EDL Solingen GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Theodor Peter Sossna seit 16.2.2011 | Geschäftsführer |
Stefan Ziebs seit 17.2.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Solingen | 91.50% |
| 8.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
enserva GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011Lagebericht1. Geschäft und RahmenbedingenDie enserva GmbH wurde durch notariellen Vertrag vom 07. November 2008 gegründet und am 27. November 2008 im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 21503 eingetragen. Gegenstand der enserva GmbH ist das Erbringen von Energiedienstleistungen, insbesondere im Bereich des Contracting, in den Ausgestaltungen Einspar- und Anlagencontracting, sowie in Form von Beratungsaufträgen. Weitere Unternehmenstätigkeiten sind Erschließungsträgerschaften sowie innovative Techniken zum Einsatz von regenerativen Energien. Aufgrund der Novellierung des Gesetzes zum Atomausstieg sowie des immer weiter ansteigenden Ölpreises rückt der Ausbau von erneuerbare Energien immer weiter in den Mittelpunkt. Die Branche der erneuerbaren Energien liefert sowohl die Technik als auch Know-how zum schnelleren Atomausstieg. Für die kommenden Jahre sind die Aussichten der Branche der erneuerbaren Energien im Zuge dessen durchweg positiv. Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen rechnet für die kommenden Jahre mit steigenden Umsätzen. Somit hat die gesamtwirtschaftliche Lage einen positiven Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der enserva GmbH in den nächsten Jahren. Im Zusammenhang mit dem Atomausstieg und dem hohen Ölpreis gewinnen auch Modernisierungskonzepte für Gebäude immer mehr an Bedeutung. Dies ermöglicht eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Beratungssegment der enserva GmbH. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage2.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2010/2011 ist geprägt von weiterem Aufbau. Es konnte eine erste Photovoltaikanlage errichtet und in Betrieb genommen werden. Im Zuge dessen wurden Contractingprojekte abgeschlossen. Die Gesellschaft wird auch zukünftig Erträge aus langfristig laufenden Contractingverträgen erzielen. Dazu müssen aber noch weitere entsprechende Contractingprojekte akquiriert werden. Zusätzlich ist bei den Contractingprojekten in der Regel noch Investitionen seitens der enserva GmbH erforderlich. Im Berichtsjahr wurden außerdem bereits Erlöse aus Beratungsaufträgen und aus Einspeisevergütungen erzielt. 2.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist mit einem Kapital von 500.000 € gegründet worden, welches vollständig eingezahlt wurde. Daher war die Gesellschaft im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Zwischen der enserva GmbH und der Gesellschafterin Stadtwerke Solingen GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 2.3 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft wird im Berichtsjahr im Wesentlichen durch den Zugang der Photovoltaikanlage gekennzeichnet. 3. NachtragsberichtEreignisse von wesentlicher Bedeutung für die Lage der Gesellschaft haben sich nach Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 nicht ereignet. 4. RisikenÄnderungen im Bereich des Contracting Modells könnten Auswirkungen auf potenzielle Geschäfte haben. 5. ChancenDie vom Bund und Land initiierten Förderpakete bieten Anreize für die Privathaushalte, die Gewerbetreibenden und die Industrieunternehmen um die energetischen Anlagen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Gleichzeitig werden günstige Kredite für die energetische Sanierung von Gebäuden und Kraftwärmeerzeugungsanlagen angeboten, die ebenfalls eine Chance zur Realisierung von Energiedienstleitungsprojekten sind. 6. PrognoseDie Geschäftsführung der enserva GmbH rechnet für kommende Geschäftsjahre mit dem Abschluss weiterer Contractingprojekte sowie weiteren Umsätzen im Bereich der Beratungsaufträge. Die Aktivitäten im Bereich der Fremdkundengewinnung und -projekte sollen massiv vorangetrieben werden, insbesondere bei den Zielgruppen Wohnungswirtschaft und Kommune. Projektschwerpunkte werden zukünftig im Wärme- und Windbereich ausgebildet. Im Wärmebereich werden Schwerpunkte in der Umsetzung und dem Contracting der Geothermie und Brennwerttechnik erwartet. Der Windbereich wird durch die Teilbereiche Standortexploration und -sicherung gebildet. Weiterhin werden Dienstleistungsprodukte entwickelt und angeboten, die vertraglich vereinbarte, fixe Einnahmen sicherstellen. Hierzu wird der Verteil-Abrechnungsbereich als integraler Bestandteil von Contractingprojekten in der enserva verankert.
Solingen, 17. Oktober 2011 Bilanz zum 30. September 2011AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2010 bis 30. September 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011I. Allgemeine HinweiseDie enserva GmbH wurde durch notariellen Vertrag vom 07. November 2008 gegründet und am 27. November 2008 im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 21503 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. "Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden ""BilMoG""), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. " Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Abschreibung wird ausschließlich die lineare Methode angewendet. Im WJ 2009 und 2009/2010 wurden geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen 150 € und 1.000 € in einem Pool zusammengefasst. Dieser wird über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich gegen die Gesellschafterin aus dem Ergebnisabführungsvertrag. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind erbrachte Leistungen aus Projekten sowie im Zusammenhang mit der Einspeisung aus der Photovoltaikanlage stehende Leistungen enthalten, zu denen noch keine Rechnungsstellung erfolgt ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Kapitalanteile Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (Tantieme), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für die Personalgestellung durch die Stadtwerke Solingen GmbH und Buchhaltung sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Verbindlichkeiten Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten eine Verbindlichkeit aus Umsatzsteuer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Abschlussstichtag im Wesentlichen durch den eingegangenen Mietvertrag über Büroräume mit der Stadtwerke Solingen GmbH in Höhe von rd. 6 T €. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Das Unternehmen akquiriert derzeit Contractingprojekte und Beratungsaufträge. Im Berichtsjahr konnten Erlöse in Höhe von 80,33 T€ aus diesen Geschäftsfeldern erzielt werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personalgestellung durch die Stadtwerke Solingen GmbH in Höhe von 68,9 T€, Rechts- und Beratungskosten von 34,9 T€, Raumkosten von 8,6 T€, Werbe- und Reisekosten von 8 T€, Abschluss- und Prüfungskosten von 8,2 T€ sowie Fortbildungskosten in Höhe von 5,3 T€. II. Sonstige Angaben1. Gesellschafterverhältnisse
2. Organe Geschäftsführung Peter Sossna, Diplom-Ingenieur, seit 01.11.2010. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16.02.2011. Stefan Ziebs, Diplom-Wirtschaftsingenieur Der Geschäftsführer Stefan Ziebs wird von der Stadtwerke Solingen GmbH gestellt. Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt drei Mitarbeiter. 4. Konzernverhältnisse Die Muttergesellschaft der enserva GmbH ist die Stadtwerke Solingen GmbH mit Sitz in Solingen. Sie trägt 100% der Anteile des gezeichneten Kapitals, welches in voller Höhe einbezahlt ist. Die Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH, Solingen, registriert beim Amtsgericht Wuppertal, HRB 16515, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. 5. Abschlussprüfungshonorar Die Angabe des von Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar erfolgt nicht, da dieses in der gesetzlich geforderten Aufschlüsselung im Konzernabschluss der BSG enthalten ist. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010/2011
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die enserva GmbH, Solingen: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der enserva GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 19. Dezember 2011 Rödl
& Partner GmbH
Rudert, Wirtschaftsprüfer Groll, Wirtschaftsprüfer |
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