GED Gebäudeentwicklung Duisburg GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Joachim Döring seit 16.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A.D. VV AG & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RMM Metallhandel GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtRAHMENBEDINGUNGEN Die Geschäftstätigkeit von RMM unterliegt den Entwicklungen am internationalen Metallmarkt, insbesondere dem Kupfermarkt, wobei Verfügbarkeit und Nachfrage sowie die konjunkturellen Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle spielen. Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2010 die Rezession überwunden. Die konjunkturelle Erholung im ersten Halbjahr verlief überraschend deutlich und schnell. Das Ausmaß der wirtschaftlichen Erholung fiel regional unterschiedlich aus, wo hingegen die Schwellenländer zum Treiber der positiven Entwicklung wurden, entwickelte sich die Konjunktur in vielen Industrieländern langsamer. Im Euro Raum ist die deutsche Wirtschaft mit Abstand am stärksten gewachsen. Hierzu trugen der Export und der Binnenkonsum bei. Dieser wirtschaftliche Aufschwung hat dem Kupfermarkt in 2010 eine gute Basis geboten. Die Nachfrage nach Kupferprodukten zog parallel zu der der konjunkturellen Entwicklung deutlich an. Die Metallpreise für Kupfer, Zink und Nickel verteuerten sich im Laufe des Jahres kontinuierlich. Insbesondere die Kupferpreisnotierung legte im Laufe des Geschäftsjahres deutlich zu. GESCHÄFTSLAGE RMM konnte in 2010 ein deutlich erhöhtes Umsatzvolumen generieren. Diesem liegen hauptsächlich preisbedingte Effekte, aber auch ein erneutes Mengenwachstum zugrunde. Die anhaltend hohen Metallpreise führten zwangsläufig zu einer erhöhten Mittelbindung im working capital. Diese Entwicklung wurde positiv von den Hausbanken und einer weiteren Bankverbindung begleitet. a. Ertragslage
Die Umsatzerlöse waren aufgrund der steigenden Preisentwicklung bei den Rohstoffen im Laufe des Wirtschaftsjahres höher. Der Anstieg ist preis-, aber auch mengenbedingt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Versicherungserstattungen. Der Personalaufwand hat sich erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Aufstockung der Belegschaft sowie aus der Berücksichtigung von höheren Tantiemen. Die Zinsaufwendungen sind aufgrund gestiegener Metallpreise und Zinssätze sowie der Auswirkungen von Zinssicherungsgeschäften gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kommissionen für Broker, Versicherungen für die Transporttätigkeiten sowie Werbe- und Reisekosten aufgrund der gestiegenen Umsatztätigkeit mit gewachsen. Die Steuern sind aufgrund des besseren Jahresergebnisses höher ausgefallen. b. Vermögenslage und Finanzlage AKTIVA
Die Finanzanlagen beinhalten die 50%-ige Beteiligung an der Märkischer Metallhandel GmbH, Werdohl. Die Vorratsbestände setzen sich im Wesentlichen aus Kupfer-Kathoden, Kupfer-Gießwalzdraht und Kupferschrott zusammen. Die Erhöhung der Vorräte ist im Vorjahresvergleich sowohl mengen- als auch preisbedingt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. PASSIVA
Das Eigenkapital beinhaltet das gezeichnete Kapital, die Rücklagen, die thesaurierten Gewinne und den Jahresüberschuss 2010. Die Steuerrückstellungen basieren auf dem erwirtschafteten steuerlichen Jahresergebnis 2010. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Tantiemeaufwendungen, Jahresabschlusserstellungs-, Jahresabschlussprüfungs- und Steuererklärungsaufwendungen sowie Berufsgenossenschaftsbeiträgen zusammen. Die handelsrechtlichen Kreditverbindlichkeiten beinhalten das Genussrechtskapital in Höhe von T€ 7.000. Aufgrund der Nachrangigkeit sowie der Laufzeit des Genussrechtskapitals wird dies als wirtschaftliches Eigenkapital angesehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des gesteigerten Geschäftsvolumens angestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten als wesentliche Position Rücklieferungsverpflichtungen. Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur
Kennzahlen zur Finanz- und Liquiditätsstruktur
Hinweise auf die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Kupfer wird auch zukünftig einen hohen Stellenwert als Industriewerkstoff beibehalten. Insbesondere für die Bereiche Energieerzeugung/ -verteilung und Informations-/Computertechnik wird auch in Zukunft eine gesteigerte Nachfrage erwartet, da die Substitutionsmöglichkeiten für Kupfer unverändert gering sind. Zudem wird die prognostizierte konjunkturelle Erholung im Jahr 2011 den vorgenannten Wirtschaftszweigen weiteren Rückenwind verschaffen. Die Nachfrage nach Industriemetallen wird weiter zunehmen, getragen von den anhaltenden Erholungstendenzen in der Weltwirtschaft. Somit besteht für RMM die Chance, insbesondere in den Bereichen Energie, Automobil und Konsumgüter gemeinsam mit der Kupferindustrie weiter zu wachsen. Hier sind auch die Investitionen in den Ausbau und Dezentralisierung der Stromnetze sowie der Bereich alternative Energien zu erwähnen. RMM verfügt aufgrund der gefestigten Position auf den Kupferbeschaffungs- und -absatzmärkten über eine gute Ausgangsbasis um an dieser Entwicklung zu partizipieren. RMM sieht seine Funktion unverändert darin, als "Mittler im Markt der Metalle" den vielfältigen Anforderungen der Kunden hinsichtlich Metallart, Qualität, Menge und Termin gerecht zu werden. RMM ist als anerkannte Adresse im europäischen Kupfermarkt in der Lage, seinen Kunden die benötigte Versorgungssicherheit zu bieten. Um diesen Anforderungen auch zukünftig gerecht zu werden und das gesteigerte Mengenvolumen bewältigen zu können, wird auf dem Gelände der KME in Osnabrück, einem der weltweit größten Kupferverbraucher, eine lagerhaltende Niederlassung betrieben. Darüber hinaus ist die Ausweitung des Teams um weitere Händler und Abwickler vorgenommen worden. Begleitet wird dies im Bereich der EDV durch die Weiterentwicklung eines auf die Belange von RMM ausgerichteten Materialwirtschaftssystem. Die unverändert hohe Volatilität der Märkte erschwert eine Prognose für das Jahr 2011. Aus heutiger Sicht ist geplant, die gehandelten Mengen in allen Geschäftsbereichen zu stabilisieren. Die Einhaltung vorgenannter Prognose hängt im Wesentlichen von der Fortsetzung des konjunkturellen Erholungsprozesses in 2011 ab. Risikomanagementziele und -methoden und Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Im operativen Geschäft werden zur Absicherung von Risiken, die sich aus Veränderungen von Metallpreisen, Fremdwährungen und Zinsen ergeben, derivative Finanzinstrumente (Termin-, Options- und Zinssicherungsgeschäfte) eingesetzt. Die Metalltermin- und Devisentermingeschäfte betreffen im Wesentlichen Kupfer und den US-Dollar. Die derivaten Finanzinstrumente dienen zur Absicherung/Abdeckung des physischen Bedarfs. Delkredere Risiken werden durch das Zusammenwirken einer internationalen Warenkreditversicherung mit einem internen Forderungsmanagement weitestgehend abgedeckt. Darüber hinaus werden Teile des Forderungsvolumens regelmäßig an Bankpartner verkauft. Zum Zwecke der Risikostreuung arbeitet RMM auf einer breiten Basis von internationalen Lieferanten und Abnehmern zusammen. Kundenbezogen definierte Höchstgrenzen für Einkaufs-/Absatzmengen gewährleisten die Möglichkeit, Versorgungsengpässe bzw. Nachfrageeinbrüche kompensieren zu können. Auf diese Weise werden auch Abhängigkeiten von einzelnen Kunden vermieden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Mülheim an der Ruhr, den 07.03.2011 RMM
Metallhandel GmbH
Hans-Joachim Döring Michael Voss Thomas Vehse BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Grundlagen Die RMM Metallhandel GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss der RMM Metallhandel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 ist nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Wirtschaftsjahr 2010 sind erstmals die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden nach den Regelungen des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) anzuwenden. Soweit sich durch das BilMoG Änderungen bei Ansatz und Bewertung von Bilanzposten ergeben haben, wurden die Vorjahresbeträge nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst. Sitz der Gesellschaft ist Mülheim an der Ruhr, Solinger Straße 16. Eine Zweigniederlassung befindet sich in Osnabrück, Schlachthofstrasse 5. Gegenstand der RMM Metallhandel GmbH ist der Handel mit und der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere Metallen und Stahl sowie Erzeugnissen daraus; ferner die Übernahme von Handelsvertretungen, der Großhandel, Import und Export, Speditions-, Fracht und Lagergeschäfte jeglicher Art sowie Beteiligungen an Unternehmen jeglicher Art, des weiteren Waren-, Devisen- und Termingeschäfte. Genehmigungspflichtige Geschäfte werden nicht ausgeübt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear. Immobilien werden mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Nutzungsdauer von 3-13 Jahre abgeschrieben. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Bei Wirtschaftsgütern, die im Laufe des Jahres angeschafft wurden, wurde für das Jahr der Anschaffung oder Herstellung grundsätzlich nur der Teil des auf ein Jahr entfallenden AfA-Betrags abgesetzt, der dem Zeitraum zwischen der Anschaffung oder Herstellung des Wirtschaftsgutes und dem Ende des Jahres entspricht. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 150 werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. In den Jahren 2008 und 2009 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungs- / -herstellungskosten den Betrag von EUR 150, nicht aber den Betrag von EUR 1.000 überschritten, eine Gruppenbewertung vorgenommen. Danach wurde für diese Vermögensgegenstände ein Sammelposten gebildet, welcher im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde bzw. fortgeführt wird. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 410 aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach Ablauf von 5 Jahren unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Waren sowie geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Langfristige unverzinsliche Forderungen und Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG werden zum Barwert angesetzt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der anderen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen sind nicht vorhanden. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen erfasst. Zur Absicherung von Zins-, Wechselkurs- und Preisrisiken eingesetzte derivative Finanzinstrumente betreffen beiderseitig noch nicht erfüllte Verpflichtungen; sie werden - unter Berücksichtigung der Grundsätze für bilanzielle Bewertungseinheiten - als schwebende Geschäfte grundsätzlich nicht bilanziert. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag ist unter Punkt V (sonstige finanzielle Verpflichtungen) angegeben. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGBist dem Anhang beigefügt. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um eine Beteiligung an der Märkischen Metallhandel GmbH in Werdohl. Es wird eine 50%-ige Beteiligung gehalten. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2009 TEUR 718 und das Jahresergebnis TEUR -13. Bei dem Vorratsvermögen handelt es sich um den Warenbestand, der sich größtenteils in eigenen Lägern in Osnabrück, Krompachy sowie bei einigen Großabnehmern befindet. Das Vorratsvermögen wurde mit den Anschaffungskosten oder Tageswerten in Verbindung mit einem Abschlag am Bilanzstichtag bewertet. Bei den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte handelt es sich um Vorleistungen auf eine von dem anderen Vertragsteil zu erbringende Lieferung. Es handelt sich um Vorleistungen mit einem ausländischen Lieferanten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Gefährdete Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Der Forderungsbestand wurde teilweise zum Jahresende durch Forfaitierung vermindert. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurden die Nennwerte angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche und zudem Kontoguthaben bei Brokern. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 112 enthalten. Forderungen des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, ausgenommen das Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von TEUR 26, welches innerhalb von 5 Jahren fällig ist. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt bzw. bei fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt. Unter den liquiden Mitteln sind Kassenbestände, laufende und Festgeldguthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Zahlungen ausgewiesen, die Aufwendungen des Jahres 2010 betreffen. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen eine Mietvorauszahlung. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Rückstellungen für die Ertragssteuern 2010. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Tantiemeverbindlichkeiten, Gewährleistungsverpflichtungen und um Kosten der Erstellung und der Prüfung des Jahresabschlusses. Das Genussrechtskapital wurde für den Zeitraum vom 07.03.2007 bis zum 07.03.2014 gewährt. Eine Kündigung ist nur aufgrund von außerordentlichen Ereignissen möglich. Der vereinbarte Garantiegewinn wurde unter dem Zinsaufwand erfasst. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 25.575 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 7.000 innerhalb von ein bis fünf Jahre fällig. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind mit ihren Rückzahlungsbetrag passiviert. Währungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht bestehen gegenüber der Märkische Metallhandel GmbH und sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden u.a. Rücklieferverpflichtungen, Umsatzsteuerverbindlichkeiten ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.616.780,68 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Aufschlüsselung der Umsatzerlöse unterbleibt nach § 286 (2) HGB. 2. sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen eine Versicherungserstattung. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 466 enthalten. 3. Materialaufwand LME-Ergebnisse werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Materialaufwand erfasst. 4. Umrechnungskurs Es wurden die entsprechenden Devisenkassamittelkurse zum 31.12.2010 berücksichtigt. V. Ergänzende Angaben und Erläuterungen 1. Geschäftsführung der Gesellschaft Die Geschäftsführung setzt sich aus folgenden Personen zusammen: a) Herr Hans-Joachim Döring, Metallhändler, wohnhaft in Mülheim, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. b) Herr Michael Voss, Bankkaufmann, wohnhaft in Mülheim, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. c) Herr Thomas Vehse, Groß- und Außenhandels-Kaufmann, wohnhaft in Potsdam, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, wurde ab dem 01.02.2010 zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird aufgrund § 286 (4) HGB verzichtet. 2. Beirat Der Beirat setzt sich zusammen aus: Herrn Götz-Werner von Fromberg Herrn Bodo Hombach Herrn Reinhard Quint Herrn Franz Rueber Der Beirat traf sich im Wirtschaftsjahr zu 2 Sitzungen zusammen. Die Gesamtvergütung des Beirats belief sich auf TEUR 16. 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 47 Mitarbeiter beschäftigt. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im operativen Geschäft werden zur Absicherung von Risiken, die sich aus Veränderungen von Metallpreisen, Fremdwährungen und Zinsen ergeben, derivative Finanzinstrumente (Termin-, Options- und Zinssicherungsgeschäfte) eingesetzt. Die Metalltermingeschäfte betreffen im Wesentlichen Kupfer und die Devisentermingeschäfte betreffen hauptsächlich den US-Dollar. Die Metalltermingeschäfte dienen zur Absicherung/Abdeckung des physischen Bedarfs. Zwecks Steuerung des Währungsrisikos werden Währungsswaps sowie Devisentermingeschäfte - im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Kunden und Lieferanten - eingesetzt. Die Kontrakte werden nur mit Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden Währungssicherungsgeschäfte im Nominalvolumen von TEUR 19.819 mit einem Marktwert von TEUR 262. Das Nominalvolumen ist die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge der Währungssicherungsgeschäfte. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Die Bewertung der Währungssicherungsgeschäfte erfolgt auf Basis quotierter Marktpreise. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Negative Marktwerte würden für Verluste stehen. Die RMM Metallhandel GmbH hat Derivate auf Zinsen (Zinsswaps) als Bewertungseinheit gebildet. Dabei handelt es sich um langfristige Zinsderivate, die zur Absicherung von Marktpreisrisiken (hier: Zinsrisiken) dienen. Die Derivate wurden als macro-hedge klassifiziert und die Effektivität mit der Critical-Terms-Match-Methode nachgewiesen. Die RMM Metallhandel GmbH hat für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und für Verbindlichkeiten aus dem Genussrechtskapital Derivate in Höhe von insgesamt TEUR 44.500 gehandelt. Ohne die Bewertungseinheit hätte für die Derivate eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 361 zum Bilanzstichtag gebildet werden müssen. Zum Erstellungszeitpunkt resultieren aus den Zinsswaps positive Werte. Die RMM Metallhandel GmbH hat einen Vertrag über den regresslosen Verkauf von Forderungen abgeschlossen. Der Rahmen dieses Vertrags hat eine Höhe von TEUR 33.333 und hat eine befristete Laufzeit bis zum 31.05.2011. Die Laufzeit verlängert sich automatisch jeweils um 12 Monate, wenn der Vertrag nicht spätestens 4 Wochen vor Ablauf der 12-Monats-Frist von einer Partei schriftlich gekündigt wird. Mit diesem Programm wird die Liquidität gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Ein Teil des Vorratsvermögens befindet sich bei Kunden in Konsignationslägern. Diese Lagerung erlaubt flexible Abläufe. Aus Leasing-/ Mietverträgen und einem garantierten Mindestgewinn bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.922 (davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 1.093). Die Beträge verteilen sich wie folgt:
5. Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
6. Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Der Gesellschafterversammlung soll vorgeschlagen werden, das Jahresergebnis mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf das neue Jahr vorzutragen.
Mülheim an der Ruhr, den 07.03.2011 RMM
Metallhandel GmbH
Hans-Joachim Döring Michael Voss Thomas Vehse Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RMM Metallhandel GmbH, Mülheim a. d. Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Duisburg, den 20.05.2011 Thomas Nieß, Wirtschaftsprüfer Thomas Theysen, Wirtschaftsprüfer |
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