CEMA IT Systemhaus AGLiquidiert

68163 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 8442
Vorher
CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie
Eingetragen
14.6.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Unterstützung in allen informationstechnologischen (IT) Anwendungsbereichen. Dazu zählen die Anwenderbetreuung und die Anwenderunterstützung, die IT-Ressourcenverwaltung sowie die Pflege, der Erhalt und der Ausbau bestehender IT-Lösungen, insbesondere im Rahmen von Netzwerken. Weiterhin ist die Gesellschaft im Bereich der IT-Unternehmensberatung tätig.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Thomas Steckenborn
seit 19.10.2005
Vorsitzender des Vorstands
Rolf Braun
seit 19.10.2005
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

3.103.200,06 3.068.233,62

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

256.060,64 188.026,37

II. Sachanlagen

124.564,51 157.632,34

III. Finanzanlagen

2.722.574,91 2.722.574,91

B. Umlaufvermögen

5.582.948,56 6.131.750,83

I. Vorräte

39.803,00 5.575,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.548.245,23 5.366.677,22

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

994.900,33 759.498,61

C. Rechnungsabgrenzungsposten

61.416,53 71.767,45

D. Aktive latente Steuern

219.840,00 188.141,00

Summe Aktiva

8.967.405,15 9.459.892,90



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

2.722.045,12 2.510.284,05

I. Gezeichnetes Kapital

475.000,00 475.000,00

II. Kapitalrücklage

90.993,19 90.993,19

III. Gewinnrücklagen

4.164,48 4.164,48

IV. Bilanzgewinn

2.151.887,45 1.940.126,38

B. Rückstellungen

527.492,98 362.586,99

C. Verbindlichkeiten

5.717.867,05 6.587.021,86

Summe Passiva

8.967.405,15 9.459.892,90

ANHANG

CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie, Mannheim
eingetragen beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 8442
Anhang für 2019

Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang vermerkt.
Die CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie, Mannheim ist Mutterunternehmen der CEMA Gruppe. Bei Bedarf können zusätzliche Finanz-Informationen bei der Geschäfts-führung der CEMA AG Spezialisten für Informationstechnologie, Mannheim, angefragt werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen der Währungsumrechnung
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren des Weiteren die nachfolgenden Bilanzie-rungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer errechnet, wobei die lineare Abschreibungsmethode angewandt wird.
Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800,00 werden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht auf einen niedrigeren beizulegenden Wert abzuwerten ist.
Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht im Einzel-fall ein niedrigerer Wertansatz nach § 253 Abs. 4 HGB geboten war.
Forderungen und sonstige Aktiva sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risiko-behafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Als Methode zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Pensionsrückstel-lungen) wird das Anwartschaftsbarwertverfahren angewandt (Projected Unit Credit Me-thod).
Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wird das vorhandene Deckungsvermögen mit den Pensionsrück-stellungen saldiert ausgewiesen.
Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme berücksichtigt. Sie sind in Hö-he des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ange-setzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr am Abschlussstichtag zum Devisen-kassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwäh-rungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang gesondert bei den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betrieb-liche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz
Forderungen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen mit einer Restlauf-zeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.240 (Vorjahr TEUR 1.790).
In der Position sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.968 (Vorjahr TEUR 4.990) enthalten.

Aktive latente Steuern
Im Geschäftsjahr sind TEUR 220 (Vorjahr TEUR 188) latente Steuern aktiviert. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Wertdifferenzen zwischen Handel- und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 709 (Vorjahr TEUR 607). Die Differenzen betreffen das Geschäftsjahr und Vor-jahre. Zur Ermittlung des Wertes der aktiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31 % (Vorjahr 31 %) zugrunde gelegt. In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüt-tungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB.

Eigenkapital
Das Grundkapital ist eingeteilt in 475.000 Stück auf den Namen lautende Stammaktien mit einem Nennbetrag von je EUR 1,00.
Der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.940.126,38 ergibt zusammen mit dem Jahresüber-schuss in Höhe von EUR 211.761,07 einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.151.887,45.

Pensionsrückstellungen
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zu-sagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Den Berechnungen lie-gen die Richttafeln für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck (2018 G) zugrunde.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt anhand des Anwartschaftsbarwertverfah-rens (Projected-Unit-Credit-Methode). Die Höhe der Pensionsverpflichtungen errechnet sich aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Ge-halts- und Rentensteigerungen.
Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 10 Jahren (Vorjahr: 10 Jahren) ergibt.

Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungs-grundlagen:

2019 2018

Rentenanpassungstrend

1,0 % 1,0 %

Gehaltstrend

0,0 % 0,0 %

Fluktuation

0,0 % 0,0 %
Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) 2,75% 3,25%

Nach § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ( 2,75 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entspre-chenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (2 %) zu ermitteln. Dieser beträgt gemäß vorliegendem Gutachten EUR 324.801,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Für die Pensionsrückstellungen existieren eine Rückdeckungsversicherung sowie ein Fondsdepot, welche an den Pensionsberechtigten verpfändet sind. Die Pensionsrückstellungen wurden daher im Geschäftsjahr mit dem Planvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Es ergab sich ein passivischer Überhang, welcher in der Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen wird.

Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und 2018 verrechneten Beträge:

31.12.2019

31.12.2018

EUR

EUR

Pensionsrückstellung

1.502.999,00 1.250.865,00

abzgl. Zeitwert des Planvermögens

- Rückdeckungsversicherung

-858.533,06 -800.727,05

- Fondsdepot

-217.847,96 -217.887,96

Passivischer Überhang

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen

426.617,98 232.249,99

Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital. Der Wert des Fondsdepots entspricht dem Saldo am Bilanzstichtag. Die Anschaffungskosten betragen wie im Vorjahr EUR 200.460,00.

2019 2018

Kursgewinne/-verluste aus Planvermögen

0,00 0,00

Zinsaufwand aus Abzinsung

-216.451,00 -175.277,00

Saldo

-216.451,00 -175.277,00

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen und ausste-hende Rechnungen.


Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten sind solche mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 Jahren in Höhe von
TEUR 1.670 (Vorjahr: TEUR 2.515) enthalten. Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegen-über verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 403 (Vorjahr: TEUR 184).

Sonstige Angaben
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
gem. § 285 Nr. 33 HGB
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben bis zur Erstellung dieses Jahresabschlusses nicht stattgefunden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverpflichtun-gen in Höhe von jährlich TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 189).

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.


Organe

Vorstand
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Thomas Steckenborn, Mannheim (Vorsitzender)
Herr Rolf Braun, Mannheim
Beide Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.


Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:
Holger Herrwerth, Heidelberg (Vorsitzender)
Roland Hartung, Mannheim (ausgeschieden zum 31.12.2019)
Peter A. Koch, Speyer
Prof. Dr. Marc Sachon, San Cugat/ Spanien

Ergebnisverwendung
Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.151.887,45 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Mannheim, den 28. Mai 2020

Thomas Steckenborn (Vorstandsvorsitzender) - Rolf Braun (Vorstand)

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. Juli 2020

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