Notifier Sicherheitssysteme GmbH

Elsenheimerstraße 41, 80687 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 301989
Eingetragen
12.1.1996
Branche
Sicherheitsdienste a. n. g.Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Brandschutzund Sicherungsgeräten sowie Alarmanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Emilien Jay
seit 29.4.2025
Prokura
Markus Best
seit 29.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Honeywell East Asia Inc.USA
66.43%
Sala-Burgess Controls AGCHE
28.47%
Honeywell East Asia Inc.USA
3.57%
Sala-Burgess Controls AGCHE
1.53%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
511.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Notifier Sicherheitssysteme GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

 

Ratingen, 30. August 2024

Hirzel, Klaus, Geschäftsführer

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

1 GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die Gesellschaft gehört zum US-amerikanischen Konzern Honeywell International Inc., Charlotte, North Carolina, USA.

Die Gesellschaft ist organisatorisch unterschiedlichen Konzernbereichen SBGs (Strategic Business Groups) zugeordnet. Der Standort Ratingen, der das Brandmeldegeschäft betreibt, ist dem Konzernbereich HBT "Home and Building Technologies" zugeordnet und der Standort München, der das Gaswarngeschäft unter der Bezeichnung Honeywell Analytics betreibt, dem Konzernbereich SPS "Safety and Productivity Solutions".

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist seit Beginn des Geschäftsjahres 2021 am Standort Ratingen mit dem Brandmeldegeschäft als funktions- und risikoarme Vertriebsgesellschaft (sog. Limited Risk Distributor, LRD) tätig und bezieht sämtliche Waren aus dem Konzernverbund. Hierdurch bedingt ist die Gesellschaft mit dem Brandmeldegeschäft nur in begrenztem Umfang Geschäftsrisiken ausgesetzt und realisiert folglich ein vertraglich vereinbartes, positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 3% der Umsatzerlöse.

Die Produktpalette umfasst Brandmelderzentralen, Zentralzubehör, intelligente Ringbuselemente, Grenzwertmelder, Alarmgeber, Türschließeinrichtungen, Sondermelder und verschiedenes Zubehör.

Am Standort München vertreibt die Gesellschaft im Namen und auf Rechnung eines verbundenen Unternehmens Gaswarn- und Gasmessgeräte.

Der Fokus der Gesellschaft liegt auf dem inländischen Absatzmarkt.

1.2 Standorte

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft an zwei deutschen Standorten: In Ratingen den Bereich der Brandmeldesysteme und in München den Bereich der Gaswarnsysteme. Der Handel von Brandmeldesystemen für die Gebäudetechnik, die von anderen Gesellschaften des US-amerikanischen Honeywell-Konzerns gefertigt werden, erfolgt durch den Standort Ratingen. Über den Standort München wird der Vertrieb von Gaswarn- und Gasmessgeräten in fremden Namen und auf fremde Rechnung für verbundene Unternehmen betrieben.

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft wurde durch hohe Inflationsraten und geldpolitische Straffungen belastet. Trotz eines robusten Wachstums in den USA, angetrieben durch private Konsumausgaben und zunehmend auch Unternehmensinvestitionen, blieb das Wachstum in China hinter den Erwartungen zurück, trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter. In anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern war die Konjunktur zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Für die Jahre 2023 und 2024 erwartete der Sachverständigenrat globale BIP-Wachstumsraten von 2,7 % bzw. 2,2 %.

Im Euro-Raum zeigte sich ebenfalls eine schwache Konjunktur, die voraussichtlich erst im Jahr 2024 etwas anziehen würde, mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 0,6 % bzw. 1,1 % für 2023 bzw. 2024.

Die deutsche Wirtschaft kühlte sich im europäischen Vergleich besonders stark ab. Private Haushalte und der Staat reduzierten ihre Konsumausgaben. Obwohl die Industrie und die Bauwirtschaft noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen profitierten, gingen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kamen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte.

Nach dem Einbruch des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland als Folge des Corona-Virus im Jahr 2020 und von Nachholeffekten geprägte Folgejahren stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem BIP um -0,3 %. Diese Abwärtsrevision im Vergleich zum Vorjahreswachstum von 1,8% ist neben dem Rückgang des Staatskonsums zum Ende Corona-Pandemie insbesondere auf hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen nebst ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen zurückzuführen. Die Inflation in Deutschland, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex, betrug im Jahresmittel 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Teuerung war, wie im Vorjahr, insbesondere von der Kriegs- und Krisensituation geprägt, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen beeinflusste.

Weltweit haben Zentralbanken ihre Geldpolitik gestrafft, was zur Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfelds Deutschlands beigetragen hat. Die globale Industrieproduktion und der für die deutsche Wirtschaft wichtige Warenhandel entwickelten sich seit dem Frühjahr schwach. Obwohl die US-Volkswirtschaft positive außenwirtschaftliche Impulse für Deutschland lieferte, wuchs die Eurozone nur geringfügig, und das chinesische Wirtschaftswachstum blieb bis zur Jahresmitte historisch niedrig.

Die inländische Nachfrage fiel zu Jahresbeginn durch Kaufkraftverluste infolge der Inflation stark zurück, erholte sich jedoch im zweiten Quartal mit sinkenden Inflationsraten und steigenden Einkommen. Die insoweit sich erholende inländische Nachfrage stieß jedoch mit niedrigem Angebot an Fachkräften und einer erhöhten Kapazitätsauslastung im Dienstleistungsbereich an Grenzen. Die konjunkturelle Abkühlung und ein Rückgang der Krankenstände führten nur zu einer geringfügigen Entspannung der Fachkräfteengpässe.

Zusätzlich zur gedämpften globalen Nachfrage haben sich im Jahr 2023 die inländischen Produktionskosten und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland verschlechtert. Die Preissteigerung in Deutschland lag deutlich über der in anderen wichtigen Volkswirtschaften wie den USA und China. Die energieintensiven Industriezweige Deutschlands litten besonders unter hohen Produktionskosten aufgrund der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Unsere Geschäfte und deren Entwicklung sind stark mit den Bauinvestitionen und der Bautätigkeit im Gewerbebau und Öffentlichem Bau verzahnt. Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort. Der Umsatz wird in diesem Jahr real um 5,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr gehen wir von weiteren minus 3 % aus.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.2.1 Vermögenslage und Kapitalstruktur

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 16% gesunken. Maßgeblich dafür ist insbesondere die Verminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.447 auf TEUR 11.912 (Vj. TEUR 14.359) verantwortlich. Diese Verminderung resultiert insbesondere aus der Verminderung der Cashpool Forderung um TEUR 4.278 gegenüber dem Vorjahr sowie einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich um TEUR 1.831.

Der Anstieg der Vorräte um TEUR 4 auf TEUR 20 (Vj. TEUR 16) resultiert aus der Anschaffung von Ersatzteilen, die zum Geschäftsjahresende vorgehalten wurden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 883 auf TEUR 1.184 (Vj. TEUR 2.067) gesunken. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Kundenverhalten sowie Fälligkeiten der betroffenen Forderungsbestände zurückzuführen.

Die sonstigen Vemögensgegenstände sind um TEUR 696 auf TEUR 868 (Vj. TEUR 173) angestiegen. Die Hauptursache dafür war der Anstieg der Umsatzsteuerforderung.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 27 auf TEUR 1.024 (Vj. TEUR 1.051) gesunken. Die Reduzierung ist insbesondere auf den Rückgang der personalbezogenen Rückstellungen und der Rückstellungen für Kundenboni und Gutschriften zurückzuführen. Gegenläufig hierzu sind die Rückstellungen für Restrukturierung angestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 2.659 auf TEUR 4.989 (Vj. TEUR 7.648) gesunken. Dies ist hauptsächlich auf die Begleichung von Verbindlichkeiten im Verbundbereich vor dem Stichtag sowie den Rückgang des abzuführenden Ergebnisses zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft betrug 54% (Vj. 46%). Da das Eigenkapital sich nicht verändert hat, ergab sich die Veränderung der Eigenkapitalquote aus der niedrigeren Bilanzsumme.

2.2.2 Finanzlage

Cash Pool Allgemein

Wie in den Vorjahren, ist die Gesellschaft an das Cash-Pooling der Honeywell-Gruppe angebunden, das dem Konzern durch ein zentrales Finanzmanagement erlaubt, das Fremdfinanzierungsvolumen zu reduzieren, indem Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften genutzt werden, um den Geldbedarf anderer Konzernunternehmen intern zu finanzieren. Dieser konzerninterne Liquiditätsausgleich wird durch die Honeywell GmbH als deutsche Cashpool-Führerin organisiert, indem diese, teilweise mittelbar durch die Honeywell Deutschland GmbH, den Konzernunternehmen überschüssige Liquidität entzieht bzw. eine Liquiditätsunterdeckungen durch Kredite ausgleicht. Die Honeywell GmbH selbst ist wiederum in den Europäischen Cash Pool eingebunden, der im Geschäftsjahr durch die Advanced Limited, Dublin, Irland geführt wurde. Bis zum Februar des Geschäftsjahres wurde der europäische Cash-Pool von der Europe N.V ., Diegem/Belgien, geführt.

Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt negativ TEUR 2.542 (Vj. positiv TEUR 5.596). Der Cashflow resultiert im Wesentlichen durch die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Cash Flow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt positiv TEUR 322 (Vj. positiv TEUR 22) und resultiert aus dem Zahlungsmittelzufluss im Bereich der Zinserträge aus der Verzinsung des Cashpool-Guthabens

Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt negativ TEUR 2.059 (Vj. negativ TEUR 1.464) und ergibt sich aus der Begleichung der Verbindlichkeit aus Gewinnabführung des Vorjahres nebst hierauf fälligen Zinsen.

Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Cash-Pooling-Forderungen zusammen und beträgt TEUR 8.877 (Vj. TEUR 13.156).

2.2.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.231 (20%) auf TEUR 28.299 (Vj. TEUR 35.530) gesunken und wurden mit Produkten aus den Business-Linien Life Safety Systems und Smart Edge erwirtschaftet. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Handelswarenumsätze um TEUR 5.900 gegenüber Vorjahr. Die Hauptursache für den Umsatzrückgang liegt bei den im Vorjahr getätigte Vorratskäufe, die zu einer Reduzierung der Nachfrage in 2023 führten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 134 auf TEUR 155 (Vj. TEUR 21) gestiegen. Die Veränderung resultiert aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 147 und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8.

Der Materialaufwand reduzierte sich um TEUR 4.802 (20%) auf TEUR 19.016 (Vj. TEUR 23.818). Die Veränderung von TEUR 4.802 steht im Einklang mit der Reduzierung des Umsatzes.

Die Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023 beträgt 67% (Vj. 67%) und ist unverändert geblieben.

Die Personalaufwendungen reduzierte sich um TEUR 339 (5%) auf TEUR 6.707 (Vj. TEUR 7.046). Die Veränderung resultiert aus im Vorjahr erfassten Aufwendungen im Zusammenhang mit Rückstellungen für die Restrukturierung.

Die Personalaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 2023 24% (Vj. 20%) und ist leicht gestiegen, bedingt durch den deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 74 (3%) auf TEUR 2.595 (Vj. TEUR 2.669) gesunken und resultieren im Wesentlichen aus konzerninternen Weiterbelastungen von TEUR 1.050, Aufwendungen für Fuhrpark in Höhe von TEUR 712 und Miet- und Pachtaufwendungen für Grundstücke und Gebäude in Höhe von TEUR 226.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind um TEUR 26 (42%) auf TEUR 88 (Vj. TEUR 62) gestiegen und resultieren aus der Verzinsung der nicht beglichenen Gewinnabführung.

Aufgrund des mit der Gesellschafterin, der Honeywell GmbH, Offenbach, geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 369 (Vj. TEUR 1.971) vollständig an diese abgeführt.

3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

3.1 Prognosebericht

Wir erwarten angesichts des im April 2024 erfolgten Verkaufs des Fire-Geschäfts an ein verbundenes Unternehemen einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse im kommenden Geschäftsjahr.

Diese Erwartung wird in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres 2024 bestätigt. In den ersten sieben Monaten 2024 wurde ein Umsatz von TEUR 9.387 (Vj. TEUR 17.022) erzielt. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine zum Vorjahr vergleichbare Kostenstruktur und somit eine vergleichbare Bruttomarge im Jahr 2024.

Bezüglich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

3.2 Risikobericht

Insoweit wie der derzeitige Konflikt zwischen Russland und der Ukraine eskaliert, vermag dieser sich auch negativ auf andere Risiken auszuwirken, wie z.B. Cybersicherheitsvorfälle und andere Störungen unserer IT-Infrastruktur oder der unserer Kunden und Lieferanten, einschließlich Störungen bei unseren Cloud Computing-, Server-, System- und anderen IT-Dienstleistern. Globale Cybersecurity-Bedrohungen und -Vorfälle können von unkoordinierten individuellen Versuchen, sich unbefugten Zugang zu IT-Systemen zu verschaffen, bis hin zu ausgeklügelten und gezielten Maßnahmen reichen, die als fortschrittliche, anhaltende Bedrohungen (Advanced Persistent Threats) bekannt sind und sich gegen das Unternehmen, seine Produkte, seine Kunden und/oder seine Drittanbieter, einschließlich Cloud-Anbieter, richten. Unsere Kunden verlangen in zunehmendem Maße Cybersicherheitsschutz und schreiben Cybersicherheitsstandards für unsere Produkte vor, wodurch uns zusätzliche Kosten entstehen können, um solchen Anforderungen gerecht zu werden. Wir sind bestrebt, umfassende Maßnahmen zur Abschreckung, Vorbeugung, Erkennung, Reaktion und Abschwächung dieser Bedrohungen zu ergreifen, einschließlich Identitäts- und Zugangskontrollen, Datenschutz, Schwachstellenbewertungen, kontinuierliche Überwachung unserer IT-Netzwerke und -Systeme sowie der Wartung von Sicherungs- und Schutzsystemen.

Die Risiken der Gesellschaft liegen, seit der Einführung des LRD-Modells, insbesondere in der Gewinnung neuer Kunden und der Erfüllungsmöglichkeit geschlossener Verträge durch Lieferfähigkeit. Rechtsstreitigkeiten von besonderer Bedeutung liegen nicht vor.

Sämtliche Geschäftsaktivitäten mit Russland und Weißrussland wurden als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine mit Wirkung vom 9. März 2022 und in Umsetzung europäischer Sanktionen eingestellt.

3.3 Chancenbericht

Im Jahr 2024 gehen wir von einer weiteren Entspannung der Coronakrise aus, was sich günstig auf die Entwicklung aller Geschäftsbereiche auswirken sollte. Zudem rechnen wir fest damit, dass sich die Liefersituation bei elektronischen Bauelementen verbessert. Jedoch sind die Risiken durch unterbrochene Lieferketten sowie der Kriegslage in der Ukraine substanziell eine Gefährdung für die Wachstumspläne des Unternehmens.

Wir werden die gezielte Ansprache von Neukunden intensivieren und wollen durch die Fortsetzung unseres Notifier Partnerprogramms neue Kunden gewinnen und unsere Kundenzufriedenheit erhöhen. Auch die engere Zusammenführung im Brandgeschäft mit dem verbundenen Unternehmen, der Novar GmbH, schafft Möglichkeiten zu Wachstumssynergien und einer besseren Positionierung der Marken Esser und Notifier. Wie bisher liegt die größte Chance im Gaswarnbereich bei der Erneuerung bestehender Systeme.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.920,83
0,00 1.920,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 20.485,30 16.493,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.183.792,28 2.067.281,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.912.114,76 14.359.208,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 868.359,97 172.725,26
13.964.267,01 16.599.215,67
13.984.752,31 16.617.629,95

PASSIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.300,00 511.300,00
II. Kapitalrücklage 4.552.780,70 4.552.780,70
III. Gewinn- / Verlustvortrag 2.547.205,44 2.547.205,44
7.611.286,14 7.611.286,14
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.024.273,99 1.050.964,61
1.024.273,99 1.050.964,61
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.984,78 21.458,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 302.552,60 247.782,13
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.988.556,70 7.647.634,37
4. Sonstige Verbindlichkeiten 26.098,10 38.504,64
5.349.192,18 7.955.379,20
13.984.752,31 16.617.629,95

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.298.959,46 35.529.556,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 155.024,31 20.676,64
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 8 (Vj. TEUR 20)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -19.012.319,58 -23.815.180,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.983,17 -2.987,44
-19.016.302,75 -23.818.168,01
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.749.400,21 -5.856.849,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -957.655,49 -1.189.601,60
-6.707.055,70 -7.046.451,58
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.920,83 -5.948,85
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.594.538,46 -2.668.743,59
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR -4 (Vj. TEUR -2)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 322.490,64 21.691,47
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 322 (Vj. TEUR 22)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -87.597,16 -61.676,22
davon an verbundene Unternehmen TEUR -88 (Vj. TEUR -62)
9. Ergebnis nach Steuern 369.059,51 1.970.935,99
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (-) / Erträge aus Verlustübernahme (+) -369.059,51 -1.970.935,99
11. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 0,00

Anhang zum Geschäftsjahr 2023

ALLGEMEINE HINWEISE

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Berücksichtigung der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs.1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben, welche wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang zu machen sind, wurden teilweise im Anhang vorgenommen.

REGISTERINFORMATIONEN

Die Gesellschaft ist unter der Firma Notifier Sicherheitssysteme GmbH mit Sitz in Ratingen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 46036 eingetragen.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und etwaige außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Planmäßige Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Im Einzelnen liegen den Wertansätzen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:

Anlageklasse Abschreibungszeitraum (Jahre)
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-13

Voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken im Vorratsvermögen werden bei den Waren Bewertungsabschläge, die sich an der Gängigkeit und Reichweite orientieren, vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, die mehr als 180 Tage überfällig sind, wurden vollständig wertberichtigt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Vollkostenbasis in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Abzinsung erfolgte unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
TEUR TEUR
Gegen Gesellschafter:
aus Cashpool 8.877 13.156
Gegen andere verbundene Unternehmen:
aus Lieferungen und Leistungen 3.035 1.204
11.912 14.360

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
TEUR TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 122 324
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 23 21
Kundenboni und Gutschriften 60 200
Ausstehende Rechnungen 17 94
Übrige 32 41
Restrukturierung 770 371
1.024 1.051

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2023
in TEUR bis ein Jahr Restlaufzeit größer als ein Jahr und bis einschließlich fünf Jahre über fünf Jahre Gesamt
Art der Verbindlichkeit
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 32 0 0 32
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 302 0 0 302
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.989 0 0 4.989
Sonstige Verbindlichkeiten 26 0 0 26
5.349 0 0 5.349
31.12.2022
in TEUR bis ein Jahr Restlaufzeit größer als ein Jahr und bis einschließlich fünf Jahre über fünf Jahre Gesamt
Art der Verbindlichkeit
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21 0 0 21
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 248 0 0 248
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.648 0 0 7.648
Sonstige Verbindlichkeiten 39 0 0 39
7.956 0 0 7.956

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und gliedern sich wie folgt auf:

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
TEUR TEUR
Gegenüber Gesellschafter:
aus Ergebnisabführungsverträgen 369 1.971
Gegenüber anderen verbundenen Unternehmen:
aus Lieferungen und Leistungen 4.620 5.677
4.989 7.648

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 147.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 1.050 (Vj. TEUR 1.199), Aufwendungen für Fuhrpark in Höhe von TEUR 712 (Vj. TEUR 619) und Miet- und Pachtaufwendungen für Grundstücke und Gebäude in Höhe von TEUR 226 (Vj. TEUR 225) zusammen.

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Brandmeldetechnik 17 19
Gaswarnsysteme 49 46
66 65

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Hirzel, Klaus, Director Sales, angestellt bei dem verbundenen Unternehmen Novar GmbH, Albstadt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, einbezogen.

Die Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission-File-Nummer 1-08974 eingesehen werden.

Haftungsverhältnisse

Die zugunsten der Honeywell Inc. und anderer verbundener Unternehmen eingegangene gesamtschuldnerische Bürgschaft gegenüber Dritten in Höhe von 302.105 TEUR (Vj: 0 TEUR) ist aus Sicht der Gesellschaft nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher kein Risiko einer Inanspruchnahme aus dem gem. § 251 HGB ausgewiesenen Haftungsverhältnis besteht. Auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des fortlaufenden Monitorings der Liquiditätssituation des Honeywell Konzerns ist das Risiko einer Inanspruchnahme als äußerst gering anzusehen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, bestehen aus Sicht der Gesellschaft nicht.

Nachtragsbericht

Am 1. April 2024 hat die Gesellschaft das Fire-Geschäft an ein verbundenes Unternehmen, die Novar GmbH mit Sitz in Albstadt, verkauft.

Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 383 0 0 383
383 0 0 383
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 477 0 0 477
477 0 0 477
860 0 0 860
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -383 0 0 -383
-383 0 0 -383
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -475 -2 0 -477
-475 -2 0 -477
-858 -2 0 -860
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
0 0
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 2
0 2
0 2

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Notifier Sicherheitssysteme GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Notifier Sicherheitssysteme GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Notifier Sicherheitssysteme GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. August 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Hoffsteter, Wirtschaftsprüfer

Benjamin Fleischmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Notifier Sicherheitssysteme GmbH, Ratingen, wurde am 16.09.2024 festgestellt.

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