Sprecher Automation Deutschland GmbH

Rudower Chaussee 9, 12489 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 100093
Eingetragen
16.1.2006
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere der Vertrieb von Produkten der Sprecher Automation GmbH in ganz Deutschland, das Elektroinstallationsgewerbe jeder Art, das Elektromechanikerund Elektromaschinenbauergewerbe, das Mechanikergewerbe, das Radio- und Fernsehtechnikergewerbe, der Betrieb von techischen Büros.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heinz Kindlhofer
seit 21.11.2024
Geschäftsführer
Harald Achhammer
seit 6.10.2023
Prokura
Martin Auer
seit 6.10.2023
Prokura
Wolfgang Pfeiffer
seit 4.4.2019
Prokura
Dirk Bläsche
seit 15.4.2013
Prokura
Sven Knietzsch
seit 15.4.2013
Prokura
Ulrich Dilger
seit 6.5.2010
Prokura
Klaus Schmölzer
seit 6.5.2010
Geschäftsführer
Erwin Raffeiner
seit 16.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sprecher Automation GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sprecher Automation GmbH
Austria
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sprecher Automation Deutschland GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

der Sprecher Automation Deutschland GmbH, Berlin

Aktiva

31.03.2024 31.03.2023
Euro Euro Euro TEuro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 81.819,00 115
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 472.433,00 341
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.426.923,00 1.303
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2
1.899.356,00 1.646
1.981.175,00 1.761
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
Vorräte vor Absetzung von erhaltenen Anzahlungen 28.628.147,01 14.204
Erhaltene Anzahlungen offen abgesetzt -6.094.543,82 -2.248
22.533.603,19 11.956
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 14.341.038,75 13.835
III. KASSENBESTAND UND GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 243.897,59 130
37.118.539,53 25.921
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 85.766,73 54
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 36.725,72 131
39.222.206.98 27.868

Passiva

31.03.2024 31.03.2023
Euro Euro TEuro
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 1.000.000,00 1.000
II. GEWINNRÜCKLAGEN 3.836.000,00 3.114
III. GEWINNVORTRAG 480,34 1
IV. JAHRESÜBERSCHUSS 3.271.576,61 2.722
8.108.056,95 6.836
B. RÜCKSTELLUNGEN 12.046.515,71 10.508
C. VERBINDLICHKEITEN 19.067.634,32 10.523
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 8.102.554,70 1.353
39.222.206.98 27.868

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

der Sprecher Autmation Deutschland GmbH, Berlin

Berichtsjahr Vorjahr
Euro Euro TEuro
1. Umsatzerlöse 60.816.564,23 44.410
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 11.550.892,22 5.640
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.450.510,21 1.173
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 50.821.930,12 31.761
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 289.683,61 0
51.111.613,73
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.923.369,12 8.388
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.969.834,83 1.658
11.893.203,95
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 622.750,13 515
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.195.785,10 4.834
4.994.613,75 29.016
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.318,51 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 314.010,17 186
davon an verbundene Unternehmen Euro 291.869,80 (Euro 182.689,62)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.399.826,66 1.144
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 94.586,23 (Euro 0,00)
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 0,00 (Euro 40.642,47)
11. Ergebnis nach Steuern 3.285.095,43 2.737
12. Sonstige Steuern 13.518,82 15
13. Jahresüberschuss 3.271.576.61 2.722

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

der Sprecher Automation Deutschland GmbH, Berlin

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Sprecher Automation Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 100093 eingetragen.

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Der Jahresabschluss 2023/24 entspricht den Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften Rechnung.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der amtlichen Abschreibungstabellen nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser auf die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen.

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit den Nominalwerten von den unfertigen Leistungen offen abgesetzt. Soweit sie den Betrag der noch nicht abgerechneten Leistungen übersteigen, werden sie als Verbindlichkeiten bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Bewertung erfolgt mit dem durchschnittlichen Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 29,525 %.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Die Darstellung der Fristigkeiten enthält der folgende Forderungsspiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Art der Forderung zum 31.03.2024 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 14.219 12.879 1.340
sonstige Vermögensgegenstände 122 45 77
14.341 12.924 1.417
Art der Forderung zum 31.03.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 13.776 12.630 1.146
sonstige Vermögensgegenstände 59 32 27
13.835 12.662 1.173

Aktive latente Steuern resultieren aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den Rückstellungen für nicht verbrauchte Urlaube in Höhe von TEuro 94 (Vorjahr TEuro 86) und für drohende Verluste in Höhe von TEuro 30 (Vorjahr TEuro 358). Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung in Höhe von TEuro 37 wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr aktiviert.

Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital, bestehend aus Rücklagen, Gewinnvortrag und Jahresüberschuss, beträgt zum Bilanzstichtag Euro 7.108.056,95. Nach Abzug der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB von Euro 36.725,72 verbleibt ein frei verfügbares Eigenkapital von Euro 7.071.331,23. Bei den ausschüttungsgesperrten Beträgen handelt es sich um aktivierte latente Steueransprüche.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

TEuro
Rückstellung für fehlende Selbstkosten (Material) 5.497
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 1.402
Rückstellung für auftragsbezogene Stundenleistungen 1.468
Rückstellungen für nicht verbrauchte Urlaube 853
Rückstellung für Provisionen und Prämien Mitarbeiter 438
Sonstige 595
10.253

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Art der Verbindlichkeit zum 31.03.2024 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 7.691 2.726 2.686 2.279
aus Lieferungen und Leistungen 1.366 1.366 0 0
gegenüber verbunden Unternehmen 8.103 8.103 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.908 1.908 0 0
19.068 14.103 2.686 2.279
Art der Verbindlichkeit zum 31.03.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 6.872 2.016 2.680 2.176
aus Lieferungen und Leistungen 368 368 0 0
gegenüber verbunden Unternehmen 1.353 1.353 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.930 1.930 0 0
10.523 5.667 2.680 2.176

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:

2023/24 2022/23
TEuro TEuro
Lieferungen und Leistungen Inland 57.210 40.386
Bauleistungen Inland 455 1.000
Leistungen in Ländern der europäischen Gemeinschaft 3.152 3.025
60.817 44.410

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge (TEuro 263) und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEuro 854) enthalten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag zur Ausschüttung einer Dividende an die Gesellschafter mit TEuro 2.500 und der Einstellung in die Gewinnrücklagen mit TEuro 772 zu verwenden.

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

2023/24 2022/23
Technische Angestellte 105 96
Kaufmännische Angestellte 5 4
Teilzeitmitarbeiter 17 14
Geringfügig Beschäftigte 4 2
131 116

Mietverträge

Für Geschäfts- und Büroflächen bestehen verschiedene Miet- und Pachtverträge. Die gesamten künftigen Miet- und Pachtverpflichtungen betragen TEuro 6.640.

Mitglieder der Geschäftsführung

KommR. Ingenieur Erwin Raffeiner, Pregarten/Österreich

Diplom-Ingenieur Klaus Schmölzer, Starnberg

Angaben zu Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Sprecher Automation Deutschland GmbH ist eine 100 % Tochter der Sprecher Automation GmbH, Franckstraße 51, A-4020 Linz. Deren Konzernabschluss wird am Firmenbuchgericht Landesgericht Linz veröffentlicht.

 

Berlin, 30. Juni 2024

Sprecher Automation Deutschland GmbH

Geschäftsführung

gez. KommR. Ingenieur Erwin Raffeiner

gez. Diplom-Ingenieur Klaus Schmölzer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.04.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.03.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 721.332,24 16.829,73 0,00 0,00 738.161,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 721.332,24 16.829,73 0,00 0,00 738.161,97
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.016.112,10 229.300,41 0,00 16.071,00 1.229.341,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.334.844,94 636.327,74 2.000,00 148.221,24 3.824.951,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.000,00 0,00 2.000,00- 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.352.957,04 865.628,15 0,00 164.292,24 5.054.292,95
Summe Anlagevermögen 5.074.289,28 882.457,88 0,00 164.292,24 5.792.454,92
Abschreibungen
Stand 01.04.2023 Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.03.2024
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 605.943,24 50.399,73 0,00 656.342,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 605.943,24 50.399,73 0,00 656.342,97
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 675.056,10 93.403,87 11.551,46 756.908,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.032.192,94 478.946,53 113.111,03 2.398.028,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.707.249,04 572.350,40 124.662,49 3.154.936,95
Summe Anlagevermögen 3.313.192,28 622.750,13 124.662,49 3.811.279,92
Buchwerte
Stand 31.03.2024 Stand 31.03.2023
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.819,00 115.389,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 81.819,00 115.389,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 472.433,00 341.056,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.426.923,00 1.302.652,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.000,00
Summe Sachanlagen 1.899.356,00 1.645.708,00
Summe Anlagevermögen 1.981.175,00 1.761.097,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

der Sprecher Automation Deutschland GmbH, Berlin

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Sprecher Automation Deutschland GmbH befasst sich mit dem Handel von Waren aller Art, insbesondere dem Vertrieb von Produkten der Sprecher Automation GmbH in ganz Deutschland, das Elektroinstallationsgewerbe jeder Art, das Elektromechaniker- und Elektromaschinenbaugewerbe, das Mechanikergewerbe, das Radio- und Fernsehtechnikergewerbe sowie dem Betrieb von technischen Büros.

Seit der Gründung im Jahr 2006 ist das Unternehmen strategisch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Diese Nachhaltigkeit beinhaltet Umsatzwachstum, die langfristige finanzielle Stabilität, Produktentwicklung, Marktentwicklung und eine stabile Mitarbeiterentwicklung.

Zum Zwecke der Marktnähe wurden im Jahr 2009/10 zusätzlich zum Standort Berlin drei weitere Niederlassungen in München, Dortmund und Erfurt gegründet und seither kontinuierlich weiterentwickelt.

Durch die gezielte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit des Unternehmens konnte in den letzten Jahren der Umsatz trotz Corona-Krise kontinuierlich gesteigert werden.

Das erhöhte Auftragsvolumen des Vorjahres führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem entsprechenden Umsatzplus. Das diesjährige höhere Auftragsvolumen sichert die Basis für das kommende Geschäftsjahr.

Um die Nachhaltigkeit der Unternehmensentwicklung zu manifestieren, wurde im Jahr 2010/11 das Stammkapital auf TEuro 1.000 erhöht.

Die Eigenkapitalquote liegt nunmehr bei 20,7 %.

Ziele und Strategie

Kernbestandteil unserer Unternehmensstrategie ist das breite Angebot an Automatisierungslösungen und Engineering-Dienstleistungen im Bereich der Energieanlagenautomatisierung. Höchste Engineering-Kompetenz in Verbindung mit flexibler Handhabung von Automatisierungsmöglichkeiten und soliden personellen und finanziellen Ressourcen schaffen uns große Alleinstellungsmerkmale am Markt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In seinem jüngsten Ausblick zur Entwicklung der Weltwirtschaft vom 30. Januar 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF), dass sich die Erholung der Weltwirtschaft trotz zahlreicher Krisen als überraschend widerstandsfähig erweist. Allerdings fällt die Erholung je nach Volkswirtschaft unterschiedlich schnell aus. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) ging von 3,5 % im Jahr 2022 auf prognostizierte 3,2 % im Berichtsjahr zurück. Insgesamt bleibt die Wirtschaftsaktivität weiterhin hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Wesentliche Hindernisse für eine Konjunkturerholung sind geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie Inflation und eine straffere Geldpolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der erneut aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten belasten die wirtschaftliche Entwicklung, da sie die geoökonomische Zersplitterung beschleunigen und Warenströme behindern, was zu Preisspitzen bei Lebensmitteln und Energie führen könnte. Der IWF geht davon aus, dass die weltweite Inflation im Jahr 2023 stärker als erwartet zurückging, jedoch weiterhin über dem Zielniveau lag. Die anhaltend hohen Inflationsraten veranlassten die Zentralbanken, die Leitzinsen zu erhöhen und hohe Schulden führten in einigen Ländern zu einer strafferen Fiskalpolitik. Die Krise im chinesischen Immobiliensektor stellt weiterhin ein Risiko dar, da sie sich vertiefen und globale Auswirkungen entfalten könnte.

Im Durchschnitt waren im vierten Quartal 2023 rund 46,2 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Dieser Wert liegt um rund 300.000 Personen über dem Vorjahr und stellt einen neuen Höchststand dar. Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg im vierten Quartal auf rund 2,64 Mio. Personen. (Quelle: Destatis - Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024)

Um eine sichere und bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten, sind mehrere tausend Kilometer neuer Stromtrassen und ein stabiler Netzbetrieb erforderlich. Nur so kann der Strom aus erneuerbaren Energien jede Steckdose in Deutschland erreichen. Das Stromnetz ist somit das Rückgrat einer erfolgreichen Energiewende.

Mit dem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien entstehen neue Herausforderungen für das Netz: Der Strom muss oft über weite Strecken transportiert werden und erneuerbare Energien müssen Systemverantwortung übernehmen, die bisher von konventionellen Kraftwerken erbracht wurde. Windenergie wird hauptsächlich im Norden und Osten sowie auf See erzeugt, während die größten Stromverbraucher im Süden und Westen Deutschlands zu finden sind. Der erzeugte Windstrom muss daher über große Entfernungen transportiert werden.

Bis Mitte April 2023 wurden die letzten drei deutschen Kernkraftwerke stillgelegt, ebenso wie andere konventionelle Kraftwerke. Das Stromnetz muss sich diesem Wandel anpassen, was bedeutet, dass über 13.000 Kilometer im Übertragungsnetz optimiert, verstärkt oder neu gebaut werden müssen. Besonders wichtig sind die Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ-Leitungen) wie "SuedLink" oder "SuedOstLink". Auch die Nutzung von Verbindungen zu europäischen Nachbarn wird immer wichtiger, um die Kosten der Energiewende zu senken.

Das Stromnetz muss "intelligenter" und "digitaler" werden, um den bidirektionalen Stromtransport zu bewältigen und Erzeugung sowie Verbrauch effizient aufeinander abzustimmen. Dezentral erzeugte Energie und Speicher müssen Systemdienstleistungen übernehmen, was eine engere Kooperation zwischen Verteilnetzbetreibern (VNB) und Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) erfordert. Neue Technologien und Komponenten bieten Lösungen zur Sicherstellung eines sicheren Netzbetriebs.

Um den Ausbau der Übertragungs- und Verteilernetze weiter voranzutreiben und bürgerfreundlich zu gestalten, wurden Änderungen im Energiewirtschafts-, Netzausbaubeschleunigungs- und Bundesbedarfsplangesetz beschlossen. Wichtige Weichenstellungen sind zudem das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende und die Novelle der Anreizregulierungsverordnung.

Um den Netzausbau zu beschleunigen, hat das BMWK ein Controlling für Onshore- und Offshore-Vorhaben eingeführt. Zeitpläne für jedes Netzausbauvorhaben werden regelmäßig überprüft, um Hindernisse und Risiken frühzeitig zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Bundesnetzagentur hat im Juli 2022 den Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan bestätigt, der drei Szenarien für die Jahre 2037 und 2045 umfasst. Diese Szenarien zeigen mögliche Pfade zur Erreichung der Klimaneutralität, einschließlich des Ausbaus erneuerbarer Energien und grünen Wasserstoffs. Die Übertragungsnetzbetreiber erstellen auf Basis dieser Szenarien Entwürfe für den Netzentwicklungsplan, der von der Bundesnetzagentur geprüft und genehmigt wird.

Der Netzausbau in Deutschland schreitet voran: Über 13.000 Kilometer Stromtrassen müssen um- und ausgebaut werden. Die Gesamtlänge aller Netzausbauvorhaben liegt bei 13.679 km. Derzeit befinden sich 4.146 km vor dem Genehmigungsverfahren, 1.074 km in Raumordnung oder Bundesfachplanung, 5.010 km in Planfeststellung oder Anzeigeverfahren, 1.519 km sind genehmigt und im Bau und 1.930 km sind bereits in Betrieb.

Um einen stabilen Netzbetrieb in einem klimaneutralen Stromsystem zu gewährleisten, entwickelt das BMWK die Roadmap Systemstabilität. Diese soll unter breiter Stakeholder-Beteiligung einen Transformationspfad hin zu einem sicheren Stromsystem mit 100 % erneuerbaren Energien erarbeiten.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Netze und Netzausbau 03/2024)

Geschäftsverlauf

Basierend auf den langfristigen Investitionen in den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und der gezielten Ausrichtung des Wachstums auf die Nachfrage im Bereich Energieanlagenautomatisierung konnte der Auftragsbestand ein beeindruckendes Plus von rund 183 % verzeichnen.

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2023/24 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 60.817 erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 44.410) einer Erhöhung um rund 37 % entspricht.

Die ursprüngliche Umsatzplanung für 2023/24, die von einem Geschäftsvolumen von TEuro 61.764 ausging, wurde knapp nicht erreicht. Wesentlicher Grund hierfür sind weiterhaltende Projektverschiebungen. Dank einer positiven Bestandsveränderung in Höhe von TEuro 11.551 (Vorjahr TEuro 5.640) konnte eine gesamte Betriebsleistung von TEuro 73.819 (Vorjahr TEuro 51.223) erzielt werden.

Der Auftragseingang entwickelte sich erneut wesentlich positiver als ursprünglich geplant.

Der Auftragsbestand per 31. März 2024 betrug TEuro 136.282 (Vorjahr TEuro 74.300), was über dem geplanten und erwarteten Niveau des Vorjahres liegt.

Zusätzlich zu diesen positiven Entwicklungen in den Hauptkennzahlen konnte das Unternehmen durch kontinuierliche Optimierung der internen Prozesse und Effizienzsteigerungen in der Produktion weitere Wettbewerbsvorteile sichern. Diese Maßnahmen trugen entscheidend dazu bei, die Rentabilität zu erhöhen und die Marktposition zu stärken. Die positive Entwicklung im Auftragseingang und Auftragsbestand unterstreicht das Vertrauen der Kunden in die Qualität und Zuverlässigkeit der angebotenen Lösungen im Bereich Energieanlagenautomatisierung.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023/24 haben wir hauptsächlich in die Verbesserung technischer Prüfeinrichtungen, die Modernisierung unseres Fuhrparks und die Aktualisierung der EDV-Ausstattung investiert.

Unternehmensstandorte

Das Unternehmen hat den Verwaltungssitz in Berlin, Rudower Chaussee 9 und weitere Engineering- und Vertriebsbüros in München, Dortmund und Erfurt.

Ertragslage

2023/24 2022/23
TEuro TEuro
Umsatzerlöse 60.817 44.410
+/- Bestandsveränderung 11.551 5.640
+ Andere aktivierte Eigenleistung 0 0
+ Sonstige betriebliche Erträge 1.451 1.173
Summe betriebliche Erträge 73.819 51.223
- Materialaufwand -51.112 -31.761
- Personalaufwand -11.893 -10.046
- Abschreibungen -623 -515
- Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.196 -4.834
Betriebsergebnis 4.995 4.067
Finanzergebnis -310 -186
Ergebnis vor Steuern 4.685 3.881
+/- Steuern -1.400 -1.144
Ergebnis nach Steuern 3.285 2.737
+/- Sonstige Steuern -14 -15
= Jahresüberschuss 3.272 2.722

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um rund 37 % auf TEuro 60.817. Die Bestände wurden gegenüber dem Vorjahr um TEuro 11.551 erhöht. Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge stieg auf TEuro 1.451. Der Materialaufwand erhöhte sich durch größeren Materialbedarf und gestiegenen Einkaufspreisen um 61 % auf TEuro 51.112. Der Personalaufwand stieg aufgrund des höheren Personalbedarf und Gehaltssteigerungen um TEuro 1.847 auf TEuro 11.894.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich unterproportional zur Umsatzsteigerung. Diese umfassen hauptsächlich Raumkosten, Büro- und Verwaltungskosten, Fahrzeugkosten sowie Werbe- und Reisekosten und Intercompany-Kosten.

Dank der gesteigerten Betriebsleistung konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) von TEuro 4.995 erwirtschaftet werden. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEuro 4.685.

Nach Abzug der ergebnisbedingten Ertragsteuern und sonstigen Steuern in Höhe von TEuro 1.414 erzielten wir einen Jahresüberschuss von TEuro 3.272. Dies stellt eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von TEuro 550 dar.

Durch diese positiven finanziellen Entwicklungen wurde das Fundament für nachhaltiges Wachstum gelegt und das Unternehmen ist gut positioniert, um zukünftige Marktchancen zu nutzen und weiterhin erfolgreich zu agieren.

2023/24 2022/23
TEuro TEuro
Ergebnis vor Steuern 4.685 3.881
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 310 186
= Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 4.995 4.067

Weitere Kennzahlen zur Ertragslage sind:

Umsatzrentabilität (Return on Sales - ROS)

2023/24 2022/23
Umsatzrentabilität = Ergebnis vor Zinsen und Steuern 8,2 % 9,2 %
Umsatzerlöse

Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity - ROE)

2023/24 2022/23
Eigenkapitalrentabilität = Ergebnis vor Steuern Eigenkapital 68,5 % 63,5 %

Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment - ROI)

2023/24 2022/23
Gesamtkapitalrentabilität = Ergebnis vor Zinsen und Steuern Gesamtkapital 17,9 % 19,1 %

Die dargestellten Finanzkennzahlen für die Geschäftsjahre 2023/24 und 2022/23 zeigen eine insgesamt positive Entwicklung des Unternehmens, die grundsätzlich im Rahmen der Planung liegt. Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEuro 4.685 verbessert. Dieser Anstieg ist auf gesteigerte Umsätze, u.a. aufgrund der allgemeinen Inflationierung, und eine verbesserte Kosteneffizienz zurückzuführen. Das Unternehmen hat erfolgreich in margenstarke Geschäftsfelder investiert und gleichzeitig seine operativen Ausgaben optimiert. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Unternehmensstrategie konsequent umgesetzt wurde und sich positiv auf die finanzielle Performance auswirkt.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind mit einem Anstieg von TEuro 310 gegenüber TEuro 186 im Vorjahr deutlich gestiegen. Dies ist auf die verstärkte Nutzung von Fremdkapital (Kreditlinie) sowie des allgemeinen stark angestiegenen Zinsniveaus zurückzuführen, das für gezielte Investitionen in das Wachstum und der Expansion des Unternehmens eingesetzt wurde. Die Geschäftsleitung hat bewusst Fremdmittel bzw. Kreditrahmen als Sicherung aufgenommen, um zukünftige Wachstumschancen wahrzunehmen. Diese Maßnahmen waren notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen liegen im Rahmen der Planung.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um fast 23 % auf TEuro 4.995, was auf eine deutliche Steigerung der operativen Leistung zurückzuführen ist. Das Unternehmen konnte seine Effizienz in der Umwandlung von Umsätzen in operative Gewinne steigern, was auf verbessertes Kostenmanagement, Skaleneffekte und erhöhte Umsätze zurückzuführen ist. Die erfolgreiche Umsetzung von strategischen Initiativen, wie etwa der Optimierung von Beschaffungsprozessen und Kostensenkungen, hat zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Die Umsatzrentabilität (ROS) ist leicht von 9,2 % im Vorjahr auf 8,2 % gesunken. Dies liegt daran, dass das Unternehmen in neue Projekte und die Erweiterung seiner Kapazitäten investiert hat, was zu höheren operativen Kosten geführt hat. Diese Tätigkeiten waren notwendig, um die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Umsatzrentabilität auf einem hohen Niveau, was die starke operative Leistung des Unternehmens weiterhin unterstreicht.

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich trotz höherem Eigenkapitals durch den Anstieg des Jahresergebnisses von 63,5 % auf 68,5 % verbessert und liegt in der Bandbreite der Planung der Geschäftsführung.

Die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) sank leicht von 19,1 % auf 17,9 %, was auf die gestiegenen Kapitalkosten und des gestiegenen Gesamtkapital zurückzuführen ist. Trotz dieses leichten Rückgangs bleibt die Gesamtkapitalrentabilität auf einem hohen Niveau und die Investitionen werden langfristig zu einer Verbesserung der finanziellen Lage führen.

Der starke Auftragseingang im letzten Jahr hat zu einer erheblichen Steigerung unserer Betriebsleistung geführt. Dies spiegelt sich insbesondere in unserem Bereich der Energieautomatisierung wider, wo wir einen erheblichen Anstieg der Vorräte verzeichneten. Obwohl diese Vorräte hohe Gewinnmargen aufweisen, dürfen diese gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) nicht in unserer Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden.

Die anteiligen, nicht realisierten Gewinnmargen der angearbeiteten, nicht abrechenbaren Leistungen betrugen per 31. März 2024 TEuro 4.267 (Vorjahr TEuro 1.862).

Vermögens- und Finanzlage

2023/24 2022/23
TEuro % TEuro %
Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände 82 0,2 115 0,4
Sachanlagen 1.899 4,8 1.646 5,9
Anlagevermögen 1.981 5,1 1.761 6,3
Vorräte 22.534 57,5 11.956 42,9
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.341 36,6 13.835 49,6
Liquide Mittel 244 0,6 130 0,5
Umlaufvermögen 37.119 94,6 28.514 93,0
Rechnungsabgrenzungsposten 86 0,2 54 0,2
Aktive latente Steuer 37 0,1 131 0,5
Summe Vermögenswerte 39.222 100,0 27.868 100,0
Passiva
Eigenkapital 8.108 20,7 6.836 24,5
Rückstellungen 12.047 30,7 10.508 37,7
Verbindlichkeiten 19.067 48,6 10.523 37,8
Summe Eigenkapital und Schulden 39.222 100,0 27.868 100,0

Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEuro 882 (Vorjahr TEuro 562) verteilen sich mit TEuro 17 (Vorjahr TEuro 8) auf immaterielle Vermögenswerte und mit TEuro 865 (Vorjahr TEuro 554) auf Sachanlagen.

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 5,1 %.

Der absolute Anstieg der Investitionen liegt in der Planung der Geschäftsführung, da der Fokus auf die stärkere operative Infrastruktur gelegt werden soll. Insbesondere die signifikante Erhöhung der Sachanlageinvestitionen spiegelt ein strategisches Wachstum wider, das auf die Modernisierung und Erweiterung der Kapazitäten abzielt.

Die geringe Quote des Anlagevermögens von 5,1 % zeigt klar, dass das Unternehmen auf kurzfristige Vermögenswerte und hohe Liquidität setzt, um flexibel zu bleiben. Diese Strategie bietet insbesondere in volatilen Zeiten Vorteile, da sie eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen und die Nutzung von Chancen ermöglicht.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 11.197 auf TEuro 37.119, was 94,6 % des Gesamtvermögens ausmacht.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. März 2024 auf TEuro 244, was 0,6 % des Gesamtvermögens entspricht, und stiegen um TEuro 114 an.

Das höhere Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus umfangreicherer Auftragsbearbeitung, die zu einem Anstieg der Vorräte um TEuro 11.956 geführt hat. Das gestiegene Umlaufvermögen zeigt, dass das Unternehmen über ausreichend kurzfristige Mittel verfügt, um operative Verpflichtungen zu erfüllen und kurzfristige Investitionen zu tätigen. Trotz des moderaten Anstiegs der liquiden Mittel bleibt deren Höhe im Vergleich zum Gesamtvermögen gering. Die Geschäftsleitung plant daher, die Liquiditätssteuerung weiter zu optimieren, um flexibel auf unvorhergesehene Marktbedingungen reagieren zu können.

Das Eigenkapital hat sich durch die Teilthesaurierung des Vorjahresüberschusses sowie des höheren Jahresüberschusses des Geschäftsjahres zum 31. März 2024 im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 1.272 auf TEuro 8.108 erhöht. Durch den Anstieg der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 24,5 % auf 20,7 % reduziert

Im Berichtszeitraum 2023/24 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen aufgrund der umfangreicheren Auftragsbearbeitungen im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 % auf TEuro 7.691.

CASHFLOW 2023/24 2022/23
TEuro TEuro
- Jahresgewinn 3.272 2.722
- AfA 623 515
Cashflow I (langfristig) 3.895 3.237

Die Finanzlage der Sprecher Automation Deutschland GmbH stellt sich als positiv dar. Der langfristige Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch das höhere Rohergebnis erhöht und beträgt TEuro 3.895. Die getätigten Investitionen in Höhe von TEuro 882 konnten aus dem Cashflow bestritten werden.

Die Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage zeigen folgendes Bild:

Eigenkapitalquote (Equity Ratio)

2023/24 2022/23
Eigenkapitalquote (Equity Ratio) = Eigenkapital Gesamtkapital 20,7 % 24,5 %

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie Auftragseingang und -bestand heran.

Trotz deutlichem Anstieg der Umsatzerlöse konnte die von der Geschäftsleitung geplante Steigerung nicht ganz erreicht werden und liegt mit TEuro 947 unterhalb des Planwerts. Dennoch zeigt sich die Geschäftsleitung mit der Entwicklung zufrieden, da durch Anarbeitung von Aufträgen der Vorratsbestand deutlich erhöht werden konnte.

Das EBIT liegt mit TEuro 4.995 deutlich über der Planung der Geschäftsleitung, die von einem EBIT unter TEuro 4.000 ausgegangen ist. Dazu beigetragen hat der um TEuro 3.245 höhere Rohertrag, der den Anstieg der Personalkosten um TEuro 1.847 und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEuro 362 mehr als ausgeglichen hat.

Höhere Umsatzerlöse

Die höheren Umsatzerlöse resultieren aus mehreren Faktoren. Zum einen konnten wir unser Kundenportfolio erweitern und neue Märkte erschließen, was zu einer erhöhten Absatzmenge führte. Zum anderen haben wir unsere Produktpalette durch innovative Angebote ergänzt, die auf großes Interesse bei unseren bestehenden und neuen Kunden gestoßen sind. Außerdem haben Marketingkampagnen und Verkaufsförderungsmaßnahmen dazu beigetragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität unserer Produkte zu steigern, was sich positiv auf den Umsatz ausgewirkt hat.

Erhöhte Personalaufwendungen

Gegenüber diesen positiven Entwicklungen stehen allerdings auch gestiegene Personalaufwendungen. Diese Erhöhung ist auf zwei Hauptfaktoren zurückzuführen: Zum einen haben wir aufgrund von Tarifverhandlungen und den daraus resultierenden Lohnanpassungen höhere Gehälter gezahlt. Zum anderen haben wir unsere Mitarbeiterzahl erhöht um den gestiegenen Anforderungen und dem Unternehmenswachstum gerecht zu werden. Diese Investitionen in unser Personal sind notwendig, um die Qualität und Effizienz unserer Dienstleistungen und Produkte sicherzustellen und tragen langfristig zur Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.

Gestiegene Materialkosten

Ein weiterer wesentlicher Faktor, der das Betriebsergebnis beeinflusst hat, sind die gestiegenen Materialkosten. Diese Kostensteigerungen sind auf eine Reihe von Gründen zurückzuführen, darunter fallen globale Lieferkettenprobleme, erhöhte Rohstoffpreise und logistische Herausforderungen. Trotz dieser Herausforderungen haben wir Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf unser Betriebsergebnis zu minimieren. Dazu gehören verbesserte Einkaufsstrategien, langfristige Lieferverträge und die Optimierung unseres Produktionsprozesses.

Gesamtausblick

Insgesamt konnte das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden, was die finanzielle Gesundheit und das Wachstumspotenzial unseres Unternehmens unterstreicht. Die höheren Umsatzerlöse haben die gestiegenen Kosten mehr als ausgeglichen und zu einer Verbesserung des EBIT um TEuro 804 geführt. Trotz der erhöhten Personal- und Materialaufwendungen zeigt diese Entwicklung, dass unser Unternehmen auf einem stabilen und erfolgreichen Kurs ist. Wir werden weiterhin in unsere Mitarbeiter und Prozesse investieren, um diesen positiven Trend fortzusetzen und unsere Position im Markt zu stärken.

Nichtfinazelle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich 131 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 116) sowie ein Auszubildender (Vorjahr 1) in unserem Unternehmen beschäftigt. Diese Zunahme an Personal spiegelt das Wachstum und die Expansion unseres Unternehmens wider. Die Flexibilität und hohe Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben entscheidend zum Erfolg beigetragen, indem sie sich den Herausforderungen des Marktes mit Engagement und Professionalität gestellt haben.

Um die Leistungen und den Einsatz unserer Belegschaft angemessen zu honorieren, wurden individuelle Gehaltsanpassungen vorgenommen. Diese Anpassungen berücksichtigen sowohl die gestiegenen Lebenshaltungskosten als auch die herausragenden Leistungen und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir möchten an dieser Stelle unseren besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussprechen. Ihre Einsatzbereitschaft und ihr unermüdlicher Einsatz haben maßgeblich dazu beigetragen, die vielfältigen Aufgaben in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu bewältigen.

Unser besonderer Dank gilt auch den Arbeitnehmervertretungen für ihre konstruktive Zusammenarbeit. Ihr Engagement und ihre Unterstützung haben wesentlich dazu beigetragen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das sowohl die Interessen der Beschäftigten als auch die des Unternehmens berücksichtigt. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit hat nicht nur das Wohlbefinden unserer Belegschaft gestärkt, sondern auch zur Stabilität und zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beigetragen.

Die kontinuierliche Entwicklung und Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben ein zentrales Anliegen. Wir werden weiterhin in Fortbildungsmaßnahmen und berufliche Weiterentwicklung investieren, um die Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Belegschaft zu fördern und so die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Innovation zu legen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Herzstück unseres Unternehmens sind. Ihr Beitrag und ihr Engagement sind unverzichtbar für unseren anhaltenden Erfolg und unsere Fähigkeit, in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu bestehen und zu wachsen.

Gesamtaussage

Die Geschäftsführung bewertet die Vermögens- und Finanzlage als äußerst positiv und sieht das Unternehmen auf einem soliden finanziellen Fundament. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 über die geplanten Erwartungen hinaus verbessert, was auf eine Kombination aus gesteigerter Effizienz, Kostenkontrolle und erfolgreichen Marktstrategien zurückzuführen ist. Investitionen in neue Technologien und die Erschließung zusätzlicher Geschäftsfelder haben ebenfalls zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Durch eine nachhaltige Finanzpolitik und gezielte Maßnahmen zur Risikominderung konnte die Gesellschaft ihre finanzielle Stabilität weiter festigen und ist somit gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen und Wachstumschancen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Wirtschaftliche Erholung verzögert sich weiter

Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich weiter. Die jüngsten Stimmungsindikatoren und Rückgänge bei Auftragseingängen und Produktion zeigen anhaltende Schwächen, besonders in der exportorientierten Industrie. Obwohl Brückentage im Mai die Zahlen leicht verfälschen könnten, bleibt die Lage angespannt. Der zuvor hohe Auftragsbestand, der die Produktion stabilisiert hatte, wird zunehmend abgebaut. Rückläufige Auftragseingänge, besonders aus dem Ausland, bremsen die Industrie weiter. Eine Trendwende könnte durch verbesserte außenwirtschaftliche Bedingungen im weiteren Jahresverlauf unterstützt werden, trotz anhaltender Unsicherheiten.

(Quelle: Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) - Monatsbericht zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2024)

Die privaten Verbrauchsindikatoren, wie der GfK-Konsumklimaindex und das HDE-Konsumbarometer haben sich eingetrübt, was den bisherigen Aufwärtstrend abschwächt. Dennoch wird erwartet, dass die binnenwirtschaftliche Nachfrage aufgrund einer robusten Beschäftigungsentwicklung, moderater Preissteigerungen und steigender Realeinkommen wieder anzieht. Wenn die binnenwirtschaftliche Nachfrage aufgrund der steigenden Realeinkommen und moderater Preissteigerungen anzieht, erhöhen sich die Steuereinnahmen des Staates, insbesondere aus der Mehrwertsteuer und anderen Abgaben, die an den Konsum gekoppelt sind. Diese höheren Einnahmen bieten dem Staat größere finanzielle Spielräume, um die Energiewende und Transformation weiter voranzutreiben. Da die Energiewende eine zentrale Rolle in den Investitionen von Energieversorgern spielt, können diese aufgrund staatlicher Förderprogramme oder durch bessere Budgets vermehrt in Infrastruktur- und Automatisierungsprojekte der Sprecher Automation Deutschland investieren.

Inflationsrate zuletzt wieder gefallen

Die Inflationsrate ist im Juni leicht auf 2,2 % gefallen, nach einem Anstieg im Mai auf 2,4 % aufgrund eines Basiseffekts durch das 49-Euro-Ticket. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) sank geringfügig auf 2,9 %. Die Nahrungsmittelpreise stiegen um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr, während die Energiepreise um 2,1 % zurückgingen. Dienstleistungspreise stiegen weiterhin um 3,9 %. Die Erzeugerpreise sanken im Mai um 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr, während die Einfuhrpreise um 0,4 % und die Großhandelspreise um 0,7 % fielen. Die sinkende Inflation und niedrigere Energiepreise könnten das Geschäftsumfeld der Sprecher Automation Deutschland positiv beeinflussen, indem Energiekosten sowie Personalkosten und folglich Projektkosten stabilisiert werden. Gleichzeitig könnten steigende Dienstleistungskosten den Bereich technischer Support und Wartung verteuern. Der Rückgang der Erzeuger- und Großhandelspreise könnte günstigere Einkaufsbedingungen für benötigte Materialien schaffen, was sich positiv auf die Rentabilität auswirken könnte.

Die Preise für Erdgas sind an den Spotmärkten zuletzt gestiegen, aber die Erwartungen deuten auf stabile Preise um 30 Euro/MWh in den kommenden Quartalen hin. Insgesamt wird erwartet, dass die Inflationsentwicklung im Jahresverlauf vor dem Hintergrund der Preisrückgänge, moderater Energiebörsenpreise und der geldpolitischen Maßnahmen der EZB weiter nachlassen wird.

Arbeitsmarkt weiter von schwacher Konjunkturdynamik geprägt

Die Arbeitsmarktzahlen zeigen gemischte Signale: Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg saisonbereinigt um 19.000 Personen, die Unterbeschäftigung um 16.000 Personen. Gleichzeitig nahm die Erwerbstätigkeit im Mai um 20.000 Personen zu und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im April um 44.000 Personen. Die Kurzarbeit ist im April auf 242.000 Personen gestiegen und die Anzeigen für Kurzarbeit blieben im Juni unverändert. Frühindikatoren deuten auf eine Fortsetzung dieses Trends hin: Die Zahl der bei der BA gemeldeten Stellen nimmt weiter ab und die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hat laut ifo Beschäftigungsbarometer leicht abgenommen. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer gibt einen neutralen Ausblick, wobei die Beschäftigungskomponente leicht positiv und die Arbeitslosigkeitskomponente leicht negativ bewertet wird. Eine gesamtwirtschaftliche Erholung wird sich am Arbeitsmarkt voraussichtlich erst verzögert zeigen. Die gestiegene Arbeitslosigkeit und die zunehmende Kurzarbeit haben direkte Auswirkungen auf das Geschäftsumfeld der Sprecher Automation Deutschland. Der anhaltende Fachkräftemangel erschwert die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter, was die Durchführung von Projekten verlangsamen und verschieben kann. Gleichzeitig deutet die steigende Arbeitslosigkeit auf eine Entspannung des Fachkräftemangels hin. Die sinkende Einstellungsbereitschaft verstärkt diesen Trend, da Unternehmen zögerlicher in neue Projekte investieren. Hier kann das Unternehmen weiterhin profitieren und Fachkräfte rekrutieren, um geplante Projekte fristgerechter und rascher abzuwickeln.

Anstieg der Unternehmensinsolvenzen pausiert laut Frühindikatoren

Im April stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 5,8 % gegenüber März und um 33,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mit 1.906 Fällen wurde der höchste Wert seit März 2017 erreicht. In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 lagen die Insolvenzen 28,3 % höher als im Vorjahreszeitraum. Der IWH-Insolvenztrend zeigt im Juni 2024 den zweiten Rückgang in Folge mit 1.169 Insolvenzen, 8,0 % weniger als im Mai. Im ersten Halbjahr 2024 stiegen die Insolvenzen jedoch um 35,1 % gegenüber dem Vorjahr. Für Juli wird ein leichter Anstieg der Insolvenzzahlen erwartet. Ein stabiler Trend ist noch nicht erkennbar. Der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Lagerbestände nicht mehr in großem Umfang aufstocken können, was eine direkte Folge von Liquiditätsengpässen und risikobedingten Anpassungen der Beschaffungsstrategien ist. Dies trägt maßgeblich zur Entschärfung der bisherigen Lieferkettenproblematik bei, da die Nachfrage nach Vorprodukten und Rohstoffen sinkt. Für Sprecher Automation Deutschland ergeben sich daraus Vorteile in Form einer stabileren und besser planbaren Materialverfügbarkeit. Gleichzeitig könnten sich Engpässe entlang der Lieferkette reduzieren.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz - Konjunktur und Wachstum)

Um die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und das Auftragsvolumen erhöhen zu können, wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 auf die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens gesetzt. Die Erfolge zeigen sich in Rahmenvereinbarungen mit großen deutschen Energieversorgungsunternehmen.

Die Investitionen in die Standorte in Deutschland haben über die Jahre zu steigendem Umsatz des Unternehmens und kontinuierlichen Auftragseingängen geführt. Jedoch lässt sich nicht abschätzen, in welchem Umfang sich die derzeit wirtschaftspolitischen Krisenherde schlussendlich auf das Geschäftsjahr 2024/25 auswirken werden. Die Geschäftsleitung geht bisher nur von sich in Grenzen haltenden negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.

Im Hinblick auf die Planung für das Geschäftsjahr 2024/25 verzeichnet die Sprecher Automation Deutschland GmbH einen erwarteten Umsatz von TEuro 79.000. Der Auftragseingang wird auf TEuro 70.000 prognostiziert, was eine solide Basis für die zukünftige Geschäftsentwicklung darstellt. Das operative Ergebnis (EBIT) wird mit TEuro 7.260 kalkuliert. Diese Zahlen unterstreichen eine stabile finanzielle Performance und schaffen eine gute Ausgangslage für weiteres Wachstum, insbesondere durch die Entspannung der Lieferkettenproblematik.

Der sehr zufriedenstellende Auftragsbestand zum 31. März 2024 sowie die weiterhin positiven Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024/25 untermauern diese Prognose einer steigenden Umsatzentwicklung im Folgejahr 2024/25 sowie einen Auftragsbestand am Ende des Geschäftsjahres 2024/25 ähnlich dem Vorjahresniveau.

Die Geschäftsführung der Sprecher Automation Deutschland GmbH erwartet analog zum Vorjahr eine Steigerung des Umsatzvolumens bei einem höheren Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT).

Kontinuität und Ausbau der Standorte, gepaart mit niedriger Fluktuation, gewährleisten eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Die strategischen Überlegungen, die wir im abgelaufenen Jahr erarbeitet haben, bestätigen die Vorgehensweise zur positiven Weiterentwicklung des Unternehmens.

Chancen- und Risikobericht

Wir sind in der Elektroindustrie im Bereich Energieanlagen und Energieautomatisierung tätig. Dieser Bereich hat in den letzten Jahren maßgeblich zur positiven konjunkturellen Entwicklung in Deutschland beigetragen. Wir sind überzeugt, dass diese Entwicklung im Jahr 2024 trotz der vorherrschenden geo- und geldpolitischen Krisen auch weiterhin anhalten wird.

Die größte Unsicherheit bzw. größtes Risiko für das Unternehmen besteht in der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die weiterhin anhaltende Teuerung und des Ukraine-Krieges.

Oberstes Gebot ist weiterhin die Absicherung unserer guten Marktposition und unseres hohen Technologie-Know-hows für die "Zeit danach". Daher gehen die Mehrkosten zu Lasten unseres operativen Ertrages, soweit es den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet. Restrukturierungsmaßnahmen sind nicht geplant.

Den allgemeinen Informationen nach wird sich, sofern geopolitische Brandherde nicht eskalieren, der Elektronik-Bauteilmarkt möglicherweise 2024 etwas stabilisieren.

Personalmangel wird, vor allem bei der Rekrutierung von Fachkräften und Technikern, auch im Jahr 2024 als größter Risikofaktor gesehen.

Aus diesen Risiken ergeben sich jedoch auch Chancen für unser Unternehmen, durch qualifizierte Mitarbeiter weiterhin attraktive Projekte zu erhalten und die Marktposition der Sprecher Automation Deutschland GmbH zu festigen.

Wir haben moderne Controllinginstrumente zur Erkennung, Überwachung und Kommunikation von Risiken implementiert. Ihr Einsatz sichert, dass Entscheidungsträger rechtzeitig über Entwicklungen informiert werden, um geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Zuständigkeiten innerhalb der Organisation sind klar festgelegt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen verwendet eine Reihe von finanziellen Verbindlichkeiten, die primär Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen umfassen. Diese finanziellen Verbindlichkeiten dienen hauptsächlich der Finanzierung des Anlagevermögens und der Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit. Ihre Verwaltung und Kontrolle sind entscheidend für die finanzielle Stabilität und Liquidität des Unternehmens.

Auf der anderen Seite besitzt das Unternehmen verschiedene finanzielle Vermögenswerte, darunter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel. Diese Vermögenswerte resultieren direkt aus der operativen Geschäftstätigkeit und sind essenziell für die kurzfristige Liquidität und die finanzielle Flexibilität. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen keine derivativen Finanzinstrumente einsetzt, was bedeutet, dass keine komplexen Absicherungsstrategien gegen Marktrisiken, wie Zins- oder Währungsrisiken, notwendig sind.

Das Risiko von Zahlungsausfällen bei Kundenforderungen wird durch ein umfassendes und strenges Forderungsmanagement minimiert. Zu Beginn jeder Geschäftsbeziehung erfolgt eine sorgfältige Bonitätsprüfung neuer Kunden, um deren Zahlungsfähigkeit zu beurteilen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus werden durch regelmäßige Mahnläufe überfällige Forderungen identifiziert und konsequent verfolgt. Bekannte Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen angemessen abgedeckt, um mögliche Verluste zu mindern.

Die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens werden stets im Rahmen der vereinbarten Zahlungsbedingungen erfüllt, wobei Skontokonditionen nach Möglichkeit genutzt werden, um Kosten zu senken und die Liquidität zu verbessern. Diese Praxis trägt dazu bei, das Vertrauen der Lieferanten zu stärken und die Geschäftsbeziehungen zu stabilisieren.

Ein bedeutendes allgemeines Risiko besteht in der unregelmäßigen Entwicklung von Projektgeschäften. Diese können zu unvorhersehbaren Schwankungen in der Fakturierung und damit zu variierenden Ergebnissen führen. Solche Unregelmäßigkeiten können die finanzielle Planbarkeit und Stabilität beeinflussen, weshalb das Unternehmen kontinuierlich an der Optimierung seiner Projektmanagement- und Abrechnungsprozesse arbeitet.

Fremdwährungsrisiken sind für das Unternehmen nahezu irrelevant, da die Fakturierung fast ausschließlich in Euro erfolgt. Dadurch werden potenzielle Risiken, die aus Wechselkursschwankungen resultieren könnten, weitgehend eliminiert. Dies vereinfacht das Finanzmanagement und reduziert die Komplexität der Risikoüberwachung.

Insgesamt zeigt sich, dass das Unternehmen durch sorgfältige Risikomanagementstrategien und eine konservative Finanzpolitik in der Lage ist, die mit finanziellen Verbindlichkeiten und Vermögenswerten verbundenen Risiken effektiv zu steuern und seine finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

 

Berlin, 30. Juni 2024

Sprecher Automation Deutschland GmbH

Geschäftsführung

gez. KommR. Ingenieur Erwin Raffeiner

gez. Diplom-Ingenieur Klaus Schmölzer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In Bezug auf die Offenlegung des vorstehenden Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Landestreuhand Weihenstephan GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freising, unter dem 30. September 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sprecher Automation Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sprecher Automation Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sprecher Automation Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

FreisingWeihenstephan, 30. September 2024

Landestreuhand Weihenstephan GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

A. Funken, Wirtschaftsprüfer

ppa. R. Schoss, Wirtschaftsprüfer"

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 16. Februar 2024 festgestellt.

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