Fulminant Energie GmbH
Selbe AdresseElektrizitätshandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Helmut Krois seit 8.12.2023 | Prokura |
Regina, geb. Lepping Richarz seit 8.12.2023 | Prokura |
Ian Edwin Petri seit 1.8.2023 | Geschäftsführer |
Konrad Amann seit 22.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kreuzmayr Beteiligungen GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
PelletVertriebs GmbHAufgelöst | 16.67% |
| 14.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kreuzmayr Bayern GmbHGarching b. MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BilanzAktiva
Passiva
GuV
Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kreuzmayr Bayern GmbH, Garching b. München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kreuzmayr Bayern GmbH, Garching b. München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kreuzmayr Bayern GmbH, Garching b. München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 20. April 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021A. Grundlagen des Unternehmens Die Kreuzmayr Bayern GmbH ist das Mutterunternehmen der Kreuzmayr Bayern Gruppe. Die Kreuzmayr Bayern Gruppe zählt zu den größeren Energielieferanten in Deutschland und ist seit vielen Jahren erfolgreich am Energiemarkt positioniert. Die Kreuzmayr Bayern GmbH handelt insbesondere mit Heizöl und Kraftstoffen. Der Handel erfolgt mit privaten und gewerblichen Endkunden sowie Wiederverkäufern. Die Kreuzmayr Bayern GmbH ist ein Unternehmen der Diersch & Schröder Gruppe, Bremen. B. Wirtschaftsbericht I. Entwicklung des Marktes Das Heizöljahr 2021 lag gegenüber dem absatzstarken Vorjahr im Bundesschnitt um 28% niedriger. Durch die steigende Nachfrage im vierten Quartal konnte der starke Verlust aus der ersten Jahreshälfte teilweise kompensiert werden. Bis zur Jahresmitte lag der Absatzrückgang noch bei 50%. Im Gesamten betrachtet war das Jahr 2021 ein sehr schwaches Heizöljahr. Massive Absatzschwankungen gab es auch bereits in den Jahren vorher. Die Kraftstoffabsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht an, Diesel mit +0,4%, Ottokraftstoffe mit 1,6%. II. Geschäftsverlauf Der Heizölabsatz der Kreuzmayr Bayern war vergleichbar mit dem Markt rückläufig gegenüber 2020. Im Dieselbereich konnte der Absatz gegenüber 2020 wiederum gesteigert werden. Absatzrückgänge im Raffineriebereich der Bayernoil konnten durch einen Mehrabsatz der Verkaufsmengen ex Tankläger sowohl beim Heizöl als auch beim Diesel gut kompensiert werden. In einigen Regionen wurde der Absatz strategisch etwas ausgesteuert bzw. zurückgefahren. Bei den Ottokraftstoffen konnte die Kreuzmayr Bayern GmbH dem Trend folgen und mit einem leichten Plus im einstelligen Prozentbereich bestätigen. Über alle Produkte betrachtet, bewegte sich die Kreuzmayr Bayern GmbH auf einem etwas höherem Mengenniveau wie in den Vorjahren. Der positive Trend im online - Handel - Endkunden Heizöl hält weiter an und die Prognosen sprechen für eine weitere Zunahme der Onlinebestellungen im Vergleich zu den konventionell abgeschlossenen Verkäufen im Endkundensegment. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt der Berichtsperiode 83 Mitarbeiter (Vorjahr: 76 Mitarbeiter). Diese verteilen sich auf die Bereiche Vertrieb (32), Verwaltung (19), Marketing (1) sowie geringfügig Beschäftige (31). Maßnahmen hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Reduzierung von Risiken durch die Corona Pandemie wurden eingeleitet. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Buchwert des Anlagevermögens verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 181 auf TEUR 22.298. Dabei standen Zugänge in Höhe von TEUR 933 Abgängen mit Restbuchwerten von TEUR 83 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.031 gegenüber. Die Zugänge sind im Wesentlichen zurückzuführen auf den Aufbau eines Onlineshops, den Kauf des Kundenstamms der Firma Huber Heizöl GmbH sowie die Erneuerung der Ausstattung einiger Tankstellen. Der Bestand an liquiden Mitteln wurde von TEUR 10.038 im Vorjahr auf TEUR 26.059 im Berichtsjahr erhöht. Das Eigenkapital konnte, trotz einer Bruttodividende an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 10.820, auf dem Vorjahresniveau gehalten und sogar weiter ausgebaut werden. Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 18.736, woraus eine Eigenkapitalquote von 12,46% resultiert. In den Hauptsegmenten Diesel und Vergaserkraftstoffe konnte der Budgetansatz insbesondere hinsichtlich Mengen aber auch weitgehend bei den Deckungsbeiträgen erreicht werden. Im Heizölbereich war die Ertragslage trotz des Mengenrückganges stabil. Daraus resultiert ein Jahresüberschuss nach Steueraufwendungen für das Geschäftsjahres 2021 in Höhe von TEUR 11.239 (Vorjahr TEUR 10.828). C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognose Für das kommende Geschäftsjahr wird bei einem etwas defensiverem Budgetansatz mit einer vergleichbaren Ergebnissituation wie im abgelaufenen Berichtsjahr 2021 gerechnet. II. Risikomanagement Die Forderungsausfälle konnten erneut auf dem niedrigen Niveau der vorhergehenden Geschäftsjahre gehalten werden. Gravierende Forderungsausfälle mussten nicht verbucht werden. Aufgrund der längeren Lieferdauer und der damit verbundenen Risiken bei Schwankungen im Produktpreis bei der Beschaffung wird eine konservative Schutzstrategie gewählt. Preisänderungsrisiken in der Produktbeschaffung werden mit relativ geringem Kapitaleinsatz, per CFD's (contract for difference) - Differenzkontrakte, abgesichert. III. Risiken Der Krieg in der Ukraine hat den Ölmarkt stark beeinträchtigt. Der Preis an den Börsen für die Tonne Gasöl ist erheblich gestiegen und die Backwardation hat in der Spitze 450 USD/mt alle bisherigen historischen Höchststände übertroffenen. Aktuell wurden keine politischen Sanktionen verhängt, die unser Geschäft einschränken. Wir schätzen die politische Lage so ein, dass es zumindest bis Ende 2022 zu keinen Sanktionen kommen wird, die unser Geschäft einschränken, es sei denn, dass der Krieg in der Ukraine keine andere politische Option zulässt. Auch gehen wir davon aus, dass Russland seinen Lieferverpflichtungen an Rohöl im gesamten Jahr 2022 nachkommen wird. Perspektivisch müssen wir uns auf veränderte Marktbedingungen einstellen. Im Mineralölbereich werden sich durch die zunehmenden gesetzlichen Änderungen, etwaige Fahrverbote etc., Verschiebungen im Absatz von Diesel zu Gunsten von Benzin ergeben. Aber auch beim Benzinabsatz wird in den kommenden Jahren die Wettbewerbssituation im Inland aufgrund des bestehenden Angebotsüberhanges weiter zunehmen. Die Antriebsarten auf fossiler Kraftstoffbasis werden verstärkt dem Wettbewerb alternativer Kraftstoffe bzw. dem eindeutigen politischen Trend hin zur E-Mobilität ausgesetzt sein. Die Einschätzung eines stabilen Dieselabsatzes, getragen durch den steigenden Absatz im gewerblichen Bereich, erhielt durch die Corona - Pandemie einen erheblichen Dämpfer in 2020. Noch sind die mittel- und langfristigen Folgen schwierig einzuschätzen. Verstärkte Risiken liegen hier in den Bonitäts- und Liquiditätsgrenzen der Unternehmen im gewerblichen Bereich, wenn sich die Konjunktur nicht in absehbarer Zeit erholen sollte bzw. die "Stützungsinstrumente" nicht die erwartete Wirkung zeigen und Unternehmen zunehmend in Insolvenz geraten sollten. Abzuwarten bleibt weiterhin nach wie vor, wie sich der Dieselabsatz nach dem Dieselskandal langfristig entwickeln wird. Im Weiteren ist anzunehmen, dass sich durch politische Eingriffe bzw. Gesetzesänderungen zu Gunsten anderer Mobilitätsenergien Verschiebungen innerhalb der Produktpalette im Mineralölbereich ergeben können. Im Wärmebereich wird die Substitution des Energieträgers Heizöl vom Gesetzgeber noch weiter vorangetrieben. Kurzfristige Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden nicht gesehen. Der Mineralölhandel wird weiterhin gezwungen sein zu diversifizieren und durch gezielte Zukäufe die Marktrückgänge zu kompensieren. IV. Ausblick und Chancen Weiterhin im strategischen Fokus ist es, das Endkundengeschäft durch Übernahmen von Tankstellen und mittelständischen, familiär geführten Mineralölunternehmen weiter auszubauen und speziell auch Kooperationen und die Integration von Mineralölhändlern im näheren Umfeld der bestehenden Vertriebsgebiete zu forcieren. Mehrere mittelständische, familiär geprägte Unternehmen konnten in den abgelaufenen Geschäftsjahren bereits erfolgreich integriert werden. Sollten sich größere Akquisitionen auch außerhalb der Grenzen von Bayern anbieten, werden diese auf Machbarkeit und Rentabilität geprüft. Das Unternehmen verfolgt weiterhin eine gezielte Wachstumsstrategie, die sowohl die Absatzmengen als auch die qualitative Angebotsverbesserung betreffen. Der Vertriebskanal Online - Geschäfte im Heizölbereich hat ein gutes Niveau erreicht und wird weiter vorangetrieben und automatisiert werden.
Garching, den 20. April 2022 Norbert Mikulla, Geschäftsführer Dr. Manfred Madl, Geschäftsführer Konrad Amann, Geschäftsführer Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021A. Allgemeine Angaben Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Kreuzmayr Bayern GmbH, Garching b. München (Amtsgericht München, HRB 177362), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Ausweisänderungen bei den Steuerrückstellungen sowie den Sonstigen Verbindlichkeiten in der Bilanz sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich eine Ausweisänderung des Vorjahres. Forderungen gegen Heizgemeinschaften wurden mit Abschlagszahlungen verrechnet, beide Bilanzpositionen reduzieren sich im Vorjahr um TEUR 261. Die Änderung erfolgte, da es sich nicht um erhaltene Anzahlungen, sondern um beglichene Forderungen handelt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen, im Zugangsjahr zeitanteilig. Die erworbenen Kundenstämme und Firmenwerte werden planmäßig über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben oder in Ausnahmefällen an die steuerlichen Abschreibungsdauern angepasst. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in der steuerlich zulässigen Höhe linear vorgenommen. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Berichtjahr sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bzw. zu Wiederbeschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von derzeit 26,2%. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag (ohne Vorjahre und Betriebsprüfung). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nach § 274 (1) HGB kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Von dem Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Verbindlichkeiten wurde kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Anlagenzugänge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 933 und resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb eines Kundenstamms (TEUR 247), der Investition in Tankstellen (TEUR 201), der Erweiterung des Fuhrparks (TEUR 161) sowie der Entwicklung eines Online-Shops (TEUR 126). Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:
2. Vorräte Der Vorratsbestand hat zum Stichtag einen Warenwert von TEUR 8.906 (Vorjahr TEUR 5.213). Von der Ausweiserleichterung des § 265 (7) Nr. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Hinsichtlich Lieferungen von Handelswaren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern, Kautionen, geleistete Anzahlungen für Leistungen sowie Forderungen aus einem Mietvertrag. Sämtliche Forderungen sind kurzfristig ausgelegt. II. PASSIVA 1. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Verpflichtungen aus dem Erwerb von Bioquoten (TEUR 2.579; Vorjahr: TEUR 2.300), dem erstmaligen Erwerb von Co2- Zertifikaten (TEUR 2.725) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 404; Vorjahr: TEUR 423). 2. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern (EUR 4.842.448,15; Vorjahr: EUR 4.195.363,18) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit (EUR 175,43; Vorjahr: 0,00 EUR). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 14, Vorjahr: TEUR 108), Auflösungen von Rückstellungen (TEUR 232, Vorjahr: TEUR 9) sowie übrige betriebliche Erträge (TEUR 12, Vorjahr: TEUR 10). 3. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen in voller Höhe außerplanmäßige Abschreibungen. E. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanziellen Verpflichtungen in folgender Höhe:
Die Verpflichtungen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB in Höhe von TEUR 3.156. Diese betreffen mit TEUR 3.125 Bürgschaften zur Sicherung von Lieferantenkrediten und der Mineralölsteuer gegenüber Hauptzollämtern sowie mit TEUR 31 Mietkautionen von Niederlassungen. Das Risiko der Inanspruchnahme der Bürgschaften wird als gering eingestuft. 2. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf insgesamt TEUR 23,5, wobei TEUR 18 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 5,5 auf andere Bestätigungsleistungen entfallen. 3. Derivate Preisänderungsrisiken in der Produktbeschaffung (Grundgeschäft) werden mit geringem Kapitaleinsatz, per CFD's (contract for difference) - Differenzkontrakte, abgesichert. Die Steuerung erfolgt antizipativ. Unter einem CFD erhält die Kreuzmayr Bayern GmbH für die Dauer des CFD einen garantierten Preis für die Produktbeschaffung. Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 (4) Satz 1 HGB dem Marktpreis, da für alle CFD-Positionen ein aktiver Markt besteht. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum 31.12.2021 TEUR -170. Aufgrund der Absicherung werden die Sicherungsbeziehungen als Bewertungseinheit erfasst. Die Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft werden zum Ende der Sicherungsbeziehung in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 4. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer sind bestellt
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 (4) HGB verzichtet. 5. Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt der Berichtsperiode 83 Mitarbeiter (Vorjahr: 76 Mitarbeiter). Diese verteilen sich auf die Bereiche Vertrieb (32), Verwaltung (19), Marketing (1) sowie geringfügig Beschäftige (31). 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von EUR 11.239.173,29 an die Gesellschafter auszuschütten. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Der Krieg in der Ukraine hat den Ölmarkt stark beeinträchtigt. Der Preis an den Börsen für die Tonne Gasöl ist erheblich gestiegen und die Backwardation hat in der Spitze 450 USD/mt alle bisherigen historischen Höchststände übertroffenen. Aktuell wurden keine politischen Sanktionen verhängt, die unser Geschäft einschränken. Wir schätzen die politische Lage so ein, dass es zumindest bis Ende 2022 zu keinen Sanktionen kommen wird, die unser Geschäft einschränken, es sei denn, dass der Krieg in der Ukraine keine andere politische Option zulässt. Auch gehen wir davon aus, dass Russland seinen Lieferverpflichtungen an Rohöl im gesamten Jahr 2022 nachkommen wird. Perspektivisch müssen wir uns auf veränderte Marktbedingungen einstellen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben. 8. Konzernabschluss Die Kreuzmayr Bayern GmbH wird mit ihren Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG, Bremen/DE, einbezogen und wird von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die Diersch & Schröder GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.
Garching, den 20. April 2022 Norbert Mikulla, Geschäftsführer Dr. Manfred Madl, Geschäftsführer Konrad Amann, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2022 festgestellt. |
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