RCL Hörselgau GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Braune seit 8.8.2025 | Geschäftsführer |
Frank Spiekermann seit 18.6.2025 | Prokura |
Raphael Cordell seit 26.1.2024 | Prokura |
Michael Paatz seit 26.1.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Heisel seit 5.10.2021 | Prokura |
Dimitrios Raptis seit 10.6.2020 | Prokura |
Sven Markus seit 10.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus AG & Co. KG HolzwickedeEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhenus High Tech GmbHHolzwickedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A Grundlagen der GesellschaftDie RHT zählt nach unserer Einschätzung zu den führenden europäischen Spezialisten von Logistik- und Transportdienstleistungen im Hightech-Sektor sowie der Medizintechnik. RHT übernimmt die Positionierung und kundenspezifische Installation von Geräten und Produkten an der finalen Verwendungsstelle, einschließlich vor- und nachgelagerter Transportaufgaben. Die Absatzmärkte der RHT sind West- und Ost-Europa. Hier bedient die Gesellschaft im Wesentlichen die Segmente IT-Equipment, Banking/Kassensysteme, Medizintechnik, Druck- und Kopiermaschinen, Telekommunikationstechnik, Vending/Selbstbedienungsautomaten sowie Spiel- und Fitnessgeräte. Zur Überwachung des Unternehmens werden folgende wesentliche Kennzahlen ermittelt und permanent analysiert: Finanzkennzahlen: Deckungsbeitrag III (DB III = operatives Ergebnis, das innerhalb der Rhenus-Gruppe als finanzieller Leistungsindikator für die interne Steuerung dient) absolut und in Prozent von der Wertschöpfung und in Prozent vom Umsatz sowie die Personalkostenquote (Personalkosten in % von der Wertschöpfung). Nicht finanzielle Kennzahlen: Schadensquote und Liefertreue (Kundenzufriedenheit). B WirtschaftsberichtB. 1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf B. 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland laut ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die wirtschaftliche Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht weiter voranschritt. Obwohl das BIP im Vergleich zum Jahr 2019 um 0,7 % gestiegen ist, stagnierte die Gesamtwirtschaft aufgrund verschiedener Faktoren. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verursachten Unsicherheiten bei Produzenten, Investoren und Verbrauchern. Hohe Energiepreise, die infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 stark angestiegen waren, blieben auf einem hohen Niveau und beeinträchtigten besonders die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die günstigen Finanzierungsbedingungen. Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit ein Problem für Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Die Lohnkosten stiegen aufgrund der Tarifabschlüsse, was zu einem weiteren Anstieg der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte führte. Diese Preissteigerungen auf der Erzeugerebene schlugen sich auch in den Verbraucherpreisen nieder, was zu einer verstärkten Konsumzurückhaltung führte und den Kostendruck für Unternehmen erhöhte. Quelle: Destatis, www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf B. 1.2 Geschäftsverlauf B. 1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz der RHT ist im Geschäftsjahr 2023 um 1.025 T€ (1,6 %) auf 66.460 T€ (Vorjahr: 65.435 T€) gestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus Neukundengeschäft und aus im Berichtsjahr stattgefundenen Preisanpassungen in Folge von Kostensteigerungen. Das Sendungsvolumen stieg korrespondierend zum Umsatz um 1,4 %. Unsere letztjährige Prognose mit einem Umsatzwachstum von 8 % wurde verfehlt. Gründe hierfür waren hauptsächlich geringer als erwartetes Neukundengeschäft sowie eine weiterhin anhaltende wirtschaftlich bedingte geringere Investitionsbereitschaft bei den Endkunden. B. 1.2.2 Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 2.235 T€ (Vorjahr: 2.282 T€) getätigt. Es wurden Abschreibungen in Höhe von 698 T€ (Vorjahr: 632 T€) vorgenommen. Die Investitionen erfolgten primär in Einbauten und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung für die neue am 01.05.2023 eröffnete Trainingsakademie (TTC - Technical Training Center) am Standort Niederaula. Zudem wurden Investitionen in den Fuhrpark vorgenommen. Den Investitionen standen Anlagenabgänge mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von 397 T€ (Vorjahr: 594 T€) gegenüber, welche im Wesentlichen aus Fuhrparkverkäufen resultierten. B. 1.2.3 Finanzierungsmaßnahmen Die RHT ist an den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG angebunden. Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 1.136 T€ (Vorjahr: 918 T€). Darüber hinaus verkauft die RHT Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Asset-Backed Securitization Transaktion in Höhe von 3.737 T€ (Vorjahr: 4.111 T€). Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Risiken könnten sich aus Kündigungsrechten ergeben. B. 1.2.4 Personal Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter:innen hat unverändert höchste Priorität. Insgesamt wurden geeignete Maßnahmen ergriffen, die Gesundheit eines jeden Einzelnen zu schützen, den Fortbestand unseres Unternehmens zu gewährleisten und somit die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter:innen dauerhaft zu sichern. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter:innen reduzierte sich im Berichtsjahr um 20 Mitarbeiter:innen (- 4,5 %) auf durchschnittlich 423Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 443). Davon waren 167 kaufmännische Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 184), 206 gewerbliche Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 214), 28 Aushilfen (Vorjahr: 26) und 22 Auszubildende (Vorjahr: 19) im Unternehmen beschäftigt. Der Personalaufwand in Höhe von 19.322 T€ lag mit 6,2 % unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 20.600 T€) aufgrund der reduzierten Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter:innen und einer gegenüber Vorjahr geringerer Zuführung in die Pensionsrückstellung. Im Berichtsjahr wurden drei weitere Betriebsvereinbarungen (BV) geschlossen: Über die Einführung und den Betrieb einer einheitlichen Erfassung von Urlaubsanträgen über das System Atoss; eine BV zur Regelung von Grundurlaub sowie eine BV zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). B. 1.2.5 Qualität- und Umweltmanagement Die Rhenus High Tech GmbH ist nach ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) und ISO 50001:2018 (Energiemanagement) zertifiziert. Die Standorte der (ehemaligen) RHTT wurden in 2022 nach erfolgreicher Auditierung durch die TÜV NORD CERT GmbH in das Matrixzertifikat der Rhenus Gruppe integriert und gemäß ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) sowie ISO 50001:2018 (Energiemanagement) zertifiziert. Die Zertifizierung der Standorte Leipzig und Nürnberg gemäß ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) wurde für das Jahr 2023 zurückgestellt und ist für das Geschäftsjahr 2024 geplant. Alle RHT Standorte beziehen CO 2 neutralen Strom / Ökostrom. In 2024 wird eine große E-Ladesäule in Stuttgart neben den bereits bestehenden 4 E-Ladesäulen in Niederaula installiert. Die Umrüstung auf Pool-Elektrofahrzeuge schreitet weiter voran, wobei Leipzig und Bochum bereits 2023 mit einem Fahrzeug ausgestattet wurden, während Nürnberg dieses in 2024 erhält. In Bochum wird das Pool-Elektrofahrzeug mit Krefeld geteilt, in Groß-Gerau wurde hierfür eine Bestellung getätigt, zudem ist dort die Installation von zwei Wallboxen geplant. Die Testphase für den Elektro-LKW in Stuttgart wurde bestätigt, was einen Start im Jahr 2024 ermöglicht. Es ist geplant, von Krefeld nach Hilden umzuziehen, wodurch der Zugang zu Strom aus einer PV-Anlage gewährleistet wird. Zudem sollen dann in Hilden zu den bereits bestehenden 7 E-Ladesäulen noch weitere 6 E-Ladesäulen installiert und angeschlossen werden. Eine Erweiterung der Erfassung der CO 2 -Emissionen in Cozero (Tool zur Erfassung und Management von Emissionen) ist geplant, um auch Dienstreisen mit PKW, Flugzeug und Bahn sowie entsorgte Verpackungsabfälle zu erfassen. Die Strom- und Gasverbräuche der RHT haben sich reduziert, wobei der Stromverbrauch um 8,2 % und der Gasverbrauch um 0,7 % gesunken ist. Weitere Energieeinsparmaßnahmen sind gemäß EnSimiMaV (Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen) für 2024 in Vorbereitung. Wie die Rhenus Gruppe insgesamt hat auch die RHT das Ziel, ihre Dienstleistungen spätestens ab 2045 CO 2 neutral zu erbringen. Die CO 2 -Emissionen werden entsprechend gemessen und Maßnahmen zur stetigen Verringerung entwickelt. Den Auftraggebern bietet die RHT Auswertungen zu sendungsbezogenen CO 2 Emissionen durch sog. Customer Dashboards an. Das mobile Arbeiten begünstigt positiv die Auswirkungen ökologischer Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes im Betrieb. Zudem forciert die RHT die Digitalisierung und leistet hierdurch einen weiteren positiven Beitrag zum Umweltschutz in Form von Einsparung von Ressourcen. B. 1.2.6 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der RHT Standort in Dortmund wurde im Januar 2023 geschlossen. Die operativen Aktivitäten werden seit Februar 2023 am neuen RHT Standort in Bochum ausgeführt. In 2023 wurde die Trainingsakademie (TTC - Technical Training Center) in Niederaula fertiggestellt und am 01.05.2023 eröffnet. Das TTC bietet auf 1.000 qm Schulungs- & Aufenthaltsfläche, in der jährlich mehrere Hundert Monteure und Techniker geschult werden können. Insbesondere im Hightech-Sektor und der Medizintechnik ist eine umfangreiche und regelmäßige Schulung der Fahrerteams erforderlich, um den Umgang mit den technisch anspruchsvollen Gütern in höchster Qualität zu gewährleisten. Die RHT setzt damit konsequent den strategischen Fokus auf die Themen Kompetenz und Qualitätsführerschaft fort. B. 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage B. 2.1 Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft hat nach einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -3.348 T€ im Vorjahr im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 477 T€ erzielt, wodurch sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag auf 3.619 T€ (Vorjahr: 3.143 T€) erhöhte. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 22,4 % (Vorjahr: 19,3 %). Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag 5.683 T€ (Vorjahr: 5.152 T€) und setzt sich im Wesentlichen aus Sachanlagevermögen in Höhe von 3.813 T€ (Vorjahr: 2.282 T€) und Finanzanlagen in Höhe von 1.870 T€ (Vorjahr: 2.870 T€) zusammen. Die Zunahme des Sachanlagevermögens um 1.532 T€ resultiert hauptsächlich aus Investitionen in die neue Trainingsakademie (TTC - Technical Training Center) am Standort Niederaula sowie Investitionen in den Fuhrpark. Die Finanzanlagen betreffen vor allem Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.700 T€ (Vorjahr: 2.700 T€). Im Berichtsjahr fand hier eine Tilgung in Höhe von 1.000 T€ statt. Zudem enthalten die Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 170 T€ (Vorjahr: 170 T€). Das Umlaufvermögen in Höhe von 7.802 T€ (Vorjahr: 7.922 T€) beinhaltet primär Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4.753 T€; Vorjahr: 5.205 T€), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (1.177 T€; Vorjahr: 921 T€), Forderungen gegen Gesellschafter (1.136 T€; Vorjahr: 918 T€) und sonstige Vermögensgegenstände (735 T€; Vorjahr: 815 T€). Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus einer Verbesserung des Zahlungsverhaltens der Kunden. Ursache für den Anstieg der Forderungen gegen Gesellschafter, die ausschließlich aus Cash-Pool-Forderungen bestehen, ist im Wesentlichen der aufgrund der reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verbesserte Cash-Flow. Die langfristigen Fremdmittel bestehen aus zurückgestellten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 4.143 T€ (Vorjahr: 4.185 T€). Die kurzfristigen Fremdmittel bestehen vor allem aus sonstigen Rückstellungen in Höhe von 4.754 T€ (Vorjahr: 4.377 T€) und Verbindlichkeiten in Höhe von 3.654 T€ (Vorjahr: 4.419 T€), davon hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.225 T€ (Vorjahr: 2.199 T€), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 719 T€ (Vorjahr: 1.381 T€) und sonstige Verbindlichkeiten 604 T€ (Vorjahr: 715 T€).
Das EBITDA stieg im Zuge der Ergebnisverbesserung auf 1.703 T€ (Vorjahr: -1.112 T€). Der vereinfacht berechnete Cashflow, als Ergebnis vor Steuern plus Abschreibungen, verbesserte sich dadurch auf 1.660 T€. Die Cashflow-Rate stieg auf dieser Basis auf 2,5 %.
Die liquiden Mittel sind zwar leicht gestiegen, jedoch haben sich sowohl die kurzfristigen Forderungen als auch kurzfristigen Verbindlichkeiten reduziert, so dass sich die Liquiditätskennzahlen nicht verändert haben. B.2.2 Ertragslage
Das Jahresergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 um 3.825 T€ auf 477 T€ und ist wie letztjährig prognostiziert deutlich über Vorjahresniveau. Die außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von -1.970 T€ hat das Jahresergebnis im Vorjahr wesentlich belastet. Die Wertschöpfung in Höhe von 36.805 T€ lag zwar leicht über Vorjahreswert (Vorjahr: 36.158 T€), konnte jedoch nicht, wie erwartet, um 15 % gesteigert werden. Wesentliche Ursachen hierfür waren geringer als erwartetes Neukundengeschäft sowie noch anhaltende wirtschaftlich bedingte geringere Investitionsbereitschaft bei den Endkunden im Bestandsgeschäft. Die Fremdleistungen, welche ebenso aufgrund von Preisanpassungen gestiegen sind, haben sich proportional zu der Entwicklung der Sendungsmengen und des Umsatzes verhalten, so dass sich die Wertschöpfungsquote in Höhe von 55,4 % auf Vorjahresniveau (55,3 %) belief. Die Personalkostenquote verbesserte sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß nennenswert auf 52,5 % (Vorjahr: 57,0 %). Ursache hierfür ist bei einer nur leicht gestiegenen Wertschöpfung der deutlich reduzierte Personalaufwand. Der Rückgang im Personalaufwand erklärt sich durch die reduzierte Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter:innen (-4,5 %) und eine gegenüber Vorjahr geringere Zuführung in die Pensionsrückstellung. Im Vergleich zum Vorjahr ist der DB III um 2.100 T€ auf 975 T€ gestiegen (Vorjahr: -1.125 T€) und lag somit auf Budgetkurs. Dementsprechend verbesserte sich die DB III Rendite gemessen am Umsatz auf 1,5 % und gemessen an der Wertschöpfung auf 2,6 %. Wesentliche Ursachen sowohl für die Verbesserung des Jahresergebnisses als auch der Kennzahlen und Renditen gegenüber dem Vorjahr waren im Berichtsjahr der Anstieg der Wertschöpfung aufgrund leicht gestiegener Auftragslage, die oben erwähnte Reduktion der Personalaufwendungen sowie Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere Kfz-Kosten, Mieten, Reisekosten und geringere Inanspruchnahme konzerninterner Dienstleistungen sowie der Entfall der außerplanmäßigen Abschreibung. Nicht finanzielle Kennzahlen
Die Liefertreue hat sich geringfügig auf 95,6 % (Vorjahr: 96,6 %) verringert. Die Schadensquote hat sich hingegen gegenüber Vorjahr auf 0,40 % (Vorjahr: 0,41%) leicht verbessert. Ursachen hierfür sind primär Prozessveränderungen bei der operativen Zusammenführung der beiden Gesellschaften RHT und RHTT (Verschmelzung in 2022). B.3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Wenngleich sich Umsatz und Wertschöpfung gegenüber Vorjahr verbessert haben, konnten die für das Berichtsjahr prognostizierten Umsatz- und Wertschöpfungsziele nicht erreicht werden. Ursachen hierfür waren im Wesentlichen geringes Neukundengeschäft sowie noch anhaltende wirtschaftlich bedingte geringere Investitionsbereitschaft bei den Endkunden. Die Wertschöpfungsquote konnte trotz Kostensteigerungen durch Vergütungsanpassungen bei den Subunternehmern/Netzwerkpartnern leicht gegenüber Vorjahr gesteigert werden. Während Energie- und Treibstoffkosten auf einem hohen Niveau blieben, konnten durch konsequentes Kostenmanagement erhebliche Einsparungen im Lohn- und Gehaltsbereich sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erzielt werden, so dass das Jahresergebnis gegenüber Vorjahr wesentlich verbessert wurde. Zusammenfassend hat sich die RHT unter den allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen wie anhaltender Fachkräftemangel, hohe Inflationsraten und damit verbundene Kaufzurückhaltung bei den Endkunden im Berichtsjahr aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend entwickelt. C Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBC.1 Risikomanagement Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Rhenus-Gruppe. Das Risikomanagement ist gruppenweit implementiert, in dessen Rahmen in Workshops und durch regelmäßige Berichterstattung Risiken gezielt erfasst, systematisch bewertet und vorhandene sowie zukünftige Bewältigungsstrategien geprüft werden. C.2 Bestehende Niederlassungen Die Rhenus High Tech GmbH mit Sitz in Holzwickede verfügt über eigene Niederlassungen in Augsburg, Dortmund (bis 01/2023, danach Umzug nach Bochum), Bochum (seit 02/2023), Frankfurt, Hannover, Krefeld, Leipzig, Niederaula, Nürnberg und Stuttgart. D Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenD.1 Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung D.1.1 Chancen Nach erfolgter Abwärtsverschmelzung der alten Rhenus High Tech GmbH auf die Rhenus High Tech Transporte GmbH (RHTT, nunmehr Rhenus High Tech GmbH) im dritten Quartal 2022 wurde die Voraussetzung für eine noch engere Zusammenführung der sowohl operativen als auch administrativen Prozesse der beiden vorher getrennten Gesellschaften geschaffen. Zusätzliche Synergien und Produktivitätsvorteile in allen Bereichen, insbesondere durch weitere Netzwerkverdichtungen, werden zukünftig erwartet. Zudem wurde durch die Verschmelzung der Marktauftritt gegenüber Kunden und Dienstleistern vereinheitlicht und der Zusammenhalt der Belegschaft beider Gesellschaften gestärkt. Die von der ehemaligen RHTT schon vor der Verschmelzung gehaltene Beteiligung an der TENESO Europe SE ermöglicht der RHT als auch den Gesellschaften innerhalb der Rhenus-High-Tech-Gruppe den Zugang zum TENESO-Netzwerk (europäischer Netzwerkverbund für speditionelle High Tech Dienstleistungen), wodurch die europäische Präsenz weiter ausgebaut werden kann. Die RHT nutzt die fortlaufende Digitalisierung, um die logistischen Prozesse bei der Lagerverwaltung, beim Transport oder bei dem Kommunikations- und Datenaustausch mit den Kunden und Endkunden kontinuierlich zu verbessern, wodurch Synergieeffekte für die Gesellschaft und Mehrwerte für die Kunden entstehen. Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung durch den weiter fortschreitenden technologischen Wandel sowie das Umdenken im Segment der erneuerbaren Energien und der E-Mobilität gute Möglichkeiten zum zukünftigen Ausbau der Geschäftsaktivitäten bzw. Dienstleistungsbereiche für die Gesellschaft. Dadurch wird sich die RHT voraussichtlich weiter vom Wettbewerb differenzieren und weist so aus Sicht der Geschäftsführung nachhaltig ein sehr gutes Wachstumspotenzial auf. D.1.2 Risiken Die Gesellschaft erwirtschaftete 2023 mit den TOP 15 Kunden 43,8 % (Vorjahr 43,5 %) des Gesamtumsatzes, der überwiegend mit einem hohen Anteil von Subunternehmern ausgeführt wird, so dass die RHT bei Auftragsrückgängen oder Kundenverlusten flexibel reagieren kann. Diese Risikostreuung führt zu einer geringen und überschaubaren Kundenabhängigkeit. Auch im Berichtsjahr wurden in der Ukraine und in Russland keine unmittelbaren Auftragsrückgänge erwartet, da in dieser Region kein Umsatz von der RHT erwirtschaftet wird. Allerdings beziehen einige unserer Kunden Rohstoffe und Vorprodukte für die Herstellung ihrer Produkte aus der Ukraine und Russland. Die Materialengpässe und Rohstoffknappheit, die daraus resultieren, könnten teilweise zu Produktionsausfällen bei unseren Kunden führen. Dies wiederrum würde sich negativ auf das Sendungsvolumen der RHT auswirken. Gleiches gilt für die hohe Abhängigkeit zu China bei bestimmten Produktgruppen, wie u.a. IT-Hardware, Platinen und Leiterplatten. Verbunden mit der politisch angespannten Situation, sind Lieferengpässe und Produktionsrückgänge ein latentes Risiko. Allgemeine Risiken sind abhängig von der Entwicklung des Ölpreises und der des Euro. Der Ukraine-Krieg hat im Jahr 2022 zu erheblichen Kostensteigerungen bei Kraftstoffen und sonstigen Energiekosten geführt. Auch wenn der Markt derzeit Anzeichen einer Entspannung zeigt, verbleiben die Kraftstoffkosten auf einem sehr hohen Niveau. Um Kostensteigerungen auszugleichen, werden Preisanpassungen (Diesel-Floater) vorgenommen und intensive Verhandlungen mit Kunden und Subunternehmern geführt. Der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere im Fahrbereich und in der Disposition, bleibt eine der bedeutendsten Herausforderungen für die Logistikbranche. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurden Förderprogramme für Nachwuchs- und Führungskräfte in einer Vielzahl von Fachbereichen implementiert. Zusätzlich dazu verzeichnet das Unternehmen eine konstant hohe Ausbildungsquote und investiert in kontinuierliche Schulungen für Mitarbeiter:innen, um Risiken in den Arbeitsabläufen zu minimieren. Ausfallrisiken bei den Forderungen sind durch permanentes Monitoring der Außenstände nur zu einem geringen, marktüblichen Maße gegeben. Zudem sind eine Vielzahl der größten Kunden über eine Warenkreditversicherung versichert. Der fortlaufende Klimawandel könnte Restriktionen durch politische Maßnahmen im Umweltschutz nach sich ziehen, insbesondere durch die Einrichtung von Umweltzonen in städtischen Gebieten auf der letzten Meile. Zur Reduzierung von Cyber- und IT-Risiken ist die Gesellschaft in das konzernweite Risikomanagement der Rhenus SE & Co. KG eingebunden. Darüber hinaus werden Datenschutzrisiken durch die Beauftragung eines Datenschutzbeauftragten reduziert. Im Berichtsjahr gab es zu den vorstehenden Risiken keine nennenswerten Vorkommnisse. Durch die Anbindung an den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Den Geschäftsführern der RHT sind zurzeit keine Risiken bekannt, die den Bestand der Gesellschaft insgesamt gefährden könnten. D.2 Prognosebericht Das ifo Institut hat seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 von 1,4 % auf 0,9 % gesenkt. Für 2025 wird eine leichte Beschleunigung auf 1,3 % erwartet, im Vergleich zu bisherigen Vorhersagen von 1,2 %. Erklärung hierfür ist die schwächere Entwicklung im letzten Quartal 2023, was sich auch auf das kommende Jahr auswirken wird. Die derzeitige Unsicherheit verzögert die wirtschaftliche Erholung, da sie die Sparneigung der Verbraucher erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und Haushalten verringert. Die unklare Situation bezüglich des Bundeshaushalts nach dem Urteil des Verfassungsgerichts verstärkt diese Verzögerung. Trotzdem sind die Weichen grundsätzlich auf Erholung gestellt, da die Löhne kräftig steigen und die Beschäftigung auf einem Rekordniveau liegt, was zu einer Wiederbelebung der Kaufkraft und der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage führen sollte. Zudem haben wir die Höchststände beim Zinsniveau hinter uns gelassen. Der Preisauftrieb verlangsamt sich, und es wird erwartet, dass die Inflationsrate im zweiten Halbjahr 2 % erreicht, hauptsächlich aufgrund sinkender Energiepreise. Allerdings wird die Inflation bei konsumnahen Dienstleistungen noch eine Weile deutlich über 3 % liegen, da hier kräftige Lohnsteigerungen zu verzeichnen sind. Quelle: www.ifo.de/pressemitteilung/2023-12-14/ifo-institut-kuerzt-prognose-fuers-wachstum-2024-auf-09-prozent Die Geschäftsführung der RHT rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer zufriedenstellenden Entwicklung. Das Umsatzwachstum gegenüber 2023 wird in Höhe von 7,5 % prognostiziert. In der Umsatzprognose sind sowohl Wachstum mit Bestandskunden und Neukundenumsatz als auch Preiserhöhungen eingeflossen. Kostensteigerungen bei dem Fremdleistungseinkauf, den Kraftstoffen, Personalkosten und sonstigen Energie- und operativen Kosten (inklusive Mautkostenerhöhung) werden sich in der Steigerung des Umsatzes durch Preisanpassungen widerspiegeln. Für die Wertschöpfung wird eine Steigerung von 12 % gegenüber dem Berichtsjahr erwartet. Auch für die Wertschöpfungsquote wird für 2024 ein leichter Anstieg gegenüber dem Berichtsjahr prognostiziert. Gründe hierfür sind ein veränderter Kundenmix sowie Preiserhöhungen. Die Personalkostenquote wird sich gegenüber dem Berichtsjahr leicht erhöhen. Gründe hierfür sind im Wesentlichen der geplante Aufbau zusätzlicher Stellen im Fahrerbereich und der Montage, geplante Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Auszahlungen von Inflationsausgleichsprämien. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Wertschöpfung sowie Kostensteigerungen prognostiziert die Geschäftsführung für das Jahr 2024 einen DB III und ein Jahresergebnis sowie Renditen gegenüber Wertschöpfung und Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Um die Schadensentwicklung und die Liefertreue weiterhin moderat zu verbessern, werden verbesserte Lagerorganisation, kontinuierliche Schulungs- und Trainingsmaßnahmen sowie regelmäßige Audits in den Niederlassungen umgesetzt, was letztendlich zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit führen soll.
Holzwickede, den 19. März 2024 Rhenus High Tech GmbH Geschäftsführung Patrick Renziehausen Sven Markus Michael Paatz Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023Rhenus High Tech GmbH, HolzwickedeAmtsgericht Hamm HRB 10073 I. GRUNDLAGENDie Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENDie Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Der in 2011 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über 5 Jahre abgeschrieben, im Zugangsjahr zeitanteilig. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt näherungsweise dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagengitter wird ein Totalabgang nach Ablauf von 6 Jahren unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem Deckungskapital bewertet. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden, die dem Zugriff anderer Gläubiger dauerhaft entzogen sind. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückstellungen entspricht. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Vermögenswert die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Heubeck Richttafeln 2018 G und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,69 % p.a. (Vorjahr: 1,62 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um eine Prognose des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von 12 Jahren, die der zu erwartenden durchschnittlichen Duration der Verpflichtung entspricht. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 3,10 % p.a. (Vorjahr: 2,90 %) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 2,60 % p.a. (Vorjahr: 2,40 %) sowie eine Fluktuation wie im Vorjahr von 2,0 % p.a. unterstellt. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage I beigefügt. Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB, ist dem Anhang als Anlage II beigefügt. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderungen wurden in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 1.970 T€) bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.177 T€ (Vorjahr: 921 T€). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG bestehen wie im Vorjahr aus dem Cash-Pooling in Höhe von 1.136 T€ (Vorjahr: 918 T€). Es handelt sich wie im Vorjahr um Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Aktive Latente Steuern: Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesene aktive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Geschäfts- oder Firmenwerte, des Sachanlagevermögens, der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen zusammen. Weiterhin sind realisierbare Verlustvorträge berücksichtigt worden. Die Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt und GewSt von 30,76 % (Vorjahr: 30,59 %). Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25 T€. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 2.667 T€ (Vorjahr: 3.163 T€) aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 34 T€ (Vorjahr: 189 T€) aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt. Pensionsrückstellungen: Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 338 T€ (ursprüngliche Anschaffungskosten 338 T€) sowie Pensionsrückstellungen in Höhe von 4.481 T€ (Vorjahr: 4.522 T€). Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31.12.2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 34 T€. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Schadensersatz- und Abrissverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 719 T€ (Vorjahr: 1.381 T€). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG in Höhe 104 T€ (Vorjahr: 121 T€) handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten auf Lieferungen und Leistungen. Es handelt sich hierbei wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 477 T€ soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse: Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den geografischen Märkten auf:
Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte wie im Vorjahr in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 1 T€). Periodenfremde Erträge: In der Position sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge enthalten: Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen 16 T€ (Vorjahr: 33 T€), Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen 0 T€ (Vorjahr: 2 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.024 T€ (Vorjahr: 943 T€), Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von 75 T€ (Vorjahr: 55 T€) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von 16 T€ (Vorjahr: 49 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte wie im Vorjahr in Höhe von 1 T€ sowie sonstige Steuern in Höhe von 63 T€ (Vorjahr: 56 T€). Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Es wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 10 T€) mit Aufzinsungen auf Pensionsrückstellungen in Höhe von 28 T€ (Vorjahr: 74 T€) saldiert. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenter Körperschaftsteuer in Höhe von 224 T€ (Vorjahr Ertrag: 282 T€) und latenter Gewerbesteuer in Höhe von 272 T€ (Vorjahr Ertrag: 144 T€) enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENNicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte: Eine abgeschlossene Asset-Backed-Securities-Vereinbarung stellt einen echten revolvierenden Forderungsverkauf dar und bewirkt auf der Aktivseite der Bilanz eine Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und eine Zunahme der liquiden Mittel. Da das Hauptkonto der Gesellschaft in den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG einbezogen ist, schlägt sich dies in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen nieder. Der Saldo der verkauften Forderungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 3.737 T€ (Vorjahr: 4.111 T€). Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen die Finanzierungsgesellschaft aus vorläufig einbehaltenen Zins- und Risikoabschlägen (Loss-, Dilution und Yield-Reserve) belaufen sich auf 337 T€ (Vorjahr: 378 T€). Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Risiken könnten sich aus Kündigungsrechten ergeben. Arbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister zu übermitteln. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Gesellschaft gehören an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Holzwickede, den 19. März 2024 Rhenus High Tech GmbH Die Geschäftsführung Sven Markus Patrick Renziehausen Michael Paatz Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023Anlage I zum Anhang
Anteile an verbundenen UnternehmenAnlage II zum Anhang
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rhenus High Tech GmbH, Holzwickede Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rhenus High Tech GmbH, Holzwickede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhenus High Tech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 26. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 03.06.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
100 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Druck- und Medienvorstufe
Großhandel mit Anstrichmitteln
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Stahlgießereien
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Paket- und Expressdienste
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Paket- und Expressdienste
Lagerei
Lagerei
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Lagerei
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Speditionen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Institute für Factoring-Geschäfte
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen