Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 8433
Eingetragen
10.9.2003
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Imund Export, die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb sowie der Groß- und Einzelhandel von Touchscreenterminals, Kassensystemen und systemkomponenten, Dateneingabegeräten, Computersystemen und Software. Die Gesellschaft kann in diesen und sachnahen Bereichen auch Dienst- und Beratungsleistungen erbringen, soweit diese zu ihrer Ausführung keine behördlichen Erlaubnisse oder Genehmigungen bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Axel Schmidt
seit 30.11.2022
Prokura
Nina-Denise Koppisch
seit 30.11.2022
Prokura
Marc Afemann
seit 30.11.2022
Prokura
Timo Walter
seit 30.11.2022
Prokura
Dorothea Hoffmann
seit 1.6.2012
Prokura
Ulrich Spranger
seit 10.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jarltech Group GmbH
Germany
674.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jarltech Europe GmbH

Usingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016

Jarltech Europe GmbH, Usingen

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Jarltech Europe GmbH ist ein Großhandelsbetrieb für Hardware-Komponenten in den Bereichen POS/Kassensysteme und automatische Identifikation (AutoID) mit Sitz in Usingen. Das operative Geschäft des Unternehmens ist nicht in Geschäftsbereiche unterteilt. Eine Untergliederung in verschiedene Geschäftsbereiche ist aufgrund der Kombinationsmöglichkeiten und branchenübergreifenden Einsatzmöglichkeiten der Hardware-Produkte nicht sinnvoll.

Das Produktspektrum besteht hauptsächlich aus Komponenten wie Touchscreen-Bildschirme, Touchscreen-Computerkassen, Kassen-Tastaturen, Kundenanzeigen, Kassendrucker, Magnetkartenleser, Barcode-Lesegeräte, Barcode- und Etikettendrucker, RFID-Lesegeräte und zugehörigem Verbrauchsmaterial.

Die Kunden von Jarltech sind ausschließlich Wiederverkäufer (Softwarehäuser, System-Integratoren, PC-Händler, Kassen-Händler), die in der Regel die Produkte in Systeme integrieren. Es ist Geschäftsprinzip, keine Endanwender zu beliefern.

Bedingt durch die Art der Waren definieren sich die wesentlichen Zielmärkte für Jarltech wie folgt:

Logistik-Branche (T&L)

Industrie

Einzelhandel (Retail)

Apotheken, Krankenhäuser, Pharma (Healthcare)

Gaststättengewerbe (Hospitality)

2. Struktur und Organisation

Das eigentümergeführte Unternehmen hat die Zentrale in Usingen. Hier befinden sich alle Abteilungen sowie das zentrale Warenlager. Aufgrund der flachen Leitungsstruktur ist Jarltech Europe stets in der Lage, schnell auf äußere Einflüsse zu reagieren und sich etwaigen Änderungen anzupassen.

Niederlassungen/Zweigniederlassungen bestehen keine. Neben der zentralen Vertriebsabteilung in Usingen bestehen in Europa lediglich unselbstständige Verkaufsbüros um die lokalen Märkte zu fördern. 2016 bestehen Vertriebsbüros in Schweden, Niederlande, Belgien, Frankreich, UK, Spanien, Italien, Österreich, Malta und Polen, in denen 44 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Verkaufsbüros unterstützen den Sales-Bereich und sind weisungsgebunden.

3. Unternehmensziele und -steuerung

Jarltech folgt einem wertorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt stehen dabei Profitabilität, ein stetiges Wachstum und die Sicherung von Arbeitsplätzen unter Einhaltung von ethischen und nachhaltigen Standards. Die Jarltech Europe hat das Ziel, führender Distributor von Auto-ID- und Kassenperipherie in Europa zu werden. Dies soll erreicht werden durch den kontinuierlichen Ausbau der Kundenanzahl, die Erweiterung der Angebotspalette und die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen. Die strategische Planung auf Gesamtunternehmensebene legt fest, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das interne Steuerungssystem umfasst Regelungen und Maßnahmen zur organisatorischen Durchsetzung von Management-Entscheidungen und zur Überprüfung ihrer Wirksamkeit. In den Steuerungsprozess sind die Geschäftsleitung und die Abteilungsleiter eingebunden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Strategieumsetzung sind die Höhe des täglichen Auftragseingangs bzw. des Umsatzes, Rohmargen und das Ergebnis vor Steuern/EBT (Earnings before Tax). Zudem fließen weitere Messgrößen wie Kundenlimite im Factoring und Forderungslaufzeiten sowie Verschuldungskennziffern mit in den internen Steuerungsprozess ein.

5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Der Geschäftserfolg der Jarltech Europe GmbH beruht im Wesentlichen auf qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, die sich mit dem Unternehmen identifizieren. Daher bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten. So werden Mitarbeiter regelmäßig in Fremdsprachen geschult und nehmen an internen und externen Fortbildungen/Veranstaltungen zur Verbesserung der Produktkenntnisse und der Servicequalität teil. Mitarbeiter im Lager qualifizieren sich zudem in den Themengebieten Zoll, Import und Export.

Die Jarltech Europe ist seit vielen Jahren ein Ausbildungsunternehmen, im Betrieb sind regelmäßig mehr als zehn Auszubildende in mehreren Ausbildungsberufen beschäftigt. Die Abschluss- und Übernahmerate ist seit Jahren hervorragend.

Ferner konzentriert sich unser Arbeitssicherheitsmanagement neben der Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen insbesondere auf die Prävention und die Sensibilisierung der Mitarbeiter hinsichtlich der Arbeitssicherheit.

Kunden

Durch die individuelle Berücksichtigung von Bedürfnis- und Verhaltensstrukturen unserer Kunden ergeben sich Vorteile bei der zielgruppenspezifischen Marktbearbeitung. Die Zufriedenheit der Kunden ist für den Geschäftserfolg von zentraler Bedeutung. Sie ist die Basis für eine zufriedenstellende Partnerschaft und eine langfristige Zusammenarbeit.

Qualitätsmanagement/IT

Der Erfolg als Distributor hängt maßgeblich von der Schnelligkeit der Belieferung, der hohen Verfügbarkeit der Waren im Zentrallager in Usingen sowie der qualitativ hochwertigen Umsetzung der internen Arbeitsprozesse ab. Im IT-Bereich setzt Jarltech seit GmbH-Gründung 1994 unverändert eine selbst entwickelte ERP-Software ein, die im Verlauf der Jahre ständig weiterentwickelt und ergänzt wird. Jarltech verschafft sich so Flexibilität und erhöht die Geschwindigkeit nahezu aller IT- gestützten Prozesse.

Lieferantenbeziehungen

Aufgrund unseres Lagerbestands messen wir unseren Lieferantenbeziehungen eine große Bedeutung bei. Die positive Entwicklung und Pflege dieser Beziehungen stehen daher im Kern unserer Beschaffungsaktivitäten. Die Beschaffung der Ware bereitet keinerlei Probleme. Beschaffungsengpässe treten nicht auf. Alle nennenswerten Lieferanten sind große, multinationale Unternehmen, bei denen keine bedeutenden Lieferengpässe bestehen.

Von über 100 Lieferanten der Jarltech Europe sind die fünf größten: Zebra, Datalogic, Epson, Honeywell und ELO. Abhängigkeiten bestehen keine.

Umwelt

Ein effizienter Einsatz von Rohstoffen und Energie ist Bestandteil unserer Umweltstrategie. Durch gezielte Investitionen in die Optimierung unserer Verpackungsprozesse konnten wir beispielsweise die Verpackungsmengen in den vergangenen Jahren deutlich reduzieren. Gebrauchsmaterialien werden, sofern möglich, recycelt. Zudem sorgt eine Solaranlage auf den Dachflächen für eine Verbesserung der Energiebilanz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Lage

Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft ist 2016 im Rahmen der Erwartungen etwa auf dem Niveau des Vorjahres um 3,1 % (reales BIP) mäßig gewachsen (Quelle: Internationaler Währungsfonds). Während das Bruttoinlandsprodukt der Industrieländer um durchschnittlich 2,1% anstieg, lieferten die Schwellenländer mit 4,2% den größeren Beitrag zum globalen Wirtschaftswachstum. Die chinesische Volkswirtschaft wuchs um 6,6%.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone stieg um 1,8 %. Bei weiterhin niedrigen Inflationsraten und einer nur zögerlichen Erholung der Kreditaktivitäten unterstützte die Europäische Zentralbank dabei allerdings die konjunkturelle Entwicklung, indem sie ihre schon vorher sehr expansiven Maßnahmen nochmals ausweitete. Auch wenn sich in der zweiten Jahreshälfte Auswirkungen des Brexit-Referendums leicht negativ bemerkbar machten, war die Wachstumsrate des BIP im Vereinigten Königreich mit rund 2 % insgesamt sehr stabil (Vorjahr 2,2%). Die Inflationsrate im Euroraum lag 2016 im Jahresdurchschnitt bei 0,2 %.

Die deutsche Volkswirtschaft konnte mit einem Plus von 1,9 % erneut ein erfolgreiches Jahr verbuchen. Wichtige Treiber hierfür waren die Konsumausgaben sowie der unverändert starke Export. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,1% und damit auf den niedrigsten Wert seit 25 Jahren.

Das durchschnittliche Zinsniveau verblieb auch 2016 weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau. Die expansive Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken wurde fortgeführt. Der Leitzins wurde im März 2016 auf 0,00 % gesenkt, der 3-Monats-Euribor belief sich am 31. Dezember auf -0,32% nach -0,13 % im Vorjahr.

Der Euro-US-Dollar Wechselkurs stieg in der ersten Jahreshälfte auf 1,16 Dollar. Auch wegen der Unsicherheiten infolge des britischen Referendums zum EU-Austritt fiel der Euro in der Jahresmitte aber wieder und erreichte zum Jahresende einen Wert von 1,06 USD. Im gesamten Jahr 2016 bewegte er sich in einer Schwankungsbreite von 1,03 und 1,16 Dollar.

Branche

Für die Branche Großhandel für Elektroartikel im Bereich POS und Auto-ID liegen Jarltech keine Marktanalysen vor. Es sind auch keine Verbände bzw. Interessenvereinigungen bekannt, die entsprechende Zahlen veröffentlichen. Die Branche ist unverändert heterogen aufgestellt, da viele, insbesondere kleinere Marktteilnehmer entweder nur im Bereich POS oder nur im Bereich Auto-ID tätig sind und nur wenige beide Bereiche abdecken. Der Trend zu einer weiteren Konzentration ist auch 2016 festzustellen.

Das grundsätzliche Geschäftsmodell einer herstellerunabhängigen Distribution ist allerdings unverändert etabliert und wird dies auch bleiben. Die Vorteile eines Distributors wie der Jarltech Europe an Know how, Effizienz und Marktdurchdringung, gepaart mit einer umfassenden Lagerhaltung und schnellen Logistik ist weder von Herstellern selbst, noch von neuen Marktteilnehmern zu erreichen. Die Jarltech Europe ist daher unverändert auf diesem Gebiet hervorragend positioniert.

Situation der Endabnehmer

Die Produkte, die Jarltech vertreibt, werden über Fachhändler an Endabnehmer in unterschiedlichen Branchen verkauft, so dass letztendlich die Entwicklung dieser Endabnehmermärkte für Jarltech von Bedeutung ist.

Die Kennzeichnung von Objekten mit dem Ziel, diese mit automatischen Verfahren (AutoID) zu identifizieren, ist ein Anliegen in allen Branchensektoren und wird konjunkturunabhängig nachgefragt.

Die Absatzmärkte, in denen letztendlich die Produkte bei Endkunden zum Einsatz kommen, sind entsprechend breit gefächert:

• Logistik-Branche,

• Industrie,

• Einzelhandel

• Gesundheitswesen und

• Gaststättengewerbe.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

In einem wirtschaftlich stabilen Umfeld kann Jarltech Europe mit einer guten Geschäftsentwicklung an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen und den Umsatz auf TEUR 187.895 steigern. Das Wachstum ist rein organisch. Aufgrund von Kostendisziplin und der Anpassung der Strukturen an die Märkte und Kunden ist es gelungen, die Profitabilität des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr erneut weiter zu verbessern. Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft durch den Übergang auf das BILRUG haben sich nicht ergeben.

Wichtige Kennzahlen 2016

Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss vor Steuern und vor EAV/ wirtschaftl. Eigenkapital *100) 38,7%
Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss vor Steuern und vor EAV + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital) 12,2%
Umsatzrendite (Jahresüberschuss vor Steuern und vor EAV/Gesamtleistung *100) 1,8%
Operativer Cashflow TEUR 9.737
EBIT (Earnings before Interests and Taxes) TEUR 4.350
EBITDA (Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation) TEUR 5.157

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich von TEUR 164.423 auf TEUR 187.895 erhöht. Zu beachten ist, dass diese aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BILRUG und eine damit einhergehende Umgliederung der sonstigen betrieblichen Erlöse in die Umsatzerlöse nur begrenzt mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Die Umsatzerlöse haben sich durch die Neudefinition im Berichtsjahr um TEUR 1.235 erhöht. Eine Anpassung der Umsatzerlöse des Vorjahres ist unterblieben, sie hätten sich im Vorjahr um TEUR 1.010 erhöht. Daraus folgt eine Verminderung der sonstigen betrieblichen Erlöse auf TEUR 133 in 2016. Im Vorjahr hatten die sonstigen betrieblichen Erlöse TEUR 1.166 betragen. Die Auswirkungen des BilRUGs auf die Höhe der Umsatzerlöse liegen im Berichtszeitraum mithin bei unter 1%.

Die Umsätze verteilen sich auf Deutschland mit etwa 43% und übriges Europa mit 57%.

Maßgeblichen Anteil an der Umsatzsteigerung haben interne Maßnahmen, wie die Intensivierung der Marketingaktionen, die personelle Ergänzung des Vertriebsteams sowie die Ausweitung des Lagerbestands. Daneben spielt auch die breite Produktpalette namhafter Hersteller eine unverändert wichtige Rolle für die Kunden.

Die sonstigen betrieblichen Erlöse verringern sich, auch durch Umgliederung aufgrund BILRUG, auf TEUR 133 (Vorjahr TEUR 1.166).

Der Materialeinsatz steigt auf TEUR 166.064. Die Materialeinsatzquote verringert sich geringfügig auf 88,38 % (Vorjahr 88,50%) unter Berücksichtigung der gesetzesbedingten Umgliederung der sonstigen betrieblichen Erlöse.

Mit TEUR 8.434 liegt der Personalaufwand absolut gesehen um ca. TEUR 1.000 höher als im Vorjahr (TEUR 7.432). Die Personalaufwandsquote bleibt dennoch nahezu unverändert im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 4,49% (Vorjahr 4,52%). Die Mitarbeiterzahl hat sich zum Bilanzstichtag insgesamt auf 176 Mitarbeiter inkl. Auszubildende erhöht. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 807 leicht über dem Vorjahreswert von TEUR 803.

Das Ergebnis wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe von TEUR 3.341 an die Muttergesellschaft SMB abgeführt wird (Vorjahr TEUR 2.963).

Vermögens- und Finanzlage

Die Anlagenintensität sinkt im Berichtszeitraum auf 7,05% (Vorjahr 7,3 %). Die Investitionen 2016 konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden und betreffen im Wesentlichen Erhaltungsinvestitionen sowie Investitionen in den Ausbau und die Verbesserung der IT-Systeme.

Das Umlaufvermögen wird wie immer dominiert vom Warenbestand, der im Berichtszeitraum deutlich auf TEUR 27.797 anstieg (Vorjahr TEUR 23.270). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind deutlich geringer als im Vorjahr und betragen TEUR 514 (Vorjahr TEUR 2.246). Aufgrund des veränderten Umsatzausweises haben sich die Forderungen aus LuL nicht verändert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 3.139 leicht niedriger als im Vorjahr (TEUR 3.187). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 97, die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, TEUR 1.574. Die bestehenden Leasingverpflichtungen umfassen wie in den Vorjahren PKW-Leasing sowie Leasing von Lager-Fahrzeugen in geringem Umfang.

Die Bilanzsumme sinkt erstmals seit Jahren auf TEUR 36.590 (Vorjahr TEUR 37.874).

Das Eigenkapital setzt sich aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 674, der Stillen Beteiligung in Höhe von TEUR 1.500 und dem Gewinnvortrag in Höhe TEUR 3.123 zusammen und beträgt in Summe unverändert TEUR 5.297 (Vorjahr TEUR 5.297).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinken von TEUR 19.194 auf TEUR 18.985.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sinken deutlich von TEUR 9.726 im Vorjahr auf TEUR 3.358. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen inkl. des abgeführten Gewinns an die SMB TEUR 8.323 (Vorjahr TEUR 2.969). Wesentlicher Grund für die Verschiebung innerhalb der Verbindlichkeiten ist, dass die SMB GmbH als Muttergesellschaft konzernintern zunehmend die Rolle des Darlehensgebers einnimmt, was im Vorjahr noch nicht der Fall war.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Bedeutsame Kreditkonditionen

2016 konnte ein langfristiges endfälliges Darlehen über EUR 7 Mio (bis 2023), ohne zusätzliche neue Sicherheiten, mit der Landesbank Saar abgeschlossen werden. Ferner hat die DZ Bank ihren bestehenden Betriebsmittelrahmen ebenfalls langfristig (bis 2021) zugesagt. Die Struktur der Bankverbindlichkeiten hat sich daher vom stark kurzfristigen Bereich in einen deutlichen mittel- bis langfristigen Bereich verbessert.

3. Forschung und Entwicklung

Es gibt keine Aktivitäten im Bereich Forschung oder Produktentwicklung.

4. Vertrieb

Jarltech Europe konnte 2016 erneut eine Vielzahl an neuen Kunden gewinnen. Es wurden 180.000 Aufträge mit einem durchschnittlichen Auftragswert von ca. EUR 1.090 (Vorjahr EUR 1.076) bearbeitet.

5. Beschaffung / Lagerhaltung

Zur Sicherung der Lieferfähigkeit werden in 2016 im Schnitt 1,78 (Vorjahr 1,70) Monatsumsätze Warenwert bereitgehalten. Die Reichweite des Warenbestands beträgt 60 Tage gegenüber 58 Tagen im Vorjahr.

6. Personal

Der Personalbestand beträgt zum 31.12.2016 insgesamt 176 Mitarbeiter.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Bei Jarltech ist das Chancen- und Risikomanagement ein integraler Bestandteil des konzernweiten Systems der Unternehmensführung. Es hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, sie zu bewerten und zu steuern.

Das primäre Ziel ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen. Chancen sehen wir unverändert auf dem deutschen Markt, aber auch auf den europäischen Auslandsmärkten, wo wir die dynamische Entwicklung und die Nähe zu den Kunden vor Ort nutzen. Das Risikomanagement trägt zu dieser Zielerreichung bei, in dem Risiken frühzeitig identifiziert und analysiert werden und geeignete Gegenmaßnahmen frühzeitig ergriffen werden.

Da es keine langfristigen Preisvereinbarungen mit den Kunden gibt, werden Preisänderungen direkt an die Kunden weitergegeben. Der Lagerwert ist bei Preissenkungen Da es keine langfristigen Preisvereinbarungen mit den Kunden gibt, werden Preisänderungen direkt an die Kunden weitergegeben. Der Lagerwert ist bei Preissenkungen durch "price protection"-Vereinbarungen mit den wesentlichen Herstellern abgesichert. Durch "stock rotation"-Vereinbarungen können bei den wichtigen Herstellern Waren zur Gutschrift zurückgegeben werden, wenn wir die Waren für nicht verkäuflich halten.

Somit sollte Jarltech z.B. bei steigenden Rohstoffpreisen, welche die Produktionskosten der Waren erhöhen und von den Herstellern, früher oder später, an die Distributoren weitergegeben werden, nicht so sehr betroffen sein. Allerdings ist bei steigenden Rohstoffpreisen nicht ganz das Risiko auszuschließen, dass diese sich negativ auf Umsatz und/oder Marge auswirken.

Die niedrige Marge im Distributionsbereich und das dadurch erforderliche Umsatzvolumen stellen aus Sicht von Jarltech eine Markteintrittsbarriere für neue Wettbewerber dar, da sich die Anfangsinvestitionen nur über einen längeren Zeitraum amortisieren können.

Größere Währungsrisiken bestehen im Geschäftsjahr 2016 nicht und sind auch für 2017 nicht zu sehen, da Jarltech nur im sehr geringen Umfang in US-Dollar einkauft. Etwaige Risiken durch Unterbrechungen der Logistik sind bestmöglich abgesichert (Backup-Systeme, Notstromversorgung, Versicherungen).

In der Logistikkette setzt Jarltech auf große Logistiker, wie DPD, UPS, Exapaq und DHL, so dass hier kein nennenswertes Risiko für den Vertrieb von Jarltech zu sehen ist.

Es sind keine nennenswerten Risiken durch etwaige Zahlungsausfälle bei Kunden zu sehen, da 90% der Umsätze mit Dritten über Factoring laufen und ein Großteil der verbleibenden Umsätze entweder über Vorauskasse, Nachnahme oder Kreditkarte (und damit entsprechend abgesichert) abgewickelt werden. Auch im Geschäftsjahr 2017 soll an dieser Politik der weitgehenden Minimierung des Ausfallrisikos bei Kunden festgehalten werden.

Diese Risikominimierung durch Factoring bringt es mit sich, dass Jarltech letztlich darauf angewiesen ist, für seine Kunden vorab Kreditversicherungszusagen zu erhalten. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Deutschen Factoring Bank, Bremen, zeigt aber keine Probleme und erlaubt uns weiteres Wachstum.

Chancen, das Finanzergebnis zu optimieren, ergeben sich in diesem Zusammenhang auch aus dem nachhaltig niedrigen Zinsniveau.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten sind nicht zu verzeichnen.

Der größte Einzelkunde macht 2016 2,0 % vom Umsatz aus.

Keiner der Hauptlieferanten (Epson, Datalogic, ELO, Honeywell, Motorola, Zebra) zeigt Anzeichen von Schwäche. Sollte es hier dennoch einen Ausfall geben, träfe dies allerdings die Wettbewerber von Jarltech gleichermaßen. Sowohl Jarltech als auch der Wettbewerb müssten die Produkte des betreffenden Lieferanten durch Produkte anderer Lieferanten ersetzen. Insoweit lassen sich hier keine Risiken erkennen.

Falls sich die Wirtschaft in den Zielmärkten von Jarltech trotz positiver Prognosen der Wirtschaftsinstitute negativ entwickeln sollte, wären hiervon Jarltech und seine Wettbewerber gleichermaßen betroffen. Eine solche negative wirtschaftliche Entwicklung könnte sich insofern auch als Chance auf eine positive Umsatzentwicklung im Auto-ID Bereich von Jarltech auswirken, da die Endkunden in diesem Fall tendenziell noch mehr nach Möglichkeiten der Rationalisierung und Kosteneinsparungen suchen, was häufig den verstärkten Einsatz der von Jarltech vertriebenen Auto-ID Produkte mit sich bringen könnte.

Alle Jarltech bekannten operativen Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

2. Prognosebericht

Für den Jahresverlauf 2017 gehen wir davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum in den für Jarltech relevanten Absatzmärkten erneut leicht verbessern könnte. Die Wachstumsprognosen für Deutschland und die EU bestätigen einen deutlichen Aufschwung im ersten Quartal 2017: der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt dürfte im ersten Quartal bei knapp 0,6 Prozent liegen, etwas höher noch als im Schlussquartal 2016 (Quelle: DIW). Der Export entwickelt sich ebenfalls weiter positiv, auch nach dem Brexit ist zunächst noch keine negative Auswirkung für Jarltech spürbar.

Auf das Gesamtjahr gesehen dürften die fortgeschrittenen Volkswirtschaften ein ähnliches Wachstumstempo aufweisen wie im Vorjahr, wenngleich durch Unwägbarkeiten im internationalen Umwelt, etwa durch die unklare Wirtschaftspolitik der USA, mögliche Hindernisse entstehen könnten.

Für das Jahr 2017 erwartet Jarltech dennoch nach heutiger Kenntnis, auch bereits gestützt auf erste Zahlen vom ersten Quartal des Jahres 2017, ein weiteres Umsatzwachstum. Die Margenstabilisierung steht unverändert, ebenso wie die Steigerung der Ertragskraft im Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten. Auch die Bilanzrelationen, insbesondere die weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote bleiben 2017 im Fokus. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Sachverhalte sind aus derzeitiger Sicht nicht erkennbar.

 

Usingen, 21. April 2017

gez. Ulrich Spranger, GF

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 2.579.444,00 2.761.801,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.087.513,50 2.305.281,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 187.597,00 272.365,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.059.916,50 1.612.916,50
3. geleistete Anzahlungen 840.000,00 420.000,00
II. Sachanlagen 491.430,50 456.019,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.430,50 456.019,50
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 33.942.012,92 34.960.979,32
I. Vorräte 28.548.763,56 23.718.529,77
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 344.495,75 448.456,83
2. fertige Erzeugnisse und Waren 27.796.761,41 23.270.072,94
3. geleistete Anzahlungen 407.506,40 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.322.544,33 10.952.950,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 513.818,40 2.246.129,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 96.557,61 3.632.999,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 96.557,61 3.532.155,19
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.573.529,72 1.886.975,69
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.138.638,60 3.186.846,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 70.705,03 289.498,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.745,02 150.957,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 36.590.201,94 37.873.737,50

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 3.796.671,66 3.796.671,66
I. gezeichnetes Kapital 674.000,00 674.000,00
II. Gewinnvortrag 3.122.671,66 3.122.671,66
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 1.500.000,00 1.500.000,00
C. Rückstellungen 189.510,00 155.070,00
1. sonstige Rückstellungen 189.510,00 155.070,00
D. Verbindlichkeiten 31.104.020,28 32.421.995,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.357.658,17 9.726.370,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.658,17 9.726.370,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.350.000,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.229,90 44.141,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 26.229,90 44.141,64
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.984.983,26 19.194.234,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.984.983,26 19.194.234,99
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.323.357,96 2.968.963,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.323.357,96 2.968.963,47
5. sonstige Verbindlichkeiten 411.790,99 488.285,55
davon aus Steuern 106.896,76 169.718,38
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 23.276,24 10.903,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 411.790,99 488.285,55
Bilanzsumme, Summe Passiva 36.590.201,94 37.873.737,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Umsatzerlöse 187.895.062,99 164.423.148,90
2. sonstige betriebliche Erträge 132.975,33 1.166.326,55
davon Erträge aus Währungsumrechnung 61.796,41 87.222,79
3. Materialaufwand 166.064.321,00 145.512.956,51
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 165.890.402,24 145.377.329,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 173.918,76 135.626,52
4. Personalaufwand 8.433.707,37 7.431.568,23
a) Löhne und Gehälter 6.411.738,64 5.599.865,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.021.968,73 1.831.702,94
davon für Altersversorgung 7.526,16 7.526,16
5. Abschreibungen 806.650,63 802.933,66
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 806.650,63 802.933,66
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.371.327,83 8.049.710,14
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 119.697,32 167.238,84
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 104.059,05 189.784,75
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.113.154,16 1.015.297,09
9. Ergebnis nach Steuern 3.342.936,38 2.966.794,57
10. sonstige Steuern 1.652,96 3.475,00
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.341.283,42 2.963.319,57
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma Jarltech Europe GmbH zum 31.12.2016 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH - Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss ist unter der erstmaligen Anwendung der Neu-Definition der Umsatzerlöse des § 277 Abs. 1 HGB i.V.m. Art 75 ABs. 2 S. 3 EGHGB aufgestellt worden. Die Anpassung des Vorjahresbetrages ist unterblieben.

Die Gesellschaft wird unter:

Firma: Jarltech Europe GmbH

Sitz: Usingen

Registergericht: Bad Homburg

Registernummer: HRB 8433

geführt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanz wurde in Kontoform nach § 266 HGB aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer wurde für erworbene Firmenwerte auf 5 Jahre, für sonstige Rechte zwischen 5 und 10 Jahren, für Software 3 Jahre und für ERP- Systeme 5 Jahre festgelegt.

Auf die Nutzungsdauer der vor dem 31. Dezember 2015 erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen daher für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer bei technischen Geräten liegt bei 3 - 5 Jahren. Bei Büro- und Lagerinventar liegt die Nutzungsdauer zwischen 9 - 13 Jahren.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von € 150,00 bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurden im Berichtszeitraum als Pool zusammengefasst und auf 5 Jahre linear abgeschrieben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% zu Forderungen aus Lieferung und Leistung ausreichend Rechnung getragen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Als Anschaffungskosten wurde für gleichartige Artikel des Vorratsvermögens der gewogene Durchschnittspreis zuzüglich Frachtkosten angesetzt.

Sofern die Werte, die sich aus den letzten Einkaufsrechnungen des Jahres und eventuellen niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben haben, niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Schwimmende Ware, die in Fremdwährung angeschafft wurde, wurde mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zu Einzelposten des Anlagevermögens

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtszeitraum sind im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist dem Anhang als Anlage I beigefügt.

Vorräte

Die Vorräte umfassen Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren (Kassensysteme, Monitore, Drucker, Scanner, Komponenten und Ersatzteile) sowie schwimmende Ware.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 96.557,61 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegenüber der Deutsche Factoring Bank über EUR 3.072.127,67 (Vorjahr EUR 2.801.130,91).

Flüssige Mittel

Bei den flüssigen Mitteln handelt es sich um laufende Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 66.248,64 (Vorjahr: EUR 288.863,88) und Kassenbestand in Höhe von EUR 4.456,39 (Vorjahr: EUR 634,85).

Mitzugehörigkeitsvermerke

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in der Bilanz mit EUR 96.557,61 (Vorjahr: EUR 3.632.999,49).

Darin enthalten: Forderungen aus Lieferung und Leistung mit EUR 96.557,61 (Vorjahr: EUR 2.425.306,15); Forderungen gegen Gesellschafter mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.993.824,73).

Bei den vorstehend aufgeführten Beträgen des Berichtsjahres handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis (Schwestergesellschaften) besteht.

Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in der Bilanz mit EUR 1.573.529,72 (Vorjahr: EUR 1.886.975,69).

Darin enthalten: Forderungen aus Lieferung und Leistung mit EUR 1.573.529,72 (Vorjahr: EUR 1.886.975,69).

Bei den vorstehend aufgeführten Beträgen des Berichtsjahres handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in der Bilanz mit EUR 8.323.357,96 (Vorjahr: EUR 2.968.963,47).

Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit EUR 4.982.074,54 (Vorjahr: EUR 0,00); Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter mit EUR 8.317.805,83 (Vorjahr: EUR 2.963.319,57).

Außerdem bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen Schwestergesellschaften in Höhe von EUR 5.552,13.

Eigenkapital

Unter dem Eigenkapital ist das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 674.000,00 ausgewiesen.

Außerdem wird ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.122.671,66 aus vororganschaftlicher Zeit ausgewiesen.

Stille Beteiligung

Mit Vertrag vom 08.10.2008 hat die Gesellschaft aufgrund Ermächtigung der

Gesellschafterversammlung vom 04.09.2008 ein Genussrecht mit einem Nominalbetrag von EUR 1.500.000,00 an die Frankfurter Volksbank e.G. gewährt. Die Frankfurter Volksbank e.G. hat das Genussrecht mit allen Rechten und Pflichten an die DZ Equity Partner GmbH abgetreten. Mit Vertrag vom 18.03.2013 wurde der Genussscheinvertrag rückwirkend zum 01.01.2013 beendet und im Gegenzug hat sich die VR Equitypartner GmbH als typische stille Gesellschafterin an der Jarltech Europe GmbH mit einer Einlage in Höhe von EUR 1.500.000,00 beteiligt. Mit Wirkung zum 12. September 2013 wurde die stille Beteiligung an die Tochtergesellschaft der VR Equitypartner GmbH, die VR Equitypartner Beteiligungskapital GmbH & Co. KG UBG, überführt.

Diese Beteiligung stellt wirtschaftliches Eigenkapital bei der Jarltech Europe GmbH dar und wird in einer gesonderten Bilanzposition unter dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Qualifizierung als wirtschaftliches Eigenkapital wird durch das

Vorliegen der folgenden Kriterien ermöglicht.

- Die Nachrangigkeit der Kapitalüberlassung in Form eines qualifizierten Rangrücktritts

- Die Langfristigkeit des Kapitals durch eine vertraglich festgelegte Dauer der Gesellschaft bis zum 31.12.2019 und den Ausschluss eines ordentlichen Kündigungsrechts

- Eine Verlustbeteiligung des stillen Gesellschafters bis zur vollen Höhe der Beteiligung (im Insolvenzfall)

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind nachfolgende Beträge enthalten:

Gewährleistungsverpflichtung EUR 14.210,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten EUR 70.000,00
Aufbewahrungsverpflichtung EUR 26.900,00
Sonstige EUR 78.400,00

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten zum 31.12.2016 beträgt EUR 31.104.020,28 und gliedert sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit
in EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit >1 Jahr Restlaufzeit davon >5 Jahre
gg. Kreditinstitute 7.658,17 3.350.000,00  
erhaltene Anzahlungen 26.229,90    
aus Lieferungen und Leistungen 18.984.983,26    
gg. verb. Unternehmen 8.323.357,96    
Sonstige Vb. 411.790,99    
Gesamt 27.754.020,28 3.350.000,00 0,00

davon gesicherte Beträge - Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute: EUR 3.357.658,17

davon gesicherte Beträge - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 97.673,38 sind mit Akkreditiven gesichert.

Bei den übrigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei den Warenlieferungen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Angaben zu den gesicherten Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind insgesamt durch die gesamt-schuldnerische Haftung der Muttergesellschaft und durch private Bürgschaften des Geschäftsführers gesichert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind nicht vollständig mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neu - Definition gemäß § 277 I HGB ausgeweitet wurden. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse in Höhe von EUR 187.895.062,99 enthalten einen Betrag von EUR 1.234.705,63 der aufgrund der Neudefinition der Umsatzerlöse nach § 277 I HGB den Umsatzerlösen zuzurechnen ist.

Bei Anwendung des § 277 I HGB in der Fassung nach BILRUG im Jahr 2015 hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von EUR 165.433.275,91 ergeben.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Kursdifferenzen in Höhe von EUR 61.796,41 (Vorjahr: EUR 87.222,79), Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 14.415,08 (Vorjahr: EUR 7.188,64) sowie Sachbezüge in Höhe von EUR 23.303,88 (Vorjahr: EUR 32.111,94).

Der Ausweis der im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Werbekostenzuschüsse erfolgt aufgrund der Neu-Definition der Umsatzerlöse des § 277 Abs. 1 HBG bei den Umsatzerlösen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Kfz.- Kosten in Höhe von EUR 279.206,34 (Vorjahr: EUR 364.849,17), Werbe-/ Reisekosten in Höhe von EUR 1.205.478,16 (Vorjahr: EUR 1.635.243,34), Kosten der Warenabgabe in Höhe von EUR 2.937.903,98 (Vorjahr: EUR 2.500.279,69) sowie Kosten des Geldverkehrs in Höhe von EUR 1.266.868,62 (Vorjahr: EUR 1.188.136,67).

Gewinnabführungsvertrag

Mit der SMB Spranger Management- und Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Usingen als herrschendem Unternehmen ist am 14.11.2014 ein Ergebnisübernahmevertrag abgeschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 14.11.2014 zugestimmt.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten:

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Kredite der Muttergesellschaft.

Die Verbindlichkeit der Firma SMB Spranger Management- und Beteiligungs-gesellschaft mbH (kurz: SMB GmbH) betragen zum Bilanzstichtag:

gegenüber der Commerzbank EUR 1.750.000,00;

gegenüber der Frankfurter Volksbank EUR 1.044.098,00;

gegenüber der DZ Bank EUR 787.500,00;

gegenüber der Landesbank Saar EUR 7.000.000,00.

Folgende Haftungsbegrenzungen sind dabei vereinbart:

Commerzbank auf EUR 3.875.000,00;

Frankfurter Volksbank auf EUR 2.000.000,00;

DZ Bank auf EUR 1.000.000,00;

Landesbank Saar auf EUR 7.000.000,00.

Des Weiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für alle Zahlungsansprüche, die die Firma Hessen Kapital II GmbH gegenüber der Muttergesellschaft, die Firma SMB GmbH hat

Es wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet, da die begünstigte Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.485.636,26 wesentliche Miet- und Leasingverpflichtungen, davon mit einer Restlaufzeit

bis zu 1 Jahr in Höhe von EUR 859.425,71
davon gg verbundenen Unternehmen EUR 588.000,00
größer 1-5 Jahren in Höhe von EUR 626.210,55
davon gg verbundenen Unternehmen EUR 350.000,00

Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2016 beläuft sich auf EUR 3.341.283,42. Aufgrund des Ergebnisübernahmevertrags wurde der Jahresüberschuss in voller Höhe an das Mutterunternehmen, die SMB Spranger Management- und Beteiligungsgesellschaft mbH, abgeführt.

Der Gewinnvortrag beträgt somit weiterhin EUR 3.122.671,66 und wird vorgetragen.

Angaben gemäß § 285 Nr. 21 HGB

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen. Sämtliche Geschäfte wurden zu marktüblichen Konditionen getätigt.

Lieferungen an nahestehende Unternehmen. Lieferungen von nahestehenden Unternehmen Erbringung von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen
Mutterunternehmen 0,00 € 0,00 € 87.007,22 € 698.929,61 €
Nahestehende Unternehmen 0,00 € 0,00 € 51.434,45 € 48.122,26 €
Geschäftsführer 0,00 € 0,00 € 0,00 € 114.050,00 €
Personen in Schlüsselpositionen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Nahe Angehörige der Personen in Schlüsselpositionen und der Gesellschafter 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Herr Ulrich Spranger, Kaufmann, Bad Homburg v.d.H.

Angaben gemäß § 285 Nr. 4 HGB

Die Umsätze verteilen sich im Wesentlichen auf zwei Regionen: Deutschland und Europa. Hierbei entfallen ca. 42,70% der Umsätze auf Deutschland und ca. 57,30% der Umsätze auf das europäische Ausland.

Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 32.000,00. Es entfällt auf die Prüfung des Jahresabschlusses.

Angaben zur Steuerlatenzberechnung nach § 285 Nr. 29 HGB

Buchwerte
in €
Differenz Steuersatz
HB StB %
Aktivlatenzen        
Geschäfts- Firmenwerte 2.579.444,00 3.751.273,50 1.171.829,50 28,07
Aktivüberhang     1.171.829,50  

Aus der Höherbewertung der Geschäfts- und Firmenwerte in der Steuerbilanz im Vergleich zur Handelsbilanz würden sich am Bilanzstichtag aktive latente Steuern in Höhe von EUR 328.932,55 ergeben. Eine Aktivierung erfolgte nicht.

Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Verbindlichkeiten EUR 8.317.805,83

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Lager 55,75
Technik 13,00
Vertrieb 60,25
Verwaltung 33,00
Prokuristen 1,00
Geschäftsführer 1,00

Die gesamte Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtszeitraum 164,00. Zudem waren bei der Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 20,50 Auszubildende beschäftigt.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016 sind keine Ereignisse eingetreten, die für den Jahresabschluss 2016 von wesentlicher Bedeutung sind.

Einbeziehung in den Konzernabschluss per 31.12.2016

Der Jahresabschluss der Jarltech Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der SMB Spranger Management- und Beteiligungsgesellschaft mbH als verbundenes Unternehmen einbezogen.

Gesamtbezüge Geschäftsführerorgane

Angaben gemäß § 285 Nr. 9b HGB wurden auf Grund der Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Usingen im Taunus, den 13. April 2017

Herr Ulrich Spranger, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs‑ Herstellungs‑
kosten 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs‑ Herstellungs‑
kosten 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
  554.106,53       554.106,53
2.Geschäfts‑ oder Firmenwert 2.840.000,00       2.840.000,00
3. geleistete Anzahlungen 420.000,00 420.000,00     840.000,00
Immaterielle Vermögensgegenstände          
  3.814.106,53 420.000,00     4.234.106,53
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 1.246.817,60 204.293,63     1.451.111,23
Sachanlagen 1.246.817,60 204.293,63     1.451.111,23
III. Finanzanlagen          
1. Genossenschaftsanteile 500,00       500,00
Finanzanlagen 500,00       500,00
  5.061.424,13 624.293,63     5.685.717,76
kumulierte Abschreibungen 01.01.2016
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
  281.741,53 84.768,00     366.509,53
2.Geschäfts‑ oder Firmenwert 1.227.083,50 553.000,00     1.780.083,50
3. geleistete Anzahlungen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
  1.508.825,03 637.768,00     2.146.593,03
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 790.798,10 168.882,63     959.680,73
Sachanlagen 790.798,10 168.882,63     959.680,73
III. Finanzanlagen          
1. Genossenschaftsanteile          
Finanzanlagen          
  2.299.623,13 806.650,63     3.106.273,76
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten    
    187.597,00
2.Geschäfts‑ oder Firmenwert   1.059.916,50
3. geleistete Anzahlungen   840.000,00
Immaterielle Vermögensgegenstände    
    2.087.513,50
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung   491.430,50
Sachanlagen   491.430,50
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile   500,00
Finanzanlagen   500,00
    2.579.444,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Jarltech Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsereJahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 21. April 2017

FDS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hanspeter Ahlheit, Wirtschaftsprüfer

Klaus Kühnemuth, Wirtschaftsprüfer

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