Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 100920
Eingetragen
30.9.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung, Wartung, Erweiterung, der Vertrieb und die Beratung sowie die Einführung von Datenverarbeitungssystemen, einschließlich der Anpassung von DV-Systemen und der Erstellung von Schnittstellen sowie Schulung Dritter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Dr. Kiefer
seit 14.7.2025
Prokura
Mario Andreas Kleber
seit 14.7.2022
Geschäftsführer
Peter Grendel
seit 10.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

abat AG
Germany
52.000 €
52.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

abat+ GmbH

St. Ingbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die abat+ GmbH ist als Mitglied der abat-Gruppe in das Gesamtkonzept der Gruppe eingebunden. Grundlage der Aktivitäten der abat+ GmbH ist die Weiterentwicklung, der Support und die Implementierung der Smart Manufacturing Lösung PLUS. Die abat+ GmbH unterstützt Produktionsunternehmen dabei, ihre Produktionen effizienter und intelligenter zu steuern. Die Lösung PLUS steuert Produktionen mit hoher Komplexitäts-, Volumen- und Variantenstufe.

Des Weiteren entwickelt die abat+ GmbH auf Basis der PLUS Software eine neue MES-Lösung "PLUS auf SAP-Basis", eine neue Smart Manufacturing Lösung auf der Technologiebasis SAP, eine technologisch komplett neue Software und damit eine bisher einzigartige und vollständige Standardlösung für die Diskrete Fertigung auf Basis von SAP-Technologien, mit der sich die Produktionsprozesse lenken und verbessern lassen. "PLUS auf SAP-Basis" ist ausgelegt zur Steuerung unterschiedlichster Produktionen und zur Verarbeitung großer Datenvolumina ("BIG DATA"). Eine höchstmögliche Flexibilität gewährleistet die Unterstützung unterschiedlichster Prozesse und Anforderungen der Kunden. Die Grundlage der neuen Software "PLUS auf SAP-Basis" ist die Plattform SAP Netweaver. Mit dieser Technologie und dieser Applikation lassen sich alle Daten der Produktion in realtime verarbeiten. Durch die flexible Smart Manufacturing Plattform lassen sich Produktionen abbilden sowie neue, individuelle Applikationen erstellen.

Beispielsweise steuert das Produktionsleit- und -steuerungssystem PLUShp der abat+ GmbH heute schon die Fertigung aller Mercedes-Benz-PKW weltweit, über Werks- und Ländergrenzen hinweg. Die Softwarelösung verwaltet alle Auftrags- und Prozessdaten. Sie steuert auf dieser Basis Lieferanten, den Karosserie- und Materialfluss sowie die Pufferung und ist in bestehende ERP-Landschaften integrierbar.

Mit dem "PLUS auf SAP-Basis" wird die Integration in bestehende Systemlandschaften noch leichter und besser, da die Software auf Basis von SAP-Technologie und SAP HANA entwickelt wird. Unternehmen der Diskreten Fertigung, wie z.B. Automotive-Unternehmen mit SAP-Business-Anwendungen, können ihre Prozesse damit durchgängiger gestalten.

Das Programm baut dabei auf einer serviceorientierten Architektur auf. Durch die Verbindung von Software und Technik zu einer hochentwickelten Produktionssteuerung lassen sich individuelle Anforderungen effizient erfüllen. Smart Manufacturing Lösungen wie PLUShp oder "PLUS auf SAP-Basis" weisen damit den Weg in die industrielle Fertigung 4.0 im globalen Kontext.

Darüber hinaus wurde ein Bereich gegründet, der sich um projekthafte Umsetzung von Kundenprojekten unter Verwendung neuester Technologien im Cloud-Umfeld kümmert. Kernaufgabe dieses Bereiches wird sein, diese Technologien auch in das Bestandsprodukt PLUShp einzuführen und damit zukunftssicher aufzustellen. PLUShp wird somit sukzessive in PLUScloud überführt.

Zusätzlich gelingt es uns auch, über die wachsende Cloud-Expertise neue Geschäftsfelder und Kunden zu gewinnen. Hierzu wurde der Kontakt zu Mercedes Benz Tech Motion (ehemals Daimler Protics) in 2020 aufgebaut und in den Folgejahren erfolgreich ausgebaut. Die gute Reputation aus unseren Bestandprojekten bei Mercedes Benz eröffnet uns darüberhinausgehend weitere vielversprechende Kontakte. So wurden mit MB Aftersales und MB Vans erste Projekte erfolgreich umgesetzt und mit Daimler Truck erste Projekte für 2023 erfolgreich akquiriert.

Da durch die erfolgreiche Bearbeitung dieser Projekte deutlich wurde, dass unsere Kernkompetenz "Übernahme und Modernisierung von Legacysystemen" auf große Nachfrage in unserem Kundennetzwerk stößt, haben wir die Initiative "Legacy To Future" ins Leben gerufen und intensiv beworben.

Zur Ergänzung unseres Leistungsangebots haben wir auf Grundlage erster Anfragen unserer Kunden und auf Grundlage des allgemeinen Markttrends ein AI-Team (Artificial Intelligence) sowie ein XR-Team (Extended Reality) gegründet. Die Angestellten in diesen Teams konnten wir dabei aus dem bestehenden Mitarbeiterstamm und durch Neueinstellungen im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit den Hochschulen gewinnen.

2. Wirtschaftsbericht

Die abat+ GmbH konnte in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 auf Basis der wieder steigenden Auftragslage die Mitarbeiterzahl weiter erhöhen. So stieg die durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer (auf Basis der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl nach § 267 HGB) von 154 im Vorjahr auf 176 im Geschäftsjahr 2023. Die Einarbeitung der neuen Mitarbeiter wirkte sich dabei nur in geringem Maße ergebnisschmälernd aus.

Die Investition in die Smart Manufacturing Software "PLUS auf SAP-Basis" hat weiter abgenommen, die Vertriebsaktivitäten zur Vermarktung des Produkts haben zugenommen.

Die Investitionen in cloudbasierte Lösungen und insbesondere in den dazu erforderlichen KnowHow-Aufbau hat abat+ deutlich erhöht, was sich in 2023 ergebnisschmälernd ausgewirkt hat. Gleiches gilt für die Investitionen in den weiteren Ausbau eines AI-Teams und der Initiative "Legacy To Future". Die abat+ GmbH wird aber mit diesem Portfolio neue Märkte wie die Diskrete Industrie als Produktanbieter und Dienstleister erobern.

Die vorgenannten Investitionen insbesondere für den KnowHow-Aufbau und die damit einhergehenden Umsatzeinbußen haben zu einem schwächeren Ergebnis als 2022 geführt. Dies war auch so in der Prognose für 2023 einkalkuliert. In der Höhe nicht einkalkuliert war der hohe Bedarf an Unterstützung externer Spezialisten, um Projekterfolge im Cloudumfeld sicherzustellen. Das Betriebsergebnis liegt daher mit 1.642 TEUR unterhalb der ursprünglichen Erwartungen. In Anbetracht der getätigten Investitionen, dem Einkauf externer Unterstützung und der Aufwände für Marketing und Vertrieb ist dieses Ergebnis nachvollziehbar und zufriedenstellend.

Kundenwicklung

Die bestehenden Projekte und Kundenbeziehungen wurden im Jahr 2023 auf einem weiterhin hohen vertrauensvollen Niveau gehalten. Weitere Cloud-Projekte sowie weitere AI-Projekte konnten mit Bestands- und Neukunden erfolgreich umgesetzt werden. Es wird erwartet, dass sich der hohe Invest in das neue Skill-Set und in die Initiative "Legacy To Future" in den folgenden Jahren über die getätigten Projektabschlüsse mit Opibelt, MB Vans und Daimler Truck hinaus weiter positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken wird.

Für den in Vorjahren gewonnenen Pilotkunden aus der diskreten Industrie konnten weitere Umfänge der Lösung "PLUS auf SAP-Basis" erfolgreich realisiert und implementiert werden. Bei dem Kunden haben wir mittlerweile mit dem "PLUS auf SAP-Basis" nachweislich alle funktionalen und technischen Anforderungen erfüllt, die zum Betrieb eines ersten Werks erforderlich sind. Der Weg in Richtung diskreter Fertigung wird weiterhin konsequent und erfolgreich gegangen und ein produktiver Ersteinsatz in einem kompletten Werk wurde in 2021 und in 2022 umgesetzt. Weitere Werk-Rollouts wurden in 2023 erfolgreich umgesetzt.

Daneben konnte ein weiterer Kunde aus der Automobilfertigung für die PLUShp-Lösung gewonnen werden. Der Einsatz der Lösung war für 2022 geplant und wurde erfolgreich umgesetzt. Nachdem der Kunde den Produktivbetrieb aufgenommen hat, übernimmt abat+ die Weiterentwicklung und den Support.

Geschäfts- und Personalentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die abat+ GmbH die Mitarbeiterzahl (auf Basis der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl nach § 267 HGB) von 154 im Vorjahr auf 176 steigern.

Zusätzlich hat die abat+ GmbH ihre Kooperationen mit den Hochschulen im Saarland sowie den Hochschulen Kaiserslautern und Zweibrücken weiter ausgebaut und intensiviert, um den entsprechenden Bedarf an zukünftigen neuen Mitarbeitern zu decken.

Kontinuität und Wachstum des Dienstleistungsportfolios

Das Kernportfolio der abat+ GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 um die Initiative "Legacy To Future" erweitert. Im Rahmen dieser Initiative konnten bereits drei Projekte neu akquiriert und ein Projekt weitergeführt werden.

Das klassische Dienstleistungsprodukt Application Management Service (AMS) umfasst durch die Aufnahme des Produktivbetriebs in weiteren Standorten weltweit vierzehn Werke von drei verschiedenen Kunden. Dadurch konnte der Ausbau des Servicebereiches durch die Betreuung eines ständig wachsenden Funktionsumfangs weiter fortgesetzt werden.

Durch weitere Inbetriebnahmen der Lösung "PLUS auf SAP-Basis" für weitere Bandabschnitte des zweiten Bestandskunden stieg auch dort das Ticketaufkommen.

Unter Berücksichtigung der äußeren Umstände hat die abat+ GmbH in 2023 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Die im Geschäftsjahr 2023 intensivierten Investitionen insbesondere in den KnowHow-Aufbau wirken sich auf das Geschäftsergebnis aus. Die Geschäftsführung erwartet mit diesem Kundenstamm und den getätigten Investitionen mittelfristig für die Gesellschaft ein weiteres Wachstum des Geschäftsvolumens.

Auch im Jahr 2023 gehörte abat zu den wichtigsten IT-Dienstleistern Deutschlands im Automotive-Markt.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 25.190 99,6 22.516 95,7
Bestandsveränderungen -477 1,9 434 1,8
sonstige betriebliche Erträge 581 2,3 575 2,5%
Gesamtleistung 25.294 100 23.525 100
Materialaufwand -5.664 -22,40 -3.973 -16,9
Personalaufwand -14.994 -59,3 -14.388 -61,2
Abschreibungen -207 -0,8 -205 -0,9
übrige betriebliche Aufwendungen -2.787 -11,00 -2.213 -9,4
Gesamtaufwendungen -23.652 -93,5 -20.779 -88,3
Betriebsergebnis 1.642 6,5 2.746 11,7
Finanz- und Beteiligungsergebnis 68 0,3 -11 0,1
Ergebnis vor Steuern 1.710 6,8 2.735 11,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -512 -2,0 -812 -3,5
Jahresüberschuss 1.198 4,7 1.923 8,2
Veränderung
Umsatzerlöse 2.674 11,9
Bestandsveränderungen -911 kleiner als -100
sonstige betriebliche Erträge 6 1,0
Gesamtleistung 1.769 7,5
Materialaufwand -1.691 -42,60
Personalaufwand -606 -4,2
Abschreibungen -2 -1,0
übrige betriebliche Aufwendungen -574 -25,9
Gesamtaufwendungen -2.873 -13,8
Betriebsergebnis -1.104 -40,2
Finanz- und Beteiligungsergebnis 79 größer als 100
Ergebnis vor Steuern -1.025 -37,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 300 36,9
Jahresüberschuss -725 -37,7

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Erlöse

Die Projektleistungen (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % auf 24,713 Mio. Euro gestiegen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr 189 TEUR von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten. Diese resultieren aus der Auflösung der nicht verbrauchten Tantieme-Rückstellungen des Jahres 2020.

Materialaufwand

Der Materialaufwand ist im Vorjahresvergleich um 42,6 % gestiegen. Diese Zunahme ist auf das gestiegene Auftragsvolumen zurückzuführen und dem damit einhergehenden Anstieg der Beauftragungen von externen Dienstleistern.

Personalaufwand

Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich um 4,2 % gestiegen. Die Zunahme ist ebenfalls auf das gestiegene Auftragsvolumen und dem Ausbau der internen Services Marketing, Vertrieb und Finanzbuchhaltung zurückzuführen.

Übrige betriebliche Aufwendungen

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zu 2022 um 25,9 % gestiegen. Dies ist in der Erweiterung des Fuhrparks, des erhöhten Bedarfs an Software-Lizenzen und gestiegenen Werbe- und Reisekosten begründet.

Ergebnis

Bedingt durch die Investitionen in Aus- und Weiterbildung, die Hinzunahme externer Unterstützung und Intensivierung von Marketing und Vertrieb entwickelte sich die Rendite vor Steuern bezogen auf die Gesamtleistung negativ von 11,6 % auf 6,8 %.

Das Betriebsergebnis von 1.642 TEUR ist um 40,2 % niedriger als im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuern sank in 2023 um 1.025 TEUR auf 1.710 TEUR. Der Jahresüberschuss hat sich um 725 TEUR auf 1.198 TEUR vermindert.

Die obigen Faktoren sind auch die wesentlichen finanziellen Kennzahlen der Gesellschaft.

3.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage des Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

Aktiva 31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 2.347 14,9 2.193 11,3
Vorräte 446 2,8 923 24,8
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten 9.909 63,0 8.254 42,7
Liquide Mittel 3.034 19,3 7.956 41,2
15.736 100 19.326 100
Aktiva Veränderung
TEUR %
Anlagevermögen 154 7,0
Vorräte -477 -51,7
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten 1.655 20,1
Liquide Mittel -4.922 -61,9
-3.590 -18,6

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 7.469 40,5 6.529 33,8
Rückstellungen 6.237 39,6 8.549 40,2
Verbindlichkeiten 2.030 12,9 4.249 22,0
15.736 100 19.326 100
Passiva Veränderung
TEUR %
Eigenkapital 940 14,4
Rückstellungen -2.311 -27,0
Verbindlichkeiten -2.219 -52,2
-3.590 -18,6

Einzelne rundungsfähige Abweichungen sind möglich.

Das Anlagevermögen ist aufgrund von Anschaffungen über 384 TEUR, denen laufende Abschreibungen in Höhe von 207 TEUR und Abgänge in Höhe von 23 TEUR gegenüberstehen um 154 TEUR bzw. 7,0 % gestiegen. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen den Erwerb eines Softwareproduktes zur Weitervermarktung, Firmenfahrzeuge und EDV-Hardware. Die Abgänge betreffen ausschließlich die Tilgung von ausgereichten Darlehen.

Die Vorräte sind im Vorjahresvergleich im Wesentlichen aufgrund der Fertigstellung eines großen Festpreisprojektes um 51,7 % gesunken.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insbesondere aufgrund eines stichtagsbedingten Anstiegs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.655 TEUR gestiegen. Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Vergleich zum Vorjahr um 61,9 % gesunken.

Das Eigenkapital hat sich von 6.529 TEUR im Vorjahr durch den laufenden Jahresüberschuss von 1.197 TEUR, vermindert um eine Ausschüttung an Anteilseigner in Höhe von 258 TEUR, auf 7.469 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote ist damit auf 47,5 % gestiegen.

Die Rückstellungen sind insbesondere durch Verbrauch von Rückstellungen im Personalbereich gesunken.

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen aufgrund geringerer erhaltener Anzahlungen, stichtagsbezogen gesunken.

3.3 Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem eigenen Cash-Flow und den Rücklagen. Der Rückgang der liquiden Mittel um 61,9% beruht auf der Auszahlung der Tantiemen für die Jahre 2020 und 2021 und einem Aufbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wie bei der Muttergesellschaft abat AG ist bei der abat+ GmbH ein IT-gestütztes Risikomanagementsystem installiert. Auf Basis der kategorisierten und bewerteten Risiken sorgt ein Reportingsystem für frühzeitige Information der zuständigen und verantwortlichen Führungskräfte.

Als wesentliche Risiken sind die Marktrisiken und die strategischen Risiken anzusehen. Diese haben ihre Ursache darin, dass die abat+ GmbH sich auf den begrenzten Märkten der Automobilindustrie und Produktion einem immer größer werdenden Wettbewerb ausgesetzt sieht. Dies ist auch durch die Migration von PLUShp nach PLUScloud begründet. PLUScloud wird im Gegensatz zu PLUShp auf Basis von weitverbreiteten Mainstream-Technologien umgesetzt, was die Wettbewerbssituation tendenziell verschärft. Auch haben Corona und der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen gestörten Lieferketten und Ausfälle in der Produktion gezeigt, wie anfällig die Automobilindustrie ist. Das daraus resultierende Risiko für die abat+ ist schwer abzuwägen, aber durchaus im Fokus der Geschäftsleitung.

Gewährleistungsrisiken aus Festpreisprojekten sind nicht in wesentlichen Umfängen vorhanden.

Im Gegenzug hat die laufende Qualifizierung des Personals in Richtung Cloudtechnologien den Zugang zu neuen Kunden und Märkten deutlich verbessert. Dies in Kombination mit dem über Jahrzehnte erworbene Support-KnowHow bündelt die abat+ GmbH nun in der Initiative "Legacy To Future". abat+ übernimmt dabei im ersten Schritt die Supportverantwortung für Legacy-Systeme um diese dann technologisch in die Zukunft zu führen. Dies wird die Marktentwicklungschancen für abat+ verbessern.

Die Vision der Standardisierung der Produktion, inklusive Umsetzung von Industrie 4.0 Szenarien, ist auf einem guten Weg. Die abat+ GmbH hat 2016 die erste Version des neuen PLUS Standardproduktes auf den Markt gebracht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die abat+ GmbH weiter an der Optimierung der MES-Lösung "PLUS auf SAP-Basis" gearbeitet und innovative Konzepte mit den Kunden realisiert. Mit dem Pilotkunden ist das Projekt in einem sehr guten Realisierungsstatus. Die Lösung "PLUS auf SAP-Basis" erfüllt nachweislich alle funktionalen und technischen Anforderungen des Kunden, die zum Betrieb eines Werkes erforderlich sind. Dieser Kunde hat in 2023 die Lösung "PLUS auf SAP-Basis" in weiteren Fertigungsbereichen erfolgreich eingesetzt und somit die Nutzung weiter ausgeweitet. Dies wird sich positiv auf die Entwicklung und AMS auswirken.

Das Produkt "PLUS auf SAP-Basis" bleibt für die abat+ GmbH und die abat Gruppe ein wichtiges und nachhaltiges Investment in die Zukunft. Es wird der abat Gruppe als Referenz dienen und dadurch den großen Markt der MES-Nutzer und der Kunden im Bereich der Diskreten Fertigung leichter erschließen. Auf Basis der steigenden Auftragslage hat die abat+ GmbH die Mitarbeiterzahl ab dem Geschäftsjahr 2021 stetig erhöht. So stieg die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer von 154 im Geschäftsjahr 2022 auf 176 im Geschäftsjahr 2023. Die Beauftragung externer Dienstleister erfolgt weiter in Fällen fehlender Expertise, zur Sicherstellung von Projekterfolgen und insbesondere zur Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter.

Die Gesellschaft geht auf Basis der Existenz der guten und vor allem wettbewerbsfähigen Produkte und Dienstleistungen und des Wissens eines erfahrenen und kompetenten Teams von einer mittel- bis langfristigen positiveren Entwicklung aus.

Die Intensivierung und Fokussierung unseres Vertriebs und die erhoffte weitere Erschließung des chinesischen und amerikanischen Marktes sowie neuer Geschäftsfelder, in denen wir unsere bestehenden und neuen Kompetenzen einsetzen können, werden uns dabei zugutekommen.

Beispiele für neue Geschäftsfelder sind unter anderem die Wartung von Legacy-Anwendungen bei bestehenden und neuen Kunden sowie Projekte im Cloud-, XR- und AI-Umfeld.

Das Weiterbildungsangebot an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere im Cloud-Bereich, haben wir weiter verstärkt, mit dem mittelfristigen Ziel, in der abat+ GmbH eine sehr breite Cloud-Expertise zu erlangen, sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Die Transformation hin zu einer "Cloud-Company" hat der abat+ GmbH insbesondere in dem laufenden Geschäftsjahr 2023 begleitet und hohe Investments abverlangt. Diese haben sich ergebnisschmälernd ausgewirkt, sind aber ein wichtiger Bestandteil für die nachhaltige Aufstellung des Unternehmens.

Wir werden im Geschäftsjahr 2024 unseren wirtschaftlich nachhaltigen Kurs fortsetzen und weiter mit unseren Qualifizierungs- und Vertriebsmaßnahmen intensiv in die Zukunft investieren. In 2024 liegt die aktuelle Hochrechnung des Jahresüberschusses zwischen 0,5 Mio. Euro und 0,8 Mio. Euro und damit deutlich unter dem Jahresüberschuss aus 2023 von 1,6 Mio. Euro und deutlich unter der Prognose aus dem Jahr 2022. Dies ist insbesondere in den Investitionen der Cloud-Transformation, der notwendigen Hinzunahme von externen Spezialisten und Intensivierung von Marketing und Vertrieb begründet.

 

St. Ingbert, den 1. August 2024

gez. Peter Grendel

gez. Harald Ströher

gez. Mario Kleber

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.347.269,52 2.193.427,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.266,14 0,00
II. Sachanlagen 845.588,29 717.985,80
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 845.588,29 717.985,80
III. Finanzanlagen 1.452.415,09 1.475.441,35
B. Umlaufvermögen 13.034.021,32 16.800.510,45
I. Vorräte 446.260,28 923.444,01
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 446.260,28 923.444,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.553.516,31 7.920.992,22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 655.406,67 731.585,94
2. Forderungen gegen Gesellschafter 386,40 54.577,38
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.390.898,53 6.224.434,67
4. sonstige Vermögensgegenstände 506.824,71 910.394,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.034.244,73 7.956.074,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 354.872,44 332.088,96
Summe Aktiva 15.736.163,28 19.326.026,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.468.901,05 6.529.256,51
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 50.000,00 50.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 50.000,00 50.000,00
3. eingefordertes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 6.221.123,01 4.556.051,56
III. Jahresüberschuss 1.197.778,04 1.923.204,95
B. Rückstellungen 6.237.058,38 8.548.248,96
1. Steuerrückstellungen 239.407,03 239.407,03
2. sonstige Rückstellungen 5.997.651,35 8.308.841,93
C. Verbindlichkeiten 2.030.203,85 4.248.521,09
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 710.378,24 1.680.767,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 742.548,39 891.887,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 332,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104.610,39 6.632,30
5. sonstige Verbindlichkeiten 472.666,83 1.668.901,23
Summe Passiva 15.736.163,28 19.326.026,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 1.650.342,97 2.754.027,71
a) Rohergebnis 19.630.496,40 19.552.953,57
Gesamtleistung 24.713.006,65 22.950.292,43
Umsatzerlöse 25.190.190,38 22.515.965,46
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -477.183,73 434.326,97
Erhöhung des Bestandes an in Arbeit befindlicher Aufträge und in Ausführung befindlicher Bauaufträge -477.183,73 434.326,97
sonstige betriebliche Erträge 581.356,48 575.237,28
Materialaufwand 5.663.866,73 3.972.576,14
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.663.866,73 3.972.576,14
b) Personalaufwand 14.993.611,17 14.388.012,12
Löhne und Gehälter 12.914.818,29 12.558.199,36
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.078.792,88 1.829.812,76
soziale Abgaben 2.078.792,88 1.829.812,76
c) Abschreibungen 207.347,76 205.470,79
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 207.347,76 205.470,79
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.779.194,50 2.205.442,95
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 68.075,09 -11.163,42
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.087,09 23.239,40
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12,00 34.402,82
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 512.314,11 812.426,64
4. Ergebnis nach Steuern 1.206.103,95 1.930.437,65
5. sonstige Steuern 8.325,91 7.232,70
Jahresüberschuss 1.197.778,04 1.923.204,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Sitz der abat+ GmbH befindet sich in 66386 St. Ingbert. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Nr. HRB 100920 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, da die Größenmerkmale nach § 267 Abs. 1 HGB am Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 und am 31. Dezember 2022 überschritten wurden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig beibehalten worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen von 1 bis 13 Jahren.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter 250,00 Euro werden in voller Höhe als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt, soweit der beizulegende Zeitwert niedriger war, wurde dieser bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Die Einzelwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung des Alters der Forderungen je nach Lage des Einzelfalles vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine neuen Einzelwertberichtigungen gebildet. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet.

Die Forderungen gegen Gesellschafter, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Gewerbesteuern und Körperschaftsteuern nebst Solidaritätszuschlag.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) bilanziert.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter und bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) zum 31. Dezember 2023

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.23
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.23
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 278.736,70 60.355,62 0,00 0,00 339.092,32
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 278.736,70 60.355,62 0,00 0,00 339.092,32
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.307.108,50 323.860,77 0,00 0,00 2.630.969,27
Summe Sachanlagen 2.307.108,50 323.860,77 0,00 0,00 2.630.969,27
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 1.475.441,35 0,00 23.026,26 0,00 1.452.415,09
Summe Finanzanlagen 1.475.441,35 0,00 23.026,26 0,00 1.452.415,09
Summe Anlagevermögen 4.061.286,55 384.216,39 23.026,26 0,00 4.422.476,68
Abschreibungen
Stand 01.01.23
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.23
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 278.736,70 11.089,48 0,00 0,00 289.826,18
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 278.736,70 11.089,48 0,00 0,00 289.826,18
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.589.122,70 196.258,28 0,00 0,00 1.785.380,98
Summe Sachanlagen 1.589.122,70 196.258,28 0,00 0,00 1.785.380,98
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.867.859,40 207.347,76 0,00 0,00 2.075.207,16
Zu- Buchwerte
schreibungen Geschäftsjahr
Euro
Stand 31.12.23
Euro
Stand 31.12.22
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 49.266,14 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 49.266,14 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 845.588,29 717.985,80
Summe Sachanlagen 0,00 845.588,29 717.985,80
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 1.452.415,09 1.475.441,35
Summe Finanzanlagen 0,00 1.452.415,09 1.475.441,35
Summe Anlagevermögen 0,00 2.347.269,52 2.193.427,15

2. Forderungen

Die Forderungen gegen Gesellschafter in der Bilanz mit 386,40 Euro (Vorjahr: 54.577,38 Euro) enthalten sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 386,40 Euro (Vorjahr: 54.577,38 Euro).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit 8.390.898,53 Euro (Vorjahr: 6.224.434,67 Euro), die insgesamt auf die abat AG als Gesellschafterin entfallen, sind ebenso solche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.390.898,53 Euro (Vorjahr: 6.224.434,67 Euro).

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind insgesamt solche über 0 TEUR (Vorjahr: 34 TEUR) enthalten, die über eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr verfügen.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 Euro.

Die ausstehenden Einlagen betragen 50.000,00 Euro.

Der Gewinnvortrag beträgt 6.221.123,01 Euro.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Tantieme 4.991
Urlaub 731
Gewährleistung 193
Sonstige 83
5.998

5. Verbindlichkeiten

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 332,82 Euro).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 104.610,39 Euro (Vorjahr: 6.632,30 Euro).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern über 343.255,43 Euro (Vorjahr: 1.548.770,29 Euro) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit über 15.247,06 Euro (Vorjahr: 28.425,25 Euro) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 189 TEUR (Vorjahr: 190 TEUR). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung der nicht verbrauchten Tantieme-Rückstellungen des Jahres 2020.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 12 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR).

2. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 1,0 TEUR (Vorjahr: 0,2 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 1,0 TEUR (Vorjahr: 0,01 TEUR).

V. Sonstige Angaben

1. Finanzielle Verpflichtungen

Summe bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Aus Mietverträgen für Räumlichkeiten 3.279 446 1.772 1.061
Aus Leasingverträgen für Firmenwagen 738 379 359 0
Aus Leasingverträgen für Firmenfahrräder 65 34 28 0
4.079 859 2.159 1.061

Der Nutzung bestimmter Vermögensgegenstände liegen Leasingverträge zugrunde. Der Abschluss von Leasingverträgen trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber.

2. Organe der Gesellschaft und Arbeitnehmer

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind:

Peter Grendel, Sandhausen (Diplom-Kaufmann)

Personalwesen

Personalführung

Automotive

Public Relations

Marketing

Vertrieb

Harald Ströher, Thalfang (Diplom-Mathematiker)

Personalwesen

Personalführung

Automotive

Administrative Prozesse

Quality Management

Mario Kleber, Rodalben (Fachinformatiker)

Personalwesen

Personalführung

Automotive

Buchhaltung

Controlling und Riskmanagement

Third Party Management

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Es wurden im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 176 (Vorjahr: 154) Arbeitnehmer (Angestellte ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt, von den 176 Arbeitnehmern sind 6 Personen leitende Angestellte.

Gewährte Kredite an die Geschäftsführung

Zur Entwicklung und zu den Konditionen betreffend an Geschäftsführung gewährte Kredite und Verzinsung wird Folgendes berichtet:

Die Darlehensforderungen aus den Vorjahren wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt.

3. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der abat AG, Bremen, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss der abat AG, Bremen, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.197.778,04 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

St. Ingbert, den 1. August 2024

gez. Peter Grendel

gez. Harald Ströher

gez. Mario Kleber

sonstige Berichtsbestandteile

Firma: abat+ GmbH
Sitz: St. Ingbert
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung: 7. September 2009 (UR-Nr. 286/2009 B der Notarin Dr. Monika Beckmann-Petey)
Handelsregistereintragung: Amtsgericht Saarbrücken unter HRB 100920
Gesellschaftsvertrag: Vom 7. September 2009 nebst Aktualisierungen
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Gegenstand des Unternehmens: Die Entwicklung, Wartung, Erweiterung, der Vertrieb und die Beratung sowie die Einführung von Datenverarbeitungs systemen, einschließlich der Anpassung von DV-Systemen undder Erstellung von Schnittstellen sowie Schulung Dritter.
Gezeichnetes Kapital: Euro 100.000,00, ausstehende Einlagen Euro 50.000,00
Gesellschafter: abat AG, Bremen 52.000,00 Euro
Harald Ströher 24.000,00 Euro
Peter Grendel 24.000,00 Euro
Geschäftsführung, Vertretung: Die Mitglieder der Geschäftsführung sind im Anhang der Gesellschaft aufgeführt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die abat+ GmbH, St. Ingbert

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der abat+ GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abat+ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 19. August 2024

RKH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Witt, Wirtschaftsprüfer

gez. Thieben, Wirtschaftsprüfer

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