Preiss Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Luigi Marco Re seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Hasko Büchel seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Jörg Kracke seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Ramthun seit 9.11.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Honeywell East Asia Inc. | 66.43% |
Sala-Burgess Controls AG | 28.47% |
Honeywell East Asia Inc. | 3.57% |
Sala-Burgess Controls AG | 1.53% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Honeywell GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Offenbach am Main, 16. Dezember 2024 Jorg Behnsch Michael Herberich Jakub Tomsej Lagebericht zum Geschäftsjahr 20231 GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die Gesellschaft gehört zum US-amerikanischen Konzern Honeywell International Inc., Charlotte, North Carolina, USA. Die Gesellschaft ist organisatorisch unterschiedlichen Konzernbereichen SBGs (Strategic Business Groups), Home and Building Technologies (HBT) und Performance Materials and Technologies (PMT) with Honeywell Process Solutions (HPS) zugeordnet. Die SBU (Strategic Business Unit) Building Management Systems (BMS) mit den LoBs (Line of Business) CentraLine, Trend und Field Devices berichtet an SBG Home and Building Technologies (HBT). Die SBU (Strategic Business Unit) Honeywell Process Solutions (HPS) mit den LoBs Lifecycle Solution & Services (LSS), Process and Automation Solutions (P&AS) und Advanced Solutions (AS) berichtet an SBG Performance Materials and Technologies (PMT) with Honeywell Process Solutions (HPS). 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Regelungs- und Automationssystemen, von anderen Artikeln der elektrischen und elektronischen Industrie sowie die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Industrieanlagen der Regelungs- und Automationstechnik. Die SBU BMS agierte als funktions- und risikoarme Vertriebsgesellschaft (sog. Limited Risk Distributor, LRD) im Auftrag der Honeywell Products & Solutions S.a.r.l. in der Schweiz und bezog sämtliche Waren aus dem Konzernverbund. Hierdurch bedingt war die Gesellschaft in diesem Geschäftsbereich nur in begrenztem Umfang Geschäftsrisiken ausgesetzt. Die Tätigkeit als Lohnveredler wurde im Laufe des Vorjahres im Rahmen der Werksschließung des Standorts Schönaich aufgegeben, sodass die SBU BMS seitdem nur noch als LRD tätig ist. Die SBU HPS vertreibt und errichtet Produkte und Systemlösungen für die verfahrenstechnische Prozessindustrie. Der Fokus der Tätigkeit richtet sich auf den großen Kreis der bestehenden Kunden in den Industriesektoren Raffinerie, Chemie, Fein-Chemie, Pharma und Papier. Darüber hinaus liefert Honeywell in Zusammenarbeit mit den Kunden im Anlagenbau Automationslösungen für den weltweiten Export. Die kundenspezifische Lösung entsteht in der Zusammenführung der System-Hard- und Software sowie dem Applikationsengineering. Die Komponenten werden innerhalb des Konzernverbunds in verschiedenen Fabriken weltweit verteilt hergestellt, lokal zu einem System errichtet, mit der Applikationssoftware ausgestattet, getestet und an Kunden ausgeliefert. Die SBU HPS gehört zur SBG Industrial Automation (IA) und arbeitet eng mit der SBU Universal Oil Products (UOP) zusammen. Das Ziel ist hierbei, Synergieeffekte in den Bereichen Öl- und Gasförderung, Gasreinigung, Transport und Verteilung durch die Zusammenführung von Technologiewissen und Automation zu erzielen. Der primäre Absatzmarkt für die Honeywell GmbH ist Deutschland. Die wesentlichen Kunden kommen aus dem Großhandel für Heizung, Sanitär und Klima (BMS) sowie der Chemie-, Pharma- und Energieindustrie (HPS). Bezüglich der Beschaffung von Waren und Leistungen orientieren wir uns an Auswahlkriterien wie Kompetenz, Qualität, Preis, Liefertreue und langjährige Geschäftsbeziehungen. Konzernweit verfügbare Waren und Leistungen werden ausschließlich von Honeywell-Gesellschaften bezogen. Im Projektgeschäft in der SBU Honeywell Process Solutions (HPS) wird zusätzlich projektbezogen auf externe Subunternehmer und Lieferanten zurückgegriffen. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft wurde durch hohe Inflationsraten und geldpolitische Straffungen belastet. Trotz eines robusten Wachstums in den USA, angetrieben durch private Konsumausgaben und zunehmend auch Unternehmensinvestitionen, blieb das Wachstum in China hinter den Erwartungen zurück, trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter. In anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern war die Konjunktur zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Für die Jahre 2023 und 2024 erwartete der Sachverständigenrat globale BIP-Wachstumsraten von 2,7 % bzw. 2,2 %. Im Euro-Raum zeigte sich ebenfalls eine schwache Konjunktur, die voraussichtlich erst im Jahr 2024 etwas anziehen würde, mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 0,6 % bzw. 1,1 % für 2023 bzw. 2024. Die deutsche Wirtschaft kühlte sich im europäischen Vergleich besonders stark ab. Private Haushalte und der Staat reduzierten ihre Konsumausgaben. Obwohl die Industrie und die Bauwirtschaft noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen profitierten, gingen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kamen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Nach dem Einbruch des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland als Folge des Corona-Virus im Jahr 2020 und von Nachholeffekten geprägte Folgejahren stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem BIP um -0,3 %. Diese Abwärtsrevision im Vergleich zum Vorjahreswachstum von 1,8% ist neben dem Rückgang des Staatskonsums zum Ende Corona-Pandemie insbesondere auf hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen nebst ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen zurückzuführen. Die Inflation in Deutschland, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex, betrug im Jahresmittel 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Teuerung war, wie im Vorjahr, insbesondere von der Kriegs- und Krisensituation geprägt, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen beeinflusste. Weltweit haben Zentralbanken ihre Geldpolitik gestrafft, was zur Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfelds Deutschlands beigetragen hat. Die globale Industrieproduktion und der für die deutsche Wirtschaft wichtige Warenhandel entwickelten sich seit dem Frühjahr schwach. Obwohl die US-Volkswirtschaft positive außenwirtschaftliche Impulse für Deutschland lieferte, wuchs die Eurozone nur geringfügig, und das chinesische Wirtschaftswachstum blieb bis zur Jahresmitte historisch niedrig. Die inländische Nachfrage fiel zu Jahresbeginn durch Kaufkraftverluste infolge der Inflation stark zurück, erholte sich jedoch im zweiten Quartal mit sinkenden Inflationsraten und steigenden Einkommen. Die insoweit sich erholende inländische Nachfrage stieß jedoch mit niedrigem Angebot an Fachkräften und einer erhöhten Kapazitätsauslastung im Dienstleistungsbereich an Grenzen. Die konjunkturelle Abkühlung und ein Rückgang der Krankenstände führten nur zu einer geringfügigen Entspannung der Fachkräfteengpässe. Zusätzlich zur gedämpften globalen Nachfrage haben sich im Jahr 2023 die inländischen Produktionskosten und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland verschlechtert. Die Preissteigerung in Deutschland lag deutlich über der in anderen wichtigen Volkswirtschaften wie den USA und China. Die energieintensiven Industriezweige Deutschlands litten besonders unter hohen Produktionskosten aufgrund der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1 Vermögenslage und Kapitalstruktur Bilanzsumme Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18% erhöht. Anlagevermögen Im Geschäftsjahr 2023 ist das Anlagevermögen um TEUR 3 auf TEUR 333.215 (Vj. TEUR 333.218) nur leicht gesunken. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen ist um TEUR 403.989 auf TEUR 2.298.706 (Vj. TEUR 1.894.717) gestiegen. Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 396.847 auf TEUR 2.203.604 (Vj. TEUR 1.806.756). Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.318 auf TEUR 68.614 (Vj. TEUR 64.296) gestiegen. Ursächlich hierfür ist ein höherer Anteil noch nicht vom Kunden abgenommener Aufträge im Vergleich zum Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 396.847 auf TEUR 2.203.604 (Vj. TEUR 1.806.756) gestiegen. Die Steigerung ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Cashpool Forderung gegen verbundene Unternehmen um TEUR 285.156 auf TEUR 1.966.424 (Vj. TEUR 1.681.268). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 1.567 auf TEUR 21.530 (Vj. TEUR 19.963). Der Anstieg resultiert aus einem höherem Rechnungsaufkommen zum Jahresende. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 77 auf TEUR 45.751 (Vj. TEUR 45.828) nur leicht gesunken. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 7.115 auf TEUR 16.661 (Vj. TEUR 23.776) verringert. Veränderungen ergaben sich hauptsächlich durch den Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung basierend auf den Sozialplan für die Schließung der Fabrik in Schönaich (TEUR 5.413) sowie eine Reduzierung der Altersteilzeit Rückstellung um TEUR 1.271. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind um TEUR 6.913 auf TEUR 84.272 (Vj. TEUR 77.359) gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus dem höheren Stand noch nicht umsatzrealisierter Großprojekte im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 399.373 auf TEUR 2.194.950 (Vj. TEUR 1.795.578) gestiegen. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich durch die Steigerung der Cashpool-Verbindlichkeit um TEUR 257.041 auf TEUR 1.898.267 (Vj. TEUR 1.641.226) sowie aus der im Geschäftsjahr entstandenen Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 137.759 (Vj. TEUR 94.355). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.673 auf TEUR 7.594 (Vj. TEUR 5.920) leicht gestiegen. Der Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.780 auf TEUR 4.235 (Vj. TEUR 1.455) resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist unwesentlich um TEUR 463 auf TEUR 2.230 (Vj. TEUR 1.767) angestiegen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 10% (Vj. 12%). Da das Eigenkapital sich nicht verändert hat, ergab sich die Veränderung der Eigenkapitalquote aus der höheren Bilanzsumme. 2.2.2 Finanzlage Cash Pool Allgemein Wie in den Vorjahren, ist die Gesellschaft an das Cash-Pooling der Honeywell-Gruppe angebunden, das dem Konzern durch ein zentrales Finanzmanagement erlaubt, das Fremdfinanzierungsvolumen zu reduzieren, indem Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften genutzt werden, um den Geldbedarf anderer Konzernunternehmen intern zu finanzieren. Dieser konzerninterne Liquiditätsausgleich wird durch die Honeywell GmbH als deutsche Cashpool-Führerin organisiert, indem diese, teilweise mittelbar durch die Honeywell Deutschland GmbH, den Konzernunternehmen überschüssige Liquidität entzieht bzw. eine Liquiditätsunterdeckungen durch Kredite ausgleicht. Die Honeywell GmbH selbst ist wiederum in den europäischen Cash Pool, geführt durch die Honeywell Advanced Limited, Irland, eingebunden. Bis zum Februar des Geschäftsjahres wurde der europäische Cash-Pool von der Honeywell Europe N.V, Diegem/Belgien, geführt. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Der positive Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr und beträgt TEUR 16.252 (Vj. TEUR 14.803). Der Cashflow resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 137.749, bereinigt um den Rückgang der sonstigen Rückstellungen, die Abschreibungen auf Gegenständen des Anlagevermögens sowie Zugang der Vorräte und Zugang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva und Passiva, die nicht der investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. Cash Flow aus Investitionstätigkeit Der positive Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt 180.424 TEUR (Vj. TEUR 231.467) und resultiert aus den Zahlungsströmen im Zusammenhang mit den Gewinnabführungen bzw. der Verlustübernahme von Tochtergesellschaften als Saldo in Höhe von TEUR 94.393 sowie erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 77.343 und erhaltenen Dividenden in Höhe von TEUR 103.090. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 168.562 (Vj. negativ TEUR 262.403) und ergibt sich aus den Auszahlungen des Jahresüberschusses des Vorjahres an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 94.355, den hierauf gezahlten Zinsen in Höhe von TEUR 4.904, den übrigen gezahlten Zinsen in Höhe von TEUR 63.903 sowie die Tilgung von Darlehen i.H.v. TEUR 5.400. Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds setzt sich aus saldierten Cash-Pooling Ansprüchen zusammen und beträgt TEUR 68.157 (Vj. TEUR 40.042). Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds beläuft sich somit auf TEUR 28.115 und resultiert aus den oben dargestellten Zahlungsströmen. 2.2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.336 (5%) auf TEUR 110.863 (Vj. TEUR 105.527) gestiegen. Die Steigerung resultiert maßgeblich aus Erhöhung der Umsätze im Bereich Measurement and Control. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.871 (51%) auf TEUR 5.558 (Vj. TEUR 3.687) gesunken. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen. Aufgrund der Veränderung der unfertigen Leistungen zum Bilanzstichtag ergab sich eine Bestandserhöhung von TEUR 4.580, während im Vorjahr eine Bestandserhöhung von TEUR 13.380 zu verzeichnen war. Der Materialaufwand reduzierte sich um TEUR 3.874 (6%) auf TEUR 62.140 (Vj. TEUR 66.014). Die Veränderung steht im Zusammenhang mit dem Anstieg derjenigen Umsatzerlöse, die aus dem LRD und Service-Geschäft resultieren, sowie aus verrechnungspreisinduzierten Kostenerhöhungen. Die Personalaufwendungen reduzierten sich um TEUR 6.371 (13%) auf TEUR 42.161 (Vj. TEUR 48.532). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Aufwendung für Altersvorsoge um TEUR 8.446 sowie die Erhöhung der Bonuszahlung um TEUR 1.232. Die Personalaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 2023 37% (Vj. 41%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 12.060 (44%) auf TEUR 15.320 (Vj. TEUR 27.380) gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen durch einen Forderungsverzicht im Vorjahr in Höhe von TEUR 7.999 sowie einen Rückgang der Weiterbelastungen aus den USA und EMEA i.H.v. TEUR 1.173. Das Zinsergebnis als Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen erhöhte sich um TEUR 9.461 auf TEUR 8.779 (Vj. negative TEUR 682). Dies resultiert zum einen aus der Verzinsung der Ergebnisabführungen und den langsam wieder steigenden Cashpoolzinsen, zum anderen aus den Zinseffekten bei den Pensionsverpflichtungen. Aufgrund des mit der Gesellschafterin geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 137.749 (Vj. TEUR 94.355) vollständig abgeführt. 2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren
Für die Erläuterungen der Umsatzerlösentwicklung verweisen wir auf den Abschnitt Ertragslage 2.2.3. Die Bruttomarge berechnet sich aus der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) abzgl. des Materialaufwandes, geteilt durch die Gesamtleistung und ist um 2,9%-Punkte gestiegen. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt 2.2.3 Ertragslage. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die konzerngetriebenen Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich HSE sorgen für Stabilität der Arbeitssicherheit, die sich an einem hohen Reifegrad bezogen auf das Honeywell interne HSE-Bewertungsschema bemessen lassen. Im Mittelpunkt lagen die von 77 auf 83 gestiegenen Projektinspektionen und das Einführen von neuen Angeboten im Bereich Arbeitsmedizin für die Mitarbeiter durch den Dienstleister PIMA. 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1 Prognosebericht Unsere Planung beruht aufgrund der Einbindung in die Honeywell Gruppe auf der Rechnungslegung nach US-GAAP. Wesentliche Unterschiede zwischen US-GAAP und HGB bestehen in der Projektabbildung, die nach US-GAAP gemäß "Percentage of Completion" und nach HGB gemäß "Completed Contract" erfolgt. In den ersten zehn Monaten 2024 wurde ein US GAAP Umsatz von TEUR 90.500 erzielt. Für 2024 wird ein mittleres einstelliges Wachstum in der Prozessautomation erwartet. Bezüglich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. 3.2 Risikobericht Risiken allgemein Das operative Geschäft wird über einen integrierten Plan/Ist Kontrolle analysiert und gesteuert, die im Rahmen der Konzernberichterstattung monatlich nach US-GAAP erfolgt. Sämtliche Geschäftsaktivitäten mit Russland und Weißrussland wurden als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine mit Wirkung vom 9. März 2022 und in Umsetzung europäischer Sanktionen eingestellt. Inflations- und Einkaufsrisiken Das Statistischen Bundesamtes weist für 2022 eine Inflationsrate von 7,9% gegenüber dem Vorjahr und in 2023 gab es eine weitere Steigerung um 5,9% die den Warenbezug nicht unerheblich zu verteuern vermag. Kundenrisiken Die Lieferverflechtungen der Gesellschaft beinhalten Vertragspartner der Strom- und Gasversorgung. Insoweit, wie diese durch die anhaltenden Unsicherheiten im Markt, insbesondere steigende Energiepreise, Zinssätze aber auch der geopolitischen Spannungen zwischen China und den USA beeinträchtigt werden, ist ein mittelbarer Effekt auch auf die Gesellschaft möglich. Auch, wenn von einem weitgehenden Ausfall von Vertragspartnern derzeit nicht auszugehen ist, lässt sich ein mittelbarer Effekt durch verminderte Nachfrage aufgrund allgemeiner Zurückhaltung von Neuaufträgen bei gestiegener Unsicherheit oder als Effekt von weitergehenden Sanktionen nicht ausschließen und würde die Gesellschaft im gleichen Maße betreffen, wie hierdurch Lieferketten beeinflusst werden. Im Kerngeschäft Chemie sind unsere Kunden weiter angetrieben Kosteneinsparungen vorzunehmen basierend auf den Herausforderungen der schwankenden Energiepreise und steigenden Kreditkosten. Projektrisiken Da das Projektgeschäft immer auch ein Lösungsgeschäft (Kombination aus Produkt und Dienstleistung) darstellt und hier seitens des potenziellen Auftraggebers besondere Bedingungen gestellt werden, hat HPS einen detaillierten Genehmigungsprozess eGAP (electronic Global Approval Process) etabliert um die Risiken von Mängeln oder fehlender Funktionsfähigkeit innerhalb der Gesamtheit des Lösungsgeschäfts aus Produkt, Systemsoftware und Applikationsengineering zu kategorisieren und zu bewerten. Andere Risiken Insoweit wie der derzeitige Konflikt zwischen Russland und der Ukraine anhält oder weiter eskaliert, vermag dieser sich auch negativ auf andere Risiken auszuwirken, wie z. B. Cybersicherheitsvorfälle und andere Störungen unserer IT-Infrastruktur oder der unserer Kunden und Lieferanten, einschließlich Störungen bei unseren Cloud Computing-, Server-, System- und anderen IT-Dienstleistern. Globale Cybersecurity-Bedrohungen und -Vorfälle können von unkoordinierten individuellen Versuchen, sich unbefugten Zugang zu IT-Systemen zu verschaffen, bis hin zu ausgeklügelten und gezielten Maßnahmen reichen, die als fortschrittliche, anhaltende Bedrohungen (Advanced Persistent Threats) bekannt sind und sich gegen das Unternehmen, seine Produkte, seine Kunden und/oder seine Drittanbieter, einschließlich Cloud-Anbieter, richten. Unsere Kunden verlangen in zunehmendem Maße Cybersicherheitsschutz und schreiben Cybersicherheitsstandards für unsere Produkte vor, wodurch uns zusätzliche Kosten entstehen können, um solchen Anforderungen gerecht zu werden. Wir sind bestrebt, umfassende Maßnahmen zur Abschreckung, Vorbeugung, Erkennung, Reaktion und Abschwächung dieser Bedrohungen zu ergreifen, einschließlich Identitäts- und Zugangskontrollen, Datenschutz, Schwachstellenbewertungen, kontinuierliche Überwachung unserer IT-Netzwerke und -Systeme sowie der Wartung von Sicherungs- und Schutzsystemen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt, die durch den Einsatz von Derivaten gesteuert und begrenzt werden. Bei den eingesetzten Finanzinstrumenten handelt es sich um Devisentermingeschäfte, die zentral auf Konzernebene durch die Konzernobergesellschaft Honeywell International Inc. abgeschlossen werden. Abschließende Risikobewertung Weitere Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die weitere Entwicklung der Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. 3.3 Chancenbericht SBU BMS Nach wie vor werden die Chancen in der SBU BMS in Europa für weiteres Wachstum und weitere Marktanteile in der Entwicklung auf dem Sektor "Connected Services, Energie Management und Healthy Buildings" als langfristige Strategie gesehen, welche die Verknüpfung moderner Kommunikationstechnologien und Cloud-Software-Services mit vielfältigen Anwendungen in der Gebäudeautomation zum Ziel hat. Hier werden die globalen Lösungen des Honeywell Konzerns wie zum Beispiel die Integration von Lichtsteuerung, IoT und Sicherheitsanwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation mit angeboten. Weiterhin liegen Wachstumschancen im Ausbau der Präsenz und der Marktbearbeitungsstrategien in Regionen mit großem Potential wie Osteuropa, der Türkei und dem Mittleren Osten. Mit der geplanten Neuausrichtung des Konzerns und der Konzentration auf die Kernkompetenzen im Bereich Energie Management / Optimierung und Connected Software und Services der SBU BMS ist das Ziel auf dem Markt weiter und schneller zu wachsen und führend auf dem Gebiet der Technologien für vernetzte Gebäude zu sein. Zu den Verwaltungssoftwaresystemen gehören Produkte wie Tridium, Alerton, Trend und Novar. Wir sind außerdem weltweit in den Bereichen Sicherheit und Komfort, mit Pro Watch und MaxPro Video Management sowie Feuermeldesystemen wie Notifier und ESSER tätig. Unsere Rauch-/Gasmeldemarken System Sensor und Xtralis sind ebenfalls wichtige Bestandteile unseres Markenportfolios. Da die SBU BMS eine Funktions- und risikoarme Vertriebsfunktion (LRD), Sales & Marketing Services, Customer Support Services ausübt, werden die oben aufgeführten Chancen sich nur in einem begrenzten Umfang auswirken. SBU HPS HPS wird sich auch weiterhin auf vertikale Märkte fokussieren, um zusätzlichen Wachstum zu generieren. Innerhalb der fokussierten Vertikalisierung geht Honeywell einen konsequenten Weg in der Portfolio Entwicklung in Software. Die für die Gesellschaft relevanten Fokusmärkte sind:
Mit neuen Produktportfolien ergeben sich weitere Vertriebsschwerpunkte, welche zusätzliche Möglichkeiten ergeben, in:
Der allgemeine Trend Industrie 4.0 und Digitale Transformation eröffnet weitere Möglichkeiten auch außerhalb des angestammten Oil & Gas, bzw. Chemie Bereiches der Gesellschaft. HPS betreibt weitere Entwicklungen, welche im Bereich Industrie 4.0 und Pharma 4.0 zur Anwendung kommen sollen. Im Service Geschäft ist der Kundentrend zur Erneuerung der Prozessleitsysteme anhaltend. HPS erhöht weiterhin die Business Development Aktivitäten in bisher nicht konsequent besetzte Bereiche wie Giga Factories, Renewable Power oder Food & Beverage, welche Möglichkeiten zur Ausweitung des Geschäfts bieten. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum Geschäftsjahr 2023ALLGEMEINE HINWEISE Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Berücksichtigung der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs.1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, welche wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang zu machen sind, wurden teilweise im Anhang vorgenommen. REGISTERINFORMATIONEN Die Gesellschaft ist unter der Firma Honeywell GmbH mit Sitz in Offenbach am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 40462 eingetragen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Nutzungsdauer wurde zwischen 3 und 5 Jahren festgelegt. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und etwaige außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei einer nicht dauernden Wertminderung werden keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen bis maximal zu den historischen Anschaffungskosten, wenn der Grund der außerplanmäßigen Abschreibung dauerhaft entfallen ist. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken im Vorratsvermögen werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den Waren Bewertungsabschläge, die sich an der Gängigkeit und Reichweite orientieren, vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden mit den Einzelkosten sowie einem Gemeinkostenzuschlagssatz angesetzt, wobei hier Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einfließen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, die mehr als 180 Tage überfällig sind, wurden vollständig wertberichtigt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018G" ermittelt. Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83% (Vj. 1,79%), der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75% (Vj. 2,75%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,40% (Vj. 2,40%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit Standardwerten berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Vollkostenbasis in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Abzinsung erfolgte unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang). Finanzanlagen Anteilsbesitzliste
1) Die Finanzkennzahlen sind aus dem
handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 31.12.2023
entnommen.
Die mittelbar gehaltenen Anteile an der A.R.G.-AFCON RMG Gas Technologies Ltd., Petach-Tikva/Israel (Anteile am Kapital: 50%) und an der Atlas Gas Pty Ltd., Victoria/Australien (Anteile am Kapital: 40%) sind für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach § 264 Abs. 2 von untergeordneter Bedeutung. Darüber hinaus sind die Jahresabschlüsse dieser Gesellschaften nicht offenzulegen und die Honeywell GmbH kann keinen beherrschenden Einfluss auf die betreffenden Unternehmen ausüben. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen wird unverändert zum Vorjahr ein Darlehen an das verbundene Unternehmen Novar Itd. als Vertragspartnerin in Höhe von TEUR 2.684 ausgewiesen. Nach unserer Einschätzung ist, bei einer grundsätzlich vertraglich unbefristeten Vertragsdauer, von einer langfristigen Kapitalüberlassung auszugehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 439. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und gliedern sich wie folgt auf:
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.042 (Vj. TEUR 3.101) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 516 (Vj. TEUR 567). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen (insbesondere für zentral erbrachte Konzerndienstleistungen, Management-Umlagen und IT-Weiterbelastungen) in Höhe von TEUR 7.498 (Vj. TEUR 8.116), Reisekosten TEUR 1.325 (Vj. TEUR 1.770), Aufwendungen für Firmenwagen TEUR 1.616 (Vj. TEUR 1.609), Gebäudemieten TEUR 2.634 (Vj. TEUR 1.332), Frachtkosten TEUR 701 (Vj. TEUR 838), Reparatur- und Instandhaltungskosten TEUR 264 (Vj. TEUR 588) sowie Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen TEUR 1.040 (Vj. TEUR 2.323) zusammen. SONSTIGE ANGABEN Ergebnisabführungsverträge mit Tochtergesellschaften Mit den Gesellschaften Honeywell Regelsysteme GmbH, Honeywell Building Solutions GmbH, Honeywell Gas Technologies GmbH, Novar Beteiligungs GmbH, Notifier Sicherheitssysteme GmbH und SBC Deutschland GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge. Hieraus können sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund möglicher Verlustübernahmen resultieren, die über die bereits bilanziell berücksichtigten hinausgehen. Leistungsverpflichtung der Unterstützungskasse Zum 31. Dezember 2023 besteht bei der Gesellschaft als eines der Trägerunternehmen der Honeywell Unterstützungskasse GmbH, Offenbach am Main, eine mittelbare Verpflichtung aus Pensionszusagen. Die nicht in den Bilanzen der Trägerunternehmen ausgewiesenen Leistungsverpflichtungen betragen zum Stichtag insgesamt TEUR 468.106 (Vj. EUR TEUR 475.132). Dem steht Eigenkapital der Honeywell Unterstützungskasse GmbH in Höhe von TEUR 207.846 (Vj. TEUR 219.740) gegenüber. Die gesamte Pensionsverpflichtung der Honeywell GmbH umfasst neben den Direktzusagen zusätzliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 297.754 (Vj. TEUR 302.368), die nicht bei der Honeywell GmbH bilanziert sind. Diese Verpflichtungen sind teilweise abgedeckt durch Vermögen der Honeywell Unterstützungskasse GmbH. Das Eigenkapital der Honeywell Unterstützungskasse GmbH beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 207.846. Aufgrund der zusätzlichen Verpflichtungen seitens der Honeywell Unterstützungskasse GmbH an weitere Trägerunternehmen ergibt sich eine Leistungsverpflichtung abzüglich Eigenkapital bei der Honeywell Unterstützungskasse GmbH von TEUR 260.261 (Vj. TEUR 255.392). Für diese Unterdeckung haften die Trägerunternehmen gesamtschuldnerisch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 100. Von diesem Betrag entfallen TEUR 100 auf Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen: Jörg Behnsch, Sr. Eng. Pgm. Manager Michael Herberich, Finance Director Jakub Tomsej, Assistant General Councel Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. An frühere Geschäftsführer und deren Hinterbliebene erfolgten Zahlungen in Höhe von TEUR 59 (Vj. TEUR 55). Die Zahlungen von der Honeywell Unterstützungskasse GmbH an frühere Geschäftsführer betrugen TEUR 2.762 (Vj. TEUR 2.651). Die zum Geschäftsjahresende gebildete Rückstellung für Pensionen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betrug TEUR 1.916 (Vj. TEUR 1.016). Der Betrag, der für diese Verpflichtungen nicht gebildeten Rückstellung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 37.896 (Vj. TEUR 40.945) und ist durch in der Honeywell Unterstützungskasse GmbH gebildetes Kassenvermögen nicht vollständig gedeckt. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich zu 95,1 % im Besitz der Honeywell Deutschland Holding GmbH, Offenbach am Main sowie zu 4,9% im Besitz der Honeywell Beteiligungs GmbH, Offenbach am Main. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, einbezogen. Die Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission-File-Nummer 1-08974 eingesehen werden. Der Konzernabschluss wird gem. §292 HGB im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Gesellschaft ist aufgrund des § 292 HGB davon befreit, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss, der Honeywell International Inc., Charlotte, North Carolina, United States, wird nach US-GAAP erstellt. Die wesentlichen Unterschiede der im Konzernabschluss des Mutterunternehmens angewandten vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich wie folgt dar:
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. AnlagevermögenEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Honeywell GmbH, Offenbach am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Honeywell GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Honeywell GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 16. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Frank Hoffsteter, Wirtschaftsprüfer Benjamin Fleischmann, Wirtschaftsprüfer |
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