Disc-Repair Verwaltung Angela Joswig e. K.
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Gebrauchsgütern a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Arthur Ferdinand Dubois seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Marc Dr. Ing. Fleckenstein seit 27.8.2024 | Geschäftsführer |
Simone Peil seit 28.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Safeline GmbH (vormals: Bühning & Joswig GmbH)DortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Gliederung I. Grundlage des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 6 1. Risikobericht - Branchenspezifische Risiken 2. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlage des Unternehmens Die Firma Bühning & Joswig GmbH vertreibt als Händler technische Artikel und Arbeitsschutzprodukte an Industrie, Handwerk und Kommunen im gesamten Bundesgebiet. Die Sortimentsschwerpunkte sind in Werkzeuge und Betriebseinrichtungen. Der Bereich persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsschutz ergänzt das Angebot zum Vollsortimenter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war geprägt von den Auswirkungen der noch immer hohen Inflation und der wirtschaftlichen Rezession. Zu Beginn des Jahres war ein Wachstum für die deutsche Wirtschaft von +1,4 % prognostiziert, am Ende steht Deutschland wahrscheinlich kein Wachstum oder sogar ein Rückgang des BIP bevor. Begleitet von Rohstoffpreiserhöhungen, dramatisch gestiegenen Energiekosten und Einkaufspreisen, kämpfte die Branche Technischer Handel mit vielen Hindernissen, und erreichte lediglich ein durchschnittliches Wachstum von 0,3 %. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurden von der Firma Bühning & Joswig GmbH Umsatzerlöse in Höhe von € 31.848.922,92 (Vorjahr: 35.053.603,31) erzielt. Demnach ergibt sich ein Umsatzrückgang von 9,1% (3.205 T€), was im Vergleich zur Branche deutlich besser ist. Die Gesellschaft stand aufgrund ihrer Stärken und Expertise im Sortiment PSA (persönliche Schutzausrüstung) durch den aktiven Vertrieb von"Pandemieartikeln" besser da als die Branche. Im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 kann die Gesellschaft feststellen, dass es zu keinen relevanten Kundenverlusten oder -ausfällen gekommen ist. Der Wareneinsatz des Wirtschaftsjahres zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 22.674 (Vorjahr: T€ 23.857). Demnach ist der Wareneinsatz um T€ 1.183 im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2022 gesunken (5,0%). Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz) ist von T€ 11.197 im Kalenderjahr 2022 auf T€ 9.175 im Kalenderjahr 2023 gesunken. Dies entspricht einer Verminderung von T€ 2.022. Die Personalkosten sind leicht gestiegen. Sie erhöhten sich um lediglich 5,6 % (T€ 238). Insgesamt ist das Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 80 als gut für ein "weltweites Krisenjahr" zu betrachten. a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 bedingt durch die weltumspannende COVID 19-Pandemie, des Ukraine Krieges sowie der extrem gestiegenen Kosten für Energie und der damit verbundenen Rezession im Vergleich zu dem Kalenderjahr 2022 verschlechtert. Ein restriktives und zielführendes Kostenmanagement unterstützte die Gesellschaft die Auswirkungen der Inflation abzufedern und eine gute Ertragslage zu generieren. Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 weiter an der strategischen Ausrichtung für die Zukunft gearbeitet. Hier seien erwähnt: Personalmanagement, mit dem Ziel flexibel und aufwandsgerecht den Personaleinsatz in Zukunft an die Geschäftsentwicklung anzupassen. Investitionen in die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse, was zu zusätzlicher Unterstützung und Entlastung führen wird. Unser Ziel ist es, den Umsatz und vor allem den Rohertrag der Gesellschaft im Vergleich zum Vor-Corona Jahr weiter zu verbessern. Neben der Anhebung der Handelsspanne durch Ausbau unserer Service- und Dienstleistungen werden wir durch erneutes und konsequentes Kostenmanagement eine wesentlich verbesserte Gesamtertragslage erzielen. Dabei wird uns die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zusätzlich unterstützen und entlasten. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten immer innerhalb der Zahlungsfristen und steter Skontoausnutzung zu begleichen. Im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 25,0 % (Vorjahr 2021: 23,9 %). Es besteht das Ziel, die Höhe der Eigenkapitalquote weiter zu steigern. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 197 (Vorjahr € 0). Kreditlinien Im Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 bestanden die folgenden Kreditlinien:
c) Vermögenslage Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 373 T€ reduziert. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 293 T€ reduziert. Dies resultiert in erster Linie durch die Reduzierung der Rückstellungen. Ziel der Geschäftsführung ist es, die Vermögenslage der Gesellschaft weiter zu verbessern und die Gesellschaft auch in Zukunft mit einer guten Eigenkapitalquote auf dem Niveau des Vorjahres auszustatten. Durch bereits heute schon gestellte Weichen und getätigte Beschlüsse wird sich die Vermögenslage der Gesellschaft weiter sukzessive verbessern. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen aus unserem internen, rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystem heran und gleichen diese regelmäßig mit den Vorjahreszahlen ab. Zu den wesentlichen Kennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung dienen, gehören neben der Umsatz-, Personalkosten- und Ergebnisentwicklung auch die Kennzahlen wie Handelsspanne, Umsatz pro Kunde und Umschlagshäufigkeit des Vorratsvermögens. Nicht außer Acht lassen wollen wir auch die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und die Debitoren- und Kreditorenlaufzeiten. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember 2023 haben sich die für uns relevanten Kennzahlen weiterhin positiv entwickelt, was uns zu der berechtigten Überzeugung kommen lässt, dass die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als gut bezeichnet werden kann. III. Prognosebericht Die aktuellen Prognosen gehen von einem sehr moderaten Wachstum des BIP im Jahr 2024 aus. Der Korridor bewegt sich zwischen +0,2 % und +0,3 %. Aktuell sehen wir in unserem Auftragsbestand für die erste Jahreshälfte keinen Rückgang. Unsere Kunden sind noch mit Aufträgen einigermaßen ausgelastet. Die Erwartungen für den Euroraum und die USA sind leicht positiv, für China mit 4 bis 5 % im Trend nach oben. Die Prognosen gehen weiter von einer nennenswerten Inflationsrate und Zinsen auf hohem Niveau aus. Wir planen für 2024 ein Wachstum über sämtliche Produktbereiche. In unserer Planung gehen wir von einer Steigerung der Umsatzerlöse rund + 5 % sowie einer entsprechenden Ergebnissteigerung. Ein Teil des Wachstums wird sehr wahrscheinlich getrieben sein durch Preiserhöhungen. In unserer Planung haben wir bereits eine Erhöhung der Personalkosten durch eine zu erwartende tarifliche Anpassung mitberücksichtigt. Im Bereich der Investitionen werden wir zunächst verhalten und auf "Sicht" fahren. Um die positive Entwicklung der Gesellschaft zu gestalten, investieren wir weiter in die Digitalisierung. Unsere bisherige Expertise im elektronischen Handel wird weiterhin Garant für unseren Erfolg sein. Der Beschaffungsmarkt entspannt sich leicht, hier sind die Verfügbarkeiten besser und Preissteigerungen in normalem Umfang zu erwarten. Die Lieferketten zwischen Asien, Europa und den USA sind noch leicht angespannt. Bei der Preisentwicklung gehen die Prognosen von weiter steigenden Preisen aus. Mit unserer Politik der mittel- und langfristigen Lieferplanung werden wir weiter in der Lage sein, die Balance zwischen Versorgungssicherheit, Preis und angemessenem Lagervolumen erfolgreich zu halten. Nach wie vor ist eine weitreichende Prognose des Erfolges der Gesellschaft von vielen externen Faktoren abhängig: - Lieferketten Engpässe aufgrund des Ukraine Krieges - Auswirkungen der Inflation auf das Konsumverhalten Bereits in den Jahren 2022 und 2023 hat die Gesellschaft bewiesen, dass sie unter erschwerten Pandemiebedingungen dank wirksamen Hygienekonzepten und vorbildlicher Digitalisierung voll handlungsfähig ist. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Im Jahr 2024 stellen die rückläufige Anzahl von Produktionsanlagen in Deutschland steigende Rohstoffpreise eine Herausforderung im Rahmen eines sehr geringen Wirtschaftswachstums dar. Aktuell ergänzen die Konflikte zwischen China, USA, Europa und Russland das Gesamtbild negativ. Es ist ebenso nicht auszuschließen, dass es in 2024 negative Einflüsse auf die Gesamtwirtschaft aus finanzpolitischer Sicht geben könnte; die steigenden Zinsen sehen wir aber noch nicht in einem für den technischen Handel kritischen Bereich. Durch die prognostizierte schwache Konjunktur kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden beeinträchtigt werden. Hieraus könnten sich Umsatz- und Ertragsrisiken für die Gesellschaft ergeben. Im Januar ist die Stimmung im technischen Handel sehr verhalten und eher pessimistisch. Die Händler erwarten eine Seitwärtsbewegung der Branche gehen aber von einem zufriedenstellenden Ergebnis aus. Wir beobachten trotz schwacher Gesamtwirtschaft weitere Fusionen und Zukäufe von mittelständischen Händlern durch die großen Marktteilnehmer. Durch unsere Zugehörigkeit zu DEXIS Europe sehen wir uns in diesem Wettbewerbsumfeld gut gerüstet. Wir monitoren seit mehreren Jahren täglich genauestens unsere Kennzahlen wie Bestand, Umsatz, Bestellungen oder auch den Fortschritt der erfassten Kundenaufträge, um Entwicklungen frühzeitig abschätzen zu können und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. 2. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung bestehen weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Kosten. Vor dem Hintergrund der guten Kapitalstruktur und der finanziellen Stabilität ist die Gesellschaft für die erfolgreiche Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 3. Chancenbericht Die Gesellschaft hat durch die starke Marktposition, aber auch durch die langfristig angelegten Unternehmensstrategien auch in den kommenden Jahren die Chance weiterhin zu wachsen. Durch Investitionen in Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und durch Ausbau unserer Service- und Dienstleistungen, sowie durch konsequentes Kostenmanagement werden wir uns noch besser am Markt behaupten können. Der weitere Ausbau unserer Verarbeitungsaufträge und Dienstleistungen wird die Kundenbindung erhöhen und langfristige Geschäftsverbindungen garantieren. Zusätzlich wird von Seiten der D&C-Gruppe die Marke Dexis Europe als Brand in den Focus gerückt. Dadurch soll die gemeinsame europäische Marktbearbeitung von großen Key-Account-Kunden mit Schwesterunternehmen vereinfacht werden. Über ein europäisches Key-Account-Management sollen Neukunden gewonnen werden. Zusätzlich werden über unsere deutschen Schwesterbetriebe Nölle & Nordhorn und Rala nationale Key-Accounts bearbeitet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Daneben besteht eine langfristige Finanzierung durch den Gesellschafter. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko soll ein mehrstufiger Liquiditätsplan erstellt werden, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Dortmund, 26. Februar 2024 Simone Peil, Geschäftsführerin Dirk Joswig, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023Firma Bühning & Joswig GmbH, 44147 DortmundI. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Bühning & Joswig GmbH mit Sitz in Dortmund wird beim Amtsgericht Dortmund unter Registernummer HRB 7643 geführt. Die Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr erfolgte unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages unter Berücksichtigung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Vorschriften. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung aufgestellt. Die Gliederungsvorschriften gemäß § 266 HGB und § 275 HGB wurden beachtet. Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung, die keinen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt. Zusammenfassungen von Einzelposten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach § 265 Abs. 7 HGB nicht vorgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend den Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Dabei wurden die entgeltlich erworbenen Schutzrechte über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, EDV-Software über 3 Jahre. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens und die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem erstellten Anlagespiegel ersichtlich. Vorräte Die Handelswaren wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten diverse Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Posten werden anteilig über die jeweilige Laufzeit aufgelöst. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist bei Gründung der Gesellschaft voll eingezahlt worden. RückstellungenSteuerrückstellungen wurden in folgender Höhe gebildet:
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird. Sie gliedern sich wie folgt auf:
Die Abschluss- und Prüfungskosten beinhalten die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und die Kosten für die Jahresabschlusserstellung für dieses Wirtschaftsjahr. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse, die nach § 251 bzw. § 268 Abs. 7 HGB unter der Bilanz bzw. im Anhang anzugeben wären, bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt. In anderen Fällen werden evtl. Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.400.143,58 sonstige finanzielle Verpflichtungen, die Miet- u. Leasingverpflichtungen beinhalten. Am Bilanzstichtrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen. Die Pachtverträge haben eine Laufzeit zwischen 1 und 45 Monaten. Jährliche Pachtaufwendungen fallen in Höhe von € 452.743 an. Bei den Leasingverträgen handelt es sich um Kfz-Leasingverträge mit einer maximalen Laufzeit von 48 Monaten. Aus den jährlichen Leasingverträgen wird die Gesellschaft mit € 82.388 belastet. Außer den Pacht- und Leasing-Verträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren. III. Sonstige Anhangangaben Durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahres beschäftige Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeiternehmer betrug 86.
Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr durch Herrn Dirk Joswig (Selm) Frau Simone Peil (Dortmund) seit dem 22. Juli 2021 Vergütungen der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen wurde von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr der Gesellschaft schließt mit einem Ergebnis in Höhe von Euro 79.805,32. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. IV. Nachtragsbericht/ Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Durch den Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine in 2021/2022 haben sich erbliche Auswirkungen auf Lieferketten (insbesondere Energie) sowie auf Preisentwicklungen ergeben, die auch im Jahr 2024 anhalten werden Die Auswirkungen für die Gesellschaft sind derzeit nicht absehbar. Die Risikolage wird laufend von der Geschäftsführung beurteilt. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bühning & Joswig GmbH, Dortmund PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bühning & Joswig GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühning & Joswig GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2023 geprüft. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bühning & Joswig GmbH, Dortmund PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bühning & Joswig GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühning & Joswig GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 24. März 2024 Auditrust GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Torsten Wortelmann, Wirtschaftsprüfer |
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