SLN Maschinen Leasing GmbH & Co OHG
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Michaela Reutter seit 1.4.2026 | Prokura |
Nicole Ehmann-Schäfer seit 24.9.2025 | Prokura |
Heike Kühnel geb. Hähnel seit 5.7.2023 | Prokura |
Sebastian Dr.-Ing. Schmidt seit 7.10.2020 | Prokura |
Oliver Drenckhahn seit 12.11.2019 | Prokura |
Kerstin Götzmann seit 12.11.2019 | Prokura |
Daniel Krupke seit 12.11.2019 | Prokura |
Thomas Rebentisch seit 15.2.2019 | Geschäftsführer |
Erik Maximilian Lindau seit 29.11.2017 | Prokura |
Guido Heinrich Feldhaus seit 21.11.2016 | Geschäftsführer |
Katja Zecher seit 12.11.2014 | Prokura |
Robert Majetic seit 12.11.2014 | Prokura |
Michael Meinhold seit 16.8.2012 | Prokura |
Ute, geb. Schanz Kimmerle seit 16.8.2012 | Prokura |
Michael Braun seit 16.8.2012 | Prokura |
Jörg Matzek seit 16.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Landesbank Baden-Württemberg, Anstalt des öffentlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SüdLeasing GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Rechtlicher Rahmen 1.2 Geschäftstätigkeit 1.3 SüdLeasing-Gruppe 1.4 Einbeziehungen 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Ertragslage 2.4 Finanz- und Vermögenslage 2.5 Personal und Vergütungssystem 3. Risikomanagement 3.1 Risikosteuerung und Risikoüberwachung 3.2 Risikomessung 3.3 Risikotragfähigkeit und Kapitalbedarfsplanung 4. Prognosebericht und wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Grundlagen der Gesellschaft1.1 Rechtlicher RahmenDas Stammkapital der SüdLeasing GmbH, Stuttgart, (im Folgenden auch SüdLeasing oder Gesellschaft genannt) beträgt EUR 32,1 Mio. und wird zu 100 Prozent von der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz (LBBW) gehalten. Zwischen der LBBW und der SüdLeasing besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Stuttgart verfügt über 20 (Vorjahr 21) Standorte in Deutschland und eine Niederlassung in der Schweiz. Darüber hinaus wird die Präsenz vor Ort durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Handelsvertretern verstärkt. 1.2 GeschäftstätigkeitDie SüdLeasing als Tochter der Landesbank Baden-Württemberg bietet Leasing- und Finanzierungslösungen für klein-, mittel- und großvolumiges Investitionsgeschäft. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen in Deutschland und der Schweiz und auf Investitionsgüterherstellern mit Verbindung zum Mutterkonzern. Die Geschäftsfelder der SüdLeasing werden vor dem Hintergrund des veränderten Kundenverhaltens, der anhaltenden Marktdynamik sowie der gravierenden Veränderungen im regulatorischen Umfeld regelmäßig überprüft. Die SüdLeasing orientiert sich bei der Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Pflichten an den regulatorischen Anforderungen für die LBBW. Die Vertriebstätigkeit unterteilt sich in fünf Kanäle:
Zur Steuerung der Gesellschaft werden folgende wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren herangezogen: Neugeschäftsvolumen definiert als im Geschäftsjahr erstmalig aktivierte Leasingverträge zu Anschaffungskosten; der sog. Netto-REL (=Barwertiger Rohertrag Leasing) definiert als die Leasingmarge über die Gesamtlaufzeit (berechnet sich als Barwert der Leasingraten bezogen auf den Einstandszins abzüglich direkter Anschaffungs- und Finanzierungskosten nach Risiko- und Kapitalkosten sowie Provision) sowie die Risikokosten definiert als die im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfassten Aufwendungen aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen aus den Leasingengagements im Eigenrisiko. Ziel der Gesellschaft ist es ihren Marktanteil auszubauen, um gemessen am Neugeschäft dauerhaft im Ranking der herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften zu den Top 3 der herstellerunabhängigen Mobilienleasinggesellschaften in Deutschland (Quelle: BDL Trendmeldung) zu gehören. 1.3 SüdLeasing-GruppeDie SüdLeasing ist darüber hinaus zentrale Hauptgesellschaft der SüdLeasing-Gruppe. Die SüdLeasing-Gruppe insgesamt ist innerhalb des LBBW-Konzerns der Spezialist für Mobilienleasing in den Branchen Bau, Maschinenbau, Schwerlast, verarbeitendes Gewerbe, Logistik sowie IT- und Kommunikationstechnik. Mit dieser Branchenfokussierung sowie einer aus langjährigen Vendorpartnerschaften gewonnenen Objektkompetenz versteht sich die SüdLeasing-Gruppe als Qualitätsanbieter. Die SüdLeasing übt zusätzlich zur originären Geschäftstätigkeit für die in der Gruppe zusammengefassten Tochtergesellschaften (Leasingverwaltungs- und originäre Leasinggesellschaften) auch eine Holdingfunktion aus. Neben dem Eigengeschäft der SüdLeasing werden von zwei Tochtergesellschaften und zwei Gesellschaften mit Drittbeteiligung im Inland Neugeschäfte abgeschlossen bzw. Bestandsgeschäfte verwaltet. Die Gruppe besteht zum 31.12.2023 aus der SüdLeasing und insgesamt 29 (Vorjahr 29) inländischen und ausländischen verbundenen Unternehmen bzw. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 1.4 EinbeziehungenDie Unternehmen der SüdLeasing-Gruppe sind überwiegend verbundene Unternehmen der LBBW. Die Gesellschaften
werden in den Konzernabschluss der LBBW einbezogen. Durch die Einbeziehung der SüdLeasing in den Konzernabschluss der LBBW ist die SüdLeasing nach § 291 Abs. 1 HGB ihrerseits von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss der LBBW wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 entsprach im Wesentlichen den vor Jahresbeginn durch die Wirtschaftsinstitute publizierten, gedämpften Erwartungen. Gemäß der aktuellen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts kann über das Gesamtjahr ein Rückgang des Brutto-Inlandsprodukts von 0,3 Prozent (Vorjahresprognose -0,1 Prozent) festgehalten werden. Die für das zweite Halbjahr erwartete Erholung blieb aus. Trotz rückläufiger Inflation und steigender Lohneinkommen hat sich die inländische Konsumnachfrage nicht wie erhofft erholt. Ebenso blieben expansive Impulse für die deutsche Exportwirtschaft durch den internationalen Warenhandel aufgrund der multiplen globalen Krisenmomente aus. Angebotsbedingte Produktionshemmnisse im Zuge von Lieferkettenengpässen verloren im Jahresverlauf an Bedeutung, während die Nachfrage nach deutschen Erzeugnissen insgesamt nachließ. Gleichzeitig ist die konjunkturelle Bedeutung staatlicher Investitionen gestiegen. 1 Die für die Leasingbranche wichtigen Ausrüstungsinvestitionen konnten im Jahr 2023 voraussichtlich um 3,8 Prozent zulegen. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber der Zunahme im Jahr 2022 (Vorjahr +4,0 Prozent). 2 Laut BDL ist das Neugeschäft im Mobilienleasing bis zum dritten Quartal 2023 in den Anschaffungswerten um 18,0 Prozent gestiegen. Da diese Vergleichswerte jedoch nicht inflationsbereinigt sind, fällt eine abschließende Einordnung schwer. Insgesamt haben sich die einzelnen Objektgruppen sehr unterschiedlich entwickelt. Größte Zuwächse verzeichneten die Branchen Fahrräder (27,0 Prozent) sowie PKW und Baumaschinen (jeweils 21,0 Prozent). Rückläufig waren hingegen die Bereiche Produktionsmaschinen (17,0 Prozent) und Luft-, Wasser-, Schienenfahrzeuge (29,0 Prozent). 3
1 Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023
2.2 GeschäftsverlaufInnerhalb der SüdLeasing-Gruppe ist das Neugeschäftsvolumen (aktiviertes Geschäft) ggü. dem Vorjahr um 25,5 Prozent auf EUR 2.195,0 Mio. gestiegen, auch das kontrahierte Geschäft konnte um 12,1 Prozent auf EUR 2.235,9 Mio. gesteigert werden. Gleichzeitig ist die Netto-REL-Marge um 22 Basispunkte auf 3,32 Prozent gestiegen. Die SüdLeasing GmbH (inklusive ihrer Joint Venture Gesellschaften) erzielte 2023 ein um 29,7 Prozent gestiegenes Neugeschäftsvolumen von EUR 2.023,6 Mio. (Vorjahr EUR 1.560,0 Mio.). Für die größte Einheit der SüdLeasing-Gruppe lässt sich somit ein bedeutendes Volumenwachstum festhalten. Dieses ist zum einen mit einer stabilisierten Inlandsnachfrage und zum anderen durch eine weiterhin gute Marktdurchdringung zu erklären. Das im Jahr 2023 vertraglich kontrahierte, jedoch noch nicht aktivierte Geschäftsvolumen gleicht sich dem aktivierten Neugeschäft zunehmend an - was auf eine Stabilisierung der Neugeschäftsausschöpfung hindeutet. Auch die Pipeline als Indikator für den weiteren Ausblick bleibt auf hohem Niveau stabil. 2.3 ErtragslageDie handelsrechtliche Ertragslage der SüdLeasing stellt sich wie folgt dar:
Mit EUR 31,1 Mio. entspricht das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in 2023 nahezu exakt dem starken Vorjahreswert. Hinsichtlich der einzelnen Ergebniskomponenten haben sich dabei jedoch merkliche Verschiebungen ergeben. Wie bereits im Jahr 2022 ist es gelungen, das Rohergebnis deutlich zu erhöhen. Hierin spiegeln sich vor allem die gesteigerten Forfaitierungsergebnisse sowie die durch das Neugeschäft getriebene Portfolioausweitung des aktuellen Geschäftsjahres wider. Demgegenüber wirken deutlich erhöhte Risikovorsorgeaufwendungen, rückläufige Beteiligungsergebnisse und leicht gestiegene betriebliche Aufwendungen ergebnismindernd. Im Detail sind folgende Entwicklungen hervorzuheben. Die Gesellschaft erzielte ein Rohergebnis aus Leasing- und Mietkaufverträgen von EUR 91,9 Mio. Dies entspricht einem Zuwachs von EUR 10,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Um die Entwicklung der Leasingerträge einordnen zu können, ist es zunächst notwendig, den verzerrenden Effekt aus der Bruttodarstellung des Anschaffungsvorgangs von Mietkaufobjekten zu bereinigen. Nach dieser Anpassung beläuft sich der Anstieg der Leasingerträge gegenüber der Vorperiode auf EUR 107,7 Mio. Mit EUR 123,7 Mio. bedingen erhöhte Forfaitierungserträge einen Großteil dieser positiven Entwicklung. Ursächlich hierfür ist wiederum der weiter oben beschriebene Neugeschäftsanstieg, mit dem eine deutliche Erhöhung der Verkäufe von Mietkaufforderungen einherging. Im Zuge der allgemeinen Portfolioausweitung wurden die Erträge aus Mietsonderzahlungen (EUR 13,4 Mio.) und Verlängerungen (EUR 4,7 Mio.) ebenfalls merklich gesteigert. Die im Vorjahr auch aufgrund von temporären Preissteigerungen im Gebrauchtgütermarkt angestiegenen Erträge aus Anlagenverkäufen haben sich im Jahr 2023 normalisiert und sind um EUR 36,9 Mio. zurückgegangen. In der Veränderung der Leasingaufwendungen spiegeln sich im Wesentlichen die für die Leasingerträge beschriebenen Effekte wider. Bereinigt um die o.g. Bruttodarstellung des Anschaffungsvorgangs von Mietkaufobjekten ergibt sich eine Erhöhung von insgesamt EUR 90,9 Mio. Im Zuge des ausgeweiteten Forfaitierungsvolumens stiegen die Aufwendungen für den Abgang von verkauften Mietkaufforderungen um EUR 118,2 Mio. Auslaufabhängige Aufwendungen reduzierten sich gleichzeitig um EUR 30,1 Mio. Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen sind im Geschäftsjahr um EUR 4,2 Mio. gestiegen. Ursache ist der Anstieg des im Jahresdurchschnitt bilanzierten Volumens an Leasingobjekten. Bei der Bewertung des Zinsergebnisses ist ein grundsätzliches Ungleichgewicht im Ausweis der Ertrags- und Aufwandspositionen zu berücksichtigen. Während im über Darlehen refinanzierten Mietkaufgeschäft sowohl die Ertrags- als auch die Aufwandsseite ins Zinsergebnis einfließen, ist dies für das Leasingportfolio nicht der Fall. Zinsaufwendungen aus der Darlehensrefinanzierung werden dem Zinsergebnis zugeordnet, Erträge aus Raten und Restwerten hingegen den Leasingerträgen. Trotz einer deutlichen Bestandsausweitung kommt es somit zu einem leichten Rückgang des Zinsergebnisses im Berichtsjahr (EUR 1,2 Mio.). Die erhöhte Leasingquote im Neugeschäft, das steigende Zinsniveau und die Ausweitung der Darlehensrefinanzierungen im Abschlussjahr wirken überproportional auf die Zinsaufwendungen. Einen deutlichen Rückgang von EUR 4,1 Mio. verzeichnet die SüdLeasing im sonstigen Ergebnis. Hintergrund sind in erster Linie reduzierte Beteiligungserträge aus Tochterunternehmen (EUR 5,2 Mio.). Mit EUR 59,8 Mio. liegen die Gesamtaufwendungen leicht über Plan, aber unter dem Vorjahreswert (EUR 59,7 Mio.). Der allgemeine Kostenauftrieb wurde dabei durch gegenläufige Effekte kompensiert. Zum einen ist ein reduzierter Personalbestand zu nennen, welcher die Kostenerhöhung aus den Gehaltsanpassungen nivelliert. Zum anderen war das Vorjahr durch einige Sondersachverhalte geprägt. Zu nennen sind insbesondere erhöhte Aufwendungen für Inflationsausgleichsprämien und weitere freiwillige Sozialleistungen (EUR 0,6 Mio.) sowie für erfolgsabhängige Vergütungen (EUR 0,3 Mio.). Merklich über den Erwartungen liegen die Aufwendungen für Risikovorsorge. Neben einzelnen größeren Einzelwertberichtigungen bestimmen vor allem erhöhte Pauschalwertberichtigungen als Folge verschlechterter Finanzinformationen der Kunden das Vorsorgeergebnis. Gerade im zweiten Halbjahr begannen sich die getrübten volkswirtschaftlichen Rahmenparameter zunehmend in den Bilanzen der Bestandskunden niederzuschlagen. Vor diesem Hintergrund erfolgte eine Zuführung zum Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340f HGB i.H.v. EUR 6,6 Mio. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wird das vollständige ausschüttungsfähige Ergebnis von EUR 30,8 Mio. an die Gesellschafterin abgeführt. Dieses entspricht dem in der Vorjahresplanung definierten Zielwert. 2.4 Finanz- und VermögenslageDie Finanzausstattung ist durch die Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb des LBBW-Konzerns bestimmt. Dabei stehen die Refinanzierungslinien im Einklang mit der aktuellen und in den Folgejahren geplanten Portfolioentwicklung. Liquiditätsplanung und -management werden dezentral für die Gesellschaften der SüdLeasing-Gruppe durchgeführt. Die Gesellschaft verfügte im Berichtszeitraum über ausreichend finanzielle Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Vermögenslage ist durch das Leasingvermögen und die Forderungen aus Mietkaufverträgen sowie deren Refinanzierung durch Darlehensaufnahme oder regresslosen Forderungsverkauf geprägt. Der Bestand an Leasing- und Mietkaufverträgen zu Anschaffungskosten (Objektwerten) umfasst per 31.12.2023 EUR 7.754,3 Mio. (Vorjahr EUR 6.955,3 Mio.) und ist somit 11,5 Prozent über dem Wert von 2022. Das Leasingvermögen zu Restbuchwerten (inkl. geleisteter Anzahlungen) i.H.v. EUR 2.185,6 Mio. (Vorjahr EUR 1.947,7 Mio.) ist im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent gestiegen. Die Forderungen aus Mietkaufverträgen nach Wertberichtigung sind um EUR 157,7 Mio. auf EUR 1.862,1 Mio. gestiegen (+9,2 Prozent). Die Refinanzierung über Darlehen und Forfaitierung teilt sich bilanziell wie folgt auf: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 2.905,6 Mio. (Vorjahr EUR 2.690,3 Mio.) und passiver Rechnungsabgrenzungsposten aus Forfaitierungserlösen EUR 1.131,5 Mio. (Vorjahr EUR 1.041,7 Mio.). Treiber der Zuwächse ist die weiter oben beschriebene Neugeschäftsentwicklung, die auch in 2023 durch einen hohen, jedoch rückläufigen Mietkaufanteil geprägt war. Die SüdLeasing-Gruppe verfügt über eine Rahmenkreditlinie, die nur zum Teil in Anspruch genommen wurde. Die Geschäftsentwicklung wird in Anbetracht der dargestellten Planübererfüllung als zufriedenstellend bewertet. 2.5 Personal und VergütungssystemIm Jahresdurchschnitt waren bei der SüdLeasing 312 (Vorjahr 319) Personen beschäftigt, davon 30 (Vorjahr 32) von der LBBW abgeordnete Mitarbeiter. Per 31.12.2023 waren bei der SüdLeasing insgesamt 314 (Vorjahr 324) Direktangestellte und LBBW-Abgeordnete als Voll- und Teilzeitkräfte tätig. Im Vertrieb sind die Vergütungsstrukturen am Erfolg orientiert. Die Vergütung in der Marktfolge ist im Inland eng an den Bankentarif angelehnt. Die SüdLeasing-Gruppe legt großen Wert auf die Nutzung ihrer Aus- und Weiterbildungskonzepte. Fachspezifische Themen werden in einem eigenen Weiterbildungsprogramm der SüdLeasing angeboten. Bei der SüdLeasing besteht ein detailliertes betriebliches Vorschlagswesen. Die Honorierung richtet sich nach der mit dem Vorschlag erzielten Einsparung oder der erwarteten Produktivitäts- bzw. Effizienzsteigerung. 3. Risikomanagement3.1 Risikosteuerung und RisikoüberwachungIm Rahmen der jährlichen Risikoinventur hat die SüdLeasing das Kreditrisiko und das operationelle Risiko als wesentliche Risikoarten bestätigt. Reputations- und Geschäftsrisiken sowie Querschnittsthemen werden ebenfalls als wesentlich eingestuft. Weiterhin wird über die jährliche Risikoinventur das Risikoportfolio der SüdLeasing auf Risikokonzentrationen untersucht. Im Ergebnis wurde keine Risikokonzentration als wesentlich eingestuft. Zu den zentralen Steuerungs- und Monitoringinstrumenten zählen die Vorgaben im Rahmen der Kreditrisikostrategie zur Portfolio- und Einzelwertsteuerung, das risikoadjustierte Pricing sowie die adäquate Bemessung und Analyse der Pauschal- und Einzelwertberichtigungen. Zur Risikoüberwachung wird quartalsweise die Risikotragfähigkeit ermittelt und ein Risikocontrollingbericht erstellt, welcher die wesentlichen risiko- und steuerungsrelevanten Informationen enthält (z.B. Ausfallkennzahlen, Ratingverteilung, bedeutende Engagements usw.). Zentrale Kennzahlen werden sowohl auf SüdLeasing als auch auf Einzelgesellschaftsebene dargestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass Kreditrisiken frühzeitig identifiziert, analysiert und gesteuert werden. Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken werden ebenfalls im Risikocontrollingbericht dargestellt. Das vierteljährlich tagende Risikokomitee dient als zentrales Gremium zur Risikoüberwachung und -steuerung. Darin werden risikorelevante Informationen und Berichte kommuniziert und diskutiert. Dieses Gremium setzt sich aus der Geschäftsführung sowie Führungskräften aus Markt, Marktfolge und Stäben zusammen. Die Risikomanagementsysteme der SüdLeasing sind auf Konzernebene mit der LBBW verzahnt. So werden Risikoberichte auch an die entsprechenden Einheiten der LBBW kommuniziert sowie die Allgemeine Risikostrategie gemeinsam mit der LBBW jährlich überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. 3.2 Risikomessung3.2.1 KreditrisikoDas Kreditrisiko umfasst als wesentlichen Anteil das Adressenausfallrisiko, d.h. das Risiko von Verlusten in Folge einer Verschlechterung der Kundenbonität, die zum Ausfall führt. Darüber hinaus gehören zum Kreditrisiko das Migrationsrisiko, d.h. die Gefahr einer negativen Abweichung von der erwarteten Ratingmigration sowie das Länder- und Transferrisiko. Durch die große Bedeutung des Kreditrisikos für die SüdLeasing steht es im Mittelpunkt jeder Neugeschäftsentscheidung und ist eine zentrale Größe der Risikotragfähigkeit. Die Kreditrisikostrategie (KRS) wird jährlich in Abstimmung mit den zuständigen Konzerneinheiten überprüft, ggf. aktualisiert und verabschiedet. Das Kreditrisiko wird im Kreditprozess der SüdLeasing an mehreren Stellen berücksichtigt. Die Qualität der Kreditentscheidung wird durch standardisierte Ratingprozesse und eine umfangreiche Risikoanalyse des Kunden sichergestellt. Bei der Beurteilung fließen qualitative und/oder quantitative Merkmale ein. Bei der regelmäßigen Bestandsbewertung werden die Bonitätseinstufungen der Kunden aktualisiert. Intensivbetreuungsfälle nach MaRisk werden in einer eigenen Organisationseinheit betreut. Nach 90 Tagen Verzug liegt die Bonitätsklassifizierung als Ausfall nach Basel II vor. Zur Steuerung und Überwachung des Kreditrisikos werden u.a. die Portfolioziele der KRS im vierteljährlichen Reporting überwacht. Für das Bonitätsrisiko wird durch Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen. Die Verfahren zur Risikoklassifizierung, PD und LGD wurden im Jahr 2023 turnusmäßig validiert. In Folge des anhaltenden russischen Angriffs auf die Ukraine und der daraus resultierenden Krise auf den Energiemärkten wurde die Entwicklung der deutschen Wirtschaft, insbesondere in den für die SüdLeasing relevanten Branchen fortlaufend analysiert und mit der Portfolioentwicklung abgeglichen. Zum Stichtag 31.12.2023 betrugen die Barwerte der Leasing- und Mietkaufforderungen der SüdLeasing inklusive Forfaitierungsbestand EUR 4,97 Mrd. Die anhaltend hohe Inflation und die damit einhergehenden Leitzinserhöhungen der Zentralbanken sowie die angespannte wirtschaftliche Lage haben in 2023 aufgrund der bestehenden Portfoliostruktur zu keiner signifikanten Verschlechterung des Portfolios geführt. 3.2.2 Operationelle RisikenOperationelle Risiken können aus sämtlichen betrieblichen Aktivitäten resultieren und sind damit impliziter Teil des unternehmerischen Handelns in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder externen Ereignissen. Ein systematisches Risikomanagement ermöglicht es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen zu deren Vermeidung oder Begrenzung zu ergreifen. Der Risikomanagementprozess sieht daher eine regelmäßige Risikoinventur in Form eines Self-Assessments (Selbsteinschätzung) in den Fachbereichen der SüdLeasing vor. Dieses beinhaltet sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte. Die Ergebnisse des Self-Assessments dienen der Ergänzung der historischen Schadensfallsammlung. Die vorherrschende Handlungsstrategie gegenüber operationellen Risiken besteht darin, Risiken zu reduzieren. Als wesentliche Maßnahmen zur Schadensprävention werden die konsequente und zeitnahe Mitarbeitersensibilisierung über die aktuellen Methoden des externen Betruges und der Risiken des mobilen Arbeitens bzw. der Remote-Arbeit gesehen. Die SüdLeasing hat im Rahmen der andauernden Corona-Pandemie weiterhin auf mobiles Arbeiten bzw. Remote-Arbeit gesetzt. Die SüdLeasing hat während der andauernden Pandemie weiterhin auf die Risiken durch Remote-Arbeit mittels Mitarbeiterschulungen und Information hingewiesen. Für die Erfassung von operationellen Risiken gibt es eine konzernweite Schadensfalldatenbank. Darin werden alle Schadensfälle auf Basis einheitlicher Standards erfasst und können ausgewertet werden. Das implementierte Notfallkonzept der SüdLeasing, welches die zeit- und geschäftskritischen Prozesse im Detail analysiert und konkrete Maßnahmen im Falle eines Notfalls definiert, wird regelmäßig überprüft. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden operationellen Risiken erkennbar. 3.2.3 Marktpreis- und LiquiditätsrisikenDie Marktpreisrisiken umfassen bei der SüdLeasing das Restwertrisiko, das Währungsrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Das Marktpreisrisiko wurde i.R. der Risikoinventur als unwesentlich eingestuft. Restwertrisiken treten potentiell bei Verträgen auf, bei welchen nicht der komplette Kaufpreis während der Vertragslaufzeit amortisiert wird und bei welchen keine Absicherung des Objektwerts nach Vertragsende besteht (Verträge mit offenem Restwert ohne Restwertgarantie oder Rückkaufvereinbarung) oder eine solche Absicherung zwar besteht, für den Garantiegeber allerdings ein Ausfallrisiko anzunehmen ist. Ein Restwertrisiko entsteht in solchen Konstellationen dadurch, dass der Marktwert bei Verwertung des Leasinggegenstandes nach regulärem Vertragsauslauf geringer sein könnte als der bei Vertragsabschluss kalkulierte und vertraglich vereinbarte offene Restwert. Das Restwertrisiko der SüdLeasing hängt im Wesentlichen vom angenommenen Marktwert der verleasten Objekte zum Laufzeitende ab. Die Restwertkurven der Objekte des Portfolios werden fortlaufend überwacht und geändert, sobald sich Verwerfungen am Markt ergeben haben. Dies war jedoch nur bei wenigen Objektarten der Fall. Diese Vertragsgestaltung wird nur innerhalb enger Vorgaben nach Prüfung des Objektausschusses (Ausschuss aus Markt- und Marktfolgeeinheiten zur laufenden Pflege und Überwachung der Objektwertverläufe) genehmigt. Die Objektdatenbank der SüdLeasing enthält für alle relevanten Objekte die erwarteten Wertverläufe über ihre Laufzeit hinweg und bildet die Grundlage zur Beurteilung der Restwerte. Bei der Ermittlung offener Restwerte wird auf den erwarteten Marktwert zusätzlich ein Sicherheitsabschlag vorgenommen. Der Sicherheitsabschlag wird vom Objektausschuss vorgegeben. Die Erzielung von Erträgen aus der Fristentransformation ist nicht Ziel der Geschäftstätigkeit. Durch entsprechende Prozesse und Anweisungen im Bereich des Refinanzierungsmanagements ist sichergestellt, dass Zinsänderungsrisiken weitestgehend vermieden werden. Offene Positionen sind dabei grundsätzlich unverzüglich nach Geschäftsabschluss durch entsprechende Gegengeschäfte zinsneutral zu schließen. Liquiditätsrisiken sind für die SüdLeasing unwesentlich, da die Konzernmutter (LBBW) eine Rahmenkreditlinie auf unbestimmte Zeit zur Verfügung stellt. Die Höhe der Rahmenlinie wird vierteljährlich zwischen der SüdLeasing und der LBBW abgestimmt und orientiert sich an der Auslastung sowie der Planung der SüdLeasing. Hierdurch ist auch ein Liquiditätsrisiko in der SüdLeasing sehr gering. 3.2.4 Reputations- und GeschäftsrisikenDie Messung der Reputations- und Geschäftsrisiken erfolgt anhand einer Expertenschätzung, welche jährlich validiert wird. Trotz diverser globaler Konflikte wurde kein Sachverhalt bekannt, welcher eine Auswirkung auf das institutsindividuelle Reputations- und Geschäftsrisiko gehabt hätte. 3.3 Risikotragfähigkeit und KapitalbedarfsplanungDie SüdLeasing ermittelt und berichtet vierteljährlich über die Risikotragfähigkeit der SüdLeasing sowie der SüdLeasing-Gruppe. Die Ermittlung der Risikodeckungsmasse folgt den Empfehlungen des BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V.). Sie besteht maßgeblich aus dem Substanzwert inkl. Eigenkapital, stillen Reserven und Sonderposten als Maß für künftige Erträge der Bestandsverträge. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden das Kreditrisiko, das operationelle Risiko sowie das Geschäfts- und Reputationsrisiko sowie Querschnittsthemen als wesentlich eingestuft und werden i.R. der Risikotragfähigkeitsermittlung berücksichtigt. Die Messung des Kreditrisikos erfolgt mittels Unexpected Loss gemäß CRR-Formel. Dadurch werden Korrelationen berücksichtigt. Klumpenrisiken werden zusätzlich berücksichtigt. Das operationelle Risiko wird anhand eines alternativen Standardansatzes gemäß Artikel 319 CRR gemessen. Reputations- und Geschäftsrisiken werden über eine Quote der gemessenen Risiken berücksichtigt und durch eine Expertenschätzung validiert. Die Auslastung der Risikotragfähigkeit unter Berücksichtigung der ökonomischen Perspektive lag zum 31.12.2023 bei 39,4 Prozent (Vorjahr 33,8 Prozent). Die interne Kapitalbedarfsplanung setzt auf die Risikotragfähigkeitsberechnung auf und erweitert diese um eine Mehrperiodensicht inkl. Neugeschäftsannahmen. Der Substanzwert beinhaltet die Mehrperiodensicht bis zum jeweiligen Vertragsende. Durch die Erweiterung des Betrachtungshorizonts der Risikomessung auf einen Mehrjahreszeitraum wird hieraus der Kapitalbedarf abgeleitet. Im Berichtsjahr ergab sich kein zusätzlicher Kapitalbedarf. Zusätzlich wird die interne Kapitalbedarfsplanung, ebenfalls vierteljährlich, in einem adversen Szenario betrachtet. In der Risikotragfähigkeit werden regelmäßig sechs Stressszenarien durchgeführt. Die Stressszenarien simulieren mit zunehmendem Schweregrad (Szenarien 1, 2 und 3) eine konjunkturelle Schwächephase und werden über verschlechterte Verwertungsquoten, abnehmende Kundenbonitäten und ansteigende operationelle Risiken beschrieben. Zum 31.12.2023 liegt die maximale Auslastung im schwersten Stressszenario ebenfalls unter 80,0 Prozent der allokierten Risikodeckungsmasse. Die Stressszenarien bilden neben einer kurzfristigen konjunkturellen Schwächephase auch eine länger anhaltende Rezession ab. Die SüdLeasing sieht weiterhin im Portfolio keine signifikante Verschlechterung aufgrund der Corona-Pandemie. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von der SüdLeasing definierten Stressszenarien auch im Hinblick auf den weiteren Verlauf der globalen Konflikte und der wirtschaftlichen Situation adäquat sind. Darüber hinaus werden hypothetische Anstiege der internen Kosten, Margenrückgänge sowie der mögliche Verlust wichtiger Kundenbeziehungen simuliert. Ein schwerer Konjunktureinbruch wird ebenfalls simuliert. Zusätzlich zu den Stressszenarien in der Risikotragfähigkeit und der Kapitalbedarfsplanung führt die SüdLeasing einmal jährlich einen inversen Stresstest durch, in dem existenzgefährdende Szenarien analysiert werden. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs wurde der inverse Stresstest um ein weiteres mögliches Szenario erweitert. 4. Prognosebericht und wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDas Münchner ifo-Institut geht in seiner jüngsten Prognose von einer leichten konjunkturellen Erholung ab dem zweiten Quartal 2024 aus. Für das Gesamtjahr wird mit einem BIP-Zuwachs von 0,9 Prozent in Deutschland gerechnet. Eine ähnliche Entwicklung wird für den Euroraum unterstellt (Wachstum von 1,0 Prozent). Die für das Leasinggeschäft zentralen Bruttoausrüstungsinvestitionen sollen in der Bundesrepublik um 1,5 Prozent ansteigen. 4 Der Ausblick auf moderate BIP-Zuwächse basiert auf der Annahme, dass sich die Inflationsrate weiter normalisiert. Im Verbund mit den zum Teil hohen Tarifanpassungen in 2023 dürfte dies zu einer Abschwächung der allgemeinen Konsumzurückhaltung führen. Bis Mitte des Jahres wird zudem mit einer ersten Leitzinssenkung durch FED und EZB gerechnet. Damit würden positive Kaufkrafteffekte in wesentlichen Zielmärkten der deutschen Exportwirtschaft einhergehen. Darüber hinaus wird unterstellt, dass staatliche Maßnahmen (Investitionszuschüsse, Subventionen) grundsätzlich wie geplant umgesetzt werden und ihre konjunkturstützende Wirkung beibehalten. Die Gesellschaft übernimmt diese Grundeinschätzung für ihre Planungen, ohne die allseits diskutierten geopolitischen und volkswirtschaftlichen Risiken zu negieren. Mit dem Krieg in der Ukraine besteht Mitten in Europa eine geopolitische Krise mit latentem Eskalationspotential. Anzeichen für einen Waffenstillstand oder eine friedliche Beilegung des Konflikts zeichnen sich zum Jahreswechsel weiterhin nicht ab. Im Jahr 2023 ist mit dem Gaza-Konflikt ein weiterer Krisenherd hinzugekommen, welcher sich regional, aber auch international ausweiten könnte. Erneute Verwerfungen auf den Finanzmärkten und Ölpreisschwankungen wären die Folge. Den schwellenden Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der VR China sowie die Formation der BRICS-Staaten als Handelsblock gilt es weiter zu beobachten, insbesondere im Jahr der US-Präsidentschaftswahlen. Im Inland ist der Umgang der Bundesregierung mit der durch den Entscheid des Bundesverfassungsgerichts entstandenen Haushaltslücke von entscheidender Bedeutung. Insgesamt hat sich die politische Landschaft in der Bundesrepublik deutlich gewandelt, was nicht zuletzt in den Bauernprotesten zum Jahresbeginn 2024 Ausdruck findet. Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass der konjunkturelle Verlauf deutlich schwerer prognostizierbar ist als in den Vorjahren. Negativere Szenarien sind nicht auszuschließen, werden aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht in den Planungen der SL unterstellt. Vielmehr sieht die Gesellschaft in den durch die aktuellen Krisen überlagerten, in Teilen aber beschleunigten gesellschaftlichen Megatrends (Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Klimawandel) weiterhin große Chancen für die Leasingbranche. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Rahmenbedingungen geht die Gesellschaft von einer leichten Ausweitung des Neugeschäftsvolumens in 2024 aus. Dabei wird ebenfalls eine moderat erhöhte Netto-REL-Marge angestrebt. Für die Personal- und Verwaltungsaufwendungen werden vornehmlich inflationsbedingte Anstiege erwartet. Insgesamt geht die Gesellschaft für 2024 von einer Ertragslage aus, die eine etwas höhere Ergebnisabführung als in 2023 ermöglicht.
4 Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023
Stuttgart, 22. Februar 2024 SüdLeasing GmbH Guido Feldhaus Thomas Rebentisch Alexander Orth Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie SüdLeasing GmbH (SüdLeasing), Stuttgart, die gewerbsmäßig das Finanzierungsleasing betreibt, ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 und 10 KWG und unterliegt damit der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 742175 eingetragen. Das Stammkapital der SüdLeasing in Höhe von EUR 32,1 Mio. wird zu 100 % von der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz (LBBW), gehalten. Mit der LBBW besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Darin verpflichtet sich die SüdLeasing, ihren gesamten ausschüttungsfähigen Gewinn abzuführen, und die LBBW verpflichtet sich, den Jahresfehlbetrag auszugleichen. Die SüdLeasing wird in den Konzernabschluss der LBBW einbezogen. Dieser Konzernabschluss hat für die SüdLeasing befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 1 HGB. Der Konzernabschluss der LBBW sowie der Jahresabschluss der SüdLeasing werden im Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseite bekanntgemacht. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der SüdLeasing für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) und nach den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB i. V. m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie des GmbH Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts wurden die RechKredV-Formblätter für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend erweitert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die Forderungen an Kreditinstitute sind zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert ausgewiesen. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Mietkaufforderungen werden mit ihrem Barwert angesetzt. Die übrigen Kundenforderungen werden zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert angesetzt. Den Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen werden gebildet, wenn objektive Hinweise auf einen möglichen Ausfall vorliegen. Die Pauschalwertberichtigungen für Forderungen werden aktivisch abgesetzt, für Leasingvermögen erfolgt die Bildung einer Drohverlustrückstellung. Die Wertberichtigungen werden wie folgt ermittelt. Alle Forderungen aus gekündigten Verträgen werden einzeln auf ihre Ausfallwahrscheinlichkeit hin bewertet und entsprechend einzelwertberichtigt. Darüber hinaus werden bei signifikanten Engagements (Exposure > TEUR 2.000) im Eigenrisiko der Gesellschaft, bei denen ein Ausfallrating (Rating > 15) vorliegt, Einzelwertberichtigungen auf Mietkaufverträge bzw. Einzelrückstellungen auf Leasingverträge gebildet. Für Engagements die nicht signifikant sind (Exposure ≤ TEUR 2.000), werden im Fall von Mietkaufverträgen Pauschalwertberichtigungen (Rating < 16) bzw. pauschalierte Einzelwertberichtigungen (Rating > 15) gebildet. Handelt es sich um Leasingverträge, werden nach den gleichen Kriterien entweder Pauschalrückstellungen (Rating < 16) oder pauschalierte Einzelrückstellungen (Rating > 15) gebildet. Sowohl für Mietkaufverträge als auch für Leasingverträge geschieht dies auf Basis eines Expected Loss Modells. Darüber hinaus wird in regelmäßigen Abständen das Gesamtportfolio überprüft, um latent vorhandene, aber über die vorliegenden Finanzinformationen der Kunden noch nicht identifizierbare Risiken zu erkennen. Für diese Zwecke wird die Bildung eines Post Modell Adjustment vorgenommen. Im Einklang mit dem IDW RS BFA 7 verwendet die SüdLeasing zur Ermittlung der Pauschalwertberichtigungen vereinfachend die IFRS 9-Methodik. Das bedeutet, dass bei Vorliegen der Kriterien für eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos der Lifetime-Expected-Loss zur Ermittlung der Risikovorsorge herangezogen wird. Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Teilweise wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB hat die Gesellschaft keinen Gebrauch gemacht. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich grundsätzlich an der Dauer der Leasingverträge. Für Neuzugänge ab dem 1. Januar 2019 orientiert sich die Abschreibung am Verlauf der zukünftigen Erträge aus dem Leasingvertrag und es wird ein gegebenenfalls vorhandener Restwert zum Ende der Vertragsdauer berücksichtigt. Leasingvermögen, welches bereits vor 2019 aktiviert wurde, wird linear über die vertragliche Restlaufzeit abgeschrieben. Auch hier wird ein gegebenenfalls vorhandener Restwert berücksichtigt. Erkennbaren Abgangsverlusten durch Verwertungsrisiken von Objekten wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Höhe der außerplanmäßigen Abschreibungen entspricht dabei der Differenz zwischen dem Restbuchwert zum Bilanzstichtag und den zukünftigen Erträgen aus dem Leasingvertrag. Bei Wegfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Die zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewerteten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Herstellungskosten beinhalten dabei im Wesentlichen interne und externe Personalkosten. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände liegt aktuell zwischen 3 und 12 Jahren. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die eigengenutzten geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert vermindert um erforderliche Wertberichtigungen ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Der Ergebnisübernahme- und Abführungsvertrag mit der LBBW wird in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Die Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufgeschäfte erfolgt mittels Forderungsverkauf, Darlehens- oder Termingeldaufnahme überwiegend über die LBBW. Die Besicherung erfolgt bei einer Refinanzierung über andere oder angeschlossene Kreditinstitute durch Sicherungsübereignung der Leasingobjekte, bei Forderungskaufverträgen zusätzlich durch die Abtretung sämtlicher sonstiger Rechte und Ansprüche der SüdLeasing aus den jeweiligen Leasingverträgen, soweit sie die angekauften Forderungen betreffen. Gemäß den Forderungskaufverträgen übernimmt der Forfaiteur das Bonitätsrisiko. Bei der SüdLeasing verbleibt die Haftung für den rechtlichen Bestand und das Entstehen der Forderungen (Veritätsrisiko). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum überwiegenden Teil abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingraten sowie dem Verkauf von Andienungsrechten. Daneben werden in diesem Posten im Wesentlichen Mietvorauszahlungen und Mietsonderzahlungen sowie die in den Forfaitierungserlösen enthaltenen Provisionsanteile über die Vertragslaufzeit abgegrenzt. Als Bewertungsmethode für die Pensionsrückstellungen und die Rückstellungen, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zu ermitteln sind, wurde die projizierte Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit Methode) angewendet. Von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Der Bewertung der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
Für die Vorruhestandsverpflichtungen wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktwert. Aus der Vermögensverrechnung ergibt sich ein Aktivüberhang der auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen wird. Andere Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, welcher sich für die anderen Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Die Währungsumrechnung für Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach folgender Methodik: Zunächst ist zu entscheiden, ob es sich bei dem zu bewertenden Bilanzposten gemäß DRS 25 um einen monetären oder einen nicht-monetären Posten handelt. Für nicht-monetäre Posten findet keine Fremdwährungsbewertung statt. Auf fremde Währung lautende monetäre Posten werden dagegen in zwei Kategorien unterteilt. Vermögensgegenstände und Schulden, die gemäß § 340h HGB als besonders gedeckt angesehen werden, sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Für alle weiteren Bilanzposten findet die Währungsumrechnung in Übereinstimmung mit § 256a Satz 2 HGB statt. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei den bislang unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen unwiderruflichen Leasingzusagen, nicht um zugesagte Gelddarlehen handelt, werden diese als andere Verpflichtungen nur im Anhang erläutert. 3. FristengliederungDie nach der RechKredV geforderte Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
4. Erläuterungen zur BilanzDie täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute betreffen den laufenden Verrechnungsverkehr (Girokonten) mit Banken, wobei TEUR 0 auf verbundene Unternehmen (Vorjahr TEUR 69.720) entfallen. In diesem Jahr ergibt sich hier eine Verbindlichkeit. Die Forderungen an andere Kreditinstitute resultieren aus Guthaben bei ausländischen Kreditinstituten. Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 1.848.749 (Vorjahr TEUR 1.710.641) betreffen Forderungen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft. Im Wesentlichen sind darin Forderungen aus Mietkaufgeschäften nach Wertberichtigungen i.H.v. TEUR 1.862.079 (Vorjahr TEUR 1.704.425) sowie Forderungen aus Kautionen i.H.v. TEUR 15 (Vorjahr TEUR 14) ausgewiesen. Die bestehende Vorsorgereserve nach § 340f HGB i.H.v. TEUR TEUR 56.771 (Vorjahr 50.158) wird aktivisch von den Forderungen abgesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr sind für IT-Projekte Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.998 angefallen. Davon wurden TEUR 3.410 in den geleisteten Anzahlungen der immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietkaufobjekte für Verträge mit Vertragsbeginn nach dem Bilanzstichtag (TEUR 65.683, Vorjahr TEUR 60.867) enthalten. Außerdem umfasst dieser Posten Umsatzsteuerforderungen gegen ausländische Finanzämter (TEUR 2.578, Vorjahr TEUR 3.599) sowie die Forderungen an verbundene Unternehmen. Diese beinhalten dabei die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der ALVG Anlagenvermietung GmbH (TEUR 6.448, Vorjahr TEUR 11.662). Weiterhin ist in dem Posten eine Forderung aus Leistungsverrechnungen an eine Tochtergesellschaft i.H.v. TEUR 2.765 enthalten (Vorjahr 2.300). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um Refinanzierungsgeschäfte. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren im Wesentlichen aus Tagesgeldaufnahmen sowie aus der Forfaitierung von Leasing- und Mietkaufverträgen. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditinstituten betreffen die Darlehen zur Refinanzierung der Leasingverträge. Die Verbindlichkeiten gegenüber LBBW i.H.v. TEUR 2.903.479 (Vorjahr TEUR 2.689.174) beinhalten im Wesentlichen Refinanzierungsdarlehen für das Mobilien-Leasinggeschäft und die Abführungsverpflichtung aus dem Ergebnisabführungsvertrag an die LBBW i.H.v. TEUR 30.800 (Vorjahr TEUR 31.800). Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen im Wesentlichen Lieferantenverbindlichkeiten aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft sowie kreditorische Debitoren. Diese Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 11.250 (Vorjahr TEUR 6.999) unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist resultieren aus erhaltenen Kautionen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind unter anderem Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft i.H.v. TEUR 963 (Vorjahr TEUR 1.930) sowie eine Verbindlichkeit für Lohnsteuer gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr TEUR 507) enthalten. Außerdem befinden sich in dem Posten Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegen ausländische Finanzämter (43 TEUR, Vorjahr TEUR 388). Im Vorjahr war hier noch eine Verbindlichkeit aus Abfindungszahlungen an Mitarbeiter (TEUR 499) enthalten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. EUR 1.155 Mio. (Vorjahr EUR 1.057 Mio.) enthält im Wesentlichen die Barwerte der forfaitierten Leasingforderungen und Andienungsrechte. Diese Verkaufserlöse werden, mit Ausnahme der hierin enthaltenen Gegenwerte für Andienungsrechte, während der Mietlaufzeit linear vereinnahmt. Erlöse für Andienungsrechte werden bis zum Zeitpunkt ihrer Auflösung auf den Nominalwert aufgezinst. Bei forfaitierten Mietkaufverträgen werden die voraussichtlichen zukünftigen Abwicklungskosten abgegrenzt. Darüber hinaus werden in dem Posten auch die Mietsonderzahlungen über die Laufzeit abgegrenzt. Die bilanzierten Pensionsrückstellungen beinhalten die Vorsorgebeträge nach dem Kapitalkontenplan entsprechend der betrieblichen Altersversorgung der LBBW sowie eine betriebliche Altersversorgung aus Versorgungskonten (LBBW VorsorgeFondsPlus), welche sowohl aus arbeitgeber- als auch aus arbeitnehmerfinanzierten Teilen besteht. In den Pensionsrückstellungen sind außerdem Vermögensgegenstände zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen enthalten, die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnen sind, da sie dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt TEUR 285 (Vorjahr TEUR 1.259). Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Darüber hinaus sind in den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auch Vorruhestandsverpflichtungen i.H.v. TEUR 352 (Vorjahr 114) enthalten. Steuerrückstellungen bestehen aktuell nicht mehr. Die anderen Rückstellungen i.H.v. TEUR 21.279 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für latente Bonitätsrisiken aus nicht forfaitierten ungekündigten Vertragsverhältnissen i.H.v. TEUR 7.315 (Vorjahr TEUR 3.633), Rückstellungen für zu leistende Tantiemezahlungen und Prämien i.H.v. TEUR 3.494 (Vorjahr TEUR 3.606), Rückstellungen für ausstehende Hauptuntersuchungen für Lokomotiven i.H.v. TEUR 2.171 (Vorjahr TEUR 2.952), sonstige Personalrückstellungen i.H.v. TEUR 2.179 (Vorjahr TEUR 2.458) sowie Rückstellungen für Prozesskosten und -risiken i.H.v. TEUR 987 (Vorjahr TEUR 1.064). Des Weiteren wurden Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 496 (Vorjahr TEUR 783), Rückstellungen für latente Risiken aus Joint-Venture-Gesellschaften i.H.v. TEUR 145 (Vorjahr TEUR 97), Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen i.H.v. TEUR 357 (Vorjahr TEUR 375) und eine Rückstellung für Rückbauverpflichtungen i.H.v. TEUR 108 gebildet. Außerdem ist eine Sozialplanrückstellung i.H.v. TEUR 2.789 (Vorjahr TEUR 3.095) enthalten. In den Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde in diesem Jahr keine weitere Zuführung in die Vorsorgereserve nach § 340g HGB (Vorjahr TEUR 5.750) eingestellt. Somit ergibt sich für den Posten weiterhin ein Gesamtsaldo i.H.v. TEUR 30.234. Die Mietkaufverträge in Fremdwährung i.H.v. TEUR 10.218 sind i.H.v. TEUR 10.117 fristen- und währungskongruent refinanziert. Die Girokonten in Fremdwährung i.H.v. TEUR 218, eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährung i.H.v. TEUR 913, Umsatzsteuerforderungen in Fremdwährung i.H.v. TEUR 2.556 sowie Lieferantenverbindlichkeiten in Fremdwährung i.H.v. TEUR 2.617 werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten die ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB, zum einen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr TEUR 700) sowie zum anderen für Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 811 (Vorjahr EUR 346). 5. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHGZum Bilanzstichtag bestanden gegenüber der Gesellschafterin LBBW Forderungen i.H.v. TEUR 38.439 (Vorjahr TEUR 92.059) und Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 2.903.479 (Vorjahr TEUR 2.689.174). In den Verbindlichkeiten enthalten ist unter anderem auch die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag i.H.v. TEUR 30.800 (Vorjahr TEUR 31.800). 6. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungVon den Leasingerträgen entfallen auf das Leasinggeschäft TEUR 630.620 (Vorjahr TEUR 646.063) und auf das Mietkaufgeschäft TEUR 1.677.641 (Vorjahr TEUR 1.036.305). Davon betreffen TEUR 2.286.612 Geschäfte mit inländischen Kunden (Vorjahr TEUR 1.645.779) und TEUR 21.649 Geschäfte mit Kunden im Ausland (Vorjahr TEUR 36.589). Die Leasingaufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Anschaffungskosten für Mietkaufgegenstände i.H.v. TEUR 1.664.487 (Vorjahr TEUR 1.025.617) sowie Aufwendungen für verkaufte Leasingobjekte i.H.v. TEUR 131.945 (Vorjahr TEUR 157.797). Die Zinserträge i.H.v. TEUR 68.971 (Vorjahr TEUR 42.979) resultieren im Wesentlichen aus dem Mietkaufgeschäft mit inländischen Kunden i.H.v. TEUR 60.373 (Vorjahr TEUR 39.147) sowie mit ausländischen Kunden i.H.v. TEUR 141 (Vorjahr TEUR 2). Darüber hinaus sind in dem Posten Vorfinanzierungszinsen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft i.H.v. TEUR 7.139 (Vorjahr TEUR 3.237) sowie Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 25 (Vorjahr TEUR 8) enthalten. Die Zinsaufwendungen i.H.v. TEUR 43.707 (Vorjahr TEUR 16.559) resultieren im Wesentlichen aus bei Banken aufgenommenen Darlehen zur Refinanzierung des Leasing- und Mietkaufgeschäfts i.H.v. TEUR 43.376 (Vorjahr TEUR 15.886). Außerdem enthalten sind Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 213 (Vorjahr TEUR 631) sowie aus der Aufzinsung von sonstigen langfristigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 38 (Vorjahr TEUR 42). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Leistungsverrechnung mit Gesellschaften der SüdLeasing-Gruppe sowie Gesellschaften aus dem LBBW Konzern i.H.v. TEUR 2.857 (Vorjahr TEUR 2.553) enthalten. Außerdem werden hier auch die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 513 (Vorjahr TEUR 355), Erträge aus Fremdwährung i.H.v. TEUR 702 (Vorjahr TEUR 125) sowie Mieterträge i.H.v. TEUR 1.903 (Vorjahr TEUR 1.727) ausgewiesen. Die unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesenen anderen Verwaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 25.148 (Vorjahr TEUR 25.087) beinhalten von verbundenen Unternehmen berechnete Kosten, EDV-Kosten, Raummieten sowie Prüfungs- und Beratungsaufwendungen. Außerdem im Verwaltungsaufwand enthalten sind i.H.v. TEUR 32.654 (Vorjahr TEUR 33.040) die Personalaufwendungen. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen des Geschäftsjahres beinhalten im Wesentlichen die planmäßige Abschreibung i.H.v. TEUR 436.287 (Vorjahr TEUR 432.433). Darüber hinaus ist in dem Posten die außerplanmäßige Abschreibung eines Leasingobjekts i.H.v. TEUR 274 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten zum überwiegenden Teil Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung i.H.v. TEUR 767 (Vorjahr TEUR 492) sowie Aufwendungen für Betriebsveranstaltungen i.H.v. TEUR 150 (Vorjahr TEUR 100). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft resultieren aus den Rückstellungen für Risiken im Leasinggeschäft sowie den Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Darin enthalten sind die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen i.H.v. TEUR 4.910 (Vorjahr TEUR 4.823), die Aufwendungen aus der Zuführung zur Wertberichtigung i.H.v. TEUR 12.523 (Vorjahr TEUR 7.119) sowie die Zuführung zur Vorsorgereserve nach § 340f HGB i.H.v. TEUR 6.613 (Vorjahr 0). Darüber hinaus konnte die Gesellschaft Eingänge auf abgeschriebene Forderungen i.H.v. TEUR 733 (Vorjahr TEUR 1.201) erzielen. Eine Zuführung zum Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB wurde in diesem Jahr nicht vorgenommen (Vorjahr TEUR 5.750). Für die Verwaltung der Joint-Venture Gesellschaften sowie der SüdFactoring sind im Verwaltungsaufwand der SüdLeasing TEUR 2.682 enthalten. Für die Vermittlung von Versicherungen hat die SüdLeasing TEUR 14 aufgewandt. 7. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage waren nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen. 8. Sonstige AngabenGeschäftsführer der SüdLeasing waren im Berichtsjahr Guido Feldhaus, Sprecher der Geschäftsführung, Bereich Marktfolge und Stäbe Thomas Rebentisch, Bereich Markt und Stäbe Alexander Orth, Bereich Marktfolge Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrates der SüdLeasing sind Karl Manfred Lochner, D6 Unternehmenskunden, Mitglied des Vorstands der LBBW (Vorsitzender) Anastasios Agathagelidis, D5 Risikomanagement und Compliance, Mitglied des Vorstands der LBBW Norwin Graf Leutrum von Ertingen, D16 Key Account BW, Sprecher des Vorstands der BW-Bank Dr. Jürgen Harengel, D65 Zentralbereich Unternehmenskunden der LBBW (ab 22.05.2023) Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der SüdLeasing erhalten. Im Jahresdurchschnitt waren im Berichtsjahr bei der SüdLeasing 312 (Vorjahr 319) Personen beschäftigt. Davon entfallen auf den Bereich Markt 113 (Vorjahr 116) Mitarbeiter, auf den Bereich Marktfolge 86 (Vorjahr 89) Mitarbeiter und auf den Bereich Stäbe 113 (Vorjahr 114) Mitarbeiter. Bezüglich der aktivierten Entwicklungskosten für eigenerstellte immaterielle Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 500 (Vorjahr TEUR 700) besteht eine Ausschüttungssperre. Des Weiteren besteht für die Vermögensgegenstände im Sinn des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 811 (Vorjahr TEUR 346). Die Anteilsbesitzliste ist auf den nachfolgenden Seiten dargestellt.
1) Mittelbar gehalten. 2) Einschließlich mittelbar gehaltener Anteile. 3) Mit der Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungs- und/ oder Beherrschungsvertrag. 4) Kein Anteilsbesitz im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB. 5) Die Angaben basieren auf dem letzten vorliegenden Jahresabschluss per 31.12.2022. Die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde nicht vorgenommen, da diese Angabe im Konzernabschluss der LBBW erfolgt. Die SüdLeasing hat sich gegenüber mehreren verbundenen Unternehmen verpflichtet, finanzielle Mittel bereitzustellen soweit diese zur Abwendung einer eventuellen Insolvenz erforderlich sind. Diese Verpflichtung wird unter der Bilanz innerhalb der Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen. Aus einer periodischen Überprüfung ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine Inanspruchnahme aus diesen Engagements droht. Eventualverbindlichkeiten bestehen dabei überwiegend in Form von Zahlungs- bzw. Kreditgarantien und Bürgschaften gegenüber verbundenen Unternehmen. Bei den Garantieerklärungen i.H.v. TEUR 7.230 (Vorjahr TEUR 7.760) handelt es sich um Rückhaftungsverpflichtungen gegenüber der Hypo Vorarlberg Bank AG. Weiterhin besteht eine Eventualverbindlichkeit für erhaltene Mittel für "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" i.H.v. TEUR 1.094 (Vorjahr TEUR 1.262), für den Fall, dass der Förderzweck von Seiten des Kunden nicht eingehalten wird. Außerdem wurden im Geschäftsjahr gegenüber einzelnen verbundenen Unternehmen Garantien zur Übernahme von Bonitätsrisiken abgegeben. Zum Bilanzstichtag belaufen sich diese auf TEUR 25.780 (Vorjahr TEUR 35.166). Für die Risiken aus Garantieerklärungen wurde eine angemessene Vorsorge getroffen. Die SüdLeasing hat sich gegenüber mehreren Leasingnehmern verpflichtet, innerhalb der gemeinsam mit diesen geführten Joint-Venture-Gesellschaften, die jeweiligen Komplementär-GmbHs jederzeit personell und gegebenenfalls auch finanziell ausreichend auszustatten. Aus einer periodischen Überprüfung ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine Inanspruchnahme aus diesem Sachverhalt droht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind, bestehen zum Abschlussstichtag insoweit, als die den verkauften Leasingforderungen zugrunde liegenden Leasingobjekte den refinanzierenden Fremdbanken sicherungsübereignet sind. Darüber hinaus besteht zwischen der SüdLeasing und ihrer Tochtergesellschaft der ALVG Anlagenvermietung GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag. In diesem Jahr wurde hier ein Gewinn i.H.v. TEUR 6.448 (Vorjahr TEUR 11.662) an die SüdLeasing abgeführt. Die Inanspruchnahme aus Garantien und Bürgschaften hängt insbesondere von der Bonität des Leasingnehmers ab. Aufgrund der Erkenntnisse aus der permanent durchgeführten Bonitätsüberwachung wird diese Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Außerdem bestehen zum Stichtag unwiderrufliche Leasingzusagen für inaktive Verträge i.H.v. TEUR 246.445 (Vorjahr TEUR 215.044). Aktuell liegen keine Hinweise auf ein mögliches Ausfallrisiko für diese Zusagen vor. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 62,0 Mio. (Vorjahr EUR 53,4 Mio.), davon EUR 0,9 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen. Von diesem Betrag entfallen rund EUR 60,4 Mio. auf Mieten von Büro- und Archivflächen. Der überwiegende Teil dieser Mietverträge ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
Stuttgart, 22. Februar 2024 SüdLeasing GmbH Guido Feldhaus Thomas Rebentisch Alexander Orth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 in EUR
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SüdLeasing GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SüdLeasing GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SüdLeasing GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer Nicole Geysel, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss der SüdLeasing GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. April 2024 festgestellt. |
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