Bachtrup GmbHLiquidiert

Hachestraße 66, 45127 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 31075
Eingetragen
13.12.2002
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Fertigung von Stahlbauteilen und Stahlhallenbau; gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung.

Historie

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Management

NameRolle
Günther Kikillis
seit 15.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
JuHo GmbH
Germany
77.800 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bachtrup GmbH

Essen (vormals: Voerde)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bachtrup GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.413,50 80.807,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.223.789,47 1.259.439,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 124.673,00 134.401,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 479.301,63 1.827.764,10 333.758,00 1.727.598,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 160.300,00 160.300,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.388.244,57 1.548.544,57 837.468,54 997.768,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.679.994,81 1.890.165,64
2. Sonstige Vermögensgegenstände 366.764,12 4.046.758,93 68.744,16 1.958.909,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 203.194,47 404.846,49
C. Rechnungsabgrenzung 26.495,97 48.998,13
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.997.098,02 0,00
11.740.269,56 5.218.928,43

PASSIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 490.000,00 490.000,00
II. Kapitalrücklage 407.392,43 407.392,43
III. Verlustvortrag -686.974,32 -294.605,03
IV. Jahresfehlbetrag -4.207.516,13 -392.369,29
V. Nicht durch Eigenkapitalgedeckter Fehlbetrag 3.997.098,02 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 64.809,74 56.123,74
2. Sonstige Rückstellungen 1.115.550,54 1.180.360,28 702.801,58 758.925,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 452.698,69 721.744,40
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 114.084,09
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.385.131,48 1.559.513,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten 6.722.079,11 10.559.909,28 1.844.114,24 4.239.456,00
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 1.144.582,43 (Vorjahr EUR 1.036.132,00)
- davon aus Steuern EUR 448.709,91 (Vorjahr EUR 137.939,16)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 110,55 (Vorjahr EUR 74.543,61)
D. Passive latente Steuern 0,00 10.129,00
11.740.269,56 5.218.928,43

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

2018 2017
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.854.035,07 10.963.159,67
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 550.776,03 722.595,01
3. Gesamtleistung 18.404.811,10 11.685.754,68
4. Sonstige betriebliche Erträge 128.273,51 82.278,80
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.269.209,28 1.652.614,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.178.673,01 10.447.882,29 3.787.083,38 5.439.698,11
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.922.190,60 4.136.867,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.482.243,87 8.404.434,47 979.603,94 5.116.470,99
- davon für Altersversorgung: EUR 22.271,14,00 (Vorjahr: EUR 9.912,06)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen 289.904,00 404.853,74
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.345.197,41 1.501.096,62
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 11,70
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.596,56 447.953,09
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 256.363,88 137.572,79
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.128,23 -71,11
13. Ergebnis nach Steuern -4.194.972,65 -383.622,87
14. Sonstige Steuern 12.543,48 8.746,42
15. Jahresüberschuss -4.207.516,13 -392.369,29

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Profil und Organisation

Die Bachtrup GmbH wurde am 06.11.1980 gegründet und hat ihren Sitz in Voerde.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2018 nicht verändert.

Unser Unternehmen begleitet seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Produktionsanlagen. Unsere Leistungen für industrielle Anlagen der Prozessindustrie, der Kraftwerkstechnik und des Maschinenbaus beinhalten das Engineering, die Fertigung und die Montage, sowie sämtliche während der Betriebsphase notwendigen Instandhaltungsdienstleistungen nach DIN 31051 bzw. DIN EN 13306.

Unsere Geschäftsaktivitäten bündeln wir in zwei Geschäftsfeldern:

1. Service Einheiten mit 12 Standorten auf nationaler Ebene,

2. Integrierte Fertigung von Apparate-, Stahl- und Rohrleitungsbau

Die Service Einheiten werden auf fest eingerichteten Baustellen unserer traditionellen Großkunden betrieben. Der Kundenstamm hat sich im Berichtsjahr reduziert.

2. Strategie

Die Geschäftsführung wird in Ihrer zukunftsorientierten Zielsetzung ein besonderes Augenmerkt auf die Wiederherstellung der nachhaltigen Ertragskraft setzen. Hierzu wird sich die Gesellschaft ein Sanierungsprogramm auferlegen, welches zunächst die kurzfristige Ertragskraft verbessern soll. Teil des Programms ist es, die defizitären Unternehmensbereiche zu identifizieren und diese zu optimieren bzw. umzustrukturieren.

Die Umstrukturierungsmaßnahmen werden vordergründig die Schließung einzelner ortsgebundenen Baustellen betreffen, welche wirtschaftlich nicht tragbar sind. In diesem Zusammenhang soll die Zahl der Mitarbeiter sowohl auf den Baustellen als auch in der Verwaltungsebene reduziert werden. Primär im Bereich der Verwaltung besteht erhebliches Potenzial zur Kostenersparnis, da in hier Mitarbeiter zum Teil ohne beschäftig sind. Das Betriebsgrundstück soll veräußert werden.

3. Einschätzung der Unternehmensleitung

Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Abschwung hat sich auch in 2018 fortgesetzt. In den für die Bachtrup GmbH besonders bedeutsamen Branchen Prozessindustrie und Kraftwerkstechnik herrschten im Jahr 2018 schwierige Marktbedingungen, die insbesondere durch die Schließung von Energieerzeugungsanlagen sowie die Drosselung von Produktionskapazitäten einen erheblichen negativen Einfluss auf die Umsätze der Bachtrup GmbH zur Folge hatten.

Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Abwärtsbewegung hielt im abgelaufenen Berichtsjahr weiter an. In den Branchen Stahlerzeugung und Kraftwerksmarkt setzte sich der negative Trend der Vorjahre fort. Bedingt durch die weltweiten Überkapazitäten, die insbesondere durch überhöhte chinesische Stahlexporte hervorgerufen wurden, setzte auf dem Feld der Stahlerzeugung ein hoher Wettbewerbsdruck ein, der zu einem weltweit schwierigen Marktumfeld führte.

Das Jahr 2018 verlief für die Firma Bachtrup GmbH nicht erfolgreich.

Das Ergebnis wurde durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:

hohe unproduktive Personalkosten (Verwaltung)

hoher Materialaufwand aufgrund gestiegener Rohstoffpreisen

niedrige Verkaufspreise

Auf Grund der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche müssen wir einen Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.207,5 als Geschäftsjahresergebnis vorlegen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.207,5 erwirtschaftet. Das Vorjahr endete mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 392,4.

Der Umsatz der Bachtrup GmbH liegt in 2018 bei TEUR 17.854,0 (Vorjahr TEUR 10.963,2). Die Steigerung ist vordergründig auf den Erwerb der KWE im Jahr 2017 zurückzuführen. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der veränderten Auftragslage nahezu verdoppelt. Im Ergebnis ist der Rohertrag absolut um TEUR 1.710,9 von im Vorjahr TEUR 6.246,0 auf TEUR 7.956,9 gestiegen.

Die weiteren Betriebskosten betragen TEUR 12.052,1 (Vorjahr TEUR 7.031,2). Darin enthalten sind insbesondere Personalaufwendungen von TEUR 8.404,4, diese machen 45,7 % der Gesamtleistung aus (Vorjahr TEUR 5.116,5/ 43,8 %).

Das Finanzergebnis ist mit TEUR -250,8 (Saldo der Zinserträge abzüglich der Zinsaufwendungen) nach wie vor negativ. Im Vorjahr war das positive Finanzergebnis von TEUR 310,3 begünstigt durch die Anpassung der Pensionszusagen (TEUR 447,3), mithin bereinigt TEUR -136,9. Grund für die Verschlechterung des Finanzergebnisses ist, dass die Gesellschaft zur Finanzierung des operativen Geschäftes angewiesen war weitere Darlehen aufzunehmen.

Hiernach verbleibt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.207,5 (Vorjahr TEUR 392,4).

2. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2018 hat die Bachtrup GmbH einen negativen operativen Cashflow von TEUR -3.890 erwirtschaftet. Die Finanzierung ist durch Darlehensaufnahmen von TEUR 4.450 erfolgt. Darlehnsgeber waren in erster Linie die Gesellschaften IPM Wagner GmbH mit einer Darlehenssumme zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 4.729,8 und die JUHO GmbH mit TEUR 955,0.

3. Vermögenslage

Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtkapital beträgt ca. 16,32 % (Vorjahr 35,26 %).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände hatten zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von ca. 34,56% (Vorjahr 38,19%). Die flüssigen Geldmittel beliefen sich Ende des Jahres auf insgesamt ca. TEUR 203,2 (Vorjahr TEUR 404,8).

Das Eigenkapital weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. TEUR 3.997,1 (Vorjahr TEUR 0,0) auf. Gründe, die eine Insolvenzantragspflicht des Geschäftsführers verpflichtend ergeben, lagen nicht vor.

Im Geschäftsjahr 2018 wurden Rückstellungen i.H.v. insgesamt TEUR 1.180,4 gebildet. Darin enthalten sind im wesentlichen Personalrückstellungen von TEUR 839,2.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich in 2018 auf TEUR 10.559,9 davon gegenüber Verbindlichkeiten Kreditinstituten von TEUR 452,7 und aus Lieferung und Leistung mit einem Wert von TEUR 3.385,1. Die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 6.722,0 machen den wesentlichen Teil der Verbindlichkeiten aus, darin enthalten sind Darlehn gegenüber Gesellschafter JUHO GmbH mit TEUR 955,0 und einem weiteren Darlehnsgeber der IPM Wagner GmbH mit TEUR 4.729,8.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Ertragsrisiken

Aufgrund der defizitären Lage in den vergangenen Jahren hat sich die Gesellschaft ein Restrukturierungsprogramm auferlegt, um die Ertragskraft nachhaltig zu verbessern. Nach dem Wegfall zweier wesentlicher Kunden (Thyssen im Jahr 2015 und Steag im Jahr 2016) sollte das operative Geschäft ausgebaut werden. Dazu wurde zum Ende des Geschäfts-jahres 2017 die KWE erworben.

Mit der Übernahme der KWE gibt es innerhalb der Bachtrup GmbH zwei parallele Tarifvereinbarungen. Bei der KWE handelt es sich um einen Flächentarif und bei der Bachtrup GmbH um einen Haustarif. Es war erkennbar, dass die vereinbarten Stundensätze, in den KWE-Werkverträgen, unter Berücksichtigung der tariflich vereinbarten Stundenlöhne, zu niedrig sind. Es war daher erforderlich mit dem Betriebsrat und der IGM Gespräche aufzunehmen, um einen gemeinsamen Haustarif abzuschließen. Bislang konnte diesbezüglich keine Einigung erzielt werden.

Ein weiteres Risiko besteht in der Beibehaltung defizitärer Standorte. Der Kundenstamm, der sich im Wesentlichen aus Firmen der Großindustrie zusammensetzt, erfordert die Einrichtung von ortsgebundenen Baustellen. Die Anzahl der dezentralen Standorte soll reduziert werden, sodass die Rentabilität aufgrund der verbleibenden Standorte die Ertragskraft der Bachtrup GmbH nachhaltig verbessern soll.

Betriebswirtschaftliche Berechnungen haben ergeben, dass die Produktivität der eigenen Fertigung auf Grund der maschinellen Ausrüstung, gegenüber einer externen Fertigung nicht konkurrenzfähig ist. Aus diesem Grund wird die Fertigung geschlossen.

Auch in der Verwaltung sollen Kosten eingespart werden. Durch das Outsourcing des Einkaufs, des HSEQ-Bereichs sowie der Personal- und Finanzbuchführung sind hier teilweise schon Maßnahmen umgesetzt worden. Die Verschlankung der Verwaltung würde ca. 8-10 Personen aus der Verwaltung betreffen und erhebliche Abfindungskosten erforderlich machen, sich jedoch positiv über die Zeit auf das jeweilige Jahresergebnis auswirken.

2. Finanzierungsrisiken

Zum Bilanzstichtag 31.12.2018 befindet sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation und die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft dar. Zur Beseitigung dieser Überschuldung wurden entsprechende qualifizierte Rangrücktritte in Höhe von TEUR 5.684,8 ausgesprochen.

Das Risiko für die Bachtrup GmbH besteht darin, dass die geplanten Maßnahmen nicht oder nur teilweise umgesetzt werden und so eine gewinnbringende Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Zukunft nicht erfolgt. Für die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen ist die Gesellschaft weiterhin auf finanzielle Mittel angewiesen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschafterin der Bachtrup GmbH die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen wird.

Ausgehend von der derzeitigen Planung sowie den obigen Erläuterungen zur Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen gehen wir von einer verbesserten Entwicklung des in den kommenden Geschäftsjahren aus, mit der Folge dass der Jahresabschluss 2018 unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt wurde.

D. Prognosebericht

In Bezug auf das Geschäftsjahr 2019 rechnet die Geschäftsführung damit, dass sich die eingeleiteten Maßnahmen positiv auswirken. Aufgrund der weiterhin schwierigen Wettbewerbsbedingungen und noch weiteren durchzuführenden Maßnahmen gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2019 von einem Jahresfehlbetrag, der sich jedoch im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 positiv entwickelt.

 

Essen, 08.05.2020

gez. Günter Kikillis

VERSAGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bachtrup GmbH

Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen

Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der Bachtrup GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der Bachtrup GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 zu prüfen.

Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für die Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk.

Grundlage für die Erklärung zur Nichtabgabe von Prüfungsurteilen

Im Rahmen unserer Abschlussprüfung waren wir nicht in der Lage, ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise in Bezug auf die Vollständigkeit der im Jahresabschluss angegebenen Kontensalden und Geschäftsvorfälle zu erlangen. Somit können wir nicht beurteilen, ob alle Geschäftsvorfälle, Ereignisse, Vermögensgegenstände und Schulden, die erfasst werden müssen, auch erfasst worden sind.

Dies ist dem Umstand geschuldet, dass das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem im Geschäftsjahr 2018 nicht gewirkt hat. Unterjährig existierten zeitliche Lücken, in denen keine Buchungen vorgenommen worden sind. Die nicht erfolgten Buchungen wurden im Rahmen der Jahresabschlusserstellung anhand von Zahlungslisten nachgeholt. Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung war somit nicht im gesamten Geschäftsjahr gegeben. Nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten war es uns nicht möglich, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, dass sämtliche Geschäftsvorfälle im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 abgebildet worden sind.

Eine Vollständigkeitserklärung des Geschäftsführers ist uns nicht vorgelegt worden.

Aussagen darüber, ob der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, sind aufgrund der dargestellten Prüfungshemmnisse nicht möglich.

Wie unter "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" des Anhangs und unter "Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts dargelegt, ist die Gesellschaft zur Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen auf weitere finanzielle Mittel der Gesellschafterin angewiesen. Der gesetzliche Vertreter hat den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt und beruft sich hierbei auf die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin. Eine entsprechende Zusage der Gesellschafterin hat uns jedoch bis zum Datum dieses Versagungsvermerks nicht vorgelegen. Dementsprechend ist die Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach unserer Auffassung nicht angemessen.

Dieser Sachverhalt hat umfassende Bedeutung auch für die im Lagebericht erfolgte Darstellung der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Versagungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 1.549 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir als Abschlussprüfer die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Änderungen am Ausweis der Vorräte, der Veränderungen des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und des Materialaufwands hätten vorgenommen werden müssen. Die Auswirkungen der möglichen falschen Angaben sind nach Einschätzung des Abschlussprüfers nicht umfassend.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchzuführen und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für die Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dinslaken, den 16. September 2020

Prof. Dr. Hanke GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Hanke, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bachtrup GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Essen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Essen
Register-Nr.: HRB 31075

Der Jahresabschluss der Bachtrup GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wird trotz fortgesetzter negativer Ergebnisse in der Vergangenheit unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB vorgenommen. Die Geschäftsführung geht aufgrund der getroffenen Maßnahmen von einer positiven Fortführungsprognose aus.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2018 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.997 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Eine eventuelle Insolvenzantragspflicht wird dadurch vermieden, dass Rangrücktritte von Gläubigern zugunsten der Bachtrup GmbH bestehen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für die Grundausstattung an Verbrauchs-Gebrauchsmaterialien und Werkzeugen der technischen Mitarbeiter wurde im Rahmen der Vorrätebewertung im Jahr 2015 ein Festwert gebildet. Durch den Kauf der Firma KWE wurde dieser Festwert wurde zum 31. Dezember 2017 neu bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden ausreichend pauschale Wertberichtigungen auf die Forderungen aus Lieferung und Leistung gebildet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Diese betreffen im Wesentlichen folgende Risiken:

- solche aus Personalkosten TEUR 839
davon
Urlaubsrückstellungen TEUR 521
Überstundenrückstellung TEUR 318

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.722,50 37.067,50 0,00 127.790,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.084.284,52 34.925,00 0,00 2.119.209,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 216.343,65 30.000,00 0,00 246.343,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.097.695,77 297.683,63 0,00 1.395.379,40
Summe Sachanlagen 3.398.323,94 362.608,63 0,00 3.760.932,57
Gesamtsumme Anlagevermögen 3.489.046,44 399.676,13 0,00 3.888.722,57
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.915,50 27.461,00 0,00 37.376,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 824.845,05 70.575,00 0,00 895.420,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 81.942,65 39.728,00 0,00 121.670,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 763.937,77 152.140,00 0,00 916.077,77
Summe Sachanlagen 1.670.725,47 262.443,00 0,00 1.933.168,47
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.680.640,97 289.904,00 0,00 1.970.544,97
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.807,00 90.413,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.259.439,47 1.223.789,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 134.401,00 124.673,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.758,00 479.301,63
Summe Sachanlagen 1.727.598,47 1.827.764,10
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.808.405,47 1.918.177,60

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszins von 3,21 % p.a. und der biometrischen Daten der Heubeckschen Richttafeln 2018 G. Als Bewertungsmethode zur Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags wurde die PUC-Methode angewendet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 7.407,00.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 267.644
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 200.835
verrechnete Aufwendungen 8.324
verrechnete Erträge 18.981

Verbindlichkeiten und deren Sicherungsrechte

Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR)

Art der Verbindlichkeit gesamt davon bis 1 Jahr davon 1-5 Jahre davon > 5Jahre
gegenüber Kreditinstituten 452,7 450,0 2,7
aus Lieferungen u. Leistungen 3.385,1 3.385,1 0
sonstige Verbindlichkeiten 6.722,1 6.722,1 0
Summe 10.559,9 10.557,2 2,7 0,00

Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind zum Teil durch Pfandrechte (Grundschulden von TEUR 750) gesichert.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen bestehen für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von TEUR 229. Insgesamt bestehen zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 412.

Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Zwei der festeingerichteten Baustellen an den Standorten der Großkunden wurden aufgegeben und an Wettbewerber übergeben. Damit einhergehen wurden ebenfalls sozialverträglich ein Großteil der dort beschäftigten Mitarbeiter durch Wettbewerber übernommen. Weiterhin wurde der Werkstattbetrieb am Betriebsgrundstück in Voerde eingestellt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 124
Angestellte 26
leitende Angestellte 4
Aushilfen 4

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 158,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Egon Bachtrup Ausgeübter Beruf: Kaufmann (bis September 2019)
Dr. Jochim Loth Ausgeübter Beruf: Kaufmann (bis Februar 2019)

Ab Februar 2019 ist Herr Günter Kikillis Geschäftsführer der Bachtrup GmbH.

 

Essen, den 08.05.2020

gez. Günter Kikillis

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.10.2020 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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