SR Projektentwicklungs GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRISETTA Kunststoff GmbHSchönau im SchwarzwaldJahresabschluss zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009FRISETTA Kunststoff GmbHA. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Die im Jahr 2007 begonnene und in 2008 weitergeführte Restrukturierung hat ihr Ziel auch 2009 nicht erreicht. Deshalb hat die Geschäftsleitung ein Beratungsunternehmen mit den Untersuchungen der Defizite und der Erarbeitung entsprechender verbesserter Restrukturierungsmaßnahmen beauftragt. Die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 spiegelt sich deutlich im Bereich der zurückgegangenen Umsätze und den ersten Maßnahmen der Restrukturierung auf das Kerngeschäft wider. Im Ergebnis ist die Gesamtleistung um 1.900 Tsd. € zurückgegangenen. Aufgrund falscher Maßnahmen mussten größere Abwertungen im Bereich des Vorratsvermögens vorgenommen werden, so dass daraus ein Geschäftsjahresergebnis von minus 1.197 Tsd. € resultiert. Die Gesellschaft stellt Kunststoffspritzgießteile für die Industrie, Mundhygieneartikel und technische Bürsten her und unterhält einen eigenen Werkzeugbau. Das Unternehmen wurde Mitte 2008 erfolgreich nach DIN EN ISO 9001 rezertifiziert. Ein QM - Beauftragter überprüft die permanente Einhaltung der definierten Organisations- und Qualitätsnormen. Dem Druck der Anbieter aus s.g. Billiglohnländern ist die Gesellschaft nach wie vor ausgesetzt. Der im Jahr 2008 einsetzende Konjunktureinbruch, vor allem im Bereich der Industrieprodukte, setzte sich auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 fort. In Verbindung mit den ersten Maßnahmen der Konzentration auf gewinnbringendes Geschäft hatte dies die Folge, dass wir einen um 14,8 % geringeren Umsatz erzielten. Lage des Unternehmens Die Struktur der Vermögens- und Schuldposten innerhalb der Bilanz hat sich entsprechend dem Geschäftsverlauf normal entwickelt. Der Jahresverlust wurde durch die Zuführungen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von 1.0 Million Euro weitestgehend ausgeglichen, so dass weiterhin ein positives Eigenkapital ausgewiesen wird. Die Finanzierung der Gesellschaft basiert weiterhin auf der Grundlage von Gesellschafterdarlehen. Die schlechte Ertragslage ist im Wesentlichen dem Umsatzrückgang von 14,8 %, dem sehr zeitversetzten, nicht so zügig angepassten Personalaufwand sowie den hohen sonstigen betrieblichen Aufwendungen geschuldet. Die Materialeinsatzquote hat sich, bezogen auf die Gesamtleistung, gegenüber dem Vorjahr (43,3 %) auf 41,9 % leicht verbessert. Trotz eines um 5 % gesunkenen Personalaufwandes ist dieser bezogen auf die Gesamtleistung auf 47,5 % angestiegen (Vorjahr 40,2 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (saldiert mit sonstigen Erträgen) haben sich um T€ 454 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 1.494 erhöht. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Darstellung der Chancen und Risiken Für das Unternehmen besteht aufgrund der anhaltend schlechten und unzufriedenstellenden Rentabilität im Bereich der Kunststoffprodukte in Verbindung mit dem konjunkturellen Einbruch und den stark rückläufigen Auftragseingängen das Risiko einer finanziellen Unterdeckung. Dadurch ist der Fortbestand und die Restrukturierung des Unternehmens nur durch Zuführung von Eigenmitteln durch die Gesellschafter zu gewährleisten. Eine Finanzierung von Seiten der Banken wird nur bei einer erfolgreichen Sanierung bzw. Restrukturierung möglich sein. Ein weiteres Risiko stellt die internationale Rohstoffpreisentwicklung dar, die den Prozess der Verbesserung der Rentabilität beeinträchtigen kann. Die Gesellschaft hat durch die Beauftragung eines externen Beratungsunternehmens Analysen und Strategien ausarbeiten lassen, die zu einer deutlichen Verbesserung der zukünftigen Unternehmensergebnisse beitragen sollen. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Aufgrund der stark verlustbringenden Artikel und Kunden, von denen wir uns im Laufe des Geschäftsjahres 2010 trennen werden, hat sich die Gesellschaft für die Folgejahre eine neue Strategie zurechtgelegt. Die Frisetta Kunststoff GmbH konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft unter dem Leitmotiv "Brushes for life", das heißt Mundhygieneartikel, Bürsten und Pflegeprodukte für den täglichen Bedarf. Diese Unternehmenspolitik ist maßgebend für die Führung unserer Mitarbeiter und für die konsequente Verwirklichung von Ideen und richtungweisenden Produkten. Mundhygieneartikel, technische hochwertige Bürsten, Spritzgießteile sowie der Werkzeugbau bilden die Kernkompetenz der Frisetta Kunststoff GmbH. Ständige Produktentwicklungen, kontinuierliche Verbesserungen der Produktionsverfahren, Überwachung der Produktion und Förderung der Qualitäts- und Motivationsbereitschaft des gesamten Frisetta - Teams sind die entscheidenden Faktoren zur Erhaltung und Gewinnung zufriedener Kunden. Die dadurch erreichbare Stabilität führt zur Existenzsicherung des Unternehmens und zur Erhaltung der Arbeitsplätze. Die vom Schwesterunternehmen durchgeführte Entwicklung im Bereich der New Duplex schreitet sehr gut voran, die technische Machbarkeit ist maschinentechnisch nachgewiesen. Die im Rahmen des Vertriebsrechtes für die Gesellschaft Anfang 2010 hergestellten und vorgestellten Muster fanden bei potenziellen Kunden sehr großes Interesse. Die Geschäftsführung geht bei der Planung für das Geschäftsjahr 2010 von einem deutlich reduzierten Verlust für das Kalenderjahr aus. Um den geplanten Rückgang der Umsätze bei den Spritzgießteilen zu kompensieren und die Kostensituation zu verbessern, sind im Jahr 2010 weitere Personalabbaumaßnahmen unvermeidbar. Der timelag führt zu den o.a. Auswirkungen. Nachtragsbericht Seit Januar 2010 ist Herr Jörg Schuh als neuer Geschäftsführer mit der Leitung des Unternehmens und mit der Umsetzung der Sanierungspläne betraut. Weiterhin wurde eine externe Beratungsfirma für die Umsetzung der Sanierungspläne zusammen mit der neuen Geschäftsleitung beauftragt. Die massiven Personalabbaumaßnahmen wurden bereits im Januar 2010 umgesetzt Anfang 2010 wurden anhand von Artikel- und Kundenanalysen sogenannte Verlustbringer mit Ihren Auswirkungen auf das Gesamtergebnis identifiziert. Entsprechende Maßnahmen für die Ablösung der Artikel wie auch Kunden wurden bereits eingeleitet. Neue Artikel konnten gewonnen werden. Das Unternehmen spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen seinen ganz besonderen Dank und Anerkennung aus, insbesondere für das Engagement und die geleistete Arbeit in den schwierigen Zeiten des Unternehmens. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2009 bis 31.12.2009FRISETTA Kunststoff GmbH
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der FRISETTA Kunststoff GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren. 2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses 2.1 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen Der Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaften der FRISETTA Firmengruppe erfolgt in Anlehnung an § 290 HGB als solche gegenüber "nahestehenden Unternehmen" obwohl die Unternehmen der FRISETTA- Gruppe, untereinander keinen Konzern nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB bilden. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear bzw. degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche, selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugang in voller Höhe abgeschrieben. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und Euro 1.000,00 liegen, werden Sammelposten gebildet, welche im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel aufzulösen sind. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6% bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert: Aktiva
4.1 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4.3 Eigenkapital Im Bilanzverlust auf den 31. Dezember 2009 ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 1.838 enthalten. 4.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche aus:
4.5 Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.306 enthalten. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Leasing- und Mietkaufverträge
Immobilienmietverträge
5.2 Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte durch Herrn Dr. Gerhard Pötsch (bis 18. Dezember 2009) Herrn Jörg Schuh (ab 18. Dezember 2009) geführt. Herr Jörg Schuh ist einzelvertretungsberechtigt. 5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Angaben unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 5.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 115. Anlagespiegel
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach den Bestimmungen des HGB verkürzte Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FRISETTA Kunststoff GmbH, Schönau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir ergänzend darauf hin, dass bis zum erfolgreichen Abschluss der Restrukturierungsmaßnahmen das Unternehmen wegen der anhaltenden Verluste von der Bereitschaft der Gesellschafter zur Gewährleistung der Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft abhängt. Auf die diesbezüglichen Erläuterungen im Lagebericht wird verwiesen. Die weitere Verbesserung der Ertragssituation ist notwendige Voraussetzung für den Fortbestand und die dauerhafte Sicherung des Unternehmens.
Freiburg, den 21. Juli 2010 MTR
Markgräfler Treuhand & Revision GmbH
Biedert, Wirtschaftsprüfer Buhl, Wirtschaftsprüfer |
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