in Pulheim und im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Registernummer HRB 40691 eingetragen.

Der Konzernabschluss der VOXX German Holdings GmbH für das Geschäftsjahr 01.03.21 bis 28.02.22 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Es kommen die für große Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB zur Anwendung.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021/2022 gibt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Konzernbilanzstichtag ist der Stichtag der VOXX German Holdings GmbH (letzter Tag im Februar); die Jahresabschlüsse sämtlicher Tochterunternehmen werden ebenfalls auf diesen Stichtag aufgestellt.

Zu den Angaben im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 6 a HGB über die Bezüge von aktiven Organmitgliedern unserer Gesellschaft wurde von der Schutzklausel analog § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge erhält.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der VOXX German Holdings GmbH (Mutterunternehmen) die folgenden Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung nach § 294 HGB einbezogen:

Festkapital (eingezahlt) Anteil am Festkapital Eigenkapital Jahresergebnis 2022 *
%
Premium Audio Company Germany GmbH, Pulheim 1.000.000 100 9.812.327,53 824.178,41
Oehlbach Kabel GmbH, Pulheim 1) 51.250 100 2.712.621,63 862.756,66
VOXX German Accessory Holdings GmbH, Langenzenn 25.002 100 6.085.052,56 -7.839,85
Schwaiger GmbH, Langenzenn 1) 25.000 100 455.057,27 285.035,66
19.065.058,99 1.964.130,88

* Vor Ergebnisabführung
1) Mittelbare Beteiligung

Die Firma der MAGNAT Audio-Produkte GmbH, Pulheim, wurde per Gesellschaftsbeschluss vom 11. November 2022 in Premium Audio Company Germany GmbH geändert. Mit der Gesellschaft Premium Audio Company Germany GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Mit dem Gesellschaften VOXX German Accessory Holdings GmbH bzw. Oehlbach Kabel GmbH und Schwaiger GmbH besteht seit dem 1. März 2020 bzw. seit dem 1. September 2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Erstkonsolidierung des in den Abschluss einbezogenen Tochterunternehmens MAGNAT Audio-Produkte GmbH erfolgte auf den 1. Januar 2001, den Tag der erstmaligen Einbeziehung dieser Gesellschaft in einen Konzernabschluss.

Die Erstkonsolidierung der in den Abschluss einbezogenen Tochterunternehmen Oehlbach Kabel GmbH und Schwaiger GmbH erfolgte zum Erwerbs- bzw. Gründungsstichtag (1. März 2007 bzw. bzw. 21. August 2009).

Die Erstkonsolidierung der VOXX German Accessory Holdings GmbH, Pulheim, erfolgte zum Gründungszeitpunkt 31. August 2018.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die bis zum 28. Februar 2010 erworbenen Gesellschaften MAGNAT Audio-Produkte GmbH, Oehlbach Kabel GmbH und Schwaiger GmbH nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. Der aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2001 ermittelte aktivische Unterschiedsbetrag (T€ 12.451) wird, da stille Reserven und Lasten nicht aufzulösen waren, als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und nach handelsrechtlichen Grundsätzen innerhalb von zehn Jahren linear abgeschrieben. Die letztmalige Abschreibung erfolgte im Geschäftsjahr 2010/2011. Der aus der Erstkonsolidierung der Oehlbach Kabel GmbH zum 1. März 2007 ermittelte aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 4.984 wird den Markenrechten zugewiesen und über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Zum 1. März 2010 waren vertraglich vereinbarte, nachträgliche Anschaffungskosten von T€ 1.000 fällig, die den aktivischen Unterschiedsbetrag erhöhten. Die letztmalige Abschreibung erfolgte im Geschäftsjahr 2016/2017.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die nach dem 28. Februar 2010 erworbenen Gesellschaften des Konsolidierungskreises unter Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Die Kapitalkonsolidierung der VOXX German Accessory Holdings GmbH, Pulheim, erfolgte entsprechend unter Anwendung der Neubewertungsmethode. Der Beteiligungsbuchwert entsprach dem neubewerteten Eigenkapital zum Erstkonsolidierungszeitpunkt. Stille Reserven oder Lasten ergaben sich nicht.

Die aus der Aktivierung der Markenrechte entstehenden passiven latenten Steuern führen zu einer Erhöhung des aktivischen Unterschiedsbetrages, welcher als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert wird und entsprechend der Nutzungsdauer der Markenrechte abgeschrieben wird.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind nicht aufgetreten.

Latente Steuern werden im Konzernabschluss entsprechend den Vorgaben des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 18 berücksichtigt. Entstehende latente Steuerbe- oder -entlastungen werden mit dem für die Muttergesellschaft zu erwartenden Steuersatz berücksichtigt.

Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften sind in EUR aufgestellt, so dass eine Umrechnung der Jahresabschlüsse nicht notwendig war.

IV. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die Vermögenswerte und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der VOXX German Holdings GmbH nach den deutschen handelsrechtlichen Grundsätze (HGB) wie folgt angesetzt.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden in den Einzelabschlüssen grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Konzernbilanzstichtag umgerechnet. Für langfristige Vermögensgegenstände und Schulden werden Verluste aus Kursänderungen bis zum Konzernabschlussstichtag stets, Gewinne aus Kursänderungen jedoch nicht berücksichtigt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der degressiven und linearen Methode, angesetzt. Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. März 2010 angeschafft wurden, wurde in Fällen, die degressiv abgeschrieben wurden, die Methode beibehalten.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend der ertragsteuerlichen Bilanzierung mit einem Netto-Anschaffungswert von bis zu EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert von über EUR 250 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen wird diese Vorgehensweise auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von der Oehlbach Kabel GmbH werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren analog zur Nutzungsdauer der mit diesen Gesellschaften erworbenen Markenrechte linear abgeschrieben. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass der Mehrwert der im Geschäfts oder Firmenwert aufgehenden nicht einzeln bewertbaren sowie nicht einzeln aktivierbaren Komponenten Markt- und Kundenvorteile mit den Markenrechten einhergeht und eine diesen entsprechende Nutzungsdauer haben. Der Firmenwert aus der Anwachsung der Mac Audio Electronic GmbH & Co. KG wird über 15 Jahre abgeschrieben, da die Marke über diesen Zeitraum genutzt wird. Die aus den Einzelabschlüssen übernommene erworbene Software wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 5 bis 7 Jahren abgeschrieben. Erworbene Markenrechte werden 10 Jahre abgeschrieben. Die letztmalige Abschreibung der Markenrechte erfolgte im Geschäftsjahr 2016/2017.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Anschaffungskosten der Waren werden nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt. Unter den geleisteten Anzahlungen werden Vorauszahlungen für zukünftigen Lieferungen und Leistungen von Lieferanten ausgewiesen. Diese werden zum Nennwert der geleisteten Anzahlung bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Abwertung angesetzt.

Die Bewertung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum Nennwert.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden, soweit die Voraussetzungen für Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB erfüllt sind, mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte nach den Grundsätzen der §§ 274, 306 HGB sowie den ergänzenden Vorgaben von DRS 18. Latente Steuern aus Einzelabschlüssen (Umbewertung in Handelsbilanz II) auf Basis des für die jeweilige Gesellschaft zukünftig gültige Körperschafts- und Gewerbesteuersatz, soweit diese zum Stichtag gesetzlich verabschiedet sind. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Zur Bewertung und zum Ausweis der latenten Steuern wird weiterhin auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren. Das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) wurde angewandt. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Rententrend von 1,75 %, ein Gehaltstrend von 0 % sowie eine Fluktuation von 0 % der Berechnung zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82% (Vorjahr 2,23%) angewendet. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren abgezinst. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 143 (Vorjahr T€ 201).

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Der Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzins von 1,33% (Vorjahr 1,54%) für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Ein Gehaltstrend von 0 % sowie eine Fluktuation von 1 % wurden berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge aus den Zinssatzänderungen und geänderten Schätzungen über Restlaufzeiten werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert der passivisch abgegrenzten Erlöse bzw. Erfüllungsbetrag der aktivisch abgegrenzten Aufwendungen bewertet.

Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, ökonomische Sicherungsbeziehungen durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell im Abschluss nachzuvollziehen.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Bewertung im Berichtsjahr im Anlagengitter nachfolgend in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden die in Vorjahren voll abgeschriebenen mit einem Erinnerungswert von EUR 2,50 bilanzierte Firmenwert aus der Anwachsung der Mac Audio Electronic GmbH & Co. KG als Abgang gezeigt. Weiterhin wurden im Rahmen der Konzerneinheitlichen Bilanzierung mit der Muttergesellschaf Voxx International Corporation technische Anlagen mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 277 bzw. Restbuchwerten von TEUR 69 zum 28. Februar 2021 unter andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung, umgebucht und ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden in Höhe von T€ 6.614 Forderungen an die TARGO Commercial Finance AG (ehemals GE Capital Bank AG), Mainz, ausgewiesen. Diese betreffen im Wesentlichen Kaufpreiseinbehalte aus angekauften Forderungen und Einbehalte für Kundenboni.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen gegenüber der Finanzverwaltung, Debitorischen Kreditoren und Forderungen gegenüber Mitarbeitern.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden des Weiteren T€ 11 ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und unter fünf Jahren, haben. Diese betreffen mit T€ 11 die Mietkaution für den Standort der Oehlbach Kabel GmbH in Köln-Porz. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren existieren nicht.

Die übrigen ausgewiesenen Posten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in Anlage 2 dargestellt.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 200.000,00 (umgerechnet in EUR 102.258,38).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt worden.

Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

28.02.2022
T€
Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag 1.379
Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert 1.101
(Anschaffungskosten T€ 1.431)
Bilanzausweis Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 278

Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge

Aus dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen zwischen einem Ansatz mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz und einem Ansatz mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz ergibt sich nach Abzug der hierauf gebildeten passiven latenten Steuern ein gem. § 253 Abs. 6 HG nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von T€ 143, soweit dieser die freien Rücklagen übersteigt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuer und Gewerbesteuerrückstellungen für dieses Geschäftsjahr, sowie für die Veranlagungszeiträume 2020 und 2021.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Werbekostenzuschüsse und Boni (T€ 4.475), Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 663). Weiterhin sind unter den sonstigen Rückstellungen Skonti (T€ 396), abzuführende Lizenzgebühren (T€ 459) für Umweltschäden (T€ 301), Garantieverpflichtungen (T€ 41 ) sowie Rückstellungen für Retouren (T€ 317) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr von bis zu 5 Jahre über 5 Jahre gesicherte Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.557.107,05 3.557.107,05 0,00 0,00 1.700.000,00
(i.Vj. T€ 132) (i.Vj. T€ 132) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.582.550,02 4.582.550,02 0,00 0,00 0,00
(i.Vj. T€ 3.238) (i.Vj. T€ 3.238) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 177.133,42 177.133,42 0,00 0,00 0,00
(i.Vj. T€ 484) (i.Vj. T€ 484) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)
- davon: Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern - 177.133,42 177.133,42 0,00 0,00 0,00
(i.Vj. T€ 484) (i.Vj. T€ 484) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 383.000,64 383.000,64 0,00 0,00 0,00
(i.Vj. T€ 361) (i.Vj. T€ 361) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)
8.699.791,13 8.699.791,13 0,00 0,00 1.700.000,00
(i.Vj. T€ 4.215) (i.Vj. T€ 4.215) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0) (i.Vj. T€ 0)

Mit der oberste Gesellschafterin Voxx International Corporation Orlando. Florida bestehen zum Konzernbilanzstichtag 28.02.2022 sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 177 aus Konzerninternen Dienstleistungen.

Zur Sicherstellung des kurzfristigen Darlehens (borrowing base) bei der Commerzbank AG, Köln, (Stand 28. Februar 2022: EUR 1,7 Mio.) dienen gemäß Vertrag vom 28. Juli 2020 Vorräte, Ansprüche aus Warenkreditversicherung, Nutzungsrechte an Markennamen, Patenten und Lizenzen sowie ein Importsicherungsvertrag für unterwegs befindliche Ware der Tochtergesellschaften Magnat Audio-Produkte GmbH, Oehlbach Kabel GmbH und Schwaiger GmbH.

Steuerabgrenzung für latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern wurden in Höhe von T€ 447 für latente Steuern auf den Einzelabschluss (HB II) gebildet. Diese temporären Differenzen bestehen im Wesentlichen aufgrund körperschaft- und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge und abweichender Bewertungsgrundsätze zwischen Steuer- und Handelsbilanz bei den Pensionsrückstellungen und Restrukturierungsrückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern auf den Einzelabschluss erfolgte unter Zugrundelegung einer unternehmensindividuellen Steuerquote von 31,29 % (Vorjahr: 31,53 %).

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen mit T€ 29.900 (Vorjahr: T€ 33.509) auf das Inland und mit T€ 15.067(Vorjahr: T€ 8.182) auf das Ausland.

Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf.

2021/2022 2020/2021
T€ T€
Sat- und Telekommunikationszubehör 23.054 23.572
Auto- und Heimaudio 16.175 13.182
Kabel und Zubehör 5.738 4.937
Car-Entertainment 0 0
DVD und Car-Audio/Video 0 0
Summe Umsatzerlöse 44.967 41.691

Sonstige betriebliche Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen und Lizenzerträge. Es sind keine periodenfremden Erträge angefallen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten mit T€ 4 neutrale Aufwendungen aus Anlagenabgängen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer (T€ 764) und latente Steuern (T€ +169). Der Saldo aus latenten Steuern ergibt sich aus latenten Steueraufwendungen aus steuerlichen Verlustvorträgen (- T€ 40) sowie Restrukturierungskückstellungen (- T€ 7) und sowie latenten Steuererträgen aus sonstigen Rückstellungen (+ T€ 184) undaus temporären Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Bilanzansatz von Pensionsrückstellungen (T€+ 32).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von insgesamt T€ 113 Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer für die Veranlagungszeiträume 2020 und 2021.

VI. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung zugrunde gelegte Finanzmittelfonds umfasst die in der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" enthaltenen Zahlungsmittel sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Kontokorrentlinien (TEUR 3.557; i.V. TEUR 132).

VII. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden im deutschen VOXX-Konzern 162 Mitarbeiter (Vorjahr: 168 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Angestellte 94
Gewerbliche Arbeitnehmer 68

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich mit den zwischen fremden Dritten geltenden Konditionen abgeschlossen. Wesentliche nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2021/2022 nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine unbegrenzte, unbedingte, unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der TARGO Commercial Finance AG (ehemals GE Capital Bank AG), Mainz, für alle bestehenden und zukünftigen Ansprüche der TARGO Commercial Finance AG gegen die Firma Schwaiger GmbH, Langenzenn aus allen im Zusammenhang mit der Durchführung des Factoring-Vertrages entstandenen Ansprüchen.

Darüber hinaus besteht eine Bürgschaft gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 81.

VOXX German Holdings GmbH (vormals Audiovox German Holdings GmbH) hat gegenüber einem Kunden der VOXX Incaar Systems GmbH (die mit Wirkung zum 30.11.2017 auf die MAGNAT Audio-Produkte GmbH verschmolzen wurde) eine Leistungs- und Erfüllungsgarantie abgegeben. Darin verpflichtet sich VOXX German Holdings GmbH gegenüber dem Kunden, dass VOXX Incaar Systems sämtliche im Liefervertrag übernommenen Pflichten ordnungsgemäß, vollständig und pünktlich erfüllen wird. Mit Eintritt des Garantiefalls kann die VOXX German Holdings GmbH aus dieser Garantieerklärung in Anspruch genommen werden. Eine Inanspruchnahme erscheint aus heutiger Sicht unter Berücksichtigung der Verhältnisse bei der VOXX Incaar Systems bzw. nunmehr MAGNAT Audio-Produkte GmbH als Gesamtrechtsnachfolgerin nicht wahrscheinlich.

Unter Berücksichtigung der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung der vorgenannten Gesellschaften erscheint eine Haftungsinanspruchnahme nicht wahrscheinlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:

innerhalb eines Jahres fällig T€ 374
innerhalb von ein bis fünf Jahren fällig T€ 356

Verpflichtungen aus Kundenverträgen bestehen in Höhe von T€ 119 (Schwaiger) für den Zeitraum bis zum 28. Februar 2022.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Für Vermögensgegenstände, die im Bereich der Verwaltung (z.B. Fahrzeuge, Büroausstattung, etc.) sowie der operativen Geschäftstätigkeit genutzt werden (z.B. Maschinen und Fuhrpark), wurden Operating-Leasinggeschäfte abgeschlossen, um diese Vermögensgegenstände mit möglichst geringer Mittelbindung zu nutzen. Der Abschluss dieser Geschäfte erfolgte im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aktivierung der zu Grunde liegenden Vermögensgegenstände erfolgte nicht. Die Laufzeiten der Miet- und Leasinggeschäfte betragen zwischen 2 und 70 Monaten. Die zukünftige Liquiditätsbelastung der Miet- und Leasingverpflichtung ist in der Aufstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

Die Tochtergesellschaft Schwaiger GmbH hat wesentliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringvertrags mit der TARGO Commercial Finance AG, Mainz, veräußert. Dieses stille Factoring dient der Finanzierung und kurzfristigen Liquiditätssicherung. Zum 28. Februar 2022 sind T€ 9.901 der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an TARGO Commercial Finance AG veräußert.

Bewertungseinheiten bei Finanzinstrumenten

Devisentermingeschäfte

Zur Absicherung von Wertänderungsrisiken (Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen US-Dollar (USD) aus zukünftigen Wareneinkäufen der Tochtergesellschaften in USD setzt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte ein. Die gesicherten Deviseneinkäufe werden von der Gesellschaft an die Tochterunternehmen in Fremdwährung weiterberechnet. Gemäß § 254 HGB liegt ein Micro-Hedge für die Fremdwährungsgeschäfte mit den Tochtergesellschaften vor. In die Bewertungseinheiten sind zum Abschlussstichtag geplante Beschaffungsgeschäfte in Höhe von insgesamt TUSD 351 einbezogen. Für die einzelnen Verbindlichkeiten bzw. erwarteten Aufträge wurden jeweils einzelne Devisenterminkontrakte abgeschlossen, deren Laufzeiten der erwarteten Fälligkeit der Grundgeschäfte entsprechen.

Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte beläuft sich zum 28. Februar 2022 auf TUSD 281 bei beizulegenden Zeitwerten von insgesamt T€ 3 (Bewertungsmethode mark-to-market.). Die Termingeschäfte haben Laufzeiten bis längstens Juli 2022.

Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Die Wirksamkeit wird prospektiv festgestellt. Aufgrund der weitestgehenden Übereinstimmung der wertbestimmenden Parameter, wird von einem vollständigen künftigen Ausgleich von Wertschwankungen ausgegangen.

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Markt-terminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet (mark-to-market-Methode). Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminkauf- und -abschlägen.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt für das Geschäftsjahr 2021/2022 T€ 104 und entfällt insgesamt mit T€ 97 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie T€ 7 auf sonstige Leistungen.

Geschäftsführung

Patrick Michael Lavelle, Kissimmee/Florida/USA, Chief Executive Officer Voxx International Corp.

Charles Michael Stoehr, Westhampton Beach/New York/USA, Chief Financial Officer Voxx International Corp.

Loriann Shelton, Moriches/New York/USA, Chief Operating Officer Voxx International Corp.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge.

Für die Berichterstattung über die Bezüge und ehemaliger Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mutterunternehmen

Das voll eingezahlte Stammkapital wird von der Audiovox German Corporation, Dela- ware/USA gehalten.

Die Jahresabschlüsse der VOXX German Holdings GmbH sowie der vier konsolidierten Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Audiovox German Corporation, Delaware/USA, sowie in den Konzernabschluss der VOXX International Corporation, Orlando, Florida/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der VOXX International Corporation, Orlando, Florida/USA, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Die VOXX German Holdings GmbH stellt als Mutterunternehmen der deutschen VOXX-Gruppe den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen gemäß § 290 ff HGB auf.

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Die Tochterunternehmen MAGNAT Audio-Produkte GmbH, Pulheim und Voxx German Accessory Holdings GmbH, Pulheim, machen für das Geschäftsjahr 2021/2022 von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses und hinsichtlich der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts Gebrauch. Ebenso macht die mittelbare Tochtergesellschaft Schwaiger GmbH, Langenzenn, von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses und hinsichtlich der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts Gebrauch. Die Mittelbare Tochtergesellschaft Oehlbach Kabel GmbH, Pulheim, macht von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses Gebrauch.

Nachtragsbericht

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine angegriffen. Seitdem erfolgen Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine. Die Europäische Union und weitere Industrienationen, insbesondere USA, Japan und Südkorea haben als Reaktion umfangreiche Wirtschaftssanktionen verhängt. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag ergeben sich nicht. Es bestehen jedoch mögliche negative Einflüsse auf die kommenden Geschäftsjahre. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Kapital und "Risiko- und Chancenbericht".

Darüber hinaus haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind.

 

Pulheim, den 13. Juni 2023

VOXX German Holdings GmbH

Die Geschäftsführung

Patrick Michael Lavelle

Charles Michael Stoehr

Loriann Shelton

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.03.2021 bis zum 28.02.2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.3.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 28.2.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.456.997,06 254.244,91 0,00 0,00 2.711.241,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert
Übrige Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.456.997,06 254.244,91 0,00 0,00 2.711.241,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.827.755,38 0,00 0,00 0,00 1.827.755,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 625.868,22 0,00 0,00 0,00 625.868,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.871.674,57 259.021,00 68.911,15 0,00 3.061.784,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.101,51 62.871,79 0,00 0,00 81.973,30
5.344.399,68 321.892,79 68.911,15 0,00 5.597.381,32
Anlagevermögen 7.801.396,74 576.137,70 68.911,15 0,00 8.308.623,29
Abschreibungen
Stand am 1.3.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 28.2.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.167.055,92 110.104,50 0,00 0,00 2.277.160,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert
Übrige Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.167.055,92 110.104,50 0,00 0,00 2.277.160,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 182.553,38 21.928,00 0,00 0,00 204.481,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 588.027,32 18.455,90 0,00 0,00 606.483,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.995.666,83 325.477,90 71.105,29 0,00 2.250.039,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.766.247,53 365.861,80 71.105,29 0,00 3.061.004,04
Anlagevermögen 4.933.303,45 475.966,30 71.105,29 0,00 5.338.164,46
Nettowerte
Stand am 28.2.2022 Stand am 28.2.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.081,55 289.941,14
2. Geschäfts- oder Firmenwert
Übrige Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00
434.081,55 289.941,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.623.274,00 1.645.202,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.385,00 37.840,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 811.744,98 876.007,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 81.973,30 19.101,51
2.536.377,28 2.578.152,15
Anlagevermögen 2.970.458,83 2.868.093,29

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022

Grundlagen des VOXX-Konzerns

Organisation der Gruppe

Die VOXX German Holdings GmbH, Pulheim, ist die Muttergesellschaft des deutschen Teilkonzerns der VOXX International Corporation, 2351 J Lawson Blvd., Orlando, Flo- rida/USA. Die VOXX German Holdings GmbH (VGH), Pulheim, mit verwaltender Zentralfunktion ist alleinige Gesellschafterin der MAGNAT Audio-Produkte GmbH, Pulheim und der VOXX German Accessory Holdings GmbH (VGAH), Pulheim. Letztere Gesellschaft ist die Muttergesellschaft der Oehlbach Kabel GmbH (OEH), Köln, sowie der Schwaiger (SCHWAIGER) GmbH, Langenzenn.

Die Firma der MAGNAT Audio-Produkte GmbH, Pulheim, wurde per Gesellschaftsbeschluss vom 11. November 2022 in Premium Audio Company Germany GmbH (PAC) geändert. Gegenstand des Unternehmens der MAGNAT Audio-Produkte GmbH sind Entwicklung und Vertrieb von Audio-Produkten, insbesondere Heim- und Autolautsprechern, Verstärkern und anderen elektronischen Produkten.

Schwaiger ist im Markt der Unterhaltungselektronik und speziell der Empfangstechnologie über alle Vertriebskanäle in Europa tätig. Die Schwerpunkte sind bisher die Baumarktgeschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Starke und positive Entwicklungen gibt es bei den Fachhändlern, den Discountern und dem Online- Geschäft in ganz Europa. Das Produktspektrum umfasst ca. 1.800 Produkte, wie Empfangsgeräte und technisches Zubehör. Diese Artikel werden mit Partnern entwickelt und produziert oder direkt zugekauft.

Die Geschäftstätigkeit der Oehlbach Kabel GmbH befasst sich mit der Produktion und dem Vertrieb von Audio / Video Zubehör im hochpreisigen Segment.

Aktivitäten in Forschung und Entwicklung

Bei Magnat erfolgte eine Erweiterung des Aktivlautsprecher Sortiments. Durch die Entwicklung und Einführung der Monitor Reference Serie wurde dem Trend zu aktiven Lautsprechern mit Bluetooth-Eingang Rechnung gezollt. Weiterer Schwerpunkt der technischen Entwicklung waren Arbeiten an einem hochwertigen Prosumer-Lautsprecher. Die Entwicklung konnte abgeschlossen und die Markteinführung Ende des Jahres vollzogen werden.

Im Bereich der passiven Lautsprecher wurde die Monitor S-Serie konzipiert und zur Entwicklung freigegeben. Diese Serie ersetzt die alte Monitor- und die Tempus-Serie.

Neben einer technischen Verbesserung zum Vorgänger beinhaltet das Konzept erstmals auch einen Frontlautsprecher mit integriertem Atmos-Kanal. Bei diesem Modell ist die Markt-Preisführerschaft angestrebt.

Im Elektroniksegment begannen die Entwicklungsarbeiten am Modell MC 400, einem Multifunktionsgerät mit Wifi-Anbindung, Bluetooth-Eingang, Radio und integriertem CD-Spieler.

Im Bereich unserer Marke Heco starteten die Entwicklungsarbeiten am Heco Elementa Nachfolger, der In Vita-Serie. Hier sollte das erfolgreiche Design der Heco Aurora-Serie weiterentwickelt und sowohl qualitativ als auch preislich die Lücke zwischen Celan und Aurora geschlossen werden.

Das Heco-Programm erfuhr durch die endgültige Markteinführung der High End Regalbox BellaDonna eine Aufwertung. Dieser Lautsprecher stellt auch im internationalen Vergleich eine Spitzenposition dar und dient neben den klanglichen Vorzügen für den Konsumenten auch der weiteren Aufwertung des Markenimages.

Wegen des weiterhin schwierigen Car Audio Marktes waren die Arbeiten im Bereich Mac Audio Car Hifi sehr selektiert.

Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch auf den Gebieten Entwicklung und Lieferantenanalyse mit unseren Schwesterfirmen in den USA und mit externen Mitarbeitern war sinnvoll und erfolgreich. Besonders wertvoll waren hier die gemeinsame Qualitätskontrolle und das QS-Management mit unserer Schwesterfirma Klipsch zur Qualitätssicherung an unseren asiatischen Produktionsstandorten.

Wie in den letzten Jahren beteiligte sich die Abteilung F&E an verschiedenen Marketing- und Vertriebsaktionen. Darüber hinaus war die Abteilung auch wieder als Markenbotschafter bei der Pressearbeit aktiv. In einer Vielzahl von unabhängigen Testberichten, nicht nur in Deutschland, sondern auch international, wurde die Qualität unserer Produkte mit zahllosen sehr guten Bewertungen und Auszeichnungen bestätigt.

Bestnoten für den Bereich Forschung und Entwicklung gab es auch wieder beim jährlichen ISO-Audit.

Bei Oehlbach konzentrierte sich die Kreativarbeit, neben der weitergehenden Umstellung auf 8K (sowohl Kabel als auch Elektronik), auf die Entwicklung neuer DVBT-2 Antennen mit zeitgemäßen 5G Filtern sowie die Neu- und Weiterentwicklung von Bluetooth- Komponenten in den neuen Standards (5.1/5.2).

Des Weiteren ist permanent in Prüfung und Entwicklung, welche Produkte wir aus Fernost in europäische/deutsche Fertigung überführen können.

Schwerpunkte der Produktentwicklung bei Schwaiger waren der weitere Ausbau der Komponenten für Netzwerke, insbesondere für den Übertragungsweg Power- Line. Die Sortimente mobiles Licht und Elektroinstallationsmaterial wurden bedeutend erweitert, sowohl für das Sortimentsgeschäft als auch für die Aktionsvermarktung bei den Discountern und den Baumärkten.

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr setzte sich für die PAC weiterhin der Trend zu einer Vergrößerung des Anteils des Online-Geschäftes fort. Dies wurde durch die Auswirkungen der Corona Pandemie sogar noch verstärkt. Der Stärkung des Online-Bereichs wurde durch personelle Verstärkung im Bereich Marketing und Sales sowie durch den Aufbau einer verbesserten Website inklusive Datenbank und Webshop Rechnung getragen. Außerdem wurden erweiterte Aktivitäten im Export Marketing und Sales getätigt.

Der Gesamtmarkt Lautsprecher erscheint trotz Coronakrise relativ stabil, es ist sogar ein verstärkter Trend hin zu Bluetooth-fähigen Lösungen festzustellen.

Die PAC konnte bei den Marktanteilen im Bereich Heim Lautsprecherboxen, Auto Lautsprecher und Verstärker eine solide Marktposition behaupten.

Die Oehlbach Kabel GmbH konnte ihre führende Stellung im Marktsegment Premium-Kabel im Brick&Mortar-Business in allen Vertriebslinien weiter ausbauen (MSD Exklusiv, Expert neue Gruppen). Pandemiebedingte Einbußen im stationären Handel konnten weiterhin online kompensiert werden.

Der Einzelhandel in Europa hatte pandemiebedingt mit Umsatzrückgängen und Ertragsdruck zu kämpfen. In diesem schwierigen Umfeld konnte Schwaiger seine Marktführerschaft im Baumarkt und Lebensmittelhandel erfolgreich behaupten und weiterentwickeln. In den Bereichen Export/Online, Fachhandel und Discounter konnte Schwaiger seine Marktanteile behalten. Durch neue Produkte wird Schwaiger sein Umsatz- und Ertragswachstum in den nächsten Monaten fortsetzen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 erreichte der Konzern VOXX German Holdings GmbH Umsatzerlöse in Höhe von T€ 44.996 gegenüber T€ 41.691 im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Vorjahreszahlen um 7,9 % übertroffen. Dies ist im Wesentlichen auf die verbesserte Marktlage zurückzuführen. Auf die Gesellschaften verteilt sich die Umsatzveränderung wie folgt: Umsatzzuwächse betrugen bei Magnat Audio-Produkte GmbH T€ 2.993 und bei der Oehlbach Kabel GmbH T€ 801. Bei der VOXX German Holdings GmbH wurden keine externen Umsatzerlöse erzielt. Beider Schwaiger GmbH war ein Umsatzrückgang um T€ 518 zu verzeichnen. Die Rohertragsquote blieb insgesamt mit 42,0% fast unverändert gegenüber Vorjahr (42,6 %).

Das Konzernjahresergebnis (T€ 1.395) fällt trotz des umsatzbedingten Zuwachses im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.340) nur geringfügig höher aus. Dies ist hauptsächlich aufgrund gestiegener Personal- und sonstiger betrieblicher Aufwendungen zu erklären.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber den Umsatzerlösen um 0,6 %-Punkte auf T€ - 8.002. Dies ist im Wesentlichen auf den Wegfall der Coronahilfen des Vorjahres zurückzuführen.

Im Folgenden werden wesentliche finanzielle Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2021/2022 den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

März 2021-Februar 2022 März 2020-Februar 2021
Umsatzerlöse T€ 44.966 41.691
Mitarbeiter Anzahl 162 168
Umsatz je Mitarbeiter T€- 278 248
Investitionen in Sachanlagen T€ 322 395
Abschreibungen auf Sachanlagen T€ 366 363
Abschreibungen auf aktivische Unterschiedsbeträge T€ 0 0
Investitionsquote % 87 109
Konzernjahresergebnis T€ 1.395 1.341
Umsatzrentabilität % 3,1 3,2

Eine besondere Abhängigkeit von einzelnen Kundengruppen besteht nicht. Der Exportanteil konnte im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation in unseren Exportländern nicht gehalten werden. Wir hoffen, dass sich diese Situation in der Zukunft wieder positiver entwickeln wird. Die Zuliefersituation wird durch unsere amerikanische Mutterfirma bestimmt. Insgesamt besteht ein gutes Verhältnis mit den Lieferanten, und es sind auch genügend Ausweichalternativen vorhanden. Beschaffung und Bevorratung wird monatlich durchgeführt und sollte einen max. Bestand von ca. 5 Monaten haben. In einzelnen Produktbereichen ist ein höherer Vorrat zu verzeichnen, im Wesentlichen durch Erstbevorratung, bzw. langsameren Abverkauf dieser Produktbereiche.

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die außergewöhnliche hohe Leistung im vergangenen Jahr, die nur aufgrund der Identifikation mit dem Unternehmen, hoher Flexibilität und des hohen persönlichen Engagements realisiert werden konnte.

Finanzlage

Die Gesellschaften des Konzerns finanzieren sich überwiegend aus Eigenkapital und in Teilen aus Bankdarlehen. Zu diesen wird auf die Ausführungen zur Vermögenslage verwiesen. Darüber hinaus finanzieren sich PAC(bis zum 30. November 2020) und Schwaiger GmbH im Wesentlichen über einen am 25. Oktober 2000 (bei Schwaiger am 12. Oktober 2009) abgeschlossenen Factoring vertrag mit der TARGO Commercial Finance AG (vormals GE Capital Bank), Mainz. Dieser Vertrag wurde in 2022 um ein Jahr bis zum 30. April 2024 verlängert. Daneben bestand zwischen der TARGO Commercial Finance AG, und PAC bis zum 30. November 2020 ein Sonderfinanzierungsvertrag. Danach finanzierte die TARGO Commercial Finance AG die nicht angekauften Forderungen bis zu einem festgelegten Maximalbetrag.

Weiterhin wurde mit der Commerzbank AG, Düsseldorf, im Geschäftsjahr 2022 ein Rahmenkreditvertrag zur Lagerfinanzierung in Höhe von Mio. € 8,0 sowie für die Diskontierung von Wechseln von bis zu Mio. € 2,0 geschlossen. Der Kreditrahmen wurde zum Bilanzstichtag durch Schwaiger i.H. von T€ 700 und durch PAC i.H. von T€ 1.000 in Anspruch genommen.

Durch die oben genannten Finanzierungsinstrumente und gutes Forderungs- und Vorratsmanagement gab es im Geschäftsjahr 2021/2022 keine Liquiditätsengpässe. Diese sind auch für das neue Geschäftsjahr 2022/2023 nicht zu erwarten.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2021/2022 T€ - 5.549 gegenüber T€ 4.011 im Vorjahr. Dies resultiert nahzu unverändertem positiven betrieblichen Ergebnis aus einer Erhöhung der Kapitalbindung in kurzfristigen Vermögensgegenständen, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vorräte.

Aus Investition und Finanzierung flossen im Saldo T€ 652 ab. Im Vorjahr ergab sich aufgrund einer Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.500 ein Netto-Abfluss von T€ 3.211. Ohne diesen hätte der Abfluss aus Investitionen im Vorjahr T€ 711 betragen. Das stellt eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar.

Insgesamt sank der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr um T€ 6.200. Dabei war eine Verringerung der liquiden Mittel in Höhe von T€ 2.775 sowie eine Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um T€ 3.425 zu verzeichnen.

Vermögenslage

Bei einer Bilanzsumme von T€ 37.922 (zum 28.02.2021: T€ 30.683) beträgt die Eigenkapitalquote 52,28 % (zum 28.02.2021: 60,07 %).

Die Vorräte sind im Zuge der allgemeinen Unterbrechungen in der Lieferkette, welche dazu geführt haben, zur Gewährleistung der kundenseitigen Liefersicherheit überproportional einzukaufen, um T€ 7.111 gestiegen. Ebenso gestiegen sind in Zusammenhang mit dem Umsatzanstieg die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um T€ 2.496. Den größten Anteil an dem Anstieg der Bilanzsumme ist somit auf den Anstieg des Umlaufvermögens zurückzuführen.

Die Bankverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 3.425 erhöht. Diese Erhöhung resultiert hauptsächlich aus Mittelabflüssen im Bereich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der hohen Kapitalbindung durch einen hohen Vorratsbestand. Insgesamt ist ein Stichtagsbedingt um T€ 1.344 höherer Bestand an Verbindlichkeiten gegenüber Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen. Darüber hinaus erhöhen sich die sonstigen Rückstellungen um T€ 543 im Wesentlichen aufgrund der höheren Umsatzerlöse.

Insgesamt ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns an der stabilen Ertragslage zu bewerten, welche kurzfristig mit einem stichtagsbedingt erhöhten Finanzierungsbedarf einhergeht.

Zusammenfassende Beurteilung durch die Geschäftsführung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich der Geschäftsverlauf, die Lage und das Geschäftsergebnis des Konzerns in den einzelnen Produktsparten unterschiedlich entwickelt haben. Aufgrund der um T€ 3.275 verbesserten Umsatzerlöse und der in diesem Jahr voll wirksamen Einsparungen im Personalaufwand aus den Restrukturierungsmaßnahmen der Vorjahre schließt das Konzernjahresergebnis in Höhe von T€ 1.395 positiv ab.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft kauft einen wesentlichen Teil der Ware in Dollar ein, gesichert durch Devisentermingeschäfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Euro gegenüber dem Dollar entwickelt.

Bei der Entscheidungsfindung und der Risikoabwägung aus steuerlichen, patent- und wettbewerbsrechtlichen Gesetzen und Verordnungen bedient sich die Unternehmensführung namhafter externer Fachkompetenz.

Durch die Einführung eines internen Kontrollsystems nach den Richtlinien des Sarbanes Oxley Act 404 verfügt die Unternehmensgruppe über ein adäquates Risikomanagementsystem. Dieses Kontrollsystem ermöglicht es, interne Risiken schnell aufzudecken und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Somit erfüllt das Unternehmen auch die Vorgaben der "Euro-Sox-Richtlinie" vollumfänglich.

Eventuelle unternehmerische und betriebliche Risiken werden über ein umfassendes Controllingmanagement frühzeitig identifiziert und aktiv gesteuert. Grundlage hierfür ist ein umfangreiches monatliches Berichterstattungssystem einschließlich einer spezifischen Erfolgsrechnung, die in einer monatlichen Besprechung analysiert wird. Die Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens sind aufgrund des engen Kontaktes mit den Kunden und der Überwachung des Marktes über die Chancen und Risiken zeitnah informiert. Allen Beteiligten ist jedoch klar, dass trotz aller Berichterstattungssysteme und auch der ständigen Analyse und Besprechungen Restrisiken in den Absatzmärkten nicht zu vermeiden sind.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Durch die Geschäftsführung ist ein wirksames Planungs- und Kontrollinstrumentarium eingerichtet, um gegenwärtige und zukünftige Finanzrisiken sowie Risiken mit Bezug auf Finanzinstrumente, insbesondere Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Finanzderivate, zu minimieren.

Das Ausfallrisiko von Vermögenswerten besteht vor allem in der Gefahr des Ausfalls von Forderungen, welche durch das Factoring mit der TARGO Commercial Finance AG weitgehend abgesichert wird.

Wechselkursrisiken entstehen dadurch, dass die Gesellschaft einen wesentlichen Teil der Ware in US-Dollar einkauft. Da ausschließlich in Euro fakturiert wird, ergeben sich aus dem Verkauf keine Wechselkursrisiken.

Derivative Finanzierungsinstrumente wurden von der Unternehmensgruppe in dem im Konzernanhang dargestellten Umfang verwendet. Der Einkauf von US-Dollar wird fallweise durch Devisentermingeschäfte gesichert.

Den eingesetzten Finanzinstrumenten liegen physische Grundgeschäfte zu Grunde, Handelsgeschäfte mit Finanzinstrumenten erfolgen nicht. Risiken aus den verwendeten Finanzinstrumenten, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären, bestehen nicht. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte beläuft sich zum 28. Februar 2022 auf T US$ 281 bei beizulegenden Zeitwerten von insgesamt T€ 3.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Bereich Lautsprecher und Elektronik sehen wir weiterhin Wachstumschancen im Bereich streamingfähiger Produkte, wobei hier vor allem Bluetooth als Quellmedium zu nennen ist.

Weiteres Wachstumspotential im Home HiFi-Bereich, gerade auch im Exportgeschäft, sehen wir auch im Segment Premium-Produkte und in einer erweiterten Zusammenarbeit mit unseren US-Schwesterfirmen im Entwicklungs- und Vertriebsbereich.

Im Car HiFi-Bereich hingegen setzen wir weiterhin auf Straffung und stark begrenzten Investitionseinsatz, denn es zeichnet sich hier weiterhin eine negative Gesamtentwicklung des Marktes ab.

Die Vernetzung von HiFi und Internet wird auch in unseren neuen Elektronikentwicklungen Einzug halten.

Die Oehlbach Kabel GmbH baut weiter sowohl auf Diversifizierung der Kundenstruktur als auch auf den weiteren Ausbau der digitalen B2C und B2B Kundenbindung und Kundengewinnung, um hiermit für etwaige weitere regionale oder globale Krisen gewappnet zu sein.

Über die gute Entwicklung der Marktanteile in den Consumer Elektronik Märkten hinaus sehen wir Entwicklungspotentiale im Ausbau unserer Kundenbeziehungen zur produzierenden Industrie (gerade durch spezielle Anforderungen an Produkte) und die konsequente Weiterführung der Digitalisierung von Verkaufsinstrumenten auch im europäischen Ausland.

Schwaiger ist weiterhin in den Baumärkten und bei den Lebensmittelhändlern Marktführer mit seinen Produkten. Diese Basis ist nicht gefährdet. Bei den Fachhändlern wird Schwaiger über neue Produkte weiter an Bedeutung gewinnen. Die Discounter haben den Lieferanten Schwaiger mittlerweile als festen Bestandteil für ihre Werbekampagnen gesetzt. Zusätzlich verstärken alle Kunden ihre eigenen Aktivitäten im Online-Verkauf.

Hier ist Schwaiger mit seinen vielen Einzelkunden als fester Bestandteil der Multichannel-Strategie mit dabei. Zusätzlich verstärkt Schwaiger erfolgreich die eigenen Aktivitäten bei allen Online- Kunden, wie z.B. Amazon und Otto. Die Herausforderung für die Zukunft wird die Kompetenz und Schnelligkeit bei der Produktsuche und der Sortimentsentwicklung sein. Dabei spielen die vermehrte Komplexität, die geforderten höheren Qualitäten der Artikeldaten und die immer strenger werdenden gesetzlichen Vorschriften eine wichtige Rolle. Die Schwaiger-Mitarbeiter sehen sich diesen erhöhten Anforderungen gewachsen.

Die weiter hervorragende Präsenz von Schwaiger im Baumarkt und im Fachhandel wird den unkomplizierten Einstieg mit neuen Produkten und Produktgruppen dort ermöglichen. Die Bereiche Discounter und Online werden für Schwaiger-Produkte an Bedeutung gewinnen. Über diese Vertriebskanäle wird Schwaiger zusätzlich sehr unkompliziert seine Umsatzanteile, auch im Ausland, steigern können.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die seitdem andauernden Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine haben zunächst keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag. Der Konzern hat seine Verkaufstätigkeit in der Ukraine und Russland in 2022/2023 eingestellt. In 2021/2022 betrug der Gesamtumsatz in dieser Region rund € 1,6 Mio. Es bestehen jedoch mögliche Risiken für die Entwicklung der kommenden Geschäftsjahre. Die Europäische Union und weitere Industrienationen, insbesondere USA, Japan und Südkorea haben als Reaktion umfangreiche Wirtschaftssanktionen verhängt. Diese werden die schon vor Beginn der Kampfhandlungen zu verzeichnende erhöhte Inflation in Deutschland und im Euro-Raum möglicherweise weiter verstärken, die privaten wie öffentlichen Haushalte belasten und die Konjunkturentwicklung beeinträchtigen. Mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns können derzeit jedoch weder für das Geschäftsjahr 2022/2023 noch darüber hinaus hinreichend beurteilt werden. Es bestehen jedoch mögliche negative Einflussfaktoren für den Unternehmenserfolg, wie Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten und eine weitere Beeinträchtigung von Lieferketten, die bereits im Rahmen der COVID-19-Pandemie beeinflusst wurden. Zudem könnte eine Fortführung der Kampfhandlungen in der Ukraine das allgemeine Wirtschaftsklima verschlechtern.

Prognosebericht

Der internationale Währungsfonds (IWF) senkte im ersten Quartal 2023 seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft auf 2,8 % gegenüber 3,4 % im Vorjahr. Die Wirtschaft in Europa wird sich demnach im laufenden Jahr jedoch nicht so stark erholen wie in den besonders dynamischen Regionen der Welt. Dennoch hat der IWF auch für die Eurozone seine Prognose für das kommende Jahr mit 1,4 % und für 2023 mit 0,8 % Wachstum angesetzt. Der IWF unter Chefin Kristalina Georgieva (69) wertete als positiv, dass sich die Wirtschaft langsam von dem russischen Einmarsch in die Ukraine erhole und auch die Folgen der Pandemie überwinde. Zentral dafür seien der Rückgang der "kriegsbedingten Verwerfungen" auf dem Energie- und Lebensmittelmarkt und das Ende der Corona-Abschottung in China. Der Bericht des IWF sieht jedoch erhebliche Risiken aufgund der anhaltenden Inflation und der Instabilität im Bankensektor, die eine wirtschaftliche Erholung gefährdeten.

Wir sind dennoch weiterhin davon überzeugt, dass die eingeleiteten Maßnahmen in neue Produktbereiche wie hochwertige Lautsprechersysteme, Magnat Elektronik, Einsatz von Bluetooth®-Technologie, Soundbars, streamingfähige Lautsprechersysteme, Bluetooth®-Lautsprechersysteme, Vinyl-Zubehör-Programm und ein Kopfhörer-Zubehör-Programm uns in die Lage versetzen werden, die geplanten Ergebnisse zu erzielen. Das Berichtsjahr hat gezeigt, dass unsere Maßnahmen in der schwierigen Coronazeit wirksam waren und das Konzernergebnis stabilisiert haben. Weitere geplante Verbesserungen der Einkaufs- und Vertriebs Strukturen sollen diese Stabilisierung fortsetzen.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde der Konzernumsatz um rund 8 % gesteigert, so dass insgesamt ein Konzernumsatz von etwa EUR 45 Mio. bei einem deutlich positiven Konzernjahresergebnis erzielt wurde. Für die kommenden Geschäftsjahre 2022/2023 und 2023/2024 gehen wir von einer geringen Umsatzsteigerung bei weiterhin verbesserter Umsatzrendite von rund 7% aus. Die sich im Zusammenhang mit dieser Zielerreichung darstellenden, oben skizzierten Risiken werden wir im Rahmen unserer betrieblichen Risikomanagementprozesse frühzeitig identifizieren, um gegen steuernde Maßnahmen einleiten zu können. Insgesamt sehen wir die einzelnen Unternehmen unserer Firmengruppe auf einem guten Weg, das Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgreich zu gestalten.

 

Pulheim, den 13.06.2023

VOXX German Holdings GmbH

Die Geschäftsführung

Patrick Michael Lavelle

Charles Michael Stoehr

Loriann Shelton

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VOXX German Holdings GmbH, Pulheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der VOXX German Holdings GmbH, Pulheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 28. Februar 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VOXX German Holdings GmbH, Pulheim, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 28. Februar 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wirtragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 13. Juni 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Clemens, Wirtschaftsprüfer

Frank Schmid, Wirtschaftsprüfer

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