Perrin GmbH
Selbe AdresseHerstellung von sonstigen Armaturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yukinari Koide seit 4.5.2021 | Geschäftsführer |
Hiroyuki Masuo seit 18.6.2020 | Geschäftsführer |
Kenji Katsuragi seit 24.2.2017 | Geschäftsführer |
Oliver Bertram seit 14.8.2014 | Geschäftsführer |
Ronald Dipl.-Ing. Günther seit 5.5.2008 | Prokura |
Bellinda Hebler-Klitsch seit 5.5.2008 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Perrin GmbHNidderauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Perrin GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Perrin GmbH, Nidderau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perrin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 6. April 2021 Ernst
& Young GmbH
Bendler, Wirtschaftsprüfer Winderlich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Ausweis und Gliederung Der vorliegende Jahresabschluss der Perrin GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. Skontoaufwendungen bzw. -erträge werden von den Umsatzerlösen bzw. vom Materialaufwand abgesetzt. Sonstige Steuern von TEUR 31 (i. Vj. TEUR 23) sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Kitz Europe GmbH, Nidderau. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten wurden in diesem Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Perrin GmbH mit Sitz in Nidderau im Handelsregister von Hanau unter der Nummer HRB 1275 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Im Übrigen werden sie zeitanteilig vorgenommen. Für die Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz ein steuerlicher Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Finanzanlagen Die Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten des laufenden Geschäftsjahres abzüglich pauschaler Abschläge bei Ungängigkeit oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten, jedoch keine Zinsen für Fremdkapital. Auf Lager vorgefertigte unfertige Erzeugnisse unterliegen der gleichen Reichweitenabwertung wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen werden zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Pauschalwertberichtigungen von unverändert 1% abgesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected Unit Credit Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde der geschätzte Bundesbankzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 2,30% p.a. (Vj. 2,71% p.a.) verwendet. Die erwartete Rentensteigerung wurde unverändert zum Vorjahr mit 1,5% berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 40 (Vj. TEUR 42) und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die aus der Änderung des Diskontzinssatzes resultierende Erfolgswirkung wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 32 (Vj. TEUR 38). Die übrigen, sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gem. § 253 I S.2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist an der Perrin Special Valves (Beijing) Co., Ltd. in Beijing VR China zu 100% beteiligt. Das Stammkapital beläuft sich auf TEUR 150. Im Kalenderjahr 2020 erwirtschaftete die Perrin Special Valves (Beijing) Co., Ltd. einen Gewinn von TEUR 222 (i. Vj. TEUR 169). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sämtlich wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Avalprovisionen sowie Lizenzgebühren. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital von DM 3.010.000 (= EUR 1.538.988,56) war am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals auf Euro erfolgte noch nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Pönalen, Gewährleistungen, Personalrückstellungen, unterlassene Instandhaltungen sowie Vertreterprovisionen. Verbindlichkeitenspiegel
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen sowie Fremdwährungsgewinne. Die periodenfremden Erträge betrugen im Berichtsjahr TEUR 294 (i. Vj. TEUR 367). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Provisionen, Frachtkosten, Garantiekosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie Fremdwährungsverluste. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremd. Erträge aus Beteiligungen Im Berichtsjahr erhielt die Gesellschaft eine Dividende in Höhe von EUR 0,2 Mio. von ihrer Tochtergesellschaft Perrin Special Valves (Beijing) Co., Ltd. in Beijing VR China. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Abschlussprüferhonorar Ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen werden der Gesellschaft TEUR 55 (Vorjahr TEUR 40) als Gesamthonorar berechnet. Angaben über Mitarbeiter
Die Zahl der Beschäftigten ist ohne Geschäftsführer und Auszubildende ermittelt worden. Konzernkreis Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den auf den 31. Dezember 2020 aufgestellten Konzernabschluss der Kitz Corporation, Nakase, Mihama-ku, Chiba, Japan mit Sitz in Japan einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Ein geprüfter Konzernabschluss wird in Japan bekannt gemacht und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Aufgrund der Größenkriterien ist die Perrin GmbH nach § 293 HGB von der Konzernaufstellungspflicht befreit. Es wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen zu nichtüblichen Bedingungen durchgeführt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Herr Kono, Herr Masuo und Herr Katsuragi sind bei der KITZ Corporation, Nakase, Mihama-ku, Chiba, Japan beschäftigt. Herr Saito ist bei der KITZ Europe GmbH, Nidderau beschäftigt. Herr Bertram übt die Geschäftsführertätigkeit in der Gesellschaft hauptberuflich aus. Da lediglich Herrn Bertram von der Gesellschaft Bezüge gewährt werden, unterbleibt die Angabe mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Nidderau, den 12. März 2021 Makoto Kono Hiroyuki Masuo Kenji Katsuragi Takayoshi Saito Oliver Bertram Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020Grundlagen des Unternehmens Die Perrin GmbH stellt Kugelhähne für den industriellen Einsatz insbesondere in der chemischen und petrochemischen Industrie sowie für den Einsatz im Energie- und Kraftwerkssektor her. Die Fertigung erfolgt in zwei Betriebsstätten in Nidderau und Prenzlau. Die Perrin GmbH vertreibt ihre Produkte weltweit an Vertriebsgesellschaften, Schwestergesellschaften, Großhändler sowie direkt an Anlagenbauer. Der Vertrieb auf dem europäischen Markt erfolgt über die Muttergesellschaft KITZ Europe GmbH, Nidderau. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 hat das SARS-Cov-2-Virus schlagartig das Zusammenleben der Menschen verändert und die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ergriffen die Regierungen weitreichende Schutzmaßnahmen vor allem in Form von Lockdowns und Shutdowns sowie umfangreichen Kontaktbeschränkungen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt den Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung für das Jahr 2020 auf preisbereinigt 3,5 Prozent. Erfreulicherweise war die zweite Jahreshälfte von einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung geprägt, und da diese stärker als erwartet war, fiel der Einbruch um 0,9 Prozentpunkte geringer aus als noch im Oktober 2020 vom IWF prognostiziert. Dennoch ist 2020 gänzlich anders gelaufen als erwartet worden war. Noch im Januar 2020 hatte der IWF ein globales BIP-Wachstum von 3,3 Prozent prognostiziert. In China begann der Ausbruch der Corona-Pandemie. Entsprechend kam es frühzeitiger als in anderen Ländern zu einem massiven Einbruch der Wirtschaftsleistung, aber auch zu einer schnelleren Erholung. In anderen Ländern erholte sich die Wirtschaft ebenfalls im Jahresverlauf, wenn auch zeitversetzt und nicht so markant. Tiefe wirtschaftliche Spuren gab es global insbesondere im April 2020, als einschränkende Maßnahmen gleichzeitig in einer Vielzahl von Ländern galten. China ist die einzige große Volkswirtschaft, die im Jahr 2020 ein positives Wachstum verzeichnete. Mit energischen Eindämmungsmaßnahmen, fiskalischen sowie monetären Hilfen unterstützte die Regierung den Erholungsprozess. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent
In vielen entwickelten Volkswirtschaften erfuhren die privaten Haushalte und Unternehmen umfangreiche fiskalpolitische Unterstützung. Zudem wurden staatlich verordnete Einschränkungen schrittweise gelockert, und gestörte Liefer- und Wertschöpfungsketten kamen wieder in Gang. In den USA und im Euro-Raum erholte sich die wirtschaftliche Aktivität im Sommer deutlich. Im Herbst kam es in Europa aufgrund ansteigender Infektionszahlen zu erneuten Einschränkungen im wirtschaftlichen Leben, die insbesondere den Dienstleistungssektor trafen und bis dato anhalten. Innerhalb Europas litten Italien, Spanien, Frankreich sowie das Vereinigte Königreich besonders unter der Pandemie. Im Falle von Letztgenannten belastete die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit zusätzlich das Wirtschaftsgeschehen. Der weltweite Warenhandel schrumpfte im Gesamtjahr 2020 um geschätzt 5,4 Prozent, die globale industrielle Produktion voraussichtlich um 4,4 Prozent. Noch tiefer als in der Industrie war die Rezession im Dienstleistungssektor. Globaler Maschinenbau Infolge der Corona-Pandemie sank die globale Maschinenproduktion im zweiten Quartal 2020 drastisch. Analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war der Einbruch in China ein Quartal früher. Im Jahresverlauf erholte sich der Maschinenbau dann weltweit von den Tiefpunkten, jedoch mit unterschiedlicher Dynamik. Der Welt-Maschinenumsatz sank im Jahr 2020 laut Schätzung von Oxford Economics preisbereinigt um 6 Prozent. Allein in China gelang es zügig auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Bereits im zweiten Quartal 2020 wurde das Vorkrisenniveau übertroffen. Der Maschinenumsatz wurde auf Jahresbasis um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. An den anderen großen Standorten war der Jahresabschluss negativ. Auch hier setzt sich das Vereinigte Königreich mit besonders starken Rückgängen negativ von den anderen großen Maschinenherstellern ab. Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2020 nach ersten noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft geriet nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Hier enden aber schon die Gemeinsamkeiten. Der konjunkturelle Einbruch fiel im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt nicht nur etwas weniger stark aus als 2009 mit - 5,7 %. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen insbesondere die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich mit 6,0 % so stark wie noch nie zurück. Die Konsumausgaben des Staates wirkten demgegenüber mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrugen. Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten preisbereinigt mit -3,5 % den deutlichsten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei legten die Bauinvestitionen entgegen diesem Trend um 1,5 % zu. In Ausrüstungen (Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) wurden im Jahr 2020 preisbereinigt 12,5 % weniger investiert als im Vorjahr. Die Investitionen in sonstige Anlagen - darunter fallen vor allem Investitionen in Forschung und Entwicklung - fielen ersten Schätzungen zufolge preisbereinigt um 1,1 %. Die Corona-Pandemie wirkte sich vor allem durch massive Störungen der Liefer- und Logistikketten massiv auf den Außenhandel aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2020 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 477.000 Personen oder 1,1 % weniger als 2019. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die preisbereinigte Produktion im Maschinenbau in Deutschland hat nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ihr Vorjahresniveau im Jahr 2020 um 12,1 Prozent verfehlt. Im ersten Quartal hatte sich durch ein nur noch geringes Minus von 2 % im Auftragseingang (jeweils Vorjahresvergleiche) sowie positivere Geschäftsklimaindikatoren zwar noch ein Ende der Rezession im Vorjahr 2019 abgezeichnet. Doch ein möglicher Aufschwung wurde rasch durch das Virus vereitelt. Nach ersten Ausfällen in Folge der Pandemie, zunächst in China, rissen vor allem in den Monaten April und Mai viele Lieferketten oder waren zumindest stark angespannt. Die Produktion geriet stark unter Druck. Im Juni konnte in der Fertigung zwar Einiges nachgeholt werden. Doch der Einbruch im Bestelleingang seit April setzte die Produktion von Maschinen nur einen Monat später erneut unter Druck. Zum Jahresende hin lief es weniger schlecht. Ein Zuwachs der Aufträge im vierten Quartal von insgesamt 4 Prozent half hier und da der Maschinenproduktion auf die Sprünge. Die Produktion sank im vierten Quartal noch um 7,2 Prozent. Allerdings spielt hier auch das niedrige Niveau der Vergleichsbasis (4. Quartal 2019) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Produktion und Umsatz erreichten ein Niveau von 199 und 203 Mrd. Euro. Insbesondere durch die Erteilung eines Großauftrags im Dezember 2020 in Höhe von 9,5 Mio. € konnte die Auftragslage der Gesellschaft deutlich gesteigert werden. Der Auftragseingang betrug im Berichtsjahr 28,2 Mio. € (Vorjahr: 18,5 Mio. €). Ertrags-, Vermögenslage und Finanzlage Ertragslage Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse notierten im Geschäftsjahr 2020 leicht über den Erwartungen mit 27,2 Mio. € und leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 26,3 Mio. €). Der Materialaufwand erhöhte sich leicht (um 0,5 Mio. € auf 12,9 Mio. €) aufgrund der ebenfalls leicht gestiegenen Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) stieg leicht auf 48,4% (Vorjahr: 47,9%). Der Personalaufwand erhöhte sich ebenfalls leicht auf 9,2 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €). Ebenfalls stieg die Personalaufwandsquote leicht von 31,6% auf 33,2%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen minderten sich leicht um 0,3 Mio. € auf 4,2 Mio. €. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Umsatzprovision (1,2 Mio. €; Vorjahr: 1,2 Mio. €), Frachtkosten (1,0 Mio. €; Vorjahr: 0,7 Mio. €), Wartungs- und Instandhaltungskosten (0,3 Mio. €; Vorjahr: 0,6 Mio. €), Rechts- und Beratungskosten (0,2 Mio. €; Vorjahr: 0,4 Mio. €), Miet- und Leasingkosten (0,2 Mio. €; Vorjahr: 0,3 Mio. €), Garantieaufwendungen (0,3 Mio. €; Vorjahr: 0,0 Mio. €) sowie Fremdwährungsaufwendungen (0,1 Mio. €; Vorjahr: 0,1 Mio. €) aufgrund der unterjährigen Entwicklung des US-Dollars. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung notierte im Geschäftsjahr 2020 mit 1,2 Mio. € leicht unter dem Niveau des Vorjahres. (Vorjahr: 1,3 Mio. €). Diese Entwicklung lag dennoch leicht über den Erwartungen. Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Mio. € und notierte mit 4,6 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €). Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in neue Produktions- und Testanlagen. Innerhalb des Umlaufvermögens sank das Vorratsvermögen leicht auf 10,6 Mio. € (Vorjahr: 10,8 Mio. €). Weiterhin reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,8 Mio. € auf 1,2 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich von 5,4 Mio. € auf 2,5 Mio. € wesentlich bedingt durch die stichtagsbedingte Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1,8 Mio. €). Das Eigenkapital notierte auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags im Berichtsjahr unverändert mit 3,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der verminderten Bilanzsumme von 15,6% auf 17,5%. Die Rückstellungen verminderten sich deutlich um 1,3 Mio. € auf 1,7 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €). In diesem Zusammenhang notierten insbesondere Rückstellungen für Provisionen (-0,3 Mio. €), Unterlassene Instandhaltungen (-0,3 Mio. €), Gewährleistungen (-0,2 Mio. €) und Vertragsstrafen (- 0,2 Mio. €) unter dem Vorjahresvergleichswert. Die Verbindlichkeiten verminderten sich auf 14,1 Mio. € (Vorjahr: 15,0 Mio. €). Im Wesentlichen resultiert dieser Rückgang aus erhaltenen Anzahlungen (0,2 Mio. €, Vorjahr: 2,8 Mio. €) stichtagsbedingt aufgrund von geringem Projektgeschäft zum Abschlussstichtag sowie aus geringeren Anzahlungsquoten von Kunden. Der oben genannte Großauftrag wurde erst in 2021 angezahlt. Gegenläufig erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 1,7 Mio. € auf 12,7 Mio. € im Wesentlichen durch erhöhte Cash-Pool- und Darlehensverbindlichkeiten. Finanzlage Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag 1,5 Mio. € und sind gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € gestiegen. Dabei erzielte die Gesellschaft einen negativen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -0,2 Mio. €, der im Wesentlichen auf die Erhöhung des Working Capitals zurückzuführen ist. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit mit EUR -1,2 Mio. resultiert im Wesentlichen aus Anlageninvestitionen. Die Mittelzuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit betrugen 1,7 Mio. € aufgrund der Erhöhung von Darlehens- und Cash-Poolverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Gesamtaussage zu der Ertrags- Vermögens- und Finanzlage Die Ertragslage stabilisierte sich im Berichtsjahr auf hohem Niveau, aufgrund der leicht weiter gestiegenen Umsatzerlöse und des konstanten Gewinns vor Ergebnisabführung. Die Finanzierung der Investitionen verschlechtert die Finanzlage und verbessert die Vermögenslage gleichermaßen. Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten für Forschung und Entwicklung erstrecken sich unverändert zum Vorjahr auf die Optimierung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktprogramms sowie die Erschließung von neuen Applikationstypen. Risikoberichterstattung Absatzmarktrisiko Die Gesellschaft ist von der weltweiten Investitionsbereitschaft in neue Produktionsanlagen im Bereich der chemischen und petrochemischen Industrie sowie auf dem Energie- und Kraftwerkssektor abhängig. Der weltweite Konjunkturverlauf ist aus heutiger Sicht in hohem Maße abhängig von der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemie. Infolgedessen könnte sich die globale Wirtschaft, insbesondere innerhalb der wesentlichen Absatzmärkte der Gesellschaft abschwächen. Produktions- und Projektrisiken Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, die vorkalkulierten Plankosten bei der Produktion nicht einzuhalten. Weiterhin besteht das Risiko, Liefertermine oder die Erfüllung von Abnahmekriterien nicht einhalten zu können. Dies kann zu Nichtabnahmen von unseren Produkten oder Auftragsstornierungen führen. Daraus folgen Kosten für Nacharbeiten oder fixierte Vertragsstrafen. Zur Überwachung und Überprüfung erfolgen eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie eine Überwachung der Liefertreue. Würden Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 Virus über längere Zeit beibehalten oder ausgebaut werden oder wäre die Gesellschaft direkt von Erkrankungen betroffen, könnte dies infolgedessen zu erheblichen Verzögerungen bei der Abarbeitung von Aufträgen führen. Haftungsrisiken Produktmängel können zu gesetzlichen Haftungsansprüchen oder zur Schädigung des Unternehmensimages führen. Um dieses Risiko zu minimieren, wird jeder Auftrag intern auf notwendige Normen und Anforderungen überprüft. Darüber hinaus erfolgt die Qualitätssicherung während des gesamten Produktionsprozesses. Weiterhin erfolgt eine Endkontrolle für unsere Produkte intern oder extern durch Kunden.. Währungsrisiko Auf Grund der Tatsache, dass die Gesellschaft international tätig ist, werden wesentliche Umsätze im Ausland erzielt. Die Fakturierung erfolgt teilweise in US-Dollar. Finanzierungsrisiko Die Gesellschaft finanziert sich bei Bedarf über das konzerneigene Cashpooling sowie über kurzfristige Kreditlinien. Im Fall einer Kündigung dieser Kreditlinien wird keine wesentliche Auswirkung auf die Finanzlage erwartet, da die Gesellschaft aktuell über ausreichend Liquidität verfügt. Zudem besteht die Möglichkeit der konzerninternen Finanzierung. Ausfallrisiko Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko von verspäteten Zahlungen oder Zahlungsausfällen von Kundenforderungen. Das Ausfallrisiko ist relativ gering durch Anzahlungen und die Absicherung von Forderungen durch Warenkreditversicherungen oder Akkreditiven. Die weitere Entwicklung der COVID-19 Pandemie könnte negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit insbesondere im Hinblick auf die Nachfragesituation sowie dem Projektverlauf wesentlicher Kundenaufträge haben. Hiermit im Zusammenhang stehend könnte es zu maßgeblichen Verschiebungen oder gar dem Ausfall von relevanten Zahlungen kommen. Beschaffungsrisiko Zur Produktion der Kugelhähne verwendet die Gesellschaft börsennotierte Einsatzstoffe (Titan, Stahl u.a. Metalle), die international nachgefragt werden und deren Einkaufspreise sich teilweise erheblich verändern können. Für den Fall, dass ein wesentlicher Anstieg der Einsatzstoffe nicht an die Abnehmer weitergegeben werden kann, können sich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Um sich gegen dieses Risiko abzusichern, werden mit Lieferanten für Lieferungen von Guss projektgebundene Preisvereinbarungen abgeschlossen. Alle anderen Rohstoffe werden durch die permanente Beobachtung der Preisentwicklung am Markt gesteuert. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie hat im Berichtsjahr teilweise zu leichten Verzögerungen von Zulieferungen geführt. Würden Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 Virus über längere Zeit beibehalten oder ausgebaut werden oder wären Zulieferer direkt von Erkrankungen betroffen, könnte dies infolgedessen zu erheblichen Verzögerungen bei der Abarbeitung von Aufträgen führen. Der Geschäftsführung sind insgesamt keine Umstände bekannt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Chancen Die künftige Entwicklung der Gesellschaft hängt wesentlich von der Nachfrage bestimmter Industriezweige ab, so dass sich eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft auch positiv auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken sollte. Die Entwicklung des Ölpreises könnte sich positiv auf die Investitionen der chemischen und petrochemischen Industrie auswirken. Zudem möchte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum durch die Erschließung neuer Märkte (insb. Wasserstoff) sowie mit dem Vertrieb neuer Produkte erzielen. Daneben bestehen Chancen darin, dass die Perrin GmbH als Nischenanbieter auftritt und mit Hilfe des Vertriebsnetzes der Kitz Corporation, Nakase, Mihama-ku, Chiba, Japan, in zunehmendem Maße den Marktauftritt auf den wesentlichen geographischen Märkten verbessert. Zukunftsbezogene Aussagen Soweit dieser Bericht zukunftsbezogene Aussagen enthält, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Voraussichtliche Entwicklung Ausgehend von einem Auftragsbestand in Höhe von 20,1 Mio. € (Vorjahr: 18,5 Mio. €) erwarten wir für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 jeweils ein Umsatzvolumen und ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf gleichbleibendem Niveau im Vergleich zum Berichtsjahr. Wir erwarten keine wesentliche Veränderung der Finanzlage. Für diese Prognose wird eine positive weltwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in den Kernmärkten China, Europa und USA unterstellt. Eine materielle Beeinflussung der Geschäftstätigkeit durch die COVID-19 Pandemie könnte zu einer deutlichen Reduzierung der Umsatz- und Ergebnisziele für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 führen. Im Zusammenhang mit Ereignissen nach dem Abschlussstichtag verweisen wir auf unsere Angaben im Anhang.
Nidderau, den 12. März 2021 Makoto Kono Hiroyuki Masuo Kenji Katsuragi Takayoshi Saito Oliver Bertram |
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