ELME Service und Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Engel seit 21.11.2001 | Prokura |
Günther Froschermeier seit 31.10.2001 | Vorstandsmitglied |
Reinhard Robert Blum seit 31.10.2001 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EL-ME AGAu in der HallertauJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht 2007A. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2007 Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert. Gegenüber dem Vorjahr (T€ -713) wurden T€ 32 erzielt. Das Rohergebnis ist überproportional zum Umsatz gestiegen. Der Grund liegt in einem veränderten Produktmix und in der positiven Entwicklung des US-$. Das Jahresergebnis hat sich um T€ 565 erhöht. Die EL-ME AG ist im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb elektronischer Geräte, sowie der dazugehörigen Software und Serviceleistungen tätig, Hauptfokus sind Lösungen für elektronische Kartenzahlungen. Die Marktsituation ist seit Jahren durch Marktwachstum und Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Hohe technische Eintrittsbarrieren erschweren allerdings erheblich den Markteintritt weiterer Wettbewerber. Der Marktsituation begegnen wir durch innovative Produkte, strategische Partnerschaften und hohe Investitionen in unseren Entwicklungsbereich. Damit können wir unseren Kunden eine umfassende Produktpalette auf hohem technischem Niveau bieten. Durch Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden ausbauen sowie Neukunden gewinnen. In Verbindung mit unseren Partnern konnten wir zukunftsträchtige internationale Projekte realisieren. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovation bestätigen unsere Geschäftspolitik, dem Unternehmen ist es wiederholt gelungen ein "Leadership Product" zu etablieren, 2007 waren dies ein neues Automatenterminal und ein sehr kompaktes Mobil-Terminal. Unsere Umsatzerlöse setzen sich zum einen aus dem Verkauf von Payment-Terminals und zum anderen aus Softwareentwicklungen und Service- und Reparaturdienstleistungen zusammen. Durch einen verstärkten Ausbau des Verkaufsbereiches konnte das realisierte Umsatzwachstum erzielt werden. Trotz dieser Erweiterung konnten die Kosten insgesamt stabil gehalten werden. Dies ist nicht zuletzt auf eine sehr strenge Kostenkontrolle zurückzuführen. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage hat sich stark gegenüber dem Vorjahr geändert. Hat sich das Anlagevermögen aufgrund abschreibungsbedingter Reduktion des Sachanlagevermögens verringert, so ist das kurzfristig gebundene Vermögen stark gestiegen. Dieser Effekt ist insbesondere auf sehr starke Umsätze im letzten Geschäftsquartal zurückzuführen, die den Forderungsbestand sehr in die Höhe haben steigen lassen. Aufgrund der breiten Produktpalette ist es ferner erforderlich geworden, einen höheren Inventurbestand vorzuhalten. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital ist in der Höhe gegenüber dem Vorjahr leicht auf T€ 1.454 gestiegen. Aufgrund einer wesentlich höheren Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 35,8 % auf 20,1% gesunken. Das Fremdkapital besteht ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht ein Gesellschafterdarlehen, das variabel nutzbar ist. Zum Stichtag bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien über T€ 1.280. Darüber hinaus steht die Gesellschafterin mit weiteren Darlehen zur Verfügung. Somit ist die Liquidität gewährleistet. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 15 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 4 % der Bilanzsumme und enthalten Anwartschaften, von denen die erste im Jahre 2021 fällig wird. Investitionsvorhaben in größerem Stil sind nicht geplant und nicht notwendig. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf große und mittelgroße Kunden mit ganzheitlichen Lösungen gekennzeichnet. Das Angebot umfasst kundenspezifische Applikationen, eine zum Teil auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Hardware sowie Service- und Wartungsleistungen. Als Einkäufer von Waren in US-$ hat die Entwicklung auf dem Devisenmarkt zudem positiv die Ertragslage beeinflusst. Durch den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und der Abrundung unseres Produktportfolios konnten die Umsätze um 7 % gesteigert werden. Diese Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal mit einem großen Anteil an Ingenieuren im Bereich der Soft- und Hardwareentwicklung. Für das abgelaufene Geschäftsjahr war ein besserer Verlauf gewünscht und geplant. Durch nicht beeinflussbare Umstände konnte der Geschäftsplan so nicht gehalten werden. In diesem schwierigen Umfeld war es dennoch möglich, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, wodurch die wirtschaftliche Lage insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen ist. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 14-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat Währungsrisiken durch den Einkauf ihrer Produkte in US-$. Diese Währungsrisiken werden abgesichert durch den Abschluss von Devisentermingeschäften. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die weitergehenden Erklärungen im Anhang. Gegen den Wettbewerb am Markt wird durch die weitere Festigung der Beziehungen zu den bestehenden Kunden sowie den Ausbau neuer Kundenbeziehungen gesorgt. Durch die Entscheidung einer kartellrechtlichen Frage, die den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr stark gehemmt hat, ist mit einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung für 2008 / 09 zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite setzen wir auf langjährige und qualitativ hochwertige Lieferanten. Durch eine enge Partnerschaft zu dem Weltmarktführer VeriFone besteht eine für Deutschland exklusive Lieferantenbeziehung mit unserem wichtigsten Lieferant. Dieses Unternehmen ist eine börsennotierte, weltweit agierende Aktiengesellschaft, deren Kernbereich die Herstellung von Zahlungsterminals ist. Mit dem Ausfall dieses Lieferanten ist nicht zu rechnen. Hinzu kommen ca. 60% von Produkten aus eigener Hardware-Entwicklung, die bei dem externen Lohnfertiger Wincor in Singapur produziert werden. Auch diese Lieferantenbeziehung besteht jangjährig und ist stabil. Zur Risikominimierung arbeiten wir permanent an der Verbesserung bestehender Lieferantenbeziehungen und überprüfen regelmäßig die Qualität der Lieferanten. Wo es möglich und sinnvoll ist, werden darüber hinaus Zweitlieferanten aufgebaut. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, die Kreditlinien bei den Kreditinstituten sowie die Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle gibt es im nennenswerten Umfang keine. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Kreditlinien werden von zwei überregionalen Geschäftsbanken bereitgestellt. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. III. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2008 und 2009 positiv, auch der Zeitraum über die nächste 3 Jahre ist durch Wachstum in weiteren Segmenten (kontaktlose Zahlung, unbediente Verkaufslosungen) geprägt. Wir erwarten in den folgenden beiden Geschäftsjahren jeweils ein Umsatzwachstum von mehr als 10 % p.a. Unsere Finanzlage wird sich in Folge der positiven Prognose signifikant verbessern. Die Ertragslage wird sich in den nächsten beiden Jahren ebenfalls verbessern. Die Kosten werden in den kommenden Jahren im Verhältnis zum Umsatz- und Rohertragszuwachs unterproportional steigen. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. C. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. D. Forschungs- und EntwicklungsberichtDie Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführung. Erklärung des Vorstandes gemäß § 312 AktG: "Unsere Gesellschaft hat bei den aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessen Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt worden".
Au, im Februar 2008 Reinhard Blum, Vorstandsvorsitzender Günther Froschermeier, Vorstand Technik BILANZ ZUM 31.12.2007AKTIVA
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2007- 31.12.2007
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 01.01.2007 - 31.12.2007 | 01.01.2006 - 31.12.2006 | |||
| € | € | |||
| 1. Umsatzerlöse | 12.096.312,79 | 11.284.869,34 | ||
| 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 229.897,82 | -80.120,05 | ||
| Gesamtleistung | 12.326.210,61 | 11.204.749,29 | ||
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 521.658,74 | 394.594,70 | ||
| 12.847.869,35 | 11.599.343,99 | |||
| 4. Materialaufwand: | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | 7.045.002,97 | 6.793.899,68 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 436.358,93 | -7.481.361,90 | 238.405,79 | -7.032.305,47 |
| Rohergebnis | 5.366.507,45 | 4.567.038,52 | ||
| 5. Personalaufwand: | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 2.918.077,67 | 2.933.371,09 | ||
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und | ||||
| für Unterstützung | 553.821,94 | -3.471.899,61 | 533.759,32 | -3.467.130,41 |
| - davon für Altersversorgung: € 122.411,14 (Vj. € 114.397,15) | ||||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des | ||||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | -476.098,77 | -531.140,42 | ||
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.266.803,56 | -1.225.026,39 | ||
| 151.705,51 | -656.258,70 | |||
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 261,42 | 5.650,87 | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 120.069,39 | -119.807,97 | 62.398,49 | -56.747,62 |
| - davon verbundenen Unternehmen: € 52.430,56 (Vj. € 0,00) | ||||
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 31.897,54 | -713.006,32 | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -28.718,81 | 169.117,27 | ||
| 12. sonstige Steuern | -2.567,20 | -31.286,01 | -20.072,13 | -149.045,14 |
| 13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | 611,53 | -563.961,18 | ||
| 14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 890.967,56 | 1.704.928,74 | ||
| 15. Dividendenausschüttung | 0,00 | 250.000,00 | ||
| 16. Bilanzgewinn | 891.579,09 | 890.967,56 | ||
1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände werden sofort abgeschrieben.
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung.
Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten aktivierungspflichtige Gemeinkosten.
Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Erkennbare Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Liquide Mittel werden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen abgegrenzte Versicherungsbeiträge und Messegebühren. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf der Basis eines Zinsfußes von 6% (§ 6a EStG) ermittelt. Hier wurden die neuen Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
2. Grundlagen der Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Soweit es das Höchst- bzw. Niederstwertprinzip erfordert, erfolgt die Umrechnung zum Stichtagskurs.
Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Stichtagskurs bewertet.
Devisentermingeschäfte wurden zur Absicherung langfristiger Abnahmemengen mit festgeschriebenen Währungskursen abgeschlossen.
Zum Stichtag bestanden Devisentermingeschäfte ausschließlich in US-$ mit einem Gesamtvolumen von $ 4,980 Mio. Die Fälligkeiten der jeweiligen Einzelbeträge liegen in der Zeit zwischen dem 02.01.2008 und dem 15.12.2008. Den Geschäften liegen Terminkurse zwischen 1,3875 und 1,3943 €/$ zugrunde. Die unrealisierten Kursverluste betragen $ 0,377 Mio. bzw. zum Stichtagskurs € 0,256 Mio. Kursverluste ergeben sich jedoch nicht, da geschlossene Positionen von Termingeschäften mit in US-$ valutierenden Einkaufsverpflichtungen oder geplanten Bestellungen mit entsprechender Fristen- und Betragskongruenz gegeben sind.
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt. Die genutzten Betriebsflächen sind durch langfristige Mietverträge gesichert.
Die Finanzanlagen betreffen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zu Pensionszusagen.
Anlagenspiegel einfügen!
2. Vorräte
Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| T€ | T€ | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.900 | 1.247 |
| unfertige Erzeugnisse | 128 | 37 |
| fertige Erzeugnisse, Waren | 315 | 197 |
| geleistete Anzahlungen auf Waren | 58 | 0 |
| 2.401 | 1.481 |
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen sind Einzelwertberichtigungen (T€ 40) und Pauschalwertberichtigungen (T€ 20) berücksichtigt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Mietkautionen (T€ 32) und abgezinste Körperschaftsteuerguthaben (T€ 70).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: T€ 93 (Vorjahr: T€ 102).
4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen in voller Höhe (T€ 16) vorausbezahlte Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres.
5. Aktive latente Steuern
Die aktive latente Steuer, die im Zusammenhang mit der Rückstellung für drohende Verluste im Vorjahr gebildet wurde, ist im Geschäftsjahr aufgelöst worden.
6. Eigenkapital
| a) Gezeichnetes Kapital | € | 511.291,88 |
Das gezeichnete Kapital ist unterteilt in 500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
| b) Gesetzliche Rücklage | € | 51.129,19 |
Die gesetzliche Rücklage hat gemäß § 150 Abs. 2 AktG 10% des Grundkapitals erreicht.
c) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2007 wie folgt:
| Bilanzgewinn zum 01.01.2007 | € | 890.967,56 |
| Gewinnausschüttung | 0,00 | |
| Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2007 | 611,53 | |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | |
| Einstellung in die andere Gewinnrücklage | 0,00 | |
| Bilanzgewinn zum 31.12.2007 | € | 891.579,09 |
In der ordentlichen Hauptversammlung vom 04.04.2007 wurde beschlossen, eine Dividende von € 0,00 je Aktie auf 500.000 Stückaktien, also € 0,00 auszuschütten und € 890.967,56 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung zu nehmen.
7. Rückstellungen
Zu den Pensionsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr 2007 gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten T€ 33 zugeführt. Zum ertragsteuerlichen Teilwert zum 31.12.2007 bestehen keine Fehlbeträge.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Urlaubsansprüche und Überstundenansprüche der Belegschaft (T€ 291), Berufsgenossenschaft (T€ 15), Warenlieferungen (T€ 344), Rücknahmeverpflichtungen (T€ 176), Gewährleistung (T€ 29), Tantiemen (T€ 24) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 20).
8. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2007
| Restlaufzeit | Restlaufzeit | |||
| Restlaufzeit | zwischen einem | von mehr als | ||
| bis zu einem Jahr | und fünf Jahren | fünf Jahren | Gesamtbetrag | |
| € | € | € | € | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 721.545,00 | 0,00 | 0,00 | 721.545,00 |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 363.063,50 | 0,00 | 0,00 | 363.063,50 |
| -
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht:
€ 0,00 (Vj. € 0,00) |
||||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.086.680,12 | 0,00 | 0,00 | 1.086.680,12 |
| 4. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen | 2.069.986,11 | 0,00 | 0,00 | 2.069.986,11 |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 396.956,97 | 0,00 | 0,00 | 396.956,97 |
| - davon aus Steuern: € 391.913,47 (Vj. € 185.185,35) | ||||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj. € 0,00) | ||||
| Gesamtsumme | 4.638.231,70 | 0,00 | 0,00 | 4.638.231,70 |
| davon durch | ||
| Pfandrechte und | ||
| ähnliche Rechte | ||
| gesichert | Art und Form | |
| € | der Sicherheit | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 0,00 | |
| -
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht:
€ 0,00 (Vj. € 0,00) |
||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,00 | üblicher Eigentumsvorbehalt |
| 4. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 0,00 | |
| - davon aus Steuern: € 391.913,47 (Vj. € 185.185,35) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj. € 0,00) | ||
| Gesamtsumme | 0,00 |
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
1. Umsatzerlöse
Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographischen Gesichtspunkten wird die Erleichterungsvorschrift des § 288 Satz 2 HGB in Anspruch genommen.
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Kursgewinnen (T€ 276), Erträgen aus der Auflösung von Verbindlichkeiten (T€ 35), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 31), Erträge aus Dienstleistungen gegenüber Drittgesellschaften (T€ 85), Erlösen aus Verkäufen des Anlagevermögens (T€ 4), Erhöhung der Rückdeckungsversicherung (T€ 39) und Sachbezügen (T€ 51).
3. Abschreibungen
Die Abschreibungen setzen sich aus planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (T€ 476) zusammen.
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steueraufwendungen vom Einkommen und Ertrag betreffen die Einstellungen in das Körperschaftsteuerguthaben (T€ 6) sowie die Auflösung von latenten Steuern (T€ 35) aus dem Vorjahr.
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nach § 251 und § 268 Abs.7 HGB waren folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:
| Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung | ||
| von Wechseln | T€ | 0(Vj: 0) |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und | ||
| Scheckbürgschaften | T€ | 20 (Vj: 199) |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen | T€ | 0 (Vj: 0) |
| Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicher- | ||
| heiten für fremde Verbindlichkeiten | T€ | 0 (Vj: 0) |
| An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen: | ||
| Verpflichtungen aus Leasingverträgen | T€ | 76 (Vj: 52) |
| Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen | T€ | 878 (Vj: 1.081) |
2. Geschäftsführung (Vorstand und Aufsichtsrat)
Vorstand
Herr Dipl. Ing. Reinhard Blum, Vorsitzender
Herr Dipl. Ing. Günther Froschermeier, Forschung & Entwicklung
Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf T€ 360.
Mitglieder des Aufsichtsrats
Herr Jacobus Johannes Verhaegen, NL-Kessel, - Vorsitzender
Kaufmann
Herr Thomas Rohland, Emmerich am Rhein
Kaufmann
Herr Cornelis van de Velden, NL-Arnhem
Direktor
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf T€ 0.
3. Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 64 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 43 Angestellte, 14 gewerbliche Arbeitnehmer, 7 Aushilfskräfte.
4. Mutterunternehmen
Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Van de Velden Holding B.V. mit Sitz in Arnhem, Niederlande, in deren Konzernabschluß die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluß wird gemäß Artikel 394, Teil 4, Buch 2 des Bürger Gesetzbuches in den Geschäftsräumen der Van de Velden Holding B.V. zur Einsichtnahme ausgelegt.
Der Vorstand schlägt vor, keine Ausschüttung vorzunehmen und den Bilanzgewinn in Höhe von € 891.579,09 auf neue Rechnung fortzuschreiben.
Ausschüttung einer Dividende von € 0,00 je Aktie auf
| 500.000 Stückaktien | € | 0,00 |
| Gewinnvortrag | € | 890.967,56 |
| Jahresüberschuss | € | 611,53 |
| Bilanzgewinn | € | 891.579,09 |
Au in der Hallertau, den 22. Februar 2008
Reinhard Blum
Günther Froschermeier
" Wir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EL-ME AG, Au in der Hallertau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Düsseldorf, 1. März 2008
Mecklenburg
+ Hoffmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Hoffmann, Wirtschaftsprüfer
Au in der Hallertau
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluß für das Geschäftsjahr 01.01.2007 bis 31.12.2007 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Gesellschaft von der Mecklenburg & Hoffmann GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluß, den Lagebericht des Vorstandes und seinen Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. An diesen Beratungen hat der Abschlußprüfer teilgenommen. Dem Ergebnis der Prüfung das Jahresabschlusses durch den Abschlußprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei.
Nach dem abschließendem Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluß. Dieser ist damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Ein Konzernabschluß und ein Konzernlagebericht waren nach den Feststellungen im Lagebericht des Vorstandes nicht zu erstellen.
Arnhem, 23.04.2008
Verhaegen, Vorsitzender des Aufsichtsrates
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