Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 9965
Eingetragen
14.2.2020
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Durchführung regionaler Versorgungskonzepte für Gesundheitseinrichtungen, Erbringung logistischer Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen und Sanitätshäuser im Transport- und Inhousebereich sowie die Akquisition, Vermittlung, Durchführung und Steuerung externer logistischer Aufgabenstellungen für Gesundheitseinrichtungen, deren Zulieferer und Forschungseinrichtungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lionel Winkelmann
seit 10.4.2026
Geschäftsführer
Bernd Spier
seit 3.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhenus eonova GmbH

Holzwickede

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 43.322,00 57.077,00
I. Sachanlagen 43.322,00 57.077,00
B. Umlaufvermögen 3.112.574,09 3.157.383,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.112.574,09 3.157.383,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 109,20
Aktiva 3.155.896,09 3.214.570,01

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 3.100.871,97 2.999.424,38
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 206.687,76 206.687,76
III. Gewinnvortrag 2.542.736,62 2.934.409,04
IV. Jahresüberschuss 101.447,59 -391.672,42
B. Rückstellungen 30.536,78 60.005,71
C. Verbindlichkeiten 24.487,34 155.139,92
Passiva 3.155.896,09 3.214.570,01

Anhang

für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2021

Rhenus eonova GmbH, Holzwickede
Amtsgerichts Hamm
HRB 9965

I. GRUNDLAGEN

Die Rhenus eonova GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in Anspruch genommen

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:
In der Bilanz:
- Ausweis des Fuhrparks im Anlagevermögen;
- gesonderter Ausweis der Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.
In der Bilanz sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei wird entgeltlich erworbene Software über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken: 33 Jahre
technische Anlagen und Maschinen: 11 Jahre
Fuhrpark: 2 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3-16 Jahre

Zugänge zuSachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreis-minderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung bewertet.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungs-abzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 164,83 € (Vorjahr 1.536.971,94 €) sowie sonstige Forderungen in Höhe von 3.141.428,59 € (Vorjahr 1.302.417,24 €).

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 250.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 183,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen:

Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31. Dezember 2021 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 183,00 €.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.253,30 € (Vorjahr 45.385,24 €).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG, Holzwickede in Höhe von 0,00 € (Vorjahr 67.153,74 €). Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Weitere Angaben zur Bilanz:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 101.447,59 € soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2021 waren durchschnittlich 13 (Vorjahr 53) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

Rhenus eonova GmbH
Holzwickede, den 06.04 2022

(Die Geschäftsführung)

Ralf Jörke     Thomas Oetting

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2022 festgestellt.

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