Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 34311
Vorher
Luwa GmbH
Eingetragen
29.10.1991
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Dienstleistungen für die Gebäudetechnik jedweder Art, insbesondere die Instandsetzung, Instandhaltung, Ersatzteillieferung, Reinigung, Pflege, Bewachung, Energieoptimierungen, Modernisierungen und Umbauten. Die gewerbsmäßige Vermittlung zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume oder der gewebsmäßige Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge sowie die Abwicklung aller Geschäfte, die diesem Geschäftszweck dienen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Stefan Barthel
seit 26.7.2022
Prokura
Olaf Missel
seit 6.4.2021
Prokura
Ralf Gerhard Zelmer
seit 20.4.2015
Prokura
Frank Starke
seit 21.8.2012
Prokura
Michael Thomas
seit 1.9.2006
Geschäftsführer
Roland Illia
seit 1.9.2006
Geschäftsführer
Volkmar Barthel
seit 1.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (15)

NameAnteil
25.40%
M****** T*****
20.60%
11.20%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
etna-Holding Deutschland GmbH
Germany
820.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

etna GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht etna GmbH zum Jahresabschluss per 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die etna GmbH ist in den Geschäftsbereichen Allgemeine Lüftungstechnik LKT, Gebäudemanagement GM, Reinraumtechnik CRT und Schutztechnik tätig. Dabei entfiel im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren der größte Teil der Aktivitäten auf die Bereiche LKT und GM. Diese Bereiche sind unverändert auf technische Serviceleistungen ausgerichtet. Im LKT-Anlagenbau liegt der Schwerpunkt in Neu- und Umbauten von gebäudetechnischen Anlagen für Stammkunden. Der Geschäftsbereich CRT ist hauptsächlich auf den Anlagenbau ausgerichtet, wodurch wir aber zusätzlich ein wachsendes After-Sales-Geschäft verzeichnen. Neben dem Bau von Reinräumen gehören auch Ingenieurleistungen wie Qualifizierung und reinraumtechnische Messungen zu diesem Geschäftsfeld.

Die etna ist bundesweit mit ihren Niederlassungen und Standorten in Frankfurt, Maintal, Kassel, Ludwigsburg, Hamburg, Hannover, Berlin, Krefeld, Chemnitz, Leipzig, Dresden und Hallbergmoos vertreten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Betätigungsfelder der etna sind sehr unterschiedlich. Während der Bereich klassische Lüftungs- und Reinraumtechnik von der auch in 2023 noch unverändert guten konjunkturellen Lage im deutschen produzierenden Gewerbe profitiert, ist der Bereich Gebäudemanagement und dessen Markt auch in 2023 von einer starken Wettbewerbssituation gekennzeichnet. Insbesondere durch den Ukrainekrieg hat sich die Nachfrage nach unseren Sonderfiltern aus dem Bereich PROTECT deutlich erhöht; dabei kommt die Nachfrage nicht nur von der Bundeswehr.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf ist unverändert gut, der Fachkräftemangel ist spürbar, aber wir können ihn noch kompensieren.

Der Geschäftsgang 2023 war außergewöhnlich gut; Auftragseingang und Umsatz lagen weit über den Erwartungen, so daß wir mit Rekordwerten für unsere Firma abschließen konnten.

Stabile langjährige Kundenbeziehungen sind dabei unverändert ein Pfeiler des Erfolgs. Dies zeigt sich nicht nur im Anlagenbau (LKT und CRT) sondern auch im Volumen der Geschäftsfelder Gebäudemanagement (GM) und Instandhaltung (Teil der LKT).

Insbesondere im Bereich Gebäudemanagement ist der Wettbewerb unverändert groß. Unser Kundenmix hat sich bisher als krisenstabil erwiesen und wir sind optimistisch, daß diese Stabilität anhält. Durch den guten Auftragseingang gehen wir mit einem erfreulich hohen Auftragsbestand in das Jahr 2024.

Im Geschäftsbereich PROTECT (Luft- und Sonderfilter) konnte die maschinelle Produktion der etna FFP2 Maske nicht aufgenommen werden, da der Lieferant der Maschinen nach vielen Verzögerungen letztendlich Insolvenz angemeldet hat. Dies führte dann zum unserem Entschluß vom Maskengeschäft Abstand zu nehmen. Die speziell dafür angeschafften Wirtschaftsgüter und auch die diversen Artikel im Lager wurden daher um 100% im Wert berichtigt. Dieser negative Einmaleffekt addiert auf 1,5 Mio EUR.

3. Lage

a) Ertragslage

Ob der hohen Umsatzerlöse konnte auch im Geschäftsjahr 2023 wieder ein sehr gutes operatives Betriebsergebnis erzielt werden. Kostenkontrolle in den Niederlassungen, guter Einkauf und nicht zuletzt treue Kunden sicherten den Erfolg; es ist somit primär ein operativer Erfolg, der wiederum durch Auflösungen von Rückstellungen und sehr hohen Skontoerträgen noch verstärkt wurde. Die bereits erwähnten Sonderabschreibungen im Bereich PROTECT haben das Ergebnis um 1,5 Mio EUR geschmälert.

in TEUR Gj. 2023 Gj. 2022 Gj. 2021 Gj. 2020 Gj. 2019
Auftragseingang 77.282 71.714 55.476 59.849 54.385
Auftragsbestand 26.861 25.509 21.815 27.295 21.177
Umsatzerlöse 76.150 68.058 60.956 54.671 56.682
Bestandsveränderung -898 -796 -2.608 1.953 1.303
Betriebsleistung 75.252 67.262 58.348 56.623 57.985
Ergebnis vor EAV 1.914 3.173 2.134 3.164 3.106

Die Auftragslage ist unverändert gut.

Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 beträgt EUR 26,6 Mio.

Der Auftragswert von Wartungs- und Gebäudemanagement (GM)- Aufträge, die auch in 2024 fortgeführt werden, sind dabei nicht enthalten, sondern werden erst wieder wie in den Vorjahren anteilig in 2024 als Auftragseingang gezeigt.

Der sehr gute Auftragsbestand, die Wartungs- und GM-Aufträge lassen uns auch erneut optimistisch in das Jahr 2024 blicken.

Im Geschäftsjahr 2023 weisen wir einen Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.914 aus. Die Bruttomarge liegt auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Umsatz beträgt EUR 76,2 Mio. und liegt damit um 11,9% über dem Vorjahr.

Die Aufteilung sieht dabei wie folgt aus:

TEUR
Wartung 6.376
Gebäudemanagement 43.928
Reinraumtechnik 3.378
Sonst. Leistungen 22.468
76.150

Die Personalkosten sind um 9,1% gestiegen; die Tariferhöhung betrug in 2023 +1,7%; die Sonderzahlungen aus Boni und Gewinnbeteiligung betragen dabei 1,5 Mio.

b) Finanzlage

aa) Kapitalstruktur

Der Anteil der Verbindlichkeiten (TEUR 14.172) an der Bilanzsumme beträgt 67,7%. Dabei sind die Verbindlichkeiten gegenüber unserer Muttergesellschaft (TEUR 8.236) die größte Position. Beim kurzfristigen Fremdkapital handelt es sich wie im Vorjahr um ein Darlehen für die Immobilienfinanzierung mit einem Restbetrag von TEUR 243. Die Eigenkapitalquote ist von 9,8% auf 9,0% leicht gefallen.

bb) Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Bereich Maschinen, EDV, Möbel und Werkzeuge vorgenommen; in Summe TEUR 1.019. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 1.119 (+117,8% ggü. dem Vorjahr); darin enthalten ist auch die Sonder-Abschreibung für die bisher nur angezahlte Maschine zur Produktion der Maskenmaschine über TEUR 326, für die bereits gelieferte Masken-Verpackungsmaschine über TEUR 139 und auf Spezialsoftware über TEUR 11.

cc) Liquidität

Die Liquidität hat sich ggü. dem Vorjahr deutlich verbessert (TEUR 5.744); dabei wirken sich sehr positiv insbesondere in diesem Jahr die sehr hohen erhaltene Anzahlungen aus. Den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 9.752 stehen dabei gebuchte Kosten bei den Aufträgen in Arbeit in Höhe von TEUR 9.374 gegenüber. Den Habensaldo von TEUR 378 weisen wir daher als Verbindlichkeiten aus.

Die offenen Forderungen sind um 31,6% gestiegen. Die fälligen Lieferantenverbindlichkeiten wurden unverändert bis zum letzten Arbeitstag des Jahres bezahlt. Alle Lieferantenverbindlichkeiten wurden pünktlich bedient; in vielen Fällen mit vereinbartem Skontoabzug, welcher als Skontoertrag auch maßgeblich zum guten Ergebnis beigetragen hat. Der zur Verfügung stehende Kontokorrentrahmen musste daher wiederum nicht in Anspruch genommen.

Wir verfügen gesamthaft über eine Avallinie von 10,8 Mio; davon können 2 Mio als KK genutzt werden. Per 31.12.2023 haben wir die Linien durch Avale in Höhe von 6,9 Mio ausgenutzt. Die Linie werden durch zwei verpfändet Bankkonten abgesichert (0,8 Mio).

c) Vermögenslage

Die Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Grundstücke und Gebäude, die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung der einzelnen Betriebsstätten.

Die Anlagenintensität (= Anlagevermögen/ Bilanzsumme) liegt per 31.12.2023 bei 14,6% (Vorjahr 17,3%); wir haben zwar auch in 2023 weitere Investitionen getätigt, aber die Abschreibung der Wirtschaftsgüter rund um den Bereich Maske führte zu diesem leichten Rückgang

Im Bereich der Aufträge in Arbeit verzeichnen wir trotz der sehr guten Auftragslage einen Rückgang auf TEUR 9.374 (Vorjahr TEUR 10.434). Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich auf TEUR 9.752, so daß wir auf der Aktivseite nach Saldierung einen Nullwert ausweisen und stattdessen auf der Passivseite eine Verbindlichkeit von TEUR 378 in den erhaltenen Anzahlungen ausweisen.

Der Lagerwert hat sich nach der Abschreibung "Maske" um TEUR 1.037 auf TEUR 1.554 reduziert (Vorjahr TEUR 2.535).

Die Bilanzsumme erhöht sich im Vergleich zur Vorperiode auf TEUR 20.929.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nachfolgend stellen wir einige der wichtigsten Leistungsindikatoren mit Vorjahresvergleich dar, auch wenn die Werte nicht vergleichbar sind, da in 2023 der Einmaleffekt aus den Abschreibungen der Aktiva "Maske" enthalten ist; wie in den Vorjahren liegen nichtfinanzielle Leistungsindikatoren nicht vor:

2023 2022
Eigenkapitalrendite 101,6% 168,4%
JÜ nach Steuern vor Gewinnabführung / Eigenkapital
Gesamtkapitalrendite 9,3% 16,7%
(JÜ vor Gewinnabführung und Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme
Umsatzrendite 2,5% 4,7%
JÜ vor Gewinnabführung nach Steuern / Umsatzerlöse
Investitionen 1.019 TEUR 1.149TEUR
Zugänge lt. Anlagenspiegel
EBIT 1.972 TEUR 3.253 TEUR
Gewinn vor Zinsen und Steuern
EBITDA 3.091 TEUR 3.767 TEUR
Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind wir recht optimistisch, daß wir die gute Entwicklung fortsetzen können. Ein wesentlicher Aspekt ist der unverändert gute Auftragsbestand, mit dem wir in das Jahr 2024 starten konnten. Große neue Anlagenbauaufträge, die wir in 2023 erhalten hatten, bilden neben der Ausführung von erteilten Wartungsaufträgen im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik einen sicheren Grundpfeiler. Neben diesen Aufträgen aus dem Bereich LKT/CRT kommen noch nennenswerte Beauftragungen im Bereich PROTECT; hier ist insbesondere ein erster Auftrag aus dem Dezember 2023 über EUR 1,8 Mio zu nennen.

Hinzu kommt der Umsatz aus mehrjährigen Verträgen im Bereich Gebäudemanagement, inkl. Verlängerungen bzw. Neubeauftragungen, als stabile Planungsgrundlage.

Wir erwarten daher für 2024 einen Umsatz von bis zu EUR 70 Mio.

Bei stabiler Kostenentwicklung erwarten wir auch für 2024 ein Betriebsergebnis in der Größenordnung von 4-5% des Umsatzes.

2. Risikobericht

Im Risikomanagement liegt unser Hauptaugenmerk verstärkt auf der Auswahl der Kunden und der permanenten Verfolgung deren Zahlungsfähigkeit.

D. h. wir starten im Vorfeld mit einer kritischen Bonitätsüberprüfung, bevor wir einen Auftrag annehmen. Unterstützt werden wir dabei durch die Überprüfungen unseres Forderungsausfallversicherers.

Die weiteren Risiken liegen unverändert im Bereich des Fachkräftemangels und in der Wettbewerbssituation im Bereich Gebäudemanagement. Insbesondere in diesem Bereich spielt bei Neuausschreibung von bestehenden Verträgen der Wettbewerb massiv mit, so dass zum Teil die Erlöse sinken bzw. man den Auftrag verliert. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass man in eine Situation kommen kann, interessante Aufträge nicht ausführen zu können.

Da wir keine energieintensive Produktion haben, ist die Kostenerhöhung im Energiesektor in diesem Zusammenhang kein kritischer Faktor, spiegelt sich aber in den Preisen für Kraftstoffe und insbesondere Materialeinkäufen wider.

Die Tariferhöhungen 2024 lagen über 5%. Ob der nun wieder eingedämmten Inflation gehen wir davon aus, daß die Tariferhöhung 2025 wieder deutlich unter 5% liegen werden.

Diese Personalkostensteigerung aus der Tariferhöhung können wir nur zum Teil durch Preisanpassungen in laufenden Aufträgen kompensieren.

3. Chancenbericht

Zu den Chancen für die zukünftige Entwicklung zählen wir unverändert:

Ø Die Gesellschaft hat unverändert in den letzten Jahren eine sehr stabile, positive Entwicklung genommen. Durch unsere schlanke und effiziente Organisation und die gute Tarifpolitik unseres Arbeitgeberverbandes sehen wir uns noch in einer guten Kostenposition.

Ø Mittels intensiver Pflege der Geschäftsbeziehungen zu unseren langjährigen Kunden gehen wir von einer stabilen Entwicklung aus.

Ø Verstärkung der technischen Kompetenz in allen Niederlassungen; durch Kooperationen mit Hochschulen und durchgeführten Neueinstellungen von Ingenieuren ist/ wird die technische Kompetenz der etna an allen Standorten verstärkt: Diese Maßnahmen sichern unsere Marktposition und entsprechen der Strategie der Firma.

Ø stabile Kooperationspartner im Bereich Gebäudemanagement und das unverändert sehr gute Rating der etna Leistung (siehe Bell Mgmt Report) in unserem GM Tätigkeitsbereich, spiegelt die Kundenzufriedenheit wider (https://www.etna.de/zum-wiederholten-male-belegt-etna-den-ersten-platz-im-kompetenzranking-des-fm-report/ item-2023-detail).

Ø Im Bereich PROTECT erhoffen wir uns durch das neue Produkt "mobile Lüftung" auch in 2024ff weitere nennenswerte Auftragseingänge; der erste Auftrag sollte nur der Anfang sein. Zusätzlich erwarten wir in diesem Geschäftsbereich auch weitere Großaufträge von der Bundeswehr.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Die etna GmbH verfügt über keine Tochtergesellschaften im In- oder Ausland. An den verschiedenen Standorten in Deutschland wird die etna durch unselbstständige Niederlassungen vertreten, welche die jeweiligen Betriebsstätten der etna bilden.

 

Frankfurt, 5. April 2024

etna GmbH

gez. Volkmar Barthel

Roland Illia

Michael Thomas

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.052.894,60 3.323.629,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 120.495,40 161.790,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.681,00 161.790,00
2. geleistete Anzahlungen 28.814,40
II. Sachanlagen 2.932.249,20 3.161.689,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.214.225,84 1.231.748,84
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.718.023,36 1.370.418,80
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 559.521,77
III. Finanzanlagen 150,00 150,00
1. Beteiligungen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 17.695.948,79 15.790.282,76
I. Vorräte 1.554.400,00 3.785.677,07
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.554.400,00 2.534.751,60
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.373.964,17 10.434.167,28
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.373.964,17 9.183.241,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.397.379,86 8.134.209,37
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.169.191,52 7.728.121,49
2. sonstige Vermögensgegenstände 228.188,34 406.087,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.744.168,93 3.870.396,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 179.705,14 119.335,38
Aktiva 20.928.548,53 19.233.247,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.884.451,50 1.884.451,50
I. Gezeichnetes Kapital 820.000,00 820.000,00
II. Kapitalrücklage 1.064.451,50 1.064.451,50
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 4.871.291,79 4.072.608,52
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 464.624,23 451.618,80
2. sonstige Rückstellungen 4.406.667,56 3.620.989,72
C. Verbindlichkeiten 14.172.188,09 13.275.587,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 243.000,00 365.600,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 243.000,00 365.600,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 377.611,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 377.611,22
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.585.888,75 3.306.710,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.585.888,75 3.306.710,54
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.235.167,27 7.646.294,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.235.167,27 7.646.294,47
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.730.520,85 1.956.982,52
davon aus Steuern 1.198.908,56 1.353.471,61
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12.101,20 12.489,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.730.520,85 1.956.982,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 617,15 600,00
Passiva 20.928.548,53 19.233.247,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 76.149.622,68 68.057.757,99
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 897.566,52 795.754,22
3. sonstige betriebliche Erträge 815.816,97 812.867,77
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 1.525,60
4. Materialaufwand 41.334.024,31 35.679.148,45
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.213.902,98 9.648.692,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 29.120.121,33 26.030.455,72
5. Personalaufwand 22.766.357,32 20.875.563,12
a) Löhne und Gehälter 18.756.137,01 17.191.578,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.010.220,31 3.683.984,97
davon für Altersversorgung 207.910,86 208.584,22
6. Abschreibungen 2.156.593,13 513.824,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.119.158,02 513.824,72
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.037.435,11
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.872.500,20 7.756.040,77
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.835,93 2.610,23
davon Erträge aus Abzinsung 14.236,91
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.151,23 45.410,24
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 18.100,00 18.586,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.949.082,87 3.207.494,47
11. sonstige Steuern 35.210,07 34.398,98
12. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.913.872,80 3.173.095,49
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

etna GmbH, Frankfurt am Main Amtsgericht Frankfurt, HR B 34311

Inhaltsverzeichnis des Anhangs

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C. Erläuterungen zur Bilanz

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

B. Abschlussprüferhonorare

C. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

D. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe

E. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

G. Sonstige Pflichtangaben

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Die Bilanz wird unter vollständiger Ergebnisverwendung erstellt.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Bilanz wird gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Nutzungsdauer beträgt

Gebäude: 29-48 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3-20 Jahre

Vorräte

Die im Lager geführten Artikel wurden per Jahresendinventur gezählt und mit dem Durchschnittspreis je Artikel bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind nicht enthalten. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Herstellungskosten enthalten.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung (1%) des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Etna GmbH, Frankfurt am Main Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttowerte
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.123.492,88 25.864,79 0,00 17.539,20 1.131.818,47
Geleistete Anzahlungen 0,00 28.814,40 0,00 0,00 28.814,40
1.123.492,88 54.679,19 0,00 17.539,20 1.160.632,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.626.548,51 32.071,00 0,00 0,00 1.658.619,51
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.746.449,17 731.673,02 263.921,77 15.798,32 5.726.245,64
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 559.521,77 30.000,00 -263.921,77 0,00 325.600,00
6.932.519,45 793.744,02 0,00 15.798,32 7.710.465,15
Finanzanlagen
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 150,00 0,00 0,00 0,00 150,00
150,00 0,00 0,00 0,00 150,00
8.056.162,33 848.423,21 0,00 33.337,52 8.871.248,02
Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 961.702,88 95.973,79 17.539,20 1.040.137,47 91.681,00 161.790,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 28.814,40 0,00
961.702,88 95.973,79 17.539,20 1.040.137,47 120.495,40 161.790,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 394.799,67 49.594,00 0,00 444.393,67 1.214.225,84 1.231.748,84
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.376.030,37 647.990,23 15.798,32 4.008.222,28 1.718.023,36 1.370.418,80
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 325.600,00 0,00 325.600,00 0,00 559.521,77
3.770.830,04 1.023.184,23 15.798,32 4.778.215,95 2.932.249,20 3.161.689,41
Finanzanlagen
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 150,00 150,00
0,00 0,00 0,00 0,00 150,00 150,00
4.732.532,92 1.119.158,02 33.337,52 5.818.353,42 3.052.894,60 3.323.629,41

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor.

Eigenkapital

Auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis an die Muttergesellschaft, etna-Holding Deutschland GmbH, abgeführt:

TEUR
Ergebnis vor Ergebnisabführung 1.914
Ergebnisabführung -1.914
Jahresüberschuss 0

Rückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Teilwertverfahrens unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,82%.

Die Berechnungen wurden mit Hilfe der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck durchgeführt. Außerdem wurde eine Rentendynamik von 2 % bei den Berechnungen berücksichtigt. Es wurde die Ausscheideordnung des I&A Bestandes zugrunde gelegt.

Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind der Rückstellungswert und das Vermögen der Rückdeckungsversicherung sowie der Buchwert eines verpfändeten Wertpapierdepots zu saldieren, sofern die Vermögensgegenstände dem Zugriff der Gläubiger entzogen und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt vor der Saldierung EUR 1.037.647. Die verrechneten Vermögenswerte werden hierbei mit ihrem Zeitwert von EUR 573.023 angesetzt. Dabei erfolgt die Bewertung der Rückdeckungsversicherung zum Aktivwert, der den Zeitwert und gleichzeitig die fortgeführten Anschaffungskosten darstellt. Der Zinsaufwand aus der Auf-/Abzinsung beträgt EUR 18.100.

Die Regelung des § 253 Abs. 6 S. 2 HGB greift hier aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages nicht.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:

• fehlender Aufwand für Aufträge 1.074 TEUR

• Personal (primär Urlaub und Prämien) 2.568 TEUR

• Kfz-Rückgabekosten 196 TEUR

• Archivierung 149 TEUR

Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten TEUR bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als einem Jahr
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 243 123 120 0 243 Grundpfandrechte und Barhinterlegung
(Vorjahr) (366) (123) (243) (0) (366)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 378 378 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.586 3.586 0 0 0
(Vorjahr) (3307) (3307) () () ()
Verbindlichkeiten gegen über verbundenen Unternehmen 8.235 8.235 0 0 0
(Vorjahr) (7646) (7646) () () ()
davon gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0
(Vorjahr) (7646) (7646) () () ()
Sonstige Verbindlichkeiten 1.730 1.730 0 0 0
(Vorjahr) (1957) (1957) () () ()
davon aus Steuern 1.199 1.199 0 0 0
(Vorjahr) (1731) (1731) () () ()
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12 12 0 0 0
(Vorjahr) (13) (13) () () ()
Summe 14.172 14.052 120 0 243
(Vorjahr) (13276) (13033) (243) () (366)

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

TEUR
Wartung 6.376
Gebäudemanagement 43.928
Reinraumtechnik 3.378
Sonst. Leistungen 22.468
76.150

Die Umsätze werden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Periodenfremde Erträge sind in vorliegendem Abschluss in Höhe von TEUR 493 erfasst. Es handelt sich insbesondere um die Auflösung von Rückstellungen und sonstigen, verjährten Verbindlichkeiten.

Abschreibungen

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert wegen dauernder Wertminderung wurden bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 475 vorgenommen.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, handelt es sich um Abschreibungen auf das Vorratsvermögen wegen Einstellung der Maskenproduktion.

Finanzergebnis

Die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen EUR 14.236,91 die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 18.100,00.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird kein eigener Steueraufwand ausgewiesen.

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 4.590;

sie resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

Art Total 2024 2025-28 2029ff
Büromietverträge 1.669.008 604.951 1.044.608 19.449
EDV-Anlagen, sonstiges 303.499 283.333 20.167 -
Telefon 24.735 18.551 6.184 -
Kfz 1.669.861 806.646 863.215 -
Dienstleistungen 923.000 852.000 71.000 -
in EUR 4.590.103 2.565.481 2.005.174 19.449

Die Dienstleistungen liegen im Bereich Finanz- und Gehaltsbuchhaltung.

Durch derartige Miet- und Leasingverträge wird eine hohe Kapitalbindung vermieden.

B. Abschlussprüferhonorare

Gesamthonorar
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 34.900
Steuerberatungsleistungen 17.800
Sonstige Leistungen 800
53.500

C. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Muttergesellschaft: etna-Holding Deutschland GmbH, Bad Homburg

Es gab keine Verkäufe oder gegenseitige Dienstleistungen; auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages wurde unterjährig ein zinsloses Darlehen an die Mutter gewährt (Vorweggewinnabführung), welches zum Bilanzstichtag mit dem abzuführenden Gewinn verrechnet wurde.

D. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer:

Volkmar Barthel - Potsdam

Michael Thomas - Bad Homburg

Roland Illia - Geisenhausen

Vorschüsse und Kredite an die Mitglieder der o.g. Organe wurden nicht gewährt.

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführervergütung.

E. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres

beschäftigten Arbeitnehmer

Leitende Angestellte 6
Kaufm./techn. Angestellte 119
Gewerbliche Arbeitnehmer 247
372

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten.

G. Sonstige Pflichtangaben

Mutterunternehmen ist die etna-Holding Deutschland GmbH, Bad Homburg. In den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der etna-Holding Deutschland GmbH wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen.

 

Frankfurt, 23. April 2024

gez. die Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die etna GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der etna GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der etna GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Frankfurt am Main, 16. April 2024

Dornbach GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.

Jochen Ball, Wirtschaftsprüfer

Petra Fischbeck-Lohr, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

41 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.