Reply AI Studios GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Bügers seit 2.10.2025 | Geschäftsführer |
Lutz Dr. Veldmann seit 23.7.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Bettmann seit 26.3.2024 | Prokura |
Rebekka Brandt seit 12.5.2023 | Geschäftsführer |
Jürgen Ostholt seit 12.3.2021 | Geschäftsführer |
Armin Dr. Bäumker seit 14.11.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Kiepert seit 14.11.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Syskoplan Reply GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Konjunktur- und Branchenentwicklung Syskoplan Reply GmbH ("Syskoplan"), ein Tochterunternehmen der Reply Deutschland SE, ist der Experte für SAP Customer Experience im Reply-Netzwerk. Als Spezialist für kundenzentrische Prozesse in den Sektoren Automotive, Fertigung, Handel, Konsumgüter und Finanzdienstleistungen ist Syskoplan der ideale Partner für eine erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsinitiativen mit SAP Customer Experience Lösungen, SAP S/4HANA (Customer Management) und SAP Analytik für Großunternehmen und Unternehmen im Mittelstand. Insbesondere sind die digitalen Initiativen der Unternehmen ein wesentlicher Treiber des Geschäftes, mit Themen wie E-Commerce, digitales Marketing, digitale Vertriebs- und Service-Anwendungen sowie Cloud-Computing. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen (Stand 15. Januar 2024) des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 durch das nach wie vor krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 2. Gesamtentwicklung Die wesentlichen Steuerungsgrößen des Unternehmens sind die Umsatzerlöse und das EBT sowie die daraus resultierende EBT-Marge. Die herangezogene Gewinn- und Verlustrechnung basiert bei der Gesellschaft wie auch für die Reply-Gruppe auf den International Financial Standards (IFRS) und ergeben sich aus dem internen Management Reporting. Die Umsatzerlöse nach IFRS der Syskoplan im Geschäftsjahr 2023 waren moderat steigend und haben sich somit ziemlich genau im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Der Umsatz nach HGB belief sich auf 34,3 Mio. EUR (Vorjahr: 36,1 Mio. EUR) und ist somit um 5 % gesunken. Der Unterschied der beiden Umsatzgrößen ergibt sich aus der unterschiedlichen Bilanzierung. So wird handelsrechtlich die Completed Contract-Methode angewandt, nach IFRS erfolgt die Umsatzerlösrealisierung nach der Percentage of Completion-Methode. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) belief sich auf 36,0 Mio. Euro (Vorjahr: 35,0 Mio. Euro) und hat sich damit um 3 % erhöht. Das IFRS-EBT verringerte sich in Folge erhöhter Kosten und lag auch moderat unter unseren Erwartungen. Analog hat sich die EBT-Marge verringert, die ebenfalls moderat unter der geplanten Prognose entwickelt. Insgesamt stellt sich die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung als zufriedenstellend dar. 3. Mitarbeiterentwicklung Die Mitarbeiterzahl inklusive Geschäftsführung zum 31. Dezember 2023 lag bei 218 Mitarbeitern (Vorjahr: 218) und blieb somit unverändert. 4. Investitionstätigkeit Größere Investitionen wurden in 2023 nicht vorgenommen. Investitionen bezogen sich hauptsächlich auf Schulungen, Fortbildung von Mitarbeitern und dem Aufbau von Vertrieb und Marketing. Weiterhin wurden interne Innovationsprojekte zur Erweiterung des Angebotes aufgelegt, insbesondere im Kontext von neuen SAP-Produkten und -Anwendungen und industriespezifischer Ausprägungen. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf 23,0 Mio. Euro (Vorjahr: 22,6 Mio. Euro) gestiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind um 0,2 Mio. Euro auf 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) gesunken. Das Umlaufvermögen hat sich um 3 % auf 22,5 Mio. Euro (Vorjahr: 21,9 Mio. Euro) erhöht. Wesentliche Ursache für diesen Anstieg war die Erhöhung der Vorräte, die sich um 1,4 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro) erhöht haben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 0,8 Mio. Euro auf 19,8 Mio. Euro (Vorjahr: 20,6 Mio. Euro) verringert. Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,3 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro) erhöht haben, reduzierten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2,1 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro (Vorjahr: 19,0 Mio. Euro). Das Guthaben bei Kreditinstituten ist mit 0,1 Mio. Euro stabil gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags hat sich das Eigenkapital mit 9,7 Mio. Euro nicht verändert. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 0,025 Mio. Euro. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme zum Ende des Berichtsjahres 2023 ist durch die erhöhte Bilanzsumme auf 42 % (Vorjahr: 43 %) zurückgegangen. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um 23 % auf 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2 Mio. Euro) gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind um 7 % auf 11,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) gestiegen. Folgende Effekte haben zu dieser Erhöhung geführt:
Finanzlage Der Finanzmittelfond der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben in Höhe von 4,1 Mio. Euro auf (Vorjahr: 16,7 Mio. Euro), davon Guthaben im Cash Pool der Reply Deutschland SE in Höhe von 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 16,6 Mio. Euro), das in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. Zu den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr 0,1 Mio. Euro) addieren sich die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 19,8 Mio. Euro (Vorjahr: 20,6 Mio. Euro) sowie die Vorräte in Höhe von 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Abzüglich der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von 14,2 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro) ergibt sich somit ein Netto-Umlaufvermögen von 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro). Die Finanzlage der Syskoplan ist daher weiterhin als positiv zu bezeichnen. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Syskoplan sind gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. Euro auf 34,3 Mio. Euro (Vorjahr: 36,1 Mio. Euro) zurückgegangen. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) belief sich auf 36,0 Mio. Euro (Vorjahr: 35,0 Mio. Euro) und hat sich damit um 3 % erhöht. Der Materialaufwand der Syskoplan belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro). Bezogen auf die Gesamtleistung des Unternehmens beläuft sich die Materialaufwandsquote im Berichtsjahr auf 21 % (Vorjahr: 20 %). Der Personalaufwand ist um 1,7 Mio. gestiegen und belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 18,5 Mio. Euro (Vorjahr: 16,8 Mio. Euro). In Bezug auf die Gesamtleistung beläuft sich die Personalaufwandsquote auf 51 % (Vorjahr: 48 %). Das Ergebnis vor Steuern liegt im Berichtsjahr bei 2,1 Mio. Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr (5,0 Mio. Euro) zurückgegangen. Dies entspricht einer EBT-Marge auf Basis der Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) von 6 %. Mit 2,0 Mio. Euro liegt der Jahresüberschuss 2023 unter dem Vorjahresergebnis (5,0 Mio. Euro). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Mensch steht bei Reply im Mittelpunkt. Die Wertschätzung von Kunden, Mitarbeitern und anderen Geschäftspartnern sind für Reply eine Selbstverständlichkeit. Daher bemühen wir uns an verschiedenen Stellen, auch außerhalb der finanziellen Unternehmensziele, unsere Mitarbeiter wertzuschätzen. Wesentlicher Punkt hierbei ist der Führungsstil, der durch Vertrauen und Kollegialität geprägt ist. Jährlich werden sogenannte Surveys durchgeführt, in denen die Mitarbeiter anonym Feedback zu verschiedenen Fragestellungen geben können. Die Fragen werden in verschiedene Kategorien gebündelt und die Antworten pro organisatorischer Einheit berichtet. Diese Auswertungen werden den Mitarbeitern kommuniziert und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden gemeinsame Ziele definiert und die Zielerreichung des Vorjahrs gemeinsam mit dem Vorgesetzten besprochen. Hierbei ist unerheblich, ob mit diesen Zielen eine variable Vergütung verbunden ist. Ferner werden in diesen Gesprächen Entwicklungsmöglichkeiten besprochen und notwendige Maßnahmen vereinbart. Im Rahmen einer Reihe von internen Schulungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter in unterschiedlichen Formaten zusammengebracht um gemeinsam Themen zu erarbeiten. Das stärkt neben der inhaltlichen Ausrichtung das Zusammenwachsen der Teams und die Kollegialität zwischen den organisatorischen Einheiten. Die Muttergesellschaft der Reply Deutschland SE erstellt jährlich einen "Environment Report", in dem die Umweltverträglichkeit über die Reply-Gruppe hinweg analysiert wird. Für die Reply Deutschland SE ist dabei herauszuheben, dass neben finanziellen Kriterien der CO 2 -Ausstoß der Firmenfahrzeuge gedeckelt ist. Fahrzeuge mit einem höheren CO 2 -Ausstoß dürfen nicht bestellt werden. Mobilität ist wichtig im Beratungsgeschäft. Zur besseren Umweltverträglichkeit wird so häufig wie möglich die Deutsche Bahn genutzt. In der kompletten Reply-Gruppe existiert ein Ethikcode, mit dem sich sämtlichen Mitarbeiter zu den Grundregeln des menschlichen Miteinanders bekennen. Darüber hinaus gibt es ein Wertesystem der Reply, das den Umgang mit Kunden, Kollegen und sonstigen Geschäftspartnern definiert. Die permanente Sicherstellung der Servicequalität ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren, der sich der Vorstand verpflichtet fühlt. Derzeit sind fast alle Gesellschaften nach ISO 9001 zertifiziert. Dieser Prozess wird in den Folgejahren weiter fortgesetzt werden. 6. Chancen und Ausblick Laut Zahlen des Digitalverbands Bitkom ist Deutschlands digitale Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro zugelegt. Das Umsatzwachstum hat auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche soll laut Bitkom im Jahresverlauf 2024 um 36.000 wachsen, auf 1,368 Millionen. Bereits 2023 sind 28.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche präsentieren sich krisenfest. Auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. Das Geschäftsklima in der Digitalwirtschaft entwickelt sich gegen den Trend der Gesamtwirtschaft positiv, wie der von Bitkom und ifo Institut erstellte Digitalindex zeigt. Während der ifo Index für die Gesamtwirtschaft im Dezember von minus 9,4 Punkten noch einmal auf minus 11,2 zurückging, legte der Digitalindex von 6,0 auf 9,8 Punkte zu. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Investitionsplanungen der ITK-Unternehmen wider. So wollen 22 Prozent ihre Investitionen 2024 erhöhen und 61 Prozent die Ausgaben konstant halten, 17 Prozent müssen auf die Bremse treten. Dabei wird vor allem in Software sowie Forschung und Entwicklung investiert. Die Informationstechnik ist dabei der wichtigste Wachstumstreiber. Nach einer leichten Wachstumsdelle im vergangenen Jahr (plus 2,2 Prozent auf 142,9 Milliarden Euro) werden 2024 nach der aktuellen Bitkom Prognose 151,5 Milliarden Euro umgesetzt, das entspricht einem Plus von 6,1 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Software legt stark zu (plus 9,4 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro). Dabei wachsen die Umsätze mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software überdurchschnittlich, und zwar um 12,3 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Deutlich zulegen kann auch das Geschäft mit Software für die Systeminfrastruktur von Unternehmen. In diesem Segment legen die Umsätze laut Bitkom um voraussichtlich 8,1 Prozent auf 10,0 Milliarden Euro zu. Sicherheitssoftware hat daran einen Anteil von 3,9 Milliarden Euro, das entspricht einem Anstieg um 12,7 Prozent. Stark wachsend sind auch die Umsätze mit sonstigen Software-Anwendungen, sie legen um 8,5 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro zu. Darin enthalten sind unter anderem Kollaboration-Tools zur Zusammenarbeit und zum mobilen Arbeiten, die überdurchschnittlich um 13,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro wachsen. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen steigen laut Bitkom 2024 um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro. Besonders kräftig wachsen dabei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug, die einen Anteil von 17,7 Milliarden Euro am gesamten IT-Service-Markt haben und um 17 Prozent zulegen. Der aktuelle Boom rund um Künstliche Intelligenz führt zu einer stark steigenden Nachfrage im deutschen ITK-Markt. Die Ausgaben für KI-Software, -Dienstleistungen und entsprechende Hardware werden in diesem Jahr voraussichtlich auf 6,3 Milliarden Euro steigen. Das ist ein Plus von 32 Prozent verglichen mit 2022, als 4,8 Milliarden Euro für Künstliche Intelligenz ausgegeben wurden. Dies ermittelte der Digitalverband Bitkom auf Grundlage von Daten des Marktforschungsunternehmens IDC mit. Der Start von ChatGPT vor einem Jahr war eine Initialzündung für den KI-Einsatz. ChatGPT hat vielen Menschen erstmals vor Augen geführt, was KI heute schon leisten kann. Den größten Anteil an den KI-Ausgaben in diesem Jahr hat KI-Software (4,1 Milliarden Euro), gefolgt von Dienstleistungen rund um KI (1,3 Milliarden Euro) sowie Hardware (0,9 Milliarden Euro). Im kommenden Jahr wird nach aktuellem Stand ein ähnlich starkes Wachstum erwartet. 2024 sollen die Ausgaben erneut um 30 Prozent auf dann 8,2 Milliarden Euro steigen, 2025 könnte sogar die 10-Milliarden-Euro-Marke übersprungen werden. Aus dem aktuellen Boom bei Künstlicher Intelligenz und der positiven Entwicklung bei IT-Dienstleistungen mit Cloud-Bezug sowie im Bereich von Sicherheits- und Kollaborations-Tools, ergeben sich für das Jahr 2024 Marktpotenziale für IT-Dienstleister wie Reply, die bereits frühzeitig in innovative Technologien und Lösungen in diesen Bereichen investiert haben und ein Dienstleistungsportfolio am Markt etabliert haben. Herausforderungen bestehen für IT-Dienstleistungsunternehmen weiterhin aus der angespannten Situation am Arbeitsmarkt. Der Mangel an IT- Fachkräften verschärft sich weiter. In den deutschen Unternehmen sind Stand Dezember 2023 149.000 Stellen für IT-Expertinnen und -Experten unbesetzt. Das sind noch einmal 12.000 mehr als vor einem Jahr, als 137.000 Stellen offen waren, so die Ergebnisse der Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte. Die SAP CX entwickelt ihre Cloud-Strategie weiter und adressiert mit dem aktuellen Produkt-Portfolio S/4 Hana, SAP CX, SAP Analytics Cloud, SAP Business Technology Cloud Plattform die aktuellen Trends am Markt. Als SAP-Spezialist bietet sich hier für die Syskoplan auch in Zukunft ein gutes Marktumfeld mit einer Vielzahl von Chancen im Geschäftsfeld insbesondere im Umfeld der Transformation von SAP Legacy Anwendungen in die Cloud in Verbindung mit Integration und Weiterentwicklung dieser Anwendungen. Weitere Projekte bei Bestands- und Neukunden in den neuen Themen sind in der Akquise und gehen mit großer Wahrscheinlichkeit in 2024 in die Umsetzung. Ziele 2024 Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind der IFRS-Umsatz und das IFRS-EBT sowie die daraus resultierende Marge. Eine separate Planung des HGB-(Einzelabschluss) Ergebnisses existiert nicht. Die Planung auf Basis der IFRS Zahlen zeigt für 2024 ein angestrebtes leichtes Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich, sowie eine moderate Verbesserung des vorjährigen EBT-Margen-Niveaus. Etwa 50 % des Umsatzes entfällt in der Planung auf die fünf größten Bestandskunden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für 2024 geht die Geschäftsführung davon aus, dass der IT-Markt eine auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegende Wachstumsrate von ca. 4 % zeigen wird. Hierbei sind etwaige Folgen der gesamtwirtschaftlichen Risiken wie unten aufgeführt, schwer absehbar und deshalb nicht berücksichtigt. Die gesamtwirtschaftliche Situation in 2024 ist weiterhin durch einige Risiken gekennzeichnet. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges Russlands mit der Ukraine sowie aus den Sanktionen gegenüber Russland hatten schwerwiegende Folgen. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich diese Situation in 2024 nicht ändern wird. Die starke allgemeine Inflation des Jahres 2023 wird sich in 2024 voraussichtlich abschwächen. Trotzdem ist der Trend zu einer Erhöhung unserer Kosten ungebrochen. Die Dauer dieses starken Preisanstiegs ist dabei nicht abzusehen, wobei der Fachkräftemangel hier eine entscheidende Rolle spielt. Es existieren ferner eine Reihe weiterer politischer Risiken, die insbesondere aus dem Krieg Israels mit der Hamas resultieren. Zusätzlich sind die Auswirkungen der Präsidentenwahl in den USA nicht abzuschätzen. In den Beziehungen des Westens zu China ist derzeit Ruhe eingekehrt, was sich aber jederzeit kurzfristig ändern kann. Sollte ein wesentlicher Teil dieser Risiken eintreten, ist eine Belastung der gesamtwirtschaftlichen Situation wahrscheinlich. Dieses würde auch auf die Branchenkonjunktur im IT-Dienstleistungsbereich ausstrahlen. Die deutsche Reply-Gruppe trägt dem durch eine nachfrageorientierte Personaldisposition Rechnung.
Gütersloh, den 27. März 2024 Syskoplan Reply GmbH Geschäftsführung Dr. Armin Bäumker Rebekka Brandt Robert Geppert Jürgen Ostholt Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Syskoplan Reply GmbH mit Sitz in Gütersloh im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter der Nummer HRB 11606 eingetragen. Mit der Gesellschafterin Reply Deutschland SE besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 264a HGB. Von den Erleichterungsvorschriften gem. § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Vorjahres aufgestellt. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten und sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei Ansatz einer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren) bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00, welche im Geschäftsjahr 2023 angeschafft wurden, sind im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen) wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Vorräte bestehen ausschließlich aus unfertigen Leistungen. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben allen aktivierungspflichtigen Einzelkosten auch Gemeinkosten in Form eines angemessenen Zuschlags auf die Einzelkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Mitarbeiter der Syskoplan Reply GmbH erhalten in Abhängigkeit von der geleisteten Dienstzeit Jubiläumszuwendungen. Die Gesamtverpflichtung wurde unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) zum 31. Dezember 2023 ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsposten werden Einanhmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit diese Etrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steueransätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB). Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen betragen TEUR 16.900 (Vorjahr: TEUR 18.994). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Reply Deutschland SE in Höhe von TEUR 16.047 (Vorjahr: TEUR 18.257). Davon entfallen TEUR 12.081 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 1.663). Die restlichen Forderungen entfallen mit TEUR 3.966 auf den mit der Gesellschafterin bestehenden Cash Pool (Vorjahr: TEUR 16.590) und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4) auf sonstige Sachverhalte. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von TEUR 25 wurde vollständig eingezahlt. Von den sonstigen Rückstellungen entfallen TEUR 1.471 (Vorjahr: TEUR 1.219) auf Personalkosten einschließlich Nebenkosten und TEUR 1.184 (Vorjahr: TEUR 336) auf ausstehende Lieferantenrechnungen. Innerhalb der erhaltenen Anzahlungen sind erhaltene Anzahlungen der Gesellschafterin Reply Deutschland SE in Höhe von TEUR 613 (Vorjahr TEUR 116) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 5.106 (Vorjahr: TEUR 7.771). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 4.671 (Vorjahr: TEUR 7.151) sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Reply Deutschland SE. Davon entfallen TEUR 2.025 (Vorjahr: TEUR 4.997) auf den Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin und TEUR 2.646 (Vorjahr: TEUR 2.154) auf sonstige Sachverhalte. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. IV. Sonstige Angaben Anzahl Mitarbeiter Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) im Jahr 2023 betrug 213 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 207). Er verteilte sich auf Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Geschäftsführer Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und ehemaligen Organmitglieder belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 910. Konzernzugehörigkeit Die Syskoplan Reply GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Reply Deutschland SE, Gütersloh, die wiederum eine 100%-ige Tochter der Reply S.p.A., Turin, Italien, ist. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Reply S.p.A., Turin, Italien, aufgestellt. Dieser wird veröffentlicht und sowohl im Registro delle Imprese di Torino unter der Nummer 97579210011, Partita 08013390011 hinterlegt, als auch im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Iceberg s.r.l., Turin, Italien, aufgestellt. Dieser wird im Registro delle Imprese di Torino unter der Nummer 07011510018 hinterlegt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus PKW Leasingverträgen sowie Mietverträgen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Darin enthalten sind die nachfolgend aufgeführten finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:
Eine Anmietung der entsprechenden Vermögensgegenstände erfolgt zur Vermeidung der Kapitalbindung. Aus den Leasingverträgen entstehen keine wesentlichen Risiken. Der Vorteil aus den Leasingverträgen ist eine erhöhte Flexibilität im Vergleich zu einem Kauf und der Entfall späterer Verwertungsrisiken nach Ende der Nutzungsdauer. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt. Außerbilanzielle Geschäfte Abgesehen von den unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bereits angegebenen außerbilanziellen Geschäften, die nach § 285 Nr. 3 HGB berichtspflichtig wären, bestehen keine weiteren. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da es sich um eine mittelgroße Gesellschaft handelt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Gütersloh, 27. März 2024 Syskoplan Reply GmbH Geschäftsführung Rebekka Brandt Dr. Armin Bäumker Robert Geppert Jürgen Ostholt Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Syskoplan Reply GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Syskoplan Reply GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syskoplan Reply GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh- menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund- haltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung fest- stellen.
Bielefeld, den 17. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer ppa. Moritz Plate, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. Oktober 2024. |
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