Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 202016
Vorher
Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ)
Eingetragen
20.8.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Der Betrieb von Warendienstleistungszentren, insbesondere die Abwicklung von logistischen Leistungen aller Art, Frachtmanagement sowie alle artverwandten Geschäfte. Beteiligung an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik van Duuren
seit 13.10.2021
Geschäftsführer
Stefan Sander
seit 26.5.2020
Prokura
Michael Rybak
seit 3.4.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dirk Rossmann GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ)

Burgwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

1. Geschäftsverlauf

Die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) betreibt Läger in Bergkirchen, Köln, Rodgau, Wustermark und Malsfeld (zusätzlich seit dem 1. Oktober 2017) für Drogeriewaren und erbringt die damit verbundenen Dienstleistungen für die alleinige Gesellschafterin Dirk Rossmann GmbH.

Das Umsatzwachstum in 2017 beträgt 14,6 % (Vorjahr: 20,5 %).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen Investitionen in Sachanlagen getätigt (Mio. € 6,7; Vorjahr: Mio. € 0,9). Dabei handelt es sich in Höhe von Mio. € 5,7 um Zugänge zum Anlagevermögen am Standort Malsfeld. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von insgesamt Mio. € 2,0 (Vorjahr: Mio. € 1,7) gegenüber.

Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Jahresverlauf 2017 um 107 Personen auf durchschnittlich 862 Mitarbeiter (Vorjahr: 755) und 8 Auszubildende (Vorjahr: 8).

Durch den Logistikvertrag vom 4. Dezember 2008 erhält die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) eine jährliche Marge von T€ 20. Sämtliche Istkosten trägt die alleinige Gesellschafterin.

2. Darstellung der Lage

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2017 ist durch einen Anteil von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen an der Bilanzsumme von 85,8 % (Vorjahr: 60,3 %) gekennzeichnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2017 einen Anteil von 13,5 % (Vorjahr: 34,0 %).

Die liquiden Mittel umfassen 0,3 % (Vorjahr: 5,2 %).

Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2017 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 77,9 % gekennzeichnet (Vorjahr: 82,2 %).

22,1 % (Vorjahr: 17,8 %) der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital.

Bei einem Anstieg der Betriebsleistung um Mio. € 6,7 (= 14,8 %) (Vorjahr: Mio. € 5,4 (= 13,4 %)) auf Mio. € 52,3 (Vorjahr: Mio. € 45,6) erhöhte sich der Betriebsaufwand um Mio. € 6,7 (= 14,8 %) (Vorjahr: Mio. € 5,4 (= 13,5 %)) auf Mio. € 52,1 (Vorjahr: Mio. € 45,4). Daraus resultiert ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 201 (Vorjahr: T€ 189).

Die Betriebsleistung setzt sich dabei aus den Umsatzerlösen (Mio. € 52,1; Vorjahr: Mio. € 45,4) sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen (Mio. € 0,2; Vorjahr: Mio. € 0,1) zusammen.

Der Betriebsaufwand betrifft in Höhe von Mio. € 30,6 (= +17,6 %, Vorjahr: Mio. € 26,0) den Personalaufwand, in Höhe von Mio. € 2,0 (Vorjahr: Mio. € 1,8) die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie in Höhe von Mio. € 19,5 (= +11,0 %, Vorjahr: Mio. € 17,6) die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Auf Grundlage des bestehenden Logistikvertrags werden der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) die im Geschäftsjahr anfallenden Aufwendungen vergütet. Dabei ist die Erhöhung der Umsatzerlöse im Wesentlichen auf den Anstieg des Personalaufwands infolge der gewachsenen durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl (+Mio. € 4,6) und den im Vergleich zu 2016 höheren Kosten der Warenabgabe (+Mio. € 0,8) zurückzuführen.

Nach Steuern weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 20 (Vorjahr: T€ 21) aus.

Das Netto-Geldvermögen in Höhe von T€ -1.350 (Vorjahr: T€ 3.316) setzt sich zum 31. Dezember 2017 aus einem Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 802) und kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 2.213 (Vorjahr: T€ 5.268) abzüglich kurzfristiger Rückstellungen und kurzfristiger Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.618 (Vorjahr: T€ 2.754) zusammen.

Die zukünftige Liquidität der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH wird weiterhin durch ihre Gesellschafterin sichergestellt.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Es bestehen keine besonderen Chancen bei der Geschäftstätigkeit der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ).

Bankguthaben werden ausschließlich bei inländischen Kreditinstituten angelegt.

Es besteht die Abhängigkeit der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) von der Gesellschafterin Dirk Rossmann GmbH und ihrer wirtschaftlichen Lage. Die Dirk Rossmann GmbH ist die einzige Kundin der Gesellschaft. Mögliche Ausfallrisiken sind aus heutiger Sicht nicht bekannt.

4. Erklärung nach § 289f Abs. 4 HGB

Bislang wurden keine Frauen in die Geschäftsführung bestellt. Bei zukünftig erforderlichen Neubesetzungen wird die Gesellschafterin diesen Aspekt in ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen und bei Vorliegen der gebotenen Qualifikation eine angemessene Frauenquote anstreben. Weitere Beschlüsse sind von der Gesellschafterversammlung hinsichtlich der Festlegung von Frauenquoten nicht gefasst worden.

Derzeit werden die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung weiterhin nicht durch Frauen besetzt. Erfolgen bis zum 30. Juni 2022 in diesem Bereich keine personellen Veränderungen, wird diese Quote grundsätzlich beibehalten. Sollten bis zum 30. Juni 2022 Neubesetzungen erforderlich sein, wird die Geschäftsführung allerdings diesen Aspekt in ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen und bei Vorliegen der vorhandenen Qualifikation eine Erhöhung des Frauenanteils anstreben.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Durch die unterjährige Eröffnung des Standortes Malsfeld im Berichtsjahr sowie die geplante Errichtung eines weiteren Lagerstandortes wird für das Jahr 2018 ein Anstieg der Umsatzerlöse aus der Erbringung logistischer Dienstleistungen von ca. 34,5 % auf Mio. € 65,5 erwartet.

Gemäß vertraglicher Vereinbarung erhält die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) auch im Geschäftsjahr 2018 als Gewinnmarge eine Pauschale in Höhe von T€ 20.

Grundlage unserer Budgeteinschätzung ist die Annahme, dass die Dirk Rossmann GmbH sowohl durch die Zunahme der Anzahl der Verkaufsstellen als auch auf bestehender Fläche weitere Umsatzsteigerungen erzielen wird.

Für das Jahr 2018 sind Investitionen in Höhe von Mio. € 9,1 geplant.

 

Burgwedel, am 1. März 2018

Geschäftsführung

Michael Rybak

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software   35.452,00 58
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.590.319,00   1.587
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.269.821,00   7.653
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.221,41   26
    13.995.361,41 9.266
    14.030.813,41 9.324
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 634.077,67   621
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.448.590,43   4.545
3. Sonstige Vermögensgegenstände 130.375,05   101
    2.213.043,15 5.267
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   55.010,45 802
    2.268.053,60 6.069
C. Rechnungsabgrenzungsposten   57.584,48 79
    16.356.451,49 15.472

Passiva

     
      Vorjahr
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00   30
II. Kapitalrücklage 12.500.000,00   12.500
III. Gewinnvortrag 188.433,73   167
IV. Jahresüberschuss 20.472,86   21
    12.738.906,59 12.718
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 80.780,95   71
2. Sonstige Rückstellungen 1.701.080,00   1.407
    1.781.860,95 1.478
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.561.217,92   1.052
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   10
3. Sonstige Verbindlichkeiten 274.466,03   214
    1.835.683,95 1.276
    16.356.451,49 15.472

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse   52.146.338,01 45.451
2. Sonstige betriebliche Erträge   187.699,22 144
3. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 25.284.294,73   21.495
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.324.888,12   4.533
davon Aufwendungen für Altersversorgung: € 97.028,07 (Vorjahr: T€ 89)      
    30.609.182,85 26.028
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.993.552,97 1.777
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen   19.530.494,54 17.600
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   15,93 0
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   178.521,82 166
8. Ergebnis nach Steuern   22.269,12 24
9. Sonstige Steuern   1.796,26 3
10. Jahresüberschuss   20.472,86 21

Amtsgericht Hannover, HRB 202016

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den steuerlichen Vorschriften planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den steuerlichen Vorschriften, angesetzt.

Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden nach der linearen bzw. der degressiven Methode errechnet. Für selbständig nutzbare Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,01 und € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Bewertungsvorschriften über eine unterstellte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Stichtagswerten unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag betreffen.

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Restlaufzeit der Rückstellungen beträgt weniger als ein Jahr. Das Abzinsungswahlrecht wurde nicht ausgeübt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen ihre Alleingesellschafterin in Höhe von Mio. 1,2 € (Vorjahr: Mio. € 4,5) aus. Diese berücksichtigen Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. 0,5 € (Vorjahr: Mio. € 4,1), sonstigen Forderungen in Höhe von Mio. 0,8 € (Vorjahr: Mio. € 0,5) saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. € 0,1 (Vorjahr: Mio. € 0,1).

Ferner bestehen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Ansprüchen gegen eine Schwestergesellschaft aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. € 0,2 (Vorjahr: Mio. € 0,0).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich wie z.B. Resturlaub, Überstunden und Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie ausstehende Rechnungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden im Vorjahr gegenüber einer Schwestergesellschaft im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Steuerschulden (T€ 273; Vorjahr: T€ 205).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 im Wesentlichen Umsatzerlöse aus der Erbringung logistischer Dienstleistungen in Höhe von Mio. € 48,7 (Vorjahr: Mio. € 42,6), aus der Entsorgung in Höhe von Mio. € 3,3 (Vorjahr: Mio. € 2,8) sowie periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 0) erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 47) sowie übrige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 34).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 407) auf Aufwendungen, die Vorjahre betreffen. Dabei handelte es sich in 2016 im Wesentlichen um Nebenkosten.

5. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 840 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 740), 22 Teilzeitkräfte (Vorjahr: 15) und 8 Auszubildende (Vorjahr: 8) beschäftigt.

Verpflichtungen aus Mietverträgen Mio. € 61,1

Es handelt sich um Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen bis zum Ende von deren Laufzeit im Zeitraum zwischen 2018 bis 2028.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

In zulässiger Anwendung von § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben die Angaben des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars, da die entsprechenden Daten in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sind.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem 31. Dezember 2017 nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2017 der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) schließt mit einem Ergebnis von € 20.472,86 ab. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von € 188.433,73 ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 208.906,59. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Betrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

 

Michael Rybak,
Geschäftsführer der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel

Im Geschäftsjahr 2017 wurde keine Vergütung gezahlt.

Angaben über die Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, die zum 31. Dezember 2017 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden zum Bundesanzeiger eingereicht.

Die Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel, stellt zum 31. Dezember 2017 einen freiwilligen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

 

Burgwedel, den 1. März 2018

Geschäftsführung

Michael Rybak

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2017 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 235.141,94 9.706,60 0,00 0,00 244.848,54
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.064.229,60 1.105.506,03 0,00 53.989,75 3.223.725,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.038.713,36 5.386.740,88 262.111,44 43.002,71 19.206.345,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.133,39 206.080,48 0,00 -96.992,46 135.221,41
  16.129.076,35 6.698.327,39 262.111,44 0,00 22.565.292,30
  16.364.218,29 6.708.033,99 262.111,44 0,00 22.810.140,84
Abschreibungen
Stand am 1.1.2017 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 176.981,94 32.414,60 0,00 209.396,54
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 476.960,60 156.445,78 0,00 633.406,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.385.776,36 1.804.692,59 253.944,44 7.936.524,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.862.736,96 1.961.138,37 253.944,44 8.569.930,89
  7.039.718,90 1.993.552,97 253.944,44 8.779.327,43
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2017 Vorjahr
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 35.452,00 58
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.590.319,00 1.587
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.269.821,00 7.653
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.221,41 26
  13.995.361,41 9.266
  14.030.813,41 9.324

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ), Burgwedel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ), Burgwedel, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, den 6. April 2018

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

gez. Schulz, Wirtschaftsprüfer

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach § 21 Entgelttransparenzgesetz
Anlage zum Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

1. Statistische Angaben

Die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) beschäftigte im Jahr 2016 durchschnittlich

2016 Vollzeit Vollzeit Anteil
in %
Teilzeit Teilzeit Anteil
in %
Gesamt Rossmann Logistikgesellschaft mbH
Ø Anzahl männlicher Beschäftigter 611 99,67% 2 0,33% 613
Ø Anzahl weiblicher Beschäftigter 160 91,43% 15 8,57% 175
Ø Anzahl Gesamtanzahl Beschäftigter 771 97,84% 17 2,16% 788

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und ihre Wirkung

Zur Förderung der Gleichstellung werden alle Führungskräfte der Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) durch eine interne Schulung auf die Inhalte des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) hingewiesen und bezüglich der Geschlechtergleichstellung sensibilisiert.

Bei betrieblicher Umsetzbarkeit und erforderlicher Eignung der jeweiligen Tätigkeiten bietet die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Möglichkeit der Teilzeitarbeit.

3. Maßnahmen zur Förderung der Entgeltgleichheit

Für die Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden unabhängig vom Geschlecht im Rahmen einer summarischen Arbeitsplatzbewertung die Faktoren Art der Arbeit, Ausbildungsanforderungen und Arbeitsbedingungen berücksichtigt. Bei Bedarf werden ebenfalls folgende weitere Kategorien wie körperliche und geistige Belastung, Umweltbelastungen, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Verantwortung (für das eigene Arbeitsergebnis und Verantwortung für die Arbeitsergebnisse anderer) bedacht.

Diese summarische Arbeitsplatzbewertung wird in mehr als 98 % durch die abstrakten Tätigkeitsmerkmale und Richtbeispiele des Tarifvertrages der Logistikbranche des jeweiligen Bundeslandes, in dem der Mitarbeiter eingesetzt ist, geregelt. Dabei gibt es ebenfalls keine geschlechterspezifische Differenzierung.

Hinzu kommen noch soziale (z.B. Lebensalter) und arbeitsmarktbedingte (z.B. Verfügbarkeit von bestimmten Potenzialen bei Bewerbern) Aspekte, die ebenfalls geschlechtsneutral sind. Ebenso ist eine geschlechtsunabhängige Leistungskomponente bei den über den Tarifvertrag hinausgehenden Gehältern zu berücksichtigen, da die von Mitarbeitern erbrachte Leistung Unterschiede aufweist, die sich im Gehalt niederschlagen können.

Zur Förderung und Einhaltung der Entgeltgleichheit wird für die Logistik Dienstleistungszentrum GmbH (LDZ) darüber hinaus ein Karrieremodell eingeführt, durch welches innerhalb der einzelnen Karrierestufen anhand von festgelegten Gehaltsbändern ein bedingter Vergleich erfolgen kann. Eine Karrierestufe fasst dabei zur Vereinfachung mehrere ähnliche, nicht gleiche Tätigkeiten zusammen, wodurch ein direkter Vergleich nicht immer ohne weiteres möglich ist. Die jeweiligen Gehaltsbänder liefern einen groben Anhalt für die Einordnung des einzelnen Mitarbeiters.

 

Burgwedel, am 1. März 2018

Geschäftsführung

Michael Rybak

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