SW Holding GmbHLiquidiert

20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 137121
Vorher
Blitz 13-353 GmbHGREN Holding GmbHSinterwerke Holding GmbH
Eingetragen
2.5.2013
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des eigenen Vermögens und das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sven Dübbers
seit 7.8.2024
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Sven DüppersDübbers Management & Consult GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
314.322 €
99.32%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SW Holding GmbH (vormals: Sinterwerke Holding GmbH)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzern-Lagebericht 31.12.2017

Sinterwerke Holding GmbH

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Sinterwerke Holding GmbH ist eine Management-Holding. Über Ihre beiden operativen Tochtergesellschaften, die Sinterwerke Herne GmbH (Sitz: Herne, Deutschland) und die Sinterwerke Grenchen AG (Sitz: Grenchen, Schweiz) ist sie im Bereich der Pulvermetallurgie spezialisiert auf die Produktion von hochfesten Sinterformteilen mit höchsten Ansprüchen an Geometrie und Sinterwerkstoff und vornehmlich als Zulieferer für die Automobilindustrie tätig. Zu einem geringen Teil werden auch Komponenten für die Elektrowerkzeug-Industrie gefertigt.

Kunden der Sinterwerke Gruppe sind große Automobilzulieferer (Tier1) als auch Automobilhersteller (OEMs) direkt.

2. Forschung und Entwicklung

Der Produktbereich Sintermetalle orientiert sich mit seiner Entwicklungstätigkeit an den steigenden Anforderungen des Automotive-Marktes hinsichtlich geometrisch komplexer, hochfester Bauteile, sowie der Weiterentwicklung weichmagnetischer Verbundwerkstoffe und deren Anwendung. Hierbei bilden insbesondere die Materialentwicklung und die notwendige Prozesstechnik die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeiten.

Sinterwerke stellt als Entwicklungspartner und 'Process Solution Provider' den Kunden technische Lösungen zur Verfügung, die deren Marktposition festigen. Gemeinsam werden technisch und qualitativ zukunftsweisende Produkte entwickelt, die dem anhaltenden Kosten- und Wettbewerbsdruck entgegenwirken und Wettbewerbsvorteile sichern.

3. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

Die Sinterwerke Herne GmbH als auch die Sinterwerke Grenchen AG sind gleichberechtigte Tochtergesellschaften der Sinterwerke Holding GmbH.

Die Sinterwerke Holding AG in der Schweiz (100%ige Tochtergesellschaft der Sinterwerke Grenchen AG) ist ohne laufenden Geschäftsbetrieb. Die Gesellschaft wurde in früheren Jahren aufgrund früherer Überlegungen zur zukünftigen Struktur gegründet. Derzeit prüfen wir den sinnvollsten Weg diese Gesellschaft aufzulösen bzw. zu verschmelzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weiterhin guten makroökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa sowie der in 2017 konstant niedrige Ölpreis sorgten für leichte Steigerungen in der Automotive Branche. Somit war auch 2017 wieder ein Jahr mit entsprechender Stabilität bzw. hatte Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Brasilien und Russland bleiben weiterhin Problemmärkte, bei denen auch nach mehreren Jahren keine rasche Erholung zu erwarten ist.

Automobil-Zulieferer zeigten auch 2017 eine stabile Profitabilität. In den kommenden Jahren wird jedoch ein verstärkter Margendruck sowie eine stärkere Spreizung der Renditen der Zulieferer erwartet. Die Local-Content-Anforderungen erleichtern global aufgestellten Zulieferern ihr Geschäft. Dieser Erwartungsdruck nach einem Global Footprint der Zulieferer steigt auf Seiten der Automotive Kunden weiter. Bei der Produktion vor Ort spielt besonders im Premium-Bereich die Qualität der Produkte eine große Rolle.

Durch die zu erwartende, zunehmende Bedeutung der Elektromobilität stehen alle Powertrain Zulieferer der Herausforderung gegenüber diesen Wandel in ihrem Geschäftsmodell adäquat abzubilden. So auch in der Sintermetallindustrie, die mit ihrem hohen Automotive Zulieferanteil und das insbesondere für den Bereich Powertrain sich diesem Wandel stellt.

Verschärfend führte die fortlaufende Diesel-Gate Diskussion zur weiteren Verunsicherung sowohl auf der Kunden- als auch Endverbraucherseite. Hier bleibt abzuwarten inwieweit sich daraus ein dauerhafter Trend in die eine oder andere Richtung ergibt. Entscheidungen einiger deutscher Städte für Fahrverbote für Dieselfahrzeuge werden die Thematik verschärfen. Vorstellbar wäre aber auch ein dadurch verursachtes Marktwachstum. Vergleichbar mit dem Effekt der durch die Abwrackprämie verursacht worden ist, bei dem Alt- durch Neufahrzeuge ersetzt worden sind. Insbesondere da der Diesel über deutlich geringere CO 2 Emissionen verfügt als vergleichbare Benzinmotoren. Des Weiteren werden insbesondere Trends zu Leichtbau und zur Reduzierung von Verbrauch und Emissionen das Geschäft der Zulieferer steigern, die hier Lösungen bieten können.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Sinterwerke Herne GmbH

Das Geschäftsjahr 2017 war im Wesentlichen geprägt von:

39 Neuprojekte die gleichzeitig abgearbeitet und durch die Organisation gebracht werden mussten und den dadurch getriebenen erheblichen Mehraufwendungen

Verzögerungen beim Start of Production bei fast allen Neuprojekten und damit einem ca. TEURO 5.000 geringerem Umsatz

Stabilität bzw. leichtes Wachstum (+ 3,9%) bei den Bestandsprojekten

Sondereffekten aus Umzug/Standort-Konsolidierung

Sicherung der Investitionsfinanzierung

Der positive Trend bei der Gewinnung von Neuaufträgen setzte sich in 2017 fort und bestätigte damit das wiedergewonnene Vertrauen der Kunden in die Sinterwerke. In 2017 wurde an 39 Neuprodukten gearbeitet, wovon 9 nicht weiterverfolgt worden sind.

Trotz dieser durchaus positiven Aussicht konnte die Prognose aus der Planung 2017 von TEUR 38.000 hinsichtlich der geplanten Umsatzzuwächse als Basis für eine Ergebnissteigerung nicht im erwarteten Umfang realisiert werden.

Das Bestandsgeschäft war wie geplant eine verlässliche Konstante. Jedoch gab es für die Neuprojekte Verschiebungen der Starttermine in das Jahr 2018 oder später, Verluste von beauftragten Neuprojekten, die teilweise auch durch die sehr hohe interne Arbeitsbelastung bei den Sinterwerken zu erklären sind, teilweise aber auch durch geänderte Planungen beim Kunden. Umsatzpotenziale die noch während der Planung als realistisch angesehen wurden, stellten sich größtenteils nicht ein. Die für 2017 erwarteten Neuteilumsätze blieben auch strukturell gegenüber der Planung zurück. Somit wurde insbesondere der absolute Rohertrag deutlich reduziert.

Die Neuprojekte verursachten im gleichen Zuge interne und externe Aufwände und Kosten, die nicht in der Planung berücksichtigt waren. Insbesondere die externen Beratungskosten bzw. Interims Management Kosten für Controlling und Qualitätsplanung und -sicherung, zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben, führten zu einem, gegenüber der Planung, erhöhten Aufwand. Dazu kamen Sonderthemen wie der Umzug von Produktion und Verwaltung im Rahmen der Verdichtung auf einen Standort in eine gemeinsame (s) Produktionshalle/Bürogebäude und die Einführung von SAP.

Weitere Mehraufwände insbesondere in den Personalkosten durch die fehlende Finanzierung und deutlich verlängerten Lieferzeiten von den geplanten Rationalisierungsinvestitionen. Weitere einmalige Sondereffekte wie die außerplanmäßige Abschreibung der Mietereinbauten aus der Magnethalle (TEUR 449) belasteten das Ergebnis.

Die Finanzierung des Unternehmens konnte in 2017 mit einem größeren Finanzierungspaket mit einem Finanzierungspartner realisiert werden. Im Rahmen dieser Finanzierung konnten sowohl die sinnvollen Rationalisierungsinvestitionen als auch Erweiterungsinvestitionen vorgenommen werden. Deren tatsächliche Installation und Wirksamkeit wird es, aufgrund der langen Beschaffungszeiten am Markt, erst im Laufe von 2018 geben.

Das Ergebnis vor Steuern betrug für das Geschäftsjahr 2017 TEUR -3.884 (Vorjahr TEUR -92).

2.2 Sinterwerke Grenchen AG

Im Geschäftsjahr 2017 wurde das angestrebte Umsatzziel von TCHF 43.045 mit TCHF 42.896 nahezu erreicht.

Diese Planabweichung rührte im Wesentlichen aus der nicht planmäßig stattgefundenen Werksschließung eines OEMs. Dieser hatte schriftlich angekündigten ein deutsches Werk zu schließen und nach Osteuropa zu verlagern, was wiederum einen Aufbau eines Sicherheits- bzw. Verlagerungsbestandes beim Kunden bedeutet hätte. Jedoch kam dieser Mehrumsatz in 2017 nicht zum Tragen, da sich die geplante Werksschließung laut Kundeninformation im Laufe des Jahres 2017 um fast ein Jahr verschoben hat und stufenweise durchführt wird.

Die TCHF 42.896 Umsatz wurden aufgrund deutlicher Mehrbedarfe eines weiteren OEM´s erzielt. Diese Verschiebung zu strukturell margenschwächeren Produkten und gleichzeitig dadurch bedingte notwendigen Sondermaßnahmen, um diese Veränderungen gegenüber der Planung in der Produktion abzubilden, veränderte die tatsächliche Kosten- und Ergebnisstruktur des Unternehmens. Am Markt und gegenüber den Kunden gelang es aber, trotz der im Vergleich zu den Konkurrenten hohen Produktionskosten in der Schweiz und dem damit verbundenen globalen Margendruck, sich mit hochanspruchsvollen Produkten gepaart mit speziellem Know-how gegenüber den Wettbewerbern zu behaupten.

Durch nicht ausreichende Kommunikation und Verzahnung zwischen der Produktion und der Finanzabteilung wurde im ersten Halbjahr 2017 die Produktion unterhalb der tatsächlichen Kundenbedarfe gefahren, was zu einem Bestandsabbau führte. Das wurde jedoch erst Mitte des Jahres erkannt und die korrigierenden Aktivitäten entsprechend eingeleitet. Jedoch sind zum Abbau der Rückstände hohe Kosten für Sondertransporte, Leiharbeiter, etc. entstanden. Nachdem die Probleme erkannt und angegangen waren haben sich die operativen Ergebnisse in den letzten 4 Monaten des Jahres durchweg positiv gezeigt.

Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr 2017 Aktivitäten gestartet worden, um die Kostensituation weiterhin zu optimieren. Operative Handlungsfelder werden weiter in den Themen Qualität und Prozessstabilität sowie in der Automatisierung gesehen.

Organisatorisch wird sich die Sinterwerke Grenchen AG mittelfristig zu einem reinen Produktionswerk verändern, das Dienstleistungen als Zentralfunktionen aus Deutschland erhalten wird. Dieser Weg wird auch in 2018 konsequent fortgesetzt.

Das Ergebnis der Sinterwerke Grenchen AG vor Steuern betrug für das Geschäftsjahr 2017 TCHF 3.834 (Vorjahr TCHF -460).

Im Konzernabschluss 2016 lag die prognostizierte Umsatzrentabilität für 2017 bei 3,1% und die EBIT-Prognose bei TEURO 3.000. In diesem Geschäftsjahr wurde eine Umsatzrentabilität von ca. ./. 0,8% erreicht. Das erzielte EBIT liegt mit ./. TEURO 142 rund TEURO 3.142 unter dem Planwert. Eine derartige Entwicklung war 2016 für die Geschäftsführung nicht vorhersehbar.

2.3 Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2017 vom 1.01.2017 - 31.12.2017 kann, insbesondere durch die hohen internen und externen Aufwände und Kosten und durch die Nichterreichung des Umsatzzieles der Sinterwerke Herne GmbH, als nicht erfolgreiches Geschäftsjahr bezeichnet werden. Weitere nicht-operative Themen haben das Unternehmensergebnis zusätzlich negativ beeinflusst, so dass ein Verlust von TEUR 585 erwirtschaftet wurde.

3. Lage

Es handelt sich bei dem betrachteten Geschäftsjahr um ein eingeschränkt repräsentatives Jahr.

2017 ist insbesondere durch die Sondereffekte die mit der Sinterwerke Herne GmbH einhergehen und den hohen Kosten in den Produktionsabteilungen beider Standorte getrieben.

Die Neuprojekte verursachten am Standort Herne interne und externe Aufwände und Kosten, die nicht in der Planung berücksichtigt waren. Insbesondere die externen Beratungskosten bzw. Interims Management Kosten für Controlling und Qualitätsplanung und -sicherung, zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben, führten zu einem, gegenüber der Planung, erhöhten Aufwand. Dazu kamen Sonderthemen wie der Umzug von Produktion und Verwaltung im Rahmen der Verdichtung auf einen Standort in eine gemeinsame (s) Produktionshalle/Bürogebäude und die Einführung von SAP.

Weitere Mehraufwände insbesondere in den Personalkosten durch die fehlende Finanzierung und deutlich verlängerten Lieferzeiten von den geplanten Rationalisierungsinvestitionen. Weitere einmalige Sondereffekte wie der Verlust aus dem Verkauf der Beteiligung (TEUR 470) und die außerplanmäßige Abschreibung der Mietereinbauten aus der Magnethalle (TEUR 449) belasteten das Ergebnis.

Somit lag der Fokus auch in diesem Geschäftsjahr auf der Wiederherstellung einer stabilen wirtschaftlichen Lage der Tochtergesellschaften. Dadurch sind Vergleiche mit dem Vorjahr nur stark eingeschränkt möglich, insbesondere in den Positionen sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen wird dies deutlich.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 01.01.2017 bis 31.12.2017 betrugen TEURO 72.111 (Vorjahr TEURO 71.002). Dabei entfallen TEURO 40.334 EURO (Vorjahr TEURO 40.320) auf den deutschen Markt, TEURO 23.699 (Vorjahr TEURO 24.357) auf Mitgliedsstaaten der EU und TEURO 8.077 (Vorjahr TEURO 6.325) auf übrige Länder. In regionaler Hinsicht konnte sich "Deutschland" weiterhin behaupten, dass Umsatzniveau blieb beinahe unverändert. Deutschland blieb mit einem Anteil von 56% (Vorjahr 57%) der größte Absatzmarkt des Konzerns. Die Erlöse im Segment "Mitgliedsstaaten der EU" (Europa ohne Deutschland) sanken im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2,7%.

Die Materialkosten für das Geschäftsjahr 01.01.2017 bis 31.12.2017 lagen bei TEURO 35.672 (Vorjahr TEURO 32.107). Davon entfallen TEURO 23.678 (Vorjahr TEURO 18.724) auf Aufwendungen für RHB-Stoffe und TEURO 11.993 (Vorjahr TEURO 13.383) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Materialeinsatzquote liegt bei 47,7% (Vorjahr 44,7%). Diese Quote wird sich kurzfristig wieder auf das Vorjahresniveau einpendeln. Sobald sich die Neuprojekte in den Serienanläufen befinden, werden sich auch die damit verbundenen Ausschussraten senken. Eine weitere Maßnahme zur Senkung der Materialquote konnte 2017 nicht umgesetzt werden. Die geplante Verlagerung der mechanischen Bearbeitung am Standort Schweiz zu einem Lieferanten in Osteuropa wurde mit ersten Pilotanlagen begonnen, aber in Ihrer Gesamtheit um mindestens ein weiteres Jahr verschoben. Der Hauptgrund der Verschiebung liegt in den hohen einmaligen Kosten die mit der Verlagerung einhergehen und der hohen Belastung der Organisation für die Durchführung dieses Projektes. Da die Entwicklung des Geschäftsjahres 2017 nicht wie geplant erfolgt ist, wurde auf zusätzlich Kosten, verursacht durch außerordentliche Einmaleffekte, verzichtet.

Die Personalkosten für das Geschäftsjahr 01.01.2017 bis 31.12.2017 lagen bei TEURO 24.337 (Vorjahr TEURO 25.020). Die Personalintensität liegt bei 32,5% (Vorjahr 34,8%). Die angestrebte nachhaltige wettbewerbsfähige Quote liegt weiterhin bei 30%. In diesem Geschäftsjahr konnte zwar eine Reduktion der Quote im Verhältnis zum Vorjahr erzielt, aber das angestrebte Ziel von 30% noch nicht erreicht werden. Die Geschäftsführung hält am Ziel weiterhin fest mittelfristig exakt diese Quote zu erreichen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEURO 16.621 (Vorjahr TEURO 13.930). Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreswert ist aufgrund der zahlreichen Sondereffekte, wie im Abschnitt zum Geschäftsverlauf beschrieben, nur bedingt möglich.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt ./. TEURO 566 (Vorjahr TEURO 46). Der Konzernjahresüberschuss beträgt ./. TEURO 585 (Vorjahr TEURO 28).

b) Finanz und Vermögenslage

Das Vermögen der Sinterwerke beträgt TEURO 26.736 (TEURO 30.261) und besteht zu ca. 57,9% (Vorjahr: ca. 54,9%) aus Anlagevermögen (TEURO 15.473; Vorjahr TEURO 16.619). Größter Posten sind mit TEURO 13.138 (Vorjahr TEURO 15.597) die Sachanlagen.

Das Umlaufvermögen beträgt TEURO 11.058 (Vorjahr TEURO 13.340). Es teilt sich im Wesentlichen auf in Vorräte (TEURO 6.861; Vorjahr TEURO 7.271), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEURO 3.584; Vorjahr TEURO 3.775) und liquide Mittel von TEURO 613 (Vorjahr TEURO 2.294). Durch die bestehenden Factoring Verträge beinhalten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEURO 1.372; Vorjahr TEURO 341) lediglich die nicht durch die Factorer angekauften Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wiederum die Forderungen gegen die Factorer.

Auf der Passivseite wird ein positives Eigenkapital von TEURO 6.246 ausgewiesen (Vorjahr TEURO 7.304). Die Eigenkapitalquote beträgt 23,4% (Vorjahr 24,1%). Die Verbindlichkeiten betragen TEURO 13.587 (Vorjahr TEURO 12.674). Sie beinhalten als größten Posten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEURO 7.941; Vorjahr TEURO 7.035). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEURO 4.752 (Vorjahr TEURO 5.639). Im Geschäftsjahr 2017 ist die Position Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstitute i.H.v. TEURO 893 neu hinzugekommen. Dahinter verbergen sich die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Bereitstellung der Kontokorrentkreditlinie der Sinterwerke Herne GmbH. Zum Bilanzstichtag wird die Kreditlinie mit EUR 0,9 Mio. genutzt. Die nicht ausgenutzte Kreditlinie beträgt EUR 0,1 Mio..

Die ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEURO 6.568 (Vorjahr: TEURO 5.952). Den größten Posten bilden die sonstigen Rückstellungen mit TEURO 4.013 (Vorjahr TEURO 3.456).

Investitionen

Das Investitionsvolumen betrug insgesamt TEURO 4.711. Die Investitionen entfielen zum größten Teil auf das Sachanlagevermögen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle der erstmalige Zugang von selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnliche Rechte und Werte i.H.v. TEURO 1.317. Hinter dieser Position verbergen sich die aktivierten Entwicklungskosten für Neuprojekte der Sinterwerke Herne GmbH.

Personal- und Sozialbereich

Im Konzern waren im Jahresdurchschnitt 380 Mitarbeiter (Vorjahr 376 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon sind 249 Arbeitnehmer (Vorjahr 243 Arbeitnehmer) direkt am Leistungsprozess beteiligt. Bei den restlichen 131 Arbeitnehmern (Vorjahr 133 Arbeitnehmer) handelt es sich um indirekte Arbeitnehmer.

Liquidität

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit TEURO 2.823 (Vorjahr TEURO 151) positiv. Die Finanzmittelfonds betragen zum 31.12.2017 ./. TEURO 280 (Vorjahr TEURO 2.294).

Die Liquidität des Konzerns ist insgesamt auskömmlich. Das Finanzierungskonzept sieht eine unabhängige Finanzierung der beiden Produktionsstandorte Herne und Grenchen vor. Für das Geschäftsjahr 2017 ist zusätzlich eine Kontokorrentkreditlinie für die Sinterwerke Herne GmbH zur Verfügung gestellt worden.

In beiden operativen Tochtergesellschaften wird ein Factoring durchgeführt worüber die Kurzfristfinanzierung sichergestellt ist.

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den Sinterwerken werden für die interne Unternehmenssteuerung neben diversen Produktions- und Qualitätskennzahlen wesentlichen Finanzkennzahlen ermittelt und im Kontext des Leistungscontrollings analysiert, sowie auf Optimierungspotential geprüft.

Die Umsatzrentabilität beträgt ./. 0,76%. An dieser Stelle ist ein Vergleich mit der Umsatzrentabilität aus dem Vorjahr i.H.v. 0,04% aufgrund der zahlreichen Sondereffekte nur stark eingeschränkt möglich.

Die EBIT-Marge liegt bei ./. 0,2%, EBIT ./. TEURO 142. Für die zukünftigen Jahre ist ein nachhaltiges positives EBIT und eine EBIT-Marge von über 5 % angestrebt. Die EBIT-Marge lag 2015 im Bereich der Automobilzulieferer für Fahrzeugkomponenten im Antriebsbereich bei 6,9 %. 1 Dieser Wert wird als zukünftiger Benchmark für den Sinterwerke Konzern angesehen und ist als Zielgröße festgesetzt worden.

1 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/285326/umfrage/umsatzrendite-von-automobilzulieferern-nach-fahrzeugkomponenten/ [Stand 14.07.2017 11:17]

Eine weitere wesentliche Kennzahl ist das Konzern EBITDA. Dieses betrug im Berichtsjahr 2017 TEURO 4.136 (5,5%). Mittelfristig wird ein EBITDA von mindestens TEURO 8.000 p.a. angestrebt.

2017 2016
Ergebnis nach Steuern - 566.259,34 € 45.672,56 €
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.044.00 € 16.686,23 €
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 449.093,99 € 377.959,30 €
- Zinsen und ähnliche Erträge 45.148,00 € 60.390,06 €
EBIT - 142.269,35 € 379.928,03 €
+ Abschreibungen 4.278.756,75 € 4.415.189,50 €
EBITDA 4.136.487,40 € 4.795.117,53 €
Gesamtleistung 74.769.425,83 € 71.856.389,15 €
Quote EBIT v. Gesamtleistung - 0,2% 0,5%
Quote EBITDA v . Gesamtleistung 5,5% 6,7%

d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 380 Mitarbeiter (Vorjahr 376 Mitarbeiter). Dies bedeutet eine Erhöhung um rund 1,1 %. Der Aufbau ist im Bereich der direkten am Leistungsprozess beteiligten Arbeitnehmer erfolgt.

Preispolitik

Wir sehen in einer fairen, leistungsgerechten Preispolitik die Basis für nachhaltiges Wachstum sowie langfristig stabile Ertragskraft. Unser Ziel ist es, mit hoher Liefer- und Qualitätsperformance, sowie einer partnerschaftlichen Lieferbeziehung untermauert durch eine absolut wettbewerbsfähige Preisgestaltung die Kunden dauerhaft zu binden.

Logistik und IT

Ein in sich konsistentes und nach höchsten Automotive-Standards konzipiertes Warenwirtschaftssystem, mit direkter Kopplung an die Schnittstellen der Kunden erlaubt eine termingerechte und möglichst effiziente Disposition der geforderten Fertigteile. Dabei ist es selbstverständlich, dass die Sublieferanten sowohl von der Qualitätsseite als auch der Dispositionsseite komplett in die Lieferkette der Sinterwerke integriert sind und eine weltweite fristgerechte Auslieferung ermöglichen. In diesem Geschäftsjahr wurde in einem ersten Schritt die Finanzbuchhaltung der Sinterwerke Herne GmbH auf SAP umgestellt, sodass jetzt beide Standorte ein einheitliches Buchhaltungs-System verwenden.

Vertrieb

Der Vertrieb als wichtigstes Gesicht der Firma nach außen im direkten Kontakt zu den Kunden befindet sich weiterhin in der Phase der Optimierung, um zukünftig mit einem schlagkräftigen Team und einer direkten Zuordnung von Key Accounts die Kundenwünsche bei laufenden Projekten, aber auch bei der intensiven Zusammenarbeit im Roll-out von Neuprojekten vollends zu erfüllen. Im Geschäftsjahr 2017 wurde innerhalb des Vertriebs der Bereich Projektmanagement komplett neu etabliert. Des Weiteren gilt es den Firmenverbund Sinterwerke mit den Standorten Herne und Grenchen als strategische, schlagkräftige und zukunftsorientierte Einheit am Markt durch Teilnahme an Messen und Symposien zu präsentieren. In diesem Geschäftsjahr konnte eine deutliche Belebung der Anfrageaktivitäten bei Bestands- aber auch Neukunden festgestellt werden.

e) Gesamtaussage

Das Jahr 2017 war für den Sinterwerke Konzern ein weiteres Jahr der Reorganisation von Strukturen und Prozessen.

Die wirtschaftliche Lage zum Ende des Berichtsjahres des Sinterwerke Konzerns kann insgesamt als angespannt bezeichnet werden. Die eingeleiteten Maßnahmen, die personellen Veränderungen im Management Board und das stringenten Kostensenkungsprogramm werden im nächsten Jahr für eine Entspannung der finanziellen Situation sorgen.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Aufbau von neuen Marktbegleitern bzw. Wettbewerbern in Asien, insbesondere in China und Indien. Dieses bedeutet in der ersten Stufe Kostensenkungsdruck auf einfachere Sinterkomponenten; erhöht den Wettbewerbsdruck aber insbesondere auf einfache Komponenten Non-Automotive, z.B. Komponenten für Elektro-Handwerkzeuge. Insofern handelt es sich für die Sinterwerke eher um indirekten Wettbewerb, da die Positionierung im Bereich der komplexen, anspruchsvollen Automotive-Bauteile mittelfristig keine direkte Konfrontation mit Lieferanten aus low-cost Ländern erwarten lässt.

In den letzten Jahren sind im Wesentlichen die Märkte in China und NAFTA gewachsen; der Markt in Europa stagniert. Die Automotive Kunden lokalisieren die neuen Bedarfe bei in den Märkten ansässigen Lieferanten. Hauptgrund dafür ist die Ausschaltung von Wechselkursrisiken.

Technologische Veränderungen im Bereich Antrieb, sowie drohende Diesel-Fahrverbote in Städten können mittelfristig die Bedarfsstruktur der Kunden verändern.

Maschinenausfälle oder Qualitätsprobleme können zu Versorgungsengpässen bei Kunden führen, die wiederum zu erhöhten Kosten beim Unternehmen führen können.

Ertragsorientierte Risiken

Kostensenkungsdruck aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Geschäftsumfeld.

Erhöhung der Kostentransparenz durch Cost-Analysis-Methoden der Automotive Kunden, die zu strukturell niedrigeren Zielkosten führen - Green field oder Brown field Zielkosten. Dadurch wird es für die Sinterwerke immer schwieriger Kosten bzw. Margen in ihren Angeboten bzw. Preisen zu verstecken. Die wesentliche Problematik besteht darin, dass die Sinterwerke nach Kundenzeichnung fertigen und somit nur den eigenen Prozess und die damit verbundenen Kosten beeinflussen können.

Durch noch immer nicht optimierte Entwicklungen auf Seiten der Kunden steigt der Fremdleistungsaufwand zum Beispiel für mechanische Bearbeitung und somit sinkt die Wertschöpfungsquote beim Umformen.

Weitere Verzögerungen durch zusätzliche Entwicklungsaufwände für die Neuprojekte. Bei Entwicklungsprojekten gibt es das inhärente Risiko, dass mit dem budgetierten Aufwand noch keine zufriedenstellende Lösung erreicht wurde und zusätzliche Iterationsschleifen notwendig sind.

Am 14.12.2017 erhielten die Sinterwerke Herne GmbH vom BAFA den positiven Bescheid über die Befreiung von der EEG Umlage. Das BAFA veröffentlicht in einem Merkblatt dazu, dass Unternehmen in Schwierigkeiten nicht berechtigt seien die Befreiung von der EEG Umlage zu erhalten. In der Definition ist ein Unternehmen in Schwierigkeiten, wenn mehr als die Hälfte des Stammkapitals aufgezehrt ist. In einer Definition des Zolls zur analog anzuwendenden Stromsteuererstattung wird noch "...von und allen sonstigen Elementen, die im Allgemeinen den Eigenmitteln des Unternehmens zugerechnet werden…" gesprochen. Da die Sinterwerke Herne GmbH im Rahmen eines im Mai neu abgeschlossenen Sale and Lease Back-Vertrages einen Ertrag von TEUR 974 erwirtschaften konnte und über stille Reserven im Umlaufvermögen von ca. TEUR 1.000 verfügt, deren Abnahme vertraglich fixiert ist, geht die Geschäftsführung derzeit davon aus, dass die Sinterwerke Herne nach der Definition kein Unternehmen in Schwierigkeiten sind. Die Sinterwerke Herne GmbH hat diese Auffassung dem BAFA mitgeteilt. Das BAFA will diese Tatsachen im Rahmen der Prüfung des Antrages für das Jahr 2019 begutachten. Für den Veranlagungszeitraum 2018 sehen wir daher weder bei der Stromsteuer noch bei der EEG Umlage kurzfristig ernsthafte Risiken. Sollte eines Tages dennoch ein Widerrufsbescheid zur Befreiung von der EEG Umlage ergehen, so könnte dieser eine geschätzte Größenordnung von ca. T€ 850 haben. Eine genaue Bezifferung ist aufgrund der fehlenden Verbrauchswerte und der unklare rechtlichen Situation nicht möglich. Verstärkend kommt dazu, dass die Regelung und die Anwendung der vom BAFA herangezogenen Richtlinien der EU juristisch überaus fragwürdig und umstritten sind, so dass die Geschäftsführung gegen etwaige negative Bescheide umgehend Widerspruch einlegen würde und auf Anraten der Berater auch unmittelbar eine Klage vor dem Verwaltungsgericht anstreben würde. Da das Modell der Erstattung in 2017 geändert wurde, kann derzeit niemand zu 100% vorhersagen, wie der Ablauf sein würde. Die von befragten Fachleute gehen aber davon aus, dass erst nach einem endgültigen negativen Bescheid die Mitteilung vom Bafa an den Netzbetreiber erfolgen würde. In der regel geht man bei diesen Verfahren von einer Laufzeit von 4-5 Jahren aus. Für den Veranlagungszeitraum 2019 sieht die Geschäftsführung nur ein geringes Risiko, da geplant ist in der 2. Hälfte des Jahres 2018 das Kapital aufzustocken und somit auch die formelle Hürde der EU-Definition zu nehmen.

Die gleiche Thematik betrifft das Thema Kraftstromsteuererstattung bei der Sinterwerke Herne GmbH. Die Höhe der erstatteten Kraftstromsteuer lag im GJ 2017 bei 231 T€. Genaue Werte für 2018 liegen nicht vor, aber es wird davon ausgegangen, dass die Höhe der Erstattung dem Vorjahreswert entsprechen wird. Für etwaige Rückforderungsansprüche aufgrund einer nachträglichen Klassifizierung als "Unternehmen in Schwierigkeiten" gilt das im vorherigen Absatz zum Thema EEG-Umlage Ausgeführte in Analogie.

Ein Risiko besteht im Wechselkurs CHF/€, da die Sinterwerke Grenchen AG zu fast 100% in € fakturiert. Als Folge ergaben sich in den Jahren 2015 und auch noch 2016 erhebliche Belastungen. Der Wechselkurs hat sich aber seit dem wieder kontinuierlich stabilisiert und wird perspektivisch wieder in einer Richtung von 1,20 CHF/1€ gesehen, wie es bis Januar 2015 fixiert war. Durch die Stabilisierung der letzten 18 Monate war es Ende 2017 auch erstmals wieder möglich, zu vertretbaren Konditionen Wechselkursabsicherungen vorzunehmen. Mit dem von der Sinterwerke Grenchen genutzten Absicherungsmodellen verzichtet das Unternehmen zwar auf Profit aus positiveren Kursverläufen, konnte aber das Risiko durch fallenden Kurse sehr deutlich reduzieren, was die Prognose stabilisiert.

Finanzwirtschaftliche und sonstige Risiken

Die zeitliche Verschiebung der Investitionen am Standort Herne und die verschobene Verlagerung der mechanischen Bearbeitung am Standort Grenchen führt dazu, dass die geplanten Einsparungen im Personalbereich nicht im vollen Umfang durchgeführt worden sind. Somit startet das neue Geschäftsjahr mit hohen Personalkosten bei denen erst gegen Ende 2018 die geplanten Einsparmaßnahmen erzielt werden können. Um diese Mehrkosten abzumindern sind am Standort Herne Zeitarbeiter umgewandelt worden in befristete Verträge mit Sachgrundbefristung.

2. Chancenbericht

Einige der heutigen Bestandskunden planen im Bereich Sinterformteile in den nächsten Jahren um bis zu 100% zu wachsen. Wir erwarten von diesem, gegenüber dem normalen Automotive-Bedarf strukturellem Wachstum, mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten an diesem Wachstum profitabel zu partizipieren.

Sintern ist trotz aller Maschinen und Anlagen ein Produktionsverfahren, welches vom Know-how der Mitarbeiter und Unternehmen lebt. Daher werden komplexe und hochwertige Teile nach wie vor und teilweise verstärkt bei etablierten Lieferanten in Europa nachgefragt, obwohl der Verwendungsmarkt für den Kunden in Asien oder Südamerika ist.

Auch bei reinen Elektro-Fahrzeugen sind die Sinterwerke bereits in vielen Anwendungsgebieten gut positioniert. Jahrzehntelange Erfahrung, zum Beispiel mit SMC-Werkstoffen, schaffen die Möglichkeiten sich neue Anwendungsfelder zu erschließen. Die Sinterwerke arbeiten bereits mit einigen Key-Playern/Tier-1 in diesem Feld zusammen.

Fast alle etablierten europäischen Wettbewerber sind heute an der Kapazitätsgrenze. Wir sind derzeit der einzige Hersteller mit nennenswerten freien Kapazitäten. Zusammen mit dem o.g. Wachstum bei unseren Kunden, ergeben sich daraus gute Chancen auf Mehrumsatz. Die Wettbewerber bauen neue Kapazitäten in NAFTA oder in Asien, insbesondere China, auf, womit die Sinterwerke im europäischen Vergleich weiter die Alleinstellung freier Kapazitäten hat.

Die Reorganisation der Produktion und die damit erzielte erhöhte Produktivität schafft erhebliche Kapazitäts- und Umsatzreserven, ohne dass es Neuinvestitionen in Kapazitätserweiterung bedürfte. Dieses wird sich auch in den Folgejahren weiter so realisieren lassen. Somit ist die Voraussetzung für Neuteileprojekte geschaffen worden.

3. Gesamtaussage

Grundsätzliche Risiken, die den Fortbestand einzelner Teile des Konzerns gefährden könnten, sind aus Sicht der Geschäftsleitung zwar vorhanden, sind aber aus heutiger Sicht beherrschbar und nicht existenzbedrohend.

Aufgrund der nicht vorhandenen gegenseitigen rechtlichen Verflechtungen, Sicherheiten o.ä. sind Einzelrisiken aus Tochtergesellschaften aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht bestandsgefährdend für die übrigen operativen Unternehmen oder die Sinterwerke Holding GmbH.

Auch beim Leistungserstellungsprozess gibt es keinerlei Abhängigkeiten zwischen den operativen Gesellschaften die zu einer Durchschlagen von Risiken der Einzelgesellschaften auf den Gesamtkonzern führen könnten.

Allerdings sieht der Markt und damit die Kunden die Sinterwerke Gruppe heute als eine Einheit. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass es trotz fehlender rechtlicher Durchgriffe zu einer Übertragung des Risikos aus einer Einzelgesellschaft auf den Gesamtkonzern kommen kann. Insgesamt sieht die Geschäftsführung aufgrund der guten Markt- und Projektentwicklung genügend Möglichkeiten um auch etwaige Einzelrisiken entsprechend zu beherrschen.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Factoring, Kontokorrentkreditlinie Sale-and-Lease-Back und in einem geringeren Umfang Leasing und Mietkauf-Geschäfte.

Daneben werden seit dem 22.01.2018 Instrumente der Währungssicherung am schweizer Standort eingesetzt. Risiken sind aus diesen Instrumenten nicht zu sehen, da die Instrumente keinerlei Spekulationskomponenten haben sondern das Risiko nach unten begrenzen, aber auch die Chance nach oben abschneiden.

Die operativen Gesellschaften verfügen über einen solventen Kundenstamm. Wesentliche Forderungsausfälle sind in den letzten Jahren unbekannt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Unternehmensgruppe eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird in jedem der operativen Unternehmen stets ein aktueller Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die jeweiligen Geldaus- und -eingänge zeigt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Gegenseitige finanzwirtschaftliche Verflechtungen bestehen zum Abschlussstichtag nur in einem geringen Umfang aus Darlehen.

V. Prognosebericht

Angesichts der Tatsache, dass alleine ca. EUR 1,66 Mio. in den Aufwendungen 2017 aus einmaligen Sondereffekten wie zum Beispiel dem Verlust aus dem Verkauf der Beteiligung, nachträglichen Preisreduzierungen, der außerplanmäßige Abschreibung der Mietereinbauten stammen (Verweis auf II.3. Lage), sowie hohen Kosten in den Produktionsabteilungen aufgrund von Neuteile-Anläufen und einer mangelnden Verzahnung zwischen Produktion und der kaufmännischen Abteilung, sieht die Geschäftsführung der Sinterwerke eine verhaltene positive Prognose für das kommende Geschäftsjahr 2018, die eine konservative Umsatzplanung (TEUR 73.406) und ein stringentes Kostensenkungsprogramm voraussetzt.

Die ersten Investitionen aus dem Investitionspaket mit dem Finanzierungspartner konnten bereits umgesetzt werden. Die größeren Anlagen aus dem Investitionspaket, wie die Presse und der Ofen, befinden sich aktuell in der Umsetzung, sodass die ersten positiven Effekte ab dem dritten Quartal erkennbar sein werden. Hierbei handelt es sich vor allem um Rationalisierungsinvestitionen. Aufgrund immer weiter voran schreitender Produktivitätsverbesserungen wird derzeit keine Notwendigkeit für wesentliche Erweiterungsinvestitionen gesehen. Ausnahmen bilden hier Einzelfälle, bei denen projektspezifische Maschinen und Anlagen angeschafft werden müssen, um neue Artikel herstellen zu können.

Mit der Akquirierung zahlreicher Neuteile konnte die Voraussetzungen für die erfolgreiche Fortführung der Sinterwerke geschaffen, auch wenn diese im Geschäftsjahre sehr hohe Kosten verursacht haben.

Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2018 eine Umsatzrendite von ca. 1,0% sowie einem EBIT in Höhe von ca. TEURO 944.

Mit veränderter personeller Besetzungen im Management Board, entsprechendem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie stringenter Nachverfolgung der eingeleiteten Maßnahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich der Sinterwerke Konzern zukünftig wieder positiv entwickeln wird.

 

Hamburg, im August 2018

Sinterwerke Holding GmbH

Sven Dübbers, Geschäftsführer

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017 31.12.2016
Euro Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.300.982,37 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.034.338,54 1.022.521,92
  2.335.320,91 1.022.521,92
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.372,68 13.376,70
2. technische Anlagen und Maschinen 7.898.784,84 10.055.725,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.765.846,74 3.893.800,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.464.881,32 1.633.966,95
  13.137.885,58 15.596.869,86
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 853.002,59 660.013,71
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.085.749,06 4.216.944,64
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.922.666,82 2.393.598,14
  6.861.418,47 7.270.556,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.371.919,10 341.375,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.211.843,80 3.433.489,74
  3.583.762,90 3.774.865,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 612.912,31 2.294.441,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 204.893,46 293.346,81
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 8.104,34
  26.736.193,63 30.260.706,39

PASSIVA

   
  31.12.2017 31.12.2016
  Euro Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 316.487,00 316.487,00
eigene Anteile 0,00 75.007,42-
  316.487,00 241.479,58
II. Kapitalrücklage 6.925.000,00 6.530.007,42
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 512.530,76 985.826,32
IV. Konzernbilanzverlust 1.508.095,94- 452.857,38-
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 53.518,30 4.071.328,43
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.537.741,00 2.465.229,00
2. Steuerrückstellungen 17.091,10 30.949,71
3. sonstige Rückstellungen 4.012.681,97 3.455.966,33
  6.567.514,07 5.952.145,04
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 892.823,77 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.941.471,64 7.035.142,74
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.752.369,56 5.638.639,19
  13.586.664,97 12.673.781,93
- davon aus Steuern
Euro 136.771,85 (Euro 167.371,82)
   
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
Euro 473.311,21 (Euro 530.738,04)
   
E. Rechnungsabgrenzungsposten 19.369,33 0,00
F. Passive latente Steuern 263.205,14 258.995,05
  26.736.193,63 30.260.706,39

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse   72.110.624,42 71.002.371,71
2. Verminderung des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  167.912,22 715.014,58
3. andere aktivierte Eigenleistungen   2.826.713,63 1.569.032,02
4. sonstige betriebliche Erträge   5.996.704,30 3.994.668,77
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.678.443,83   18.723.913,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.993.142,22   13.382.691,06
    35.671.586,05 32.106.604,51
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 21.119.488,21   22.214.515,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.217.861,97   2.805.332,44
    24.337.350,18 25.019.848,21
- davon für Altersversorgung
Euro -26.700,39 (Euro -94.003,45)
     
7. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   4.278.756,75 4.415.189,50
8. sonstige betriebliche Aufwendungen   16.620.706,50 13.929.487,67
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   45.148,00 60.390,06
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   449.093,99 377.959,30
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   20.044,00 16.686,23
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern
Euro 24.149,43 (Euro 16.686,23)
     
12. Ergebnis nach Steuern   -566.259,34 45.672,56
13. sonstige Steuern   18.979,22 17.510,50
14. Konzernjahresfehlbetrag      
(im Vorjahr Konzernjahresüberschuss)   585.238,56 -28.162,06
15. Konzernverlustvortrag aus dem Vorjahr   452.857,38 481.019,44
16. Entkonsolidierung Rückbeteiligung   470.000,00 0,00
17. Konzernbilanzverlust   1.508.095,94 452.857,38

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2017

I. Grundlagen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma: Sinterwerke Holding GmbH
Sitz: Hamburg
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Handelsregisternummer: HRB 137121

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB.

2. Erläuterungen und Angaben zum Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Der Konzern überschreitet die größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB. Die Gesellschaft ist damit zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Beträge im Konzernanhang in tausend Euro (TEUR) angegeben.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Davon-Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Nach § 294 HGB sind die folgenden Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einzubeziehen:

Name und Sitz Anteil am Kapital
Sinterwerke Herne GmbH, Herne, Deutschland 100%
Sinterwerke Grenchen AG, Grenchen, Schweiz 100%
Sinterwerke Holding AG, Grenchen, Schweiz 100% Tochter der Sinterwerke Grenchen AG

Die Tochtergesellschaft, Sinterwerke Herne GmbH war im Vorjahr an ihrer Muttergesellschaft mit 23,7% beteiligt. Die Rückbeteiligung wurde in 2017 an den Anteilseigner der Sinterwerke Holding GmbH abgetreten.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr und der Bilanzstichtag des Konzerns entspricht den Regelungen des Gesellschaftsvertrags des Mutterunternehmens. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (§ 313 Abs. 1 Nr. 1 HGB)

In dem Konzernabschluss wurden einheitlich die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Muttergesellschaft angewendet (§ 308 Abs. 1 HGB). Gemäß § 308 Abs. 2 HGB war das Anlagevermögen der Sinterwerke Grenchen AG auf den Erstkonsolidierungszeitpunkt 01.01.2015 entsprechend neu zu bewerten (Umstellung von degressiver auf lineare Abschreibung). Der Vermögenszuwachs (TCHF 1.065) wurde erfolgsneutral unter Bildung einer latenten Steuerrückstellung von TCHF 236 in eine Neubewertungsrücklage (TCHF 828) der Tochtergesellschaft eingestellt. Der Vermögenszuwachs und die passive latente Steuerabgrenzung wurden in den nachfolgenden Geschäftsjahren erfolgswirksam fortgeschrieben. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat sich der Vermögensunterschied gegenüber dem Einzelabschluss um TCHF 139 auf TCHF 1.125 reduziert. Die passiven latenten Steuern haben sich um TCHF 31 auf TCHF 248 reduziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Anlagevermögen dann vorgenommen, wenn dauerhafte Wertminderungen vorliegen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzgl. Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden grundsätzlich auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Gegensatz zu Vorjahren wurde in dem Einzelabschluss einer Tochtergesellschaft vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S.2 HGB Gebrauch gemacht. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im vorliegenden Konzernabschluss wird dieses Wahlrecht entsprechend § 306 HGB einheitlich ausgeübt. Der Berechnung der latenten Steuern liegen folgende effektive Steuersätze zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden:

a)

Deutschland: 33,325% (15,825% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,5% für die Gewerbesteuer). Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich unter Berücksichtigung eines Gewerbesteuerhebesatzes von 500%.

b)

Schweiz: 22,0%

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen sind entsprechende Mittel in Fondsvermögen angelegt. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Absicherung des Erfüllungsrückstandes aus Altersteilzeitvereinbarungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert worden.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Forderungen mit dem Briefkurs bzw. bei Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag. Am Abschlussstichtag erfolgt die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden unterjährig mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Kurzfristige Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremden Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die auf Fremdwährung (CHF) lautenden Jahresabschlüsse der Schweizer Tochtergesellschaften werden gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet. Dabei werden die Posten der Bilanz mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, das Eigenkapital zum historischen Kurs und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Sich ergebende Umrechnungsdifferenzen im Zusammenhang mit der Konsolidierung gegenseitiger langfristiger Darlehensforderungen und Verbindlichkeiten wurden ebenfalls erfolgsneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.

4. Konsolidierungsgrundsätze

a) Angaben zur Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 1 HGB)

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte der konsolidierungspflichtigen Anteile gegen das auf diese Anteile entfallende Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt aufgerechnet. Das Eigenkapital der Tochterunternehmen wurde durch die Zuordnung stiller Reserven in einem Vermögenswert einer Schweizer Tochtergesellschaft und in den Verbindlichkeiten einer Deutschen Tochtergesellschaft mit dem Zeitwert bewertet.

Die Buchwerte der Beteiligungen waren jeweils geringer als das anteilige Eigenkapital. Die jeweiligen negativen Differenzen wurden als negativer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung passiviert.

b) Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 3 S. 3 HGB)

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung setzt sich wie folgt zusammen und hat sich wie folgt entwickelt:

Negativen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Veränderung in 2017
Tochtergesellschaft 31.12.2016 31.12.2017 außergewöhnlicher Ertrag
T€ T€ T€
Sinterwerke Herne GmbH -3.939 -54 -3.885
Sinterwerke Grenchen AG -133 0 -133
  -4.071 -54 -4.018

Die negativen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung der Sinterwerke Herne GmbH und der Sinterwerke Grenchen AG stehen im Zusammenhang mit erwarteten Verlusten im Rahmen der notwendigen Sanierung der Tochtergesellschaften. Dies wird bei der Sinterwerke Herne GmbH auch durch das am 17. März 2016 aufgehobene Insolvenzverfahren dokumentiert. In 2017 wurden der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der Sinterwerke Herne GmbH anteilig in Höhe des Jahresfehlbetrags , bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge, erfolgswirksam aufgelöst. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der Sinterwerke Grenchen AG wurde vollständig erfolgswirksam aufgelöst.

c) Schuldenkonsolidierung

Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

d) Zwischengewinneliminierung

Zwischengewinne, die aus den Leistungen zwischen Konzerngesellschaften in geringem Umfang resultieren können, sind gemäß § 304 Abs. 2 HGB wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht eliminiert worden. Eliminierte Zwischengewinne aus einem konzerninternen Verkauf von Anlagevermögen in 2016 wurden in 2017 realisiert.

e) Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Umsatzerlöse und die Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger der Leistungen verrechnet worden. Zinsaufwendungen und Zinserträge auf Darlehen, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gewährt wurden, wurden verrechnet.

II. Erläuterungen zu Einzelposten

1. Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

KONZERN-ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2017

(Entwicklung Konzern-Anlagevermögen)

Vermögensgegenstand Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017 Differenzaus Währungsumrechnung Zugänge Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 1.317.161,00 0,00 1.317.161,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.725.281,91 -135.869,04 284.369,15 0,00 3.077.775,77
  2.725.281,91 -135.869,04 1.601.530,15 0,00 4.394.936,77
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 151.573,79 0,00 0,00 0,00 151.573,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.869.445,62 -2.561.399,99 441.600,49 638.817,04 52.165.642,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.713.588,39 -356.723,44 2.609.327,09 954.694,29 20.011.497,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 1.633.966,95 -4.915,26 58.811,93 -35.824,58 1.464.881,32
  75.368.574,75 -2.923.038,69 3.109.739,51 1.557.686,75 73.793.595,07
Konzern-Anlagevermögen insgesamt 78.093.856,66 -3.058.907,73 4.711.269,66 1.557.686,75 78.188.531,84
Vermögensgegenstand Kumulierte Abschreibungen
01.01.2017 Differenzaus Währungsumrechnung Zugänge Differenz aus Währungsumrechnung Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 16.178,63 0,00 0,00 16.178,63
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.702.759,99 -63.798,11 360.972,22 -14.230,87 -57.734,00 2.043.437,23
  1.702.759,99 -63.798,11 377.150,85 -14.230,87 á 7.734,00 2.059.615,86
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.197,09 0,00 5.004,02 0,00 0,00 143.201,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.813.720,22 -2.040.040,53 2.203.997,18 -72.002,46 638.817,04 44.266.857,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.819.787,58 -286.175,48 1.692.604,70 -16.531,86 -35.966,07 16.245.651,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  59.771.704,89 -2.326.216,01 3.901.605,90 -88.534,32 602.850,97 60.655.709,49
Konzern-Anlagevermögen insgesamt 61.474.464,88 -2.390.014,12 4.278.756,75 -102.765,19 545.116,97 62.715.325,35
Vermögensgegenstand Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.300.982,37 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.034.338,54 1.022.521,92
  2.335.320,91 1.022.521,92
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.372,68 13.376,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.898.784,84 10.055.725,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.765.846,74 3.893.800,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 1.464.881,32 1.633.966,95
  13.137.885,58 15.596.869,86
Konzern-Anlagevermögen insgesamt 15.473.206,49 16.619.391,78

Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird in Anspruch genommen. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten i.S.v. § 314 Abs. 14 HGB beliefen sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf TEUR 1.407 wovon TEUR 1.317 aktiviert wurden. Der verbleibende Teil (TEUR 90) befindet sich im Aufwand des abgeschlossenen Geschäftsjahres.

Die Wertberichtigungen auf Vorräte werden in Form von Reichweitenabschlägen, die je nach Art der Vorräte und Eingliederung in bestimmte Bewertungsgruppen zwischen 0% - 95% des Bruttobestandes der Vorräte betragen, ermittelt.

In zwei Tochtergesellschaften bestehen Factoring-Verträge mit der Commerzfactoring GmbH (im Vj: TARGO COMMERCIAL FINANCE AG und der Credit Suisse. Das technische Vorgehen des Factorings unterscheidet sich im Wesentlichen nicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten zum Stichtag nur noch die Forderungen, die nicht verkauft wurden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus den beiden Factoring-Verträgen in Höhe von T€ 928 (Vj. T€ 2.320). Im Rahmen der Factoring-Verträge können Kundenforderungen von jeweils € 6 Mio. bzw. CHF 6,1 Mio. an die Factoring-Unternehmen abgetreten werden. Die Factoring-Unternehmen übernehmen auch die Haftung für die Bonität der Kunden im Hinblick auf die angekauften Forderungen. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände T€ 213 (Vj. T€ 250) als Mietkaution für Sale-and-lease-back-Verträge und Vorsteuer-Erstattungsansprüche in Höhe von T€ 736 (Vj. T€ 656). Die enthaltenen debitorischen Kreditoren betragen T€ 97 (Vj. T€ 62).

In den Guthaben bei Kreditinstituten werden gesperrte Guthaben zugunsten Dritter in Höhe von T€ 120 (Vj. T€ 324) ausgewiesen.

Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aus der Verrechnung des sogenannten Deckungsvermögens mit einem Zeitwert von T€ 252 (Vj. T€ 178), mit den zugrunde liegenden Altersteilzeitverpflichtungen, mit einem Erfüllungsbetrag der Gehaltszahlungen von T€ 268 (Vj. T€ 170) hat sich zum Bilanzstichtag nicht ergeben. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens beliefen sich auf T€ 252 (Vj. T€ 179).

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 316.487. Die Kapitalerhöhung um € 216.487 aufgrund der Verschmelzung als aufnehmende Gesellschaft mit der Sinterwerke Holding GmbH wurde am 17. April 2015 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Mit der anschließenden Umfirmierung wurde der Name der untergegangenen Sinterwerke Holding GmbH durch die GREN Holding GmbH übernommen. Die Umfirmierung wurde am 7. Mai 2015 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Die Rückbeteiligung Sinterwerke Herne GmbH an der Sinterwerke Holding GmbH von 23,7% wurde im Geschäftsjahr 2017 an den Gesellschafter der Sinterwerke Holding GmbH abgetreten. Die in Vorjahren gemäß § 301 Abs. 4 HGB mit dem gezeichneten Kapital und den Kapitalrücklagen verrechneten Anschaffungskosten wurden im Rahmen der Entkonsolidierung erfolgsneutral mit dem erwirtschafteten Eigenkapital (Verlustvortrag) verrechnet. Der Bilanzverlust beinhaltet einen Verlustvortrag von T€ 453 (Vj. T€ 481). Im Übrigen wird auf die Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage einer versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre (Hauptrechnungszins) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,68% (Vorjahr 4,01%) p.a.. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden in Abhängigkeit der Tarifgruppen jährliche Gehaltssteigerungen von 3% und Rentensteigerungen von jährlich 1,7% zugrunde gelegt, sowie alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten von 2% verwendet.

Die Pensionsrückstellungen betreffen ausschließlich die Pensionszusagen der Tochtergesellschaft Sinterwerke Herne GmbH. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag T€ 407. Für diesen Betrag gilt nach § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 182; Vj. T€ 187) betreffen ausschließlich die Tochtergesellschaft Sinterwerke Herne GmbH. Sie werden - für sämtliche zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Altersteilzeitverträge - für die während der Beschäftigungsphase des Blockmodells entstandenen Erfüllungsrückstände gebildet. Darüber hinaus berücksichtigt die Rückstellung auch die Verpflichtung zur Zahlung von Aufstockungsbeträgen auf das reduzierte Arbeitsentgelt. Die Berechnung der Verpflichtung erfolgt unter der Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck; der Berechnung liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,43 % p.a. (Vj. 2,01 % p.a.) zugrunde. Eine Abzinsung der Verpflichtungen erfolgte nur für die Altersteilzeitverhältnisse, die über 12 Monate andauern.

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen (T€ 107; Vj. T€ 85) wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Bei der Berechnung wurden jährliche Einkommenssteigerungen von 3% sowie eine durchschnittliche Fluktuation von 2% p.a. berücksichtigt. Der für die Abzinsung verwendete fristenkongruente Zinssatz beträgt 2,8% p.a. (Vj. 3,24% p.a.).

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 4.013; Vj. T€ 3.442) enthalten neben den Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 980; VJ. T€ 735), Rückbauverpflichtungen (T€ 397; T€ 442), Urlaub (T€ 525; Vj. T€ 481), Arbeitszeitsalden (T€ 515; Vj. T€ 425), Erlösschmälerungen (T€ 321; Vj. T€ 106), Personalmaßnahmen (T€ 227; VJ. T€ 134), Garantieverpflichtungen (T€ 356; Vj. T€ 228).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten haben wir in nachfolgendem Verbindlichkeiten Spiegel dargestellt:

bis zu 1 Jahr
> 1 Jahr
davon > 5 Jahre
Summe
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 892.823,77 0,00 0,00 892.823,77
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.941.471,64 0,00 0,00 7.941.471,64
Vorjahr 7.035.142,74 0,00 0,00 7.035.142,74
Sonstige Verbindlichkeiten 2.921.606,35 1.830.763,21 0,00 4.752.369,56
Vorjahr 2.733.782,76 2.904.856,42 0,00 5.638.639,19
Summe Verbindlichkeiten 11.755.901,76 1.830.763,21 0,00 13.586.664,97
Vorjahr 9.768.925,50 2.904.856,42 0,00 12.673.781,93

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen hier die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte an gelieferten Waren.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 137 (Vj. T€ 167) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Weiterhin enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten kapitalisierte Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen/Leasingverträgen in Höhe von T€ 2.911 (Vj. T€ 3.917). Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen sind durch Eigentumsvorbehalte an den finanzierten Maschinen und durch verpfändete Bankguthaben gesichert.

Die saldierten Passiven latenten Steuern von TEUR 263 (Vj T€ 259) setzen sich hauptsächlich zusammen aus, TEUR 645 passiven latenten Steuern aus der neu eingeführten Aktivierung selbsterstellter immaterieller Anlagen in der Sinterwerke Herne GmbH (TEUR 434; Vj. T€ 0) und aus der oben beschriebenen Umstellung von degressiver auf lineare Abschreibung bei der Sinterwerke Grenchen AG (TEUR 211; Vj. T€ 259) sowie TEUR 382 (Vj. T€ 0) aktiver latenter Steuer aus der schon sehr viel länger bestehenden Rückstellungen für Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 338) und unterschiedlicher Abzinsungen der Rückstellung für Erneuerungsverpflichtungen in Handels- und Steuerrecht (TEUR 44).

Die Entwicklung des Bilanzpostens Passive latente Steuern stellt sich gem. §314 Abs. 1 Nr. 22 HGB wie folgt dar:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern latenter Steueraufwand
T€ T€ T€
31.12.2016 0 259  
Eigenkaitaldifferenz aus Währungsumrechnung   -21  
Zuführung Passive latente Steuern   434 -434
Auflösung passive latente Steuern   -28 28
Wechselkursdifferenz   1  
Zuführung aktive latente Steuern 382   382
Saldierung aktive und passive latente Steuern -382 -382  
Saldo Veränderung 2017 0 4 -24
31.12.2017 0 263  

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sind die bereits erwähnten Factoring- und Sale-and-lease-back-Verträge. Weiterhin bestehen Konsignationslagervereinbarungen mit zwei Lieferanten.

Vorteil des Factorings ist die vorzeitige Liquiditätsbeschaffung aus Kundenforderungen. Risiken werden nicht gesehen, da der Factor insbesondere auch das bonitätsmäßige Ausfallrisiko der Kundenforderungen übernimmt.

Das Sale-and-lease-back trägt zur Verringerung der Kapitalbindung und des Investitionsrisikos für Ersatzbeschaffung bei. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von T€ 454 (Vj: 487). Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu 16 Monaten (Vj. 30 Monate).

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten Märkten

2017 2016
T€ T€
Tätigkeitsbereiche    
Sintermetallteile 71.642 70.575
Dienstleistungen 469 427
  72.111 71.002
Geografisch bestimmte Märkte    
Deutschland 40.334 40.320
EU außer Deutschland 23.699 24.357
übrige 8.077 6.325
  72.111 71.002

In den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 5.997; Vj. T€ 3.995) sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 215 (Vj. T€ 1.489) enthalten, davon T€ 113 (Vj. T€ 1.396) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Zum anderen enthalten die sonstige betrieblichen Erträge aus Wechselkursgewinnen (T€ 224; Vj. T€ 5), anteilige Auflösungen der negativen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von Tochtergesellschaften (T€ 4.018; Vj. T€ 620). Die negativen Unterschiedsbeträge wurden entsprechend der im Geschäftsjahr 2017 ausgewiesenen Verluste in den Einzelabschlüssen der Gesellschaften aufgelöst. Siehe auch unter den Erläuterungen zu I.4.b) "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" in diesem Anhang.

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ -27 (Vj. T€ -94).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von T€ 548 (Vj. T€ 59) - im Wesentlichen aus der Verschrottung und dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 548; Vj. T€ 27) - und Wechselkursverluste in Höhe von T€ 340 (Vj. T€ 85) enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 45 (Vj. T€ 22).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von längerfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 120).

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (T€ 20; Vj. T€ 17) saldieren sich Aufwendungen aus der Abgrenzung latenter Steuern (T€ 24) mit Erträgen aus Steuererstattungen und der Auflösung von Steuerrückstellungen (T€ 4). Zur Entwicklung der latenten Steuerabgrenzungen siehe die Tabelle unter Passiven latenten Steuern in den vorangegangenen Erläuterungen zur Bilanz.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr:

Sven Dübbers, Seevetal
Geschäftsführer Dübbers Management & Consult GmbH, Hamburg

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 286 Absatz 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die Gesellschaft keine marktunüblichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

Im Jahresdurchschnitt wurden 380 (Vj. 376) Arbeitnehmer beschäftigt, davon

Direkt am Leistungsprozess beteiligte Arbeitnehmer 249 (Vj. 243)
Indirekt am Leistungsprozess beteiligte Arbeitnehmer 131 (Vj. 133)

Der Konzern hat sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, wie folgt:

Vertragsart jährlich Gesamtbetrag Restlaufzeit
T€ T€
Mietverträge 1.833 11.929 bis max. 2027
Sale-and lease-back Verträge 454 600 bis max. 2019
Sonstige Leasingverträge 181 521 bis max. 2023
Sonstige Dienstleistungsverträge 712 712  
  3.180 13.762  

Die zukünftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt T€ 13.762 (Vj. T€ 10.234). Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Mietverträgen für die Produktion-, Lager- und Büroräume der Konzerngesellschaften in Höhe von T€ 11.929 (Vj. T€ 8.086) und Sale-and-lease-back-Verträgen in Höhe von T€ 600 (Vj. T€ 1.093).

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach § 314 Nr. 25 HGB nach Abschluss des Geschäftsjahres hat die Tochtergesellschaft Sinterwerke Herne GmbH im Mai 2018 verschiedene Anlagengegenstände vorzeitig aus einem Leasingvertrag abgelöst und anschließend auf Basis einer gutachterlichen Bewertung an die Leasinggesellschaft wieder verkauft. Aus dieser Transaktion ist im Geschäftsjahr 2018 im Konzern ein Gewinn von rd. T€ 656 entstanden.

Die Honorare des Abschlussprüfers (§ 314 Nr. 9 HGB) teilen sich in 2017 wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen € 75.000,00

Konzernverhältnisse gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB.

Die Gesellschaft stellt einen konsolidierten Jahresabschluss (Konzernabschluss) und einen Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 für den größten Kreis von Unternehmen auf, der alle Gesellschaften erfasst, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Anteile hält.

 

Hamburg, 30.07.2018

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2017

laufende Geschäftstätigkeit 2017 2016
Euro TEuro
  Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag) -585 28
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.279 4.415
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 643 -3.638
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -4.131 -2.092
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 697 1.402
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.045 -236
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 447 -37
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 404 291
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 24 17
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.823 151
  Investitionstätigkeit    
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.602 -66
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 566 142
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.110 -2.065
+ Erhaltene Zinsen 0 64
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.146 -1.925
  Finanzierungstätigkeit    
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 167 128
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.173 -944
- Gezahlte Zinsen -319 -258
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.324 -1.075
+ Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -2.647 -2.848
+/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes 73 19
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 2.294 5.124
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode *) -280 2.294

*) Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:

Liquide Mittel 613 2.294
Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -893 0
  -280 2.294

Konzerneigenkapitalspiegel für den Zeitraum 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2017

des Sinterwerke Holding GmbH

Gezeichnetes Kapital eigene Anteile Kapitalrücklagen
Euro Euro Euro
Stand 1. Januar 2016 316.487,00 -75.007,42 6.530.007,42
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Erwirtschaftetes Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Stand 1. Januar 2017 316.487,00 -75.007,42 6.530.007,42
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderung 0,00 75.007,42 394.992,58
Erwirtschaftetes Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2017 316.487,00 0,00 6.925.000,00
Währungsdifferenzen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Eigenkapital des Mutterunternehmens/ Konzerneigenkapital
Euro Euro Euro
Stand 1. Januar 2016 917.010,16 -481.019,44 7.207.477,72
Währungsumrechnung 68.816,16 0,00 68.816,16
Erwirtschaftetes Konzernergebnis 0,00 28.162,06 28.162,06
Stand 1. Januar 2017 985.826,32 -452.857,38 7.304.455,94
Währungsumrechnung -473.295,56 0,00 -473.295,56
Sonstige Veränderung 0,00 -470.000,00 0,00
Erwirtschaftetes Konzernergebnis 0,00 -585.238,56 -585.238,56
Stand 31. Dezember 2017 512.530,76 -1.508.095,94 6.245.921,82

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Sinterwerke Holding GmbH aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 6. September 2018

DIERKES Hamburg AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Deecke, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 14.09.2018

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.