WIBU Handels-, Förder- und Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Bluhm seit 31.1.2024 | Prokura |
André Prentkowski seit 1.2.2018 | Geschäftsführer |
André Scholz seit 1.2.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WIBU Wirtschaftsbund soziale Einrichtungen eG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WiBU ObjektPlus GmbH
AhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BestätigungsvermerkAn die WiBU ObjektPlus GmbH, AhrensburgPRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der WiBU ObjektPlus GmbH, Ahrensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WiBU ObjektPlus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. Mai 2021 BDO
AG
Sabath, Wirtschaftsprüfer Block, Wirtschaftsprüferin BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1.) AllgemeinesDie WiBU ObjektPlus GmbH hat ihren Sitz in Ahrensburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck (Reg. Nr. HRB 17517 HL). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 288 ff. HGB Gebrauch gemacht. 2.) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Soweit unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden oder den Grundlagen der Darstellung nicht auf Änderungen eingegangen wird, sind sie in den entsprechenden Positionen erläutert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern werden grundsätzlich angewandt: Nutzungsdauer
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 250,00 EUR (ohne Vorsteuerbetrag) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen des Anlagevermögens ( Finanzanlagen) sind mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der dauerhaften Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung auf den beizulegenden Wert, jedoch höchstens bis zu den Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu den tatsächlichen Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Warenbestand/Vorräte sind mit den Anschaffungskosten (direkte und indirekte) bzw. mit gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Geleistete Anzahlungen werden mit dem nominalen Zahlbetrag bewertet. Soweit erforderlich, werden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko wird auf Basis von Erfahrungswerten durch eine pauschalierte Wertberichtigung abgedeckt. Forderungen und Verbindlichkeiten mit bzw. gegenüber den gleichen Gesellschaften aus dem Kreis verbundener Unternehmen werden gemäß dem Bilanzierungswahlrecht saldiert ausgewiesen. Die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände) werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Ein möglicher Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und ihrem Ausgabebetrag würde auch im Sinne des Wahlrechtes nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und planmäßig über die gesamte Laufzeit der Verbindlichkeit abgeschrieben. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags im Sinne des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Auch Steuerrückstellungen werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Der Wertansatz für die sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Die Verbindlichkeiten werden zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. In den Fällen, in denen der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag aktiviert und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. 3.) Erläuterungen zur BilanzAngaben zu den Aktiva Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände aus EDV, Software und Lizenzen ist aus dem Anlagengitter (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Es handelt sich bei dieser Position um Lizenzen für Software im betrieblichen Einsatz, welche ordentlich abgeschrieben wird sowie Anzahlung für neue Software, die erst im Jahr 2021 aktiviert wird. Analog hierzu wird in dieser Anlage (Anlagengitter) auch die Entwicklung und die Zusammensetzung des Sachanlagevermögens dargestellt. Die Entwicklung der Finanzanlagen ist ebenfalls aus dieser Anlage (Anlagengitter) ersichtlich. In dieser Position befinden sich Anteile an Genossenschaften. Alle Positionen unter Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen verfügen wie im Vorjahr über eine Laufzeit von kleiner 1 Jahr. Angaben zu den Passiva Die Steuerrückstellungen betreffen Steueraufwendungen für das laufende Jahr sowie eventuelle Steuernachzahlungen aus laufenden Prüfungen der Finanzverwaltung, inklusive der hierauf entfallenden Zinsen. In der Steuerrückstellung wurde erstmalig das Risiko abgebildet, dass der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der WiBU ObjektPlus GmbH und dem Mutterunternehmen steuerlich rückwirkend nicht anerkannt wird und somit die aufgrund des angenommenen ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses durch die Organträgerin abgeführten Steuern durch die Organgesellschaften selbst hätten entrichtet werden müssen. Der Anstieg in den sonstigen Rückstellungen beruht im Wesentlichen auf einer Anpassung der Bewertung von Verbindlichkeiten gegenüber aus Mitarbeiter-Vertragsverhältnissen resultierenden Ansprüchen im Zuge der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Arbeitsmehrbelastungen. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Tantieme (270 TEUR), Rückstellungen für Resturlaub (134 TEUR) sowie auf Skontorückstellung (104 TEUR). Alle Positionen unter Verbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten verfügen wie bereits in den Vorjahren über jeweils eine Laufzeit von kleiner 1 Jahr. 4.) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAngaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird für das Berichtsjahr der Gesellschaft erstmalig ein Aufwand von außergewöhnlicher Größenordnung von 4.794,1 TEUR (VJ.: 0 TEUR) ausgewiesen. Auf Basis des handelsrechtlich gültigen Ergebnisabführungsvertrages zwischen der WiBU ObjektPlus GmbH und deren Gesellschafter (WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG) wird der komplette Jahresfehlbetrag nach Ertragsteuern vom Mutterunternehmen übernommen. 5.) Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse: Die Gesellschaft fungiert zusammen mit den anderen Gesellschaften der WIBU-Gruppe als Mitkreditnehmer für die der Gruppe wechselseitig und für verschiedene Bankprodukte eingeräumten Kreditlinien. Mögliche bürgende Verpflichtungen übernehmen die Gesellschaften der WIBU-Gruppe direkt und unmittelbar aus dieser Kreditlinie. Zum Stichtag bestanden für die Gesellschaft 7.313,0 TEUR Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen und/oder Bürgschaften. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist das Risiko einer Inanspruchnahme nach Einschätzung der Gesellschaft als äußerst gering anzusehen. Eine Passivierung der Haftungsverhältnisse erscheint somit als nicht geboten. Verbindlichkeiten aus Altersvorsorge bestanden nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Unter sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus den Anzahlungs- und Erfüllungsbürgschaften der laufenden Projekte sowie langfristigen Miet- und Leasingverträgen subsummiert. Zum Bilanzstichtag betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gesamt 602,3 TEUR (VJ.:591,2 TEUR)
• Davon gegenüber verbundenen Unternehmen 18,4 TEUR (VJ: 22,6 TEUR) Mitarbeiter Die Zahl der Arbeitnehmer stieg zwischen den Stichtagen der Geschäftsjahre um 3 Personen auf nunmehr 108. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf: Personalgruppen:
Darüber hinaus waren im Durchschnitt des Geschäftsjahres 1 (Vorjahr: 0) Auszubildende beschäftigt. Nachtragsbericht Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und damit die ökonomische Auswirkung auf die Gesellschaft und deren Geschäftsentwicklung bleiben weiter schwer prognostizierbar. Hierzu verweisen wir auf den Lagebericht. Sonstige Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind seit Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr: • Herr André Prentkowski, Ammersbek • Herr Torsten Harer, Großholbach Konzernzugehörigkeit Die WiBU ObjektPlus GmbH ist eine 100,00%ige Tochtergesellschaft der WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG und ist seit dem 17. Oktober 1985 mit Ergebnisabführungsvertrag mit dieser verbunden. Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG, Ahrensburg, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis.
Ahrensburg, 26. Mai 2021 WiBU ObjektPlus GmbH André Prentkowski Torsten Harer LageberichtGrundlagen der Gesellschaft I. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG, Ahrensburg bei Hamburg, und damit eine Teileinheit der WIBU-Gruppe (bzw. des WIBU-Konzerns), deren Geschäftsmodell es ist, Komplettanbieter von Objekteinrichtungen und medizinischen Produkten über Textilien bis zu Geräten und deren Wartung für den Pflege- und Gesundheitsmarkt aus einer Hand zu sein. Die WIBU-Gruppe, besteht aus den strategischen Geschäftsbereichen in Form der Spartengesellschaften "WiBU-ObjektPlus", " PflegePlus", "TextilPlus" und "ServicePlus". Die WIBU-Gruppe versteht sich dabei als integrierter Produkt- und Lösungsanbieter vorwiegend für den Pflege- und Gesundheitsmarkt mit neun Standorten in Deutschland und Österreich und annährend 500 Mitarbeitern. Die Gruppe betreut mehr als 12.000 Kunden. Das Auslandsgeschäft besteht aus einer weiteren Schwestergesellschaft mit einem Angebot über die Geschäftsbereiche aller Spartengesellschaften für den österreichischen Sozialmarkt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung, Planung und Innenarchitektur sowie Lieferung von kompletten Objekteinrichtungen für den Sozialmarkt sowie ähnlich gelagerte Dienstleistungen auch für gewerbliche Einrichtungen. Der Schwerpunkt der Gesellschaft neben dem Vertrieb von Eigenmarken liegt dabei in einem ganzheitlichen Lösungsansatz für die Gestaltung von Objekteinrichtungen der stationären Altenpflege und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser sowie sozialer, stationärer bzw. teilstationärer Einrichtungen in Deutschland. Gemeinsam mit Markenherstellern, mit denen die WIBU-Gruppe über Jahrzehnte hinweg partnerschaftliche Beziehungen pflegt, werden aus einzelnen Produktangeboten marktführender Hersteller individuell konzipierte, integrierte Einrichtungslösungen, die Design, Technik und Wirtschaftlichkeit verbinden. Die WiBU ObjektPlus GmbH realisiert im Jahr ca. 250 Einrichtungsprojekte. Das entspricht einem sehr stabilen Marktanteil am Gesamtbauvolumen in Deutschland in den benannten Marktsegmenten. Die Gesellschaft erwirtschaftet Umsatzerlöse überwiegend im Geschäftsbereich Objekteinrichtung. Der Vertrieb erfolgt über (rechtlich unselbständige) regionale Niederlassungen in Ahrensburg, Bad Wünnenberg, Berlin, Kronberg, Leipzig, München, Münster und Renningen. Die WiBU ObjektPlus GmbH unterhält in diesen Niederlassungen zudem Ausstellungsflächen. In der Gesellschaft waren zum Stichtag 104 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG. II. Ziele und Strategien Die Gesellschaft ist heute am Markt als individueller Lösungsanbieter sowie Produktspezialist gut positioniert. Strategisch soll die Marktpositionierung der Gesellschaft kontinuierlich ausgebaut werden. Hierzu bedarf es besonderer Anstrengungen in der personellen Akquisition sowie eines Ausbaus der Geschäfte mit Altkunden sowie weiterer akquisitorischer Maßnahmen zur Gewinnung von Neukunden. Der Fokus bleibt jedoch elementar die Kundennähe durch die regionalen Niederlassungen mit Ausstellungen sowie das Vertriebsteam, ergänzt um die fachliche Unterstützung seitens der Innenarchitekten. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse und Ergebnis vor Gewinnabführung (=Betriebsergebnis). Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen In den letzten 100 Jahren hat die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland stark zugenommen. Wurden um 1910/1912 geborene Männer im Durchschnitt noch 47,4 Jahre und Frauen 50,7 Jahre alt, ist die Lebenserwartung heute geborener Männer mittlerweile auf fast 78 Jahre gestiegen; für heute geborene Frauen beträgt sie bereits knapp 83 Jahre. Alle Prognosen gehen von einer weiteren Zunahme der Lebenserwartung aus. Medizinische Versorgung und Altenpflege ist vor allem aufgrund des immer höher werdenden Durchschnittsalters der Bevölkerung und des damit gleichzeitig wachsenden Pflegebedarfs für ältere Menschen ein immer wichtiger werdender Bestandteil des gesellschaftspolitischen und sozialen Lebens. Der Bedarf an stationären und ambulanten Einrichtungen und entsprechendem Personal steigt stetig weiter. Damit kann insoweit grundsätzlich von stabilen marktwirtschaftlichen Verhältnissen ausgegangen werden. Wettbewerbsverzerrende Marktkonzentrationen sind bisher nicht bekannt oder spielen keine wesentliche Rolle. Die mittel- und längerfristigen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen durch Corona sind bisher nicht abschließend beurteilbar, dürften jedoch längerfristig im Bereich der Altenpflege im Regelfall überschaubar sein. II. Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 war beeinflusst durch moderate negative coronabedingte Sondereffekte (teilweise Stillstand des normalen Tages- und Produktgeschäftes, Verzögerungen beim Projektgeschäft). Für das angelaufene Geschäftsjahr 2021 kann aktuell noch keine abschließende Einschätzung getroffen werden, da die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der weiteren Pandemie-Entwicklung und der vom Gesetzgeber definierten Homeofficepflicht auf Vertrieb und Umsatzerlöse noch nicht bewertbar sind. Einfluss auf die Zielerreichung erkennt die Geschäftsleitung zudem im Angebot an Produktions- und Lieferkapazitäten der Partner und Zulieferer im weiteren Jahresverlauf, deren Entwicklung den gleichen exogenen Einflussfaktoren unterliegen. Nichtsdestotrotz hält die Geschäftsleitung an ihrem Ziel höherer Erlöse im Vergleich zum Vorjahr fest. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen in 2020 65.138 TEUR (Vorjahr: 66.284 TEUR) und haben sich damit im benannten Marktumfeld mit 1.146 TEUR Rückgang gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil gezeigt. Dieser Umsatzrückgang konnte nicht ohne Effekt auf das Ergebnis vor Ertragsteuern und Gewinnabführung bleiben. Die Gesellschaft hat jedoch frühzeitig Maßnahmen ergriffen, so dass der außerordentlich bedingte Rückgang im Vorjahresvergleich mit 5.260 TEUR von 3.211 TEUR auf -2.049 TEUR im Rahmen geblieben ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich von 3.210 TEUR um 189 TEUR auf 3.021 TEUR, während sich der Personalaufwand von 7.255 TEUR um 797 TEUR auf 8.052 TEUR erhöhte. Diese Entwicklung spiegelt wider, dass die Gesellschaft auch in Pandemie-Zeiten den oben angeführten strategischen Fokus weiter zielgerichtet verfolgt hat. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 560 TEUR und haben sich gegenüber 2019 von 468 TEUR um 92 TEUR erhöht. Im Geschäftsjahr entsteht bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ein Sondereffekt in Form eines Steueraufwands von 4.794 TEUR, da die auf Basis des oben benannten Ergebnisabführungsvertrages gebildete Organschaft mit der Muttergesellschaft WiBU eG in Frage gestellt worden ist. Der Sachverhalt befindet sich in gemeinsamer Prüfung unter vorsichtiger Rückstellungsbildung. Darüber hinaus wird auch ein rückgestellter Effekt aus einer noch nicht beendeten Betriebsprüfung aufgeführt. Der von der WIBU Wirtschaftsbund sozialer Einrichtungen eG übernommene und durch einen Sondereffekt im Bereich der Ertragsteuern bedingte Nettoverlust betrug -2.049 TEUR (Vorjahr: Gewinnabführung 3.211 TEUR). 2. Finanzlage Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool-System der WIBU-Gruppe teil. Dies bedeutet, dass ihr - zusammen mit den anderen Tochtergesellschaften - zum 31. Dezember 2020 eine ausreichende Kreditlinie für Betriebsmittel aber auch für das Geschäftsmodell spezifische Aval-Volumen zur Verfügung stehen. Wir betrachten unsere Finanzlage als stabil und zufriedenstellend. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 6.533 TEUR. Auf der Aktivseite kam es im Wesentlichen zu Veränderungen beim Vorratsvermögen (plus 828 TEUR), bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (plus 1.030 TEUR von 9.469 TEUR auf 10.499 TEUR) sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (plus 5.014 TEUR). Vermögensminderungen gab es dagegen bei den Sonstigen Vermögensgegenständen (minus 376 TEUR). Auf der Passivseite sind zur Hauptsache die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betroffen. Es kam hier zu einer Erhöhung um 373 TEUR auf 5.229 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 155 TEUR auf 1.572 TEUR und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 2.129 TEUR um 956 TEUR auf 3.085 TEUR. Erhöhungen gab es bei den sonstigen Rückstellungen (218 TEUR). 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Kunden fragen weiter zunehmend nach der Umweltverträglichkeit und der Nachhaltigkeit der Produkte an. Wir bemühen uns, diesen Anforderungen gerecht zu werden, allerdings ist der jeweilige Grad gerade auch im Abgleich mit dem Wettbewerb bisher nicht messbar. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Prognose für 2020 aus 2019 bezüglich einer leicht positiven Umsatzentwicklung konnte nicht ganz erreicht werden. Dabei zeigte sich das abgelaufene Geschäftsjahr durch moderat negative, coronabedingte Sondereffekte beeinflusst. Trotz der bekannten Unsicherheiten im regulatorischen und im Marktumfeld wird für die Jahre ab 2021 mit höheren Umsatzerlösen als in 2020 geplant, da die Gesellschaft insbesondere für die Jahre 2022 und 2023 von einem wieder normalisierten Marktumfeld ausgeht. Die Geschäftsführung hat für 2021 mit Umsatzerlösen von rd. 75.000 TEUR und einem Ergebnis vor Gewinnabführung von knapp über 4.000 TEUR geplant. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen im 1. und noch Anfang des 2. Quartals und damit verbunden der noch schwer prognostizierbaren, weiteren Nachfrageentwicklung im Jahresverlauf hält die Geschäftsleitung an ihrem budgetierten Jahresergebnis für 2021 aktuell fest. Wir weisen darauf hin, dass diese Erwartungshaltungen mit den üblichen Unsicherheiten behaftet sind, auch wenn wir derzeit keine Anhaltspunkte für eine gegenläufige Entwicklung haben. 2. Risikobericht Grundsätze des Risikomanagements Die WIBU-Gruppe mit ihren Tochterunternehmen ist in ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken wie Währungs-, Zinsänderungs- und Ausfallrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken begegnet das Unternehmen mit einem aktiven Management-Reporting auf Basis monatlicher Leistungs- und Finanzdaten. Als Risikofaktoren sind folgende Kriterien identifiziert worden: Markt, Produktmix, Lieferanten, Wettbewerb, Mitarbeiter und Forderungsausfall. Am Ende des geschäftsbereichsbezogenen Risiko-Management-Systems wird die Zielsetzung für den Geschäftsbereich beschrieben. Die Gesellschaft ist stark abhängig vom Investitionsklima bei Investoren und Einrichtungsbetreibern, welches wiederum von den gesetzlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Dies führt sicherlich zu schwankenden Umsatzerlösen und Margen im Zeitablauf. Bei der Analyse der verschiedenen Risiken ergeben sich trotz Corona-Krise keine Sachverhalte, die zu einer deutlichen Verschlechterung der Lage oder gar zu einer Bestandsgefährdung der Gesellschaft in der nächsten Zeit führen könnten. Liquiditätsrisiken Als Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, das einem Unternehmen entsteht, wenn sich Schwierigkeiten bei der Erfüllung seiner sich aus den finanziellen Verbindlichkeiten ergebenden Verpflichtungen realisieren. Um die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität der Tochterunternehmen bzw. der Gruppe jederzeit sicherzustellen, werden innerhalb der WiBU-Gruppe auf Basis eines engen Net Cashflow Monitorings zudem ausreichend Liquiditäts-Reserven in Form von Kreditlinien vorgehalten. Ein detailliertes Monitoring unserer Kundenbeziehungen, ein aktives Forderungsmanagement sowie der selektive Einsatz von Warenkreditversicherungen wirken Risiken durch Forderungsausfälle entgegen. Das Risiko, dass Forderungsausfälle in der Gesellschaft WiBU ObjektPlus GmbH einen besonderen Einfluss auf die Ertragslage hätten oder die Gesellschaft sogar in ihrem Bestand gefährden, ist jedoch sehr gering. Bei der WiBU ObjektPlus GmbH werden zum Teil größere Projektvorhaben in nennenswertem Volumen abgewickelt. Die Verträge werden auf der Grundlage strikter interner Vorgaben abgeschlossen. Eine Absicherung solcher Verträge erfolgt i.d.R durch Vorauszahlungen oder Bürgschaften. Zudem entstehen in der Regel marktkonforme Gewährleistungsverpflichtungen bis zu fünf Jahren. IT-Sicherheit Die Gesellschaft ist den üblichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Die WIBU-Gruppe begegnet diesen Risiken zentral mit entsprechenden Sicherheitskonzepten und laufenden Investitionen, u. a. auch mit Hilfe entsprechender IT-Experten. Rechtliche Risiken Die steuerliche Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2014 bis 2017 ist derzeit noch nicht beendet. Chancenbericht Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und den damit einhergehenden, erforderlichen Investitionen in den Ausbau stationärer- und teilstationärer Pflegeeinrichtungen bzw. neue entstehende Wohnformen sowie notwendiger Renovierungen bestehender Einrichtungen erwachsen für die Gesellschaft Chancen, auch in Zukunft ihre Umsatzerlöse und Erträgnisse nennenswert zu steigern. Wir sehen weiter guten Chancen für Umsatz- und Ertragsteigerungen durch intensives Qualitätsmanagement, einer systematischen Betreuung unserer Altkunden, Erwerb neuer Kunden durch ein ausgewogenes Preis-/ Leistungsverhältnis, Kundennähe unserer Dienstleistungen sowie Ausbildung und Know-how unserer Mitarbeiter und Vertriebsbeauftragten. Weiter sehen wir Optimierungspotenzial durch konsequente Weiterentwicklung von Prozessen und innerbetrieblichen Abläufen. Auf Basis einer erfolgreichen Umsetzung dieser internen Zielsetzungen bei Eintreten des beschriebenen Marktumfeldes sieht die Geschäftsleitung gute Chancen, das Geschäftsvolumen der Gesellschaft in den nächsten Jahren signifikant auszubauen.
Ahrensburg, 26. Mai 2021 WiBU ObjektPlus GmbH Geschäftsführung André Prentkowski Torsten Harer Entwicklung des Anlagevermögens
Angaben zur Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 31.05.2021 festgestellt. |
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Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen