Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 4740
Vorher
RuhrCom on-line Informations- und Datendienste GmbH
Eingetragen
29.7.1996
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Die Aufbereitung und On-line-Zurverfügungsstellung von Informationen und Daten sowie die Beratung und Projektierung bei der Einrichtung von Online-Datensystemen in Schwerte und Umgebung und die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen. Sie ist berechtigt, alle damit mittelbar und unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte vorzunehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihre Leistungen auch Dritten anzubieten. Bietet die Gesellschaft ihre Leistungen Dritten an, so ist sie verpflichtet gemeinnützigen, kulturellen und sportlichen Vereinen, Verbänden und Organisationen mit Sitz in Schwerte den Zugang zum Netz kostengünstig und unter besonderer Berücksichtigung derer Leistungsfähigkeit zu gewähren. Die Gesellschaft ist berechtigt, zur Förderung des Gesellschaftszwecks andere Unternehmen zu betreiben, sich ihrer zu bedienen, sich an ihnen zu beteiligen öder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe zu erwerben, zu errichten oder zu pachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anna Theis
seit 9.12.2025
Prokura
Knut Dellmann
seit 13.11.2025
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

elementmedia GmbH

Schwerte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Wir weisen darauf hin, dass aus rechentechnischen Gründen in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.836,00 22.326,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.834,00
33.836,00 41.160,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 260.219,00 208.233,00
2. Verteilungsanlagen 15.165.358,59 14.635.398,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.949,00 49.194,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.095.717,00 28.816,11
16.569.243,59 14.921.641,99
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 18.800,00 27.600,00
18.800,00 27.600,00
16.621.879,59 14.990.401,99
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 369.857,54 336.212,47
2. Sonstige Vermögensgegenstände 14.450,33 15.704,23
384.307,87 351.916,70
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 902.854,48 60.012,62
1.287.162,35 411.929,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.626,33 40.864,57
17.948.668,27 15.443.195,88

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000.000,00 3.000.000,00
3.256.000,00 3.256.000,00
B. Rückstellungen
- Sonstige Rückstellungen 146.727,00 133.850,00
146.727,00 133.850,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.163.935,78 3.032.883,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 77.477,84 78.182,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 84.557,27 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.968.165,64 7.714.185,78
5. Sonstige Verbindlichkeiten 25.055,73 25.173,58
13.319.192,26 10.850.425,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.226.749,01 1.202.920,79
17.948.668,27 15.443.195,88

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 4.365.190,08 4.115.069,54
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 99.975,49 84.537,84
3. Sonstige betriebliche Erträge 617.569,66 432.437,48
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -289.360,16 -280.282,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -154.247,03 -152.142,91
-443.607,19 -432.425,11
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.183.355,21 -1.160.062,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -327.334,44 -320.191,09
davon für Altersversorgung:
2023: € 84.189,44; 2022: € 84.691,48
-1.510.689,65 -1.480.253,13
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -978.410,70 -930.383,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -945.156,57 -687.113,03
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.241,69 33,22
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -337.320,02 -171.137,00
davon an verbundene Unternehmen: 2023: € 33.160,00; 2022: € 45.660,00
10. Ergebnis nach Steuern 873.792,79 930.766,71
11. Sonstige Steuern -160,55 -176,76
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -873.632,24 -930.589,95
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Registergericht Hagen, HRB 4740

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Elementmedia GmbH

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Elementmedia GmbH wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Regelungen sind die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

Die Elementmedia GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 8 des Gesellschaftsvertrages erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit des Jahresabschlusses wurde die Bilanz gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Forderungen gegen bzw. "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" ergänzt.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss der Elementmedia GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear vorgenommen.

Für geringwertige Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG auch handelsrechtlich ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Den erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

In den Fällen der Bewertungseinheiten wird die "Einfrierungsmethode" buchhalterisch angewandt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 3/8 dieses Anhangs dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 36 T€ wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6.004 T€ saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt 147 T€ beinhalten insbesondere Personalrückstellungen (Mitarbeiterprämien-, Urlaubs- und Freizeitabgeltungsansprüche) in Höhe von 111 T€. Es wurde jeweils der wahrscheinlichste Inanspruchnahmebetrag zurückgestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 85 T€ (Vorjahr 0 T€) betreffen die Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG aus Umsatzsteuer.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen das verbundene Unternehmen Stadtwerke Schwerte GmbH und gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.064 T€ 1.848 T€
Darlehen 3.066 T€ 4.066 T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -36 T€ -118 T€
Ergebnisabführungsvertrag 874 T€ 1.840 T€
Umsatzsteuer 0 T€ 78 T€
5.968 T€ 7.714 T€

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
gesamt von bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr bis zu 5 Jahren von mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2023 7.164 806 2.919 3.439
(Vorjahr) (3.033) (549) (1.999) (485)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2023 77 77 0 0
(Vorjahr) (78) (78) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.12.2023 85 85 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 31.12.2023 5.968 2.902 0 3.066
(Vorjahr) (7.714) (4.648) (0) (3.066)
5. sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 25 25 0 0
(Vorjahr) (25) (25) (0) (0)
13.319 3.895 2.919 6.505
(10.850) (5.300) (1.999) (3.551)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von rund 19 T€ (Vorjahr 20 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einem Betrag von 1.964 T€ durch eine Ausfallbürgschaft der Muttergesellschaft gesichert.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Einmalzahlungen (sog. Upfront Payments) bei Abschluss von Swapvereinbarungen in Höhe von rund 38 T€ (Vorjahr 53 T€) ausgewiesen. Diese werden ab dem Geschäftsjahr 2018 über die Restlaufzeit der Swapvereinbarungen aufgelöst. Darüber hinaus werden vereinnahmte Baukostenzuschüsse in Höhe von rund 1.165 T€ (Vorjahr 1.125 T€) unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und über 20 Jahre verteilt ratierlich aufgelöst. Baukostenzuschüsse für das WLAN-Stadtnetz Schwerte werden über fünf Jahre ratierlich aufgelöst.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

3. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Stadtwerke Schwerte GmbH aus einem Mietvertrag bis zum 31. Dezember 2024 und einem jährlich kündbaren Vertrag über die kaufmännische Betreuung. Aus dem Mietvertrag fallen ab dem Jahr 2023 nach einer Mietpreisanpassung jährliche Zahlungen in Höhe von rund 79 T€ (Vorjahr 10 T€) an. Aus dem Vertrag über die kaufmännische Betreuung fallen jährlich Zahlungen in Höhe von rund 133 T€ (Vorjahr 132 T€) an.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ % T€ %
Erlöse Multimedia / Technik 4.365 100,0 4.115 100,0
4.365 100,0 4.115 100,0

Im Zinsaufwand sind 100 € (Vorjahr 100 €) aus Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird unter Verweis auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese im Konzernabschluss des Sondervermögens Bäder Schwerte enthalten ist.

6. Sonstige Angaben

Die Elementmedia GmbH beschäftigte im Wirtschaftsjahr 2023 durchschnittlich zwölf Mitarbeiter im technischen Bereich und neun Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Oliver Weist. Die Geschäftsführungstätigkeit wurde hauptberuflich ausgeübt.

Im Geschäftsjahr 2023 erhielt der Geschäftsführer folgende Bezüge von der Gesellschaft:

Feste Vergütung in € Variable Vergütung in € Sachbezüge PKW, KVW, Stromerstattung in € Gesamt in €
Oliver Weist 132.000,00 20.000,00 28.295,40 180.295,40

Alle wesentlichen Geschäfte größer als 20 T€ mit nahestehenden Unternehmen und Personen, sofern kein 100-prozentiger Anteilsbesitz besteht, sind folgende:

Art der Beziehung Art des Geschäftsvorfalles Erbringung von Dienstleistungen in T€ Bezug von Dienstleistungen in T€ Verkäufe in T€ Käufe in T€
assoziierte Unternehmen Carrier-Anbindungen Bezug Multimedia 38 151
assoziierte Unternehmen Standortvernetzung 28

Zum 31. Dezember 2023 bestehen drei Zinsswaps. Ein Zinsswap wurde im Jahre 2008 durch die Stadtwerke Schwerte GmbH zum Zwecke der Absicherung zukünftiger Zinsänderungsrisiken abgeschlossen und im Zusammenhang mit der Übernahme des Multimediageschäftes mit dem dazugehörigen Darlehen (Grundgeschäft) übernommen. Im Jahre 2013 wurden für zwei weitere bestehende Darlehen ebenfalls zum Zwecke der Absicherung zukünftiger Zinsänderungsrisiken zwei Zinsswaps abgeschlossen. Die Zinsswaps und die Darlehen sind laufzeitkongruent und haben übereinstimmende Parameter, daher werden sich die gegenläufigen Wertänderungen zu 100% ausgleichen. Grund- und Sicherungsgeschäft wurden so zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Es handelt sich jeweils um sog. Mikro-Hedges.

Die Nominal- und Marktwerte der zum 31. Dezember 2023 bestehenden Zinsswaps ergaben sich wie folgt:

Nominalwert Marktwert
Zinsswap 625 T€ [1] -31 T€
Zinsswap 875 T€ [2] -43 T€
Zinsswap 300 T€ [3] -16 T€

Die Bewertung gibt die Einschätzung des Kreditinstitutes über den Wert des betreffenden Finanzinstruments unter den vorherrschenden Marktbedingungen wieder und leitet sich ab entweder vom Mid Market-Preis oder, wenn als Geld- und Briefkurs ausgedrückt, vom indikativen Preis, zu dem das Kreditinstitut das Finanzinstrument beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte.

Die Elementmedia wird in den Konzernabschluss des Sondervermögens Bäder Schwerte, Schwerte, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht und bekannt gemacht.

 

Schwerte, den 22. April 2024

Oliver Weist, Geschäftsführer

[1] Grundgeschäft zu 50% gesichert

[2] Grundgeschäft zu 100% gesichert

[3] Grundgeschäft zu 100% gesichert

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 173.729,61 0,00 18.834,00 3.870,05 188.693,56
2. Geleistete Anzahlungen 18.834,00 0,00 -18.834,00 0,00 0,00
192.563,61 0,00 0,00 3.870,05 188.693,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 417.665,33 73.485,91 0,00 0,00 491.151,24
2. Verteilungsanlagen 23.633.359,38 1.461.961,39 28.816,11 185.723,03 24.938.413,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.227,17 17.480,75 0,00 43.675,04 235.032,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.816,11 1.095.717,00 -28.816,11 0,00 1.095.717,00
24.341.067,99 2.648.645,05 0,00 229.398,07 26.760.314,97
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 27.600,00 0,00 0,00 8.800,00 18.800,00
27.600,00 0,00 0,00 8.800,00 18.800,00
24.561.231,60 2.648.645,05 0,00 242.068,12 26.967.808,53
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.403,61 7.324,00 0,00 3.870,05 154.857,56
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
151.403,61 7.324,00 0,00 3.870,05 154.857,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 209.432,33 21.499,91 0,00 0,00 230.932,24
2. Verteilungsanlagen 8.997.960,50 931.263,04 0,00 156.168,28 9.773.055,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.033,17 18.323,75 0,00 43.273,04 187.083,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.419.426,00 971.086,70 0,00 199.441,32 10.191.071,38
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.570.829,61 978.410,70 0,00 203.311,37 10.345.928,94
Buchwert
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.836,00 22.326,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.834,00
33.836,00 41.160,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 260.219,00 208.233,00
2. Verteilungsanlagen 15.165.358,59 14.635.398,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.949,00 49.194,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.095.717,00 28.816,11
16.569.243,59 14.921.641,99
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 18.800,00 27.600,00
18.800,00 27.600,00
16.621.879,59 14.990.401,99

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Inhalt

I. Grundlage des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Gesamtaussage

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

3. Chancenbericht

I. Grundlage des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Aufbereitung und Online-Zurverfügungstellung von Informationen und Daten sowie die Beratung und Projektierung bei der Einrichtung von Online-Datensystemen in Schwerte und Umgebung und die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle damit mittelbar und unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte vorzunehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihre Leistungen auch Dritten anzubieten.

Im Geschäftsjahr 2023 erbrachte die Gesellschaft im Wesentlichen Leistungen in den Bereichen Kabelfernsehen, Telefonie und Internet sowie weitere Datendienste.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut den Ergebnissen der 25. gemeinsamen TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult werden die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland im Jahr 2023 voraussichtlich auf rund 60,2 Milliarden Euro leicht steigen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 0,1 Milliarden Euro. Im Festnetzbereich stagniert der Umsatz bei 32,6 Milliarden Euro und im Mobilfunkbereich erhöhten sich die Umsätze 2023 um 0,1 Milliarden Euro.

Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse nahm im Jahr 2023 um rund 0,5 Prozent auf 37,0 Mio. zu. Etwa 16,2 Mio. Haushalte (+3,2 Mio. / +24,6 Prozent gegenüber 2022) sind in Deutschland Ende 2023 an Glasfasernetze, mindestens bis zum Gebäudekeller, angeschlossen. Demgegenüber nimmt die Anzahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch tatsächlich buchen, im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 Prozent auf 4,2 Mio. Haushalte zu. Das gesamte Datenvolumen der Breitbandanschlüsse nahm um knapp 16,5 Prozent auf 142,1 Milliarden Gigabyte zu.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden die Erwartungen der Geschäftsführung übertroffen.

Das Planergebnis für 2023 lag bei 851 T€. Im Bericht zur 1. Gesellschafterversammlung der Elementmedia GmbH in 2023 wurde zudem ein Jahresergebnis in Höhe von 866 T€ prognostiziert - das Ergebnis (vor Ergebnisabführung) selbst lag anschließend bei 874 T€.

Dies ist im Vergleich zum Vorjahr eine plangerechte Ergebnisreduzierung aufgrund der besonderen Marktgegebenheiten des Jahres 2023 (Vorjahr: 931 Tausend Euro).

Die Umsatzerlöse 2023 einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge stiegen deutlich auf 4,983 Mio. Euro (Vorjahr: 4,548 Mio. Euro) und liegen über den Planwerten für 2023 (Planwert: 4,853 Mio. Euro).

Die wesentlichen Umsatzanteile stellen sich wie folgt dar: Im Bereich Kabelfernsehen lagen die Umsatzerlöse bei 643 Tausend Euro (Vorjahr 571 Tausend Euro) und liegen deutlich über Plan. Die Umsätze im Bereich Internetzugang erhöhten sich ebenfalls deutlich auf 1.424 Tausend Euro (Vorjahr 1.292 Tausend Euro) und liegen um 179 Tausend Euro über Plan und die Umsätze im Bereich Telefonie lagen bei 923 Tausend Euro (Vorjahr 910 Tausend Euro) und liegen um 12 Tausend Euro unter Plan. Die Umsätze im Bereich Glasfaseranschluss erhöhten sich auf 800 Tausend Euro (Vorjahr 762 Tausend Euro) und liegen 40 Tausend Euro über dem Planwert in Höhe von 760 Tausend Euro. Die Umsätze im Bereich Datendienste lagen in 2023 bei 189 Tausend Euro (Vorjahr 204 Tausend Euro). Im Bereich Kabel-TV Umsatzerlöse sind diese Erhöhungen durch eine Preiserhöhung zu Beginn des Jahres und aufgrund von weiteren erfolgreichen Vertriebsaktivitäten zurückzuführen. Unsere sehr starken Vertriebsaktivitäten in Verbindung mit dem weiteren Ausbau fokussieren vornehmlich auf die Gewinnung von Neukunden im Internetbereich. Insofern steigen hier die Umsatzerlöse am stärksten an. Damit in Verbindung stehen auch die Erhöhungen im Bereich Glasfaseranschluss. Die Schwankungen im Bereich Telefonie hingegen sind auf übliche Schwankungen bei dem Bezug von Telefonieminuten zurückzuführen.

Die Aufwandspositionen zeigten sich wie folgt: Materialaufwand 444 Tausend Euro (Vorjahr 432 Tausend Euro / Planwert für 2023: 460 Tausend Euro), Personalaufwand 1.511 Tausend Euro (Vorjahr 1.480 Tausend Euro / Planwert für 2023: 1.556 Tausend Euro), Abschreibungen auf Anlagevermögen 978 Tausend Euro (Vorjahr 930 Tausend Euro / Planwert für 2023: 979 Tausend Euro). Diese drei Aufwandspositionen liegen jeweils unter den Planwerten für 2023.

Weiter sind sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 945 Tausend Euro (Vorjahr 687 Tausend Euro / Planwert für 2023: 855 Tausend Euro) verbucht worden. In dieser Position sind 573 Tausend Euro (Vorjahr 344 Tausend Euro) für den Bezug der 3. Faser enthalten. In der jeweils gleichen Höhe ist im sonstigen betrieblichen Ertrag ein Aufwandsersatz aus der Übertragung der 3. Faser auf die Stadtwerke Schwerte enthalten.

Insgesamt übertraf das Betriebsergebnis 2023 von 874 Tausend Euro die Erwartungen des Wirtschaftsplanes. Der Wirtschaftsplan lag bei 850 Tausend Euro - das erzielte Ergebnis lag somit um 24 Tausend Euro über dem Plan.

Durch die weitere intensive und erfolgreiche Vertriebsarbeit konnte auch in 2023 die Kundenanzahl deutlich erhöht werden. Die Anzahl der Neukundenschaltungen lag im Jahr 2023 bei 659 (Vorjahr 744) und damit über dem langjährigen Mittelwert in Höhe von 628.

b) Finanzlage

Der Cashflow (Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung zzgl. Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 1,852 Mio. Euro (Vorjahr 1,861 Mio. Euro). Dieser Cashflow reichte nicht aus um die getätigten Investitionen (2,649 Mio. Euro), die Tilgung der Finanzierungskredite (573 T€) und die Ergebnisabführung des Vorjahres an die Stadtwerke Schwerte GmbH (931 T€) zu finanzieren.

Die Elementmedia hat langfristige Aktivpositionen (Leitungen etc.) mit einem Buchwert von insgesamt 16,622 Mio. Euro. Dem gegenüber stehen zur Finanzierung Darlehen bei der Commerzbank von 2,455 Mio. Euro, bei der Sparkasse Schwerte von 3,730 Mio. Euro und bei der Volksbank von 975 Tausend Euro. Die Finanzierung der verbleibenden 9,462 Mio. Euro erfolgt durch: Gewährung eines Stadtwerke-Gesellschafter-Darlehens über insgesamt 3,066 Mio. Euro, ein weiteres Darlehen über 1 Mio. Euro wurde in 2023 vollständig getilgt, Eigenkapital in Höhe von 3,256 Mio. Euro, durch kurzfristige Kassenkredite des Gesellschafters (2,902 Mio. Euro) und durch in der Vergangenheit vereinnahmte Mittel, die passiv abzugrenzen waren (Passive Rechnungsabgrenzungsposten) von 1,227 Mio. Euro.

Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages führt die Elementmedia das Jahresergebnis vollständig ab. Künftiges Nettowachstum im Bereich Anlagevermögen, sofern die Mittel aus der bestehenden Finanzierung aufgebraucht sind, wird fremdfinanziert. Dieses Vorgehen kann die Finanzstruktur der Elementmedia in den nächsten Jahren verschlechtern.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich zum 31.12.2023 stichtagsbedingt auf 903 T€ (Vorjahr 60 T€).

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 2023 2022 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € %
Aktiva
Anlagevermögen 16,622 14,990 +1,632 +10,89
Kurzfristige Vermögenswerte/ARAPs 0,424 0,393 +0,031 +7,89
Liquide Mittel 0,903 0,060 +0,843 +1405,0
Passiva
Eigenkapital 3,256 3,256 0 0
Langfristige Verbindlichkeiten 9,424 5,550 +3,874 +69,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten/Rückstellungen/PRAPs 5,269 6,637 -1,368 -20,61
Bilanzsumme 17,949 15,443 +2,506 +16,23

Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr um 3,0 Prozent, auf 18,1 Prozent gesunken.

Das Anlagevermögen ist nicht fristenkongruent finanziert. Der Anlagendeckungsgrad I 1 beträgt lediglich 19,6 Prozent, der Anlagendeckungsgrad II 2 beträgt nur 76,3 Prozent.

1 Eigenkapital / Anlagevermögen

2 (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen

Die Investitionen 2023 belaufen sich insgesamt auf 2.649 T€ (Vorjahr 1.009 T€) und beinhalten im Wesentlichen folgende Projekte:

Ausbaugebiet Schwerter-Heide

Ausbaugebiet Schwerte-Ergste

d) Gesamtaussage

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird als gut eingeschätzt, während die Vermögens- und Finanzlage als zunehmend ungünstig beurteilt wird. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind zum Stichtag nicht durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jedoch jederzeit in der Lage alle fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Das Fremdkapital wurde von der Volksbank und der Sparkasse gezahlt.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

In diesen schwierigen Zeiten, die von Preisinflation und Kaufzurückhaltung geprägt sind, wird es nicht leicht sein, dass Jahresergebnis zu halten oder sogar noch zu steigern.

Auch für das Jahr 2024 wird mit einer steigenden Kundenanzahl geplant. Inwieweit aber die Umsatzerlöse gehalten oder gesteigert werden können, hängt vielmehr von den Auswirkungen der gesetzlichen Veränderungen im Kabel-TV Bereich ab. Zum 1. Juli 2024 fällt das Nebenkostenprivileg für die Kabel-TV Entgelte weg. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass wir viele Kabel-TV Nutzer verlieren werden und damit auch die damit einhergehenden Umsatzerlöse. In welcher Höhe diese Umsatzverluste zu berücksichtigen sind, kann nach dem derzeitigen Stand nicht abgeschätzt werden.

Im Internetbereich werden wir voraussichtlich weiter wachsen. Ebenfalls, allerdings nur im geringen Maße, im Telefoniebereich. Die Einschätzung des Kundenrückgangs ist derzeit nicht seriös abschätzbar. Der Materialaufwand wird planmäßig etwa gleich bleiben. Der Personalaufwand wird sich insbesondere aufgrund eines Anstiegs der Beschäftigten voraussichtlich erhöhen. Der Zinsaufwand wird im Zusammenhang mit der allgemeinen Zinsentwicklung voraussichtlich ebenfalls ansteigen.

Alles in allem wird für 2024 mit einem leichten Ergebnisanstieg geplant - dabei sind die Auswirkungen im Kabel-TV Bereich allerdings nicht berücksichtigt.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Schwerte Unternehmensgruppe eingebunden und identifiziert, bewertet und kommuniziert innerhalb dieses Systems regelmäßig relevante Risiken. Von diesen Risiken werden die wesentlichen im Folgenden erläutert.

Aktuell schließen mehr als zwei Drittel aller Kunden, die vom Elementmedia Außendienst beraten werden, einen Vertrag ab.

Diese Abschlussquote betrachten wir als hervorragend. Unitymedia wurde mittlerweile von Vodafone übernommen und bewirbt in Schwerte aktiv Kunden mit aggressiver Preisstrategie. Technisch betrachtet bietet Unitymedia Internetbandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s an. Zudem vertreibt Unitymedia auch Geschäftskundenprodukte. Es ist damit zu rechnen, dass Unitymedia/Vodafone zukünftig größter Konkurrent der Elementmedia sein wird. Auch die Deutsche Telekom hat ihr Telekommunikationsnetz in Schwerte stark ausgebaut. Das Kupfernetz wurde modernisiert und die Deutsche Telekom kann zunehmend das sogenannte Vectoring-Produkt mit bis zu 250 Mbit/s anbieten. Zudem verlegt die Deutsche Telekom im Gewerbegebiet Geisecke auch Glasfaser bis in die dort ansässigen Betriebe hinein. Aus diesem Grund ist es von besonderer Bedeutung die Konkurrenzsituation vor Ort laufend zu beobachten, um insbesondere durch Produktanpassungen auch künftigen Marktveränderungen erfolgreich begegnen zu können. Es besteht jedoch das Risiko des Kundenverlustes, dass wir aktuell insgesamt jedoch als gering einstufen.

Auf das zusätzliche Risiko im Zusammenhang mit dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs für die Kabel-TV Gebühren wurde bereits hingewiesen. In diesem Zusammenhang ist ein Kundenverlust und damit ein Umsatzverlust in diesem Bereich nicht abzuwenden. Man muss davon ausgehen, dass viele Kunden zukünftig TV nur noch über IP (Internet) beziehen möchten. Dabei würde ab dem 1. Juli 2024 ein neuer Wettbewerbsmarkt mit Anbietern wie zattoo, Magenta TV, waipu.tv, Joyn etc. entstehen.

Ziel der Gesellschaft ist es, das Multimedianetz in Schwerte weiter auszubauen und so stetig zu wachsen. Dazu werden jährlich Bauleistungen im für die Gesellschaft beträchtlichen Ausmaß beauftragt. Hier beobachtet die Gesellschaft seit einiger Zeit stark steigende Kosten (insbes. Tiefbaukosten), was auch in der Prognose berücksichtigt ist. Hier muss leider zunehmend davon ausgegangen werden, dass geplante Bauvorhaben zukünftig aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht mehr zielführend sein werden.

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken in Zusammenhang mit variabel verzinsten Darlehen wurden in der Vergangenheit drei Zinsswap-Verträge abgeschlossen. Hierbei handelt es sich jeweils um Mikro-Hedges. Ein Zinsänderungsrisiko besteht nur noch in geringem Umfang. Die Effektivität der Sicherheitsbeziehung wird laufend überwacht. Es wird auf die Angaben im Anhang verwiesen.

Insgesamt schätzen wir die Risikolage der Gesellschaft als niedrig ein.

3. Chancenbericht

Das Ziel für 2024 ist es, auch weiterhin auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Aktuell stehen dieser Zielsetzung allerdings eine zunehmende Kaufzurückhaltung aufgrund der stark gestiegenen Inflation und großen Unsicherheiten im Energiebereich entgegen. In der Planung für 2024 stehen weitere Bauabschnitte in Ergste und in Schwerte-Holzen. Ob diese aber tatsächlich gebaut werden können, hängt auch von den derzeit stark ansteigenden Baukosten in Verbindung mit dem hohen Zinsaufwand für Darlehen ab. Zudem werden in allen Schwerter Stadtteilen weitere Einzelgebäude an unser Netz angeschlossen, sofern dies wirtschaftlich zielführend ist. Deshalb wird auch in 2024 mit einem Neukundenanstieg gerechnet - allerdings nur in einer Größenordnung von rund 400. Die Auftragslage ist etwas schwächer als üblich, aber unter den gegenwärtigen Marktrahmenbedingungen zufriedenstellend und bietet die Basis für ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2024.

Die Zielsetzung der Elementmedia ist es, bis 2029 ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz in Schwerte zu errichten. Dazu plant die Gesellschaft in den kommenden Jahren die Anzahl der jährlich anzuschließenden Hausanschlüsse weiter zu erhöhen. Angestrebt wird zunächst ein Netzausbau um 700 bis 1.500 Wohneinheiten pro Jahr. Trotz höherer Bauleistung soll die erprobte Vorgehensweise, dass jede einzelne Maßnahme im Vorfeld auf ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft wird und nur dann umgesetzt wird, wenn innerhalb weniger Jahre nennenswerte Deckungsbeiträge erzielt werden können, beibehalten werden. Aktuell wird diese langfristige Planung allerdings durch steigende Baukosten, hohe Darlehenszinsen und auch sehr knappe Bauressourcen erschwert. Ebenso ist die Telekommunikationsbranche von knappen Personalressourcen gekennzeichnet, die sich schon heute bei der Nachbesetzung von Positionen bemerkbar machen.

Um nun dem Ziel einer flächendeckenden Glasfasernetzversorgung in Schwerte näherzukommen, müssen allerdings auch neue Wege gegangen werden. Es zeigt sich, dass mit den bisherigen Ausbauverfahren ein flächendeckender Ausbau in Städten wie Schwerte aus wirtschaftlichen Gründen schwierig realisierbar ist. Nutzt man hier allerdings, neben den Synergiepotenzialen mit den Stadtwerken, auch weitere Unternehmen und ebenso innovative Bauverfahren wie das untiefe Verlegen von Glasfaserleitungen, kann der flächendeckende Glasfasernetzausbau in Schwerte aus Sicht der Gesellschaft gelingen.

Neue Impulse auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft werden auch aufgrund einer deutlich engeren Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erwartet. Im letzten Jahr wurden unterschiedliche Arbeitsgruppen mit den Stadtwerken gebildet, die sich insbesondere den Themenfeldern Kommunikation, Vertrieb, Technik und Digitalisierung zugewandt haben. Erste positive Ergebnisse zeigen, dass es hier noch Synergiepotential gibt, von dem die Elementmedia und auch die Stadtwerke in Zukunft profitieren könnten. Hieraus ergibt sich die Chance einer auch weiterhin positiven Entwicklung.

Auch in Bezug auf Themen wie die Entwicklung eines intelligenten Stromnetzes werden sich Synergien und Wachstumspotenziale für Stadtwerke und Elementmedia ergeben. Für die Stadtwerke wird es zunehmend wichtiger, die Stromnetze zukunftsfähig zu gestalten. Aufgrund der Energiewende kommt der Energieeinspeisung in die lokalen Stromnetze eine größere Bedeutung zu. Die von den Endverbrauchern eingespeiste Energie kann aber zu einer Destabilisierung des örtlichen Stromnetzes führen. Um hier gegensteuern zu können, wird ein geeignetes Überwachungs- und Steuerungsinstrument benötigt. Ein intelligentes Stromnetz (smart grid) bietet eine solche Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeit. Informationen, wann welche Menge Strom ins Netz eingespeist und welche Menge nachgefragt wird, werden in Echtzeit erfasst und verarbeitet - Netzsteuerungen können in Echtzeit an Hunderte von Stationen übermittelt und ausgeführt werden. Zum Aufbau eines solchen smart grid werden idealerweise Glasfasernetze benötigt. Auch hier sehen wir die Chance, dass diese Entwicklung möglicherweise schneller voranschreitet als aktuell geplant.

Insgesamt schätzen wir die Chancenlage der Gesellschaft als gut ein.

 

Schwerte, den 22. April 2024

Oliver Weist, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Elementmedia GmbH, Schwerte

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elementmedia GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elementmedia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Der Jahresabschluss ist am 29.08.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt worden

 

Dortmund, den 29. April 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf)

Marco Brokemper, Wirtschaftsprüfer

Philipp Jarzina, Wirtschaftsprüfer

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