Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 92177
Vorher
WK Verwaltungs GmbHUnitank WK Verwaltungs GmbH
Eingetragen
1.12.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, die Verwaltung und die Verwertung von eigenem Vermögen, eigenen Wertpapieren und eigenen Beteiligungen sowie die Durchführung aller diesem Zweck dienlichen Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Lange
seit 27.1.2020
Prokura
Jan Westedt
seit 1.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jan Westedt
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jan Westedt
60.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

UNITANK WK Verwaltungs GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzernlagebericht für 2017

UNITANK gehört zu einem der führenden Tanklagerhalter in Deutschland.

Als unabhängiges, mittelständisches Unternehmen bietet UNITANK Dienstleistungen aus dem Bereich der gewerblichen Tanklagerei im In- und Ausland an. Die Standorte befinden sich in Berlin, Emleben, Fürth, Raunheim und Roeselare (Belgien).

Die UNITANK-Lager dienen auch als Basis für die Versorgung der Tankstellen und den Mineralölhandel. Sie zeichnen sich durch ihre sehr gute logistische Anbindung aus.

In den Konzernabschluss wurden folgende Unternehmen einbezogen und auf die UNITANK WK Verwaltungs GmbH konsolidiert:

Mutterunternehmen Tochterunternehmen
UNITANK WK Verwaltungs GmbH UNITANK Holding GmbH & Co. KG (70 %)
UNITANK Holding GmbH & Co. KG TBG Tanklager Beteiligungsgesellschaft mbH (100 %)
  TLR Tanklager Raunheim GmbH (100 %)
  Unitank-G.& V. Tankstorage Belgium N.V. (60 %)
  Unitank-G.& .V. Beheersmaatschappij N.V. (60 %)
  UNITANK Betriebs- und Verwaltungs GmbH (100 %)

1 Geschäft und Rahmenbedingungen

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland stieg im Jahr 2017 gemäß der Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gegenüber dem Vorjahr um 3,7 %.

Der Absatz von Mineralölprodukten entwickelte sich gemäß der Erhebung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (Quelle: http://www.bafa.dehttp://www.bafa.de - BAFA - Mineralöl - MineralölINFO Dezember 2017 (Mineralölabsatz)) wie folgt:

2017 2016 Änderungsrate
Mengenangaben in Millionen Tonnen
Ottokraftstoff 18,53 18,24 + 1,6 %
Dieselkraftstoff 38,65 37,90 + 2,0 %
Heizöl, leicht 15,85 15,81 + 0,3 %
Flugturbinenkraftstoff, schwer 9,74 9,18 + 6,1 %

Die Branche prognostiziert für die Zukunft einen deutlichen Absatzrückgang von Mineralölprodukten. Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. geht dennoch davon aus, dass das Mineralöl ein zentraler Energieträger bleiben wird. Langfristig wird die Nutzung alternativer und regenerativer Energien stark ansteigen, doch insbesondere der Verkehrssektor wird auch zukünftig noch signifikant von fossilen Kraft- und Treibstoffen abhängig sein.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsätze betrugen im Jahr 2017 TEUR 31.669, während im Jahr 2016 Umsätze von TEUR 29.938 verbucht werden konnten.

Im Jahr 2017 betreffen die Umsätze mit TEUR 11.483 Lagererlöse, mit TEUR 14.187 Umschlagserlöse und mit TEUR 5.999 sonstige Erlöse.

Die sonstigen Umsatzerlöse beruhen mit TEUR 5.312 hauptsächlich auf der Weiterbelastung von für das Tanklager Roeselare, Belgien, an den Zoll abgeführte Mineralölsteuer für Biodiesel sowie abgeführte bevorratungspflichtige Beiträge, die der Erfüllung gesetzlicher Aufgaben dienen.

Der sich im Vergleich zum Vorjahr ergebende Umsatzanstieg um TEUR 1.731 beruht auf dem Anstieg der Lagererlöse um TEUR 84 sowie der sonstigen Erlöse um TEUR 2.019, der den Rückgang der Umschlagserlöse um TEUR 372 deutlich überkompensiert hat.

Ein solides Bestandsgeschäft, die Gewinnung neuer Kunden und vorzeitige Vertragsverlängerungen lassen auch für die Zukunft positive Entwicklungen erwarten.

Investitionsmaßnahmen und -vorhaben

Im Jahr 2017 investierte UNITANK insgesamt TEUR 1.535 in Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen der Tankläger.

Durch die fortwährenden Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen wird die Wettbewerbsfähigkeit der Tankläger erhalten und weiterhin dem Anspruch an die Erfüllung eines hohen Sicherheitsniveaus der Tankläger treu geblieben.

Nach Abschluss der umfangreichen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen haben sich die CAPEX- und OPEX-Kosten im Jahr 2017 deutlich reduziert.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Im Jahr 2017 wurden bestehende Bankkredite im Umfang von TEUR 5.280 zurück-geführt, während keine neuen Bankkredite aufgenommen wurden.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte somit aus eigenen Mitteln der jeweiligen Gesellschaft.

2 Vermögenslage

Bilanz zum 31.12.2017 Bilanz zum 31.12.2016 Veränderung Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Sachanlagen 50.693 55.289 -4.596 -8,3
Vorräte 139 176 -37 -21,0
Forderungen 9.985 7.800 2.185 28,0
Rechnungsabgrenzung 210 270 -60 -22,2
Aktive latente Steuern 1.734 245 1.489 >100,0

Bei den Sachanlagen stehen den Zugängen in das Sachanlagevermögen von TEUR 1.490 Abschreibungen auf die Sachanlagen von TEUR 6.079 sowie Abgänge aus dem Sachanlagevermögen von TEUR 6 gegenüber. Die Sachanlagen sind somit im Vergleich zum Vorjahr überwiegend abschreibungsbedingt um 8,3 % gesunken. Hinsichtlich der Zugänge in das Sachanlagevermögen wird auf die Ausführungen unter dem Gliederungspunkt "Investitionsmaßnahmen und -vorhaben" verwiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.447 gestiegen,

wobei der Ausgleich termingerecht zu Beginn des Jahres 2018 erfolgte. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben um TEUR 738 zugenommen, was hauptsächlich auf erhöhte Steuererstattungsansprüche zurückzuführen ist.

Bei den aktiven latenten Steuern resultiert der Anstieg insbesondere auf berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen.

Bilanz zum 31.12.2017 Bilanz zum 31.12.2016 Veränderung Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital 40.282 43.966 -3.684 -8,4
Rückstellungen 11.440 2.621 8.819 >100,0
Verbindlichkeiten 30.507 35.355 -4.848 -13,7
Passive latente Steuern 1.023 1.092 -69 -6,3

Der Rückgang des Eigenkapitals beruht hauptsächlich auf dem sich für das Jahr 2017 ergebenden Konzernjahresergebnis von TEUR ./. 2.224. Zudem wirkten sich insbesondere im Jahr 2017 an die Gesellschafter erfolgte Gewinnausschüttungen aus. Näheres hierzu ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel. Die Eigenkapitalquote beträgt 48,3 % gegenüber 52,9 % im Vorjahr.

Bei den Rückstellungen resultiert der Anstieg insbesondere auf einer Schadensersatzverpflichtung von TEUR 8.583. Ursächlich hierfür ist, dass es vermutlich in den Jahren 2007 bis 2010 im Tanklager Fürth zu einem Schadensereignis an dem Warenbestand eines Kunden gekommen ist. Für den Schaden haftet grundsätzlich die UNITANK als Lagerhalter. Der Schaden wurde erst im Februar 2018 entdeckt, so dass zur Beseitigung des Schadens eine entsprechende Rückstellung dotiert wurde.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 5.281 gesunken. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich die Rückführung bestehender Bankkredite im Umfang von TEUR 5.280, während keine neuen Bankkredite aufgenommen wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 396 vermindert, wobei der Ausgleich zeitnah zu Beginn des Jahres 2018 erfolgte. Der bei den sonstigen Verbindlichkeiten zu verzeichnende Anstieg um TEUR 829 beruht insbesondere auf erhöhten Steuerverbindlichkeiten. Diese betreffen hauptsächlich für die Jahre 2016 und 2017 bestehende Energiesteuerverpflichtungen, für welche in korrespondierendem Umfang entsprechende Abtretungsanzeigen von einem Kunden vorliegen.

3 Finanzlage

Bilanz zum 31.12.2017 Bilanz zum 31.12.2016 Veränderung Vorjahr
TEUR TEUR EUR %
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.047 13.956 2.091 15,0

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind um 15,0 % gestiegen. Näheres hierzu ergibt sich aus der Kapitalflussrechnung.

Die Zahlungsfähigkeit der einzelnen Gesellschaften ist durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit jederzeit sichergestellt.

4 Ertragslage

GuV 1.1.- 31.12.2017 GuV 1.1.- 31.12.2016 Veränderung Vorjahr
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 31.669 100,0 29.938 100,0 1.731 5,8
+ Sonstige betr. Erträge 523   531   -8 -1,5
- Materialaufwand 6.091   4.109   1.982 48,2
- Personalaufwand 4.960   4.811   149 3,1
- Sonstige betr. Aufwendungen 15.974   6.744   9.230 >100,0
EBITDA 5.167 16,3 14.805 49,5 -9.638 -65,1
- Abschreibungen 6.978   6.926   52 0,8
EBIT -1.811 -5,7 7.879 26,3 -9.690 >-100,0
+/-Finanzergebnis -695   -1.660   965 -58,1
- Steuern v. Einkommen u. Ertrag -321   1.684   -2.005 >-100,0
- Sonstige Steuern 39   34   5 14,7
Konzernjahresergebnis -2.224   4.501   -6.725 >-100,0

Hinsichtlich der Umsatzerlöse wird auf die Ausführungen unter dem Gliederungspunkt "Umsatz- und Auftragsentwicklung" verwiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen von TEUR 185 für in den Tanklägern entstandene Schadensfälle sowie Erträge aus der vorzeitigen Auflösung eines Devisenswapgeschäftes von TEUR 151 enthalten.

Der Materialaufwand beinhaltet hauptsächlich für das Tanklager Roeselare an den Zoll abgeführte Mineralölsteuer für Biodiesel sowie abgeführte bevorratungspflichtige Beiträge, die der Erfüllung gesetzlicher Aufgaben dienen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 8.583. Ursächlich hierfür ist, dass in den Ausführungen unter dem Gliederungspunkt "Vermögenslage" dargestellte Schadensereignis an dem Warenbestand eines Kunden im Tanklager Fürth. Zudem entfallen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 2.404 auf laufende Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen in den Tanklägern, wobei diese im Zusammenhang mit den unter dem Gliederungspunkt "Investitionsmaßnahmen und -vorhaben" dargestellten Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu betrachten sind.

Die positive Entwicklung des Finanzergebnisses ist insbesondere auf die erfolgten Tilgungen der bestehenden Bankkredite sowie die im Jahr 2016 im Zuge einer Umschuldung zu günstigeren Zinskonditionen erfolgten Aufnahme eines neuen Bankkredites zurückzuführen. Zudem war das Finanzergebnis des Jahres 2016 durch die im Zuge einer Umschuldung erfolgte vorzeitige Auflösung abgegrenzter Disagien nebst abgegrenzter https://dict.leo.org/german-english/BereitstellungsprovisionBereitstellungsprovisionen von TEUR 673 beeinflusst. Ergänzend wird auf die Ausführungen unter dem Gliederungspunkt "Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben" verwiesen.

5 Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancen- und Risikobericht

Eine Chance für den Konzern stellen die Marktveränderungen insbesondere in der Mineralöllogistik und im Raffineriebereich dar. So werden langfristig für die Tankläger mit guter logistischer Anbindung Zuwächse in den Umschlagsmengen erwartet.

Der Konzern verfügt über ein Kontroll- und Informationsverfahren, welches geeignet ist, Risiken frühzeitig zu erkennen. Das Risikomanagementsystem erfasst alle relevanten Informationen und ermöglicht so eine Transparenz der Entwicklungen. Im Bedarfsfall können umgehend Maßnahmen zur Gegensteuerung von Risiken ergriffen werden.

Risiken, die die zukünftige Entwicklung beeinträchtigen und den Bestand des Konzerns gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

Der Einsatz von Finanzderivaten in Form von Zinsswaps dient der ausschließlichen Absicherung von Zinsrisiken. Sie stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Finanzierung des Anlagevermögens.

Das in den Ausführungen unter dem Gliederungspunkt "Vermögenslage" dargestellte Schadensereignis im Tanklager Fürth an dem Warenbestand eines Kunden wurde dem Versicherer gemeldet. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Jahr 2017 liegen noch keine Erkenntnisse vor, ob Ansprüche gegen Versicherungsgesellschaften bestehen, so dass sich in der Zukunft noch außerordentliche Erträge ergeben könnten.

Prognosebericht

Ausgehend von einem soliden Bestandsgeschäft, der Gewinnung neuer Kunden und vorzeitiger Vertragsverlängerungen rechnet UNITANK für das Jahr 2018 insgesamt mit stabilen Lagererlösen und steigenden Umschlagserlösen.

Die Grundlage für die stabilen Lagererlöse bilden insbesondere die bestehenden und teilweise im Jahr 2017 verlängerten langfristigen Lagerverträge.

Auch die Umschlagserlöse basieren auf langfristig abgeschlossenen Umschlagsverträgen, die nicht zuletzt unter Berücksichtigung teilweise bestehender garantierter Umschlagsmengen, ein unverändert hohes Umschlagsniveau erwarten lassen. Zudem wird sich die sehr gute logistische Anbindung der Tankläger auch weiterhin positiv auf das Umschlagsgeschäft im Bereich der Flughafen- und Tankstellenversorgung auswirken.

Die Investitionen für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie die Aufwendungen für Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen in den Tanklägern werden im Jahr 2018 nach dem sehr hohen Niveau der vergangenen Jahren niedriger ausfallen.

Für das Jahr 2018 geht UNITANK bei ansonsten weitestgehend konstanten gewöhnlichen Aufwendungen insgesamt von einem Konzernjahresüberschuss zumindest auf dem Niveau der Jahre vor 2017 aus.

Der Konzern verfolgt die Veränderungen in der Mineralölindustrie und wird die sich bietenden Chancen aktiv angehen.

 

Hamburg, 11. Mai 2018

UNITANK WK Verwaltungs GmbH

gez. Jan Westedt, Geschäftsführer

gez. Annette Kastenmeier, Geschäftsführerin

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2016
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.228,25   375
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.286.749,00   5.010
    4.530.977,25 5.385
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.137.216,18   11.465
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.535.550,85   41.695
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.258,29   2.129
    50.693.025,32 55.289
    55.224.002,57 60.674
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   139.090,00 176
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.626.019,19   4.179
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.358.537,40   3.621
    9.984.556,59 7.800
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   16.046.839,37 13.956
    26.170.485,96 21.932
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   209.689,53 270
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   1.734.000,00 245
    83.338.178,06 83.121

PASSIVA

     
      31.12.2016
  EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00   60
II. Kapitalrücklage 564,60   1
III. Konzernbilanzgewinn 37.373.085,75   40.505
IV. Nicht beherrschende Anteile 2.847.893,86   3.400
    40.281.544,21 43.966
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG   86.543,45 87
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 446.790,00   393
2. Steuerrückstellungen 455.250,24   422
3. Sonstige Rückstellungen      
D. VERBINDLICHKEITEN   11.440.185,78 2.621
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.423.171.,86   31.704
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.185.711,55   1.582
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.897.801,06   2.069
    30.506.684,47 35.355
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   214.15 0
F. PASSIVE LATENTE STEUERN   1.023.006,00 1.092
    83.338.178,06 83.121

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2017

2016
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 31.668.828,97   29.938
2. Sonstige betriebliche Erträge 522.958,64   531
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)      
    32.191.787,61 30.469
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 93.321,93   69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.997.574,30   4.040
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.067.201,50   3.998
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 893.020,76   813
davon für Altersversorgung: EUR 139.496,88 (Vj. TEUR 79)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.977.594,77   6.926
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.974.569,01   6.744
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 0,98 (Vj. TEUR 0)      
    34.003.282,27 22.590
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96.002,31   194
davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 7.450,00 (Vj. TEUR 41)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 790.739,14   1.854
davon Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 53.848,00 (Vj. TEUR 39)      
    -694.736,83 -1.660
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -321.277,62 1.684
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 1.673.714,00 (Vj. TEUR 189)      
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 116.000,00 (Vj. TEUR 138)      
10. Ergebnis nach Steuern   -2.184.953,87 4.535
11. Sonstige Steuern   39.559,76 34
12. Konzernjahresfehlbetrag (Vj. Konzernjahresüberschuss)   -2.224.513,63 4.501
13. Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr   40.505.548,89 37.067
14. Gewinnausschüttung   1.400.000,00 0
15. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn   523.803,08 1.063
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Verlust   1.015.853,57 0
17. Konzernbilanzgewinn   37.373.085,75 40.505

Konzernanhang für 2017

Allgemeine Angaben

Firma: UNITANK WK Verwaltungs GmbH
Sitz: Hamburg
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Handelsregisternummer: HRB 92177

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben wurden zum Teil in den Anhang übernommen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen aufgrund der Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung einbezogen:

Unternehmen, Sitz Kapitalanteil
in %
UNITANK WK Verwaltungs GmbH, Hamburg  
UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben 1) 70
TBG Tanklager Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin 2) 100
TLR Tanklager Raunheim GmbH, Hamburg 2) 100
Unitank-G.& V. Tankstorage Belgium N.V., Kuurne, Belgien 2) 60
Unitank-G.& V. Beheersmaatschappij N.V., Kuurne, Belgien 2) 60
UNITANK Betriebs- und Verwaltungs GmbH, Hamburg 2) 100

1) Beteiligung der UNITANK WK Verwaltungs GmbH, Hamburg

2) Beteiligung der UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben

Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss ist die UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben, gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften des zweiten Abschnitts des 3. Buches des HGB aufzustellen und offenzulegen, befreit.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Geschäfts- und Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt und wurde, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und - soweit notwendig - außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital wurden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen, soweit das Fremdkapital der Finanzierung des Herstellungsvorganges dient und die Fremdkapitalzinsen auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage anerkannter Höchstsätze abgeschrieben, wobei für die planmäßigen Abschreibungen überwiegend die lineare Abschreibungsmethode und nur teilweise die degressive Abschreibungsmethode angewandt wurde. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens wurden zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Mit den Rückstellungen zu verrechnende Vermögensgegenstände wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dieser wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und bekannt gegeben.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Für den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Beteiligungen wurde unterstellt, dass die Tochterunternehmen der UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben, zum 1. Januar 1999 erworben wurden.

Abweichend wurden die im Jahr 2005 erworbene TLR Tanklager Raunheim GmbH, Hamburg, die im Jahr 2006 gegründete Unitank-G. & V. Tankstorage Belgium N.V., Kuurne, Belgien, die im Jahr 2007 erworbenen weiteren 50 % an der TBG Tanklager Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, sowie die im Jahr 2009 gegründete Unitank-G. & V. Beheersmaatschappij N.V., Kuurne, Belgien, seit dem Erwerbsstichtag einbezogen.

Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, während passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung gesondert ausgewiesen werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Konzerninterne Ergebnisse aus Leistungen wurden insoweit eliminiert, als die Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten des Sachanlagevermögens beeinflusst wurden. Sonstige konzerninterne Ergebnisse aus Leistungen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen von TEUR 0 sowie Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von TEUR 4.287.

Sowohl die Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen als auch die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über Nutzungsdauern zwischen fünfzehn und zwanzig Jahren abgeschrieben. Als Maßstab für den planmäßigen Abschreibungszeitraum der Geschäfts- oder Firmenwerte wird bei der Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauern insbesondere auf die Laufzeiten wichtiger Lager- und Umschlagsverträge der erworbenen Unternehmen abgestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 1.604 (Vj. TEUR 1.605), die ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände betreffen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 769 (Vj. TEUR 0).

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern beinhalten ausschließlich die Steuerabgrenzungen aus Einzelabschlüssen von TEUR 1.734 (Vj. TEUR 245), die neben der unterschiedlichen Bewertung von Anlagevermögen sowie Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz auf berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen beruhen. Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgte mit den individuellen Unternehmenssteuersätzen von 13,720 %, 15,825 %, 29,123 %, 30,175 % bzw. 32,275 %.

Eigenkapital

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 60 und die Kapitalrücklage von TEUR 1 entsprechen den bei dem Mutterunternehmen ausgewiesenen Bilanzposten.

Unter den nicht beherrschenden Anteilen werden mit TEUR ./. 926 die Anteile der Minderheitsgesellschafter der UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben, mit TEUR 3.718 die Anteile des Minderheitsgesellschafters der Unitank-G. & V. Tankstorage Belgium N.V., Kuurne, Belgien, sowie mit TEUR 56 die Anteile des Minderheitsgesellschafters der Unitank-G. & V. Beheersmaatschappij N.V., Kuurne, Belgien, ausgewiesen.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus der Erstkonsolidierung der UNITANK Betriebs- und Verwaltungs GmbH, Hamburg. Zum 31. Dezember 2017 liegen keine Gründe für eine Auflösung gemäß § 309 Abs. 2 HGB vor.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung des versicherungsmathematischen Bewertungsverfahrens "Projected Unit Credit Method" (Methode der laufenden Einmalprämien) ermittelt. Nach der Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank wurde der maßgebliche Rechnungszins nach dem Stand zum 31. Dezember 2017 bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren mit 3,68 % p.a. angesetzt. Die Gehaltsdynamik wurde mit 1,75 % p.a. und die Rentendynamik wurde mit 1,50 % p.a. bzw. 1,75 % p.a. berücksichtigt, während Fluktuationswahrscheinlichkeiten nicht in Ansatz gebracht wurden. Als Rechnungsgrundlagen dienten die in der betrieblichen Altersversorgung üblichen und anerkannten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Von einer Modifikation der Tabellenwerte der Richttafeln, um einer eventuell zu erwartenden höheren Lebenserwartung der Versorgungsberechtigten Rechnung zu tragen, wurde abgesehen.

Unter Beachtung des Verrechnungsgebotes gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergeben sich die Pensionsrückstellungen aus dem für die Versorgungsverpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag von TEUR 914 und dem beizulegenden Zeitwert für die mit den Versorgungsverpflichtungen zu verrechnenden Vermögensgegenstände von TEUR 467. Die zu verrechnenden Vermögensgegenstände betreffen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten in Gestalt des versicherungsmäßigen Deckungskapitals angesetzt wurden. Unter Beachtung des Verrechnungsgebotes wurden Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Versorgungsverpflichtungen und aus den zu verrechnenden Vermögensgegenständen im Umfang von TEUR 0 verrechnet.

Zum 31. Dezember 2017 ergibt sich nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von TEUR 231.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Sanierungsverpflichtungen (TEUR 241), Rückbauverpflichtungen (TEUR 1.436) sowie Schadensersatzverpflichtungen (TEUR 8.583).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2017 (Vj. 31. Dezember 2016) sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.423 4.373 22.050 6.113
  (31.704) (5.287) (26.417) (9.963)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.186 1.186 0 0
  (1.582) (1.582) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.898 2.057 841 800
  (2.069) (642) (1.427) (1.360)
davon gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
  (184) (184) (0) (0)
davon aus Steuern 1.904 1.904 0 0
  (293) (293) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12 12 0 0
  (22) (22) (0) (0)
Gesamt 30.507 7.616 22.891 6.913
  (35.355) (7.511) (27.844) (11.323)

Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Pfandrechte an weiteren Vermögenswerten, die Abtretung von Ansprüchen aus Leistungsverträgen sowie die Abtretung von Ansprüchen aus Versicherungsverträgen besichert.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beinhalten zum einen die Steuerabgrenzungen aus Einzelabschlüssen von TEUR 476 (Vj. TEUR 658), die neben der unterschiedlichen Bewertung von Anlagevermögen sowie Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz darauf beruhen, dass von dem Wahlrecht zur Beibehaltung von Sonderposten mit Rücklageanteil kein Gebrauch gemacht wurde, so dass sich abweichende Ansätze in der Handels- und Steuerbilanz ergeben. Zum anderen beinhalten die passiven latenten Steuern die Steuerabgrenzungen aus Konsolidierungsmaßnahmen von TEUR 547 (Vj. TEUR 434), die auf Anpassungen des Anlagevermögens an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze beruhen. Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgte mit den individuellen Unternehmenssteuersätzen von 13,720 %, 29,123 %, 30,175 %, 32,275 % bzw. 33,990 %.

Derivative Finanzinstrumente

Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
TEUR TEUR
Zinsbezogene Geschäfte 1.628 ./. 5

Die zinsbezogenen Geschäfte betreffen einen Zinsswap zur langfristigen Absicherung eines bestehenden variabel verzinslichen Kredites. Es handelt sich um einen so genannten Payer- Zinsswap. Da es sich bei dem zugrunde liegenden Geschäft um eine geschlossene Position handelt, ergab sich hinsichtlich des negativen beizulegenden Zeitwertes kein Rückstellungsbedarf.

Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus dem Marktwert des Zinsswapkontraktes zum

Bilanzstichtag ohne Berücksichtigung des abgesicherten Grundgeschäftes. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung des Derivates auf das Ergebnis am Bilanzstichtag ausgewirkt hätte.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag Avalkredite bei der UniCredit Bank AG, München, von TEUR 512, bei der IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf, von TEUR 3.200, bei der BNP Paribas Fortis SA/NV, Brüssel, Belgien, von TEUR 109 sowie bei der Euler Hermes Credit Insurance Belgium N.V., Brüssel, Belgien, von TEUR 9.000.

Der Avalkredit bei der UniCredit Bank AG, München, betrifft die TBG Tanklager Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, und dient der Herauslage einer Bürgschaft zur Absicherung von Verpflichtungen gegenüber der BEHALA Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH, Berlin, aus einem Mietvertrag.

Der Avalkredit bei der IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf, betrifft die TLR Tanklager Raunheim GmbH, Hamburg, und dient der Herauslage einer Bürgschaft zur Absicherung von Verpflichtungen gegenüber der Caltex Deutschland GmbH, Raunheim, aus einem Grundstückskaufvertrag.

Der Avalkredit bei der BNP Paribas Fortis SA/NV, Brüssel, Belgien, betrifft die Unitank-G. & V. Tankstorage Belgium N.V., Kuurne, Belgien, und dient der Herauslage zweier Bürgschaften zur Absicherung von Verpflichtungen gegenüber dem interkommunalen Zusammenschluss Westvlaamse Intercommunale, coöperatieve Dienstverlenende Vereniging, Brügge, Belgien, aus zwei Erbpachtrechtsverträgen.

Der Avalkredit bei der Euler Hermes Credit Insurance Belgium N.V., Brüssel, Belgien, betrifft die Unitank-G. & V. Tankstorage Belgium N.V., Kuurne, Belgien, und die Unitank-G. & V. Beheersmaatschappij N.V., Kuurne, Belgien, und dient der Herauslage einer Bürgschaft zur Absicherung von Verpflichtungen gegenüber dem Föderalen Staatsamt für Finanzen, Zoll und Verbrauchssteuerverwaltung, Roeselare, Belgien, aus der Bewilligung einer Verbrauchssteuergenehmigung (Vollmacht für anerkanntes Zolllager).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Service- und Wartungsverträgen von TEUR 889 sowie aus Erbpachtrechts- und Mietverträgen von TEUR 8.289. Die Verpflichtungen beziehen sich jeweils auf die Restlaufzeit bzw. den nächstmöglichen Kündigungstermin der entsprechenden Verträge.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Sparten wie folgt:

TEUR %
Tanklagerumschlag 14.187 44,8
Tanklagervermietung 11.483 36,3
Sonstige 5.999 18,9
  31.669 100,0

Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 5.312 die Unitank-G. & V. Beheersmaatschappij N.V., Kuurne, Belgien, und beruhen hauptsächlich auf der Weiterbelastung von für das Tanklager Roeselare, Belgien, an den Zoll abgeführte Mineralölsteuer für Biodiesel sowie abgeführte bevorratungspflichtige Beiträge, die der Erfüllung gesetzlicher Aufgaben dienen.

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 20.499 (64,7 %) auf das Inland und mit TEUR 11.170 (35,3 %) auf das Ausland.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 8.583, welche die UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben, betreffen.

Ursächlich für die außergewöhnlichen Aufwendungen ist, dass es vermutlich in den Jahren 2007 bis 2010 im Tanklager Fürth zu einem Schadensereignis an dem Warenbestand eines Kunden gekommen ist. Für den Schaden haftet grundsätzlich die UNITANK Holding GmbH & Co. KG, Emleben, als Lagerhalter. Der Schaden wurde erst im Februar 2018 entdeckt, so dass im Konzernabschluss für das Jahr 2017 zur Beseitigung des Schadens außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 8.583 berücksichtigt wurden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Jahr 2017 liegen noch keine Erkenntnisse vor, ob Ansprüche gegen Versicherungsgesellschaften bestehen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens setzte sich wie folgt zusammen:

Jan Westedt, Kaufmann, Hamburg

Annette Kastenmeier, Hotelfachfrau, Dresden

Die Geschäftsführer haben Alleinvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wurde die Erleichterungsvorschrift nach § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Während des Konzerngeschäftsjahres wurden bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen durchschnittlich 60 Arbeitnehmer, davon 22 Angestellte und 38 gewerbliche Arbeitnehmer, beschäftigt.

Prüfungs- und Beratungshonorare

Das an das Mutter- oder die Tochterunternehmen von dem Abschlussprüfer des Konzerns für das Konzerngeschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 32 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 22. Das an die ausländischen Tochterunternehmen von dem Abschlussprüfer der Tochterunternehmen für das Konzerngeschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 8 und für sonstige Leistungen TEUR 4.

Nachtragsbericht

Es sind nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens von TEUR 34.074 - bestehend aus Gewinnvortrag von TEUR 33.370 und Jahresüberschuss von TEUR 704 - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 11. Mai 2018

UNITANK WK Verwaltungs GmbH

gez. Jan Westedt, Geschäftsführer

gez. Annette Kastenmeier, Geschäftsführerin

Entwicklung des Konzernanlagevermögens für 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.012017 Veränderung aus Konsolidierung Zugänge Abgänge 31.122017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.088.075,97 0,00 44.522,80 16.715,95 1.115.882,82
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.957.932,98 0,00 0,00 0,00 16.957.932,98
  18.046.008,95 0,00 44.522,80 16.715,95 18.073.815,80
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15371.531,36 0,00 3.953,56 0,00 15375.484,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 148.925.865,31 0,00 1.117211,94 37.551,00 150.005.526,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4313.984,32 0,00 368.611,23 38304,93 4.644.090,62
  168.611380,99 0,00 1.489.776,73 76.055,93 170.025.101,79
  186.657389,94 0,00 1334299,53 92.771,88 188.098.917,59
Kumulierte Abschreibungen
01.012017 Veränderung aus Konsolidierung Zugänge Abgänge 31.122017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 713.104,06 0,00 174359,96 15.809,45 871.654,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.947335,98 0,00 723.848,00 0,00 12.671.183,98
  12.660.440,04 0,00 898207,96 15.809,45 13.542.838,55
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.906.113,75 0,00 332.154,99 0,00 4238268,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 107231.170,72 0,00 5273296,68 34.492,00 112.469.975,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.185271,12 0,00 473.935,14 35373,93 2.623.832,33
  113322355,59 0,00 6.079386,81 69.865,93 119332.076,47
  125.982.995,63 0,00 6.977394,77 85.675,38 132.874.915,02
Buchwerte
31.122017 31.122016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244228,25 374.971,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4286.749,00 5.010.597,00
  4.530.977,25 5385.568,91
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.137216,18 11.465.417,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.535.550,85 41.694.694,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020258,29 2.128.713,20
  50.693.025,32 55288.825,40
  55224.002,57 60.674394,31

Bestätigungsvermerk

Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den von der UNITANK WK Verwaltungs GmbH, Hamburg, auf-gestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungs-handlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 11. Mai 2018

ASGB Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bernhard Becker, Wirtschaftsprüfer

gez. Carsten Müller, Wirtschaftsprüfer

Konzernkapitalflussrechnung für 2017

2017 2016
TEUR TEUR
I. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -2.224 4.501
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.978 6.926
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 8.739 -27
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 -209
-7+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.373 -609
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 227 -1.554
-7+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 7 214
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 695 1.660
- Sonstige Beteiligungserträge 0 0
+/- Ertragssteueraufwand/-ertrag -321 1.684
-7+ Ertragssteuerzahlungen -2.060 -1.914
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 10.668 10.672
II. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -45 -94
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 45
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.490 -3.158
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 1.820 7.115
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -520 -7.065
+ Erhaltene Zinsen 89 153
+ Erhaltene Dividenden 0 0
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -146 -3.004
III. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
+ Einzahlungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen von anderen Gesellschaftern 0 0
- Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.413 -1.319
- Auszahlungen an andere Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 15.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -5.280 -19.397
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
- Gezahlte Zinsen -738 -1.141
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -8.431 -6.857
IV. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus I., II., III.) 2.091 811
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.956 13.145
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.047 13.956
V. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds    
Liquide Mittel 16.047 13.956
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.047 13.956

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2017

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapital-
rücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahres-
übersschuss/
fehlbetrag, der dem
Mutter-
unternehmen
zuzurechnen ist
Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2016 60.000,00 564,60 40.505.548,89   40.566.113,49
Gewinnausschüttungen     -1.400.000,00   -1.400.000,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag       -1.732.463,14 -1.732.463,14
Stand am 31.12.2017 60.000,00 564,60 39.105.548,89 -1.732.463,14 37.433.650,35
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2016 3.399.944,35   3.399.944,35 43.966.057,84
Gewinnausschüttungen -60.000,00   -60.000,00 -1.460.000,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag   -492.050,49 -492.050,49 -2.224.513,63
Stand am 31.12.2017 3.339.944,35 -492.050,49 2.847.893,86 40.281.544,21

Datum der Kenntnisnahme

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 19. Juni 2018 von der Gesellschafterversammlung zur Kenntnis genommen.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens hat analog zum Ergebnisverwendungsvorschlag beschlossen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 34.074 - bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 33.370 und dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 704 - auf neue Rechnung vorzutragen.

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