Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 123117
Vorher
BaseCase Management UG (haftungsbeschränkt)BaseCase Management GmbH
Eingetragen
17.11.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenUnternehmensberatung
Gegenstand
Entwicklung und Vermarktung industrieller Software im Inund Ausland sowie Erbringung von Beratungsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Certara USA, Inc.USA
84.98%
Certara Germany GmbHEigenbeteiligung
15.02%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Certara USA, Inc.
United States
25.000 €
84.98%
Germany
4.420 €
15.02%

Beteiligungen

NameAnteil
15.02%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Certara Germany GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Certara Germany GmbH, Charlottenstrasse 16, 10117 Berlin

1 Grundlagen des Unternehmens

Certara Germany GmbH entwickelt und vermarktet industrielle Software im Bereich der Pharmakometrie im In- und Ausland sowie erbringt Beratungs- und Servicedienstleistungen. Sie hat ihren Sitz in Berlin und ist eine Tochtergesellschaft der Certara, Inc., einem globalen Marktführer in der Biosimulation.

Die Certara-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 die BaseCase Management GmbH ("BaseCase Deutschland") übernommen. Im Geschäftsjahr 2020 wurde das Unternehmen in Certara Deutschland eingegliedert.

Die Legacy-BaseCase-Technologie ermöglicht es Benutzern, auf einfache Weise Inhalte zu erstellen, einschließlich eingebetteter Datenvisualisierungsressourcen. Certara Deutschland entwickelt BaseCase-Software und stellt die BaseCase-Plattform für die Pharma-, Medizintechnik- und Diagnostikindustrie zur Verfügung.

Es unterstützt seine Kunden durch die Analyse von Gesundheitsdaten und bietet den Kunden bei Bedarf technischen Support. Certara Deutschland übernimmt auch Vertriebsfunktionen in Europa im Zusammenhang mit zahlreichen anderen Softwareprodukten der Certara-Gruppe.

Unter Pharmakometrie versteht man einen interdisziplinären Forschungsbereich, der sich mit der Modellierung von Arzneimittelwirkungen und Krankheitsverläufen beschäftigt. Mit Hilfe von mathematischen Modellen lässt sich abschätzen, was ein bestimmter Wirkstoff im Körper auslöst, und das in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie Patienteneigenschaften, Krankheitsstatus und Arzneimittelcharakteristika. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Patienten, Arzneimittelgabe und Therapieergebnissen besser zu verstehen und somit rationale und individuelle Dosierungsempfehlungen zu entwickeln. Pharmakometrie ist die Schnittstelle zwischen Biologie und Mathematik. Sie ist eine relativ junge Disziplin, die in der Arzneimittelforschung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Certara bietet eine Reihe von Softwareprodukten für den Einsatz in Pharmaunternehmen während der Arzneimittelentwicklung an.

Der Jahresabschluss der Certara Germany GmbH wird nach deutschem Handelsrecht aufgestellt.

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Certara Deutschland ist Bestandteil der Certara-Gruppe und verfolgt somit auch die Strategie des Gesamtkonzernes. Diese basiert auf dem Aufbau und dem Vertrieb einer eigenen Biosimulationstechnologie auf den Grundlagen von Biologie, Chemie und Pharmakologie in Verbindung mit proprietären Algorithmen, die modellieren, wie sich Medikamente und Krankheiten im Körper verhalten.

Certara Deutschland bietet Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitstechnologie an und unterstützt Pharmaunternehmen dabei, Entscheidungen über die Entwicklung ihrer Präparate in die nächste Phase der Entwicklung zu treffen und/oder Anträge bei den Zulassungsbehörden zu stellen.

Certara entwickelt und wendet seine Technologie in der gesamten Arzneimittelforschung und -entwicklung zusammen mit Spitzenwissenschaftlern z.B. im Bereich der Biosimulation an. Ziel hierbei ist es, die Tiefe und Breite seiner skalierbaren End-to-End-Lösung weiter auszubauen.

Certara Deutschland hat eine Software mit dem Namen Basecase entwickelt, ein Visualisierungstool, das Daten aus allen Blickwinkeln, die der Kunde wünscht, in einer dynamischen Weise visualisieren kann. Diese biopharmazeutische Plattform kann alle Phasen von der Entdeckung und Entwicklung bis hin zu Regulierungseinreichung und Marktzugang abbilden und unterstützen.

Certara US bewirbt, verhandelt und schließt im Auftrag von Certara den Verkauf von Produkten mit Drittkunden ab. Certara Deutschland erhält die Erlöse aus Verkäufen, die von Certara US durchgeführt werden, wobei Certara US eine Provision auf den Verkaufserlös sowie eine Erstattung aller damit verbundenen Kosten erhält.

Certara Deutschland übernimmt Vertriebsfunktionen in Europa im Zusammenhang mit der eigenen BaseCase-Software. Das Unternehmen erbringt auch Technologieberatungsdienstleistungen für nahestehende Unternehmen der Certara-Gruppe.

Zum weiteren Ausbau des Geschäftes konzentriert sich Certara auf die Bereiche:

• Weiterentwicklung der Technologie

• Erweiterung des Kundenstamms

• Investitionen in die Mitarbeiter

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Globalisierung und Spezialisierung sind Schlüsselmerkmale der pharmazeutischen und biopharmazeutischen Industrie. Dies resultiert zum Teil aus den hohen Kosten, die mit der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit verbunden sind, und der Universalität von Krankheiten und medizinischen Bedürfnissen.

Im Allgemeinen ist die Branche durch eine Reihe von weitgehend globalen, vertikal integrierten Unternehmen und eine große Anzahl kleinerer Biotech- oder Spezialunternehmen gekennzeichnet.

Kontinuierliche Investitionen in neue Biologika-Produkte und verschiedene pharmazeutische Nischenverbindungen haben wesentlich zum Wachstum des Sektors beigetragen.

Die Geschäftsabschlüsse zwischen großen Pharmaunternehmen und kleineren Biotechnologieunternehmen haben zugenommen. Dies deutet auf einen Wandel in der pharmazeutischen Industrie hin.

Während die Certara-Gruppe selbst in der Informationstechnologie-("IT") -Dienstleistungsbranche tätig ist, ist ihr Umsatz fast ausschließlich von der Entwicklung der pharmazeutischen Forschungs- und Biotechnologiemärkte getrieben, in denen die Kunden aktiv sind.

Die biopharmazeutische Industrie besteht aus Unternehmen, die sich mit der Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln mit Hilfe der Biotechnologie beschäftigen. Zelluläre und bimolekulare Prozesse sind Basis der Entwicklung fortschrittlicher Technologien und Produkte.

Der Großteil des Umsatzes in der Biotechnologiebranche entfällt auf die medizinische Biotechnologie. Zu den Unternehmen in diesem Bereich der Industrie gehören kleine forschungs- und entwicklungsintensive ("F&E") Einrichtungen, die Technologien oder Produkte in Zusammenarbeit mit größeren Unternehmen und großen Pharma- oder Chemieunternehmen mit Produkten in anderen Branchen. Medizinische Biotechnologieunternehmen, insbesondere kleine, betreiben in der Regel einen erheblichen finanziellen Aufwand bis zur behördlichen Zulassung eines Produkts oder Prozesses.

Der globale Biotechnologiemarkt steht vor einem beeindruckenden Wachstum. Im Jahr 2022 hatte der Markt ein Volumen von etwa 1.023,92 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2030 auf 10.129,16 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 29% entspricht.

Einige der Haupttreiber dieses Wachstums sind technologische Fortschritte, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), die die Forschung und Entwicklung in der Biotechnologie revolutionieren. KI hilft dabei, große Datenmengen zu analysieren, neue Arzneimittelkandidaten zu identifizieren und die Effizienz klinischer Studien zu verbessern.

In Deutschland zeigt der Biotechnologiesektor ebenfalls positive Entwicklungen. Trotz eines Umsatzrückgangs aufgrund der nachlassenden Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen, stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 10% auf 4,4 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs um 10% und die Anzahl der Unternehmen stieg leicht um 3%.

Die führenden Länder in der Biotechnologie sind vor allem die USA, China und einige europäische Länder wie Deutschland und die Schweiz.

USA: Die USA dominieren den Biotechnologiemarkt mit einer Vielzahl großer Unternehmen wie Amgen, Gilead Sciences und Biogen. Besonders der Bundesstaat Massachusetts ist ein bedeutendes Zentrum für Biotechnologie.

China: China hat in den letzten Jahren stark in die Biotechnologie investiert und beheimatet einige der größten Biotech-Unternehmen der Welt, wie Sino Biopharmaceutical.

Deutschland: Deutschland ist ein wichtiger Akteur in Europa, insbesondere durch Unternehmen wie BioNTech, das durch die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffs bekannt wurde.

Schweiz: Die Schweiz ist Heimat großer Biotech-Firmen wie Roche und Novartis, die weltweit führend in der Pharma- und Biotechnologie sind.

Wissenschaftliche und technologische Fortschritte und ein wachsendes Verständnis der zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen fördern die Entwicklung neuer Behandlungen und Heilmittel für Patienten. Gleichzeitig haben die Kosten, der Zeitaufwand und die Komplexität der biopharmazeutischen Forschung zugenommen, was zusätzliche Herausforderungen in der Forschung und Entwicklung mit sich bringt.

Die Hauptkonkurrenten der Certara-Gruppe sind Simulations Plus, NONMEM (ein Geschäftsbereich von ICON), Schrödinger, PK-SIM, Metrum Research Group und intern entwickelte Software in biopharmazeutischen Unternehmen.

2.2 Der Prozess der Arzneimittelentwicklung

Dieser Prozess beginnt mit dem Screening einer enormen Anzahl potentieller Arzneimittel mit Prüfungen der Substanzbibliotheken, die in den Bereich der Millionen gehen. Von dem Zeitpunkt an, an dem ein potenziell vielversprechender Wirkstoffkandidat identifiziert und optimiert wird, dauert es im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre, bis ein Medikament über den gesamten F&E-Prozess bis hin zur FDA-Zulassung seinen Weg zu den Pateienten gefunden hat. Nur 12,0% der Prüfmedikamente gelangen in die klinischen Studien und werden schließlich von der FDA genehmigt.

Die durchschnittlichen Kosten für die Entwicklung eines neuen Medikaments werden auf 2,6 Milliarden US-Dollar geschätzt, einschließlich der Kosten für Misserfolge.

Derzeit befinden sich schätzungsweise mehr als 8.000 Medikamente weltweit in der Entwicklung. Davon haben 74,0% in der klinischen Entwicklung das Potenzial, First-in-Class-Behandlungen zu sein.

2.3 Geschäftsverlauf

Die Certara Germany GmbH kann seit ihrer Gründung auf eine kontinuierlich positive Entwicklung des Geschäftsverlaufes zurückblicken. Mit ihrer langjährigen Erfahrung ist das Unternehmen als Bestandteil der Certara-Gruppe erfolgreich am Markt tätig.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gesellschaft liegt im Berichtsjahr mit TEUR 1.340 um 59,1 % unter dem Vorjahreswert (TEUR 3.274). Diese Verringerung lässt sich auf gestiegene Kosten und reduzierte Einnahmen zurückführen. Zusätzlich wirkte sich aus, dass die Basecase-Software von geplanten 4 Releases pro Jahr aufgrund des Mangels an Mitarbeitern in diesem Bereich auf 3 Releases reduziert wurde.

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Certara Germany GmbH eine Verringerung ihrer Umsatzerlöse um TEUR 382 auf TEUR 9.408 (Vorjahr: TEUR 9.790). Die Reduzierung um 3,9% resultiert u.a. aus veränderten Marktbedingungen, weniger Vertragsverlängerungen und vermehrter Rechnungsstellung aus den USA anstelle Deutschlands.

Die Entwicklung des Geschäftsjahres war von einem sich positiv entwickelnden Markt, einer guten Auftragslage und Änderungen der internen Struktur geprägt, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist auf der Grundlage einer soliden Vermögens- und Finanzlage als stabil zu beurteilen. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.020 (Vorjahr TEUR 2.332). Durch vermehrt auftretende geopolitische Verwerfungen ist der Markt volatiler geworden. Weniger große mehrjährige Serviceverträge und vermehrte projektbezogene Einzelverträge sind kennzeichnend für die weitere Entwicklung.

2.4 Ertragslage

Das Betriebsergebnis sank im Geschäftsjahr um 59,1% auf TEUR 1.340 (Vorjahr: TEUR 3.274).

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 5.893 (Vorjahr TEUR 5.406) im Vergleich zur Umsatzentwicklung im bisher bekannten Rahmen, die Personalaufwandsquote stieg auf 59,83% (Vorjahr 51,32%) und liegt damit wieder auf einem Niveau wie 2021 (59,0%). Grund sind hier Neueinstellungen und höhere Vergütungen.

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.173 (Vorjahr TEUR 1.619).

Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt TEUR 438 (Vorjahr TEUR 999).

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.020 (Vorjahr TEUR 2.332) und bewegt sich auch hier auf ähnlichem Niveau wie 2021 (TEUR 904).

2.5 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Jahr 2023 TEUR 265.

Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres in Form von Bankguthaben (unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestandes vom letzten Jahr von TEUR 1.035) beträgt TEUR 557. Die Nettoverschuldung liegt bei TEUR 2.621, die Quote der flüssigen Mittel beträgt 5%.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit durch die vorhandenen liquiden Mittel gesichert. Die Finanzierung der Gesellschaft bleibt damit mittel- und langfristig gut gesichert.

2.6 Vermögenslage

Das bilanzielle Gesamtvermögen betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 10.906 (Vorjahr TEUR 10.154).

Das Anlagevermögen ist durch Zugänge von TEUR 126 und Abschreibungen von TEUR 147 bei den Sachanlagen und Zugänge von TEUR 616 sowie Abschreibungen von TEUR 579 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen gestiegen und lag mit TEUR 1.335 über dem Vorjahreswert (TEUR 1.319).

Der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 19,2% auf TEUR 8.445 (Vorjahr TEUR 7.087) resultieren aus gestiegenen Rechnungsstellungen an Certara USA für dort entwickelte und von Certara Deutschland vertriebene Softwarelösungen.

Das Eigenkapital stieg im Berichtsjahr um TEUR 1.020 auf TEUR 7.728 (Vorjahr TEUR 6.708).

Die Eigenkapitalquote, der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme, liegt bei 70,85% (Vorjahr 66,06%).

Die Gesellschaft verfügt unverändert über eine solide Kapitalausstattung.

Die Rückstellungen haben sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 647 (Vorjahr TEUR 1.300) halbiert und betreffen nunmehr im Wesentlichen die Personalkosten.

2.7 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren werden die folgenden Indikatoren zur Unternehmenssteuerung herangezogen:

• EBIT-Marge

Im Geschäftsjahr 2023 erreichte die EBIT-Marge mit 13,61% nicht den Wert des Vorjahres (31,08%), da gesteigerte Kosten leicht verringerten Umsatzerlösen gegenüberstehen.

• Nettogewinnmarge

Hier ist für das Jahr 2023 eine Halbierung der Nettogewinnmarge in Höhe von 10,47% (Vorjahr: 22,14%) zu verzeichnen.

• Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse mit TEUR 9.408 den Vorjahreswert von TEUR 9.790 fast wieder erreichen.

• Betriebsergebnis (EBIT).

Das EBIT verringerte sich um TEUR 1.934 auf TEUR 1.340 (Vorjahr TEUR 3.274).

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Grundlage für die weitere Entwicklung der Certara Germany GmbH ist die im 4. Quartal 2023 von der Geschäftsführung verabschiedete Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2026, die in enger Abstimmung mit den verbundenen Unternehmen erfolgte.

Das Unternehmen wird neben der Konzentration auf das Wachstum der Dienstleistungen innerhalb der Gruppe weiter in strategische Wachstumsbereiche wie den Vertrieb der BaseCase-Technologie und die damit verbundene Erschließung weiterer Märkte investieren. Zukünftig werden drei Releases pro Jahr geplant und entwicklungsseitig sichergestellt. Ab 2025 wird erwartet, dass die Ergebnisse mit der Konzentration auf die BaseCase-Software positiv ausfallen werden. Die Dienstleistungen sollen weiterhin in kleinerem Umfang wachsen - ein zweistelliges Wachstum wie in der Vergangenheit wird nicht prognostiziert.

Die Certara Germany GmbH soll weiterhin am stetig wachsenden Markt der Pharmakometrie partizipieren. Der weitere Ausbau der Marktposition bildet die Basis einer positiven Entwicklung des Unternehmens.

Die erwarteten Umsatzerlöse und das erwartete Rohergebnis für 2024 werden als Basis für die finanziellen Leistungsindikatoren leicht unter dem Niveau des aktuellen Jahres liegen. Dies gilt auch für das Umsatzvolumen. Die EBIT-Marge wie auch das Betriebsergebnis (EBIT) werden auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet. Da der Hauptzeitraum für Vertragsverlängerungen im Dezember/Januar liegt, ist es schwierig, die weitere Entwicklung vorher zeitlich präziser zu prognostizieren, um sie den Geschäftsjahren zuzuordnen.

Grundlage für die Planungen der Geschäftsführung sind die für die jeweils einzelnen Softwareprodukte vorgesehen Stückzahlen, bestehende und neu zu plazierende Serviceverträge und Verrechnungssätze innerhalb der Gruppe. Diese Planung orientiert sich an den Geschäftszahlen der Jahre 2021 bis 2023 und berücksichtigt die Prognosen für die weitere Marktentwicklung.

Es wird erwartet, dass der wegen des Personalmangels notwendige Umbau der Release-Frequenz von ursprünglich 4 auf 3 pro Jahr und die damit einhergehenden Veränderungen in der Softwareentwicklung ihre positive Ergebniswirksamkeit in den Folgejahren zeigen.

Der Trend zur Auftragsvergabe an Certara USA wird weiter anhalten. Große pharmazeutische Unternehmen schließen zunehmend mit der Muttergesellschaft in den USA Verträge über verschiedene Software und Dienstleistungen ab. Dies wird sich auch weiterhin in der Zunahme der Verrechnungspreise innerhalb der Gruppe zeigen.

Die kaufmännischen Teams wurden aus den einzelnen Abteilungen in einer Abteilung weltweit zusammengeführt. Certara verspricht sich davon eine Verbesserung des Angebotes für die Kunden, da diese nicht mehr verschiedene Ansprechpartner für Software und Dienstleistungen haben. Dadurch wird auch der Informationsfluss verbessert, die Steuerung im Unternehmen kann effektiver gestaltet werden.

Die erstellten Unternehmensplanungen sind durch die Anfang 2022 erfolgte Eskalation hin zum Ukraine-Krieg unerwartet und mit hoher Geschwindigkeit überholt worden. Die durch den Wegfall etablierter Lieferketten weltweit signifikant gestiegenen Preise haben direkte Auswirkungen auf die gesamte Pharmaindustrie. Lieferverzögerungen, deutlich höhere Preise für Grundstoffe und Produkte sowie eine gestiegene Unsicherheit auch in den Unternehmen sind auch für Certara Germany spürbare Effekte. Hinzu kommen geopolitische Entwicklungen wie der Nahost-Konflikt und die Präsidentschaft in den USA, deren Auswirkungen nicht absehbar sind.

Die Entwicklung der Folgejahre hängt von der weiteren Entwicklung der vorgenannten Punkte ab.

Daher ist nunmehr im vierten Jahr in Folge eine seriöse Prognose nur eingeschränkt möglich. Nachdem die Geschäftsbereiche im Jahr 2024 neu organisiert werden und sich dies in einem zum aktuellen Jahr leicht verringerten Ergebnis niederschlagen wird, erwartet die Geschäftsführung auch unter Berücksichtigung der vorgenannten Unsicherheitsfaktoren für das Jahr 2025 höhere Umsätze und ein gesteigertes Ergebnis.

3.2 Risikobericht

Wirtschaftliches Risiko des Projekts

Certara ist für die Budgetierung und Schätzung der Zeit verantwortlich, die für die Fertigstellung des Projekts erforderlich ist. Oft übersteigen die tatsächlich für das Projekt aufgewendeten Stunden die budgetierten Stunden aus verschiedenen Gründen, die innerhalb oder außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Ist der Leistungserbringer nicht in der Lage, das Entgelt mit dem Auftraggeber neu zu verhandeln, trägt er die Risiken einer solchen Überschreitung und der daraus resultierenden Abschreibung eines Teils des Gewinns.

Auslastungsrisiko

Dieses Risiko bezieht sich auf die Möglichkeit, dass die anfallenden Fixkosten nicht gedeckt werden. Dafür gibt es folgende mögliche Gründe: mangelndes Angebot, fehlende Nachfrage, Nichtabnahme vereinbarter Leistungen oder Nichterzielung der kalkulierten Preise.

Certara Germany entstehen bestimmte Fixkosten auch dann, wenn sie keine Leistungen gegenüber den Leistungsempfängern erbringt. Daher besteht ein Nutzungsrisiko bei den Transaktionen. Die Leistungsempfänger tragen jedoch dieses Risiko, indem sie Certara Germany in diesen Fällen einen festen Aufschlag auf die für die erbrachten Dienstleistungen angefallenen Kosten vergütet.

Marktrisiko

Ein Marktrisiko entsteht, wenn ein Unternehmen aufgrund eines verstärkten Wettbewerbs mit ungünstige Nachfragebedingungen konfrontiert wird oder nicht in der Lage ist, Märkte zu entwickeln oder Produkte so zu positionieren und zu bepreisen, dass es die Kunden damit erreichen kann. Certara Germany tritt als Dienstleister für die eigentlichen Marktteilnehmer auf und übernimmt als solcher kein erhebliches Marktrisiko.

Kreditrisiko

Wenn ein Unternehmen einem Kunden Produkte verkauft oder Dienstleistungen im Voraus erbringt, geht das Unternehmen das Risiko ein, dass der Kunde die Zahlung nicht leistet.

Certara Germany tritt als Vertragsdienstleister für die Leistungsempfänger auf, bei denen es sich um verbundene Unternehmen handelt. Certara Deutschland trägt somit kein wesentliches Kreditrisiko. Umgekehrt tragen die Leistungsempfänger in der Regel das Kreditrisiko bei der Rechnungsstellung an Drittkunden.

Wechselkursrisiko

Das Wechselkursrisiko bezieht sich auf die potenzielle Variabilität von Gewinnen, die sich aus Änderungen der Wechselkurse ergeben kann. Solche Risiken ergeben sich, wenn im Zahlungsprozess unterschiedliche Währungen genutzt werden.

Certara Deutschland wird für die Transaktionen in der Landeswährung Euro bezahlt. Daher tragen die Dienstleistungsempfänger das Wechselkursrisiko, soweit sie über eine andere funktionale Währung als den Euro verfügen.

Darüber hinaus hat Certara Deutschland in bestimmten Fällen für die erhaltenen Dienstleistungen in einer anderen Währung als Euro bezahlt. In diesen Fällen trägt Certara Germany das Fremdwährungsrisiko.

Produkthaftung/Mängelrisiko

Das Risiko einer Produkthaftung/eines Defekts entsteht, wenn die Produkte eines Unternehmens nicht den akzeptierten oder beworbenen Standards entsprechen oder im Extremfall dauerhaft ausfallen.

Im Allgemeinen besteht für Certara Germany ein höchstens begrenztes Produkthaftungsrisiko im Zusammenhang mit den abgedeckten Transaktionen. Ein eventuelles Haftungs-/Mängelrisiko besteht in der Außenwirkung für die Leistungsempfänger und wird von ihnen getragen.

Service-Haftungsrisiko

Das Servicehaftungsrisiko entsteht, wenn ein Unternehmen bestimmte Dienstleistungen erbringt, nicht die anerkannten Standards einhält und für dieses Risiko haftbar gemacht wird.

Certara Germany erbringt die Dienstleistungen für seine verbundenen Parteien. Im Falle von fehlerhaften Leistungen ist Certara Germany verpflichtet, zur Mängelbeseitigung zusätzliche Leistungen zu erbringen, die auch von den Leistungsempfängern entschädigt werden.

Certara Germany trägt daher keine Service-Haftungsrisiken.

3.3 Chancenbericht

Das auch für die nächsten Jahre prognostizierte Wachstum des Pharmakometrie-Marktes mit besonders in Nordamerika und Asien hohen Steigerungsraten wird es Certara Germany zusammen mit den verbundenen Unternehmen ermöglichen, die bisherige positive wirtschaftliche Entwicklung fortzuführen.

Die Erweiterung der Reichweite durch die Gewinnung neuer Kunden, den qualitativen und quantitativen Ausbau der eigenen Dienstleitungen und die Erschließung neuer Märkte werden es den Unternehmen der Gruppe ermöglichen, ihre Marktposition zu festigen und stetig zu erweitern.

Auf veränderte Marktbedingungen und Kundenanforderungen reagiert Certara Germany mit den verbundenen Unternehmen durch flexible Anpassung der inneren Strukturen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.335.122,65 1.318.598,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 856.458,77 819.178,88
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 758.620,00 708.584,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 48.190,09 104.556,20
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 49.648,68 6.038,68
II. Sachanlagen 339.323,01 360.079,01
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.323,01 360.079,01
III. Finanzanlagen 139.340,87 139.340,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 139.340,87 139.340,87
B. Umlaufvermögen 9.523.246,98 8.777.077,07
I. Vorräte 135.139,34 262.419,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.830.983,70 7.480.020,03
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.444.879,61 7.087.057,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.435.939,99 5.307.308,78
2. sonstige Vermögensgegenstände 386.104,09 392.962,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 557.123,94 1.034.637,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.783,79 58.548,63
Summe Aktiva 10.906.153,42 10.154.224,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.727.533,32 6.707.946,58
I. ausgegebenes Kapital 25.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 29.420,00 29.420,00
2. eigene Anteile -4.420,00 -4.420,00
II. Kapitalrücklage 2.443.629,82 2.443.629,82
III. Gewinnrücklagen 0,80 0,80
IV. Gewinnvortrag 4.239.315,96 1.907.580,72
V. Jahresüberschuss 1.019.586,74 2.331.735,24
B. Rückstellungen 647.099,34 1.299.573,89
C. Verbindlichkeiten 1.799.524,47 1.323.852,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 653.069,05 841.284,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 260.703,44 321.801,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 392.365,61 519.482,79
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.146.455,42 482.568,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.146.455,42 482.568,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 488.501,00 577.445,95
E. Passive latente Steuern 243.495,29 245.405,71
Summe Passiva 10.906.153,42 10.154.224,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.131.534,06 10.779.019,04
2. Personalaufwand 5.892.789,45 5.405.986,24
a) Löhne und Gehälter 5.178.582,48 4.723.005,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 714.206,97 682.980,39
davon für Altersversorgung 4.367,15 4.683,26
3. Abschreibungen 725.680,21 478.475,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 725.680,21 478.475,10
davon außerplanmäßige Abschreibungen 112.905,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.173.256,42 1.620.449,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 43.253,04 39.443,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.499,49 56.587,12
davon aus verbundenen Unternehmen 118.499,49 56.587,12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 705,06
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 437.694,67 998.776,10
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.910,42
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 58.745,02
8. Ergebnis nach Steuern 1.019.907,74 2.331.919,14
9. sonstige Steuern 321,00 183,90
10. Jahresüberschuss 1.019.586,74 2.331.735,24

Anhang

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Certara Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg Berlin
Register-Nr.: 123117 B

Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Seit dem Jahr 2022 handelt es sich gemäß § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Im vorliegenden Jahresabschluss wurden, wie im Vorjahr, selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter aktiviert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen befinden sich solche, bei denen vom Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wurde. Es handelt sich hierbei um selbstentwickelte Software, welche mit den unmittelbar zurechenbaren Herstellungskosten sowie auch anteiligen notwendigen Gemeinkosten bewertet wurde. Fertig gestellte, selbst hergestellte Software wurde linear unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von vier Jahren planmäßig abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Der Ansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken unter dem Niederstwertprinzip bewertet. Die Fremdwährungspositionen wurden nach den gesetzlichen Vorschriften umgerechnet.

Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet, im Jahr 2023 lagen keine vor.

Der Ansatz der Flüssigen Mittel erfolgt zum Nennbetrag.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält wirtschaftlich verursachte Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2023 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bemessen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Passive latente Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Certara Germany GmbH, Berling

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.032.624,89 509.249,64 2.783.254,53 459.213,64 758.620,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 104.556,20 565.788,86 -509.249,64 112.905,33 112.905,33 48.190,09
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.952,07 50.000,00 13.303,39 6.390,00 49.648,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.150.133,16 615.788,86 0,00 2.909.463,25 578.508,97 856.458,77
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 842.313,44 126.415,24 629.405,67 147.171,24 339.323,01
Summe Sachanlagen 842.313,44 126.415,24 629.405,67 147.171,24 339.323,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 139.340,87 0,00 139.340,87
Summe Finanzanlagen 139.340,87 0,00 139.340,87
Summe Anlagevermögen 4.131.787,47 742.204,10 0,00 3.538.868,92 725.680,21 1.335.122,65

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.813.188,71

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 3.538.868,92

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr EUR 565.788,86.

Angaben zum Anlagevermögen

Die Abschreibungen entfallen ausschließlich auf das Anlagevermögen. Diese erfolgte linear unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren.

Die wahlweise aktivierten selbst hergestellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nach Fertigstellung, unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von vier Jahren, abgeschrieben.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 6.435.939,99 (Vorjahr: EUR 5.307.308,78). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe EUR 56.978,87 enthalten die eine Laufzeit von über einem Jahr aufweisen können.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für Personalkosten mit TEUR 569 und Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten mit TEUR 40.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 392.365,61 (Vorjahr: EUR 519.482,79). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte gesichert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 243.495,29. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR - 1.910,42.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 563.314,80 (Vorjahr: EUR 567.734,49).

Gesamtbetrag Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 806.810,09
Passivierung latenter Steuern -243.495,29
Gesamtbetrag 563.314,80

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 59 (Vorjahr: 53).

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 51
leitende Angestellte 8
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 59
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 49
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber den Vermietern für die Geschäftsräume der Gesellschaft in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 284) sowie aus Leasing von PKW und Mieten von Servern in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 12).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der BaseCase Inc. New York, USA (Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 TUSD 684, erwirtschaftetes Jahresergebnis 2023 TUSD 0,00.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Geschäftsführer geführt. Diese vertreten die Gesellschaft jeweils allein:

Richard Traynor, Bernardsville (USA), Kaufmann,
Andrew Schemick, New Jersey (USA), Kaufmann,
Ilse Mommers, Heesch, (NL), Kauffrau,
William Feehery, Swathmore, (USA), Kaufmann.

Die Geschäftsführer Traynor, Schemick, Mommers und Feehery sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer haben von der Certara Germany GmbH keine Vergütungen erhalten.

Nicht mehr Geschäftsführer sind seit dem 22.4.2024 die Herren Schemick und Feehery.

und seit dem 10.10.2024 Herr Richard Traynor.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
Vorjahr
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 6.435.939,99 5.307.308,78
Verbindlichkeiten 0,00 0,00

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind in der Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB)

Derartige Vorgänge lagen nicht vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR 1.019.586,74.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von EUR 4.239.315,96 ergibt sich ein Betrag von EUR 5.258.902,70, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR 1.019.586,74 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 16. September 2024

Daniel Desmond Corcoran, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, Geschäftsführer

Ilse Mommers, Heesch, Niederlande, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Certara Germany GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Certara Germany GmbH, Berlin, -- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Certara Germany GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und dieses Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Berlin, den 23. Dezember 2024

TRIANON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wynands, Wirtschaftsprüferin

Hering, Wirtschaftsprüfer

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