Preiss Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Karl Evers seit 27.1.2022 | Prokura |
Tobias Friedhelm Kalb seit 6.4.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Honeywell East Asia Inc. | 66.43% |
Sala-Burgess Controls AG | 28.47% |
Honeywell East Asia Inc. | 3.57% |
Sala-Burgess Controls AG | 1.53% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Honeywell Building Solutions GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Offenbach am Main, 13. Dezember 2024 Tobias Kalb Lagebericht zum Geschäftsjahr 20231 GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die Gesellschaft gehört zum US-amerikanischen Konzern Honeywell International Inc., Charlotte, North Carolina, USA. Die Gesellschaft ist organisatorisch dem Konzernbereich (SBG - Strategic Business Group) HBT (Honeywell Building Technologies) mit der SBU (Strategic Business Unit) HBS (Honeywell Building Solutions) zugeordnet. Die SBU HBS ist unterteilt in die Lines of Business (LOB's) Airports, Services und Install. 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Das Lösungsportfolio der Honeywell Building Solutions GmbH (HBS) deckt im Wesentlichen alle Bereiche der technischen Gebäudeausrüstung ab. Der Fokus liegt auf der Ausstattung und Wartung technischer Anlagen in großen und anspruchsvollen Zweckbauten (z.B. Krankenhäuser, Flughäfen, Universitäten, komplexe Bürogebäude). HBS installiert und wartet die Systeme, um Gebäude und Anlagen miteinander zu verbinden, sicher, geschützt, komfortabel und kostengünstig zu halten und ist ein weltweit führender Anbieter von Energieeffizienz-Lösungen. In den LOBs Install und Service vertreibt die HBS Produkte und Systeme und erbringt Dienstleistungen in folgenden Bereichen:
Seit 2011 bietet die HBS auch Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Airside von Flughäfen in der LOB Airports an. Dazu zählen Beleuchtungskomponente, Steuerungs- und Überwachungssysteme, Andocksysteme, Rollwege und Fahrzeugnavigationssysteme. Zu den Kunden von HBS gehören sowohl verbundene Unternehmen als auch Dritte. Die Hauptabsatzmärkte befinden sich weiterhin in Deutschland, für Airports auch im europäischen und internationalen Ausland. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft wurde durch hohe Inflationsraten und geldpolitische Straffungen belastet. Trotz eines robusten Wachstums in den USA, angetrieben durch private Konsumausgaben und zunehmend auch Unternehmensinvestitionen, blieb das Wachstum in China hinter den Erwartungen zurück, trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter. In anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern war die Konjunktur zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Für die Jahre 2023 und 2024 erwartete der Sachverständigenrat globale BIP-Wachstumsraten von 2,7 % bzw. 2,2 %. Im Euro-Raum zeigte sich ebenfalls eine schwache Konjunktur mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 0,6 % bzw. 1,1 % für 2023 bzw. 2024. Die deutsche Wirtschaft kühlte sich im europäischen Vergleich besonders stark ab. Private Haushalte und der Staat reduzierten ihre Konsumausgaben. Obwohl die Industrie und die Bauwirtschaft noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen profitierten, gingen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kamen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Nach dem Einbruch des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland als Folge des Corona-Virus im Jahr 2020 und von Nachholeffekten geprägte Folgejahren stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem BIP um -0,3 %. Diese Abwärtsrevision im Vergleich zum Vorjahreswachstum von 1,8% ist neben dem Rückgang des Staatskonsums zum Ende der Corona-Pandemie insbesondere auf hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen nebst ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen zurückzuführen. Die Inflation in Deutschland, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex, betrug im Jahresmittel 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Teuerung war, wie im Vorjahr, insbesondere von der Kriegs- und Krisensituation geprägt, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen beeinflusste. Weltweit haben Zentralbanken ihre Geldpolitik gestrafft, was zur Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfelds Deutschlands beigetragen hat. Die globale Industrieproduktion und der für die deutsche Wirtschaft wichtige Warenhandel entwickelten sich seit dem Frühjahr schwach. Obwohl die US-Volkswirtschaft positive außenwirtschaftliche Impulse für Deutschland lieferte, wuchs die Eurozone nur geringfügig, und das chinesische Wirtschaftswachstum blieb bis zur Jahresmitte historisch niedrig. Die inländische Nachfrage fiel zu Jahresbeginn durch Kaufkraftverluste infolge der Inflation stark zurück, erholte sich jedoch im zweiten Quartal mit sinkenden Inflationsraten und steigenden Einkommen. Die insoweit sich erholende inländische Nachfrage stieß jedoch mit niedrigem Angebot an Fachkräften und einer erhöhten Kapazitätsauslastung im Dienstleistungsbereich an Grenzen. Die konjunkturelle Abkühlung und ein Rückgang der Krankenstände führten nur zu einer geringfügigen Entspannung der Fachkräfteengpässe. Zusätzlich zur gedämpften globalen Nachfrage haben sich im Jahr 2023 die inländischen Produktionskosten und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland verschlechtert. Die Preissteigerung in Deutschland lag deutlich über der in anderen wichtigen Volkswirtschaften wie den USA und China. Die energieintensiven Industriezweige Deutschlands litten besonders unter hohen Produktionskosten aufgrund der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Unsere Geschäfte und deren Entwicklung sind weiterhin stark mit den Bauinvestitionen und der Bautätigkeit im Gewerbebau verzahnt. Die steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlagen sich zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen nieder. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Der Rückwärtstrend in den Auftragseingängen sowie Umsätzen setzt sich wie in Vorjahren auch im Jahr 2024 fort. Die oben beschriebenen Marktentwicklungen machten sich im Geschäftsjahr 2023 auch in den Umsatzzahlen der Honeywell Building Solutions bemerkbar. Der Umsatz sank von TEUR 68.333 auf TEUR 60.446. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1 Vermögenslage und Kapitalstruktur Bilanzsumme Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4% vermindert. Ursache hierfür auf der Aktivseite ist hauptsächlich der Rückgang des Bestandes an Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite resultiert der Rückgang im Wesentlichen aus den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Umlaufvermögen Der Anstieg des Vorratsvermögens um TEUR 116 auf TEUR 2.653 (Vj. TEUR 2.537) resultiert aus einem höheren Bestand an fertigen Erzeugnissen, die zum Bilanzstichtag noch nicht auf Kundenprojekten eingebaut werden konnten. Der die Vorräte übersteigende Anteil der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.500 wird auf der Passivseite ausgewiesen (Vj. TEUR 5.538). Diese Entwicklung resultiert aus Fertigstellungsgrad der Projekte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 1.250 auf TEUR 12.000 (Vj. TEUR 10.751). Hauptursache hierfür ist die im Vergleich zum Vorjahr verstärkte Rechnungsstellung am Jahresende und hieraus folgende höherer Bestand zum Jahresende. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.615 auf TEUR 17.168 (Vj. TEUR 19.783) ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Cash-Pool Forderungen zurückzuführen. Im Vorjahr führte das negative Jahresergebnis in Höhe von TEUR -2.429 zu einer Forderung aus Verlustübernahme gegenüber dem Gesellschafter, welche zum Bilanzstichtag noch nicht beglichen wurde. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Jahresergebnis TEUR 2.023 und erhöhte die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um diesen Betrag. Die Cash Pool Forderungen sanken jedoch wesentlich auf TEUR 11.586 (Vj. TEUR 14.710), so dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen insgesamt zurückgingen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 10.432 (Vj. TEUR 9.886) sind nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018 G" ermittelt worden. Die Erhöhung der Pensionsrückrückstellung resultiert im Wesentlichen aus dem erdienten Dienstzeitenaufwand. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 1.039 auf TEUR 6.732 (Vj. TEUR 7.771) verringert. Veränderungen ergaben sich durch einen geringeren Bedarf an Rückstellungen für ausstehende Kosten im Projektgeschäft. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen auf der Passivseite haben sich um TEUR 3.038 auf TEUR 2.500 (Vj. TEUR 5.538) verringert. Dies resultiert aus der Darstellung des Projektgeschäfts. Der die Summe der Vorräte überschreitende Betrag an erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wird unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 1.330 auf TEUR 6.984 (Vj. TEUR 5.654) erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 1.747 auf TEUR 3.517 (Vj. TEUR 1.770). Dies resultiert aus dem abzuführenden Gewinn (TEUR 2.022) für das Geschäftsjahr 2023. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 850 auf TEUR 948 (Vj. TEUR 1.799) resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzsteuerverbindlichkeit zum Bilanzstichtag. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist nur unwesentlich um TEUR 27 auf TEUR 693 (Vj. TEUR 666) angestiegen. 2.2.2 Finanzlage Cash Pool Allgemein Wie in den Vorjahren, ist die Gesellschaft an das Cash-Pooling der Honeywell-Gruppe angebunden, das dem Konzern durch ein zentrales Finanzmanagement erlaubt, das Fremdfinanzierungsvolumen zu reduzieren, indem Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften genutzt werden, um den Geldbedarf anderer Konzernunternehmen intern zu finanzieren. Dieser konzerninterne Liquiditätsausgleich wird durch die Honeywell GmbH als deutsche Cashpool-Führerin organisiert, indem diese, teilweise mittelbar durch die Honeywell Deutschland GmbH, den Konzernunternehmen überschüssige Liquidität entzieht bzw. eine Liquiditätsunterdeckungen durch Kredite ausgleicht. Die Honeywell GmbH selbst ist wiederum in den Europäischen Cash Pool, geführt durch die Honeywell Europe N.V., Diegem, Belgien, eingebunden. Ab Februar 2023 wird der europäische Cash-Pool durch Honeywell Advanced Limited, Dublin, Irland geführt. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt negativ TEUR 3.480 (Vj. TEUR 408). Der Cashflow resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.023, bereinigt um die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.250), der Abnahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 3.039) sowie der Abnahme anderer Aktiva und Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. Cash Flow aus Investitionstätigkeit Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 357 (Vj. TEUR 40) und resultiert aus der Verzinsung von Cash-Pool Forderungen. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 0 (Vj. TEUR 782). Im Vorjahr resultierte das positive Ergebnis aus Einzahlungen der Gesellschafterin für die Verlustübernahme des Geschäftsjahres 2021 und hierauf fälligen Zinsen. Im Geschäftsjahr 2023 fanden keine Ein- oder Auszahlungen hinsichtlich Verlustausgleichs 2022 bzw. Ergebnisabführung 2023 statt. Hieraus resultiert die Fehlanzeige. Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfond setzt sich aus Cash-Pooling-Ansprüchen zusammen und beträgt TEUR 11.586 (Vj. TEUR 14.710). 2.2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.887 (12%) auf TEUR 60.446 (Vj. TEUR 68.333) gesunken. Die LoB Airports konnte im Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von TEUR 3.204 (Vj. TEUR 6.313) generieren. Dies entspricht einem Rückgang von 49% im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Erholung der Luftfahrtindustrie hat sich die LoB Airports weiterhin rückläufig entwickelt. Der fehlende Auftragseingang in diesem Geschäftsfeld konnte weiterhin nicht kompensiert werden. Die LoB Install erzielte einen Umsatz in Höhe von TEUR 14.419 (Vj. TEUR 13.770). Den Großteil der Umsatzerlöse erzielte die LoB Service mit TEUR 42.823 (Vj. TEUR 48.250). Dies entspricht einem Rückgang von 11%. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 359 (74%) auf TEUR 845 (Vj. TEUR 486) gestiegen und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Anpassung der Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 501, aus der Auflösung unverbrauchter Rückstellungen in Höhe von TEUR 198 (Vj. TEUR 317) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 136 (Vj. TEUR 169). Aufgrund der Veränderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zum Bilanzstichtag ergab sich eine Bestandserhöhung von TEUR 8.409 (Vj. TEUR 22). Der Materialaufwand erhöhte sich trotz Umsatzrückgang um TEUR 1.913 (8%) auf TEUR 26.151 (Vj. TEUR 24.238). Die Veränderung von TEUR 1.913 folgt den im Rahmen der gesamtwirtschaftichen Lage gestiegenen Beschaffungspreisen, die bei sinkenden Umsätzen eine korrelierende Preissteigerung ausschließen, sodass die Materialaiufwandsquote entsprechend gestiegen ist. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.184 (4%) auf TEUR 29.721 (Vj. TEUR 28.537). Der Anstieg steht hauptsächlich in Zusammenhang mit den Gehaltssteigerungen (im Durchschnitt 3,8%), mit internen Beförderungen und mit Neueinstellungen bei höheren Einstiegsgehältern aufgrund von gestiegenen Marktpreisen. Während zum Jahresende 2022 272 Mitarbeiter beschäftigt wurden, reduzierte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in 2023 auf 256 Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 6.000 (33%) auf TEUR 12.166 (Vj. TEUR 18.166) gesunken. Die Veränderung gegenüber resultiert aus dem im Vorjahr periodenfremdem Aufwand im Zusammenhang mit der Korrektur von Forderungen aus dem Projektgeschäft in Höhe von TEUR 5.685 Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sanken um TEUR 274 auf TEUR 78 (Vj. TEUR 352). Diese Zinsaufwendungen resultieren aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Honeywell Building Solutions GmbH Zinserträge in Höhe von TEUR 478 (Vj. TEUR 73). Diese setzen sich aus Erträgen aus der Verzinsung von Cashpool Forderungen (TEUR 357) sowie aus Zinserträgen aus dem Verlustausgleich für das Geschäftsjahr 2022 (TEUR 121) zusammen. Der zum Bilanzstichtag erzielte Gewinn in Höhe von TEUR 2.023 (Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 2.429) wird aufgrund des mit der Honeywell GmbH, Offenbach am Main, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an diese abgeführt werden. 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1 Prognosebericht Unsere Planung beruht aufgrund der Einbindung in die Honeywell Gruppe auf der Rechnungslegung nach US-GAAP. Wesentliche Unterschiede zwischen US-GAAP und HGB bestehen in der Projektabbildung, die nach US-GAAP gemäß "Percentage of Completion" und nach HGB gemäß "Completed Contract" erfolgt. Für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 prognostizierten Umsätze, ermittelt anhand der US GAAP unter Berücksichtigung der Percentage-of-Completion Methode, konnten nicht erreicht werden. Für das Jahr 2024 erwartet der ZDB einen Preisrückgang für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr um 2 %, da wieder ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt hat. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird die Höhe der Finanzierungszinsen sein. Hierbei rechnen Investoren mit sinkenden Zinsen im Jahresverlauf 2024. Gleichzeitig meldet das statistische Bundesamt im Bauhauptgewerbe einen Anstieg der Insolvenzen. Ursächlich für diesen Anstieg sind erhöhte Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. Wenn sich der hohe Bedarf an Bauleistungen (und auch hier insbesondere im Wohnungsbau) wieder stärker in zahlungsfähige Nachfrage umsetzt, könnte das hohe Insolvenzniveau wieder sinken. Im Geschäftsjahr 2024 beträgt der US-GAAP Umsatz Stand Ende Oktober 2024 TEUR 58.604. Auch wenn diese Zahlen einen wesentlichen Anstieg in den US-GAAP Umsätzen für das Jahresende bedeuten, werden sich diese Effekte nicht im lokalen Abschluss widerspiegeln, weil diese unter US-GAAP aus dem Projektgeschäft resultieren. Für das Jahr 2024 rechnen mit Umsätzen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Bezüglich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. 3.2 Risikobericht Risiken allgemein Das operative Geschäft wird über eine integrierte Plan/Ist Kontrolle analysiert und gesteuert, die im Rahmen der Konzernberichterstattung monatlich nach US-GAAP erfolgt. Der Zugriff auf gut ausgebildetes Fachpersonal stellt weiterhin eine Schwierigkeit dar. Im Bereich der technischen Berufe begegnen wir dem durch eigene Auszubildende an den Standorten Offenbach und Neuss. Sämtliche Geschäftsaktivitäten mit Russland und Weißrussland wurden als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine mit Wirkung vom 9. März 2022 und in Umsetzung europäischer Sanktionen eingestellt. Kundenrisiken Die Lieferverflechtungen der Gesellschaft beinhalten Vertragspartner der Strom- und Gasversorgung. Insoweit, wie diese durch die anhaltenden Unsicherheiten im Markt, insbesondere steigende Energiepreise aber auch der geopolitischen Spannungen zwischen China und den USA beeinträchtigt werden, ist ein mittelbarer Effekt auch auf die Gesellschaft möglich. Auch, wenn von einem weitgehenden Ausfall von Vertragspartnern derzeit nicht auszugehen ist, lässt sich ein mittelbarer Effekt durch verminderte Nachfrage aufgrund allgemeiner Zurückhaltung von Neuaufträgen bei gestiegener Unsicherheit oder als Effekt von weitergehenden Sanktionen nicht ausschließen und würde die Gesellschaft im gleichen Maße betreffen, wie hierdurch Lieferketten beeinflusst werden. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt, die durch den Einsatz von Derivaten gesteuert und begrenzt werden. Bei den eingesetzten Finanzinstrumenten handelt es sich um Devisentermingeschäfte, die zentral auf Konzernebene durch die Konzernobergesellschaft Honeywell International Inc. abgeschlossen werden. Inflations- und Einkaufsrisiken Das ifo-Institut geht für 2024 von einer Teuerungsrate von 2,2% gegenüber 2023 aus und erwartet für 2025 eine weitere Steigerung um 1,8%. In Anbetracht der aus den beiden vergangenen Jahren bereits erheblichen Inflationsraten von 6.9% im Jahr 2022 und 5,9% im Jahr 2023, ist zu erwarten, dass der Warenbezug sich in ebendiesem Rahmen weiterhin verteuert. In unseren Projekten kommt es in den meisten Fällen auch zum Einsatz von Produkten von Drittlieferanten wodurch die Gesellschaft auf deren Qualität und Termintreue angewiesen ist, insbesondere müssen diese Teile spezifiziert sein und zu zuvor vereinbarten Konditionen eingekauft werden. Das Risiko kann als gering eingestuft werden, da der Einsatz und der Einkauf dieser Projektelemente gängige Praxis in den Projekten ist. Andere Risiken Insoweit wie der derzeitige Konflikt zwischen Russland und der Ukraine anhält oder weiter eskaliert, vermag dieser sich auch negativ auf andere Risiken auszuwirken, wie z. B. Cybersicherheitsvorfälle und andere Störungen unserer IT-Infrastruktur oder der unserer Kunden und Lieferanten, einschließlich Störungen bei unseren Cloud Computing-, Server-, System- und anderen IT-Dienstleistern. Globale Cybersecurity-Bedrohungen und -Vorfälle können von unkoordinierten individuellen Versuchen, sich unbefugten Zugang zu IT-Systemen zu verschaffen, bis hin zu ausgeklügelten und gezielten Maßnahmen reichen, die als fortschrittliche, anhaltende Bedrohungen (Advanced Persistent Threats) bekannt sind und sich gegen das Unternehmen, seine Produkte, seine Kunden und/oder seine Drittanbieter, einschließlich Cloud-Anbieter, richten. Unsere Kunden verlangen in zunehmendem Maße Cybersicherheitsschutz und schreiben Cybersicherheitsstandards für unsere Produkte vor, wodurch uns zusätzliche Kosten entstehen können, um solchen Anforderungen gerecht zu werden. Wir sind bestrebt, umfassende Maßnahmen zur Abschreckung, Vorbeugung, Erkennung, Reaktion und Abschwächung dieser Bedrohungen zu ergreifen, einschließlich Identitäts- und Zugangskontrollen, Datenschutz, Schwachstellenbewertungen, kontinuierliche Überwachung unserer IT-Netzwerke und -Systeme sowie der Wartung von Sicherungs- und Schutzsystemen. Abschließende Risikobewertung Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die weitere Entwicklung der Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. 3.3 Chancenbericht Unsere Wachstumsstrategie für die nächsten Jahre stützt sich vermehrt auf die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz von Gebäuden durch den Einsatz integrierter Lösungen. Honeywell Forge für Gebäude integriert Software, Hardware und Dienstleistungen und wurde speziell für digital Services im gebäudetechnischen Markt entwickelt. Speziell durch die Veränderung des Marktes insgesamt, hin zu IOT (Internet of Things) und Analytics, erwarten wir auch weitere Wachstumsmöglichkeiten. Die Fokussierung auf vertikale Märkte und Kundensegmenten mit starkem Wachstum und der steigende Bedarf nach Schutz von Gebäudetechnologie vor Cyberbedrohungen bieten Wachstumschancen für alle drei LOB's (Install, Service und Airports). In diesem Zusammenhang erwarten wir Wachstum auf Grund von Lifecycle Management der installierten Basis, die auf Grund des Alters der Installation nicht oder nur mit hohem Aufwand auf dem benötigten Niveau für Cyberbedrohungen gehalten werden kann. Die Einbindung in den Honeywell Konzern bietet zudem weitere Wachstumsmöglichkeiten. Hier kann dem Mangel an lokalen Fachkräften teilweise durch weltweit verfügbare Kapazitäten in unseren Engineering Centers in Indien und Rumänien begegnet werden. Die zunehmende Einführung von Remote Services ermöglicht uns darüber hinaus, Standardtätigkeiten wie geplante Wartung, Dokumentation und Triage über weltweit verfügbare Operations Center (Honeywell Building Operations Center, HBOC) in einem Follow-the-sun Prozess durchzuführen. Prozessverbesserungen und Organisationsreife stehen auch in Zukunft im Fokus. Dieses wird mit Honeywell eigenen Initiativen (z.B. Accelerator, Global Design Model GDM), aber auch durch international anerkannte Methoden, z.B. CMMI (Capability Maturity Model Integration), Six Sigma o.ä. erreicht. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
ANHANGALLGEMEINE HINWEISE Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Berücksichtigung der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, welche wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang zu machen sind, wurden teilweise im Anhang vorgenommen. REGISTERINFORMATIONEN Die Gesellschaft ist unter der Firma Honeywell Building Solutions GmbH mit Sitz in Offenbach am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 10688 eingetragen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Nutzungsdauer wurde zwischen 3 und 5 Jahren festgelegt. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich an den aus Erfahrungswerten abgeleiteten Konzernvorgaben orientieren, und etwaige außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken im Vorratsvermögen werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den Waren Bewertungsabschläge, die sich an der Gängigkeit und Reichweite orientieren, vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden mit den Einzelkosten sowie einem Gemeinkostenzuschlagssatz angesetzt, wobei hier Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einfließen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Unverändert zum Vorjahr wird von dem nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB gegebenen Wahlrecht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, Gebrauch gemacht. Sofern die Summe der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen die Summe der Vorräte überschreitet, wird der überschreitende Betrag unter den Verbindlichkeiten passiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, die mehr als 180 Tage überfällig sind, wurden vollständig wertberichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind in folgender Tabelle dargestellt:
Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83% (Vj. 1,79%), der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Vollkostenbasis in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Abzinsung erfolgte unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 173 (Vj. TEUR 1.214). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und gliedern sich wie folgt auf:
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten im Geschäftsjahr 2023 periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 557 resultierend aus dem Projektgeschäft. Diesen stehen periodenfremde Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 401 gegenüber. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 136 (Vj. TEUR 169), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 198 (Vj. TEUR 317) sowie Erträge aus der Korrektur von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 501 (Vj. TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 4.167 (Vj. TEUR 4.781), Aufwendungen für KFZ-Flotte (Leasing-, Treibstoff-, und Versicherungsaufwendungen) in Höhe von TEUR 1.906 (Vj. TEUR 1.925), Miet- und Pachtaufwendungen für Grundstücke und Gebäude in Höhe von TEUR 2.462 (Vj. TEUR 2.713) und Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen in Höhe von TEUR 2.339 (Vj. TEUR 1.497) zusammen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 478 (Vj. TEUR 73) resultieren im Wesentlichen aus Cashpooling (TEUR 357; Vj. TEUR 73). Des Weiteren führte im Geschäftsjahr die Verzinsung der ausstehenden Verlustübernahme aus 2022 (2,4 Mio. EUR) zu einem Zinsertrag über TEUR 121. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen ist der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 352) enthalten. SONSTIGE ANGABEN Leistungsverpflichtung der Unterstützungskasse Zum 31. Dezember 2023 besteht bei der Gesellschaft als eines der Trägerunternehmen der Honeywell Unterstützungskasse GmbH, Offenbach am Main, eine mittelbare Verpflichtung aus Pensionszusagen. Die nicht in den Bilanzen der Trägerunternehmen ausgewiesenen Leistungsverpflichtungen betragen zum Stichtag insgesamt TEUR 468.106 (Vj. TEUR 475.132). Dem steht Eigenkapital der Honeywell Unterstützungskasse GmbH in Höhe von TEUR 207.846 (Vj. TEUR 219.740) gegenüber. Die gesamte Pensionsverpflichtung der Honeywell Building Solutions GmbH umfasst neben den Direktzusagen zusätzliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 79.313 (Vj. TEUR 78.788), die nicht bei der Honeywell Building Solutions GmbH bilanziert sind. Diese Verpflichtungen sind teilweise abgedeckt durch Vermögen der Honeywell Unterstützungskasse GmbH. Das Eigenkapital der Honeywell Unterstützungskasse GmbH beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 207.846. Aufgrund der zusätzlichen Verpflichtungen seitens der Honeywell Unterstützungskasse GmbH an weitere Trägerunternehmen ergibt sich eine Leistungsverpflichtung abzüglich Eigenkapital bei der Honeywell Unterstützungskasse GmbH von TEUR 260.261 (Vj. TEUR 255.392). Für diese Unterdeckung haften die Trägerunternehmen gesamtschuldnerisch. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 17. Mitarbeiter
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen: Tobias Kalb, General Manager Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Zahlungen von der Honeywell Unterstützungskasse GmbH an frühere Geschäftsführer betrugen TEUR 40 (Vj. TEUR 40). Die zum Geschäftsjahresende gebildete Rückstellung für Pensionen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betrug TEUR 269 (Vj. TEUR 265). Der Betrag, der für diese Verpflichtungen nicht gebildeten Rückstellung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 870 (Vj. TEUR 903) und ist durch in der Honeywell Unterstützungskasse GmbH gebildetes Kassenvermögen nicht vollständig gedeckt. Konzernverhältnisse Die Gesellschaftsanteile befinden sich zu 100,0% im Besitz der Honeywell GmbH, Offenbach. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, einbezogen. Die Honeywell International Inc., 300 South Tryon Street, Charlotte NC 28202, United States, erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission-File-Nummer 1-08974 eingesehen werden. Der Konzernabschluss wird gem. §292 HGB im Bundesanzeiger veröffentlicht. Haftungsverhältnisse Die zugunsten der Honeywell Inc. und anderer verbundener Unternehmen eingegangene gesamtschuldnerische Bürgschaft gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 302.105 (Vj. TEUR 0) ist aus Sicht der Gesellschaft nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher kein Risiko einer Inanspruchnahme aus dem gem. § 251 HGB ausgewiesenen Haftungsverhältnis besteht. Auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des fortlaufenden Monitorings der Liquiditätssituation des Honeywell Konzerns ist das Risiko einer Inanspruchnahme als äußerst gering anzusehen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, bestehen aus Sicht der Gesellschaft nicht. Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Honeywell Building Solutions GmbH, Offenbach am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Honeywell Building Solutions GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Honeywell Building Solutions GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 13. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Frank Hoffsteter, Wirtschaftsprüfer Benjamin Fleischmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Honeywell Building Solutions GmbH, Offenbach am Main, wurde am 20.12.2024 festgestellt. |
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